BMW Motorrad Motorsport - WSBK - Phillip Island - Qualifikationstraining 1
Phillip Island – Freies Training & Qualifikationstraining 1.
Freitag, 24. Februar 2012.
Wetterbedingungen: Sonnig.
Temperatur: Luft: 25 – 27 °C, Strecke: 41 – 53 °C
Teilnehmende Fahrer: 24/25 von 15 Teams
Schnellste Runde Freies Training: Carlos Checa (Althea Racing) 1:31.973 min
Schnellste Runde Qualifikationstraining 1: Jonathan Rea (Honda WSBK Team) 1:31.959 min
Team BMW Motorrad Motorsport Fahrer Marco Melandri (ITA) wird aus der provisorischen dritten Reihe in den Saisonstart der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2012 gehen. Marco belegte im heutigen ersten Qualifikationstraining auf Phillip Island (AUS) den neunten Rang. Sein Teamkollege Leon Haslam (GBR) wurde am Donnerstagmorgen an seinem gebrochenen Schienbein operiert. Der Eingriff verlief nach Plan. Nachdem der offizielle Streckenarzt Leon am Morgen grünes Licht gegeben hatte, am Freien Freitagstraining teilzunehmen, entschieden die Teamführung und Teamarzt Dr. Vincenzo Tota gemeinsam, Leon im Qualifikationstraining am Nachmittag zwei fliegende Runden absolvieren zu lassen. Der offizielle Streckenarzt wird Leon noch einmal untersuchen, bevor endgültig entschieden wird, ob Leon am Samstag fahren kann.
Michel Fabrizio (ITA) vom BMW Motorrad Italia GoldBet SBK Team beendete das Qualifikationstraining als Zehnter, sein Teamkollege Ayrton Badovini (ITA) belegte Rang 18.
Marco Melandri:
Schnellste R. Freies Training: 1:32.888 min (P11)/ Schnellste R. Quali. 1: 1:32.553 min (P9)
„Heute war ein schwieriger Tag. Wir haben viel am Motorrad gearbeitet und haben uns in einigen Bereichen gesteigert. Doch in anderen Bereichen haben wir den falschen Weg eingeschlagen. Ich kann immer noch nicht genügend Tempo mit in die Kurven nehmen. Es scheint, als ob wir Zeit brauchen, um das zu beheben. Danke an alle für die harte Arbeit.“
Leon Haslam:
Schnellste R. Freies Training: DNS/ Schnellste R. Quali. 1: 1:33.532 min (P21)
„Die Operation ist wirklich gut verlaufen. Ein großer Dank geht an den Chirurgen Dr. Blackney, an Dr. Vincenzo Tota, an die Jungs an der Strecke und in der Clinica Mobile, die mir geholfen haben. Ich habe heute nur zwei fliegende Runden absolviert, um zu sehen, wie ich mich auf dem Bike fühle. Das war das Ziel für heute, alles Weitere werden wir nun morgen sehen. Ich wollte nichts Dummes machen. Ich habe überhaupt nicht attackiert, sondern bin eher um den Kurs gerollt. Falls ich mich gut fühle und wir denken, dass wir es in die Punkte schaffen können, dann würde ich die Rennen gern bestreiten.“
Andrea Dosoli (Rennleiter):
„Wir haben gemeinsam beschlossen, Leon heute fahren zu lassen, um zu sehen, ob er das Motorrad sicher pilotieren kann. Bei dieser Testfahrt ging es überhaupt nicht um die Performance. Wir wollten keinerlei Risiko eingehen, da Leon erst am Donnerstagmorgen operiert wurde. Leon hat sich auf dem Bike gut gefühlt. Der offizielle Streckenarzt wird Leon zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal untersuchen. Dann wird entschieden, ob Leon morgen fährt. Marco arbeitete am Vormittag an der Fahrwerksabstimmung und der Motorbremse. Wir konnten uns zwar im Vergleich zu Montag und Dienstag steigern, aber es reicht im Moment noch nicht aus, um konkurrenzfähig zu sein. Wir arbeiten hart, um morgen vorn dabei zu sein.“