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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Deutschland]]></title>
                    <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Tue, 13 Oct 2026 05:11:59 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:45:00 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Deutschland]]></title>
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                        <title>BMW Group stärkt Tech-Standort Oberpfalz</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-staerkt-tech-standort-oberpfalz/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-staerkt-tech-standort-oberpfalz/</guid><pp:caseid>775714</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Landtagsabgeordneter Martin Scharf informierten sich im BMW Group Werk Wackersdorf über das geplante Kompetenzzentrum für Zirkularität +++ Stärkung von Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Technologieentwicklung – Inbetriebnahme für Anfang 2029 geplant +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>+++ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und
    Landtagsabgeordneter Martin Scharf informierten sich im BMW Group
    Werk Wackersdorf über das geplante Kompetenzzentrum für Zirkularität
    +++ Stärkung von Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und
    Technologieentwicklung – Inbetriebnahme für Anfang 2029 geplant +++</strong>
</p>
<p>
  <strong>Wackersdorf. </strong>Hoher Besuch im BMW Group Werk
  Wackersdorf: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und
  Landtagsabgeordneter Martin Scharf haben heute gemeinsam mit weiteren
  politischen Mandatsträgern aus der Region den Standort besucht. Sie
  informierten sich über das geplante Competence Center Circularity. Mit
  dem neuen Kompetenzzentrum für Zirkularität soll die Entwicklung von
  Know-how im Bereich der Demontage und Wiederverwertung von Fahrzeugen
  weiter ausgebaut werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2029 vorgesehen.</p>
<p>„Kreislaufwirtschaft ist ein zentrales Element unserer
  Unternehmensstrategie. Unser Ziel ist es, Materialien bestmöglich im
  Kreislauf zu halten sowie Ressourcen langfristig und werterhaltend zu
  nutzen“, erläuterte Daniel Koschade, Leiter Kreislaufwirtschaft
  Netzwerk und Anforderungen bei der BMW Group: „Damit reduzieren wir
  die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und können durch den verstärkten
  Einsatz von hochwertigen Sekundärmaterialien den CO2e-Fußabdruck
  unserer Fahrzeuge weiter senken. Mit dem neuen Kompetenzzentrum in
  Wackersdorf schaffen wir eine wichtige Basis für die zirkuläre
  Wertschöpfung und leisten einen Beitrag, die Mobilität der Zukunft
  ressourcenschonender zu gestalten.“</p>
<p>
  <strong>Hubert Aiwanger</strong>, stellvertretender Ministerpräsident
  von Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und
  Energie: „Mich freut es, dass die BMW Group in Wackersdorf ihr
  Kompetenzzentrum für Zirkularität eröffnet. Damit entstehen in der
  Oberpfalz zusätzliche Arbeitsplätze, technologisches Know-how und
  weitere Investitionen. Gerade beim Recycling und der Wiederverwertung
  von Fahrzeugen steckt großes Potenzial für den sorgsamen Umgang mit
  Rohstoffen ebenso wie für neue industrielle Wertschöpfung. Dass
  Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei enger
  zusammenarbeiten sollen, ist ein wichtiger Schritt und entwickelt die
  Oberpfalz als Technologiestandort weiter.“</p>
<p>
  <strong>Martin Scharf</strong>, Landtagsabgeordneter im Bayerischen
  Landtag für die Landkreise Schwandorf und Tirschenreuth, ergänzte:
  „Hinter jeder Investitionsentscheidung stehen Menschen, und in
  Wackersdorf sind das rund 9.000 Beschäftigte an den ostbayerischen BMW
  Standorten. Dass die BMW Group als verlässlicher Partner unserer
  Region erneut Vertrauen in den Standort Wackersdorf zeigt, bestärkt
  diese Belegschaft und sendet ein klares Signal an junge Menschen aus
  dem Landkreis Schwandorf: Eure berufliche Zukunft kann hier in der
  Heimat stattfinden. Diese Perspektive werde ich politisch weiter
  begleiten."<br /> <br />Wackersdorf bietet ideale Voraussetzungen
  für das neue Kompetenzzentrum für Zirkularität. Das Werk steht seit
  Jahrzehnten für Flexibilität. Durch seine Cockpitfertigung, das
  Rolls-Royce Türen- und Klappenzentrum, die Auslandsversorgung für
  Überseewerke sowie das Batterietestzentrum verfügt es über eine breit
  gefächerte Expertise. Der Standort ist fest im BMW Group Netzwerk verankert.</p>
<p>„Bereits in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen entscheidende
  Weichen für die Zukunft des Standorts Wackersdorf gestellt. Das
  gesamte Werksteam hat dabei stets Flexibilität bewiesen. Mit der
  Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Zirkularität erweitern wir das
  Fundament unseres Standorts und erschließen ein zukunftsorientiertes
  Handlungsfeld“, betonte Stefan Betz, Leiter des BMW Group Standorts
  Wackersdorf, in Anwesenheit des Betriebsratsvorsitzenden der
  Werksgruppe Regensburg und Wackersdorf, André Mandl.</p>
<p>
  <strong> </strong>
</p>
<p>
  <strong>BMW Group Unternehmenskommunikation</strong>
</p>
<p>Saskia Graser, Leitung Kommunikation Regensburg und
  Wackersdorf<br />Mobil: +49 151 6060 2014, E-Mail: <a href="mailto:Saskia.Graser@bmw.de">Saskia.Graser@bmw.de</a></p>
<p>Dr. Annika Biss, Kommunikation Wackersdorf<br />Mobil: +49 151 601
  52588, E-Mail: <a href="mailto:Annika.Biss@bmw.de">Annika.Biss@bmw.de</a></p>
<p>Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a></p>
<p>E-mail: <a href="mailto:presse@bmw.de">presse@bmw.de</a></p>
<p>
  <strong> </strong>
</p>
<p>
  <strong>Die BMW Group Werke Regensburg und Wackersdorf</strong>
</p>
<p>Das <strong>BMW Group Werk Regensburg</strong> besteht seit
  mittlerweile über vier Jahrzehnten. Nach dem Aufbau der
  Produktionshallen ab 1984 startete die Serienfertigung im Herbst 1986
  mit der BMW 3er Reihe (E30). Im Ansiedlungsvertrag mit der Stadt
  Regensburg verpflichtete sich BMW damals, täglich 400 Fahrzeuge zu
  produzieren und 3.500 Arbeitsplätze zu schaffen.</p>
<p>Heute zählt das Werk Regensburg zu mehr als 30 Produktionsstandorten
  der BMW Group weltweit. Täglich verlassen über 1.400 Fahrzeuge der
  Modelle BMW X1 und BMW X2 das Montageband – und finden ihren Weg zu
  Kunden rund um den Globus. Dabei werden verschiedene Antriebsarten
  flexibel auf einer einzigen Produktionslinie gefertigt, vom
  Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybrid-Modelle bis hin zu
  vollelektrischen Fahrzeugen.</p>
<p>Im Rahmen der BMW iFACTORY setzt die BMW Group auch am Standort
  Regensburg Maßstäbe in den Bereichen Digitalisierung, Zirkularität und
  Wettbewerbsfähigkeit. Jüngste Auszeichnungen bestätigen dies. So wurde
  das Werk 2025 zur „FABRIK DES JAHRES“ in der Kategorie „Hervorragende
  Serienfertigung“ gekürt. Zudem erzielte der BMW X1 aus Regensburg
  erneut den Klassensieg bei der Wahl der „Best Cars 2025“. Bereits
  heute ist virtuell erlebbar, wie die Fabrik in den nächsten Jahren
  aussehen wird. In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird in
  Regensburg die Produktion der „Neuen Klasse“ starten – der nächsten
  Modellgeneration von BMW.</p>
<p>Der Standort Wackersdorf liegt etwa 50 Kilometer nördlich von
  Regensburg. Auf dem Gelände, das in den 1980er Jahren für eine
  Wiederaufarbeitungsanlage vorgesehen war, sind die BMW Group sowie
  Partnerfirmen ansässig. Im <strong>BMW Group Werk Wackersdorf</strong>
  sind die Cockpitfertigung, die Teileversorgung für Überseewerke und
  das Türen- und Klappenzentrum für Rolls-Royce angesiedelt. Darüber
  hinaus leistet der Standort mit seinem Batterietestzentrum einen
  wichtigen Beitrag zur Elektromobilität. Am Standort entsteht derzeit
  außerdem ein technologisch hochmodernes Competence Center Circularity,
  das die Entwicklung von Know-how im Bereich der Demontage und
  Wiederverwertung von Fahrzeugen in die Zukunft bringt. Die
  Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.</p>
<p>Die BMW Group Stammbelegschaft an den ostbayerischen Standorten
  Regensburg und Wackersdorf umfasst rund 9.000 Mitarbeitende, darunter
  rund 380 Auszubildende.</p>
<p>
  <a href="http://www.bmwgroup-werke.com/regensburg/de.html">www.bmwgroup-werke.com/regensburg/de.html</a></p>
<p>
  <a href="http://www.bmwgroup-werke.com/wackersdorf/de.html">www.bmwgroup-werke.com/wackersdorf/de.html</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Saskia Graser<br>Tel: +49-941-770-2014<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:saskia.graser@bmw.de">saskia.graser@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Regensburg,Wackersdorf,Sustainability,Production,Locations,Research &amp; Development,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:45:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 05 Jun 2026 13:45:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group errichtet neues Competence Center Circularity am Standort Wackersdorf</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-errichtet-neues-competence-center-circularity-am-standort-wackersdorf/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-errichtet-neues-competence-center-circularity-am-standort-wackersdorf/</guid><pp:caseid>775624</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ BMW Group Recycling- und Demontagezentrum (RDZ) wird zu einem  Kompetenzzentrum für Zirkularität weiterentwickelt +++ Stärkung von  Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Technologieentwicklung +++  Starkes Zukunftszeichen für den Standort Wackersdorf +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>München/Wackersdorf. Die BMW Group verlegt ihr Recycling- und
  Demontagezentrum (RDZ) von Unterschleißheim an den BMW Group Standort
  Wackersdorf und baut es dort deutlich aus. Am neuen Standort entsteht
  ein technologisch hochmodernes Competence Center Circularity (CCC),
  das die Entwicklung von Know-How im Bereich der Demontage und
  Wiederverwertung von Fahrzeugen in die Zukunft bringt. Die
  Inbetriebnahme ist für Anfang 2029 vorgesehen.</p>
<p>„Kreislaufwirtschaft ist zentrales Element der BMW Group
  Unternehmensstrategie“, sagt Jörg Lederbauer, Vice President
  Kreislaufwirtschaft, Ersatzteilversorgung Hochvoltspeicher und
  elektrischer Antrieb der BMW Group. „Unser neues Kompetenzzentrum in
  Wackersdorf wird ein zentraler Baustein unserer zirkulären
  Wertschöpfung und hilft, die Mobilität der Zukunft
  ressourcenschonender zu gestalten. Wir wollen Materialien bestmöglich
  im Kreislauf halten und damit Ressourcen langfristig und werterhaltend
  nutzen. Damit senken wir auch unsere Abhängigkeit von
  Primärrohstoffen. Zudem wird der Einsatz hochwertiger
  Sekundärmaterialien den CO2e-Fußabdruck unserer Fahrzeuge weiter
  deutlich reduzieren.“ </p>
<p>
  <br />Seit über 30 Jahren werden im BMW Group Recycling- und
  Demontagezentrum (RDZ) am aktuellen Standort in Unterschleißheim bei
  München Verfahren entwickelt und in der Praxis erprobt, mit denen
  wesentliche Fortschritte bei der Wiederverwertung von Teilen und
  Wertstoffen erzielt werden. So werden die im RDZ erlangten
  Erkenntnisse über die Recyclingfähigkeit von Bauteilen und Materialien
  im Sinne eines Design for Circularity bereits in der
  Produktentwicklung der BMW Group berücksichtigt. Diese fließen auch in
  die Kooperation mit PreZero ein, die die BMW Group kürzlich
  eingegangen ist, um die strategischen und wirtschaftlichen Potenziale
  der Kreislaufwirtschaft im Bereich der Altfahrzeugverwertung zu heben.</p>
<p>Auch das weltweite Netzwerk der Verwertungsindustrie profitiert von
  der Arbeit des RDZ. Etwa 3.000 Betriebe in 32 Ländern nutzen eine
  gemeinsame Recycling Datenbank, um sich darüber zu informieren, wie
  wiederverwertbare Bauteile kostengünstig demontiert und wertvolle
  Materialien effizient zurückgewonnen werden können.</p>
<p>Am zukünftigen Standort werden Prozess-, Material- und
  Technologieentwicklung noch enger mit der operativen
  Fahrzeugverwertung verbunden werden. Zu den neuen Umfängen im
  Competence Center Circularity zählen unter anderem das Recycling von
  Wasserstofffahrzeugen, die Automatisierung von Demontageprozessen
  sowie der Know-how Aufbau bei innovativen Schredder- und Sortiertechnologien.</p>
<p>Aus Sicht der BMW Group ist Wackersdorf eine Ideallösung für den
  neuen Standort des Kompetenzzentrums für Zirkularität. So steht das
  BMW Group Werk Wackersdorf seit Jahrzehnten für Flexibilität: Mit der
  Cockpitfertigung, dem Rolls Royce Türen- und Klappenzentrum, der
  Auslandsversorgung für Überseewerke sowie dem Batterietestzentrum
  verfügt der Standort über eine breit gefächerte Expertise und ist fest
  im BMW Group Netzwerk verankert.</p>
<p>„Bereits in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen entscheidende
  Weichen für die Zukunft des Standorts Wackersdorf gestellt. Das
  gesamte Werksteam hat dabei stets Flexibilität bewiesen. Die
  Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Zirkularität verbreitert das
  Fundament unseres Standorts. Damit erschließen wir uns ein
  attraktives, zukunftsorientiertes Handlungsfeld“, sagt Stefan Betz,
  Leiter des BMW Group Standorts Wackersdorf. </p>
<p>„Den erfolgreichen Weg der Transformation setzt das Unternehmen nun
  konsequent fort. Die Ansiedlung des neuen Competence Center
  Circularity ist eine wichtige strategische Entscheidung des
  Unternehmens für den Standort Wackersdorf – und vor allem für die
  Beschäftigten. Hierfür haben wir uns auch als Arbeitnehmervertretung
  eingesetzt“, sagt André Mandl, Betriebsratsvorsitzender der BMW Group
  Werke Regensburg und Wackersdorf.</p>
<p>„In Wackersdorf haben wir mit BMW seit vielen Jahrzehnten einen
  starken Partner an der Seite. Wir freuen uns, dass die BMW Group mit
  diesem Schritt erneut ihr Engagement am Standort bekräftigt. Das ist
  ein starkes Signal für unseren Standort und für nachhaltige
  Zukunftstechnologien“, sagt Thomas Falter, Bürgermeister der Gemeinde Wackersdorf.</p>
<p>„Das hochmoderne Kompetenzzentrum für Zirkularität wird einen
  wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur
  Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft leisten“, ergänzt Thomas
  Ebeling, Landrat des Landkreises Schwandorf. „In Kombination mit dem
  ebenfalls in Wackersdorf geplanten Technologie-Transfer-Zentrum der
  Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der OTH
  Amberg-Weiden in Wackersdorf ist nun auch eine enge Verzahnung von
  Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema Kreislaufwirtschaft möglich.
  Damit stärken wir die Region.”</p>
<p>Mit der Standortentscheidung beginnt nun die detaillierte
  Planungsphase für das Competence Center Circularity am neuen Standort.
