20
September
2010
|
10:16
Europe/Amsterdam

BMW Motorrad Motorsport - WSBK - Imola - Vorschau

Zusammenfassung
München/Stephanskirchen, 20. September 2010. Das zwölfte und vorletzte Rennwochenende der Saison 2010 führt die FIM Superbike-Weltmeisterschaft in das berühmte „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ nach Imola (ITA). Das Team BMW Motorrad Motorsport hat sich vorgenommen, das Potenzial der BMW S 1000 RR erneut unter Beweis zu stellen. Im Saisonendspurt wollen Troy Corser (AUS) und Ruben Xaus (ESP) für die junge bayerische Mannschaft weitere Podiumsplätze holen.

24 – 26. September 2010

12. von 13 WM-Rennwochenenden

 

 

München/Stephanskirchen, 20. September 2010. Das zwölfte und vorletzte Rennwochenende der Saison 2010 führt die FIM Superbike-Weltmeisterschaft in das berühmte „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ nach Imola (ITA). Das Team BMW Motorrad Motorsport hat sich vorgenommen, das Potenzial der BMW S 1000 RR erneut unter Beweis zu stellen. Im Saisonendspurt wollen Troy Corser (AUS) und Ruben Xaus (ESP) für die junge bayerische Mannschaft weitere Podiumsplätze holen. 

 

Beide BMW Motorrad Motorsport Fahrer haben ganz besondere Erinnerungen an Imola. Ruben ist neben Regis Laconi (FRA) mit drei Siegen der bis dato erfolgreichste Superbike-Pilot auf dieser Strecke: 2001 gewann er den ersten Lauf der Serie in Imola überhaupt. Troy belegte damals den zweiten Rang. 2003 holte Ruben in Imola seine erste Poleposition in der Serie, in den Rennen ließ er einen Doppelsieg folgen. Troy konnte 2005 auf der italienischen Rennstrecke seinen zweiten Titelgewinn in der Superbike-Weltmeisterschaft perfekt machen. In der Fahrerwertung der aktuellen Saison 2010 ist Troy mit 159 Punkten Elfter, Ruben liegt mit 85 Punkten auf Platz 13. In der Herstellerwertung belegt BMW mit 190 Punkten den sechsten Rang.

 

 

Troy Corser:

„Nach meinem Pech am Nürburgring möchte ich nun in Imola unser Potenzial in Rennergebnisse umsetzen. Am Nürburgring wäre ich unter normalen Umständen auf das Podium gefahren - das wäre mindestens drin gewesen. Imola ist zwar wieder eine ganz andere Rennstrecke, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserem Motorrad auch dort in der Lage sein werden, vorn mitzufahren. Meine Zielsetzung lautet: auf das Podium fahren.“

 

 

Ruben Xaus:

„Ich freue mich wirklich schon auf Imola. Die Strecke gefällt mir wirklich gut, und ich fahre dort immer gern.  Ich würde den Kurs sogar als meinen absoluten Favoriten in Europa bezeichnen. Dort bleibt einfach keine Zeit zum Verschnaufen. Die Strecke hat Charakter, so wie der Hockenheimring oder früher der lange Kurs in Assen. Es gibt viele schnelle Schikanen und Kurven, außerdem geht es ständig bergauf und bergab.

 

Wir konnten am Nürburgring in beiden Rennen konstant gute Zeiten fahren, von daher sind das Team und ich sehr optimistisch. Wir müssen noch an ein paar Kleinigkeiten arbeiten, die uns bisher noch daran gehindert haben, ganz nach vorn zu fahren. Aber ich weiß, dass mein Team alles geben wird, damit wir das Motorrad noch weiter verbessern können. Wir müssen nur noch diese eine halbe Sekunde finden, dann können wir an der Spitze mitfahren. In Imola ist es wichtig, dass das Motorrad gut in den beiden engen Kurven und in der Schikane liegt. Dann ist ein gutes Ergebnis möglich. Ich kann es kaum erwarten, dort zu fahren.“

 

 

Berthold Hauser, BMW Motorrad Motorsport Direktor:

„Wir sind entschlossen, die Saison mit zwei erfolgreichen Rennwochenenden in Imola und Magny-Cours abzuschließen. Gleichzeitig bereiten wir uns schon konzentriert auf das nächste Jahr vor. Wir wissen, dass wir schnell sind. Und das haben wir bereits unter Beweis gestellt. Am Nürburgring sind wir bis zum Samstagmittag an der Spitze gefahren. Aber dann hat sich das Schicksal für uns gewendet, und es war zum Teil auch schlichtweg Pech, dass wir bei unseren Heimrennen nicht mit um das Podium kämpfen konnten. Nun liegt es an uns, unser Tempo und unsere Leistungen konstant zu bestätigen. Wir wissen, dass wir in den letzten Rennen Spitzenergebnisse holen können. Und deshalb kommen wir mehr als motiviert nach Imola.“

 

 

Hintergrund:

Die Motorsporttradition von Imola, das 66.000 Einwohner zählt, reicht bis in die 1940er Jahre zurück. Damals fanden erste Rennen auf öffentlichen Straßen statt. 1950 erfolgte die Grundsteinlegung für die erste Rennstrecke, auf der ab 1952 gefahren wurde. Am 7. September 1967 startete erstmals die Motorrad-WM in Imola, die Superbike-Weltmeisterschaft feierte 2001 ihr Debüt in der Emilia Romagna. Ende 2006 wurde das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ umfangreich renoviert und die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.

 

Nicht nur die vielen Bodenwellen machen Imola gerade für Motorräder zu einer besonderen Herausforderung. Schon nach der Start-Ziel-Gerade erwartet die Fahrer eine von mehreren Schikanen. Das Motorrad muss deshalb exzellent bremsen, einlenken und wieder aus den Kurven heraus beschleunigen können. Zudem lauern in nahezu jeder Schikane Randsteine, die das Motorrad beim Überfahren unruhig werden lassen. Stabilität ist daher äußerst wichtig.

Pressekontakt: Benjamin Titz
Tel: +43-662-8383-5310
E-Mail Adresse: benjamin.titz@bmwgroup.com