05
Mai
2000
|
12:00
Europe/Amsterdam

Großer Preis von Spanien - FREIES TRAINING

Zusammenfassung
Die Fahrer des BMW WilliamsF1 Team, Ralf Schumacher und Jenson Button, belegten die Plätze zwei und sechs im ersten freien Training zum Großen Preis von Spanien.

Wetter: sonnig, 22° C Lufttemperatur

Die Fahrer des BMW WilliamsF1 Team, Ralf Schumacher und Jenson Button, belegten
die Plätze zwei und sechs im ersten freien Training zum Großen Preis von
Spanien.

Ralf Schumacher
Chassis: FW22 06
T-Car Chassis: FW22 04
Schnellste Runde: 1.22,509 Minuten
Platzierung: 2.
"Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Auto zufrieden. Gegenwärtig ist das Heck
noch zu unruhig, wir haben vor allem in den schnellen Kurven zu starkes
Übersteuern. Ich führe das auf die hohen Temperaturen zurück. Wir müssen
zusehen, dass wir für das morgige Qualifying und für das Rennen ein Set-up
ausarbeiten, um das Übersteuern abzubauen."

Jenson Button
Chassis: FW22 05
Schnellste Runde: 1.23,119 Minuten
Platzierung: 6.
"Es ist gut, dass ich noch eine passable Rundenzeit geschafft habe, am Morgen
war ich mit meiner Zeit nicht zufrieden. Das Auto hat sich in der zweiten
Trainingsstunde viel besser angefühlt, außerdem haben mir die besseren
Streckenbedingungen geholfen. Anfangs war die Bahn sehr staubig. Wir haben
einiges für die Abstimmung für Samstag ausprobiert und hoffen, dann noch
weitere Erkenntnisse zu sammeln."

Patrick Head (Technical Director WilliamsF1)
"Wir haben an die Testergebnisse der vergangenen Woche angeknüpft. Die
Reifenwahl wird hier richtig schwierig. Wir versuchen Informationen zu sammeln,
die uns bei der Entscheidung nach dem Training am Samstag morgen helfen. Jenson
ging am Ende des Trainings mit einem neuen Reifensatz auf die Strecke und hat
seine Position erheblich verbessert. Jetzt werden wir versuchen, unsere
Hausaufgaben für das Qualifying und Rennen zu machen."

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor)
"Es war ein guter Trainingstag für uns, allerdings auch ein typischer Freitag
in Bezug auf die Vergleichbarkeit der Rundenzeiten. Es ist schwer abzuschätzen,
wer mit wie viel Sprit im Tank und mit welcher Reifenmischung gefahren ist. Aus
unserer Sicht ist wichtig, dass es ein weiterer störungsfreier Tag war. Das
bringt uns mehr und mehr Stabilität, weil dadurch auch die Fahrer und
Ingenieure mehr Zeit für die Abstimmungsarbeit am Auto haben. Ein Großteil
dieser Arbeit wurde freilich schon beim Test in der vergangenen Woche
geleistet."

Pressekontakt: Joerg Kottmeier
Tel: +49-89-382-23401
E-Mail Adresse: joerg.kottmeier@bmw.de