  Das bestehende RDZ in Unterschleißheim bleibt bis zur Verlagerung
  vollumfänglich in Betrieb. Über die nächsten Schritte informiert die
  BMW Group zu gegebener Zeit.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jochen Diernberger<br>Tel: +49-89-382-27935<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jochen.diernberger@bmw.de">jochen.diernberger@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Wackersdorf,Sustainability,Production,Research &amp; Development,Logistics,Circular Economy,Supply Chain]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 26 Mar 2026 07:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Inbetriebnahme: BMW Group und Encory starten innovatives Direktrecycling zur Gewinnung von Batterierohstoffen</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen/</guid><pp:caseid>775386</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Mechanisches Verfahren ohne energieintensive Aufbereitung +++ Methode bei BMW Group entwickelt +++ Bayerische Batteriezellkompetenz und regionale Partner +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München/Salching.</strong> Das neue Kompetenzzentrum
  Batteriezellrecycling (Cell Recycling Competence Center; CRCC) hat im
  niederbayerischen Salching seinen Betrieb aufgenommen. Damit schreitet
  die Umsetzung des innovativen Direktrecyclings, einem
  Gemeinschaftsprojekt der BMW Group und der Encory GmbH, mit großen
  Schritten voran. Beim Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums setzen
  die BMW Group und Encory auf regionale Partner.</p>
<p>
  <strong>Innovatives Direktrecycling zur Wiederverwendung von Batterierohstoffen</strong></p>
<p>Beim Direktrecycling können Reststoffe aus der Batteriezellfertigung
  bis hin zu ganzen Batteriezellen mechanisch zerlegt werden. Die
  Rohstoffe werden nicht komplett in ihren Ursprungszustand zurück
  verwandelt, sondern „direkt“ in den Kreislauf der Zellfertigung
  zurückgegeben. Dadurch entfällt beim Direktrecycling die bisher
  übliche, energieintensive chemische oder thermische Aufbereitung.
  Diese Methode wurde von den Expertinnen und Experten der BMW Group
  entwickelt. Im neuen CRCC wird das Direktrecycling in einem größeren
  Maßstab aufgebaut und stufenweise angewendet, sodass nach der
  vollständigen Inbetriebnahme jährlich Batteriezellmaterial im
  mittleren zweistelligen Tonnenbereich recycelt werden kann. Die so
  gewonnenen Rohstoffe werden künftig direkt in der Pilotfertigung von
  Batteriezellen im hauseigenen Kompetenzzentrum für
  Batteriezellfertigung (CMCC) Parsdorf eingesetzt.</p>
<p>
  <strong>Direktrecycling: Methode mit Zukunft</strong></p>
<p>„Mit unserem Direktrecycling sind wir Vorreiter in der Industrie“,
  erklärt Markus Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW AG.
  „Diese Technologie hat ein großes Potential, die
  Batteriezellproduktion weiter zu optimieren.“ Denkbar wäre etwa eine
  Befähigung von Zellherstellern, um das Direktrecycling erstmals in der
  Serienproduktion einzusetzen.</p>
<p>
  <strong>Joint-Venture betreibt Kompetenzzentrum – geistiges Eigentum
    bei BMW Group</strong></p>
<p>Für das neue Kompetenzzentrum wird eine bestehende Halle im
  niederbayerischen Salching (Landkreis Straubing-Bogen) genutzt. Neben
  der Produktions- und Lagerfläche von etwa 2.100 m² verfügt das Gebäude
  über knapp 350 m² Büro- und Pausenräume sowie über
  Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Während das Kompetenzzentrum von
  der Encory GmbH aufgebaut und betrieben wird, liegt das geistige
  Eigentum des Recyclingverfahrens vollständig bei der BMW Group. Als
  Joint-Venture der BMW Group und der Interzero Group entwickelt und
  implementiert Encory Logistik- und Beratungslösungen unter anderem in
  den Bereichen Rückholung, Recycling und Wiederaufbereitung von
  Fahrzeugkomponenten. Beide Partner sind zu je 50 Prozent an dem
  Unternehmen beteiligt. Im neuen Kompetenzzentrum werden etwa 20
  Personen beschäftigt sein.</p>
<p>
  <strong>Starke Partner aus der Region</strong></p>
<p>Für den Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums wurden neben einer
  schweizer Firma ausschließlich deutsche Firmen beauftragt. Knapp die
  Hälfte dieser Unternehmen hat ihren Sitz im Umkreis von 100 Kilometern
  um Salching.</p>
<p>
  <strong>Optimale Lage des neuen Kompetenzzentrums in Bayern</strong></p>
<p>Die BMW Group bündelt ihr Batteriezell-Knowhow in ihren
  Kompetenzzentren in München, Parsdorf und Salching. Im Battery Cell
  Competence Center (BCCC) im Münchner Norden werden mithilfe modernster
  Labore und Forschungseinrichtungen die Batteriezellen für zukünftige
  Generationen von Hochvoltbatterien entwickelt und in einer kleinen
  Zahl hergestellt. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird im
  Parsdorfer Cell Manufacturing Competence Center (CMCC) auf einer
  Pilotlinie in Richtung Serienprozess skaliert. Das Recycling der
  Überschüsse aus der Parsdorfer Pilotfertigung erfolgt im neuen Cell
  Recycling Competence Center (CRCC) in Salching. Die dort gewonnenen
  Rohstoffe werden dann wieder in der Zellproduktion eingesetzt. So
  bleiben die Wege zwischen allen Kompetenzzentren kurz und wertvolle
  Rohstoffe gehen nicht verloren. Damit markiert das CRCC nach BCCC und
  CMCC einen weiteren Schritt in der Batteriezellstrategie der BMW Group
  Richtung Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft bei der BMW Group</strong></p>
<p>Kreislaufwirtschaft ist für die BMW Group eines der zentralen Themen,
  um Mobilität ressourcenschonender zu gestalten. Der Ansatz basiert
  darauf, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu halten, damit
  Ressourcen langfristig und werterhaltend genutzt werden. Die BMW Group
  folgt dabei den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle. Vom
  Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und
  Wiederverwertung zielt alles darauf ab, dass Fahrzeuge am Ende ihrer
  Nutzungsphase als Rohstoffquelle zur Verfügung stehen. Die BMW Group
  unternimmt Schritte, um den Anteil recycelter Materialien zu erhöhen.
  Dafür führt die BMW Group ausgewählte Produktionsrückstände zum
  Materiallieferanten oder Materialaufbereiter zurück und ermöglicht
  damit deren Wiedergewinnung und Rückführung in einen neuen
  Produktionsprozess. So gehen bereits heute recycelte und
  wiederverwendete Materialien in die Fahrzeuge der BMW Group ein.
  Kreislaufwirtschaft erfordert dabei ein ganzheitliches Denken –
  ausgehend vom Produktdesign bis hin zum Recycling von Fahrzeugen. </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Christian Marxt<br>Tel: +49-89-382-79158<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:christian.marxt@bmw.de">christian.marxt@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Innovation,Production,Research &amp; Development,Drive Technologies,Munich,Battery Cells,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:30:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 15 Dec 2025 07:30:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Aus Alt mach Neu: Recycling als nächster Schritt zu mehr Kreislaufwirtschaft im BMW Group 3D-Druck.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck/</guid><pp:caseid>775422</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Aus Altpulver und Bauteilen entsteht neues 3D-Druckmaterial +++ „Additive Manufacturing Campus“ liefert recyceltes Filament und Druck-Parameter als Paket an BMW Group Standorte +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group verwendet Kunststoffdraht
  (Filament) und Granulat aus 3D-Druck-Altpulver und Bauteilen, um
  daraus im 3D-Druck-Verfahren neue Bauteile zu produzieren. Das bei der
  Produktion von Tausenden von Bauteilen pro Jahr anfallende und bislang
  entsorgte Altpulver wird dabei ebenso wie geschredderte Altteile zu
  neuem Filament aufbereitet. Das Filament wird wie Draht auf Spulen
  aufgerollt, um daraus neue Teile, wie zum Beispiel
  Produktionshilfsmittel und Werkzeuge zu drucken. Dieses Filament kommt
  dabei im Additive Manufacturing Campus in Oberschleißheim sowie an
  verschiedenen Standorten des weltweiten Produktionsnetzwerks der BMW
  Group zum Einsatz. Neben einem Recycling-Filament für das Fused
  Filament Fabrication (FFF) Verfahren stellt der Campus auch ein
  recyceltes Granulat bereit, das in der Fused Granulate Fabrication
  (FGF) Technologie eingesetzt wird, um auch große Hilfsmittel
  herstellen zu können.<br />
  <br />„Ich bin von Beginn an in dieses Projekt involviert und freue
  mich sehr, dass wir von ersten Ideen und Versuchen auf Start-up-Ebene
  inzwischen so weit gekommen sind, mit recyceltem Filament
  hochbelastbare Bauteile in hohen Stückzahlen und an jedem gewünschten
  Produktionsstandort der BMW Group herstellen zu können. Es ist eine
  spannende Aufgabe, immer wieder neue Prozesse entwickeln und
  ausprobieren zu dürfen. Die Nutzung von Altpulver und ausgedienten
  3D-Druckbauteilen ist ein wichtiger Baustein für eine funktionierende
  und effiziente Kreislaufwirtschaft“, sagt Paul Victor Osswald,
  Projektleiter Vorentwicklung Kunststoff, der schon seit 2018 in die
  Entwicklung eingebunden ist.<br />
  <br />
  <strong>Erste Schritte bereits 2018 mit dem Innovationsprojekt
  “bottleUP”<br /></strong>Die ersten Grundlagen für den heutigen
  Kreislauf im 3D-Druck bei der BMW Group wurden bereits 2018 gelegt. Im
  Rahmen des BMW Start-up Accelerator beschäftigte sich das
  Innovationsprojekt „bottleUP“ damit, Druckmaterial für
  3D-Druckanwendungen durch Recycling von PET-Getränkeflaschen zu
  gewinnen. Ein Jahr später wurden pilothaft erste Industrieabfälle zu
  Filament recycelt und in 2021 druckte das Team um Paul Victor Osswald
  erfolgreich erste Halter und Produktionshilfsmittel aus dem eigenen
  Recycling-Filament. Inzwischen werden aus dem „Additive Manufacturing
  Campus“ in Oberschleißheim, wo die BMW Group die Produktion, Forschung
  und Weiterbildung im Bereich Additive Manufacturing unter einem Dach
  gebündelt hat, weltweit verschiedene Standorte im BMW Group
  Produktionsnetzwerk mit gedruckten Bauteilen beliefert. Pro Jahr
  lassen sich so bis zu 12 Tonnen Altpulver in Filament und Granulat
  recyceln und können anschließend erneut für die Herstellung von
  Produktionshilfsmitteln in den Werken sowie für
  Vorentwicklungsprojekte am Additive Manufacturing Campus verwendet
  werden. Der Einsatz dieser Komponenten reduziert Kosten, steigert die
  Effizienz der Prozesse sowie die Produktqualität und verbessert die
  Ergonomie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken.<br />
  <br />
  <strong>Additive Manufacturing Campus unterstützt Produktionsstandorte
    mit Komplettpaket aus Recycling-Filament, Druckparameter und
  Know-how<br /></strong>Der Additive Manufacturing Campus unterstützt
  im Sinne des Center-of-competence-Gedankens die kontinuierliche
  Verbreitung des selbst entwickelten Recycling-Filaments und die
  Befähigung der Standorte mit Know-how und Komplettlösungen. Zusammen
  mit den etablierten und erfahrenen 3D-Druckstandorten aus dem BMW
  Group Produktionswerken werden geeignete 3D-Drucker getestet und für
  die entsprechenden Modelle optimierte Druckparameter für das
  Recycling-Filament entwickelt und abgesichert. Dieses Paket aus
  Drucker-Empfehlungen, Recycling-Filament und erprobten
  Parametereinstellungen wird dann den weiteren Werken bereitgestellt.
  Dadurch können die Standorte effizient befähigt werden und schnell
  qualitativ hochwertige Druckergebnisse vor Ort erzielen. Weitere
  Unterstützung durch den Campus erfolgt beim Know-how-Aufbau in den
  Werken mit Trainings und Schulungsangeboten. Dieser bietet
  Basis-Trainings zu 3D-Druck, aber auch Expertenschulungen zum Thema
  Design for Additive Manufacturing oder Anwendungsschulungen für den
  Einsatz von Additive Manufacturing im Produktionsumfeld. Über die
  Standorte hinweg hat sich ein starkes Netzwerk entwickelt, das vom
  gemeinsamen Wissensaustausch und gegenseitiger Unterstützung
  profitiert und sich ständig weiterentwickelt.Im ungarischen Werk
  Debrecen befindet sich aktuell der nächste 3D-Druck-Bereich im Aufbau,
  der von den Erfahrungen im Netzwerk profitiert und zukünftig das neue
  Produktionswerk um die Neue Klasse unterstützt.<br />
  <br />
  <strong>3D-Druck in den BMW Group Produktionsstandorten als
  Erfolgsgarant<br /></strong>Der Aufbau und Betrieb von 3D-Druckern in
  jedem Produktionsnetzwerk der BMW Group ist ein Garant für den
  erfolgreichen Einsatz und der kontinuierlichen Verbreitung der
  3D-Druck-Technologie. Durch die schnelle Reaktionszeit vor Ort können
  Bauteile in wenigen Tagen, teilweise sogar in Stunden bereitgestellt
  werden. Dies ermöglicht kurze Iterationsschleifen und Optimierungen
  bis hin zur Vermeidung von Bandstillständen. Die Flexibilität und
  Designfreiheit des 3D-Drucks fördern kreative Ideen und Lösungen, die
  direkt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort entwickelt
  und umgesetzt werden können. Dieses Zusammenspiel der
  3D-Druck-Standorte in den Werken und dem Additive Manufacturing Campus
  treibt die Weiterentwicklung des Themas 3D-Druck kontinuierlich voran.
  So entstehen immer wieder neue Anwendungen und Optimierungen im BMW
  Group Produktionssystem.<br />
  <br />
  <strong>Gedruckte Bauteile für vielfältige Einsätze<br /></strong>Der
  Einsatz von 3D-Druck in den Produktionswerken der BMW Group nimmt
  kontinuierlich zu. Mittlerweile sind in jedem Werk der BMW Group
  Drucker vorhanden, mit denen jährlich mehrere hunderttausend Bauteile
  lokal gefertigt werden. Die Einsatzgebiete sind dabei vielfältig - von
  Ergonomie- und Arbeitsschutzlösungen für Mitarbeiter über
  Kratzerschutz, Montagehilfen und Sonderbetriebsmittel bis hin zu
  Lehren, Schablonen, Spezialwerkzeugen und Werkzeugorganisation. Auch
  Formnester, Vormontage-Aufnahmen und sogar komplette Greifer werden
  mithilfe des 3D-Drucks hergestellt.<br />
  <br />Die Beispiele für mit recyceltem Filament gedruckte Bauteile
  sind vielfältig.<br />
  <br />Exemplarisch entsteht per 3D-Druck im BMW Group Werk München ein
  spezifisches Bauteil, das bei der Hochzeit von Chassis und Karosserie
  zum Einsatz kommt. Das Bauteil stellt sicher, dass die Lenkstange an
  einer bestimmten Position temporär befestigt bleibt, damit diese
  kollisionsfrei durch die Öffnung in der Karosserie geführt werden
  kann. Das wiederverwendbare Umlaufteil wird hierfür kurz vor der
  Hochzeit im Fahrzeug verbaut und nach der Hochzeit wieder entfernt.<br />
  <br />Im BMW Motorrad Werk Berlin kommen für das Auftragen der Dekore
  auf den Motorradverkleidungsteilen 3D-gedruckte Auflageböcke zum
  Einsatz. Diese sind passgenau zu den Verkleidungsteilen gefertigt und
  besitzen Arretierungslaschen. Dadurch werden die Bauteile passgenau
  fixiert und ein Verrutschen während des Auftragens der Dekore verhindert.<br />
  <br />Immer wieder wird aus einer akuten Arbeitsplatzsituation eine
  Lösung entwickelt, um Arbeitsschritte zu optimieren. Mitarbeiter im
  BMW Group Werk Dingolfing haben beispielsweise ein eigenes
  Montagehilfsmittel entwickelt, um das Verlieren von Schrauben bei der
  Montage in den Fahrzeugen zu verhindern. Mittels 3D-Druck ist so eine
  magnetische Schraubenaufnahme entstanden, die auf verschiedene
  Akkuschrauber montiert werden kann und das sichere Mitführen der
  Schrauben ermöglicht.<br />
  <br />
  <br />Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:<br />
  <br />
  <strong>Unternehmenskommunikation<br /></strong>Benedikt
  Torka<br />BMW Group, Kommunikation Produktionsnetzwerk<br />Mobil:
  +49-151-601-32455<br />E-Mail: <a href="mailto:Benedikt.Torka@bmwgroup.com">Benedikt.Torka@bmwgroup.com</a><br />
  <br />Sandra Schillmöller<br />Leiterin Kommunikation
  Produktionsnetzwerk BMW Group<br />Mobil:
  +49-151-601-12225<br />E-Mail: <a href="mailto:Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com">Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com</a><br />
  <br />Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a><br />E-Mail:
    <a href="mailto:presse@bmw.de">presse@bmwgroup.com</a></p>
<p>
  <strong> </strong></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benedikt Torka<br>Tel: +49-151-601-32455<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benedikt.torka@bmwgroup.com">benedikt.torka@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Production,Research &amp; Development,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Jul 2025 09:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Innovatives Direktrecycling bei der BMW Group: Neues Kompetenzzentrum in Niederbayern bringt Rohstoffe aus Batteriezellen zurück in den Kreislauf</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/innovatives-direktrecycling-bei-der-bmw-group-neues-kompetenzzentrum-in-niederbayern-bringt-rohstoffe-aus-batteriezellen-zurueck-in-den-kreislauf/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/innovatives-direktrecycling-bei-der-bmw-group-neues-kompetenzzentrum-in-niederbayern-bringt-rohstoffe-aus-batteriezellen-zurueck-in-den-kreislauf/</guid><pp:caseid>774834</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Mechanisches Verfahren ohne bisher übliche chemische oder thermische Aufbereitung +++ Methode wurde inhouse bei der BMW Group entwickelt +++ Batteriezellkompetenz in Bayern gebündelt +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <em>
    <strong>Update 31.01.2025:</strong> Im Januar 2025 hat die Encory
    GmbH beschlossen, einen alternativen Standort anzumieten. Die neue
    Liegenschaft befindet sich im Gewerbegebiet Salching, ebenfalls im
    Landkreis Straubing-Bogen. Die Liegenschaft in Salching bietet für
    den Aufbau des Kompetenzzentrums für Batteriezellrecycling (CRCC)
    die optimalen Voraussetzungen.</em>
</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group errichtet über ihr
  Joint-Venture Encory im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen
  ein Kompetenzzentrum für Batteriezellrecycling (Cell Recycling
  Competence Center; CRCC). Dort wird das Unternehmen das sogenannte
  Direktrecycling in die Praxis umsetzen. Bei diesem innovativen
  Verfahren können Reststoffe aus der Batteriezellfertigung sowie ganze
  Batteriezellen mechanisch in ihre wertvollen Bestandteile zerlegt
  werden. Die so gewonnenen Rohstoffe werden direkt wieder in der
  Pilotfertigung von Batteriezellen in den hauseigenen Kompetenzzentren
  für Batteriezellen eingesetzt.</p>
<p>„Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Batteriezellrecycling erweitern
  wir unser Inhouse-Knowhow um einen weiteren Baustein: Von der
  Entwicklung über die Pilotproduktion bis zum Recycling schaffen wir
  einen geschlossenen Kreislauf für Batteriezellen“, sagt Markus
  Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW AG. „Und das alles
  mit kurzen Wegen zwischen unseren Kompetenzzentren in Bayern.“ In den
  Aufbau des Kompetenzzentrums investiert die BMW Group rund 10 Mio.
