BMW Motorsport Saisonrückblick 2004.
Die Saison 2004 im Rückblick. 3 Interview mit BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. 4 Formel 1. GP Australien. 8 GP Malaysia. 8 GP Bahrain. 8 GP San Marino. 9 GP Spanien. 9 GP Monaco. 10 GP Europa. 10 GP Kanada. 10 GP USA. 11 GP Frankreich. 11 GP Großbritannien. 12 GP Deutschland. 12 GP Ungarn. 12 GP Belgien. 13 GP Italien. 13 GP China. 13 GP Japan. 14 GP Brasilien. 14 Ergebnisse und Statistik. 15 Wussten Sie, dass?? 18 24-Stunden-Rennen. BMW feiert 17. Gesamtsieg auf der Nürburgring-Nordschleife. 20 Nürburgring-Sieger auch in Spa-Francorchamps erfolgreich. 22 FIA European Touring Car Championship. BMW gewinnt Hersteller- und Fahrertitel. 23 Tourenwagen-Europameister Andy Priaulx. 27 Ergebnisse und Statistik. 28 Formel BMW. Erfolgreiche Globalisierung. 30 Deutschland: Rückblick ? Meisterporträt ? Statistik. 31 Großbritannien: Rückblick ? Meisterporträt ? Statistik. 34 USA: Rückblick ? Meisterporträt ? Statistik. 37 Asien: Rückblick ? Meisterporträt ? Statistik. 40
Die Saison 2004 im Rückblick.
Triumphe im Tourenwagensport, schwierige Formel-1-Saison,
erfolgreiche Internationalisierung der Formel BMW.
München. Während das BMW WilliamsF1 Team im fünften Jahr erstmals
die eigenen Erwartungen in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 nicht
erfüllen konnte, gab es im Tourenwagensport große Erfolge zu feiern:
BMW gewann Marken- und Fahrertitel in der FIA European Touring Car
Championship, errang den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring sowie den Klassensieg bei den 24 Stunden von Spa.
Die Formel BMW wurde neben den erfolgreichen Serien in Deutschland
und Asien 2004 auch in den USA und Großbritannien etabliert.
Mit großen Zielen war das BMW WilliamsF1 Team in die Saison 2004 gestartet. Der
FW26 mit seiner auffälligen Nase hatte bei den Wintertests geglänzt. Doch schon
bei den ersten Rennen wurde klar: Die Konkurrenz hat den größeren
Entwicklungssprung geschafft. Der BMW P84 Motor profilierte sich zwar erneut
als Spitzentriebwerk in Sachen Leistung und Zuverlässigkeit, doch der Rückstand
auf der Chassis-Seite konnte trotz intensiver Arbeit und Konzeptänderungen
nicht mehr aufgeholt werden. Noch schwieriger wurde die Lage, als Ralf
Schumacher nach einem schweren Unfall in Indianapolis für sechs Grands Prix
pausieren musste. In dieser Zeit fuhren die Testpiloten Marc Gené und Antonio
Pizzonia den zweiten FW26 an der Seite von Juan Pablo Montoya. Eine
Poleposition (Schumacher in Kanada) und drei Podiumsplätze (Montoya zwei,
Schumacher einen) blieben lange die besten Ergebnisse. Erst im Finale in
Brasilien sorgte Montoya mit seinem ersten Saisonsieg für einen versöhnlichen
Saisonausklang. Dennoch: Nachdem das Team vier Jahre lang seine Ziele
übertroffen hatte und 2003 bis zum Finale um den Titel kämpfte, war 2004 Rang
vier in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure das schlechteste Abschneiden
seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2000.
Erfolg auf der ganzen Linie dagegen im Tourenwagensport: BMW räumte mit dem
320i in der FIA European Touring Car Championship (ETCC) ab und feierte mit dem
BMW M3 GTR den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie
einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Spa. In der Markenwertung der
Tourenwagen-Europameisterschaft war BMW bereits drei Rennen vor Saisonende
uneinholbar. Bei den finalen Läufen
in Dubai sicherte sich Andy Priaulx (GBR, BMW Team Great Britain) den
Fahrertitel.