04
November
2026
|
07:53
Europe/Amsterdam

BMW GROUP BESCHLEUNIGT NEUAUSRICHTUNG

Zusammenfassung
  • Robustes Konzernergebnis vor Steuern im Q3 mit über
    2 Mrd. € und über 6 Mrd. € per Q3
  • EBT-Marge im Konzern im Q3 bei 6,8 %, per Q3 bei 6,6 %
  • EBIT-Marge im Segment Automobile bei 3,4 % im Q3 und 3,5 % per Q3
  • BEV-Auslieferungen im dritten Quartal bei 20 % Absatzanteil (inkl. PHEV: 27,4 %)
  • Ausblick im Segment Automobile wird wegen nicht-operativer Effekte im Q4 angepasst
  • Erweiterung und Intensivierung von Portfolio- und
    Strukturmaßnahmen

Die BMW Group richtet sich mit hoher Geschwindigkeit konsequent auf die Zukunft aus: Dazu hat der Vorstand des Münchner Premiumherstellers nach einem soliden dritten Quartal beschlossen, Portfolio- und Strukturmaßnahmen zu erweitern und zu intensivieren. Während sich das Konzernergebnis im dritten Quartal mit über 2 Milliarden Euro robust zeigte und nur moderat unter Vorjahr lag (Q3: 2.083 Mio. €; -10,6 %; per Q3: 6,128 Mio. €; -23,9 %), werden die nun beschlossenen Maßnahmen im vierten Quartal zu einer nicht-operativen Ergebnisbelastung im Segment Automobile führen.

Per September entsprach die Performance der BMW Group in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld den Erwartungen: Sie lag im dritten Quartal mit einer EBT-Marge von 6,8 % (per Q3: 6,6 %) und einer EBIT-Marge im Segment Automobile von 3,4 % (per Q3: 3,5 %) im Rahmen ihrer finanziellen Jahresziele und bietet dem Unternehmen entsprechenden Handlungsspielraum.

Während die operative EBIT-Marge im Segment Automobile vor Berücksichtigung der Portfolio- und Strukturmaßnahmen weiterhin bei mehr als 2,0 % im Gesamtjahr liegen wird, hat die BMW Group ihren Ausblick für den berichteten Wert angepasst und erwartet auf Jahressicht eine EBIT-Marge zwischen -0,5 % und +0,5 % (zuvor: 1-3 %).


Die stabile operative Performance des Unternehmens wird durch die unveränderten Erwartungen an den Free Cashflow im Segment Automobile unterstrichen: Diesen erwartet die BMW Group weiterhin bei mehr als 2,5 Milliarden Euro.

Die Portfoliomaßnahmen leiten sich von der anhaltend hohen Nachfrage nach den Modellen der Neuen Klasse ab, auf die die BMW Group mit der frühzeitigen Einführung weiterer Produktionsschichten reagiert hat. Der daraus resultierende deutlich schnellere Produktionshochlauf eröffnet die Möglichkeit für ein früheres schrittweises Ausphasen vorheriger Fahrzeug- und Technologiegenerationen, wie etwa einige Modelle mit Gen5-Batterietechnologie.

Die Neue Klasse mit ihren Technologieclustern wie der Gen6-Technologie wird dank ihres hohen Innovationsgrades und verbesserter Kosteneffizienz in den kommenden Jahren zur Verbesserung der Profitabilität des Unternehmens beitragen. Die Technologien sind schon jetzt in Modellen wie dem BMW iX3*, dem BMW i3*, dem BMW i7*, dem BMW iX4* und dem BMW iX5* verfügbar und werden in den kommenden Monaten auf zahlreiche weitere Modelle ausgerollt.

Gleichzeitig will das Unternehmen das Momentum von Personalstruktur-maßnahmen nutzen, um die organisatorische und prozessuale Neuaufstellung des Unternehmens schneller und umfangreicher umzusetzen. Beispielsweise soll die angekündigte Verschlankung der Managementfunktionen beschleunigt werden.

