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                    <language>de-lu</language>
                    <lastBuildDate>Wed, 14 Oct 2026 17:19:28 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:06:22 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Belux]]></title>
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                        <title>Rede Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, BMW Group Jahreskonferenz 2025</title>
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<p> </p>
<p>
  <strong>Teil I:</strong></p>
<p> </p>
<p>Guten Morgen meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>willkommen zu unserer Jahreskonferenz.</p>
<p> </p>
<p>2025 ist für die BMW Group in vielerlei Hinsicht ein
  richtungsweisendes Jahr. Wir stellen jetzt die Weichen für den Erfolg
  der kommenden Dekade.</p>
<p> </p>
<p>Gleichzeitig haben wir für das aktuelle Geschäftsjahr einen klaren
  Wachstumsanspruch. Und das ausdrücklich, obwohl die globalen
  Rahmenbedingungen volatil sind und wir parallel mit der NEUEN KLASSE
  unser größtes Zukunftsprojekt auf die Straße bringen.</p>
<p> </p>
<p>Wir haben einen klaren Plan: Wir fokussieren uns konsequent auf
  Innovationen und nachhaltiges Wachstum. In 2025 rechnen wir wieder mit
  steigenden Absatzzahlen. Gleichzeitig sinken unsere Investitionen wie
  geplant. Somit werden wir unseren Free Cash Flow steigern.</p>
<p> </p>
<p>Für unsere Zuversicht gibt es vier Gründe:</p>
<p>Unsere Strategie ist robust und richtungsweisend. Wir setzen in
  entscheidenden Bereichen die Pace. Unser Ansatz der
  Technologieoffenheit zeigt Erfolg und setzt sich durch. Politik und
  Wettbewerb schwenken auf unseren Weg ein, den wir konsequent weiterverfolgen.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group ist einer der wenigen echten globalen Player in unserer
  Industrie. Unser umfassender weltweite Fußabdruck eröffnet Chancen,
  macht uns resilient und schafft die nötige Flexibilität, um auf
  externe Einflüsse jederzeit adäquat reagieren zu können.</p>
<p> </p>
<p>Mit BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad haben wir vier starke
  Marken, die sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreuen. Jede
  Marke hat ihre spezifische Ausprägung und bietet emotionale Produkte
  für unterschiedliche Zielgruppen.</p>
<p> </p>
<p>Unsere NEUE KLASSE. Kein anderer Hersteller hat ein so ambitioniertes
  und zukunftsweisendes Projekt kurz vor dem Produktionsstart wie wir.
  Dazu komme ich im zweiten Teil meiner Ausführungen.</p>
<p> </p>
<p>Zum ersten Punkt: Unsere strategische Ausrichtung.</p>
<p> </p>
<p>Unser technologieoffener Ansatz ist marktorientiert und ermöglicht es
  uns, in allen Märkten und Regionen die sich bietenden Potenziale
  bestmöglich zu nutzen.</p>
<p> </p>
<p>Dabei machen wir keinen Unterschied. Sei es mit Verbrennungsmotor,
  als Plug-in-Hybrid, vollelektrisch oder ab 2028 auch mit Wasserstoff
  als Energieträger – wir implementieren Design, Innovation und die
  neuesten Technologien konsistent in all unsere Fahrzeuge.</p>
<p> </p>
<p>Diese technologische Breite beherrscht niemand besser als wir.</p>
<p>Das belegen zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen.</p>
<p> </p>
<p>Unser Vorgehen findet auch in der Politik immer mehr Gehör.
  Wettbewerber schwenken ebenfalls auf unseren Ansatz um.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Denn wir haben bewiesen:</p>
<p>Technologieoffenheit, Wachstum und die Verringerung der
  CO2-Emissionen sind sehr wohl vereinbar.</p>
<p> </p>
<p>Schauen wir auf 2024:</p>
<p> </p>
<p>Mit mehr als 2,45 Millionen verkauften Fahrzeugen und einer
  EBIT-Marge im Segment Automobile von 6,3 Prozent haben wir unsere
  angepassten Ziele erreicht.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Fahrzeuge mit hocheffizienten Verbrennungsmotoren sind global
  unverändert sehr gefragt. Wichtigster Wachstumstreiber bleiben
  batterieelektrische Fahrzeuge.</p>
<p> </p>
<p>Während andere Hersteller, darunter auch reine E-Anbieter, zum Teil
  deutliche Rückgänge verzeichnet haben, sind wir in einem
  herausfordernden Marktumfeld mit unserem vollelektrischen Automobilen
  gewachsen. So lag der BEV-Absatz 2024 mit einem Plus von mehr als 13
  Prozent erneut deutlich über Vorjahr.</p>
<p> </p>
<p>Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge an unserem Gesamtabsatz lag
  2024 bei über 17%. Rechnet man die Plug-in-Hybride hinzu, war nahezu
  jedes vierte Fahrzeug elektrifiziert.</p>
<p> </p>
<p>Auch 2025 wollen wir bei der E-Mobilität wachsen. Damit erreichen wir
  zwei große Meilensteine: in Summe werden wir dann seit dem
  Produktstart des BMW i3 und des BMW i8 über 3 Millionen
  elektrifizierte und mehr als 1,5 Millionen BEVs verkauft haben.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Kundinnen und Kunden haben die Wahl zwischen mehr als 15 BEVs
  über alle Marken. Ein Beispiel ist die Neuauflage des BMW iX*. Mit dem
  gerade vorgestellten Update hat er eine beeindruckende elektrische
  Reichweite von über 700 Kilometern nach WLTP. Und das bei gleichzeitig
  deutlich gesteigerter Antriebsleistung.</p>
<p> </p>
<p>Das ist BMW EfficientDynamics.</p>
<p> </p>
<p>Das Zusammenspiel von elektrifizierten Fahrzeugen und hocheffizienten
  Verbrennungsmotoren schlägt sich auch positiv in unserer Klimabilanz
  nieder. 2024 hat die BMW Group ihr CO2-Flottenziel in der EU erneut
  deutlich unterschritten – um mehr als 30 Gramm. Nach unseren internen
  Berechnungen liegen wir das erste Mal unter 100 Gramm pro Kilometer
  nach WLTP.</p>
<p> </p>
<p>Dieses Zusammenspiel setzen wir fort und bieten unseren Kunden immer
  die neueste Technologie unabhängig von der Antriebsform an.
  Voraussetzung dafür ist die hohe Flexibilität in unserem Produktionsnetzwerk.</p>
<p> </p>
<p>Damit komme ich zum zweiten Punkt:</p>
<p>Der globale Fußabdruck der BMW Group.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group ist ein echter global Player. Nur sehr wenige
  Automobilhersteller haben eine so umfassende Präsenz in allen
  relevanten Wirtschaftsräumen wie wir – sei es im Vertrieb, bei
  Forschung und Entwicklung, Produktion sowie mit unserem
  Lieferantennetzwerk. Diese Kombination ist ein entscheidender
  strategischer Vorteil, der uns in einer zunehmend fragmentierten Welt
  vom Wettbewerb abhebt.</p>
<p> </p>
<p>Wir bauen unseren Local-for-Local-Ansatz konsequent weiter aus. Damit
  verbessern wir kontinuierlich den Zugang zu den verschiedenen
  Marktregionen und stärken unsere Resilienz insbesondere in den Lieferketten.</p>
<p> </p>
<p>Ein Beispiel sind unsere Montagewerke für Hochvoltbatterien in den
  drei großen Vertriebsregionen Europa, Amerikas und China. Insgesamt
  entstehen in enger Anbindung an unsere Produktionsstandorte weltweit
  fünf neue Standorte für die kommende Generation der Hochvoltbatterien,
  inklusive eines lokalen Zulieferernetzwerkes. So schaffen wir bereits
  heute die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wachstum in der Zukunft.</p>
<p> </p>
<p>Wir passen sukzessive unser Produktionsnetzwerk an den steigenden
  Absatz von E-Fahrzeugen an. Unser neues Werk im ungarischen Debrecen
  ist ab Ende dieses Jahres das erste Werk, das ausschließlich
  E-Fahrzeuge produziert. Das Stammwerk in München folgt ab 2027.</p>
<p> </p>
<p>Die Produktion folgt bei uns dem Markt und das Produktangebot der
  Nachfrage. Wir produzieren in den drei großen Marktregionen Europa,
  USA und China jeweils fast genauso viele Fahrzeuge, wie wir dort
  verkaufen. Diese Ausgeglichenheit ist ein weiteres
  Alleinstellungsmerkmal der BMW Group.</p>
<p> </p>
<p>Gleichzeitig sind Deutschland und die USA für uns zentrale
  Export-Standorte: Über eine Million Automobile haben wir 2024 in
  unseren Werken in Deutschland gefertigt. Das entspricht rund einem
  Viertel aller in Deutschland produzierten Automobile. 56 Prozent davon
  gehen in den Export außerhalb der EU. Ein eindrucksvoller Beleg der
  wertschöpfenden Bedeutung der BMW Group für den Wirtschaftsstandort Deutschland.</p>
<p> </p>
<p>In den USA, wo jedes zweite Fahrzeug aus Spartanburg in den Export
  geht, haben wir einen Exportwert von über 10 Milliarden US-Dollar
  generiert. Das macht die BMW Group 2024 erneut zum größten
  Automobilexporteur nach Wert in den Vereinigten Staaten. Wir
  profitieren von einer integrierten Weltwirtschaft. Daher treten wir
  weiterhin für offene Märkte und Freihandel ein.</p>
<p> </p>
<p>Damit zum 3. Punkt: Die Performance unserer Marken.</p>
<p> </p>
<p>Der Erfolg der BMW Group basiert auf der weltweiten Strahlkraft
  unserer vier Marken. Gleichzeitig wissen wir, wie wir mit unseren
  Produkten die spezifischen Wünsche unserer Kunden in den Märkten
  erfüllen können.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Kernmarke BMW hat im vergangenen Jahr ihre Stärke voll
  ausgespielt. In drei von vier Regionen hat BMW den Absatz gesteigert
  und Marktanteile hinzugewonnen.</p>
<p> </p>
<p>Damit steht BMW weiter an der Spitze des weltweiten Premiumsegments.</p>
<p> </p>
<p>Speziell in Europa hat BMW stark performt. Allen voran in Italien,
  Spanien, Frankreich und Großbritannien mit zweistelligen
