BMW Motorsport - Formel-1-Saisonrückblick 2005.
Die Saison 2005 im Rückblick. / 2 Interview mit BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. / 4 GP Australien. / 7 GP Malaysia. / 7 GP Bahrain. / 7 GP San Marino. / 8 GP Spanien. / 8 GP Monaco. / 9 GP Europa. / 9 GP Kanada. / 10 GP USA. / 10 GP Frankreich. / 11 GP Großbritannien. / 11 GP Deutschland. / 11 GP Ungarn. / 12 GP Türkei. / 12 GP Italien. / 13 GP Belgien. / 13 GP Brasilien. / 14 GP Japan. / 15 GP China. / 15 Ergebnisse und Statistik. / 17
Schlussakkord und Neuanfang.
München. Es sollte die Rückkehr in die Erfolgsspur werden, doch das
BMW WilliamsF1 Team wurde überholt. Die deutsch-britische Mannschaft erlebte
2005 ihre zweite schwierige Saison in Folge und fiel auf den fünften Platz in
der Herstellerwertung zurück. Die sechste gemeinsame Saison, mit 19 Grands Prix
die längste in der Geschichte der Formel 1, markierte zugleich das Ende der
Kooperation von BMW und WilliamsF1. BMW hat das Schweizer Team Sauber
übernommen und wird ab 2006 in Eigenregie an den Start gehen.
"In den sechs Jahren haben beide Seiten viel voneinander gelernt und
profitiert", bilanziert BMW Motorsport Direktor Mario Theissen, "beide Partner
sind heute stärker als zu Beginn unserer Zusammenarbeit. Vier Jahre lang haben
wir unsere Ziele mehr als erfüllt. 2003 haben wir bis zum Finale um den
WM-Titel gekämpft. Doch statt dann den entscheidenden Schritt nach vorn zu
machen, haben wir 2004 und 2005 den Anschluss an die Spitze verpasst."
Zehn Siege, darunter drei Doppelsiege, insgesamt 45 Podestplätze und
17 Polepositions wurden seit 2000 in 104 gemeinsamen Rennen eingefahren. In der
abgeschlossenen Saison konnte das BMW WilliamsF1 Team keinen Grand Prix
gewinnen. Das hatte es zuvor nur im Premierenjahr 2000 gegeben. Das Team
beendete die Saison mit 66 Punkten auf Platz fünf der Gesamtwertung. Der
Williams BMW FW27 erwies sich trotz permanenter Weiterentwicklung und einer
umfassenden Überarbeitung zur Saisonmitte
als nicht konkurrenzfähig.