„Die Entwicklung in unserer Industrie erfordert konsequente Entscheidungen und schnelle Umsetzung. Wir werden daher strukturelle Maßnahmen gezielt intensivieren und beschleunigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Milan Nedeljković, am Mittwoch in München. „Damit stellen wir unseren Konzern neu auf und verbessern unsere Agilität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. So schaffen wir die Grundlage, das volle Potenzial unseres einzigartigen Technologie- und Produktportfolios mit der Neuen Klasse in den kommenden Jahren auszuspielen.“
 

Die weltweite Markteinführung der Neuen Klasse ist in den vergangenen Monaten weiter vorangeschritten: Ihre hochinnovativen Modelle und Technologien bilden den Katalysator für die nächste Phase der Neuausrichtung und werden ihren Beitrag zum langfristigen profitablen Wachstum der BMW Group leisten.

Wie beim Kapitalmarkttag Ende September vorgestellt, plant sie zudem weitere Maßnahmen, um ihre Profitabilität und Wettbewerbskraft zu erhöhen. Auf der Basis der konsequenten Premium- und Mehrmarkenstrategie und der Technologieoffenheit plant das Unternehmen, das Produktangebot stärker zu regionalisieren und im oberen Segment auszubauen.

Es verstärkt zudem den Fokus auf Wertschöpfung: Dazu setzt es künftig auf hochwertige „Industry Best Offer“-Lösungen, die Innovation, Skalierung und Kosteneffizienz optimal miteinander verbinden und den Aufwand in Entwicklung, Einkauf und Produktion reduzieren.

Mit der effizienten Nutzung von Künstlicher Intelligenz will sich die BMW Group noch gezielter auf Agilität und Wirksamkeit ausrichten. Agentische KI wird zunehmend zum produktiven Bestandteil des Tagesgeschäfts. Ob bei der Erstellung individueller Kundenangebote oder als digitaler Kollege in der Beschaffungsplanung: KI-Agenten bündeln Wissen, automatisieren Prozessschritte und schaffen die Grundlage für schnellere und fundiertere Entscheidungen.

„Geschwindigkeit ist bei unserer geplanten Neuausrichtung ein Erfolgsfaktor. Deshalb intensivieren wir noch in diesem Jahr die Maßnahmen für mehr Effizienz und schlankere Strukturen. Damit wollen wir unsere künftigen Margen stärken und halten Kurs auf unsere Profitabilitätsplanung“, sagte Finanzvorstand Walter Mertl.

Zuwächse in USA und Europa, Absatzrückgänge in China

Im dritten Quartal lieferte die BMW Group 551.075 Fahrzeuge an Kunden aus, -6,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Insgesamt erreichte die BMW Group im Neunmonatszeitraum 1.707.802 Auslieferungen (-4,9 %). Das Wachstum in Europa (im Q3: +2,6 %; per Q3: +4,5 %) und den USA (im Q3: +2,5 %; per Q3: + 3,4 %) konnte die anhaltenden Belastungen im chinesischen Markt nur teilweise kompensieren.

Vollelektrische Fahrzeuge machten im dritten Quartal ein Fünftel des Gesamtabsatzes der BMW Group aus (BEV + PHEV: 27,4 %). In der Vertriebsregion Europa war nahezu die Hälfte der ausgelieferten Fahrzeuge elektrifiziert (46,9 %; BEV-Anteil: 34,7 %).

In China blieb das Marktumfeld auch im dritten Quartal insgesamt herausfordernd, wie der Gesamtmarkt verlor die BMW Group gegenüber dem Vorjahr ein Viertel des Absatzes. Das Unternehmen bereitet die Markteinführung des iX3 LWB im November sowie weiterer Modelle der Neuen Klasse im Laufe des Jahres 2027 vor.

Im dritten Quartal erzielte die BMW Group Konzernumsatzerlöse von 30.452 Mio. €, die moderat unter dem Vorjahr lagen (im Q3: 
-5,8 %; währungsbereinigt -7,7 %; per Q3: -7,3 %; währungsbereinigt -6,6 %).

F&E-Leistungen und Investitionen moderat rückläufig
Gegenüber dem Höchststand 2024 hat das Unternehmen seine F&E-Leistungen planmäßig reduziert und plant, die definierten Zielkorridore zu erreichen.

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen gingen im dritten Quartal mit 1.790 Mio. € und im Neunmonatszeitraum mit 5.504 Mio. € moderat zurück (im Q3: -6,8 %; per Q3: -7,4 %). Die Forschungs- und Entwicklungsquote betrug wie im Vorjahr 5,9 % – sowohl im dritten Quartal als auch per September.