  Wachstumsraten. Mit einem Plus von 6 Prozent ist die Marke in Europa
  damit deutlich stärker gewachsen als der Gesamtmarkt, der nur um knapp
  1 Prozent zugelegt hat.</p>
<p> </p>
<p>Im wichtigen US-Markt haben wir zum zweiten Mal in Folge einen
  Absatzrekord erzielt. Auch hier entfaltet sich die Stärke unseres
  marktorientierten Ansatzes bei den Antrieben.</p>
<p>Dank des stetig wachsenden Angebots bei unseren BEVs haben wir
  erstmals in den USA mehr als 50.000 E-Fahrzeuge verkauft. Mit diesem
  Momentum blicken wir optimistisch in dieses Jahr, in dem wir „50 Jahre
  BMW Nordamerika“ feiern.</p>
<p> </p>
<p>Und in unseren Märkten außerhalb der großen Vertriebsregionen Europa,
  Amerikas und China sind wir in einem insgesamt rückläufigen Umfeld in
  Summe ebenfalls gewachsen. Dort stehen wir das erste Mal überhaupt an
  der Spitze des Premiumsegments. Wachstumstreiber waren hier Märkte wie
  Südkorea, Australien und Indien.</p>
<p> </p>
<p>China bleibt unverändert ein Schlüsselmarkt für die BMW Group. Mehr
  als ein Viertel aller Fahrzeuge haben wir dort 2024 verkauft. In einem
  hochdynamischen und von gestiegenem Wettbewerbsdruck geprägten Umfeld
  hat BMW mit einem Marktanteil von 3 Prozent die Position als
  Segmentführer behauptet. Damit waren wir in dem von uns anvisierten Korridor.</p>
<p> </p>
<p>2024 haben wir in China erstmals über 100.000 BEVs an Kunden
  ausgeliefert. Damit ist China unser absatzstärkster Einzelmarkt für
  E-Fahrzeuge – auch wenn die anhaltend gedämpfte Verbraucherstimmung im
  vergangenen Jahr auch unsere Absatzentwicklung beeinflusst hat.</p>
<p> </p>
<p>Einen wichtigen Anteil am Markterfolg 2024 hatten erneut die
  deckungsbeitragstarken Fahrzeuge der BMW M GmbH. Zum 13. Mal in Folge
  ist der Absatz von M gestiegen. Fast jeder zehnte verkaufte BMW trug
  das markentypische M. Insbesondere in China hat die Nachfrage nach den
  sportlichsten BMW Modellen weiter zugenommen. <br />
  <br /></p>
<p>Für MINI ist 2025 das erste Jahr, indem die neue MINI Familie
  komplett ist. Dieses Potenzial werden wir ausschöpfen.</p>
<p> </p>
<p>Insgesamt stehen fünf einzigartige Modelle – darunter drei BEVs – zur
  Auswahl. Insbesondere die vollelektrischen MINI Modelle, allen voran
  der MINI Cooper Electric*, finden großen Zuspruch. Mit einem Plus von
  über 24 Prozent gegenüber Vorjahr legte der Absatz der MINI BEVs im
  vergangenen Jahr sehr dynamisch zu. Mittlerweile pulsiert in nahezu
  jedem vierten MINI ein elektrisches Herz.</p>
<p> </p>
<p>Im absoluten Luxussegment setzt Rolls-Royce weiterhin den Maßstab.
  Mit mehr als 5.700 Einheiten bewegt sich der Absatz von RR weiterhin
  auf hohem Niveau. Insbesondere der vollelektrische Spectre* hat im
  ersten vollen Verkaufsjahr die Erwartungen deutlich übertroffen. Jeder
  dritte Rolls-Royce ist mittlerweile vollelektrisch.</p>
<p> </p>
<p>BMW Motorrad hat 2024 ebenfalls überzeugt.</p>
<p>Über 210.000 Einheiten sind ein neuer Absatz-Rekord. Damit steht BMW
  Motorrad weiterhin unangefochten an der Spitze des globalen Premium
  Motorrad Segments.</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>das alles zeigt: Die BMW Group ist über alle Marken,
  Antriebstechnologien und Segmente optimal positioniert, um ihren
  Wachstumskurs fortzusetzen. Mit unserem globalen Ansatz haben wir die
  richtigen Antworten auf die weltweiten Herausforderungen. Zudem
  konnten wir dadurch schon oft schwankende Nachfragen in einzelnen
  Märkten kompensieren.</p>
<p> </p>
<p>Den Konzernabschluss für 2024 und den Ausblick auf unsere Ziele für
  2025 wird Ihnen nun Walter Mertl präsentieren.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Teil II:</strong></p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>Wachstum und Innovation, das sind zwei der Hauptthemen, auf die wir
  uns in diesem Jahr fokussieren. Gleichzeitig stehen wir an der
  Schwelle in ein völlig neues Zeitalter.</p>
<p> </p>
<p>Ende des Jahres fällt der Startschuss für unsere NEUE KLASSE. Ein
  Projekt, das in dieser Form und Bedeutung in der Geschichte der BMW
  Group einzigartig ist.</p>
<p> </p>
<p>Mit der NEUEN KLASSE machen wir die Mobilität der Zukunft schon
  dieses Jahr zur Realität. Fahrdynamik, Antrieb, Batterietechnologie,
  Bedienkonzept, Digitalisierung: Jeden dieser Aspekte haben wir
  deutlich weiterentwickelt und wie beim Design mitunter eine Generation übersprungen.</p>
<p> </p>
<p>So definieren wir nicht nur die Marke BMW völlig neu, sondern auch
  die Zukunft der individuellen Mobilität.</p>
<p> </p>
<p>Hier neben mir steht der BMW VISION Neue Klasse X. Die Serienversion
  dieses Fahrzeugs macht den Anfang. Die Produktion läuft Ende des
  Jahres in unserem neuen Werk in Debrecen an.</p>
<p>Danach geht es in schneller Folge weiter. Darunter bereits 2026 mit
  einer sportlichen Limousine im Herzen der Marke BMW.</p>
<p> </p>
<p>Ganz bewusst starten wir in volumenstarken Segmenten. Unsere
  Innovationen sollen in der Breite wirken, nicht in Nischensegmenten.</p>
<p> </p>
<p>Bis 2027 werden wir von Elektro über Plug-in-Hybrid bis zum
  Verbrennungsmotor mehr als 40 neue oder überarbeitete BMW Modelle auf
  den Markt bringen. Jedes wird die Gene der NEUEN KLASSE in sich tragen.</p>
<p> </p>
<p>Die NEUE KLASSE ist BMW und BMW ist die NEUE KLASSE.</p>
<p> </p>
<p>Die NEUE KLASSE ist mehr als nur ein Fahrzeug. Sie ist der Start
  einer völlig neuen Fahrzeuggeneration und unser Technologiebooster für
  die ganze Marke. Unabhängig von der Antriebsform werden alle BMW
  Modelle der Zukunft von den Technologien der NEUEN KLASSE profitieren.
  Und natürlich auch von der neuen Designsprache.</p>
<p> </p>
<p>Lassen Sie mich Ihnen ein paar ausgewählte Beispiele für die
  technischen Weitsprünge geben:</p>
<p> </p>
<p>Mit dem BMW Panoramic iDrive interpretieren wir die BMW typische
  Fahrerorientierung neu. Herzstück ist das BMW Panoramic Vision. Das
  vollkommen neu entwickelte zusätzliche Head-up-Display projiziert
  Inhalte über die gesamte Breite der Windschutzscheibe.</p>
<p> </p>
<p>Durch das nahtlose Zusammenspiel der verschiedenen Anzeige- und
  Bedienelemente entsteht eine völlig neue Form der intuitiven
  Interaktion mit dem Fahrzeug. Ab dem Start des ersten Modells der
  NEUEN KLASSE werden alle künftigen BMW Fahrzeuge das BMW Panoramic
  iDrive an Bord haben.</p>
<p> </p>
<p>Mit der 6. Generation der BMW eDrive Technologie machen wir die
  E-Mobilität für unsere Kundinnen und Kunden noch attraktiver.</p>
<p> </p>
<p>Die neuen BMW Rundzellen haben eine um 20 Prozent höhere
  Energiedichte, lassen sich um 30 Prozent schneller Laden, und bieten
  mindestens 30 Prozent mehr Reichweite. Und innerhalb von nur 10
  Minuten lässt sich Energie für weitere 300 Kilometer nachladen.</p>
<p> </p>
<p>Darüber hinaus verfügen die Gen6-Hochvoltbatterien erstmals über die
  neue 800-Volt-Technologie und ermöglichen auch bi-direktionales
  Laden. Die Kosten für die neuen Hochvoltspeicher werden wir im
  Vergleich zur aktuellen 5. Generation um 40 – 50% reduzieren – legt
  man eine vergleichbare Reichweite zugrunde.</p>
<p> </p>
<p>Völlig neu ist auch die Elektronik-Architektur. Darin steuern vier
  Hochleistungs-Rechner in Zukunft die wichtigsten Kundenfunktionen wie
  Fahrdynamik, automatisiertes Fahren oder Infotainment. Mit den
  „Superbrains“ steigern wir die Rechenleistung im Fahrzeug um das bis
  zu 20-fache gegenüber aktuellen Systemen. Das schafft
  Zukunftssicherheit für Software- und Funktions-Updates oder neue KI-Features.</p>
<p> </p>
<p>Auch das Bordnetz haben wir an die Anforderungen der Zukunft
  angepasst und deutlich vereinfacht. Es ist in vier Zonen eingeteilt
  ist und wird intelligent gesteuert. 600 Meter weniger Kabel, 30
  Prozent weniger Gewicht und eine um 20 Prozent verbesserte
  Energieeffizienz sind nur einige der Verbesserungen, die wir dadurch erzielen.</p>
<p> </p>
<p>Und natürlich nutzen wir die technischen Möglichkeiten, um auch die
  Fahrdynamik auf ein völlig neues Level zu heben.</p>
<p> </p>
<p>Der BMW Vision Driving Experience zeigt, welches Potenzial die
  Technologien der NEUEN KLASSE haben. Wir reizen die Fahrdynamik bis an
  die physikalischen Grenzen aus.</p>
<p> </p>
<p>Diese hochemotionale Fahrmaschine lässt nicht nur die Herzen von BMW
  Fans höherschlagen.</p>
<p> </p>
<p>Der VDX ist der leistungsstärkste Entwicklungs-Prototyp, den BMW je
  gebaut hat. Mit ihm testen wir unser „Heart of Joy“, eines der vier
  Superbrains in der NEUEN KLASSE.</p>
<p> </p>
<p>Die Software des Fahrdynamik-Regelsystems haben wir vollständig
  selbst entwickelt. Sie wird in allen zukünftigen elektrischen BMW
  Modellen neue Maßstäbe bei Dynamik und Effizienz setzen.</p>
<p> </p>
<p>Was das für das Gefühl hinter dem Steuer genau bedeutet, kann man
  nicht beschreiben. Das muss man erleben.</p>
<p> </p>
<p>Sehen Sie selbst, was unser „Heart of Joy“ im Zusammenspiel mit einem
  maximal Drehmoment von 18.000 Newtonmeter vollbringt.</p>
<p> </p>
<p>Diese Begeisterung kann man nicht spielen. Wir im Vorstand sind die
  Serienversion der NEUE KLASSE schon gefahren. Wir waren alle
  mindestens genauso begeistert von dem Fahrerlebnis. Nicht nur im
  physikalischen Grenzbereich, sondern vor allem von dem Mehrwert, den