  Euro. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 soll mit dem Aufbau der
  Anlagen im Gebäude begonnen werden. Sobald dieser abgeschlossen ist,
  startet die Validierung des Recyclingverfahrens in seriennahen Prozessen.</p>
<p>
  <strong>Innovatives Direktrecycling zur Rückgewinnung der wertvollen
    Rohstoffe </strong>
</p>
<p>Die Rohstoffe für Batteriezellen – wie vor allem Lithium und Kobalt
  aber auch Graphit, Mangan, Nickel und Kupfer – zählen zu den größten
  Kostenfaktoren in der Zellfertigung. Der verantwortungsvolle Umgang
  mit den Zellrohstoffen ist sowohl aus ökologischer als auch aus
  ökonomischer Perspektive notwendig. „Das Direktrecycling wird dazu
  beitragen, die Kosten unserer Batteriezellpilotlinie zu reduzieren“,
  erklärt Fallböhmer. Im Gegensatz zu bisherigen Methoden zeichnet sich
  das Direktrecycling dadurch aus, dass die Rohstoffe aus den
  Batteriezellen nicht in ihren Ursprungszustand zurück verwandelt
  werden, sondern „direkt“ in den Kreislauf der Zellfertigung
  zurückgegeben werden. Das Direktrecycling verzichtet auf die bisher
  übliche, energieintensive chemische oder thermische Aufbereitung. Die
  Methode wurde bei der BMW Group in den Kompetenzzentren in München und
  Parsdorf entwickelt. Im neuen CRCC wird es dann in einem größeren
  Maßstab angewendet, sodass nach seiner Inbetriebnahme jährlich
  Batteriezellmaterial im mittleren zweistelligen Tonnenbereich recycelt
  werden kann.</p>
<p>
  <strong>Optimale Lage des neuen Kompetenzzentrums in Bayern</strong>
</p>
<p>Die BMW Group bündelt ihr Batteriezell-Knowhow in ihren
  Kompetenzzentren in München und Parsdorf. Im Battery Cell Competence
  Center (BCCC) im Münchner Norden werden mithilfe modernster Labore und
  Forschungseinrichtungen die Batteriezellen für zukünftige Generationen
  von Hochvoltbatterien entwickelt und in einer kleinen Zahl
  hergestellt. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird im Parsdorfer
  Cell Manufacturing Competence Center (CMCC) auf einer Pilotlinie in
  Richtung Serienprozess skaliert. Das Recycling der Überschüsse aus der
  Parsdorfer Pilotfertigung erfolgt nach seiner Fertigstellung im neuen
  Kompetenzzentrum. Die dort gewonnenen Rohstoffe werden dann wieder in
  der Zellproduktion in Parsdorf eingesetzt. So bleiben die Wege
  zwischen allen Kompetenzzentren kurz und wertvolle Rohstoffe gehen
  nicht verloren. Damit markiert das CRCC nach BCCC und CMCC einen
  weiteren Schritt in der Batteriezellstrategie der BMW Group Richtung Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>
  <strong>Joint-Venture betreibt Kompetenzzentrum – geistiges Eigentum
    bei BMW Group</strong>
</p>
<p>Die elektrische Energie aus den entladenen Zellen soll in
  Energiespeichern im Gebäude konserviert und für den Betrieb der
  Recycling-Anlagen genutzt werden. Das Energie-Konzept wird ergänzt
  durch Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Gebäudes. Während das
  Kompetenzzentrum von der Encory GmbH aufgebaut und betrieben wird,
  liegt das geistige Eigentum des Recyclingverfahrens vollständig bei
  der BMW Group. Als Joint-Venture der BMW Group und der Interzero Group
  entwickelt und implementiert Encory Logistik- und Beratungslösungen
  unter anderem in den Bereichen Rückholung, Recycling und
  Wiederaufbereitung von Fahrzeugkomponenten. Beide Partner sind zu je
  50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Im neuen Kompetenzzentrum
  werden etwa 20 Personen beschäftigt sein.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft bei der BMW Group</strong>
</p>
<p>Kreislaufwirtschaft ist für die BMW Group eines der zentralen Themen,
  um Fahrzeuge ressourcenschonender zu gestalten. Eine der Ideen
  dahinter basiert darauf, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu
  führen. Das bedeutet: Ressourcen gehen nicht verloren, sondern können
  langfristig und werterhaltend genutzt werden. Die BMW Group folgt
  dabei den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle. Vom
  Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und
  Wiederverwertung zielt alles darauf ab, dass Fahrzeuge am Ende ihrer
  Nutzungsphase als Rohstoffquelle für Neuwagen zur Verfügung stehen.
  Beim Recycling liegt ein besonderes Augenmerk auf innovativen Methoden
  zur Verwertung von Hochvoltbatterien aus elektrifizierten Fahrzeugen.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Christian Marxt<br>Tel: +49-89-382-79158<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:christian.marxt@bmw.de">christian.marxt@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Production,Locations,Research &amp; Development,Drive Technologies,Production Plants,Battery Cells,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 09:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 27 Nov 2024 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Komplett auf Nachhaltigkeit getrimmt</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/komplett-auf-nachhaltigkeit-getrimmt/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/komplett-auf-nachhaltigkeit-getrimmt/</guid><pp:caseid>773890</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut erhält erneut Zertifizierung der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) +++ Solar-Aluminium deckt mehr als ein Drittel des Jahresbedarfs der Leichtmetallgießerei ab  +++ Knapp zwei Drittel des verwendeten Aluminiums aus Recycling-Kreislauf]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>+++ Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut erhält
    erneut Zertifizierung der Aluminium Stewardship Initiative (ASI)</strong></p>
<p>
  <strong>+++ Solar-Aluminium deckt mehr als ein Drittel des
    Jahresbedarfs der Leichtmetallgießerei ab</strong></p>
<p>
  <strong>+++ Knapp zwei Drittel des verwendeten Aluminiums aus Recycling-Kreislauf</strong></p>
<p>
  <strong>Landshut. </strong>Die Leichtmetallgießerei der BMW Group in
  Landshut ist erneut von unabhängiger Seite für den nachhaltigen
  Einsatz von Aluminium zertifiziert worden: Sie erfüllt die Standards
  der Aluminium Stewardship Initiative (ASI), einer internationalen
  gemeinnützigen Organisation, die von Umwelt- und Industrieverbänden,
  Aluminiumproduzenten sowie verarbeitenden Unternehmen getragen wird.
  Die ASI hat Nachhaltigkeitskriterien für eine ökologisch und sozial
  verantwortungsvolle Aluminium-Wertschöpfungskette definiert.</p>
<p>„Eine nachhaltige Rohstoffgewinnung sowie der bewusste Umgang mit
  Werkstoffen spielen für unsere hauseigene Komponentenfertigung ebenso
  wie für unser weltweites Lieferantennetzwerk eine zentrale Rolle“,
  sagt Dr. Joachim Post, Vorstand der BMW AG für Einkauf und
  Lieferantennetzwerk. „Mit dem Bezug von Aluminium für die hauseigene
  Komponentenfertigung, für dessen Herstellung Strom aus Sonnenenergie
  zum Einsatz kommt, senken wir die CO<sub>2</sub>-Emissionen
  signifikant. Ein weiterer Schlüssel zur Reduktion der Emissionen und
  Schonung der natürlichen Ressourcen liegt in der Kreislaufwirtschaft.
  Perspektivisch sollen unsere Neufahrzeuge zur Hälfte aus
  Sekundärrohstoffen bestehen.“</p>
<p>
  <strong>Solar-Aluminium deckt mehr als ein Drittel des
  Jahresbedarfs<br /></strong>Die Leichtmetallgießerei in Landshut ist
  die einzige Fertigungsstätte für Leichtmetallguss der BMW Group
  europaweit. Sie zählt zu den modernsten und nachhaltigsten Gießereien
  weltweit. Beim Gießen werden – durch den Einsatz anorganischer
  Sandkerne – so gut wie keine Emissionen freigesetzt. Seit 2021 bezieht
  die Leichtmetallgießerei Aluminium, für dessen Herstellung Strom aus
  Sonnenenergie zum Einsatz kommt. Da die Herstellung von Aluminium sehr
  energieintensiv ist, hat der Einsatz von Grünstrom – wie
  beispielsweise Solarstrom – erhebliches Potenzial bei der Reduktion
  der CO<sub>2</sub>-Emissionen. Mit mehreren zehntausend Tonnen deckt
  das Solar-Aluminium mehr als ein Drittel des jährlichen Bedarfs der
  Leichtmetallgießerei im Werk Landshut ab.</p>
<p>
  <strong>CO<sub>2</sub>-optimierter Recycling-Kreislauf mit
    Gießerei-eigenem Closed Loop</strong></p>
<p>Aluminium nimmt – neben Stahl – unter den in BMW Group Fahrzeugen
  eingesetzten Werkstoffen den größten Gewichtsanteil ein. Rund zwei
  Drittel des in Landshut verwendeten Aluminiums stammen aus einem
  Recycling-Kreislauf, davon wiederum knapp zwei Drittel aus einem
  Gießerei-eigenen Closed Loop. So reduziert die BMW Group bewusst den
  Einsatz von CO<sub>2</sub>-intensiverem Primäraluminium zugunsten
  eines CO<sub>2</sub>-optimierten Recycling-Kreislaufs. Bei der
  Herstellung kommt ebenfalls Grünstrom zum Einsatz.</p>
<p>Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Werkstoff Aluminium hat bei
  der BMW Group Tradition. Seit mehr als zehn Jahren setzt die
  Leichtmetallgießerei zusammen mit lokalen Aufbereitern einen
  Recycling-Kreislauf für Produktionsschrotte aus dem Gießereiprozess
  um. Entscheidend dafür ist die sortenreine Trennung von
  Aluminiumreststoffen. An allen Gießanlagen sowie an den mechanischen
  Bearbeitungsstationen werden Reststoffe sortenrein gesammelt, damit
  sich die Materialien mit ihren individuellen Zusammensetzungen nicht
  vermischen. So lässt sich der Aluminiumabfall nach der Aufbereitung
  für die Herstellung der gleichen Bauteile wiederverwenden.</p>
<p>„Die BMW Group hat die Aluminium Stewardship Initiative von Anfang an
  unterstützt“, sagt Dr. Stefan Kasperowski, Leiter des BMW Group Werks
  Landshut und der Leichtmetallgießerei, dem größten Produktionsbereich
  des niederbayerischen Komponentenwerks. „Wir sind uns unserer
  Verantwortung vollumfänglich bewusst und legen Wert auf die
  nachhaltige Gewinnung der Rohstoffe für unsere Produktion.“</p>
<p>Vergangenes Jahr fertigten die Mitarbeiter der Leichtmetallgießerei
  rund 3,3 Millionen Gusskomponenten mit einem Gesamtgewicht von mehr
  als 73.000 Tonnen. Zum Produktionsumfang zählen Motorkomponenten wie
  Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse, Komponenten für elektrische Antriebe
  und großflächige Strukturbauteile für die Fahrzeugkarosserie.<br />Die
  Verantwortung der BMW Group erstreckt sich über das Recycling hinaus
  auch auf das eingesetzte Aluminium. Dem Unternehmen ist es wichtig,
  unter welchen Bedingungen der Rohstoff Bauxit in Ländern wie
  Australien, Brasilien und Guinea im Tagebau gewonnen und
  weiterverarbeitet wird.</p>
<p>Die BMW Group ist darüber hinaus mit Aluminiumlieferanten und
  Recyclingpartnern im direkten Austausch, um die ASI-Zertifizierung
  sukzessive auf den gesamten Wertstoffkreislauf auszudehnen – beginnend
  bei den Förderminen.</p>
<p>Die Leichtmetallgießerei wurde bereits zum zweites Mal nach dem
  Nachhaltigkeitsstandard (Performance Standard) der ASI zertifiziert:
  Die Prüfkriterien fordern sowohl Nachweise zur Materialverantwortung,
  wie eine ganzheitliche Lebenszyklusanalyse für die eigenen Produkte
  und eine umfassende Recyclingstrategie, als auch die Einhaltung von
  Standards im Kontext der Transparenz, des übergeordneten Managements
  und der Unternehmensintegrität. Die erste erfolgreiche Zertifizierung
  nach dem Kriterium der Materialverantwortung (‚Material Stewardship‘)
  erfolgte im Dezember 2019.</p>
<p>
  <strong>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</strong></p>
<p>Saskia Graser <br />BMW Group Konzernkommunikation und Politik
  <br />Kommunikation Landshut <br />Telefon: +49 871 702 3232
  <br />Mobil: +49 151 6040 3232 <br />E-Mail: <a href="mailto:Saskia.Graser@bmw.de">Saskia.Graser@bmw.de</a></p>
<p>Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a><br />E-mail:
    <a href="mailto:presse@bmw.de">presse@bmw.de</a></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Das BMW Group Werk Landshut<br /></strong>Im BMW Group Werk
  Landshut produzieren rund 3.600 Mitarbeiter Motor-, Fahrwerks- und
  Karosseriestrukturkomponenten aus Leichtmetallguss,
  Kunststoffkomponenten für das Fahrzeugexterieur, Karosseriekomponenten
  aus Carbon, Cockpit- und Ausstattungsumfänge, Komponenten für
  elektrische Antriebssysteme, Sondermotoren sowie Gelenkwellen. Das
  Werk Landshut ist das weltweit größte Komponentenwerk der BMW Group
  und liefert Bauteile an alle Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group
  weltweit – und damit für nahezu jeden BMW, MINI, Rolls-Royce sowie für
  BMW Motorrad. Das BMW Group Werk Landshut steht für eine von
  Digitalisierung geprägte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete
  Komponentenfertigung sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit
  Ressourcen.<br />Mit zukunftsorientierten Technologien spielt das BMW
  Group Werk Landshut die Rolle eines Innovationstreibers in der
  technologischen Transformation der Automobilbranche und deren
  Zulieferindustrie. Im Leichtbau- und Technologiezentrum (LuTZ), das
  dem Werk unmittelbar angeschlossen ist, treiben Spezialisten
  verschiedenster Fachrichtungen die nachhaltige Entwicklung zukünftiger
  Fahrzeugmodelle aktiv mit voran. Sie sind frühzeitig in die
  Entwicklungsprozesse neuer Fahrzeuge eingebunden. In der Region
  Landshut und Niederbayern ist das BMW Group Werk Landshut ein sozial
  verantwortungsvoller, innovativer und attraktiver Arbeitgeber.<br />
  <a href="http://www.bmw-werk-landshut.de">www.bmw-werk-landshut.de</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Saskia Graser<br>Tel: +49-941-770-2014<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:saskia.graser@bmw.de">saskia.graser@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Production,Locations,Research &amp; Development,Circular Economy,Landshut]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Feb 2023 09:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 27 Feb 2023 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Mehr Leistung, CO2-reduzierte Produktion, Kosten  deutlich reduziert: Die BMW Group setzt in der Neuen Klasse ab 2025 innovative BMW Batteriezellen im Rundformat ein</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/mehr-leistung-co2-reduzierte-produktion-kosten--deutlich-reduziert-die-bmw-group-setzt-in-der-neuen-klasse-ab-2025-innovative-bmw-batteriezellen-im-rundformat-ein/</link>
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  <strong>München</strong>. Für die BMW Group steht fest:
  Leistungsstarke, innovative und nachhaltig produzierte Batteriezellen
  sind der zentrale Erfolgsfaktor für die individuelle Elektromobilität
