BMW Motorsport News – Ausgabe 15/14.
Ob in der DTM, in der United SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
DTM: Wittmann siegt bei der Premiere des BMW M4 DTM.
BMW Motorsport ist mit dem historischen ersten Sieg bei der
Premiere des neuen BMW M4 DTM in die Saison 2014 gestartet. Marco
Wittmann (DE) feierte im Ice-Watch BMW M4 DTM auf dem Hockenheimring
(DE) seinen ersten Triumph in der DTM und bescherte dem BMW Team RMG
ebenfalls den ersten Erfolg in dieser Serie. Für BMW Motorsport war es
der insgesamt 60. Sieg.
Drei Fragen an... Marco Wittmann.
Marco, wie sieht Ihre Gefühlslage nach diesem historischen
Triumph aus?
Marco Wittmann: „Es war für uns einfach
ein perfektes Rennen. Mein Ice-Watch BMW M4 DTM lief super. Das war
schon bei den Tests in Hockenheim so. Und an die gute Performance dort
haben wir nahtlos anknüpfen können. Gleich das erste Rennen mit dem
neuen BMW M4 DTM haben wir gewonnen, es war der 60. Triumph für BMW
und der erste für mein BMW Team RMG. Mehr konnte ich mir für den
DTM-Saisonstart einfach nicht wünschen.“
Was war der Schlüssel zum Erfolg?
Wittmann:
„Zunächst war sehr wichtig, im Qualifying Startplatz zwei zu holen,
und dann im Rennen möglichst schnell an Adrien Tambay vorbeizukommen,
um freie Fahrt zu haben. So konnte ich den weichen Optionsreifen
optimal ausnutzen. Ich hatte keine Zeitverluste auf der Strecke. Das
war entscheidend und der Grund, warum ich mit großem Vorsprung über
die Ziellinie gefahren bin.“
Wie haben Sie die letzten Runden vor dem Ziel erlebt, als sie
dem Triumph entgegengefahren sind?
Wittmann: „Ich war
in den letzten Runden weiter voll konzentriert und stand in engem
Funkkontakt mit meinem Team, um immer zu wissen, wieviel Abstand ich
auf meine Verfolger habe. Meine Hauptkonkurrenten waren in der zweiten
Rennhälfte mit den weicheren und damit schnelleren Reifen unterwegs.
Gegen Ende habe ich dann gemerkt, dass sie doch nicht so nah
herankommen. Und dann war es mir nur noch wichtig, cool zu bleiben,
keine Fehler zu machen und diesen Sieg heimzufahren. Es fühlt sich
einfach großartig an.“
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DTM: Glock begeistert Hunderttausende Fans in
Budapest.
Kurz vor dem DTM-Saisonstart war Timo Glock
(DE) noch in Budapest (HU) unterwegs. Mit einem Showrun im DEUTSCHE
POST BMW M3 DTM von 2013 begeisterte er am Donnerstag vor dem Rennen
in Hockenheim die Fans vor der eindrucksvollen Kulisse von Donau,
Kettenbrücke und Parlamentsgebäude. Die DTM kehrt 2014 nach Budapest
zurück und wird am 1. Juni auf dem Hungaroring ihr drittes Rennen der
Saison austragen. Einen ersten Vorgeschmack bekamen die ungarischen
Fans bei dieser Showveranstaltung. Dabei war Glock neben zahlreichen
anderen Rennfahrern mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf einem
besonderen „Stadtkurs“ unterwegs: entlang am Donau-Ufer und über die
Kettenbrücke. Rund 450.000 Besucher sorgten bei Frühlingswetter für
ein Motorsport-Fest. „Es war unglaublich, ich bin immer noch
überrascht, wie viele Leute gekommen sind“, sagte Glock. „Die Strecke,
auf der wir gefahren sind, war rund 4,5 Kilometer lang – und überall
war es voll mit Leuten. Es war eine tolle Sache, hier mitten in der
Stadt vor so vielen Fans zu fahren. Ich hoffe, ich habe ihnen eine
gute Show geboten. Und mit einem Rennauto über die Kettenbrücke zu
fahren, ist schon sehr speziell. Das kann man nicht jeden Tag machen,
ein echtes Highlight. Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, und nun
freue ich mich darauf, zum Rennwochenende wieder herzukommen.“
DTM: Zanardi besucht BMW Teams in Hockenheim.
Zwei Wochen nach seinem Comeback im Rennsport in Nogaro (FR)
reiste BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT) nach Hockenheim, um
seinen BMW Kollegen beim DTM-Saisonauftakt die Daumen zu drücken.
Gleichzeitig begeisterte der Italiener die Fans bei Autogrammstunden
und beantwortete im Rahmen eines Pressefrühstücks am Sonntag die
Fragen der Journalisten. „Die DTM ist eine großartige Rennserie, das
war mir schon vor diesem Wochenende klar“, sagte Zanardi. „Aber es ist
faszinierend, was für einen Sprung die Fahrzeuge seit meinem letzten
Besuch 2012 noch einmal gemacht haben. Das technische Niveau und die
Leistungsdichte sind extrem hoch. In vielen Rennserien ragt man als
Fahrer mit exzellenten Leistungen heraus. In der DTM ist man damit
bestenfalls durchschnittlich unterwegs.“ Zanardi steigt am 17./18. Mai
beim zweiten Rennwochenende der Blancpain Sprint Series in Brands
Hatch (GB) zum nächsten Mal ins Cockpit seines BMW Z4 GT3.