  unsere Technologien für unsere Kundinnen und Kunden in alltäglichen
  Situationen bieten.</p>
<p>Das ist wirklich the next level of sheer driving pleasure.</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>auf unserer Jahreskonferenz 2021 haben wir die NEUE KLASSE
  angekündigt. Heute, nur 4 Jahre später, befinden wir uns auf der
  Zielgeraden. Hier neben mir steht einer der Prototypen, die wir seit
  Ende vergangenen Jahres in Debrecen produzieren.</p>
<p> </p>
<p>Was heute hier noch unter einer Tarnfolie versteckt ist, enthüllen
  wir auf der IAA Mobility in München.</p>
<p>Dort präsentieren wir Anfang September das Serienmodell, wie es für
  unsere Kundinnen und Kunden erhältlich sein wird.</p>
<p> </p>
<p>Ein Detail verrate ich schon heute: Dieser BMW wird unter der
  Bezeichnung BMW iX3 auf den Markt kommen.</p>
<p>Er setzt damit die Erfolgsgeschichte des ersten vollelektrischen BMW
  X Modells fort, das seit 2020 BMW Fans weltweit begeistert.</p>
<p> </p>
<p>Die Erprobungen des BMW iX3 laufen auf Hochtouren.</p>
<p> </p>
<p>Diese Impressionen zeigen, der nächste BMW iX3 ist ein typisches X
  Modell und ein BMW durch und durch. Und Sie haben es am Ende des Films
  sicherlich gesehen: Auch die finale Entwicklung der sportlichen
  Limousine, des zweiten Fahrzeugs der NEUEN KLASSE, geht mit großen
  Schritten voran.</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>was die BMW Group schon immer ausgezeichnet hat: Wir haben stets die
  operative Leistungsstärke im Hier und Jetzt im Blick. Gleichzeitig
  legen wir den Grundstein für unseren langfristigen Erfolg in der Zukunft.</p>
<p> </p>
<p>Wir gehen unseren BMW Weg konsequent weiter – mit Weitblick,
  Kundenorientierung, Selbstvertrauen und in dem Wissen um unsere Stärken.</p>
<p> </p>
<p>We are ready. More than ever.</p>
<p> </p>
<p>Vielen Dank.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sales &amp; Finance,Events,Speeches &amp; Statements,Speech]]></category>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 09:06:22 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 14 Mar 2025 08:06:22 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Rede Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, Jahreskonferenz 2025</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/rede-walter-mertl-mitglied-des-vorstands-der-bmw-ag-finanzen-jahreskonferenz-2025-de-lu/</link>
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<p> </p>
<p>
  <strong>Rede</strong></p>
<p>
  <strong>Walter Mertl</strong></p>
<p>
  <strong>Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen</strong></p>
<p>
  <strong>Jahreskonferenz 2025</strong></p>
<p>
  <strong>BMW Welt in München, 14. März 2025, 08:00 Uhr MEZ</strong></p>
<p> </p>
<p>Guten Morgen, meine Damen und Herren,</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>SLIDE: BMW Group in Full-Year 2024</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>wie Oliver betonte, verfolgen wir weiterhin unseren Kurs und setzen
  unsere langfristige Strategie um. Gleichzeitig konzentrieren wir uns
  auf das operative Geschäft, um konsequent das einzuhalten, was wir sagen.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group stellte dies im vierten Quartal 2024 einmal mehr unter
  Beweis: Wir haben den Vorratsbestand, der durch das Integrierte
  Bremssystem (IBS) beeinträchtigt war, erfolgreich reduziert. Und wir
  habe beim Absatz und im Ergebnis eine sequenzielle Verbesserung im
  Vergleich zum dritten Quartal erreicht.</p>
<p> </p>
<p>Für das Gesamtjahr haben wir unsere angepasste Prognose bei allen
  Parametern erreicht.</p>
<p> </p>
<p>Wie erwartet, haben wir 2024 Höchstwerte bei F&E-Leistungen und
  Investitionen erreicht, insbesondere zur Vorbereitung auf die Modelle
  der NEUEN KLASSE. Ab diesem Jahr werden sowohl die F&E-Quote als
  auch die Investitionsquote spürbar sinken. Wir werden mit der
  Produktion der NEUEN KLASSE beginnen und mit über 40 neuen und
  überarbeiteten Modellen bis 2027 das Fundament für den langfristigen
  Erfolg unseres Unternehmens legen.</p>
<p> </p>
<p>Durch unsere globale Aufstellung und unsere Flexibilität im
  operativen Geschäft können wir uns an das geopolitische Umfeld und
  kurzfristige Marktdynamiken anpassen und damit unsere Resilienz unter
  Beweis stellen.</p>
<p> </p>
<p>Betrachten wir die Finanzzahlen des Gesamtjahres.</p>
<p> </p>
<p>2024 war ein Jahr der zwei Hälften:</p>
<p>Während das erste Halbjahr im Rahmen unserer ursprünglichen Planung
  verlief, wurde die Absatzentwicklung in der zweiten Jahreshälfte durch
  die IBS-bedingten Auslieferungssperren sowie die anhaltend gedämpfte
  Nachfrage in China beeinflusst. Wie erwartet, brachte das vierte
  Quartal eine Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: BMW Group KPIs in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Der Konzernumsatz belief sich auf 142,4 Milliarden Euro. Der moderate
  Rückgang im Vergleich zu 2023 war hauptsächlich auf das geringere
  Absatzvolumen sowie den intensiven Preiswettbewerb auf dem
  chinesischen Markt zurückzuführen.</p>
<p> </p>
<p>Das Konzernergebnis vor Steuern lag bei 11 Milliarden Euro und damit
  deutlich unter dem Wert von 2023, jedoch im Rahmen unserer angepassten
  Guidance. Daraus ergibt sich für das Jahr eine EBT-Marge im Konzern
  von 7,7%.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: BMW Group Segment Performance in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Sehen wir uns die wichtigsten Finanzkennzahlen der einzelnen Segmente an:</p>
<p>Das Segment Automobile erzielte ein EBIT von 7,89 Milliarden Euro mit
  einer EBIT-Marge von 6,3%.</p>
<p> </p>
<p>Motorrad erreichte ein EBIT von 198 Millionen Euro, was einer Marge
  von 6,1% entspricht.</p>
<p> </p>
<p>Das Segment Finanzdienstleistungen erwirtschaftete ein EBT von 2,54
  Milliarden Euro mit einem Return on Equity von 15,1%.</p>
<p> </p>
<p>Das Segment Sonstige Gesellschaften generierte ein EBT von 837
  Millionen Euro, und die Konsolidierungen schlugen mit minus 146
  Millionen Euro zu Buche.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Automotive Retail Units, BEV Units, Auto Revenue and
    Auto EBIT in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Schauen wir uns das Segment Automobile im Detail an:</p>
<p> </p>
<p>Im Gesamtjahr lieferte die BMW Group weltweit 2,45 Millionen BMW,
  MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge an Kunden aus. Dies entspricht einem
  leichten Rückgang von 4% gegenüber dem Vorjahr und liegt im Rahmen
  unserer angepassten Guidance.</p>
<p> </p>
<p>Die Marktdynamik in China bleibt schwach, was die Absatzentwicklung
  beeinträchtigte. Dennoch verzeichnete die Marke BMW in allen anderen
  wichtigen Regionen Wachstum.</p>
<p> </p>
<p>In Europa verbesserte sich der Auftragseingang im vierten Quartal von
  Monat zu Monat. In den USA verzeichneten wir nach der Beeinträchtigung
  durch IBS im vierten Quartal eine starke Erholung, mit einem Wachstum
  von etwas mehr als 50% gegenüber dem Vorquartal und 8,9% gegenüber dem Vorjahresquartal.</p>
<p> </p>
<p>Der weltweite Absatz der BMW Group verbesserte sich im vierten
  Quartal gegenüber dem dritten Quartal. Die globalen Auslieferungen
  stiegen im Quartalsvergleich um fast ein Drittel, wobei das mittlere
  und obere Segment zusammen ein zweistelliges Wachstum verzeichneten.</p>
<p> </p>
<p>Vollelektrische Fahrzeuge blieben für uns ein wichtiger
  Wachstumstreiber. Die BEV-Auslieferungen beliefen sich für das Jahr
  auf über 426.000 Einheiten und lagen um 13,5% deutlich über dem Wert
  von 2023. Insgesamt machten BEVs damit 17,4% des Gesamtabsatzes aus.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Plug-in-Hybride waren mit über 166.000 verkauften Einheiten im
  Jahr 2024 weiterhin ebenfalls sehr beliebt. Elektrifizierte Fahrzeuge
  – also vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride zusammen –
  machten damit fast ein Viertel des Gesamtabsatzes aus.</p>
<p> </p>
<p>Die Umsatzerlöse im Segment Automobile beliefen sich auf knapp 125
  Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5,6% gegenüber 2023.</p>
<p> </p>
<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte 7,9 Milliarden Euro.
  Daraus resultierte eine EBIT-Marge von 6,3%, die innerhalb unseres
  angepassten Prognosekorridors von 6 bis 7% für das Gesamtjahr lag.</p>
<p> </p>
<p>Ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf BBA-Vermögenswerte aus
  der Kaufpreisallokation in Höhe von 1,3 Milliarden Euro lag die
  EBIT-Marge im Automobilsegment für das Jahr bei 7,4%.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Automotive EBIT Development in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Betrachten wir das operative Ergebnis im Detail:</p>
<p> </p>
<p>Im Vergleich zu 2023 verzeichnete das EBIT für das Gesamtjahr 2024
  einen positiven Effekt von 1 Milliarde Euro aus dem Saldo der
  Währungs- und Rohstoffpositionen.</p>
<p> </p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr belastete der Saldo aus Volumen, Modellmix
  und Pricing das EBIT des Segments Automobile. Die Belastung
  resultierte zum Teil aus dem Volumenrückgang, insbesondere in China.
