Ende der Spekulationen: 1er und 6er erweitern BMW Modellprogramm
Die neue kleine BMW Baureihe wird 1er heißen. Und: Das große 6er
Coupé wird in den nächsten Jahren einen Nachfolger bekommen.
Diese beiden modellpolitischen Entscheidungen gab Prof. Joachim
Milberg, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, am Vorabend des
Genfer Automobilsalons bekannt.
Die neue BMW Baureihe, deren Entwicklung voll im Zeitplan ist, wird
zwischen 3er BMW und MINI angesiedelt sein und alle BMW Tugenden
in den oberen Bereich der unteren Mittelklasse einführen: Heckantrieb,
hervorragendes Handling sowie höchste Qualität und wird für viel
"Freude am Fahren" sorgen. Die Markteinführung ist für 2004 geplant.
"Die neue kleine BMW Modellreihe wird sich voll und ganz in die BMW
Nomenklatur einfügen und dementsprechend ganz unspektakulär, aber
dafür umso konsequenter, im BMW Gesamtprogramm die Eins
verliehen bekommen. Sie können also künftig vom BMW Einser
sprechen," erläuterte Professor Milberg.
6er Coupé auch mit Cabrio-Variante geplant
Eine weitere Modellentscheidung, die das ungebrochene
Kundeninteresse an einem großen BMW Sportcoupé erfüllen wird, ist
die Fortsetzung der 6er Baureihe. "Der BMW 6er wird einerseits hohen
Prestigewert und andererseits die BMW typische Sportlichkeit
verkörpern. Von diesem Fahrzeug ist auch eine Cabrio-Version
geplant," versprach der Vorstandsvorsitzende der BMW AG. Das erste
6er Coupé wurde von 1976 bis 1989 ausschließlich mit
Reihensechszylindermotoren gebaut und war damals das Synonym für
Sportlichkeit und Eleganz schlechthin. Als Basis für
Wettbewerbsfahrzeuge bewies es im Rennsport, welches sportliche
Potenzial in ihm steckte. 1990 wurde die 6er Baureihe vom exclusiven
8er abgelöst, dessen Produktion vor zwei Jahren auslief.
Die Entwicklung des künftigen 6er Coupé wurde bereits begonnen.
Professor Milberg: "Die BMW Group ist heute das
Automobilunternehmen, das einen klaren, erfolgsorientierten Kurs fährt:
mit einer logischen und nachvollziehbaren Premiummarken-Strategie.
Einer Strategie, die über alle erkennbaren Trends,
Wachstumspotentiale und Nachfrageverhalten plausibel abgesichert
ist."
Als Beleg für die Richtigkeit dieser Ausrichtung verwies Milberg auf
den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens im Geschäftsjahr 2000.
Die BMW Group hatte mit einem Umsatz von 35,36 Mrd. Euro (plus 2,8
% gegenüber Vorjahr) einen neuen Rekordwert erzielt. Mit einer rund
20 %igen Steigerung bei der Marke BMW wurden dabei die
entfallenen Umsätze von Rover und Land Rover mehr als kompensiert.
Dazu Milberg: "Die positive Umsatzentwicklung der BMW Group ist die
Basis für ein hervorragendes finanzielles Ergebnis. Denn wir haben im
vergangenen Jahr das Ergebnis unseres bisherigen Rekordjahres
1997 übertroffen. Wir werden auch eine bessere Umsatzrendite als
1997 erreichen."
**Die komplette Rede von Prof. Joachim Milberg finden Sie im Anhang zum
Download.