  der Zukunft. Mit den Modellen der Neuen Klasse startet die BMW Group
  ab 2025 in eine neue Ära der E-Mobilität und setzt <strong>erstmals
    neu entwickelte, runde Batteriezellen</strong> ein, die optimal auf
  die neue Architektur abgestimmt sind.</p>
<p>„Mit der neu entwickelten sechsten Generation unserer
  Lithium-Ionen-Zellen steht ein enormer Technologie-Sprung bevor: Die
  Energiedichte wird um mehr als 20 Prozent erhöht, die
  Ladegeschwindigkeit um bis zu 30 Prozent gesteigert und die Reichweite
  um bis zu 30 Prozent verbessert“, sagt <strong>Frank Weber</strong>,
  Mitglied des Vorstands der BMW AG für Entwicklung. „Zudem verringern
  wir die CO<sub>2</sub>-Emissionen in der Zellproduktion um bis zu
  60 Prozent. Das sind große Schritte im Hinblick auf die Nachhaltigkeit
  und den Kundennutzen.“</p>
<p>„Und um unseren Bedarf langfristig abzudecken, werden wir mit unseren
  Partnern Batteriezellfabriken mit einer jährlichen Kapazität von
  jeweils bis zu 20 GWh an sechs Standorten in den für uns wichtigen
  Märkten aufbauen: zwei in China, zwei in Europa und zwei in USMCA“,
  ergänzt <strong>Joachim Post</strong>, Vorstand der BMW AG für Einkauf
  und Lieferantennetzwerk. „Zudem haben wir für die
  CO<sub>2</sub>-reduzierte Herstellung mit unseren Partnern vereinbart,
  dass sie bei den Rohstoffen Lithium, Kobalt und Nickel anteilig
  Sekundärmaterial einsetzen und in der Produktion Grünstrom verwenden.“</p>
<p>Für die Produktion der neuen BMW Batteriezellen hat die BMW Group
  <strong>Aufträge</strong> in Höhe eines <strong>zweistelligen
  Milliarden-Eurobetrags</strong> vergeben. Dank des umfassenden
  Inhouse-Know-hows aus dem eigenen Kompetenzzentrum Batteriezelle ist
  es dem Team aus Entwicklung, Produktion und Einkauf gelungen, die
    <strong>Kosten für den Hochvoltspeicher durch die neue Batteriezelle
    und das neue Integrationskonzept der von BMW entwickelten
    Speichertechnologie deutlich zu verringern. </strong>Nach heutigen
  Marktprämissen können die Kosten im Vergleich zur aktuellen, fünften
  Generation um <strong>bis zu 50</strong> <strong>Prozent</strong>
  gesenkt werden. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die
  <strong>Herstellungskosten</strong> von vollelektrischen Modellen auf
  das Niveau von Fahrzeugen mit modernster Verbrennungsmotor-Technologie
  zu bringen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Technologiesprung: neues Zellformat und weiterentwickelte
    Zellchemie </strong></p>
<p>Die Batteriezelle ist für zentrale Eigenschaften von E-Fahrzeugen
  verantwortlich: Reichweite, Fahrleistung und Ladezeit. Für die in der
  Neuen Klasse eingesetzte BMW eDrive Technologie der dann sechsten
  Generation hat das Unternehmen <strong>Zellformat und
  Zellchemie</strong> grundlegend weiterentwickelt. Mit der neuen,
  eigens auf die E-Architektur der Modelle der Neuen Klasse
  ausgerichteten BMW Rundzelle ist es möglich, im reichweitenstärksten
  Modell die <strong>Reichweite</strong> deutlich um <strong>bis zu
  30 Prozent</strong> (nach WLTP) zu <strong>erhöhen</strong>.</p>
<p>Die neuen BMW Rundzellen haben einen einheitlichen Durchmesser von 46
  Millimetern und zwei verschiedene Höhen. Bezogen auf die prismatischen
  Zellen der fünften BMW Batteriezellgeneration wird in den BMW
  Rundzellen der sechsten Generation kathodenseitig der Nickelgehalt
  erhöht sowie gleichzeitig der Kobaltanteil reduziert. Anodenseitig
  wird der Siliziumanteil erhöht. Im Ergebnis steigt die volumetrische
  Energiedichte in der Zelle um mehr als 20<strong> </strong>Prozent.</p>
<p>Das Speichersystem übernimmt eine tragende Rolle in der
  Karosseriestruktur der Neuen Klasse. Je nach Modell kann es flexibel
  und platzsparend im Bauraum integriert werden („Pack-to-open-body“).
  Die Ebene des Zellmoduls entfällt.</p>
<p>Energiespeicher, Antrieb und <strong>Ladetechnologie</strong> der
  Neuen Klasse werden außerdem über eine auf 800 Volt erhöhte Spannung
  verfügen. Unter anderem wird so das Einspeisen von Energie an
  Gleichstrom-Schnellladestationen optimiert. Dort lässt sich bei einer
  Stromstärke von bis zu 500 Ampere eine deutlich gesteigerte
  Ladeleistung erzielen, so dass sich der erforderliche Zeitaufwand für
  das Aufladen von zehn auf 80 Prozent um bis zu 30 Prozent reduziert.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Batteriezellfabriken in China, Europa und USMCA mit jeweiliger
    Gesamtkapazität von bis zu 20</strong> <strong>GWh pro Jahr</strong></p>
<p>Um den Bedarf an Batteriezellen für die Neue Klasse abzudecken, hat
  die BMW Group einen zweistelligen Milliarden-Eurobetrag an bereits
  zwei Partner für den Bau von Batteriezellfabriken vergeben: CATL und
  EVE Energy. Beide Partner werden in China und Europa jeweils zwei
  Gigafactories errichten. Jede der Batteriezellfabriken wird über eine <strong>jährliche</strong>
  <strong>Gesamtkapazität von bis zu 20 GWh</strong> verfügen. Zwei
  weitere Batteriezellfabriken, für die die Nominierung der Partner noch
  aussteht, sollen in der Region der nordamerikanischen Freihandelszone
  USMCA entstehen.</p>
<p>Die drei Regionen werden durch neue Lieferketten, neue Netzwerke für
  Sublieferanten und neue Arbeitsplätze auch wirtschaftlich profitieren.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>CO<sub>2</sub>-reduzierte Herstellung durch Einsatz von
    Grünstrom und Sekundärmaterial</strong></p>
<p>Die BMW Group legt einen besonderen Fokus darauf, dass bereits in der
  Lieferkette der CO<sub>2</sub>-Footprint und der Verbrauch an
  Ressourcen für die Herstellung so niedrig wie möglich gehalten wird.
  Für die Produktion der Batteriezellen werden die Zellhersteller
    <strong>Kobalt, Lithium und Nickel</strong> einsetzen, das anteilig
  aus <strong>Sekundärmaterial</strong> besteht, also aus nicht neu
  abgebauten, sondern sich bereits im Kreislauf befindlichen Rohstoffen.
  Zusammen mit der Verpflichtung, für die Produktion der Batteriezellen
  ausschließlich Grünstrom aus erneuerbaren Energien zu verwenden, wird
  die BMW Group den <strong>CO<sub>2</sub>-Footprint</strong> in der
  Batteriezellproduktion <strong>um bis zu 60 Prozent</strong> gegenüber
  der aktuellen Generation von Batteriezellen <strong>reduzieren</strong>.</p>
<p>Die Wiederverwendung von Rohstoffen wird in Zukunft einer der
  Erfolgsfaktoren der E-Mobilität werden. <strong>Zirkuläre
  Kreisläufe</strong> senken den Bedarf an neuen Rohstoffen, verringern
  das Risiko der Verletzung von Umwelt- und Sozialstandards in der
  Lieferkette und führen in der Regel zu einem deutlich geringeren
  CO<sub>2</sub>-Ausstoss. Langfristiges Ziel der BMW Group ist es
  daher, eine vollständig <strong>kreislauffähige Batteriezelle</strong>
  einzusetzen. In China baut das Unternehmen aktuell einen geschlossenen
  Kreislauf zur <strong>Wiederverwendung der Rohstoffe Nickel, Lithium
    und Kobalt</strong> aus Hochvoltbatterien auf und legt damit den
  Grundstein für einen zukunftsweisenden Materialkreislauf.</p>
<p>Die für die neue BMW Batteriezellgeneration verwendeten Rohstoffe
  Kobalt und Lithium werden aus <strong>zertifizierten Minen</strong>
  stammen. So erhält das Unternehmen vollständige <strong>Transparenz
    über die Abbaumethoden</strong> und kann einen
    <strong>verantwortungsvollen Abbau</strong> sicherstellen. Die
  Beschaffung der beiden Rohstoffe aus zertifizierten Minen erfolgt
  dabei entweder über die BMW Group direkt oder über den Batteriezellhersteller.</p>
<p>Die BMW Group engagiert sich bereits seit mehreren Jahren in
  Initiativen, die <strong>Standards für eine verantwortungsvolle
  Rohstoffgewinnung</strong> erarbeiten und über die
    <strong>Zertifizierung von Minen</strong> die Einhaltung von Umwelt-
  und Sozialstandards beim Rohstoffabbau fördern. Damit macht sich das
  Unternehmen auch technologisch, geografisch und geopolitisch
  unabhängiger von einzelnen Vorkommen und Lieferanten.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Entwicklung künftiger BMW Batteriezellen in
    Inhouse-Kompetenzzentren <br /></strong>Die BMW Group arbeitet
  permanent an der Weiterentwicklung von Energiespeichersystemen. So
  bietet die Speichertechnologie der sechsten Generation auch die
  <strong>Option</strong>, erstmalig <strong>Kathoden aus
    Lithium-Eisenphosphat (LFP)</strong> einzusetzen. Dadurch kann auf
  die kritischen Rohstoffe Kobalt und Nickel im Kathodenmaterial
  gänzlich verzichtet werden. Parallel dazu treibt die BMW Group auch
  die Entwicklung von<strong> Feststoffbatterien
    (All-Solid-State-Battery, ASSB)</strong> konsequent voran. Das
  Unternehmen strebt an, bis zum Ende des aktuellen Jahrzehnts
  serienreife Hochvoltbatterien dieses Typs präsentieren zu können.
  Schon deutlich vor 2025 wird die BMW Group ein Demonstrator-Fahrzeug
  mit dieser Technologie an Bord vorstellen.</p>
<p>Bereits seit 2008 arbeitet die BMW Group am konsequenten Aufbau ihrer
  Kompetenz auf dem Gebiet der Batteriezellen-Technologie. Seit 2019
  wird dieses Knowhow im Kompetenzzentrum Batteriezelle (Battery Cell
  Competence Center, BCCC) der BMW Group in München gebündelt. Das BCCC
  deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung und
  Entwicklung über das Design der Batteriezellen bis zur
  Produzierbarkeit ab.</p>
<p>Um Innovationen auf dem Gebiet der Batteriezellen-Technologie schnell
  und effizient in die Praxis umsetzen zu können, nutzt die BMW Group
  ein Netzwerk aus rund 300 Partnern, in dem unter anderem mit
  etablierten Unternehmen, Start-Ups und Hochschulen kooperiert wird.</p>
<p>Abgesichert werden die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse
  künftig im neuen Kompetenzzentrum für Batteriezellfertigung (Cell
  Manufacturing Competence Center, CMCC) in Parsdorf bei München. Dort
  beginnt Ende 2022 die Inbetriebnahme der seriennahen Produktion von
  Mustern der künftigen BMW Batteriezellgeneration, die dann ab 2025 in
  der Neuen Klasse zum Einsatz kommt.</p>
<p>Die Pilotlinie im Kompetenzzentrum ermöglicht es, den
  Produktionsprozess der Zelle unter seriennahen Bedingungen zu
  analysieren und zu verstehen. Das trägt dazu bei, zukünftige
  Lieferanten bei der Zellproduktion entsprechend eigener Expertise und
  Vorgaben zu befähigen. Damit kann die Produktion von Batteriezellen
  hinsichtlich Qualität, Leistung und Kosten weiter optimiert werden.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Neue Klasse wird signifikanten Beitrag zum Absatzvolumen leisten</strong></p>
<p>Mit dem schnell wachsenden Produktangebot und der hohen Nachfrage
  will die BMW Group bereits Ende 2025 mehr als zwei Millionen
  vollelektrische Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben.</p>
<p>Ab Mitte des Jahrzehnts wird die rein elektrische Neue Klasse einen
  signifikanten Beitrag zum Absatzvolumen der BMW Group leisten. Die
  Neue Klasse besitzt dabei das Potenzial, die Marktdurchdringung der
  E-Mobilität zusätzlich zu beschleunigen: So könnte der Anteil von
  50 Prozent vollelektrisch angetriebener Fahrzeuge am weltweiten Absatz
  der BMW Group bereits vor 2030 erreicht werden.</p>
<p>Die Marke MINI wird ab Anfang der 2030er Jahre bereits über ein
  ausschließlich vollelektrisches Angebot verfügen. Rolls-Royce wird ab
  2030 ebenfalls zur rein elektrischen Marke. Außerdem werden alle
  zukünftigen neuen Modelle von BMW Motorrad im Bereich der urbanen
  Mobilität vollelektrisch sein.</p>
<p> </p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</p>
<p>
  <strong>BMW Group Unternehmenskommunikation</strong></p>
<p>Bernhard Ederer, BMW Group Innovationskommunikation<br />E-Mail: <a href="mailto:Bernhard.Ederer@bmwgroup.com">Bernhard.Ederer@bmwgroup.com</a>
  , Tel.: +49 (0) 176 601 28556</p>
<p>Sandra Schillmöller, Kommunikation Einkauf, Lieferantennetzwerk,
  Nachhaltigkeit<br />E-Mail: <a href="mailto:Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com">Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com</a>,
  Telefon: +49-89-382-12225</p>
<p>Internet: https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:presse@bmw.de">presse@bmwgroup.com</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Bernhard Ederer<br>Tel: +49-89-382-28556<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:bernhard.ederer@bmwgroup.com">bernhard.ederer@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Innovation,Sales &amp; Finance,Research &amp; Development,Drive Technologies,CO2 Emissions,Battery Cells,Circular Economy,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 09 Sep 2022 07:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Der BMW i Vision Circular.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/der-bmw-i-vision-circular/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/der-bmw-i-vision-circular/</guid><pp:caseid>773143</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[München. Mit dem BMW i Vision Circular gibt die BMW Group einen Ausblick auf einen kompakten BMW mit konsequentem Fokus auf Nachhaltigkeit und Luxus für das Jahr 2040.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Mit dem BMW i Vision Circular gibt die BMW
  Group einen Ausblick auf einen kompakten BMW mit konsequentem Fokus
  auf Nachhaltigkeit und Luxus für das Jahr 2040. Der Viersitzer ist
  vollelektrisch angetrieben und zeigt auf rund vier Meter Länge ein
  großzügiges Innenraumangebot. Gleichzeitig ist er konsequent nach den
  Prinzipien der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) gestaltet und
  steht damit sinnbildlich für das ambitionierte Vorhaben der BMW Group,
  der nachhaltigste Hersteller für individuelle Premiummobilität zu werden.</p>
<p>Das Visionsfahrzeug ist eines von fünf unterschiedlichen
  Konzeptfahrzeugen, mit denen die BMW Group auf der IAA Mobility 2021
  ihre Vorstellung von individueller urbaner Mobilität zeigt. Unter dem
  gemeinsamen Dach der Elektromobilität, Digitalisierung und
  Nachhaltigkeit bilden die fünf wegweisenden Konzepte einen
  vielseitigen und nachhaltig gedachten Mobilitätsmix auf zwei und vier
  Rädern, der unterschiedlichste Bedürfnisse im Angesicht sich stark
  wandelnder Anforderungen und zunehmender Herausforderungen umfassend adressiert.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft und Sekundärmaterialien reduzieren
  C0<sub>2</sub>-Emissionen.<br /></strong>Auf dem Weg zur
  Klimaneutralität ist die Reduktion von C0<sub>2</sub>-Emissionen über
  den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs oberstes Ziel der BMW Group.
