BMW Team Schnitzer fährt in Spa-Francorchamps auf Platz vier.
Spa-Francorchamps, 9. Mai 2010. Dirk Müller (DE), Andy Priaulx (GB) und Augusto Farfus (BR) haben im zweiten Lauf der Le Mans Series 2010 in Spa-Francorchamps (BE) für das BMW Team Schnitzer den vierten Platz in der LM GT2-Klasse belegt. Der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 79 sah nach sechs Stunden mit einer Runde Rückstand auf die siegreichen Porsche-Piloten Marc Lieb (DE) und Richard Lietz (AT) die Zielflagge. Jörg Müller (DE), Dirk Werner (DE) und Uwe Alzen (DE) lagen lange auf Podestkurs, ehe die Startnummer 78 nach zwei „Stop-and-Go“-Strafen und einem Unfall auf Rang zwölf zurückfiel.
Safety-Car-Phasen, ein Rennabbruch wegen Stromausfalls und Regen zu Beginn sowie in der Schlussphase: Das 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps nahm einen turbulenten Verlauf. Das BMW Team Schnitzer ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und feierte das bisher beste Saisonergebnis in der Le Mans Series.
Charly Lamm (Teammanager):
„Wir haben
heute nur knapp einen Podestplatz verfehlt. Der BMW M3 GT2 mit der
Startnummer 78 wurde zuerst von Stop-and-Go-Strafen
zurückgeworfen, später folgte auch noch ein Reifenschaden.
Das ist sehr schade, denn bis dahin war das Auto gut unterwegs. Ich
bin sehr froh, dass die Startnummer 79 gleich beim ersten Renneinsatz
des Autos sehr gut funktioniert hat. Der BMW M3 GT2 ist erst spät
fertig geworden. Umso schöner ist ein solcher Einstand bei einem 1000-Kilometer-Rennen.“
Andy Priaulx (Startnummer 79):
„Insgesamt
ist das Ergebnis in Ordnung, obwohl heute mehr möglich gewesen
wäre. Der Regen gegen Ende des Rennens hat uns nicht in die
Karten gespielt. Ich lieferte mir einen engen Kampf mit den beiden
Ferraris. Nach dem Schauer zogen sie davon. Als es später
abtrocknete, konnte ich wieder aufschließen, kam aber nicht mehr vorbei.“
Dirk Müller (Startnummer 79):
„Der
Start war recht chaotisch. Ich bin kein Risiko eingegangen, da wir
hier so viele Runden wie möglich abspulen wollten und die Strecke
an einigen Stellen noch feucht war. Einige Konkurrenten waren hingegen
sehr aggressiv unterwegs. Das kann ich in einem derart langen Rennen
nicht verstehen. Das Auto lief einwandfrei.“
Augusto Farfus (Startnummer 79):
„Es hat
mir heute unheimlich Spaß gemacht. Ich bin einen Doppelstint
gefahren und hatte einen guten Rhythmus. Das Team hat fantastisch
gearbeitet. Jörg und ich waren nach dem Re-Start gleichzeitig in
der Box – und die Mannschaft hat uns ohne jeden Fehler
abgefertigt. Schade, dass es am Ende doch nicht für einen
Podestplatz gereicht hat.
Jörg Müller (Startnummer
78):
„Die Rennleitung hat uns heute hart bestraft,
nachdem ich in einigen Situationen die Auslaufzone nutzen musste. Die
Strafen haben uns ein gutes Ergebnis unmöglich gemacht. Wir lagen
lange in den Top-3. Deshalb bin ich enttäuscht, dass wir nun mit
leeren Händen aus Spa abreisen müssen.“
Dirk Werner (Startnummer 78):
„Ich bin
nach dem Start zwei Stints hintereinander gefahren. Die Performance
war gut, und ich bin mit dem Auto optimal zurecht gekommen. Wir lagen
zeitweise auf den Plätzen zwei und drei. Das zeigt, dass wir uns
in dieser Meisterschaft schon sehr gut zurechtfinden. Aber wir
müssen uns noch steigern, um in Le Mans vorne mitmischen zu
können. Dafür werden wir hart arbeiten.“
Uwe Alzen (Startnummer 78):
„In meinem
Schluss-Stint hat sich ein Prototyp hinter mir verbremst und mir mit
einem Kohlefaserteil einen Hinterreifen aufgeschlitzt. Ich musste eine
Runde mit dem beschädigten Reifen in die Box zurückfahren.
Aber schon vorher hatten wir keine Gelegenheit mehr, uns noch einmal
in Richtung Spitze zu orientieren. Im Regen war die Konkurrenz heute
schneller unterwegs als wir.“