Die Investitionen waren im Neunmonatszeitraum mit 3.657 Mio. € deutlich rückläufig (-17,1 %; Q3: 1.757 Mio. € / +4,6 %). Die Investitionsquote per September betrug 3,9 % (2025: 4,4 %; Q3: 5,8 %; Q3 2025: 5,2 %). Auch im Gesamtjahr ist eine Investitionsquote von < 6 % zu erwarten.

EBT-Marge im Konzern von 6,8 % im dritten Quartal

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) von 2.083 Mio. € im dritten Quartal bzw. von 6.128 Mio. € (im Q3: -10,6 %; per Q3: -23,9 %) profitierte von positiven Bewertungseffekten bei Zinssicherungsgeschäften, insbesondere im ersten und dritten Quartal. Die EBT-Marge im Konzern betrug im dritten Quartal 6,8 % und belief sich per September auf 6,6 % (im Q3: -0,4 %-Pkte.; per Q3: -1,5 %-Pkte.).

Im Segment Automobile erzielte das Unternehmen im Dreimonatszeitraum Umsatzerlöse von 26.669 Mio. € (-6,5 %; währungsbereinigt -8,5 %; per Q3: -7,1 %; währungsbereinigt -6,5 %). Niedrigere Herstellungskosten senkten die Umsatzkosten. Ein geringeres Absatzvolumen und der starke Wettbewerb im weltweiten Automobilgeschäft, insbesondere in China, belasteten die Umsatzentwicklung des Segments, hinzu kamen negative Währungseffekte.

Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) des Segments betrug im dritten Quartal 901 Mio. € (-39,7 %; per Q3: -43,8 %). Positiv wirkte sich die Beilegung der Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Integrierten Bremssystem aus.

Die EBIT-Marge lag im dritten Quartal bei 3,4 % (-1,8 %-Pkte.; per Q3: 3,5 % / -2,4 %-Pkte.). Im und per Q3 war diese belastet durch die bekannten Abschreibungen für BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation in Höhe von 1,2 Prozentpunkten sowie durch die Aufwendungen für erhöhte Importzölle in Höhe von rund 1,25 Prozentpunkten – nach rund 1,75 Prozentpunkten im Vorjahresquartal bzw. 1,5 Prozentpunkten gegenüber dem Neunmonatszeitraum 2025.

Free Cashflow im Auto-Segment erwartet bei > 2,5 Mrd. € im Gesamtjahr

Der Free Cashflow des Segments betrug in den ersten neun Monaten 724 Mio. €. Im dritten Quartal lag der Free Cashflow bei -566 Mio. € (2025: 2.688 Mio. €; im Q3 2025: 343 Mio. €). Im Gesamtjahr wird der Free Cashflow des Segments unverändert bei > 2,5 Mrd. € erwartet.

Stabile operative Performance im Segment Finanzdienstleistungen

Im Segment Finanzdienstleistungen stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Finanzierungs- und Leasingverträge in den ersten neun Monaten 2026 leicht auf 1.292.663 Abschlüsse (+1,3 %; im Q3: -5,4 %).

Financial Services erzielte im dritten Quartal ein Ergebnis vor Steuern (PBT) von 639 Mio. € sowie per September 1.647 Mio. € (im Q3: -0,8 %; per Q3: -10,3 %). Wesentlicher Belastungsfaktor im Vergleich zum Vorjahr war die im ersten Quartal 2026 vorgenommene Zuführung zur bestehenden Rückstellung im Zusammenhang mit dem branchenübergreifenden Entschädigungsprogramm für Autofinanzierungskunden in Großbritannien.

Jahresprognose 2026 angepasst

Die Aufwendungen für die eingangs beschriebene Erweiterung und Intensivierung der Portfolio- und Strukturmaßnahmen werden das EBIT im Segment Automobile im vierten Quartal belasten. Entsprechend erwartet das Unternehmen nunmehr eine EBIT-Marge im Segment Automobile im Korridor von -0,5 % bis +0,5 % (bisher: im Korridor von 1-3 %); die EBIT-Marge vor Portfolio- und Strukturmaßnahmen wird weiterhin über 2,0 % erwartet.