  Neben der Elektrifizierung der Produktpalette sowie Strom für die
  Produktion aus erneuerbaren Energien fokussiert sie sich insbesondere
  auf die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und den Einsatz von
  Sekundärmaterialien. Letztere, wie beispielsweise Sekundär-Aluminium
  oder Sekundär-Stahl, können durch Recycling aus entsorgtem Material
  gewonnen und anschließend wiederverwendet werden. Die Bereitstellung
  von Sekundärmaterialen ist deutlich weniger umweltschädlich und
  CO<sub>2</sub>-intensiv als die Förderung und Herstellung von
  Primärmaterial. Dies kann die CO<sub>2</sub>-Bilanz von Fahrzeugen
  speziell in der Lieferkette deutlich verbessern. Aktuell werden
  Fahrzeuge der BMW Group im Durchschnitt zu knapp 30 % aus recycelten
  und wiederverwendeten Materialien gefertigt. Mit dem Ansatz „Secondary
  First“ soll dieser Wert sukzessiv auf 50 % ausgebaut werden.</p>
<p>„Der BMW i Vision Circular zeigt, wie umfassend und konsequent wir
  nachhaltige Mobilität denken. Er steht für unseren Anspruch, Vorreiter
  bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft zu sein. Unsere
  Spitzenposition bei der Ressourceneffizienz in der Produktion wollen
  wir auf den gesamten Lebenszyklus unserer Fahrzeuge ausweiten. Dabei
  geht es auch um betriebswirtschaftliche Nachhaltigkeit. Denn die
  aktuelle Entwicklung von Rohstoffpreisen zeigt, mit welchen
  Auswirkungen eine Industrie rechnen muss, die von begrenzten
  Ressourcen abhängig ist“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der BMW AG,
  Oliver Zipse. „Mit der Neuen Klasse werden wir dabei den nächsten
  großen Schritt machen. Aber: Auch wenn viele BMW-Fans sehnsüchtig den
  ersten Ausblick auf die Neue Klasse erwarten – der BMW i Vision
  Circular ist es noch nicht. Ich kann allerdings versprechen: Wir
  entwickeln die Neue Klasse in Sachen Nachhaltigkeit mit dem Mindset
  des BMW i Vision Circular“, sagte Zipse.</p>
<p>Das übergeordnete Designziel des BMW i Vision Circular war es, ein
  Fahrzeug zu gestalten, das für geschlossene Materialkreisläufe
  optimiert ist und eine Quote von 100 % recycelten Materialien bzw.
  100 % Recyclingfähigkeit erreicht. Dafür kommen neben biobasierten,
  zertifizierten Rohstoffen vor allem auch Materialien zum Einsatz, die
  bereits einen Produktlebenszyklus durchlaufen haben – sogenannte
  Sekundärmaterialien. Das gilt auch für den Energiespeicher: Die
  Feststoffbatterie des BMW i Vision Circular ist zu 100 %
  recyclingfähig und nahezu vollständig aus Materialien hergestellt, die
  aus dem Recyclingkreislauf stammen. Gleichzeitig wird sie mit deutlich
  weniger der wertvollsten Ressourcen eine deutlich höhere Energiedichte erzielen.</p>
<p>
  <strong>Circular Design – ein neuer Denkansatz.<br /></strong>„Im
  Designprozess des BMW i Vision Circular haben wir Zirkularität von
  Beginn an konsequent mitgedacht. Daher ist dieses Visionsfahrzeug
  voller innovativer Ideen, die Nachhaltigkeit mit einer neuen und
  inspirierenden Ästhetik verbinden – wir nennen diesen Ansatz ‚Circular
  Design‘, erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design.
  Circular Design umfasst die vier Prinzipien RE:THINK, RE:DUCE, RE:USE
  und RE:CYCLE.</p>
<p>
  <strong>RE:THINK. </strong>Ein Produkt kreislauffähig zu gestalten,
  beginnt mit Umdenken. Für den BMW i Vision Circular bedeutete dies,
  Prozesse und Fertigungstechnologien zu hinterfragen und neu zu denken.
  Jedes Bauteil wurde auf seine bisherige Funktion überprüft,
  gegebenenfalls ersatzlos gestrichen oder clever neu gebündelt und dann
  nach dem Anspruch der geschlossenen Materialkreisläufe gestaltet.</p>
<p>
  <strong>RE:DUCE. </strong>„I do more with less“, lautet schon lange
  ein Credo von BMW i. Der BMW i Vision Circular zeigt dies durch die
  konsequente Reduktion von Bauteilen, Materialgruppen und
  Oberflächenveredelungen. So verzichtet der BMW i Vision Circular
  beispielsweise auf Außenlacke, Leder und Chrom. Darüber hinaus tragen
  Materialien aus biobasierten Rohstoffen dazu bei, den ökologischen
  Footprint so gering wie möglich zu halten und einen Beitrag zu einer
  positiven CO<sub>2</sub>-Bilanz zu leisten. Im Hinblick auf die
  Digitalisierungsumfänge reduzieren smarte Bedieninseln nicht nur
  Komplexität, sondern auch den Materialeinsatz. Darüber hinaus
  ermöglicht die digitale Inszenierung von Oberflächen zum einen die
  Reduktion von Hardwarevarianten und eröffnet zum anderen völlig neue
  Möglichkeiten in der Gestaltung.</p>
<p>
  <strong>RE:USE. </strong>Ein nachhaltiges Produkt besitzt idealerweise
  ein langes Leben. Dabei erhöht ein angenehmes und abwechslungsreiches
  Produkterlebnis die Nutzungsbereitschaft und -dauer enorm. Eine
  Möglichkeit, dies zu gewährleisten, besteht durch das Einbinden von
  Digitalität zur Kreation neuer Erlebnisse. Mit der Bespielung
  digitaler Anzeigeflächen in Exterieur und Interieur und der
  Möglichkeit von „Option as a service“ kann man dem Fahrzeug optisch
  immer wieder neue Impulse geben. Permanente Updates Over the Air und
  Cloud Computing halten das Produkt technisch länger aktuell. Aber auch
  eine Verlängerung des Lebenszyklus durch Wiederaufarbeitung
  (Refurbishing) und Neugestaltung fällt darunter. Durch einfach lösbare
  Verbindungen ist der Austausch von einzelnen Materialien und Bauteilen
  deutlich einfacher und erzeugt die Möglichkeit, das Fahrzeug immer
  wieder neu zu erfinden.</p>
<p>
  <strong>RE:CYCLE. </strong>Bei den eingesetzten Materialien liegt der
  Fokus des BMW i Vision Circular auf rezyklierten Materialien
  („Secondary First“-Ansatz), die ebenfalls am Ende des
  Produktlebenszyklus wiederverwendet werden sollen. Entscheidend für
  gutes Recycling sind wenige unterschiedliche Materialgruppen aus
  Monomaterialien, deren Verbindungen sich einfach trennen lassen. Daher
  verzichtet der BMW i Vision Circular auf Verklebungen oder
  Verbundwerkstoffe. Stattdessen nutzt er clevere Verbindungslösungen,
  wie Kordeln, Knöpfe und Schnellverschlüsse. Als „Joyful Fusion“
  inszeniert er einen eigens entwickelten, ästhetisch ansprechenden
  Schnellverschluss an den Felgen, Sitzen und der Instrumententafel. Die
  Grafik in der Mitte des Schnellverschlusses ist gelasert und setzt
  sich aus Buchstaben „Circular“ in der Form eines Kreises zusammen. Ein
  individueller Steckschlüssel trennt mit einer Rotation die mit dem
  Verschluss zusammengefügten Bauteile. „Joyful Fusion“ schafft damit
  eine diebstahlsichere und stabile Verbindung und erlaubt gleichzeitig,
  mit nur einem Werkzeug viele Bauteile im Fahrzeug zu demontieren.</p>
<p>„BMW versteht es seit jeher, scheinbare Widersprüche in seinen
  Produkten aufzulösen. Mit dem BMW i Vision Circular stellen wir uns
  der Herausforderung ein 100 % zirkuläres Fahrzeug zu gestalten und
  dabei gleichzeitig die selbstverständlichen Ansprüche unserer Kunden
  an Lifestyle und Luxus zu erfüllen – in mancher Hinsicht sogar zu
  übertreffen“, erklärt Domagoj Dukec, Leiter BMW Design.<strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Klassische Ikonen neu interpretiert – die
  Front.<br /></strong>Die puristische Frontpartie bringt die
  ästhetische Kraft von Circular Design deutlich zum Ausdruck. Getreu
  dem Motto „RE:THINK“ und „RE:DUCE“ ist die Anzahl der Teile dort
  maximal reduziert. Anstelle eines verchromten Rahmens mit Nierenstäben
  ist die Niere als digitale Fläche neu interpretiert worden. Die
  Nierenflächen ziehen sich über die gesamte Breite der Front und
  kombinieren Scheinwerfer und Niere zu einer unverkennbaren
  Dop­pel­ikone, die auch in Zukunft klar für BMW steht. Gleichzeitig
  werden die Nierenflächen zu einem grafischen Interface. Die digitale
  Darstellung könnte in Zukunft geometrische Varianten in Leuchten und
  Stoßfängern überflüssig machen und so dabei helfen, Material und
  Werkzeuge einzusparen.</p>
<p>Einziges Schmuckelement der Front ist eine dezente Liniengrafik auf
  den Nierenflächen. Durch eine intelligente Oberflächenveredelung
  interpretiert sie die Optik von parallelen Nierenstäben auf neue und
  kunstvolle Art. Die Liniengrafik findet sich auch in den Scheiben, im
  Heck, im Dach, in den Felgen sowie im Teppich als grafisches Leitmotiv
  wieder. Sonstige additive Zierelemente oder Badgings, die heute für
  Wertigkeit stehen, besitzt der BMW i Vision Circular nicht. Das
  Markenemblem ist in der Front eingraviert und der Fahrzeugschriftzug
  gelasert, um zusätzliche Anbauteile zu vermeiden.</p>
<p>Die Flächen unterhalb der Windschutzscheibe bestehen aus
  Sekundär-Aluminium. Eine zusätzliche „Sensorinsel“ zwischen den beiden
  Nierenelementen versammelt Technik für eine einfache Demontage in
  einem einzeln entnehmbaren Element. Der darunter liegende
  Stoßfängerbereich zwischen den Rädern ist aus recyceltem Kunststoff
  mit einer hochwertigen, marmorierten Oberfläche gefertigt.</p>
<p>
  <strong>Eine neue Silhouette für BMW – die Seite.<br /></strong>Auch
  in der Seitenansicht sorgt „Circular Design“ für puristische Klarheit.
  Der BMW i Vision Circular zeichnet ein klares Monovolumen aus nur
  wenigen Teilen, die Anzahl an unterschiedlichen Materialien ist auf
  ein Minimum reduziert. Die Formensprache ist klar und nachvollziehbar
  gezeichnet. Dabei sind die Proportionen ein Novum bei BMW: Das
  Fahrzeug streckt sich in einem durchgehenden Volumen von Vorder- zu
  Hinterachse und bietet damit großzügig nutzbaren Innenraum auf kleiner
  Grundfläche. Dabei scheint die kompakte Silhouette durch die
  ansteigende Dachlinie und den weit nach vorne verschobenen Windlauf
  schon im Stand dynamisch nach vorne zu drängen. Die Räder bilden
  nahezu die Außengrenzen des Fahrzeugs; in Kombination mit den deutlich
  ausmodellierten Radläufen entsteht ein sportlich satter Stand. In
  Kombination mit der elektrifizierten Architektur bietet das
  Visionsfahrzeug den Innenraum der Luxusklasse auf der Verkehrsfläche
  eines Kleinwagens.</p>
<p>Die großflächige, bündig verglaste Fahrgastzelle verleiht der Seite
  Modernität und Leichtigkeit. Statt einer Chromleiste zieht eine
  schmale digitale Fläche wie ein Band um den Hofmeisterknick herum und
  rahmt die Fenstergrafik ein. Sie ist nicht nur gestalterisches
  Element, sondern auch Display und Bedienfläche. Das Fahrzeug könnte
  hier über seinen Status informieren oder leitet, sobald der Nutzer
  sich nähert, dessen Hände per Lichtbespielung zum Türöffner. Auf
  Berührung hin öffnen sich die beiden Portaltüren gegenläufig für einen
  komfortablen Einstieg und geben den Blick auf das großzügige Interieur
  frei. Ebenfalls Teil der digitalen Kommunikation des Fahrzeugs ist die
  schmale Finne im hinteren Bereich des gläsernen Dachs. Sie beinhaltet
  sowohl die Kommunikations- und Antennentechnologie und informiert
  ebenso über den Zustand des Fahrzeugs (offen/geschlossen, Ladezustand
  der Batterie etc.) Zudem integriert sie das hochgesetzte dritte Bremslicht.</p>
<p>
  <strong>Veredelte Oberflächen statt Lack.<br /></strong>Der BMW i
  Vision Circular verzichtet im Exterieur bewusst auf eine Lackierung.
  Stattdessen wurde der Fahrzeugkörper aus Sekundär-Aluminium hellgolden
  eloxiert. Die Farbe „Anodized Mystic Bronze“ bildet einen ruhigeren
  Kontrast zu der lebendigeren und farbigeren Oberfläche aus
  hitzebehandeltem Stahl im hinteren Bereich des Fahrzeugs. Durch die
  Hitzebehandlung entsteht die Farbe „Temper Blue Steel“, ein spannendes
  Farbenspiel aus bläulich violetten Flächen, deren Wolkigkeit jedem
  Fahrzeug eine individuelle Note verleiht. Durch die jeweilige
  Veredelung erhalten die Oberflächen große Ausdruckskraft, gleichzeitig
  bleibt die rohe Materialität der beiden Metalle für optimale
  Wiederverwertbarkeit erhalten. Dies zeigt, wie in Zukunft Oberflächen
  durch innovative Verfahren veredelt werden könnten, ohne Lacke
  verwenden zu müssen.</p>
<p>
  <strong>Innovative Details im Bereich der Räder.<br /></strong>Die
  Reifen in „Vivid Blue Rubber“ bestehen aus zertifiziertem, nachhaltig
  angebautem Naturkautschuk und besitzen eine leicht transparente Optik.
