BMW Motorsport News – Ausgabe 36/14.
Ob in der DTM, in der United SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
USCC: Cameron gewinnt GTD-Titel – BMW Team RLL im
Pech.
Beim Saisonfinale in Road Atlanta (US) waren die
Fahrer des BMW Team RLL einmal mehr im Pech. Die Startnummer 55 mit
Auberlen, Priaulx und Hand am Steuer musste bereits nach drei von zehn
Rennstunden mit Motorproblemen aufgeben. Edwards, Müller und Werner
lagen lange in Reichweite der Podestplätze und waren zwischenzeitlich
auf der zweiten Position unterwegs. Ein gebrochener Dämpfer und die
folgende Reparatur warfen den BMW Z4 GTLM mit der Nummer 56 jedoch
drei Stunden vor Schluss auf Rang sieben zurück. In der GTD-Klasse war
BMW 2014 ebenfalls mit einem Fahrzeug vertreten. Turner Motorsport
schickte den BMW Z4 GTD mit der Startnummer 94 sowie den Fahrern Dane
Cameron (US) und Markus Palttala (FI) ins Rennen. Nach insgesamt vier
Siegen in Laguna Seca, Watkins Glen, Road America und Virginia ging
Cameron als Meisterschaftsführender ins letzte Rennen in Road Atlanta,
Turner Motorsport lag bei den Teams an der Spitze. Platz vier an der
Seite von Palttala und Christoffer Nygaard (DK) brachte ihm
schließlich den GTD-Fahrertitel ein, die Mannschaft von Turner
verteidigte Platz eins im Teamklassement.
Drei Fragen an … Dane Cameron.
Dane, Ihre Gedanken zum Titelgewinn?
Dane Cameron: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, der erste Champion der neuen GTD-Klasse zu sein. Der Erfolg in dieser Saison ist Ergebnis unseres Teamworks. Ich kann jedem bei Turner Motorsport und BMW Motorsport gar nicht genug danken. Vor allem danke ich Paul Dalla Lana und Northwest für ihre Unterstützung.”
Was waren die Schlüssel zum Erfolg?
Cameron: „Unsere Saison hat mit einem Tiefschlag begonnen, als wir
bei den 24 Stunden von Daytona nur einen Punkt holen konnten. Damals
dachten wir, unsere Titelchancen seien schon dahin, aber wenn wir noch
einmal zurückkommen wollten, mussten wir Siege holen. Darauf haben wir
uns konzentriert. Vier Siege später waren wir dann mitten im
Titelkampf. Konstanz und gute Strategie haben schließlich den Triumph besiegelt.“
Wie schnell gehen Ihre Gedanken in Richtung kommende Saison?
Cameron: „Ich gehe mal stark davon aus, dass wir jetzt erst einmal genauso intensiv feiern, wie wir während der Saison Rennen gefahren sind. Gedanken an die kommende Saison werden also mindestens ein paar Tage warten müssen.“
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CTSCC: Hindman, Fall-Line Motorsports und BMW holen
GS-Titel.
Das Saisonfinale der Continental Tire Sports
Car Challenge (CTSCC) in Road Atlanta (US) war an Spannung kaum zu
überbieten – und am Ende des letzten Rennen des Jahres wurde am
Kommandostand von Fall-Line Motorsports gejubelt. Trent Hindman (US)
und John Edwards (US) sahen auf dem zweiten Platz die Zielflagge und
sammelten damit ausreichend Punkte, um gleich mehrere Titel in der
GS-Klasse perfekt zu machen. Bei den Fahrern steht Hindman nach zwölf
Rennen mit 328 Punkten an der Spitze des Klassements, gefolgt von
Edwards (313) auf Rang zwei. Damit errang Fall-Line Motorsports mit
dem BMW M3 auch den Titel in der Teamwertung, bei den Herstellern
triumphierte BMW. „Die Entscheidung um den Titel fiel erst in den
letzten Minuten und es war ein ständiges Auf und Ab. Ich denke, die
Fans hätten sich kein besseres Rennen wünschen können. Es war
unglaublich.“ In der Street-Tuner-Kategorie waren Mike LaMarra (US)
und Terry Borcheller (US) als Vierte die bestplatzierten BMW Fahrer.
