29
Mai
2003
|
12:00
Europe/Amsterdam

Pressemappe 24h-Rennen Nürburgring

Zusammenfassung
Es gibt keine zwei Meinungen: Die Nordschleife des Nürburgrings ist die schwierigste Rennstrecke der Welt. Das Asphaltband wird geliebt und gehasst. Die Streckenvariante, die am 31.Mai/1. Juni beim 24-Stunden-Rennen befahren wird, ist 25,947 Kilometer lang und hat 86 Kurven. Die Landschaft macht die Strecke zur Berg- und Talbahn durch dichte Wälder, die alles zu verschlingen scheinen. Kein Sieg tut so gut wie der nach einer bitterkalten und häufig nassen Nacht des 24-Stunden-Rennens in der Eifel.

1. Start auf der schwierigsten Strecke Welt. 2. BMW Siege im Dauerlauf. 3. Interview mit Hans-Joachim Stuck. 4. Team und Fahrer. 5. Technik BMW M3 GTR. 6. Zeitplan, Zahlen, Reglementauszüge. 7. BMW Fahrer-Training am Nürburgring. 8. Pressekontakte.

1. Start auf der schwierigsten Strecke der Welt.

Es gibt keine zwei Meinungen: Die Nordschleife des Nürburgrings ist die
schwierigste Rennstrecke der Welt. Das Asphaltband wird geliebt und gehasst.
Die Streckenvariante, die am 31.Mai/1. Juni beim 24-Stunden-Rennen befahren
wird, ist 25,947 Kilometer lang und hat 86 Kurven. Die Landschaft macht die
Strecke zur Berg- und Talbahn durch dichte Wälder, die alles zu verschlingen
scheinen. Kein Sieg tut so gut wie der nach einer bitterkalten und häufig
nassen Nacht des 24-Stunden-Rennens in der Eifel. BMW, mit Abstand die
erfolgreichste Marke bei diesem Marathon, hat diesen Triumph bereits 16 Mal
genossen - das erste Mal bei der Premiere des Rennens 1970. Einer der
siegreichen Fahrer von damals greift auch 2003 beim Werkseinsatz der Münchener
ins Volant: Hans-Joachim Stuck.

Können und Courage sind auf der Nordschleife gefordert. Ein Einsatz auf dem als
"Grüne Hölle" bekannten Parcours ist nichts für Grünschnäbel. Deshalb geht BMW
am 31. Mai mit hochkarätiger Besetzung an den Start: Bei der 31. Auflage des
Langstreckenklassikers starten die zwei über 450 PS starken BMW M3 GTR von BMW
Motorsport mit dem Freilassinger Schnitzer Team unter der Regie von Teammanager
Charly Lamm. Mit Lamm in der Rolle des Strategen haben BMW Tourenwagen bereits
zwei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring errungen, hinzu
kommen fünf Triumphe bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) und einer,
1999 mit dem offenen Prototypen BMW V12 LMR, beim 24-Stunden-Klassiker in Le
Mans (FRA).

Die Teamkollegen von Stuck (52) sind der Däne John Nielsen (47) und der
US-Amerikaner Boris Said (40). Am Steuer des zweiten BMW M3 GTR wechseln sich
drei Deutsche ab: Claudia Hürtgen (31) und die beiden - nicht miteinander
verwandten - etablierten BMW Werksfahrer Dirk Müller (27) und Jörg Müller (33).

Als Libero unterstützt der Belgier Marc Duez (46) das Team BMW Motorsport.
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Die Auswahlkriterien waren klar: Es
ging um Erfahrung auf der Nürburgring-Nordschleife sowie um Erfahrung mit
GT-Sportwagen und 24-Stunden-Rennen." Und noch etwas verbindet die sieben
Fahrer: Sie alle haben bereits zahlreiche Erfolge mit BMW errungen.

Als Marschrichtung gibt BMW Motorsport Direktor Gerhard Berger vor: "Wir wollen
um den 17. BMW Gesamtsieg fahren." Der jüngste BMW Gesamtsieg bei den 24
Stunden auf dem Nürburgring datiert auf 1998 und schrieb Motorsportgeschichte:
Damals gewann der BMW 320d als erster Tourenwagen mit Dieselmotor ein solches
Rennen - kein anderer als Hans-Joachim Stuck fuhr ihn über die Ziellinie.

BMW M3 GTR: Auf Anhieb ein Erfolgstyp.

Der bullige BMW M3 GTR debütierte 2001 in der American Le Mans Series (ALMS)
und siegte dort auf Anhieb in allen Disziplinen: Jörg Müller gewann die
Fahrermeisterschaft, BMW Motorsport siegte im Teamklassement, und BMW wurde
Markenmeister im wichtigsten Auslandsmarkt des Unternehmens.
Der Vierliter-V8-Motor des BMW M3 GTR leistet über 450 PS - bei Steigungen von
bis zu 17 Prozent zählt gerade auf der Nordschleife jede Pferdestärke. Ein
eigens entwickeltes Fahrwerk, aerodynamische Optimierungen und gezielter
Leichtbau mit Karosserieteilen aus Kohlefaser machen den M3 zu einem imposanten
GT-Sportwagen.

200 Fahrzeuge und 150.000 Zuschauer.

Ein Starterfeld mit rund 200 Fahrzeugen - vom Kleinwagen mit renntauglicher
Sicherheitsausrüstung bis zum properen Sportwagen - und bis zu 150.000
Zuschauer machen das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu einem der größten
Motorsportereignisse Deutschlands. 2003 wird es zum 31. Mal gestartet. Seit
1970 findet das Langstrecken-Spektakel in der Eifel statt und fiel lediglich
1974 und 1975 wegen der damaligen Energiekrise aus.

Pressekontakt: Heike Bartsch
Tel: +49-89-382-33115
E-Mail Adresse: id-106-heike.bartsch@bmw.de