  Belastungen im Pricing, einschließlich der Auswirkungen des starken
  Wettbewerbs auf dem chinesischen Markt und Händlerstützungen in China,
  machten mehr als die Hälfte des Gesamtrückgangs von 4,4 Milliarden
  Euro aus.</p>
<p> </p>
<p>Der negative Effekt in Höhe von 1,4 Milliarden Euro in den Other cost
  changes wurde getrieben durch die Inflation bei den Materialkosten und
  der Unterstützung in der Lieferkette.</p>
<p> </p>
<p>Der Effekt aus den Gewährleistungsaufwendungen wirkte im Vergleich
  zum Vorjahr positiv. Insgesamt waren im Jahr 2024 in jedem Quartal
  geringere Zuführungen zu Gewährleistungsrückstellungen für spezifische
  Themen erforderlich als im Vorjahr. Eine Ausnahme bildete das dritte
  Quartal aufgrund der Auswirkungen durch das IBS. Für das Gesamtjahr
  2024 entwickelten sich die Auswirkungen von Qualitätsthemen auf die
  Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr positiv, wie geplant.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: R&D Expenditure in FY24</strong></p>
<p>
  <strong>SLIDE: Capital Expenditure in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Unsere F&E-Aktivitäten und -Investitionen konzentrierten sich auf
  unsere fortlaufende Elektrifizierungs- und Digitalisierungsstrategie
  für das gesamte Portfolio. Wie erwartet, erreichten die
  F&E-Leistungen und Investitionen im Jahr 2024 Höchststände –
  sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zum Umsatz.</p>
<p> </p>
<p>Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Konzerns beliefen sich
  im Gesamtjahr auf 9,1 Milliarden Euro, verglichen mit 7,8 Milliarden
  Euro im Jahr 2023. Die F&E-Quote nach HGB lag bei 6,4%, das sind
  1,4 Prozentpunkte mehr als 2023.</p>
<p> </p>
<p>Die Investitionen des Konzerns stiegen auf 9,1 Milliarden Euro, eine
  Zunahme gegenüber 8,8 Milliarden Euro im Jahr 2023. Daraus ergab sich
  eine Investitionsquote von 6,4% im Vergleich zu 5,7% im Jahr 2023.</p>
<p> </p>
<p>Mit Beginn des Rollouts der Modelle der NEUEN KLASSE werden wir einen
  Rückgang sowohl der F&E-Leistungen als auch der Investitionen
  sehen. Sowohl absolut als auch relativ gesehen werden wir spätestens
  2027 zurück in Richtung unserer strategischen Korridore von 4 bis 5%
  für F&E bzw. weniger als 5% für Investitionen gehen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Automotive Segment Free Cash Flow in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Kommen wir zum Free Cashflow – wie Sie wissen, steuern wir diesen auf Jahresbasis.</p>
<p> </p>
<p>Ausgehend vom EBT von 7,5 Milliarden Euro für das Gesamtjahr trug das
  Working Capital mit 200 Millionen Euro positiv zum Free Cashflow bei.
  Waren die Lagerbestände aufgrund der IBS-bedingten
  Auslieferungssperren im dritten Quartal noch angestiegen, konnten wir
  sie im vierten Quartal erfolgreich um 5 Milliarden Euro abbauen.
  Infolgedessen erreichten die Vorräte zum Jahresende fast das gleiche
  Niveau wie zu Beginn des Jahres.</p>
<p> </p>
<p>Für das Gesamtjahr verringerte der Nettoeffekt aus Investitionen und
  Abschreibungen den Free Cashflow um 3,3 Milliarden Euro.</p>
<p> </p>
<p>Die Entwicklung der Rückstellungen verringerte den Free Cashflow um
  700 Millionen Euro.</p>
<p> </p>
<p>Die Position „Sonstige“ spiegelt mehrere positive Effekte wider,
  darunter erhaltene Zinsen.</p>
<p> </p>
<p>Im Einklang mit unserer angepassten Guidance erreichte der Free
  Cashflow im Jahr 2024 4,9 Milliarden Euro.</p>
<p>Und das, nachdem wir 18,2 Mrd. Euro investiert haben: 9,1 Milliarden
  Euro an Investitionen und weitere 9,1 Milliarden Euro an Forschungs-
  und Entwicklungsleistungen. Damit haben wir die Weichen für unsere
  Zukunft gestellt und unsere Finanzkraft unter Beweis gestellt.</p>
<p> </p>
<p>Diese Finanzkraft wird durch unser Nettofinanzvermögen (NFV) des
  Automobilgeschäfts unterstrichen, das von der starken Entwicklung des
  Free Cashflow im vierten Quartal profitierte. Zum Jahresende belief
  sich das NFV des Automobilgeschäfts auf fast 46 Milliarden Euro, was
  in etwa dem Niveau von Anfang des Jahres entspricht.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Financial Services Segment in FY24</strong></p>
<p> </p>
<p>Kommen wir nun zum Segment Finanzdienstleistungen.</p>
<p> </p>
<p>Die Entwicklung des Neugeschäfts im Segment blieb das ganze Jahr über
  robust. Insgesamt wurden fast 1,7 Millionen neue Finanzierungs- und
  Leasingverträge abgeschlossen. Das entspricht einem soliden Anstieg
  von fast 10% gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p> </p>
<p>Insgesamt stieg das Neugeschäftsvolumen sogar deutlich um 12,5% auf
  64,5 Milliarden Euro, was auf ein höheres durchschnittliches
  Finanzierungsvolumen pro Fahrzeug zurückzuführen ist.</p>
<p> </p>
<p>Die Penetrationsrate für Leasing- und Kreditfinanzierung stieg um 4,4
  Prozentpunkte und erreichte 42,6%. Ohne China lag die Penetrationsrate
  über 50%, mit Zuwächsen insbesondere in den USA und Großbritannien.</p>
<p> </p>
<p>Das Segmentergebnis vor Steuern belief sich auf 2,54 Millionen Euro
  und lag damit deutlich unter dem Vorjahr. Dies war hauptsächlich auf
  höhere Kredit- und Restwertrisikokosten als im Jahr 2023
  zurückzuführen, lag jedoch im Rahmen unserer Erwartungen. Wir
  verzeichnen weiterhin Erlöse aus der Vermarktung von
  Leasingrückläufern, allerdings aufgrund der Marktdynamik auf einem
  niedrigeren Niveau.</p>
<p> </p>
<p>Die Kreditausfallquote von 0,26% für das gesamte Kreditportfolio lag
  deutlich innerhalb der Erwartungen und unter dem Branchendurchschnitt.</p>
<p> </p>
<p>Der Return on Equity für das Gesamtjahr erreichte 15,1% und lag damit
  innerhalb unseres angepassten Zielkorridors von 15 bis 18%.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>unserem BMW Group Report werden Sie entnehmen, dass wir erstmals
  freiwillig die vollständigen European Sustainability Reporting
  Standards als Rahmen für die Berichterstattung aller
  nachhaltigkeitsbezogenen Angaben in unserer zusammengefassten
  nichtfinanziellen Erklärung übernommen haben.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group berichtet nur über Nachhaltigkeitsthemen, die gemäß
  ESRS als „wesentlich“ eingestuft sind. Dies bedeutet jedoch nicht,
  dass Themen, die als „nicht wesentlich“ eingestuft werden,
  zwangsläufig weniger wichtig sind.</p>
<p> </p>
<p>Wir betrachten Nachhaltigkeit ganzheitlich und als einen
  Wettbewerbsvorteil. Deshalb legen wir unsere Performance in puncto
  Nachhaltigkeit gegenüber unseren Investoren und Kunden offen.</p>
<p> </p>
<p>Sie werden feststellen, dass die Umsetzung der ESRS-Anforderungen zu
  einer Ausdehnung unseres Berichts um über 100 zusätzliche Seiten
  geführt hat. Da die Wesentlichkeitsanalyse unternehmensspezifisch ist,
  bleibt die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen jedoch begrenzt –
  selbst innerhalb derselben Branche.</p>
<p> </p>
<p>Man kann in der Tat in Frage stellen, welchen Mehrwert der
  zusätzliche Umfang und die begrenzte Vergleichbarkeit für die
  Stakeholder bieten. Dementsprechend begrüßen wir die vorgeschlagenen
  regulatorischen Änderungen im Entwurf des sogenannten Omnibus-Pakets
  und sehen den Aktualisierungsentwürfen und dem reduzierten
  Anwendungsbereich des ESRS erwartungsvoll entgegen.</p>
<p> </p>
<p>Letztlich wollen wir Mehrwert für unsere Stakeholder – das heißt
  relevante und präzise Informationen. Es geht nicht nur um
  Berichterstattung und Compliance.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Proposed Dividend and Payout Ratio</strong></p>
<p> </p>
<p>Ein wichtiges Element unserer Orientierung an den Interessen unserer
  Stakeholder ist unsere Shareholder-Return-Strategie, der die BMW Group
  weiterhin verpflichtet bleibt.</p>
<p> </p>
<p>Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende
  von 4,30 Euro je Stammaktie und 4,32 Euro je Vorzugsaktie vorschlagen.