Dieselbe Position haben die beiden Burton Racing Piloten als bestes
BMW Duo auch in der Gesamtwertung inne.
ADAC GT Masters: Team Schubert verpasst Sieg in der
Teamwertung knapp.
Ein vierter und zwei sechste
Plätze: Das ist die Bilanz, mit der das Team Schubert die Saison des
ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring (DE) beendet hat. Jens
Klingmann (DE) und Max Sandritter (DE) belegten im BMW Z4 GT3 mit der
Startnummer 20 im Samstagsrennen den vierten Rang, Dominik Baumann
(AT) und Claudia Hürtgen (DE) wurden in beiden Rennen Sechste. Im
zweiten Lauf am Sonntag sah es bis zehn Minuten vor dem Ende sogar
nach einem Podestplatz zum Abschluss aus, doch bei den Restarts nach
zwei späten Safety-Car-Phasen fiel der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer
19 noch von Position zwei auf sechs zurück. Das Fahrzeug mit der
Startnummer 20 kam am Sonntag nach einem schwierigen Rennen auf Platz
17 ins Ziel. Der Kampf um den Titel in der Teamwertung war bis in die
letzten Runden des Sonntagsrennens spannend, und auch das Team
Schubert hatte noch lange gute Chancen auf den Titel. Letztlich
belegte die Mannschaft aus Oschersleben (DE) mit 215 Punkten den
dritten Rang. In der Fahrerwertung wurden Baumann und Hürtgen mit 175
Zählern Vierte, Klingmann und Sandritter beendeten die Saison auf dem
neunten Rang.
Japanese Super GT: Zwei BMW Z4 GT3 in Thailand auf dem
Podium.
Das vorletzte Saisonrennen der Japanese Super GT
Championship in Thailand ist für die BMW Sports Trophy Teams sehr
erfolgreich verlaufen. Hinter dem siegreichen Nissan wurden Jörg
Müller (DE) und Seiji Ara (JP) vom BMW Sports Trophy Team Studie mit
nur 0,862 Sekunden Rückstand Zweite. Auf den Plätzen drei und vier
folgten die beiden BMW Z4 GT3 der Teams Goodsmile Racing &
TeamUKYO und LM corsa. Nobuteru Taniguchi (JP) und Tatsuya Kataoka
(JP) bauten mit dem dritten Rang ihre Führung in der Fahrerwertung vor
dem Saisonfinale in Motegi (JP) aus.
BMW Motorsport: PUMA bleibt langfristig Official
Supplier.
Damit Fahrer und Teams auch außerhalb der
Boxengasse immer eine gute Figur abgeben, vertraut BMW Motorsport seit
langem auf PUMA, eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe,
Textilien und Accessoires designt, entwickelt, verkauft und
vermarktet. Als Official Supplier von BMW Motorsport rüstet PUMA unter
anderem die Piloten und Teammitglieder in der DTM sowie in der United
SportsCar Championship mit Kleidung aus. Nun wurde die Partnerschaft
zwischen beiden Unternehmen langfristig verlängert. „Wir freuen uns
wirklich sehr darüber, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit PUMA
fortzusetzen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Besonders
spannend ist es, mit der Marke im Rahmen der neuen ‚Forever Faster‘
Plattform zusammenzuarbeiten. BMW Motorsport und PUMA passen sehr gut
zusammen, und es gibt klare Synergien zwischen beiden Unternehmen. Als
globale Sportmarke ist es eine große Stärke von PUMA, sowohl unsere
Fahrer und Teams mit Performance-Kleidung auszurüsten als auch die
Fans mit vom Sport inspirierten Lifestyle-Produkten zu begeistern.“