  Zur Verstärkung werden der Reifenmischung zusätzlich farbige,
  recycelte Gummipartikel beigegeben. Dies erzeugt einen spannenden
  Terrazzo-Effekt und zeigt bewusst die Wiederverwertung von
  Materialien. Die Felgen sind unter minimalem Materialeinsatz gestaltet
  und gefertigt. Maximale Durchlässigkeit in der Felgenmitte kühlt die
  Bremsen, während die eher geschlossenen Flächen im Außenbereich der
  Felge für größtmögliche aerodynamische Effizienz sorgen. Befestigt
  werden die Räder über den „Joyful Fusion“ genannten Schnellverschluss,
  der wie ein Schmuckstück im Zentrum der Räder einen hochwertigen
  Akzent setzt.</p>
<p>
  <strong>Monolithisch und modern – das Heck.<br /></strong>Auch das
  Heck präsentiert sich puristisch und klar. Sämtliche Anzeigeflächen
  und Lichtfunktionen sind analog zur Front unsichtbar in die dunkel
  gehaltene, gläserne Heckklappe integriert. Im Kalterscheinungsbild ist
  lediglich das zweidimensionale BMW Logo in der dunklen Glasfläche zu
  sehen. Im Warmerscheinungsbild kombiniert die Lichtinszenierung sowohl
  das funktionale Licht als auch die Liniengrafik der Front. Unterhalb
  der Heckklappe zeichnet eine klar modellierte Fläche aus Sekundärstahl
  eine starke horizontale Geste. Mit einem leichten Schwung nach oben
  verleiht sie dem Heck dynamische Spannung und fasst die Heckpartie
  hochwertig ein. Der minimalistisch und aerodynamisch optimierte
  schwarze Stoßfänger darunter, ebenfalls aus sichtbar rezykliertem
  Kunststoff, schließt die Heckgestaltung zur Straße hin ab.</p>
<p>
  <strong>Sichtbar nachhaltiger Luxus – das
  Interieurdesign.<br /></strong>Der BMW i Vision Circular verfolgt im
  Innenraum das Ziel, ein luxuriöses Ambiente zu schaffen, dessen
  Materialien und Produktionsprozesse einen verantwortungsvollen Umgang
  mit Umwelt und Ressourcen widerspiegeln. Damit zeigt der Innenraum des
  BMW i Vision Circular deutlich, was in Bezug auf Zirkularität und die
  bewusste Materialauswahl in der Zukunft möglich sein wird – und welche
  spannende Ästhetik daraus entstehen kann. Dies umfasst den Einsatz der
  richtigen Werkstoffe aus Monomaterialien wie auch deren smarte
  Verbindung ohne Kleben, um eine bestmögliche Demontagefähigkeit und
  Sortenreinheit zu gewährleisten. Für eine maximale Reduktion von
  Ausschuss und Verschnitten werden alle Bauteile und Materialien
  passgenau hergestellt, z. B. durch 3-D-Druckverfahren. Etwaige
  Überschüsse werden konsequent wieder dem Materialkreislauf zugeführt.</p>
<p>
  <strong>Der Innenraum – modern, hell und maximal nachhaltig.
  <br /></strong>Durch die große Öffnung der zwei außen angeschlagenen
  Portaltüren fällt der Blick in den hellen und lichtdurchfluteten
  Innenraum. Im farblichen Grundthema des Innenraums trifft Taupe mit
  Grauanteilen auf das leichte Mintgrün („MONOchrom Mint“) der Paneele
  von Boden und Seitenverkleidung. Gemeinsam mit dem
  Taupe-Violett-Farbton „MONOchrom Taupe“ auf den vorderen und hinteren
  Sitzen schaffen die perfekt abgestimmten Farbtöne eine moderne und
  wohnliche Atmosphäre. Metallakzente in Goldbronze im Exterieur-Farbton
  „Anodized Mystic Bronze“ schaffen einen hochwertigen, warmen Kontrast.</p>
<p>Auf den vorderen Plätzen empfängt der Innenraum die Mitfahrer mit
  viel Transparenz und einem offenen Raumgefühl. Dank des Glasdachs mit
  deutlich zurückgezogenem Dachspriegel scheinen die vorne sitzenden
  Personen nahezu unter freiem Himmel zu sitzen und erleben maximales
  Raumgefühl auf kleiner Verkehrsfläche. Die Ausführung der vier Sitze
  im Innenraum erinnert bewusst an Möbel. Vorne schaffen zwei separate
  Lounge-Sessel mit integrierter Kopfstütze eine exklusive Atmosphäre.
  Die Polsterung mit samtener Anmutung besteht aus rezykliertem
  Kunststoff und ruht in einem hellgoldenen Rahmen aus Aluminium. Die
  Sitze stehen auf einem schlanken Monopost, der sich in Längsrichtung
  verstellen lässt. In Kombination mit dem Wegfall der Mittelkonsole
  entsteht damit eine Menge Beinfreiheit für die Passagiere in der
  zweiten Sitzreihe. Die Rückwand der schlanken Vordersitzschalen
  besteht aus rezyklierten Kunststoffen in Terrazzo-Optik. Auch hier
  findet sich der runde Schnellverschluss „Joyful Fusion“ für eine
  einfache Demontage, sodass Metall und Textil einfach und sortenrein
  getrennt und wiederverwendet werden können.</p>
<p>
  <strong>Instrumententafel neu inszeniert. <br /></strong>Analog zu den
  Materialien zeigt auch die globale User Experience im BMW i Vision
  Circular bewusst eine eher weiter entfernte Zukunft, in der mehr
  Intelligenz im Fahrzeug und mehr Sensoren auf die Nutzer eingehen.
  Durch Reduktion an Bauteilen und gleichzeitiger Bündelung von
  Funktionen wird eine „phygital experience“ geschaffen. Als Neologismus
  aus „physical“ und „digital“ lässt sie Digitalität haptisch erleben.
  Dabei wird die dahinterliegende Technologie je nach Anwendungsfall als
  Weiterführung des „Shy Tech“-Ansatzes integriert und nahezu unsichtbar
  implementiert oder wie im Beispiel der Instrumententafel als
  künstlerische Ikone bewusst inszeniert und erlebbar gemacht.</p>
<p>Die klassische Instrumententafel wird zum „phygital“ User Interface
  der nächsten Generation. Konkret präsentiert sie sich als schwebende,
  V-förmig in den Innenraum hineinragende Skulptur. Ihr Zentrum besteht
  aus einem 3-D-gedruckten, kristallinen Körper, durchzogen von
  nervenähnlichen Strukturen, mit großer optischer Tiefe und einer
  spannenden Lichtinszenierung. Hier werden die „Gedankenströme“ des
  Fahrzeugs sichtbar, man wirft einen Blick in die Intelligenz des
  Fahrzeugs. Die Instrumententafel ist jedoch ebenso auch
  Interaktionsfläche. Damit ist sie Ausdruck der Haltung, Erlebnisse
  weit über Displays und Knöpfe hinaus zu gestalten. Der kristalline
  Körper ist beidseitig von natürlich behandeltem Holz eingefasst, das
  wie alle biobasierten Rohstoffe verantwortlich angebaut und extern
  zertifiziert ist. Goldbronzene Körper aus eloxiertem
  Sekundär-Aluminium verbinden die Instrumententafel mit den A-Säulen.
  In den Metallwangen finden sich erneut die Schnellverschlüsse „Joyful
  Fusion“ für eine unkomplizierte Demontage.</p>
<p>
  <strong>Displays neu gedacht. <br /></strong>Oberhalb der
  Instrumententafel befindet sich im unteren Bereich der
  Windschutzscheibe die Informationsfläche, die man sonst in einem
  zentralen Informationsdisplay erwarten würde. Diese Anzeigefläche hebt
  das von BMW als erster Hersteller auf den Markt gebrachte Head Up
  Display auf ein neues technologisches Level. Sämtliche relevanten
  Informationen werden über die gesamte Fahrzeugbreite in den unteren
  Bereich der Frontscheibe projiziert. Fahranzeigen für den Fahrer
  finden sich hier ebenso wie Kommunikationsfunktionen und
  Entertainmentangebote für die Mitfahrer. Die Informationen lassen sich
  so auf Wunsch direkt ins Blickfeld bringen oder auch bewusst
  ausblenden. Die bereits vorhandene Frontscheibe wird somit durch
  intelligenten Einsatz von Technologien zum Informationsträger, macht
  darüber hinaus andere Displays im Innenraum überflüssig und ist ein
  weiteres Beispiel für den Einsatz von Shy Tech. Gesteuert wird die
  Bespielung über Interaktionsflächen im Lenkrad. Für ein nahtloses
  Infotainmentangebot können die Mitfahrer mobile Geräte unkompliziert
  mit dem Fahrzeug koppeln und individuelle Inhalte im Beifahrerbereich
  der Scheibe zur Anzeige bringen oder die individuellen Lautsprecher
  ansteuern. Von außen wird die Anzeigefläche in der Frontscheibe durch
  einen Schwarzdruckverlauf mit goldbronzenem Muster inszeniert.</p>
<p>
  <strong>3-D-gedrucktes Lenkrad.<br /></strong>Das Lenkrad schafft eine
  Verbindung von Tradition und Zukunft, gleichzeitig reduziert es
  Material und Komponenten. Der Lenkradkranz ist aus biobasierten
  Materialien 3-D-gedruckt. In der hier dargestellten Variante aus
  Holzpulver erhält das Lenkrad eine natürliche, warme Haptik. Die
  unkonventionelle, mittige Anordnung der vertikalen Speiche in
  Goldbronze bringt einen modernen Aspekt ein. Sie integriert eine
  weitere kristalline Interface-Fläche, die analog zur Instrumententafel
  hinterleuchtet und bespielt wird. Auf Daumenhöhe befinden sich links
  wie rechts der Lenkradmitte Flächen, die bei Berührung und Annäherung
  zum Leben erwachen und die per Daumenbewegung analog zu einem heutigen
  Multifunktionslenkrad bedient werden. Diese Flächen sind „phygital“
  Touchpoints, die das Prinzip „Hände am Steuer, Augen auf die Straße“
  unterstützen und Inhalte auf der Informationsfläche in der
  Frontscheibe steuern.</p>
<p>
  <strong>Displayfläche verbindet Exterieur mit
  Interieur<br /></strong>Die im Exterieur sichtbare Display- und
  Bedienfläche unterhalb der Fenster findet sich als verbindendes
  Element von innen und außen ebenfalls im Innenraum. Auch hier reicht
  sie bis in den Fond und um das Hofmeistereck herum. Mit ähnlich
  kristalliner Anmutung wie die Instrumententafel und ambienter
  Beleuchtung schafft sie auch in der Seitenwand eine mystische,
  spannende Inszenierung des Raums. Zudem integriert sie Funktionen wie
  beispielsweise Fensterheber, Türöffner oder auch das Betätigen der
  Sonnenverglasung im Dach. Im Falle einer Demontage ist sie die einzige
  elektronische Komponente in den Türen und kann einfach als Modul
  entnommen und sortenrein getrennt werden.</p>
<p>
  <strong>Einladender Fondbereich.<br /></strong>Im Fond erhalten die
  Passagiere durch den weit zurückgezogenen Dachspriegel ein separates
  Glasdach mit mechanischer Verschattungsfunktion. Dazu werden zwei
  Scheiben mit dem Pattern aus parallelen Linien gegeneinander
  verschoben, sodass eine Verdunklung von 50 % Transparenz bis zu 100 %
  Verschattung möglich wird. Durch die beiden Scheiben ist die
  Verschattungsfunktion sehr schlank darstellbar und baut nicht hoch
  auf. Hier sorgt intelligentes Grafikdesign für eine Innovation, die
  keine zusätzliche Technologie oder Elektronik erfordert und trotzdem
  den maximalen Effekt erzielt.</p>
<p>Weiterhin ist im Fond eine leicht erhöhte, große Rücksitzbank
  ausgeformt. Mit weitläufigen, weich gefütterten Sitzwangen lädt sie
  zwei Personen zum Verweilen ein. Die Kopfstützen wirken wie Kissen,
  die auf einer Stützstruktur aufgelegt sind, und unterstreichen den
  wohnlichen, weichen Charakter. Unter den Kissen der Kopfstützen sind
  Lautsprecher angebracht. Jeder Sitzplatz hat seine eigene Sound-Zone,
  sodass an jeder Position im Fahrzeug individuelle Klänge ohne
  akustische Störung gehört werden können. Die direkte Soundsteuerung
  ermöglicht eine geringere Anzahl an Bauteilen und eine einfachere
  Entnahme des Systems. Dies ist nur ein mögliches Beispiel für die
  subtile Integration moderner technischer Features in eine
  Interieurlandschaft, die wie eine komfortable Wohnung wirkt.</p>
<p>
  <strong>Hochwertige Details im Fond.<br /></strong>Das Textil der
  Sitze in „MONOchrom Taupe“ besteht zu 100 % aus rezykliertem Material,
  hier jedoch in einer aufwendigen Jacquard-Struktur gewebt. Darüber
  hinaus wird die üppige Polsterung von einer präzisen Steppung
  aufgewertet und wie auf den Vordersitzen zur einfacheren Demontage mit
  Knöpfen fixiert. Ein Rahmen aus in Goldbronze eloxiertem Aluminium
  fasst die Rücksitzbank ein. Ein besonderes Detail ist auch die
  Verbindung von Sitzpolster und Rahmen: Das Textil ist durch eine
  Kordel mit dem Rahmen verwebt. Zur Demontage kann die Verbindung
  mechanisch wieder gelöst werden. Der hochflorige Teppich in „MONOchrom
  Mint“ sorgt im gesamten Fahrzeug für eine angenehme Atmosphäre. Er ist
  mit dem typischen Linienmuster aus dem Exterieur bedruckt und aus
  100 % rezykliertem Kunststoff gefertigt. Ein smartes Detail zum Thema
  „RE:USE“ befindet sich in der C-Säule: Ein gläserner iDrive Controller
  eines BMW iX erhält hier als Leuchte ein zweites Leben mit neuer Funktion.</p>
<p>
  <strong>Das Sounddesign des BMW i Vision
  Circular.<br /></strong>Exklusiv entwickelten Komponist Hans Zimmer
  und Renzo Vitale, Creative Director Sound BMW Group, für den BMW i
  Vision Circular ein Sounddesign, mit dem sie Zirkularität hörbar
  machen. Hans Zimmer führt aus: „Wie die Materialien des Fahrzeugs
  sollten auch die Klänge darin durch die Kombination von verschiedenen
  Samples immer wieder neues Leben bekommen. Das Konzept, dass
  Gegenstände eine nahezu endlose Lebensdauer haben können, inspirierte
  uns dazu, auch Samples von physischen Instrumenten aus einer
  vergangenen Zeit zu nutzen, wie einem alten berühmten Cello
  beispielsweise, das durch digitale Zirkularität auch in der heutigen
  Generation noch funktioniert.“ Angeregt von den Materialien im
  Fahrzeug spielten sie zudem mit Mustern und Loops von Klang­elementen
  und entdeckten so eine Bandbreite von Klängen, die von den im Fahrzeug
  verwendeten Materialien erzeugt werden. Dabei spiegelt jede klangliche
  Instanz die Gesten der äußeren Strukturen, der Innenbereiche, der
  Materialien, der Lichter und der visuellen Animationen wider.</p>
<p>
  <strong>Neue Nutzungsmöglichkeiten mit „Vehicle-to-Grid“.