  Dies ergibt in Summe eine Dividendenausschüttung von 2,7 Milliarden Euro.</p>
<p> </p>
<p>Die vorgeschlagene Dividende für 2024 entspricht einer
  Ausschüttungsquote von 36,7%. Damit liegen wir innerhalb unseres
  langfristigen strategischen Zielkorridors von 30-40% und deutlich über
  der Ausschüttungsquote im Jahr 2023.</p>
<p> </p>
<p>Am 2. Januar haben wir mit der letzten Tranche unseres laufenden
  zweiten Aktienrückkaufprogramms begonnen, das spätestens am 30. April
  abgeschlossen sein soll. Damit wird das zweite Programm – mit 2
  Milliarden Euro – über ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant
  abgeschlossen sein.</p>
<p> </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt werden wir den Bestand der Aktien im Umlauf seit
  Beginn der Rückkaufgenehmigung im Jahr 2022 um insgesamt 47 Millionen
  Aktien reduziert haben. Dies entspricht einer Reduzierung des
  Aktienkapitals um über 7%.</p>
<p> </p>
<p>Der Vorstand der BMW AG plant, auf der kommenden Hauptversammlung
  einen Tagesordnungspunkt vorzuschlagen, der eine neue fünfjährige
  Autorisierung zum Erwerb eigener Aktien in Höhe von bis zu 10 Prozent
  des bestehenden Grundkapitals vorsieht.</p>
<p> </p>
<p>Sie sehen, dass wir unseren Ansatz seit 2021 grundlegend geändert
  haben. Ab 2022 haben wir Aktienrückkäufe als zusätzliches Instrument
  neben Dividendenzahlungen eingeführt. Wir haben auch den Korridor für
  Dividendenausschüttungen zunehmend genutzt. Und wir haben den Anteil
  des an die Aktionäre ausgeschütteten Free Cashflow des
  Automobilsegments gegenüber den Vorjahreswerten auf fast 100 % in
  diesem Jahr erhöht.</p>
<p> </p>
<p>Schauen wir nun auf unsere Erwartungen für 2025.</p>
<p> </p>
<p>Ein Blick auf die Marktentwicklung im Jahr 2025:<br />Aufgrund der
  sich stabilisierenden Inflation und der sinkenden Zinssätze in vielen
  Ländern erwarten wir eine steigende Nachfrage.</p>
<p> </p>
<p>Wie wird sich der Absatz der BMW Group in diesem Jahr entwickeln?</p>
<p> </p>
<p>Angesichts der robusten Wirtschaftslage erwarten wir eine solide
  Marktentwicklung in den USA. In Europa erwarten wir ein Wachstum, das
  von elektrifizierten Fahrzeugen angetrieben wird. Die Marktdynamik in
  China bleibt jedoch weiterhin herausfordernd.</p>
<p> </p>
<p>Für das Gesamtjahr erwarten wir im Segment Automobile einen Umsatz
  pro Fahrzeug in der gleichen Größenordnung wie 2024.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Prognose spiegelt den aktuellen Stand unserer Planung wider,
  einschließlich aller am 12. März 2025 in Kraft befindlichen Zölle.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Outlook 2025</strong></p>
<p> </p>
<p>Was erwarten wir für unsere wichtigsten Leistungsindikatoren im Jahr 2025?</p>
<p> </p>
<p>Lassen Sie mich auf einige ausgewählte Parameter eingehen.</p>
<p> </p>
<p>Im Segment Automobile rechnen wir mit einem leichten Anstieg der
  Auslieferungen von BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeugen.</p>
<p> </p>
<p>Was die Profitabilität abgeht, so belaufen sich die Auswirkungen der
  bis zum 12. März in Kraft getretenen Zollerhöhungen auf die Auto
  EBIT-Marge auf etwa einen Prozentpunkt. Infolgedessen wird die
  EBIT-Marge nun zwischen 5 und 7% erwartet. Folglich sollte der Return
  on Capital Employed im Segment Automobile innerhalb einer Bandbreite
  von 9 bis 13% liegen.</p>
<p> </p>
<p>Im Segment Finanzdienstleistungen rechnen wir mit einer
  Eigenkapitalrendite von 13 bis 16%.</p>
<p> </p>
<p>Das Konzernergebnis vor Steuern wird voraussichtlich auf
  Vorjahresniveau liegen.</p>
<p> </p>
<p>Ab dem 1. Januar 2025 haben wir die Prognosebandbreite für das
  Konzern-EBT angepasst. Die bestehende Bandbreite war zu eng, um die
  zugrunde liegenden Bewegungen in den Segmenten widerzuspiegeln.
  Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Glossar des BMW Group Reports.</p>
<p> </p>
<p>Die vollständige Prognose für 2025 für alle wichtigen
  Leistungsindikatoren finden Sie im BMW Group Report.</p>
<p> </p>
<p>Für das Gesamtjahr 2025 erwarten wir im Segment Automobile einen Free
  Cashflow von über 5 Milliarden Euro.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>SLIDE: Closing</strong></p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group konzentriert sich weiterhin voll und ganz auf die
  Erreichung unserer kurzfristigen Ergebnisse, ohne dabei unsere
  langfristigen strategischen Ziele zu gefährden.</p>
<p> </p>
<p>Wir halten an unserem langfristigen Zielkorridor von 8 bis 10%
  EBIT-Marge im Segment Automobile fest.</p>
<p> </p>
<p>Zu diesem Zweck verbessern wir kontinuierlich unser operatives
  Geschäft, um sicherzustellen, dass wir unsere strategischen
  Prioritäten erreichen und unsere Rendite optimieren.</p>
<p> </p>
<p>Nach dem Höchststand im Jahr 2024 erwarten wir 2025 nicht nur eine
  Trendwende bei den F&E-Leistungen und den Investitionen, sondern
  auch eine Trendwende bei den operativen Kosten. Und damit meine ich
  einen nominalen Kostenrückgang, der die Auswirkungen der Inflation
  abdeckt. Dies wird im Laufe des Jahres sichtbar werden.</p>
<p> </p>
<p>Starke Marken und emotionale Produkte bilden seit langer Zeit die
  Grundlage für den Erfolg der BMW Group.</p>
<p> </p>
<p>Mit dem Technologieschub, den die NEUE KLASSE für das gesamte
  Portfolio mit sich bringt, freuen wir uns darauf, dass die positiven
  Auswirkungen unserer Investitionen noch in diesem Jahr zum Tragen
  kommen werden.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sales &amp; Finance,Events,Speeches &amp; Statements,Speech]]></category>
            <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 08:52:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 14 Mar 2025 07:52:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/606eb4a7-0e8c-4826-a829-a67473433651/500_P90591306_highRes_bmw-group-annual-con.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/606eb4a7-0e8c-4826-a829-a67473433651/P90591306_highRes_bmw-group-annual-con.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90591306_highRes_bmw-group-annual-con.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Rede Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, Telefonkonferenz Quartalsbericht zum 30. September 2024</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/rede-oliver-zipse-vorsitzender-des-vorstands-der-bmw-ag-telefonkonferenz-quartalsbericht-zum-30-september-2024-de-lu/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/rede-oliver-zipse-vorsitzender-des-vorstands-der-bmw-ag-telefonkonferenz-quartalsbericht-zum-30-september-2024-de-lu/</guid><pp:caseid>815153</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Rede Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, Telefonkonferenz Quartalsbericht zum 30. September 2024]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>- Es gilt das gesprochene Wort -</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>bei der BMW Group fokussieren wir uns immer auf die Perspektiven und
  Chancen im aktuellen Marktumfeld sowie unseren langfristigen Erfolg.
  Diesen sichern wir durch flexibles und vorausschauendes Handeln ab.</p>
<p> </p>
<p>Nach den außergewöhnlichen Belastungen im dritten Quartal geht unser
  Blick nach vorne: Im vierten Quartal nehmen wir trotz hoher geplanter
  Vorleistungen wieder Kurs auf ein stärkeres Ergebnis, um damit unsere
  Jahresziele zu erreichen.</p>
<p> </p>
<p>Veränderungen in unserem Umfeld adaptieren wir kontinuierlich, ohne
  in Aktionismus zu verfallen. Wir setzen unseren langfristigen Erfolg
  nicht für kurzfristige Anpassungen aufs Spiel, sondern steuern an
  unserem strategischen Kurs entlang weiter in die Zukunft.</p>
<p> </p>
<p>Unser Ansatz der Technologieoffenheit bewährt sich und erweist sich
  heute als richtiger denn je. Unsere globale Aufstellung im Vertrieb,
  der Produktion sowie in unserem Lieferantennetzwerk sichert uns
  weltweiten Marktzugang.</p>
<p> </p>
<p>BMW ist ein globales Unternehmen mit einer starken Präsenz in allen
  relevanten Wirtschaftsregionen. Davon mache ich mir regelmäßig selbst
  ein Bild. Das funktioniert nicht aus der Distanz, sondern am besten,
  wenn man vor Ort ist. So habe ich in den vergangenen drei Monaten
  Märkte in allen unseren vier Vertriebsregionen besucht – in Europa,
  den Americas, China und unserer aufstrebenden „Fourth-Pillar-Region“,
  die unter anderem Südostasien und Middle-East umfasst.</p>
<p> </p>
<p>Mit unserem globalen Ansatz haben wir schon oft schwankende
  Nachfragen in einzelnen Märkten kompensiert. Natürlich beobachten wir
  die aktuelle Marktentwicklung in China sehr genau. Die
  volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind dort herausfordernd – das
  gilt für alle Marktteilnehmer.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Ambition ist es, auch in einem herausfordernden Umfeld
  robuster zu performen als andere Wettbewerber.</p>
<p> </p>
<p>Entscheidend dafür ist unser hochattraktives Produktportfolio.</p>
<p>Das sorgt bei der Marke BMW speziell in Europa in den ersten neun
  Monaten des Jahres für ein solides Absatzplus. Mit einem Zuwachs von
  über 7 Prozent entwickeln wir uns deutlich besser als der europäische
