28
August
2004
|
12:00
Europe/Amsterdam

MINI CHALLENGE 2004, 8. Lauf Spa-FraNcorchamps (b), Qualifying

Zusammenfassung
Spa-Francorchamps/Belgien. Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner (Seeshaupt, Team O2 can race.) startet beim achten Saisonlauf der MINI CHALLENGE in Spa-Francorchamps von der Pole-Position

Spa-Francorchamps/Belgien. Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner (Seeshaupt, Team
O2 can race.) startet beim achten Saisonlauf der MINI CHALLENGE in
Spa-Francorchamps von der Pole-Position. Im Qualifying zum Rennen, das am
Sonntag (Start um 10.00 Uhr) im Rahmen des Großen Preis von Belgien der Formel
1 ausgetragen wird, war neben fahrerischem Können auch perfektes Timing
gefragt: Auf dem von Regenschauern überzogenen Ardennenkurs, der im Verlauf des
30-minütigen Trainings abtrocknete, wurden Spitzenzeiten vor allem in der
Schlussphase erzielt. Auch Danner erreichte die schnellste Rundenzeit im
allerletzten Versuch. "Schon auf nasser Piste lief es besser, als ich erwartet
hatte. Aber ich war etwas zu zaghaft", sagte der Formel-1-Experte des
Fernsehsenders RTL, der einen Gaststart in der MINI CHALLENGE absolviert. "Aber
auch im Trocknen ging es richtig gut. Es hat richtig Spaß gemacht, wieder
einmal auf Zeitenjagd zu gehen."

Im Prestigeduell der früheren Formel-1-Piloten unterlag Marc Surer
(Eptingen/CH, WE LOVE Racing Team) nur knapp: Der Schweizer, der heute die
Formel 1 für den Sender PREMIERE begleitet, steht beim Rennen neben Kollege
Danner in der ersten Startreihe. "Ich bin noch nie zuvor ein Rennauto mit
Frontantrieb gefahren, daran musste ich mich erst gewöhnen. Ich freue mich auf
die Fortsetzung des Duells mit Christian morgen im Rennen", kommentierte Surer
seinen gelungenen Einstand in der MINI CHALLENGE.

Für eine Überraschung sorgte Thomas Ambiel (Flein, Highspeed Racing), der mit
Position drei sein bislang bestes Resultat markierte. "Erst hatte ich
Regenreifen montiert - doch das war keine gute Entscheidung", sagte der
24-Jährige nach dem Qualifying zum achten von insgesamt zwölf Rennen der MINI
CHALLENGE 2004. "Mit Slicks ging es dann praktisch von selbst."

Tabellenführer Kai Riemer (Minden, Team Schubert Motors) geht von Startplatz
sechs aus in das Rennen über 25 Minuten. "Im entscheidenden Moment hatte ich
niemanden, der mir einen Windschatten spendiert hat", erklärte Riemer. "Und
ohne Windschatten geht auf den langen Geraden von Spa-Francorchamps gar
nichts." Seine härtesten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft, Alexander
Burgstaller (München, Team MINI Niederlassungen Racing) und Teamkollege Marcel
Wintersohl (Nümbrecht, Team Schubert Motors), erreichten die Positionen zehn
und 15.

Eine gelungene Premiere in der MINI CHALLENGE feierte Franziska Nickoleit
(Bremen, Premium Cars Team). Die Lebensgefährtin von Formel-1-Pilot Timo Glock
(Team Jordan) fuhr auf Rang 22, schnellste Dame im 26 Teilnehmer starken Feld
war Katharina König (Nordhausen, Team Spicy) auf Rang neun.

In der MINI CHALLENGE sind 200 PS starke und 226 km/h schnelle MINI Cooper S
mit John Cooper Works Tuning Kit am Start. Alle Fahrzeuge der neuen
Clubsportserie sind mit einem umfangreichen Sicherheitspaket (z. B.
eingeschweißte Sicherheitszelle, Schalensitz, Renngurte, Feuerlöschanlage)
ausgestattet und sind technisch identisch. So entscheidet alleine das
fahrerische Können der Piloten über ihre Platzierung.

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