DTM: BMW Motorrad stattet BMW Piloten in der Saison 2014 mit
emissionsfreien Maxi-Scootern aus.
BMW Motorrad stellt
BMW Motorsport im zweiten Jahr in Folge in der DTM seine Maxi-Scooter
zur Verfügung. Allerdings handelt es sich diesmal nicht wie 2013 um
das Modell C 600 Sport, sondern um den neuen elektrisch betriebenen
Maxi-Scooter C Evolution. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt nahm
von Henning Putzke, Leiter BMW Motorrad Deutschland, in Hockenheim die
Schlüssel für die Maschinen entgegen. BMW Team Schnitzer Pilot Martin
Tomczyk (DE) hatte bereits zuvor in Barcelona (ES) die Gelegenheit,
den neuen Maxi-Scooter zu fahren, und sagte: „Vielen Dank an BMW
Motorrad, das uns für die diesjährige DTM-Saison wieder BMW Scooter
zur Verfügung stellt. In der vergangenen Saison haben wir die Vorteile
des BMW Maxi Scooters C 600 Sport kennengelernt. 2014 werden wir mit
der elektrifizierten Version des BMW Scooters geräuschlos fortbewegen.
Bei der internationalen Pressevorstellung konnte ich den neuen BMW C
Evolution auf Herz und Nieren testen. Die Bedingungen sowie die
Routenauswahl vor Ort waren super, und es hat einen riesigen Spaß
gemacht, den neuen BMW Scooter zu fahren. Ich bin mir sicher, dass
dieser innovative Scooter schon bald sehr viele Fans haben wird. Wer
den C Evolution einmal selbst gefahren ist, wird von seinen Qualitäten
in jedem Fall überzeugt sein.“
DTM: Fußball-Weltmeister besuchen BMW Motorsport in
Hockenheim.
Am Sonntag schauten vor dem ersten
DTM-Rennen der Saison die beiden Fußball-Weltmeister von 1990, Klaus
Augenthaler (DE) und Guido Buchwald (DE), in der BMW Motorsport
Hospitality vorbei. „Wenn man wie ich aus München kommt, hat man
natürlich eine besondere Beziehung zu BMW“, sagte Augenthaler, der
seine aktive Karriere beim FC Bayern München bestritt. „Ich fahre
selbst BMW und finde es unglaublich spannend, hier einmal hinter die
Kulissen der DTM zu blicken.“ Buchwald ergänzte: „Als Schwabe lebe ich
ganz in der Nähe des Hockenheimrings und war schon häufiger hier.
Jetzt einmal mitzuerleben, was dahinter steckt, um erfolgreich in der
DTM Rennen zu fahren, ist faszinierend.“ Augenthaler und Buchwald
gaben auf der Bühne auch ihre Tipps für die anstehende Fußball-WM in
Brasilien ab. „Ich denke, dass das DFB-Team das Viertel- oder
Halbfinale erreichen wird“, gab sich Augenthaler skeptisch. Buchwald
war optimistischer: „Ich glaube daran, dass Deutschland Weltmeister
werden kann.“
Japanese Super GT: Zweiter Sieg für den BMW Z4
GT3.
Die Saison in der GT300-Klasse der Japanese Super
GT Championship läuft für das Team Goodsmile Racing & TeamUKYO
weiterhin perfekt. Nobuteru Taniguchi (JP) und Tatsuya Kataoka (JP)
feierten in Fuji (JP) in ihrem BMW Z4 GT3 den zweiten Sieg im zweiten
Rennen des Jahres. Das Duo hatte nach drei Stunden eine Sekunde
Vorsprung auf den zweitplatzierten Mercedes. Jörg Müller (DE) und
Seiji Ara (JP) vom BMW Sports Trophy Team Studie verpassten als Vierte
das Podium knapp. In der Fahrerwertung bauten Taniguchi und Kataoka
ihre Führung aus.
CTSCC: Edwards und Hindman triumphieren in der
GS-Klasse.
John Edwards (US) hat noch vor Beginn des
vierten Rennens der United SportsCar Championship (USCC) am Sonntag
seinen ersten Sieg in Laguna Seca (US) gefeiert. Der US-Amerikaner
gewann an der Seite von Trent Hindman (US) im BMW M3 des Teams
Fall-Line Motorsports mit der Startnummer 46 das Rennen in der
Continental Tire Sports Car Challenge (CTSCC). Für Edwards war es der
sechste Sieg seiner CTSCC-Karriere, der 18-jährige Hindman feierte
seine Premiere auf der obersten Stufe des Podiums. Am Freitag hatte
Hindman bereits die Poleposition herausgefahren. Das Duo führt nach
zwei zweiten Plätzen in Daytona (US) und Sebring (US) die
Fahrerwertung in der Grand-Sport-Klasse souverän an.