Die Auslieferungen von Automobilen sollen moderat gegenüber dem Vorjahr rückläufig sein (bisher: leicht rückläufig). Der RoCE des Segments Automobile wird im Korridor von -1 % bis +1 % (bisher: im Korridor von 1-5 %) erwartet.

Der Return on Equity (RoE) im Segment Finanzdienstleistungen wird bei 13-16 % prognostiziert.

Im Segment Motorräder sind Auslieferungen nunmehr leicht unter Vorjahresniveau zu erwarten (bisher: auf Vorjahresniveau). Die EBIT-Marge wird im Korridor von 4-6 %, der RoCE im Korridor von 10-14 % liegen.

In der Jahresprognose enthalten sind Belastungen der EBIT-Marge im Segment Automobile aus erhöhten Zöllen von rund 1,25 Prozentpunkten, durch die Abschreibungen für BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation in Höhe von 1,2 Prozentpunkten sowie durch die Aufwendungen für Portfolio- und Strukturmaßnahmen, die im Gesamtjahr mit rund 2,5 Prozentpunkten belasten. 
 

Der tatsächliche Geschäftsverlauf der BMW Group kann gegenüber den beschriebenen Erwartungen abweichen, beispielsweise wegen veränderter politischer und makroökonomischer Rahmenbedingungen.
 

Die BMW Group im Überblick: IM Q3 2026 

IM Q3 2026

IM Q3 2025

Veränderung
in %

Fahrzeug-Auslieferungen    
Automobile1Einheiten

551.075

588.140

-6,3

Davon: BMWEinheiten

479.294

514.422

-6,8

MINIEinheiten

70.712

72.414

-2,4

Rolls-RoyceEinheiten

1.069

1.304

-18,0

MotorräderEinheiten

46.605

53.247

-12,5

     
Mitarbeiter (Stand 31.12.2025) 

154.540

  
EBIT-Marge Segment AutomobileProzent

3,4

5,2

-1,8 %-Pkte.

EBIT-Marge Segment MotorräderProzent

4,8

7,9

-3,1 %-Pkte.

EBT-Marge BMW Group2Prozent

6,8

7,2

-0,4 %-Pkte.

Free Cash Flow Segment AutomotiveMio. €

-566

343

-

     
UmsatzMio. €

30.452

32.314

-5,8

Davon: AutomobileMio. €

26.669

28.510

-6,5

MotorräderMio. €

688

755

-8,9

FinanzdienstleistungenMio. €

10.160

9.607

5,8

Sonstige GesellschaftenMio. €

3

3

-

KonsolidierungenMio. €

-7.068

-6.561

7,7

     
Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT)Mio. €

1.589

2.261

-29,7

Davon: AutomobileMio. €

901

1.494

-39,7

MotorräderMio. €

33

60

-45,0

FinanzdienstleistungenMio. €

621

624

-0,5

Sonstige GesellschaftenMio. €

-4

0

-

KonsolidierungenMio. €

38

83

-54,2

     
Ergebnis vor Steuern (EBT)Mio. €

2.083

2.329

-10,6

Davon: AutomobileMio. €

853

1.388

-38,5

MotorräderMio. €

32

59

-45,8

FinanzdienstleistungenMio. €

639

644

-0,8

Sonstige GesellschaftenMio. €

667

300

-

KonsolidierungenMio. €

-108

-62

74,2

     
Steuern auf KonzernergebnisMio. €

-635

-632

0,5

ÜberschussMio. €

1.448

1.697

-14,7

Ergebnis je Stammaktie€

2,46

2,74

-10,2

1Auslieferungen einschließlich Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd., Shenyang
2Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen
 
Die BMW Group im Überblick: PER Q3/ 26 

PER Q3 2026

PER Q3 2025

Veränderung
in %

Fahrzeug-Auslieferungen    
Automobile1Einheiten

1.707.802

1.795.734

-4,9

Davon: BMWEinheiten

1.483.963

1.585.382

-6,4

MINIEinheiten

220.247

206.252

6,8

Rolls-RoyceEinheiten

3.592

4.100

-12,4

MotorräderEinheiten

149.452

159.156

-6,1

     
Mitarbeiter (Stand 31.12.2025) 

154.450

  
EBIT-Marge Segment AutomobileProzent

3,5

5,9

-2,4 %-Pkte.

EBIT-Marge Segment MotorräderProzent

11,0

10,8

0,2 %-Pkte.

