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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Deutschland]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 02 Nov 2026 13:24:29 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 06 May 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
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                        <title>30 Jahre Qualität und Innovation in Werkzeugbau  und Teilefertigung</title>
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  <strong>Eisenach.</strong> 1992 wurde das BMW Group Werk Eisenach an
  diesem für die BMW Group so traditionsreichen Standort in Thüringen
  feierlich eröffnet. Seitdem wurde das Eisenacher Werk kontinuierlich
  weiter ausgebaut und hat sich zum weltweit größten
  Werkzeug-baustandort des Unternehmens entwickelt. Aus einer
  Werkzeugbau-Manufaktur wurde eine hoch digitalisierte und
  industrialisierte Fertigung von Presswerkzeugen. Aus einer
  Fertigungsstätte für Karosserieblechteile wurde ein höchst effizienter
  Teilefertiger für anspruchsvolle Kleinst- und Kleinserien.</p>
<p>Das BMW Group Werk Eisenach nimmt im Produktionsnetzwerk der BMW
  Group (31 Produktionsstandorte in 15 Ländern) eine herausragende
  Stellung ein. Die Seitenwände, Dächer und Motorhauben nahezu aller
  Modelle der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce erhalten ihre spezifische
  Form durch Presswerkzeuge aus Eisenach. Auch das BMW Motorrad Werk in
  Berlin profitiert vom Leistungsspektrum des Thüringer Werks.</p>
<p>Durch die Zunahme der Modellvielfalt und die komplexen
  Designanforderungen sind die Werkzeugbau-Standorte der BMW Group in
  Eisenach, München und Dingolfing stark gefordert. „Der Werkzeugbau ist
  essentieller Bestandteil unseres Produktionssystems“, sagt Milan
  Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW Group. „Erst die
  Presswerkzeuge stellen sicher, dass die unverkennbare Formensprache
  unserer Fahrzeuge realisiert werden kann.“</p>
<p>Nicht nur im Werkzeugbau kann sich die BMW Group auf die Expertise,
  Innovationskraft und Qualität des Eisenacher Werks verlassen. Knapp
  230.000 Karosserieblechteile werden pro Jahr für die BMW, Rolls-Royce
  und Motorrad Modelle gefertigt. So stammen z.B. aktuell alle Dächer
  für die Rolls-Royce Modelle Wraith, Ghost, Phantom und Cullinan sowie
  alle vorderen Seitenwände für die BMW M Fahrzeuge M3, M4, M5 und M8
  aus Eisenach.</p>
<p>
  <strong>Qualität, Präzision und Innovation „made in Eisenach“</strong></p>
<p>Ab September 1992 lieferte das BMW Group Werk Eisenach die ersten
  Presswerkzeuge für Strukturteile aus. Das Werk startete mit der
  Her-stellung von Werkzeugen unter anderem für den BMW 7er der 3.
  Generation. Auch die inzwischen 7. Generation des BMW 7er, die am 20.
  April ihre Weltpremiere feierte, verdankt ihre Form den Werkzeugen aus
  Eisenach. Die Presswerkzeuge für Seitenwand, Motorhaube und Dach des
  neuen BMW 7er, der als BMW i7 erstmals auch als vollelektrische
  Variante auf den Markt kommt, wurden in Eisenach entwickelt und gebaut.</p>
<p>Pro Jahr entstehen rund 140 Werkzeuge für BMW, MINI, Rolls-Royce und
  BMW Motorrad Modelle in Eisenach. Im Laufe der Jahre hat sich das Werk
  innerhalb der BMW Group zum „Außenhaut Kompetenzzentrum“ entwickelt.</p>
<p>Auch für die Fertigung von Karosserieblechteilen der BMW Group ist
  das Eisenacher Werk ein wichtiger Standort, für die Marke Rolls-Royce
  sogar der Hauptlieferant. Rund 6.500 Teile werden derzeit pro Jahr zu
  Rolls-Royce Motor Cars nach Goodwood geliefert. BMW Motorrad ist ein
  noch größerer Abnehmer von Teilen. Hier werden aktuell über 100.000
  Tankbauteile unter anderem für die Modelle BMW R 1200 RS, BMW S 1000
  RR und F 700 GS produziert. Die meisten Karosserieblechteile werden
  für BMW Automobile gefertigt: Über 120.000 Seitenwände und
  Motorhauben, zum Beispiel für den BMW M3, BMW M4 und die BMW 8er
  Modelle, verlassen Eisenach in Richtung der BMW Fahrzeugwerke weltweit.</p>
<p>
  <strong>Zurück zu den Wurzeln</strong></p>
<p>Bei der feierlichen Eröffnung des BMW Group Werks Eisenach vor 30
  Jahren betonte der damalige Vorstandsvorsitzende Eberhard von
  Kuenheim: „In Eisenach sind unsere Wurzeln als Automobilhersteller.
