BMW M3 GT2 mit der Nummer 79 verteidigt Führung in Spa.
Spa-Francorchamps, 31. Juli 2010. Auch am Abend liegt der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 79 beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BE) weiterhin an der Spitze des Feldes. Nach einem Doppel-Stint von Dirk Werner (DE) übernahm Dirk Adorf (DE) bei Einbruch der Dunkelheit das Steuer. Als nächster Pilot wird Dirk Müller (DE) zum Einsatz kommen. Nach einem längeren Boxenstopp wegen einer technischen Überprüfung fiel der BMW M3 GT2 mit der Nummer 78 gegen 21.30 Uhr vom zweiten auf den siebten Rang zurück. Nach Uwe Alzen (DE) sitzt nun Pedro Lamy (PT) im Cockpit. Er wechselt beim nächsten Stopp auf Jörg Müller (DE).
Mehrere Regenschauer sorgten für schwierige Verhältnisse auf dem „Circuit de Spa-Francorchamps“. Die Fahrer entschieden sich kurz nach 20.00 Uhr, trotz feuchter Strecke auf Trockenreifen weiterzufahren und umgingen damit den Zeitverlust eines Reifenwechsels. Die Entscheidung erwies sich als richtig, da der Kurs schon bald wieder schnellere Rundenzeiten möglich machte. Eine Stunde später wurden die Niederschläge jedoch so stark, dass der Wechsel auf Regenreifen unumgänglich war. Seit 23.30 Uhr ist das Auto mit der Nummer 78 wieder auf Trockenreifen unterwegs.
Jörg Müller (Startnummer
78):
„Mein Stint war nicht sonderlich
spektakulär. Am Anfang waren weite Teile der Strecke nass. Aber
wir kamen mit den Trockenreifen auch bei diesen Bedingungen klasse
zurecht. So konnte ich meinen Turn konstant durchfahren. Auf die
Dunkelheit muss man sich natürlich als Fahrer besonders
einstellen. Man sieht nicht mehr, wo es trockene Stellen gibt oder wo
das Wasser steht. Das macht es noch schwieriger.“
Dirk Werner (Startnummer 79):
„Es hat
natürlich viel Spaß gemacht, das Rennen anzuführen.
Allerdings waren die Verhältnisse wirklich schwierig. Es hat
immer mal wieder geregnet, zum Teil auch relativ heftig. Wir haben uns
aber entschieden, auf Slicks draußen zu bleiben. Die
Dunlop-Reifen haben bei diesen Bedingungen sehr gut funktioniert. Die
Autos auf Regenreifen waren zwar etwas schneller, dafür haben wir
die Zeit für die Reifenwechsel gespart. Natürlich hoffen
wir, dass es bald wieder trocken wird. Denn dann sind wir sehr schnell unterwegs.“