  <br /></strong>Neben all den Material- und Designinnovationen bietet
  das BMW i Vision Circular zudem die Möglichkeit, es in einem
  bidirektionalen Ladeszenario zu nutzen. Das Fahrzeug fungiert dann als
  mobiler Stromspeicher und gibt Energie an seine Umgebung wie Gebäude
  oder Infrastruktur ab. Er kann sogar Strom in das Stromnetz einspeisen
  und damit helfen, Spitzen abzufedern.</p>
<p>
  <strong>Databased Smart Mobility</strong>
  <strong>für maximale Effizienz im Stadtverkehr.<br /></strong>Ein
  weiterer wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität im urbanen
  Umfeld geht über das eigentliche Fahrzeug hinaus: die intelligente
  Nutzung vorhandener Echtzeit- und Langzeitverkehrsdaten für eine
  maximal effiziente Mobilität. Die BMW Group hat bisher weit über 14
  Millionen vernetzte Fahrzeuge auf die Straße gebracht. Gleichzeitig
  werden der Grad der Vernetzung und die Präzision der verbaute
  Sensortechnik immer besser. Diese Informationen unterstützen nicht nur
  die Funktionen des jeweiligen Fahrzeugs. Werden diese Informationen im
  Einverständnis der Nutzer mit der gesamten Flotte geteilt, profitieren
  alle Fahrzeuge von dieser „Schwarmintelligenz“. Durch die
  Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit deren Umfeld ließen
  sich mit optimierter Geschwindigkeitsempfehlung Ampelphasen besser
  nutzen („grüne Welle“), Verkehrsströme besser vorhersagen und
  Stauphasen minimieren. CO<sub>2</sub>-Emissionen durch
  Stop-and-go-Verkehr und sogar das Suchen eines Parkplatzes ließen sich
  über eine große Anzahl von Nutzern deutlich reduzieren.</p>
<p>
  <strong>Mehr Einblicke mit der BMW i Insight
  Vision App. <br /></strong>Die BMW i Insight Vision App bietet eine
  neuartige Möglichkeit, den BMW i Vision Circular interaktiv zu erleben
  und zu erkunden. Anhand von vielen Beispielen macht die App die vier
  grundlegenden Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – RE:THINK, RE:DUCE,
  RE:USE und RE:CYCLE – sichtbar. Über Augmented Reality können alle
  Aspekte des Visionsfahrzeugs spielerisch entdeckt werden. Zusätzliche
  hinterlegte Informationen, Hintergründe und Fakten begleiten das
  Nutzererlebnis und geben vielfältige Einblicke in den Designprozess,
  die verwendeten Materialien und Technologien. Das App-Design
  orientiert sich an der MYBMW App. Die BMW i Insight Vision App ist
  exklusiv auf dem Messestand zu erleben.</p>
<p>
  <strong>RE:BMW Circular Lab </strong>
  <strong>– RE:THINK, RE:DUCE, RE:USE und
  RE:CYCLE.<br /></strong>Weitere Infos zum Thema Kreislaufwirtschaft
  bietet die BMW Group im Rahmen der IAA im RE:BMW Circular Lab. Mit
  dieser hybriden Erlebnis- und Kommunikationsplattform will die BMW
  Group die Öffentlichkeit für die Welt der Kreislaufwirtschaft
  einnehmen. Unter dem Dach der Grundprinzipien des Circular Designs
  lädt das RE:BMW Circular Lab die Besucher der IAA ein, die Themen
  Kreislaufwirtschaft und Circular Design in Workshops hautnah erleben.
  Dabei bieten sogenannte Circular Heroes ihren Benutzern die
  Möglichkeit, sich spielerisch mit den Prinzipien des Circular Designs
  auf eine leichte, kunstvolle und dennoch inhaltlich fundierte Weise
  vertraut zu machen.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Steven Woerns<br>Tel: +49-89-382-16992<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:steven.woerns@bmw.com">steven.woerns@bmw.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Design,Sustainability,Concept Vehicles &amp; Design,Circular Economy,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Sep 2021 09:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 06 Sep 2021 07:30:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group beschleunigt CO2-Reduzierung mit Neuer Klasse und setzt konsequent auf Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft/</guid><pp:caseid>773447</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><ul>
  <li>Zipse: „Verpflichten uns auf klaren Kurs für 1,5 Grad Ziel“</li>
  <li>Mehr Klimaschutz auf der Straße: Bis 2030 weltweite CO2-Emissionen
    pro Fahrzeug in Nutzungsphase halbieren</li>
  <li>Mehr als 40 Prozent CO2 Reduzierung über Lebenszyklus</li>
  <li>Zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge in zehn Jahren</li>
  <li>Secondary first: Bis zu 50 Prozent Sekundärmaterialeinsatz geplant
    – Initiativen zur Entwicklung der Märkte erforderlich</li>
  <li>Kooperation mit BASF und ALBA zu Kunststoff-Recycling</li>
  <li>Rohstoffknappheit und soziale Verantwortung: BMW Group setzt auf
    Kreislaufwirtschaft für nachhaltige Materialien</li>
  <li>RE:BMW – Circular Economy als Leitmotiv zur IAA Mobility</li></ul>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den
  Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse
  verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten
  Ziele zur deutlichen <strong>Senkung der CO2-Emissionen</strong>
  nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem
    <strong>1,5 Grad Ziel</strong> zur Begrenzung der globalen Erwärmung
  entspricht. Zusätzlich treibt die BMW Group mit der Neuen Klasse die
  Nutzung von <strong>Sekundärmaterial</strong> sowie die Prinzipien
  einer <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> massiv voran und setzt sich
  für bessere Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Markts für
  Sekundärmaterial ein.</p>
<p> </p>
<p>Bei der beschleunigten <strong>CO2-Reduzierung</strong> liegt der
  Fokus auf der <strong>Nutzungsphase</strong> der Fahrzeuge, die mit
  mehr als 70 Prozent den bei weitem größten Anteil in der weltweiten
  CO2-Bilanz der BMW Group ausmacht. <strong>Bis 2030</strong> soll der
  CO2 Ausstoß je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer gegenüber dem Jahr
  2019 nun <strong>mindestens halbiert</strong> werden.
  Herstellerübergreifend am besten vergleichbar wird die Ambition im
  Kampf gegen den Klimawandel beim Blick auf den <strong>gesamten
  Lebenszyklus</strong> eines Fahrzeugs inklusive Produktion und
  vorgelagerter Lieferkette: Hier plant die BMW Group eine
    <strong>Reduzierung der CO2 Emissionen je Fahrzeug um mindestens 40
    Prozent. </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>„Der Umgang mit CO2-Emissionen ist zu einem zentralen
  Bewertungsfaktor für unternehmerisches Handeln geworden. Dabei ist die
  entscheidende Währung für den Klimaschutz: Wie stark können wir den
  CO2-Abdruck von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus
  verringern? Dazu setzen wir uns transparente und ambitionierte Ziele
  zur substanziellen Reduzierung von CO2-Emissionen, die von der Science
  Based Targets Initiative validiert sind und einen wirksamen und
  messbaren Beitrag liefern“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der
  BMW AG, <strong>Oliver</strong>
  <strong>Zipse</strong>, am Donnerstag in München. „Mit der Neuen
  Klasse verschärfen wir unseren Anspruch nochmal deutlich und
  verpflichten uns außerdem zu einem klaren Kurs, um das 1,5 Grad Ziel einzuhalten.“</p>
<p> </p>
<p>Dazu ist die BMW Group als erster deutscher Automobilhersteller der
    <strong>Business Ambition for 1,5°C</strong> der <strong>Science
    Based Targets Initiative</strong> beigetreten und bekennt sich zu
  dem Ziel einer vollständigen Klimaneutralität über die gesamte
  Wertschöpfungskette bis spätestens 2050. Das Unternehmen ist damit
  auch Teil der <strong>internationalen Race to Zero
  Initiative.</strong> Dabei ist das Unternehmen überzeugt, dass dieser
  Pfad durch weitere technologische Innovationen und ohne das pauschale
  Verbot einzelner Technologien eingehalten werden kann.</p>
<p> </p>
<p>Der stärkste Treiber auf diesem Pfad zur Klimaneutralität ist der
  Hochlauf der E-Mobilität, den die BMW Group mit der Einführung der
  Neuen Klasse zusätzlich beschleunigt: In den nächsten rund zehn Jahren
  wird das Unternehmen etwa <strong>zehn Millionen vollelektrische
    Fahrzeuge </strong>auf die Straße bringen. <strong>2030</strong>
  soll bereits <strong>mindestens die Hälfte</strong> des weltweiten
  Absatzes der BMW Group aus <strong>vollelektrischen
  Fahrzeugen</strong> bestehen. Die Marke <strong>MINI</strong> wird
  bereits Anfang der 2030er Jahre <strong>ausschließlich vollelektrische
  Fahrzeuge</strong> anbieten.</p>
<p> </p>
<p>Für die Halbierung der weltweiten CO2 Emissionen in der Nutzungsphase
  bis 2030 legt die BMW Group dabei unverändert die <strong>strengen
  Kriterien</strong> der Science Based Targets Initiative an: So werden
  bei der Berechnung die Emissionen aus der Kraftstoff- bzw.
  Stromerzeugung mit eingeschlossen und für den Verbrauch wird der
  WLTP-Zyklus samt einem pauschalen Aufschlag von zehn Prozent zugrunde
  gelegt. Mit seiner Produkt- und Elektrifizierungsstrategie ist das
  Unternehmen auch auf Kurs, um das EU-Flottenziel für 2030 zu erreichen.</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Mehr als Grünstrom: Künftig stärkerer Fokus auf Rohstoff-Einsatz</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Klimafreundliche Mobilität entsteht allerdings nicht automatisch
  durch einen höheren Anteil an Elektrofahrzeugen auf der Straße.
  Entscheidend ist es außerdem, den Einsatz von Primärmaterial und den
  damit verbundenen umweltschädlichen <strong>Abbau von
  Rohstoffen</strong> und deren oftmals energie- und CO2-intensive
  Verarbeitung zu reduzieren – gerade im Automobilbau als einer der
  rohstoffintensivsten Industrien.</p>
<p> </p>
<p>„2017 hat die Menschheit erstmals mehr als 100 Milliarden Tonnen
  Rohstoffe binnen eines Jahres verbraucht – diesem Trend müssen wir
  auch in der Autoindustrie entgegenwirken“, forderte
  <strong>Zipse</strong>. „Dabei geht es nicht nur um ökologische,
  sondern auch um betriebswirtschaftliche Nachhaltigkeit – und damit um
  eine strategische Dimension. Denn die aktuelle Entwicklung von
  Rohstoffpreisen zeigt, mit welchen Auswirkungen eine Industrie rechnen
  muss, die von begrenzten Ressourcen abhängig ist.“</p>
<p> </p>
<p>Speziell mit einem wachsenden Anteil von batterieelektrisch
  betriebenen Fahrzeugen steigt der <strong>Bedarf an zahlreichen
    Rohstoffen wie etwa Kobalt, Nickel und Aluminium </strong>für den
  Hochvoltspeicher der Fahrzeuge. Gleichzeitig liegt hier ein großes
  Potenzial, um die Materialien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft
  wiederzuverwenden – denn für Hochvoltspeicher hat die BMW Group mit
  Partnern bereits eine technische Machbarkeit der Recycling Effizienz
  von über 90 Prozent nachgewiesen.</p>
<p> </p>
<p>Im Hochvoltspeicher des neuen <strong>BMW iX</strong> liegt der
  Anteil von <strong>Sekundär-Nickel</strong> bereits bei bis zu 50
  Prozent, beim Gehäuse beträgt der Anteil von
  <strong>Sekundär-Aluminium</strong> bis zu 30 Prozent. Diese Werte
  will die BMW Group für zukünftige Produktgenerationen nochmals
  deutlich ausbauen.</p>
<p> </p>
<p>Neben der Verfügbarkeit von Primärmaterial und steigenden
  Rohstoffpreisen sprechen zahlreiche <strong>Aspekte der
  Nachhaltigkeit</strong> für einen verstärkten Einsatz von
  Sekundärmaterial und die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft:</p>
<p> </p>
<p>Die <strong>Bereitstellung</strong> von Sekundärmaterial ist deutlich
    <strong>weniger CO2 intensiv</strong> als dies bei Primärmaterial
  der Fall ist, was die CO2-Bilanz von Fahrzeugen speziell in der
  Lieferkette deutlich verbessern kann. Bei Sekundär-Aluminium liegt die
  CO2-Einsparung gegenüber Primärmaterial bei Faktor 4 bis 6, bezüglich
  Stahl und Thermoplasten bei Faktor 2 bis 5.</p>
<p> </p>
<p>Durch die Gewinnung von Rohstoffen für Primärmaterial – gerade im
  Bergbau – wird die grundsätzliche <strong>Regenerationsfähigkeit von
  Ökosystemen</strong> entscheidend beeinträchtigt. Dieser Effekt kann
  durch die steigende Verwendung von Sekundärmaterial deutlich
  verringert werden.</p>
<p> </p>
<p>Speziell sogenannte <strong>Konfliktmaterialien</strong> bergen das
  Risiko, dass ihr Abbau und Handel oft mit Verstößen gegen Umwelt- und
  Sozialstandards in Verbindung gebracht wird. Diesem Risiko tritt die
  BMW Group mit zahlreichen Maßnahmen entgegen und ist unter anderem
  Mitglied der Responsible Minerals Initiative. Die effizienteste
  Strategie zur Risikovermeidung stellt aber der zunehmende
    <strong>Verzicht auf einen Abbau solcher Primärmaterialien</strong> dar.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>‚Secondary First‘: hoher Sekundäranteil bei wesentlichen
    Fahrzeugmaterialien </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Um die Aspekte einer gesamthaften Nachhaltigkeit zu berücksichtigen,
  will die BMW Group den Anteil von Sekundärmaterial in ihren Fahrzeugen
  perspektivisch deutlich erhöhen. Aktuell werden Fahrzeuge im
  Durchschnitt zu knapp <strong>30 Prozent</strong> aus recycelten und
  wiederverwendeten Materialien gefertigt. Mit dem Ansatz
    <strong>‚Secondary First‘</strong> soll dieser Wert sukzessiv
    <strong>auf 50 Prozent ausgebaut</strong> werden.</p>
<p> </p>
<p>Dabei müssen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Materialien
  den gleichen hohen Anforderungen wie bei Primärmaterialien entsprechen
  – und vor allem muss sich die Marktverfügbarkeit solcher qualitativ
  hochwertigen Materialien noch signifikant entwickeln. Um die
  strukturellen Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, sind
  industrieübergreifende Ansätze ebenso erforderlich wie politische Initiativen.</p>
<p> </p>
<p>Basierend auf den vier Prinzipien <strong>Re:think, Re:duce, Re:use,
  Re:cycle</strong> treibt die BMW Group ihre Aktivitäten auf dem Gebiet
  der Kreislaufwirtschaft gezielt voran und leistet in vielfältiger
  Hinsicht Pionierarbeit: So werden in der Produktion wesentliche
  Materialgruppen zunehmend sortenrein getrennt und recycelt, um sie im
  Rahmen sogenannter ‚Closed Loops‘ für die Industrie wiederverwertbar
  zu machen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Kooperation mit BASF und ALBA Group</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>In der Lieferkette werden in Abhängigkeit von der jeweiligen
  Marktverfügbarkeit mehr und mehr Sekundärmaterialien für den Einsatz
  in Fahrzeugen der BMW Group erschlossen. Darüber hinaus setzt das
  Unternehmen gemeinsam mit Partnern wichtige Impulse bei der
  Weiterentwicklung von Sekundärmaterialien – etwa durch ein
  Pilotprojekt mit <strong>BASF</strong> und der <strong>ALBA
  Group</strong> zum verstärkten Recycling von Automobil-Kunststoffen.</p>
<p> </p>
<p>Ziel des Projekts ist es, den Materialeinsatz von Primär-Kunststoffen
  über eine möglichst umfassende <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> zu
  verringern. Dafür analysiert die ALBA Group Altfahrzeuge der BMW Group
  und prüft eine „car-to-car“ Wiederverwendung der verbauten
  Kunststoffe. In einem zweiten Schritt bewertet BASF die Möglichkeiten
  des <strong>chemischen Recyclings</strong> der vorsortierten Abfälle,
  um Pyrolyseöl zu gewinnen. Dieses kann als Basis für neue Produkte aus
  Kunststoff verwendet werden. So könnten in Zukunft aus einer
  ausgedienten Instrumententafel zum Beispiel eine neue Türverkleidung
  oder andere Bauteile entstehen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Closed Loop statt Downcycling: ‚Circular Design‘ als Basis für Kreislaufwirtschaft</strong></p>
<p> </p>
<p>Um <strong>höhere Recyclingquoten</strong> zu erreichen und dabei
  eine hohe <strong>Qualität der Sekundärmaterialien</strong> zu
  gewährleisten, müssen die Materialien bereits im
  <strong>Recyclingprozess</strong> in sehr reiner Form extrahiert
  werden. Beispielsweise muss das Bordnetz einfach auszubauen sein, um
  eine Vermischung des Stahls mit Kupfer aus dem Kabelbaum der Fahrzeuge
  zu vermeiden. Sonst verliert der Sekundärstahl wesentliche
  Materialeigenschaften und erfüllt nicht mehr die <strong>hohen
  Sicherheitsanforderungen</strong> der Automobilindustrie. Auch der
    <strong>Einsatz von Monomaterialien</strong> – etwa im Innenraum –
  muss deutlich erhöht werden, um eine größtmögliche Menge wieder in den
