24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 2
Die beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport kämpfen sich beim
24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wieder zurück auf die vorderen Plätze.
Nach guten Starts in der Eifel waren die Autos mit den Startnummern 1 und 2
aufgrund von unfallbedingten Boxenstopps zurückgefallen. Momentan fährt das
Auto der Vorjahressieger Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und
Hans-Joachim Stuck (Ellmau) auf dem dritten Platz. Startnummer 2 von Pedro Lamy
(PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) liegt nach
fünf Stunden auf der vierten Position.
Seit der 24. Runde sitzt wieder Jörg Müller am Steuer des 500 PS starken
GT-Coupés mit der Startnummer 1. In Führung liegend war zuvor Dirk Müller in
der 15. Runde bei einsetzendem Platzregen auf Trockenreifen im
Streckenabschnitt "Bergwerk" von der Fahrbahn abgekommen, wobei die
Radaufhängung des BMW M3 GTR beschädigt wurde. Der Deutsche steuerte daraufhin
zur Reparatur die Box an. Nach einer Standzeit von über zehn Minuten nahm Stuck
das Rennen wieder auf und arbeitete sich vom neunten auf den dritten Platz nach
vorn. Derzeit setzt Jörg Müller diese Aufholjagd auf der 25,378 Kilometer
langen Strecke fort.
Der BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 war nach dem Unfall von Huisman in der
sechsten Runde bis auf den 55. Rang zurückgefallen. Lamy und Priaulx machten
jedoch bei ihren Einsätzen Platz um Platz gut. Nach einem weiteren
Fahrerwechsel in Runde 23 liegt Said nun auf dem vierten Rang. Der Rückstand
der Startnummer 1 auf die führende Dodge Viper GTS-R von Teamchef Peter
Zakowski beträgt im Moment eine Runde.
Andy Priaulx (BMW M3 GTR, Startnummer 2): "Mittlerweile konnten wir wieder
einige Plätze im Klassement gutmachen. Das gibt uns Motivation für die
verbleibenden Stunden. In meinem Turn war ich jedoch mit meinen Reifen nicht
zufrieden."
Hans-Joachim Stuck (BMW M3 GTR, Startnummer 1): "Wieder einmal zeigt sich: Das
Wetter an der Nordschleife ist einfach unberechenbar. Wir haben jetzt unseren
Rhythmus in diesem Rennen gefunden. So kann es weiter gehen. Wir kämpfen uns
stetig nach vorn."