  Gesamtmarkt und bauen unseren Marktanteil weiter aus.</p>
<p> </p>
<p>Besonders hohe Nachfrage zeigte sich unter anderem in</p>
<ul>
  <li>Großbritannien mit einem Plus von 21 Prozent,</li>
  <li>in Spanien, Plus 19 Prozent,</li>
  <li>in Italien, Plus 17 Prozent,</li></ul>
<p>sowie in Frankreich mit einem Zuwachs von 14 Prozent.</p>
<p> </p>
<p>Und auch in Märkten wie Südkorea, Australien und Indien verzeichnet
  die Marke BMW Wachstum.</p>
<p> </p>
<p>Bei den deckungsbeitragsstarken Modellen der oberen Klassen sehen wir
  weltweit weiterhin eine stabile Nachfrage. Die BMW M GmbH mit ihren
  High-Performance-Automobilen verzeichnet per September ein Plus von 2
  Prozent. Mit diesem Monat erfolgt auch die Markteinführung des
  neuesten M Modells, auf das viele Fans schon gewartet haben: der BMW
  M5 Touring*.</p>
<p> </p>
<p>Wir bauen unser Produktangebot über alle Antriebsvarianten entlang
  der Nachfrage unserer Kunden immer weiter aus.</p>
<p>Und unser hochflexibles Produktionsnetzwerk ermöglicht es, sich
  bietende Marktpotenziale zu nutzen.</p>
<p> </p>
<p>Das gilt insbesondere für unsere vollelektrischen Modelle. In
  praktisch jedem relevanten Segment verfügt die BMW Group über
  mindestens ein reines E-Fahrzeug. Insgesamt stehen bei BMW, MINI und
  Rolls-Royce mehr als 15 verschiedene Modelle zur Auswahl.</p>
<p> </p>
<p>Damit verfügt die BMW Group über eines der breitesten Angebote an
  vollelektrischen Fahrzeugen im Wettbewerbsvergleich.</p>
<p> </p>
<p>Der Absatz in den ersten neun Monaten des Jahres unterstreicht die
  erfolgreiche Elektrifizierungsstrategie der BMW Group.</p>
<p> </p>
<p>Während andere Hersteller, darunter auch reine E-Anbieter, zum Teil
  deutliche Rückgänge verzeichnen, sind batterieelektrische Fahrzeuge
  für uns auch 2024 Wachstumstreiber.</p>
<p> </p>
<p>Fast 300.000 BEVs haben wir 2024 per September verkauft. Das
  entspricht einer Steigerung von über 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.</p>
<p>Im dritten Quartal lag der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge am
  Gesamtabsatz der BMW Group bereits bei 19 Prozent.</p>
<p> </p>
<p>Insbesondere in Europa punktet die Marke BMW mit ihren
  vollelektrischen Modellen und verzeichnet in den ersten neun Monaten
  ein Plus von 36 Prozent.</p>
<p> </p>
<p>Weltweit sorgt das starke BEV-Portfolio von BMW für ein Plus von über
  22 Prozent bei den Auslieferungen. Dazu hat der BMW i4* als weiterhin
  beliebtestes E-Fahrzeug der Marke maßgeblich beigetragen.</p>
<p> </p>
<p>Dicht darauf folgt der BMW iX1*, der ebenso wie der BMW i7*
  zweistellige Wachstumsraten verzeichnet. Und auch der erstmals
  vollelektrische BMW iX2* ist seit seiner Markteinführung auf Erfolgskurs.</p>
<p> </p>
<p>Die neuen vollelektrischen MINI Modelle, allen voran der MINI Cooper
  SE*, finden ebenfalls großen Zuspruch. Mit einem Plus von 54 Prozent
  legt der Absatz der MINI BEVs im dritten Quartal sehr dynamisch zu. Ab
  diesem Monat ist auch der vollelektrische MINI Aceman* in Europa erhältlich.</p>
<p> </p>
<p>Erstmals elektrifizieren wir die John Cooper Works Varianten von
  MINI. Auf der Paris Motor Show feierten der MINI John Cooper Works
  Electric* und der MINI John Cooper Works Aceman* ihre Premiere.</p>
<p> </p>
<p>Performance und Fahrdynamik stehen bei diesen beiden MINI klar im
  Fokus. Das wird ab Januar 2025 auch überzeugte Motorsportfans in den
  Bann ziehen.</p>
<p> </p>
<p>Mit Blick auf das kommende Jahr erwarten wir nochmals eine deutliche
  Zunahme beim Absatz voll- und teilelektrifizierter Fahrzeuge.</p>
<p> </p>
<p>Vor diesem Hintergrund sehen wir keine Veranlassung für eine
  Anpassung oder Verschiebung der verschärften EU-Vorgaben bezüglich der
  CO2-Flottenziele für 2025.</p>
<p> </p>
<p>Mit unserem hocheffizienten Antriebsportfolio haben wir die
  gesetzlichen CO2-Zielwerte in den vergangenen Jahren stets übererfüllt.</p>
<p> </p>
<p>Wir haben uns lange und intensiv auch auf die neuen Flottenziele
  vorbereitet. Daher sind wir zuversichtlich, auch die verschärften
  Vorgaben für das Jahr 2025 zu erreichen.</p>
<p> </p>
<p>Unabhängig davon gilt jedoch unverändert, dass wir eine umfassende
  und kritische Überprüfung der CO2-Flottengesetzgebung nach 2025 in der
  EU für essenziell halten.</p>
<p> </p>
<p>Am wirksamsten ist jede Tonne CO2, die wir bereits heute einsparen
  und nicht erst in der Zukunft. Deswegen sollte auch der mögliche
  Einsatz CO2-armer Kraftstoffe wie eFuels, E25 oder HVO100 noch einmal
  auf den Prüfstand. Ihr Einsatz könnte sofort die CO2-Bilanz der mehr
  als 250 Millionen Bestandsfahrzeuge in der EU verbessern.</p>
<p> </p>
<p>2030 werden E-Fahrzeuge weltweit mehr als 50 Prozent unseres
  Gesamtabsatzes ausmachen. Die Einführung unserer vollelektrischen
  NEUEN KLASSE wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten.</p>
<p> </p>
<p>Die NEUE KLASSE befindet sich auf der Zielgeraden und wir halten bei
  diesem Zukunftsprojekt weiter unseren Kurs. Mit neuem Design, der
  nächsten Generation von E-Antrieben und einer umfassenden
  Digitalisierung wird die NEUE KLASSE völlig neue Akzente setzen.</p>
<p> </p>
<p>Bereits in knapp einem Jahr läuft in unserem neuen Werk im
  ungarischen Debrecen die Serienproduktion eines SAV-Modells der NEUEN
  KLASSE an.</p>
<p>Wenig später geht es in unserem Stammwerk in München mit einer
  sportlichen Limousine weiter.</p>
<p> </p>
<p>Die Vorbereitungen für den Anlauf gehen in allen beteiligten Werken
  mit großen Schritten voran.</p>
<p> </p>
<ul>
  <li>Anfang Oktober haben wir in Debrecen einen wichtigen Meilenstein
    erreicht: den Start der Vorserienproduktion.</li>
  <li>Im Werk Landshut ist die Vorserienproduktion für E-Motorengehäuse
    der NEUEN KLASSE angelaufen.</li>
  <li>Und in München verläuft der Aufbau der neuen Montage für die NEUE
    KLASSE parallel zur laufenden Produktion planmäßig.</li></ul>
<p> </p>
<p>Mit der NEUEN KLASSE heben wir unser gesamtes Fahrzeug-Portfolio auf
  ein völlig neues Innovationsniveau. Möglich wird dies durch den
  Einsatz unserer Technologie-Cluster. Sie lassen sich zukünftig in
  jedes Fahrzeug integrieren.</p>
<p> </p>
<p>So profitieren alle Produkte von den technologischen Weitsprüngen,
  die wir mit der NEUEN KLASSE vollziehen. Und das nicht nur bei
  vollelektrischen Fahrzeugen, sondern über alle Antriebstechnologien hinweg.</p>
<p> </p>
<p>Denn eine konsequente Fortsetzung unserer Technologieoffenheit heißt
  auch, das Angebot an modernsten ICE-Modellen in den kommenden Jahren sicherzustellen.</p>
<p> </p>
<p>2028 fügen wir unserem Antriebsportfolio einen weiteren Baustein
  hinzu: das erste in Serie produzierte Brennstoffzellen-Fahrzeug der
  BMW Group.</p>
<p> </p>
<p>Wasserstoff gewinnt bei der Dekarbonisierung immer stärker an
  Bedeutung. Dementsprechend sind Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antrieb
  eine logische Ergänzung der bereits etablierten Antriebstechnologien. </p>
<p> </p>
<p>Für die Entwicklung der neuen Generation von
  Brennstoffzellen-Antrieben vertiefen wir unsere langjährige
  Zusammenarbeit mit Toyota. Das haben wir im September gemeinsam mit
  Koji Sato, dem Vorstandsvorsitzenden von Toyota, bekanntgegeben.</p>
<p> </p>
<p>Die Zusammenarbeit umfasst auch das gemeinsame Ziel, sowohl den
  Ausbau der Infrastruktur für die Betankung von Wasserstoff als auch
  für das Laden von Elektrofahrzeugen voranzubringen.</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>die aktuellen Rahmenbedingungen für die europäische
  Automobilindustrie unterscheiden sich grundlegend von
  Herausforderungen der Vergangenheit.</p>
<p> </p>
<p>Wir haben es aktuell nicht mit einem übergreifenden Ereignis zu tun,
  das auf einen singulären Auslöser zurückzuführen ist. Vielmehr sehen
  wir ein Geflecht kritischer Einflussvariablen, deren Anzahl stetig zunimmt.</p>
<p> </p>
<p>In so einer Phase braucht es keine kurzfristigen Fördermaßnahmen, die
  lediglich ein Strohfeuer entfachen. Vielmehr benötigen global
  agierende Unternehmen verlässliche und verbindliche Rahmenbedingungen
  für Fortschritt und Wohlstand.</p>
<p> </p>
<p>Es sollte den Unternehmen freistehen, die besten technologischen
  Lösungen für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und zur weiteren
  Reduzierung der CO2-Emissionen zu finden.</p>
<p> </p>
<p>Aber stattdessen werden immer neue Hindernisse für bestehende
  erfolgreiche Technologien errichtet. Dadurch können Potentiale zur
  Reduzierung von CO2-Emissionen nicht genutzt werden.</p>
<p>Zudem werden Entscheidungen getroffen, die der Industrie sogar schaden.</p>
<p> </p>
<p>Die Einführung von Zöllen auf Elektrofahrzeuge, die aus China in die
  EU importiert werden, sind dafür ein Beispiel. Importzölle stärken die
  Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller NICHT.</p>
<p> </p>
<p>Im Gegenteil: Sie schaden vielmehr dem Geschäftsmodell global
  agierender Unternehmen. Und weil sie vor allem auch kleine E-Autos
  europäischer Hersteller treffen, wird dadurch sogar der Hochlauf der
  E-Mobilität gebremst.</p>
<p> </p>
<p>Solche Maßnahmen entsprechen auch nicht dem EU-Anspruch des
