Pressegespräch: Der neue BMW X3 erstmals in Österreich
Auf der gestern zu Ende gegangenen Internationalen Automobil Ausstellung
Frankfurt fand die Weltpremiere des neuen BMW X3 statt. Heute wurde das
Fahrzeug erstmals in Österreich präsentiert. Mit dem neuen Mitglied der
erfolgreichen X-Familie setzt die BMW Group ein weiteres Zeichen für das
wirtschaftliche Engagement am Standort Österreich.
Der erste BMW, der in Österreich gebaut wird
Am 31. Oktober 2001 wurden zwischen der BMW AG München und Magna Steyr die
Kooperationsverträge über die Serienentwicklung und Fertigung des neuen BMW X3
Sports Activity Vehicle vereinbart. Das von Ingenieuren der BMW Group
erarbeitete detaillierte Fahrzeugkonzept wurde gemeinsam von BMW und Magna
Steyr in die Serie umgesetzt. Die Markteinführung läuft wie geplant. Die
Auslieferung an Kunden beginnt Anfang 2004.
Motoren aus Steyr
Werner Adelberger, Geschäftsführer von BMW Motoren, erklärt die Bedeutung des
Motorenwerkes für diese Kooperation: "Wir liefern sowohl den 2,5l und 3,0l
Benziner als auch den 3,0l Dieselmotor für den X3." Derzeit befindet sich das
Motorenwerk in der siebten Ausbaustufe, der größte Einzelinvestition in der
Standortgeschichte. Damit wird das Werk um ein Drittel vergrößert.
Die Rolle der BMW Group in der österreichischen Wirtschaft
Insgesamt hat die BMW Group seit 1979 rund 2,3 Milliarden Euro in den Standort
Steyr investiert. Mit Investitionen in Höhe von 187 Millionen Euro hat das
Unternehmen im Vorjahr mehr als die Hälfte zu den Gesamtinvestitionen der
österreichischen Fahrzeugindustrie beigetragen. Im Rahmen der derzeitigen
Ausbaustufe werden weitere 500 Millionen Euro in den Standort investiert. Damit
zählt die BMW Group zu den wichtigsten Investoren Österreichs.
Der BMW Konzern ist auch der größte ausländische Einkäufer in der heimischen
Fahrzeugindustrie. Insgesamt beliefen sich im Jahr 2002 die Exporte der
österreichischen Kfz-Zulieferfirmen auf rund 7,2 Milliarden Euro. Mit einem
Einkaufsvolumen in Österreich von mehr als 2,4 Milliarden Euro beträgt der
Anteil des BMW Konzerns 33 Prozent.
Darüber hinaus zählt die BMW Group Österreich zu den größten Exporteuren. Die
BMW Group exportiert beispielsweise mehr als die gesamte österreichische
Wirtschaft nach Tschechien oder Spanien. Damit werden rund 65 Prozent der
Ausgaben für die gesamten österreichischen PKW-Importe abgedeckt. Rund ein
Drittel des positiven Nettosaldos der automotiven Handelsbilanz Österreichs
wird durch BMW erwirtschaftet.
Ein bedeutender Beitrag für die österreichische Volkswirtschaft ist auch die
Rolle als stabiler Arbeitgeber. Statistisch gesehen ist jeder Zehnte in der
österreichischen Fahrzeugindustrie bei BMW Motoren in Steyr beschäftigt. "Wenn
Sie daran denken, dass der BMW X3 demnächst in Graz von den Bändern laufen wird
und damit weitere 2.500 Arbeitsplätze gesichert werden, dann kann man daraus
schon ableiten, wie groß das Vertrauen der BMW Group in den Wirtschaftsstandort
Österreich ist", betont Werner Adelberger.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
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Fax 0662/8383-288
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