  Wertstoffkreislauf überführen zu können. Grundsätzlich kann eine
  Reduzierung der Anzahl der Materialien dazu beitragen, eine bessere
  Qualität der recycelten Materialien zu ermöglichen. Derzeit bestehen
  Fahrzeuge aus ca. 8.000 bis 10.000 unterschiedlichen Materialien.</p>
<p> </p>
<p>Um diesen Anforderungen künftig noch stärker gerecht zu werden, setzt
  die BMW Group auf das Konzept des <strong>‚Circular Design‘</strong>,
  das auch die <strong>wirtschaftliche Demontagefähigkeit</strong> der
  Fahrzeuge sicherstellen soll. Denn die Zerlegung des Fahrzeugs und der
  einzelnen Komponenten muss schnell und kosteneffizient erfolgen
  können, damit die <strong>Sekundärmaterialien</strong> am Markt auch
  beim Preis <strong>wettbewerbsfähig</strong> sind. Die Voraussetzung
  dafür muss bereits in der <strong>Konstruktion der Fahrzeuge</strong>
  angelegt sein, indem Verbindungen so gestaltet sind, dass sie nach dem
  Lebensende des Fahrzeugs wieder gelöst werden können und sich
  unterschiedliche Materialien nicht miteinander vermischen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>RE:BMW auf der IAA Mobility – visionärer Ausblick zur Kreislaufwirtschaft</strong></p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group macht die Circular Economy zu ihrem Leitmotiv der IAA
  Mobility 2021 und wird dabei auch einen visionären Ausblick zu den
  Potentialen der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Mobilität
  geben: Der <strong>BMW i Vision Circular </strong>verkörpert den
  ambitionierten Anspruch des Unternehmens, der nachhaltigste Hersteller
  für individuelle Premiummobilität zu sein.</p>
<p> </p>
<p>Das Visionsfahrzeug, das nach den vier Prinzipien der
  Kreislaufwirtschaft – Re:think, Re:duce, Re:use, Re:cycle – gestaltet
  ist, gibt einen Ausblick darauf, wie individuelle, nachhaltige und
  luxuriöse Mobilität im urbanen Umfeld im Jahr 2040 aussehen könnte:
  erschaffen aus 100 Prozent Sekundärmaterial sowie nachwachsenden
  Rohstoffen und zu 100 Prozent recyclingfähig.</p>
<p> </p>
<p>Damit unterstreicht die BMW Group, dass Klimaschutz und individuelle
  Mobilität kein Widerspruch sein müssen. Vielmehr kann die BMW Group
  mit neuen Technologien, Innovationen und ihren modernen Fahrzeugen den
  gesellschaftlichen Anforderungen nach mehr Nachhaltigkeit gerecht
  werden, ohne dass die Kunden auf individuelle Mobilität verzichten müssen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Unternehmenskommunikation</strong></p>
<p> </p>
<p>Max-Morten Borgmann, Kommunikation Konzern</p>
<p>Telefon: +49 89 382-24118, <a href="mailto:Max-Morten.Borgmann@bmwgroup.com">Max-Morten.Borgmann@bmwgroup.com</a></p>
<p> </p>
<p>Kai Zöbelein, Kommunikation Nachhaltigkeit</p>
<p>Telefon: +49 89 382-21170, <a href="mailto:Kai.Zoebelein@bmwgroup.com">Kai.Zoebelein@bmwgroup.com</a></p>
<p> </p>
<p>Eckhard Wannieck, Leiter Kommunikation Konzern, Finanzen, Vertrieb</p>
<p>Telefon: +49 89 382-24544, <a href="mailto:Eckhard.Wannieck@bmwgroup.com">Eckhard.Wannieck@bmwgroup.com</a></p>
<p> </p>
<p>Bernd Eckstein, Leiter Kommunikation Einkauf, Lieferantennetzwerk, Nachhaltigkeit</p>
<p>Telefon: +49 89 382-59490, <a href="mailto:Bernd.Eckstein@bmw.de">Bernd.Eckstein@bmw.de</a></p>
<p> </p>
<p>Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a>/deutschland</p>
<p>E-mail: <a href="mailto:presse@bmwgroup.com">presse@bmwgroup.com</a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Die BMW Group</strong></p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
  Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
  Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
  Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst
  31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen
  verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über
  140 Ländern.</p>
<p>Im Jahr 2020 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr
  als 2,3 Mio. Automobilen und über 169.000 Motorrädern. Das Ergebnis
  vor Steuern im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 5,222 Mrd. €, der
  Umsatz auf 98,990 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2020 beschäftigte das
  Unternehmen weltweit 120.726 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
  die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
  Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und
  rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum
  seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum
  Ende der Nutzungsphase aller Produkte.</p>
<p> </p>
<p>
  <a href="http://www.bmwgroup.com">www.bmwgroup.com</a></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/BMWGroup">http://www.facebook.com/BMWGroup</a></p>
<p>Twitter: <a href="http://twitter.com/BMWGroup">http://twitter.com/BMWGroup</a></p>
<p>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/BMWGroupView">http://www.youtube.com/BMWGroupView</a></p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bmwgroup">https://www.instagram.com/bmwgroup</a></p>
<p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/bmw-group/">https://www.linkedin.com/company/bmw-group/</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Max-Morten Borgmann<br>Tel: +49-89-382-24118<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:max-morten.borgmann@bmw.de">max-morten.borgmann@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Innovation,Production,Sales &amp; Finance,Research &amp; Development,Drive Technologies,Events,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 02 Sep 2021 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Von Rohstoff bis Recycling: BMW Group entwickelt nachhaltigen Wertstoffkreislauf für Batteriezellen</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/von-rohstoff-bis-recycling-bmw-group-entwickelt-nachhaltigen-wertstoffkreislauf-fuer-batteriezellen/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/global/de/von-rohstoff-bis-recycling-bmw-group-entwickelt-nachhaltigen-wertstoffkreislauf-fuer-batteriezellen/</guid><pp:caseid>773407</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Entwicklung innovativer und recyclebarer Batteriezellen +++ Seriennahe Produktion von Batteriezell-Prototypen in neuem Pilotwerk +++ Inbetriebnahme für Ende 2022 geplant +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München. </strong>Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle
  beim Ausbau der Elektromobilität. Die BMW Group hat sich daher zum
  Ziel gesetzt, einen geschlossenen und nachhaltigen Wertstoffkreislauf
  für Batteriezellen aufzubauen. Mit einem neuen Pilotwerk zur Fertigung
  von Lithium-Ionen-Batteriezellen geht das Unternehmen den nächsten
  konsequenten Schritt, um den gesamten Wertschöpfungsprozess für
  Batteriezellen in seiner Tiefe zu durchdringen: von der Auswahl der
  Materialien über die Zusammensetzung und das Design der Batteriezelle
  bis hin zu einer seriennahen Produktion und dem Recycling.</p>
<p>Milan Nedeljković, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion: „Im
  neuen Pilotwerk werden wir unsere Kompetenz im Bereich der Produktion
  von Batteriezellen vertiefen. Wir werden in der Lage sein, neue
  Anlagentechnik zu testen und innovative Produktionsabläufe zu
  erproben. Unser Ziel ist, die seriennahe Produktion von Batteriezellen
  hinsichtlich Qualität, Performance und Kosten zu optimieren. Mit
  diesem neuen Pilotwerk schließen wir die letzte Lücke entlang der
  Wertschöpfungskette von der Entwicklung der Batteriezelle über die
  Fertigung von Modulen und Antriebskomponenten bis zum Verbau fertig
  montierter Hochvoltspeicher in unseren Fahrzeugwerken. Damit sind wir
  der erste Automobilhersteller, der die gesamte Prozesskette des
  elektrischen Fahrens abdeckt.“</p>
<p>Frank Weber, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung: „Bis
  2023 wird die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße
  haben und die Elektrifizierung konsequent bei allen Marken und
  Modellreihen weiter erhöhen. Mit der kontinuierlichen Erweiterung und
  unserer umfassenden Batteriezellenkompetenz setzen wir wichtige
  Impulse für mehr Nachhaltigkeit. Dabei sorgt die eDrive-Technologie
  unserer Modelle für markentypische Dynamik und Fahrspaß.“ Weber
  weiter: „Wir haben nicht nur die leistungsfähigste Batteriezelle im
  Blick, sondern betrachten auch ihre gesamte Wertschöpfung. Deshalb
  bauen wir gemeinsam mit unseren Partnern einen geschlossenen
  Wertstoffkreislauf für Batteriezellen.“</p>
<p>Das Pilotwerk soll in Parsdorf bei München entstehen und wird Ende
  2022 den Betrieb aufnehmen. Das Gesamtprojektvolumen beträgt knapp 110
  Millionen Euro. Ungefähr 50 Mitarbeiter werden im Pilotwerk arbeiten.</p>
<p>Das Bundeswirtschaftsministerium und das bayerische Staatsministerium
  für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützen das
  Vorhaben im Rahmen des europäischen Förderprozesses IPCEI (Important
  Projects of Common European Interest).</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Seriennahe Produktion von Batteriezellen</strong></p>
<p>Erst im November 2019 hatte das Unternehmen ein eigenes
  Kompetenzzentrum Batteriezelle in München eröffnet, in dem es die
  gesamte Wertschöpfungskette der Batteriezelltechnologie abbildet, von
  der Forschung und Entwicklung über die Zusammensetzung und das Design
  der Batteriezelle bis hin zur Produzierbarkeit.</p>
<p>Mit dem neuen Pilotwerk geht die BMW Group den nächsten logischen
  Schritt und baut die Kompetenzen weiter aus. Ziel ist es hierbei, die
  Batteriezellen in ihrer Leistungsfähigkeit weiter zu entwickeln und
  die Produzierbarkeit in der Großserienproduktion nachzuweisen. Hierfür
  wird die BMW Group innovative Produktionsprozesse und -anlagen
  entwickeln und im Pilotwerk auf einer Fläche von 14.000 m² aufbauen.
  Mittels dieser Produktionsprozesse und -anlagen, die auch in der
  Serienproduktion eingesetzt werden, kann das Unternehmen die
  Industrialisierbarkeit zukünftiger Batteriezellgenerationen
  nachweisen. Der Fokus liegt vor allem darauf, in der Produktion die
  Effizienz, die Kosten und die Qualität zu optimieren.</p>
<p>Anhand des Know-hows aus dem Kompetenzzentrum Batteriezelle und
  künftig auch aus dem Pilotwerk kann die BMW Group die für den Kunden
  optimale Batteriezelltechnologie in kürzest möglicher Umsetzungszeit
  zur Serienreife bringen und Lieferanten für die Batteriezellproduktion
  entsprechend den eigenen Vorgaben befähigen.</p>
<p>Bereits 2021 soll ein Viertel der in Europa verkauften Fahrzeuge der
  BMW Group einen elektrischen Antrieb haben, 2025 ein Drittel und 2030
  die Hälfte.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Zukünftige, nachhaltige Batteriezelle wird recyclingfähig </strong></p>
<p>Um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu erreichen ist es
  notwendig, die gesamthafte Ökobilanz aller Komponenten eines Fahrzeugs
  zu verbessern und dabei auch die Partner mit einzubeziehen. Das gilt
  gerade für die energieintensive Herstellung der Batteriezellen für
  Elektrofahrzeuge. Bei einem vollelektrischen Fahrzeug entfallen bis zu
  40 Prozent der CO<sub>2</sub>-Emissionen allein auf die Herstellung
  der Batteriezellen.</p>
<p>Für die Entwicklung einer innovativen und nachhaltigen
  Batteriezelltechnologie arbeitet die BMW Group im Rahmen eines
  gemeinsamen Technologiekonsortiums mit dem schwedischen
  Batteriehersteller Northvolt sowie dem belgischen Entwickler von
  Batteriematerialien Umicore zusammen. Die Zusammenarbeit befasst sich
  mit dem Aufbau einer kompletten, nachhaltigen Wertschöpfungskette für
  Batteriezellen in Europa und erstreckt sich von der Entwicklung über
  deren Fertigung bis zum Recycling.</p>
<p>Northvolt wird hierfür ab 2024 Batteriezellen in der derzeit im Bau
  befindlichen Northvolt Gigafactory im nordschwedischen Skellefteå
  fertigen. Die benötigte Energie für die Herstellung der Batteriezellen
  wird Northvolt regional in Nordschweden zu 100 Prozent aus Wind- und
  Wasserkraft gewinnen.</p>
<p>Umicore wird zur Entwicklung einer nachhaltigen Batteriezelle in
  Europa beitragen. Schon bei der Entwicklung der Batteriezellen wird
  dabei konsequent auf ein recycelbares Zelldesign geachtet. Das
  Recycling von Batteriekomponenten am Ende ihres Lebenszyklus spielt
  eine entscheidende Rolle, um bei stark steigender Nachfrage nach
  Batteriezellen den Wertstoffkreislauf über eine umfassende
  Wiederverwertung der Rohstoffe bestmöglich zu schließen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>BMW Group Batteriezellen ab der fünften Generation werden zu
    100% mit Grünstrom produziert</strong></p>
<p>Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit hat die BMW Group bereits
  jetzt mit seinen Zellherstellern vertraglich vereinbart, dass sie bei
  der Produktion der fünften Generation von Batteriezellen nur noch
  Grünstrom verwenden.</p>
<p>Die fünfte Generation der Batteriezelle kommt noch in diesem Jahr mit
  dem BMW iX3* auf die Straße und wird ab dem kommenden Jahr in weiteren
  Produkten wie dem BMW iNEXT und dem BMW i4 ausgerollt.</p>
<p>Bei steigendem Volumen wird der Einsatz von Grünstrom dafür sorgen,
  innerhalb der nächsten zehn Jahre rund zehn Millionen Tonnen
  CO<sub>2</sub> einzusparen. Zum Vergleich: Das ist etwa die Menge an
  CO<sub>2</sub>, die eine Millionenstadt wie München pro Jahr emittiert.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>IPCEI: Europäisches Förderprogramm zu innovativen und
    nachhaltigen Batteriezellen aus europäischer Produktion</strong></p>
<p>Aktuell arbeitet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  (BMWi) mit der deutschen und europäischen Industrie an zwei
  Förderprogrammen zur Batteriezellinnovation. Sie werden als sogenannte
  „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) realisiert
  und umfassen Projekte aus zahlreichen europäischen Mitgliedstaaten.</p>
<p>Die Vorhaben aus den beiden Förderprogrammen decken die
  Batterie-Wertschöpfungskette von den Rohstoffen und
  Funktionsmaterialien über die Zellfertigung und -integration bis hin
  zur Zweitnutzung und dem Recycling umfassend ab. Ziel ist es, dass die
  in Deutschland und Europa aufgebaute Wertschöpfungskette innovativ bei
  ihren Technologien ist, aber auch höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit
  und CO<sub>2</sub>-Intensität der Produktion erfüllt. Daher sind
  Forschung und Innovation ebenso wie die Industrialisierung neuer
  Technologien Gegenstand der Vorhaben. Das BMWi unterstützt die beiden
  Förderprogramme mit über einer Milliarde Euro.</p>
<p>Bereits seit 2008 analysiert die BMW Group Batteriezellen und kann
  dank dieser langjährigen Erfahrung auf ein umfassendes Know-how im
  Bereich der Zellanalyse zurückgreifen.</p>
<p>Durch die im Förderprogramm verfolgten Forschungsthemen kann die BMW
  Group bis ins Detail die chemische Zusammensetzung, die Zellmechanik,
  das Zelldesign und den Produktionsprozess weiterentwickeln. Die
  Hersteller von Batteriezellen können auf dieses Know-how aufbauen und
  es zielgerichtet in eine nachhaltig erfolgreiche Industrialisierung überführen.</p><div class="co2emission"><div class="co2emission-headline">CO2-Emissionen & Verbrauch.</div><div class="co2emission-text"><p>
  <strong>*Verbrauchs-/Emissionsangaben: </strong></p>
<p>
  <strong>BMW iX3:</strong> Kraftstoffverbrauch kombiniert:
  0,0 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 17,8-17,5 kWh/100 km;
  CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km.</p></div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Frank Wienstroth<br>Tel: +49-89-382-54459<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:frank.wienstroth@bmw.de">frank.wienstroth@bmw.de</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Innovation,Production,Locations,Research &amp; Development,Drive Technologies,Production Plants,Circular Economy,Speeches &amp; Statements]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jul 2020 14:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 29 Jul 2020 12:30:00 +0000</pp:lastModified>
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