  Freihandels. Dabei ist der freie Güter- und Warenverkehr einer der
  wichtigsten Erfolgsfaktoren für wirtschaftliches Wachstum – nicht nur
  in der Europäischen Union, sondern auf der ganzen Welt.</p>
<p> </p>
<p>Freier Handel bleibt das Leitprinzip der BMW Group und dafür setzen
  wir uns ein. Denn Protektionismus birgt immer die Gefahr, dass auf
  Maßnahmen Gegenmaßnahmen folgen, die im Endeffekt allen Beteiligten
  mehr schaden als nutzen.</p>
<p> </p>
<p>In diesem Spannungsfeld agieren wir als globaler Player. Daher ist es
  umso wichtiger, dass wir unsere Strategie einer global ausgewogenen
  Ausrichtung fortführen. Das gilt sowohl für unser Vertriebs- und
  Produktionsnetzwerk als auch die Auswahl unsere Zulieferer.</p>
<p> </p>
<p>Wir bauen unseren Local-for-Local-Ansatz konsequent weiter aus. So
  stärken wir unsere Resilienz in den Lieferketten und verbessern den
  Zugang zu den verschiedenen Marktregionen.</p>
<p> </p>
<p>Und während öffentlich die industrielle Zukunft des Standorts
  Deutschland infrage gestellt wird, investieren wir und schaffen Fakten.</p>
<p> </p>
<p>Im bayerischen Irlbach-Straßkirchen entsteht ein neues Werk für die
  Montage von Hochvoltspeichern der neuesten Generation. Diese kommen
  erstmalig in der NEUEN KLASSE zum Einsatz.</p>
<p> </p>
<p>Insgesamt entstehen in enger Anbindung an unsere Produktionsstandorte
  weltweit fünf neue Montagewerke in allen drei großen Vertriebsregionen
  – Europa, Amerika und China.</p>
<p> </p>
<p>So schaffen wir bereits heute die Voraussetzungen für ein
  erfolgreiches Wachstum in der Zukunft.</p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>hinter uns liegt ein Quartal, das von einer Häufung außergewöhnlicher
  Belastungen geprägt war. Eine der großen Stärken der BMW Group ist es,
  stets die richtigen Antworten auf Herausforderungen zu finden sowie
  entsprechende Schritte schnell und effizient umzusetzen.</p>
<p> </p>
<p>Unser Unternehmen ist weltweit robust aufgestellt. Die strategische
  Ausrichtung für die Zukunft ist solide. Wir adaptieren unser Vorgehen
  punktuell an sich verändernde Rahmenbedingungen und planen in Szenarien.</p>
<p> </p>
<p>Dabei orientieren wir uns an den realistischen Entwicklungen, die in
  den verschiedenen Weltregionen zu erwarten sind.</p>
<p> </p>
<p>Im vierten Quartal wird sich zeigen, dass unsere Maßnahmen – bei
  allen weiterhin bestehenden herausfordernden Rahmenbedingungen –
  positive Wirkung entfalten. Daher blicken wir mit einer gewissen
  Zuversicht auf das Abschlussquartal des laufenden Geschäftsjahres.</p>
<p> </p>
<p>Wir halten die Balance zwischen kurzfristiger Ergebnissicherung und
  langfristigem Erfolg.</p>
<p>Wir investieren dieses Jahr so viel wie noch nie in neue Produkte,
  Technologien und unsere Werke, damit wir ab dem nächsten Jahr mit der
  NEUEN KLASSE die Erfolgsgeschichte von BMW fortschreiben.</p>
<p> </p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p> </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sales &amp; Finance,Speeches &amp; Statements,Speech]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 08:46:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 06 Nov 2024 07:46:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Rede Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, Telefonkonferenz Halbjahresbericht zum 30. Juni 2023</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/rede-walter-mertl-mitglied-des-vorstands-der-bmw-ag-finanzen-telefonkonferenz-halbjahresbericht-zum-30-juni-2023-de-lu/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/rede-walter-mertl-mitglied-des-vorstands-der-bmw-ag-finanzen-telefonkonferenz-halbjahresbericht-zum-30-juni-2023-de-lu/</guid><pp:caseid>814930</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Rede Walter Mertl Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, Telefonkonferenz Halbjahresbericht zum 30. Juni 2023]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>Folie 2: BMW Group Half-Year Report to 30 June 2023</strong></p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren, guten Morgen!</p>
<p> </p>
<p>Ich freue mich sehr, Ihnen heute erstmals den Quartalsabschluss der
  BMW Group vorzustellen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 3: Highlights of BMW Group Performance in Q2 and H1</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Unser Unternehmen hat im zweiten Quartal unter schwierigen
  Rahmenbedingungen ein solides Ergebnis erzielt.</p>
<p> </p>
<p>Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern lag im Quartal bei 11,3% bzw.
  12,6% zum Halbjahr.</p>
<p> </p>
<p>Im Segment Automobile erreichten wir eine operative Marge von 9,2% im
  Quartal bzw. 10,6% per Juni.</p>
<p> </p>
<p>Wir erwarten, dass sich die positive Geschäftsentwicklung im zweiten
  Halbjahr fortsetzt, insbesondere aufgrund der anhaltend guten
  Auftragslage und der voraussichtlich besseren Verfügbarkeit unserer Fahrzeuge.</p>
<p> </p>
<p>Daher haben wir vorgestern im Rahmen einer Ad-hoc Mitteilung die
  Erhöhung unserer Absatzprognose für das Geschäftsjahr 2023 bekanntgegeben.</p>
<p> </p>
<p>Auch die Guidance für die EBIT-Marge und den Return on Capital
  Employed (RoCE) im Segment Automobile haben wir angehoben, ebenso wie
  den Ausblick für den Return on Equity (RoE) im Segment Finanzdienstleistungen.</p>
<p> </p>
<p>Ich möchte Ihnen jetzt unsere Geschäftszahlen des zweiten Quartals
  näher erläutern. Dafür habe ich Ihnen heute ein paar Folien mit
  wichtigen Kennzahlen mitgebracht, um die wesentlichen Entwicklungen
  und relevanten Einflussgrößen zu erklären.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 4: BMW Group in Q2</strong></p>
<p> </p>
<p>Das Konzernergebnis vor Steuern von 4,2 Mrd. Euro führt im zweiten
  Quartal zu einer EBT-Marge von 11,3%.</p>
<p> </p>
<p>Nach sechs Monaten liegt die Konzern-Umsatzrendite bei 12,6% und
  damit klar oberhalb unseres strategischen Ziels von 10%.</p>
<p> </p>
<p>Das Vorsteuerergebnis im Konzern geht im ersten Halbjahr zwar um
  knapp 6,8 Mrd. Euro zurück. Wir dürfen aber nicht vergessen: Im
  letzten Jahr hatten wir aus der Neubewertung der
  BBA-Eigenkapitalanteile einen Einmalertrag von 7,7 Mrd. Euro. Wenn wir
  ihn gedanklich ausklammern, um die operative Leistung zu betrachten,
  liegt das Konzernergebnis deutlich über Vorjahr.</p>
<p> </p>
<p>Nun gehe ich auf die einzelnen Segmente ein. Beginnen wir mit dem
  Segment Automobile.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 5: Automotive Retail units, BEV units, Auto revenue and
    Auto EBIT</strong></p>
<p> </p>
<p>Sie sehen hier die Entwicklung von Absatz, Umsatz und Ergebnis im
  Automobilsegment über die letzten sechs Quartale.</p>
<p> </p>
<p>Der Fahrzeugabsatz lag im Q2 2023 mit gut 626.000 Einheiten um 11,3%
  über dem Vorjahresquartal. Gegenüber dem ersten Quartal sehen wir ein
  Wachstum von 6,4%. Dazu haben alle Regionen beigetragen, und zwar in
  einem ausgewogenen Verhältnis.</p>
<p> </p>
<p>Per Juni sind die Auslieferungen um 4,7% gegenüber Vorjahr gestiegen.
  Der Auftragsbestand für unsere Fahrzeuge ist weiterhin hoch.</p>
<p> </p>
<p>Aufgrund unserer starken Marktposition erwarten wir auch im zweiten
  Halbjahr einen positiven Trend bei den Auslieferungen. Daher gehen wir
  nun für das Jahr 2023 von einem soliden Absatzanstieg aus.</p>
<p> </p>
<p>Dazu tragen auch unsere BEV, also die vollelektrischen Fahrzeuge, bei.</p>
<p>Wir sehen eine unverändert starke Dynamik. Im Q2 haben wir mehr als
  88.000 vollelektrische Fahrzeuge abgesetzt. Zusammen mit den gut
  64.000 Einheiten des ersten Quartals kommen wir nach sechs Monaten auf
  ca. 153.000 BEV-Auslieferungen.</p>
<p>Damit haben wir den Absatz der vollelektrischen Fahrzeuge im
  Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.</p>
<p> </p>
<p>Ihr Anteil am Gesamtabsatz steigt stetig an und lag im zweiten
  Quartal bereits bei 14%. Im Halbjahr liegt ihr Anteil bei 12,6%, und
  im Gesamtjahr wird ihr Anteil 15% betragen.</p>
<p> </p>
<p>Der gestiegene Absatz und der gute Produkt-Mix erhöhten auch die
  Umsatzerlöse des Automobilsegments. Nach sechs Monaten liegen sie um
  10,9% über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Etwa die Hälfte dieses
  Anstiegs resultiert aus der vollständigen Einbeziehung des
  BBA-Umsatzes im Jahr 2023. Im Vorjahr war der BBA-Umsatz erst mit der
  Vollkonsolidierung ab dem 11. Februar enthalten.</p>
<p> </p>
<p>Im Feld rechts unten sehen Sie die Entwicklung des operativen
  Ergebnisses (EBIT) im Segment Automobile. Im zweiten Quartal lag das
  EBIT bei rund 2,9 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 9,2%. Vor den
  Abschreibungen für BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation
  liegt die Marge bei 10,2%.</p>
<p> </p>
<p>Per Juni ergibt sich eine EBIT-Marge von 10,6%, respektive 11,7% ohne
  die Abschreibungen für BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 6: Automotive Segment EBIT in Q2</strong></p>
<p> </p>
<p>Die Überleitungsschaukel startet links mit dem Q2 des Vorjahres. Das
  EBIT betrug 2,5 Mrd. Euro, die EBIT-Marge lag bei 8,2%.</p>
<p> </p>
<p>Von Q2 2022 auf Q2 2023 sehen wir eine Belastung von rund 300 Mio.
