05
Mai
2003
|
12:00
Europe/Amsterdam

BMW Werk Spartanburg nutzt Energie aus Abfall

Zusammenfassung
Methangas deckt zukünftig bis zu 25 Prozent der Energie des Produktionswerks ab.

München. Das BMW Werk Spartanburg, Produktionsstätte des BMW Z4 und BMW X5,
nutzt Methangas zur Mitversorgung des Standorts mit Energie. Bis zu 25 Prozent
des Energiebedarfs können so abgedeckt werden. Die Lagerstätte für Abfälle in
Palmetto liefert hierfür das Gas über eine rund 15 Kilometer lange Pipeline in
das Werk. Methan entsteht im Zuge des biologischen Abbaus von Abfallstoffen.

Christine Todd Whitman, die Beauftragte der amerikanischen Umweltbehörde EPA -
Environmental Protection Agency - unterstreicht: "Das ist eine
Win-Win-Situation für alle. Das Methangas wird nicht nutzlos verbrannt, sondern
es werden erhebliche Mengen an "clean energy" erzeugt. Und vor dem Hintergrund
der Vermeidung von 55.000 Tonnen Kohlendioxid Emissionen jährlich, bedeutet das
eine gesündere, saubere Luft für Jedermann zum Atmen."

"Mit diesem Projekt erschließt BMW eine bisher ungenutzte Energiequelle für das
Werk. Das Methangas wird primär zur Elektrizitätserzeugung genutzt und schont
so die Umwelt durch die Vermeidung von Emissionen", so Dr. Helmut Leube,
Präsident der BMW Manufacturing Corporation.

Das BMW Projekt ist in dieser Form einzigartig, denn das Methangas wird von der
Lagerstätte Palmetto über eine Pipeline direkt zu vier Turbinen auf dem BMW
Werksgelände geleitet. Es dient dort als direkter Treibstoff für die Turbinen.
Strom wird so erzeugt, Warmwasser bereitgestellt und Emissionen vermieden.

Pressekontakt: Verena Koessner
Tel: +43-662-8383-9101
E-Mail Adresse: verena.koessner@bmwgroup.at