BMW Motorsport News – Ausgabe 19/14.
Ob in der DTM, in der United SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
DTM: Zweiter Saisonsieg für das BMW Team RMG und
Wittmann.
Einmal mehr ist für BMW ein Comeback in der
DTM mit einem Sieg zu Ende gegangen: Bei der Ungarn-Rückkehr der Serie
nach 26 Jahren überquerte Marco Wittmann (DE) vom BMW Team RMG als
Sieger die Ziellinie. Neben dem 24-Jährigen stand auch Bruno Spengler
(CA) als Dritter zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Podium. Auch
Maxime Martin (BE) und António Félix da Costa (PT) sammelten auf dem
Hungaroring Punkte. Nach drei von zehn Rennen liegt Wittmann in der
Fahrerwertung mit 50 Punkten an der Spitze, bei den Teams belegt das
BMW Team RMG Platz eins.
Drei Fragen an… BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt.
Herr Marquardt, fast ein Drittel der neuen DTM-Saison ist
schon wieder vorbei. Wie lautet Ihr bisheriges
Fazit?
Jens Marquardt: „Wir können mit dem bisher
Erreichten sehr zufrieden sein: Gleich im Premierenrennen des neuen
BMW M4 DTM konnten wir unseren ersten Sieg feiern. Das BMW Team RMG
hat mit Marco Wittmann zwei von drei Rennen gewonnen, er führt die
Fahrerwertung an, und das BMW Team RMG belegt Rang eins in der
Teamwertung. Natürlich gibt es Bereiche, in denen wir uns verbessern
können, um in der Breite noch bessere Resultate zu erreichen. Aber
grundsätzlich war das für uns ein sehr guter Start.“
Umschreiben Sie bitte jedes der drei Rennen in jeweils wenigen
Stichworten…
Marquardt: „Hockenheim: ein grandioser
Erfolg beim Premierenrennen des neuen BMW M4 DTM. Oschersleben: ein
packendes Rennen, aber kein Glück in der Wetterlotterie. Hungaroring:
Dominanz von Marco Wittmann bei teils überharten Aktionen der
Konkurrenz – namentlich Edoardo Mortara.“
Was erhoffen Sie sich für den weiteren Verlauf der
Saison?
Marquardt: „Was unsere Ergebnisse betrifft, darf
sehr gerne der eine oder andere Sieg für den BMW M4 DTM dazukommen.
Außerdem können die Rennen gerne weiter so spannend verlaufen wie die
ersten drei. Es ist zu hoffen, dass sich die sonst sehr fairen Piloten
im DTM-Feld nicht von den teilweise überharten Manövern in Budapest
inspirieren lassen.“
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DTM: Glock im historischen BMW M3 unterwegs.
26
Jahre nach den beiden DTM-Läufen in der Saison 1988 feierte auch der
BMW M3 von damals sein Comeback auf dem Hungaroring. Neu war
allerdings der Fahrer: BMW Team MTEK Pilot Timo Glock. Ehe er im BMW
M4 DTM als Zweiter sein bestes Qualifying-Ergebnis der Saison feierte,
ging er im BMW M3 auf die Strecke. Das legendäre Fahrzeug war zuvor
vom TV-Sender ARD mit zahlreichen Kameras ausgerüstet worden, um das
Bildmaterial anschließend für die detaillierte Vorstellung der
Rennstrecke zu nutzen. „Das hat unheimlichen Spaß gemacht“, meinte
Glock im Anschluss. „Ich war schon nach einer Runde aus der Puste. Es
ist unglaublich, was die Piloten damals im Cockpit geleistet haben.“
USCC: Platz sechs für Turner Motorsport in der
GTD-Klasse.
Am Samstag stand für Turner Motorsport mit
dem BMW Z4 GTD der nächste Lauf der United SportsCar Championship
(USCC) in Detroit Belle Isle (US) auf dem Programm. Dane Cameron (US)
und Markus Palttala (FI) kamen im Fahrzeug mit der Startnummer 63 auf
Position sechs in der GTD-Klasse ins Ziel. Der Sieg ging an die
Ferrari-Piloten Alessandro Balzan (IT) und Jeff Westphal (US). Es war
das erste von zwei USCC-Rennen im Juni, an denen die Fahrzeuge der
GTLM-Klasse nicht teilnehmen, da einige Teams bei den 24 Stunden von
Le Mans (FR) am Start sind. Das zweite dieser Rennen ist der Grand
Prix of Kansas auf dem Kansas Speedway (US) am kommenden Wochenende.
British GT: BMW Sports Trophy Teams knapp am Podium
vorbei.
Nur wenige Minuten fehlten Marco Attard (GB) und
Alexander Sims (GB) zu einem weiteren Podium in der British GT
Championship. Allerdings fiel das Duo vom Team Ecurie Ecosse kurz vor
Schluss des Drei-Stunden-Rennens in Silverstone (GB) noch vom dritten
auf den vierten Platz zurück. Die beiden BMW Z4 GT3 von Triple Eight
Engineering beendeten den dritten Lauf der Saison auf den Rängen sechs
und elf. Der Sieg ging an Aston Martin.
Japanese Super GT: BMW Sports Trophy Teams verpassen Sprung
auf das Podest.
Nach zwei Siegen in den ersten beiden
Saisonrennen der Japanese Super GT Championship hat es im dritten Lauf
in Autopolis (JP) für die BMW Z4 GT3 nicht zum Sprung auf das Podium
gereicht. Die zweimaligen Gewinner von Goodsmile Racing & Team
UKYO kamen diesmal nicht über den 16. Rang hinaus. Direkt davor fuhren
Jörg Müller (DE) und Seiji Ara (JP) vom BMW Sports Trophy Team Studie
als 15. über die Ziellinie. Akira Iida (JP) und Hiroki Yoshimoto (JP)
wurden im bestplatzierten BMW Z4 GT3 vom Team TWS LM corsa Siebte.
12h Zandvoort: BMW fährt in der Klasse A5 auf das
Treppchen.
Das Team RTR projects ist bei den 12 Stunden
von Zandvoort (NL) in der Klasse A5 als Zweiter in die Top-3 gefahren.
Die drei Tschechen Milan Kodidek, Tomas Kwolek und Martin Sipek
absolvierten in einem BMW M3 GTR 292 Runden, mussten sich lediglich
dem Peugeot des Teams Altran geschlagen geben und erreichten den 15.
Platz im Gesamtklassement. In der D1-Klasse für Dieselfahrzeuge gingen
die ersten drei Positionen an den BMW 120d. Das Team von Sorg
Rennsport nutzte zudem die Möglichkeit, mit dem BMW M235i Racing am
Langstreckenrennen an der Nordseeküste teilzunehmen und das Fahrzeug
auf einer anderen Strecke als der Nürburgring-Nordschleife (DE) zu
testen. Nach 274 Runden kamen Gustav Engljähringer (AT), Marc Dilger
(DE), Marek Wisniewski (PL) und Mike Smit (NL) auf Rang fünf in der
Klasse A5 ins Ziel.