  Wir sind also auch aus emotionalen Gründen zurückgekommen.“ Der
  Vorstand der BMW Group hatte sich 1990 für den Bau eines Werks zum
  Großwerkzeugbau an dem Thüringer Standort entschieden, um zur „Wiege“
  des Automobilbaus bei BMW zurückzukehren.</p>
<p>Die Bayerischen Motorenwerke waren 1928 durch den Kauf der
  Fahrzeugfabrik Eisenach in die Automobilproduktion eingestiegen und
  fertigten dort bis Anfang der 1940er Jahre alle BMW Automobile. Mit
  dem BMW 3/15 PS rollte 1929 das allererste BMW Automobil vom Band und
  auch der legendäre BMW 328 wurde in Eisenach gebaut. Der Zweite
  Weltkrieg und die Teilung Deutschlands bedeuteten das Aus für BMW in
  Eisenach. Erst die Wiedervereinigung machte eine Rückkehr an diesen
  traditionsreichen Standort möglich.</p>
<p>Der Spatenstich für das neue Thüringer Werk erfolgte im Oktober 1990,
  zwei Jahre später wurde die Eröffnung gefeiert und erste Werkzeuge
  ausgeliefert. Seit 1992 wurde das Werk immer weiter ausgebaut und
  fortwährend in neue Anlagen investiert. Die Investitionssumme beläuft
  sich seit Gründung des Werks auf 208 Millionen Euro.</p>
<p>Zu den bedeutenden Investitionen der letzten Jahre gehören die beiden
  Servoeinarbeitspressen neuester Generation, die die Presswerkzeuge
  optimal auf die Serienfertigung vorbereiten. Die erste Presse wurde
  2016 in Betrieb genommen, die Zweite Anfang 2022 im Zuge der jüngsten
  Ausbaustufe. Die Servoeinarbeitspressen simulieren bereits spätere
  Serienprozesse und verkürzen damit die Einarbeitungszeit von neuen
  Werkzeugsätzen deutlich. Die Einstellparameter der Presse werden
  digital an die spätere Produktionspresse übertragen. Dies ist nur
  eines der Beispiele, wie das Eisenacher Werk zur permanenten
  Verbesserung von Qualität und zu hocheffizienten Strukturen im
  Produktionsnetzwerk der BMW Group beiträgt.</p>
<p>
  <strong>Umfangreichster Ausbau der bisherigen Werksgeschichte</strong></p>
<p>Von 2001 bis 2016 fanden fortlaufend Ausbaustufen für das Eisenacher
  Werk statt. 2019 wurde der Spatenstich zur bislang größten
  Werkserweiterung gesetzt. Das Werk wurde um 13.500 qm vergrößert und
  ist nun mit über 34.000 qm der flächenmäßig größte Werkzeugbaustandort
  der BMW Group. Die Investitionssumme dafür betrug 38 Millionen Euro.
  Der Abschluss der Ausbaumaßnahmen kann gemeinsam mit dem 30-jährigen
  Bestehen gefeiert werden. Die Flächenerweiterungen betreffen alle
  Bereiche des Werks, d.h. mechanische Fertigung, Werkzeugbau,
  Presswerk, Teilefertigung, Qualitätssicherung, Verwaltungsgebäude,
  Logistik und Parkflächen.</p>
<p>Mit dem Ausbau wurde zusätzliche Kapazität geschaffen und in die
  Zukunft des Werks investiert. Bei den Ausbaumaßnahmen standen auch die
  Themen Nachhaltigkeit, effiziente Energienutzung und
  Ressourcenschonung im Fokus. Wie in allen BMW Group Werken wird zur
  Energieversorgung ausschließlich grüner Strom genutzt. Die
  Produktionsabfälle bei Stahl und Aluminium werden zu 100 Prozent der
  Wiederverwertung zugeführt und bereits im Vorfeld weitestgehend vermieden.</p>
<p>
  <strong>Hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter als
    Erfolgsfaktor </strong></p>
<p>Ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Werks sind
  die Mitarbeitenden. „Unsere hochqualifizierten, flexiblen und
  engagierten Mitarbeiter haben das Wachstum und die Entwicklung des
  Standorts Eisenach ermöglicht“, betont Werkleiter Robert Frittrang. Er
  ist seit 1. März Geschäftsführer der BMW Fahrzeugtechnik GmbH. „Ihnen
  gehört der Dank zum Jubiläum, denn die Mitarbeitenden sind der
  stärkste Erfolgsfaktor eines Unternehmens.“</p>
<p>Derzeit sind rund 300 BMW Mitarbeitende im BMW Group Werk Eisenach
  beschäftigt, davon 16 Auszubildende und 10 Studenten der Dualen
  Hochschule Gera/Eisenach. Zur Werksgründung 1992 waren es rund 150
  Mitarbeiter, d.h. die Zahl der Beschäftigten hat sich seitdem
  verdoppelt und wird weiter steigen. Geplant ist, bis Ende 2024 bis zu
  40 zusätzliche Mitarbeitende einzustellen. Damit wird weiter
  konsequent in die Rekrutierung von Fachkräften und den
  Fachkräftenachwuchs investiert.</p>
<p>
  <strong>Gut aufgestellt in die Zukunft </strong></p>
<p>Mit den Ausbaustufen und den Investitionen der vergangenen Jahre
  wurden im Eisenacher Werk die Weichen für die Zukunft gestellt.
  Werkleiter Robert Frittrang sieht den Standort im Hinblick auf die
  zukünftigen Herausforderungen und Transformationsprozesse gut
  vorbereitet: „Die Produktion der Zukunft hat schlanke, flexible
  Prozesse, ist nachhaltig und zirkulär und nutzt das Potenzial der
  Digitalisierung. In allen diesen Bereichen sehe ich das Eisenacher
  Werk sehr gut aufgestellt.“</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Kai Lichte<br>Tel: +49-341-445-38000<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:kai.lichte@bmwgroup.com">kai.lichte@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Production,Locations,Eisenach]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
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