10
Mai
2010
|
12:19
Europe/Amsterdam

BMW Motorrad Motorsport - WSBK - Kyalami - Vorschau

Zusammenfassung
München/Stephanskirchen, 10. Mai 2010. Knapp einen Monat vor dem Auftakt der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika macht die FIM Superbike-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent Station. Schon am kommenden Wochenende fahren die Teams der höchsten Motorradsport-Weltmeisterschaft für seriennahe Motorräder in Kyalami in der Nähe der Metropole Johannesburg um Podiumsplatzierungen und um WM-Punkte.

14. – 16. Mai 2010

6. von 13 WM-Rennwochenenden

 

 

München/Stephanskirchen, 10. Mai 2010. Knapp einen Monat vor dem Auftakt der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika macht die FIM Superbike-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent Station. Schon am kommenden Wochenende fahren die Teams der höchsten Motorradsport-Weltmeisterschaft für seriennahe Motorräder in Kyalami in der Nähe der Metropole Johannesburg um Podiumsplatzierungen und um WM-Punkte.  Das Team BMW Motorrad Motorsport reist mit positiven Resultaten aus den europäischen Rennwochenenden in Portugal, Spanien, den Niederlanden und der ersten Podiumsplatzierung des Teams in Italien nach Südafrika. Das Ziel ist es, den Aufwärtstrend auch beim sechsten Rennwochenende der Saison 2010 fortzusetzen.

 

 

Troy Corser:

„Ich werde am kommenden Freitag erstmals auf der BMW S 1000 RR in Kyalami aus der Box fahren. Im vergangenen Jahr hatte ich meinen Unfall in Monza, deshalb fiel ich in Südafrika verletzt aus. Die Strecke ist eine echte Fahrerstrecke mit vielen Steigungen und Gefällen. Es ist entscheidend, das Motorrad richtig abzustimmen, denn die Strecke ist sehr holprig.

 

Das Bike ist viel weiter als zum vergleichbaren Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Wir hatten damals noch nicht das richtige Verständnis für Fahrwerk und Motor. Sowohl Ruben als auch unser Ersatzfahrer Steve Martin hatten Schwierigkeiten in Kyalami. In diesem Jahr sieht es anders aus: Das Bike ist gut, und ich bin dort immer gut unterwegs gewesen – deswegen erwarte ich ein gutes Resultat.“

 

 

Ruben Xaus:

„Ich mag das Rennen in Südafrika. Das Land bietet eine interessante Mischung aus verschiedenen Kulturen, die Menschen sind sehr gastfreundlich und das Wetter ist meistens gut. Ich fahre gerne in Kyalami, ich habe dort in der Vergangenheit gute Resultate eingefahren. Ich freue mich sehr auf das Rennwochenende, denn das Team ist hochmotiviert, und das Motorrad deutlich besser als noch vor einem Jahr.

 

Die Strecke ist eine echte Fahrerstrecke mit einigen kniffligen Passagen und richtigen Höhenunterschieden – es gibt eigentlich keine Stelle auf dem Parcours, die ohne Steigung oder Gefälle auskommt. Außerdem ist die Strecke recht uneben, und man braucht eine sehr gute Basisabstimmung, um schnelle Rundenzeiten zu fahren. Durch die Höhenlage der Strecke liegt die Motorleistung hier deutlich unter den Vergleichswerten auf den meisten anderen Rennstrecken. Wir müssen unseren Fahrstil anpassen, denn wir können mit mehr Gas in die Kurven fahren.“

 

 

Berthold Hauser, BMW Motorrad Motorsport Direktor:

„Nach mehr als einem Saisondrittel können wir eine durchaus positive Zwischenbilanz ziehen: Nach zehn WM-Läufen haben wir in der Herstellerwertung bereits 95 Punkte gesammelt – insgesamt 36 mehr als zum vergleichbaren Zeitpunkt in der vergangenen Saison. Wir haben unser erstes Podium erzielt und sind bereits dreimal in die Top-Fünf gefahren. Ein großes Lob an die gesamte Truppe.

 

Das gesamte Team BMW Motorrad Motorsport freut sich auf Kyalami. Auch wenn die Mannschaft bei Back-to-back-Rennen immer besonders hohen Belastungen ausgesetzt ist, erwartet uns in Südafrika eine besonders gastfreundliche Atmosphäre.

 

Kyalami liegt auf einer Höhe von 1500 Metern über dem Meeresspiegel. Der niedrigere Luftdruck sorgt dafür, dass die Motorleistung um ungefähr 20 Prozent niedriger ist als bei den meisten Rennen. Ein gutes Basis-Setup ist die Voraussetzung für schnelle Rundenzeiten. Wir gehen davon aus, von unseren Erfahrungen aus dem Vorjahr profitieren zu können.“

 

 

Hintergrund:  

Vom 11. Juni bis zum 11. Juli findet die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika statt. Die meisten Spiele werden in der Region um Johannesburg ausgetragen. Im vergangenen Jahr fand nach siebenjähriger Pause erstmals wieder ein Rennen der Superbike-WM auf dem „Kyalami Grand Prix Circuit“ statt. Zuvor hatte die Serie zwischen 1998 und 2002 regelmäßig in Südafrika gastiert. Von 1967 bis 1993 gab die Formel 1 dort ihr Gastspiel. In den vergangenen Jahren gab es nur selten Motorsport in Kyalami zu sehen, da die Veranstalter mit Auflagen zur Lärmvermeidung zu kämpfen haben – der Kurs ist von einem Wohngebiet umgeben. Die Rennstrecke liegt in der südafrikanischen Provinz Gauteng, zwischen Johannesburg und der Hauptstadt Pretoria. Er wird entgegen des Uhrzeigersinns befahren. Das Wort „Kyalami“ bedeutet in Zulu, einer der Nationalsprachen des Landes, „Meine Heimat“.

 

Auf der unebenen Fahrbahn benötigen die Piloten viel Vertrauen in das Setup ihrer Bikes. Das Einlenkverhalten muss ebenso stimmen wie die Bremsperformance. Besonders wichtig ist die erste Kurve, in der in Schräglage massiv gebremst werden muss. Außerdem bietet der Kurs einige schnelle Passagen, die bei der Abstimmung ebenfalls eingerechnet werden müssen. 

Pressekontakt: Benjamin Titz
Tel: +43-662-8383-5310
E-Mail Adresse: benjamin.titz@bmwgroup.com