EBT-Marge BMW Group2Prozent

6,6

8,1

-1,5 %-Pkte.

Free Cash Flow Segment AutomotiveMio. €

724

2.688

-73,1

     
UmsatzMio. €

92.718

99.999

-7,3

Davon: AutomobileMio. €

80.990

87.164

-7,1

MotorräderMio. €

2.396

2.522

-5,0

FinanzdienstleistungenMio. €

30.148

29.711

1,5

Sonstige GesellschaftenMio. €

9

9

0,0

KonsolidierungenMio. €

-20.825

-19.407

7,3

     
Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT)Mio. €

5.224

8.064

-35,2

Davon: AutomobileMio. €

2.875

5.120

-43,8

MotorräderMio. €

263

272

-3,3

FinanzdienstleistungenMio. €

1.621

1.867

-13,2

Sonstige GesellschaftenMio. €

-8

-9

-11,1

KonsolidierungenMio. €

473

814

-41,9

     
Ergebnis vor Steuern (EBT)Mio. €

6.128

8.056

-23,9

Davon: AutomobileMio. €

2.678

4.905

-45,4

MotorräderMio. €

260

270

-3,7

FinanzdienstleistungenMio. €

1.647

1.836

-10,3

Sonstige GesellschaftenMio. €

1.493

772

93,4

KonsolidierungenMio. €

50

273

-81,7

     
Steuern auf KonzernergebnisMio. €

-1.808

-2.344

-22,9

ÜberschussMio. €

4.320

5.712

-24,4

Ergebnis je Stammaktie€

7,19

8,97

-19,8

1Auslieferungen einschließlich Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd., Shenyang
2Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen

 

GLOSSAR – Erläuterung der Kennzahlen

Auslieferungen
Ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug wird als Auslieferung erfasst, wenn das Fahrzeug an einen Endkunden übergeben wird. Zu den Endkunden gehören auch Leasingnehmer im Rahmen von Leasingverträgen mit BMW Financial Services sowie in den USA und Kanada auch Händler, wenn sie ein Fahrzeug als Werkstattersatzfahrzeug oder Vorführfahrzeug klassifizieren. Im Falle von Gebrauchtfahrzeugen können zu den Endkunden auch Händler und andere Dritte zählen, wenn sie ein Fahrzeug bei einer Auktion oder direkt von der BMW Group erwerben. Für den Endkunden vorgesehene Fahrzeuge, die auf dem Transportwege einen Totalschaden erleiden, werden auch als Auslieferung gezählt. Auslieferungen können durch die BMW AG, eine ihrer internationalen Tochtergesellschaften, eine BMW Group Niederlassung oder einen unabhängigen Händler erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl der Auslieferungen und damit die Meldung einer Auslieferung an die BMW Group erfolgt durch unabhängige Händler.

BEV: Battery electric vehicle – vollelektrisches Fahrzeug.

EBIT

Ergebnis vor Finanzergebnis. Es setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Umsatzkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und des Saldos aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.

EBIT-Marge

Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse.
 

EBT

EBIT zuzüglich Finanzergebnis.

PHEV: Plug-in-hybrid electric vehicle – Hybridfahrzeug mit Benzinmotor und elektrischem Antrieb.

LWB: Long-wheel-base – Fahrzeug mit verlängertem Radstand.

Emissionszusammenfassung

BMW i3 50 xDrive Limousine: Energieverbrauch kombiniert: 18–13,4 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 729–912 km (WLTP)

BMW iX3 50 xDrive: Energieverbrauch kombiniert: 19,4–16,1 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 666–806 km (WLTP)

BMW i7 60 xDrive Limousine: Energieverbrauch kombiniert: 20,8 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 608–725 km (WLTP)

BMW iX4 50 xDrive: Energieverbrauch kombiniert: 19–15,7 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 680–828 km (WLTP)

BMW iX5 60 xDrive: Energieverbrauch kombiniert: 22,5–19,3 kWh/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): A; Elektrische Reichweite: 724–850 km (WLTP)

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanzdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktionsstandorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2025 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von 2,46 Mio. Automobilen und über 202.500 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 belief sich auf 10,2 Mrd. €, der Umsatz auf 133,5 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2025 beschäftigte das Unternehmen weltweit 154.540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie der BMW Group, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte.

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