BMW Motorsport News – Ausgabe 16/14.
Ob in der DTM, in der United SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
BMW DTM-Piloten stellen BMW M4 Coupé und BMW M3 Limousine vor.
Unmittelbar im Anschluss an den DTM-Saisonauftakt in Hockenheim
(DE) stand für die BMW DTM-Piloten Joey Hand (US), Bruno Spengler
(CA), Martin Tomczyk (DE) und Timo Glock (DE) ein äußerst angenehmer
Termin auf dem Programm. In Portimão (PT) zeigten sie im Rahmen der
Pressevorstellung des BMW M4 Coupé und der BMW M3 Limousine den
Medienvertretern, wie man BMW M Fahrzeuge am Limit bewegt. Am Montag
und Dienstag werden zudem Augusto Farfus (BR) und António Félix da
Costa (PT) vor Ort sein. Für Spengler und Glock, die bereits in die
Entwicklung der beiden Fahrzeuge eingebunden waren, sowie für ihre
DTM-Kollegen, bedeuten derartige Termine immer jede Menge Spaß. „Es
ist natürlich immer eine Ehre, wenn die BMW M GmbH ruft, um BMW M
Fahrzeuge zu präsentieren“, sagte Tomczyk. „Wenn das dann auch noch
auf der Rennstrecke passiert, wie hier in Portimão mit der neuen BMW
M3 Limousine und dem neuen BMW M4 Coupé, ist das ein Privileg. Hier in
Portimão haben wir einmal mehr zeigen können, dass die beiden
Fahrzeuge rennstreckentauglich sind. Die Journalisten waren alle
begeistert. Es war schön, wieder einmal dabei zu sein, und es hat sehr
viel Spaß gemacht, die beiden Fahrzeuge unter solchen Umständen selbst
einmal auf Herz und Nieren zu testen.“
Andy Priaulx trainiert mit englischen
Rugby-Junioren.
Kaum war Andy Priaulx (GB) von seinem
erfolgreichen USCC-Start in Laguna Seca (US) zurück in England,
trainierte er in der BMW Performance Academy einen ganzen Tag mit der
englischen U20-Rugby-Nationalmannschaft. Priaulx referierte über Wege
zum Erfolg im Profisport und gewährte den Spielern Einblicke in den
Motorsport. Er zeigte ihnen Techniken für mentales Training und gab
ihnen die Möglichkeit, im Kart- und im Formel-1-Simulator einige
Runden zu drehen. Priaulx führt aktuell gemeinsam mit Teamkollege Bill
Auberlen (US) die Fahrerwertung der United SportsCar Championship an.
Drei Fragen an... Andy Priaulx.
Andy, nach vier Rennen liegen Sie in der United SportsCar
Championship vorne. Wie gehen Sie die nächsten Rennen
an?
Andy Priaulx: „Ich muss sagen, dass die
Herausforderung in der USCC einfach ideal zu mir und meinem Fahrstil
passt. Bei uns im Team treffe ich auf einige richtig gute Jungs.
Zweimal bin ich unser Auto im Qualifying gefahren, und im anderen BMW
Z4 GTLM saß jeweils John Edwards – mein junger und sehr schneller
Teamkollege. Das Niveau bei uns ist sehr hoch. Aber es läuft richtig
gut, und wir führen die Meisterschaft an. Ich will nicht sagen, dass
ich überrascht bin. Denn ich weiß, was ich in einem Auto leisten kann.
Als Neuling braucht man jedoch normalerweise seine Zeit, bis man sich
an alles gewöhnt hat. Ich habe einige tolle neue Strecken
kennengelernt und kann den nächsten Lauf in Watkins Glen kaum
erwarten. Auch dieser Kurs hat eine unglaubliche Tradition. Ab jetzt
wird es wichtig sein, weiterhin konstant zu punkten. Und natürlich ist
der Titel unser ultimatives Ziel.“
Kommen Sie gut im BMW Team RLL und mit Ihrem Teamkollegen Bill
Auberlen zurecht?
Priaulx: „Die Zusammenarbeit ist
außergewöhnlich. Bobby Rahal ist eine echte Legende – und es macht
Spaß, für einen Teamchef zu fahren, der selbst auf solch eine
erfolgreiche Rennfahrer-Karriere zurückblicken kann. Er hat eine tolle
Mannschaft beisammen, ein Rad greift perfekt ins andere. Ich bin in
meiner Laufbahn schon für viele großartige Teams angetreten. Aber das
BMW Team RLL zählt zweifellos zu den besten überhaupt. Was Bill
angeht, kann ich mich nur glücklich schätzen, an seiner Seite
unterwegs zu sein. Er kennt das Team, das Auto, die Strecken – und er
weiß, wie man diese Art von Rennen angehen muss. Er hat mich als
Neuling unter seine Fittiche genommen, und ich kann ihn wirklich bei
allen Dingen um Rat fragen. Außerdem ist es schön, dass wir auch sonst
super miteinander klarkommen und Spaß haben.“
Sie haben mit der U20-Mannschaft der englischen Rugby Football
Union in der BMW Performance Academy trainiert. Was konnten Sie den
starken Jungs beibringen?
Priaulx: „Das war eine tolle
Gelegenheit. Es ist immer schön, andere Profi-Sportler zu treffen –
und diese Jungs sind ziemlich gut in dem, was sie tun. Ich konnte
ihnen Einblicke ins Leben eines professionellen Rennfahrers geben, und
sie haben ihr fahrerisches Können im Simulator getestet. Außerdem
haben wir Parallelen zwischen dem Motorsport und Rugby diskutiert,
denn die Herangehensweise von Profi-Sportlern ist eigentlich in allen
Disziplinen ziemlich ähnlich. Mir war wichtig, den Jungs mit auf den
Weg zu geben, dass eine positive Einstellung genauso wichtig ist wie
körperliche Fitness.“
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ADAC GT Masters: Team Schubert meistert Regenschlachten an der
Nordsee.
Zwei Rennen, zwei Regenschlachten: Das zweite
Rennwochenende der ADAC GT Masters Saison in Zandvoort (NL) war für
die Piloten des Teams Schubert eine wahre Rutschpartie. Starker Regen
und kräftiger Wind machten beide Läufe zu großen Herausforderungen.
Diese meisterten Claudia Hürtgen (DE) und Dominik Baumann (AT) im BMW
Z4 GT3 mit der Startnummer 19 ebenso bravourös wie Jens Klingmann (DE)
und Max Sandritter (DE) im Fahrzeug mit der Startnummer 20. Beide Duos
fuhren sowohl am Samstag als auch im Sonntag in die Punkte. Besonders
beeindruckend waren die Aufholjagden beider Fahrzeuge am Samstag.
Hürtgen und Baumann fuhren von Startplatz 18 noch auf Rang vier nach
vorne. Sandritter und Klingmann starteten als Letzte und fuhren als
Siebte über die Ziellinie. Am Sonntag belegte die Startnummer 19 Platz
fünf, die Nummer 20 wurde erneut Siebter.