  Euro aus dem Saldo aus Währungen und Rohstoffen. Das liegt
  ausschließlich an den Währungseffekten aus der Entwicklung des
  US-Dollars, des chinesischen Renminbis und des japanischen Yens – im
  Wesentlichen sind es Umrechnungseffekte. Die Rohstoffpreise bewegen
  sich wie im Vorjahr auf hohem Niveau.</p>
<p> </p>
<p>Das Volumen, der Modell-Mix und die Preise wirken in Summe mit einer
  halben Milliarde Euro positiv. Der Mix ist insgesamt stabil, mit
  soliden Volumen im oberen Segment. Positive Impulse kommen unter
  anderem vom X5 und dem X1. Wir sehen erste Tendenzen der
  Normalisierung auf dem Markt. Umso mehr bleiben wir fokussiert auf Preisdisziplin.</p>
<p> </p>
<p>Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung steigen im
  Quartalsvergleich um ca. 300 Mio. Euro. Sie stehen im Wesentlichen im
  Zusammenhang mit Investitionen in die Elektrifizierung, die
  Digitalisierung und das automatisierte Fahren.</p>
<p> </p>
<p>Wenn wir die F&E-Kosten um Aktivierungen und planmäßige
  Abschreibungen bereinigen, kommen wir zu den F&E-Leistungen im
  Konzern. Sie sind die Basis für die F&E-Quote nach HGB.</p>
<p>Die Quote beläuft sich per Juni auf 4,6%. Auf Jahressicht erwarten
  wir, dass sie innerhalb unseres langfristigen Zielkorridors von 4 bis
  5% liegen wird.</p>
<p>Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sind um ca. 100 Mio. Euro
  gestiegen, unter anderem aufgrund höherer Aufwendungen für Personal
  und Digitalisierungsprojekte.</p>
<p> </p>
<p>Bei den sonstigen Veränderungen sehen wir zum einen Belastungen durch
  höhere Materialkosten. Zum anderen haben wir im zweiten Quartal die
  Rückstellungen für Gewährleistungen neu bewertet und einige Parameter
  aktualisiert. Diese Anpassung führte zu höheren Gewährleistungskosten
  im Q2.</p>
<p> </p>
<p>Kompensierend wirkte im Q2 die Entwicklung von Lizenzerlösen.</p>
<p> </p>
<p>Aus der BBA Vollkonsolidierung sehen wir einen positiven
  Überleitungsposten. Die Belastung durch BBA Konsolidierungseffekte war
  im Q2 des Vorjahres um 800 Mio. Euro höher als im Q2 2023. Das betraf
  neben der Abschreibung von Vorräten aus der Kaufpreisallokation auch
  die Eliminierung von Zwischengewinnen im Zusammenhang mit
  konzerninternen Lieferungen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 7: Automotive Segment Free Cash Flow in Q2</strong></p>
<p> </p>
<p>Der Free Cashflow im Segment Automobile lag im zweiten Quartal bei
  1,2 Mrd. Euro.</p>
<p> </p>
<p>Der Effekt aus dem Working Capital von insgesamt 2,4 Mrd. Euro
  resultiert zum Großteil aus dem Anstieg der Vorräte. Die weltweite
  Nachfrage nach unseren Fahrzeugen und unser Auftragsbestand sind hoch.
  Wir stellen die Verfügbarkeit der richtigen Produkte sicher und
  erfüllen damit zeitnah die Wünsche unserer Kunden. Damit werden wir
  auch im zweiten Halbjahr profitabel wachsen.</p>
<p> </p>
<p>Das Delta aus Investitionen und Abschreibungen verbesserte den Free
  Cashflow im zweiten Quartal um eine halbe Milliarde Euro.</p>
<p>Wir investieren kontinuierlich in die Mobilität der Zukunft mit den
  Schwerpunkten Elektromobilität, Digitalisierung und automatisiertes
  Fahren. Die Investitionsquote lag im Q2 bei 5,1% und zum Halbjahr bei
  4,4%. Auf Jahressicht erwarten wir eine Quote von rund 6%.</p>
<p> </p>
<p>Die Dotierung von Rückstellungen erhöht den Free Cashflow im Q2 um
  ca. 500 Mio. Euro.</p>
<p> </p>
<p>Per Juni lag der Free Cashflow im Segment Automobile damit bei gut
  3,1 Mrd. Euro.</p>
<p> </p>
<p>Für das Gesamtjahr 2023 gehen wir von einem Free Cashflow von
  mindestens 6 Mrd. Euro aus.</p>
<p> </p>
<p>Neben höheren Investitionen für die Transformation zur E-Mobilität
  planen wir im Jahr 2023 mit einer höheren Bevorratung als Ende 2022.
  Wir planen jahresübergreifend, um die Versorgung mit Fahrzeugen in den
  Märkten sicherzustellen. So können wir die hohe Nachfrage unserer
  Kunden bedienen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 8: Financial Services Segment in H1</strong></p>
<p> </p>
<p>Kommen wir zum Segment Finanzdienstleistungen.</p>
<p> </p>
<p>Das Ergebnis bei Financial Services resultiert nicht nur aus dem
  Neugeschäft, sondern maßgeblich aus dem gesamten Vertragsbestand.
  Daher gehe ich für das Segment primär auf die Sechs-Monats-Sicht ein.</p>
<p> </p>
<p>Das gestiegene Zinsniveau hat die Finanzierungskosten für die
  Verbraucher spürbar erhöht. Zudem ist der Wettbewerb im
  Finanzdienstleistungssektor unvermindert stark. Per Juni ging daher
  die Anzahl der neu abgeschlossenen Finanzierungs- und Leasingverträge
  mit Endkunden im Vorjahresvergleich um 10,6% zurück.</p>
<p> </p>
<p>Im zweiten Quartal war jedoch ein positiver Trend erkennbar. Die
  Neuverträge lagen auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Höhere Preise
  und ein verbesserter Produkt-Mix im Automobilgeschäft ließen das
  durchschnittliche Finanzierungsvolumen ansteigen. Daher lag das
  Neugeschäftsvolumen im Q2 um 3,3% über dem Vorjahresquartal.</p>
<p> </p>
<p>Das Segmentergebnis vor Steuern beträgt zum 30. Juni 1,7 Mrd. Euro.
  Das ist ein Rückgang von 14% gegenüber dem ersten Halbjahr 2022.
  Hauptursache sind die höheren Refinanzierungskosten und ein
  niedrigerer Vertragsbestand als im Vorjahr. Auf der positiven Seite
  sind die Vermarktungserlöse bei Leasingrückläufern anhaltend hoch.
  Zudem ist die Risikosituation im Segment weitestgehend stabil
  geblieben. Eine Kreditverlustquote von 0,15% belegt die hohe Qualität
  unseres Portfolios.</p>
<p> </p>
<p>Wir gehen davon aus, dass sich die positiven Effekte aus der
  Wiedervermarktung von Leasingrückläufern erst zum Ende dieses
  Geschäftsjahres abschwächen werden. Daher erwarten wir auf Jahressicht
  nun einen Return on Equity (RoE) im Korridor von 16 bis 19%.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 9: Motorcycles Segment in Q2</strong></p>
<p> </p>
<p>Damit zum Segment Motorräder.</p>
<p> </p>
<p>Die Marke BMW Motorrad überzeugt seit 100 Jahren mit einem
  attraktiven Produktportfolio. Damit hat sie auch im zweiten Quartal
  ihres Jubiläumsjahrs Spitzenwerte bei Auslieferungen und Margen
  erzielt. Der Absatz lag bei fast 65.000 Einheiten und übertraf das
  Vorjahresquartal um 8,0%.</p>
<p> </p>
<p>Entsprechend erhöhte sich auch das operative Segmentergebnis im
  Vergleich zum 2. Quartal 2022 deutlich von 127 Mio. Euro auf 158 Mio. Euro.</p>
<p> </p>
<p>Die EBIT-Marge beträgt 16,0% im Quartal bzw. 16,2% zum Halbjahr.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 10: Outlook 2023</strong></p>
<p> </p>
<p>Ich komme nun zur Zusammenfassung unserer Prognose für das
  Geschäftsjahr 2023.</p>
<p>- Für die Auslieferungen im Segment Automobile erwarten wir nun einen
  soliden Anstieg gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>- Aufgrund der positiven Volumenentwicklung heben wir den
  Zielkorridor für die EBIT-Marge im Segment Automobile auf 9 bis 10,5% an.</p>
<p>- Entsprechend erhöht sich auch die Bandbreite für den Segment-RoCE
  auf 18 bis 22%.</p>
<p>- Für den RoE im Segment Finanzdienstleistungen erwarten wir auf
  Jahressicht nun einen Wert zwischen 16 und 19%.</p>
<p> </p>
<p>Alle anderen Prognosekennzahlen bleiben unverändert.</p>
<p> </p>
<p>Unsere Prognose berücksichtigt keine tiefgreifende Rezession in
  wesentlichen Absatzmärkten. Außerdem gehen wir in unserem Ausblick
  nicht von einer Verschärfung der Konfliktsituation zwischen Russland
  und der Ukraine oder einer Ausweitung des Kriegs aus.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Folie 11: BMW Group has the strategic focus and operational
    excellence to deliver continued success for all stakeholders</strong></p>
<p> </p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p> </p>
<p>Unsere Branche steckt mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Wir
  steuern die BMW Group mit soliden Finanzen profitabel durch diese
  Transformation. Dabei haben wir stets den langfristigen Erfolg unseres
  Unternehmens im Blick.</p>
<p> </p>
<p>Unser strategischer Fokus liegt auf Elektromobilität, Digitalisierung
  und Nachhaltigkeit. Dafür investieren wir konsequent in Zukunftstechnologien.</p>
<p> </p>
<p>Wir behalten im aktuellen Kerngeschäft unseren Kurs. Wir sind
  operativ stark. Das sichert unsere Profitabilität. Denn wir haben
  ausreichend Spielraum, um in die Zukunft der BMW Group zu investieren
  und gleichzeitig Wert für unsere Anteilseigner zu schaffen.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group hat ein junges und hochattraktives Produktportfolio im
  Markt. In den nächsten Jahren bringen wir eine Vielzahl neuer Modelle.
  Wir gestalten die Zukunft mit der NEUEN KLASSE und sichern unsere hohe
  Wettbewerbsfähigkeit und damit unsere finanzielle Performance.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group hält die Balance zwischen den drei Kern-Elementen ihres
  unternehmerischen Erfolgs:</p>
<p>-            Erstens: Ein profitables Kerngeschäft</p>
<p>-            Zweitens: Ein kontinuierlicher Wachstumskurs</p>
<p>-            Drittens: Ein klarer Pfad zur Reduzierung der CO2 Emissionen</p>
<p> </p>
<p>Damit schaffen wir kontinuierlich Wert für die BMW Group.</p>
<p>Wir liefern wie versprochen. Das ist unser Anspruch. Und dafür stehe
  ich auch ganz persönlich.</p>
<p> </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sales &amp; Finance,Speeches &amp; Statements,Speech]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 11:58:31 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 03 Aug 2023 09:58:31 +0000</pp:lastModified>
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