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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Belux]]></title>
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                    <language>de-lu</language>
                    <lastBuildDate>Tue, 27 Oct 2026 05:47:01 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Belux]]></title>
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                        <title>Erste Einblicke in die Produktion: BMW Group Werk Woodruff montiert die Hochvoltbatterien für den neuen BMW iX5</title>
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  <strong>Woodruff, South Carolina, USA. </strong>Im Dezember startet
  das neue BMW Group Werk Woodruff die Serienproduktion der
  Hochvoltbatterien für den neuen, vollelektrischen BMW iX5. Im Rahmen
  seiner Weltpremiere gab das Unternehmen Einblicke in die hochmoderne
  Fertigung. Mit KI-gestützten Produktionsprozessen, digitalen
  Zwillingen und Virtual-Reality-Anwendungen setzt das neue Werk
  Industriestandards bei der Montage von Hochvoltbatterien.</p>
<p>
  <strong>Standort stärkt Elektromobilität in den USA und Präsenz in
    South Carolina</strong>
</p>
<p>„Das Werk Woodruff ist ein entscheidender Baustein für den Hochlauf
  der Elektromobilität in den USA“, sagt Raymond Wittmann,
  Produktionsvorstand der BMW AG. „Mit unserer Gen6-Hochvoltbatterie
  machen wir nicht nur technologisch einen großen Sprung – wir setzen
  auch in der Produktion neue Maßstäbe.</p>
<p>In Woodruff verbinden wir modernste Prozesse, Künstliche Intelligenz
  und die Expertise unserer Mitarbeitenden zu einer effizienten
  Fertigung, die konsequent auf höchste Qualität ausgelegt ist.“</p>
<p>Robert Engelhorn, Präsident und Geschäftsführer der BMW Manufacturing
  Co., LLC in Spartanburg, sagt: „Mit dem Werk Woodruff bauen wir unsere
  Präsenz in South Carolina weiter aus und verstärken die enge
  Verzahnung von Batterie- und Fahrzeugproduktion. Damit schaffen wir
  ideale Voraussetzungen für die nächste Generation vollelektrischer BMW
  X Modelle aus dem Werk Spartanburg.“</p>
<p>
  <strong>Intelligente Produktion für maximale Qualität</strong>
</p>
<p>Für die inhouse entwickelte Hochvoltbatterie der sechsten Generation
  (Gen6) hat die BMW Group hochmoderne, intelligente und leistungsfähige
  Produktionsprozesse geschaffen. Die neuen zylindrischen Rundzellen
  werden nach dem Prinzip „Cell-to-Pack“ direkt in die Hochvoltbatterie
  integriert. Sämtliche Produktionsschritte werden lückenlos inline
  überwacht und in Echtzeit umfassend dokumentiert. Eigens entwickelte
  KI-Assistenten und -Agenten analysieren diese Daten und sorgen
  zusammen mit mehr als 300 Mitarbeitenden und 250 Robotern im Werk
  Woodruff für eine Null-Fehler-Batterieproduktion. Gleichzeitig
  steigert der umfangreiche Einsatz Künstlicher Intelligenzdie
  Gesamtanlageneffektivität (OEE) in der Fertigung. Bereits weit vor
  Inbetriebnahme erleichterten digitale Zwillinge der Fertigung und
  Virtual-Reality-Anwendungen die Planung und Qualifizierung.</p>
<p>
  <strong>Training in der virtuellen Fabrik</strong>
</p>
<p>Im Werk Woodruff absolvieren alle Mitarbeitenden der Fertigung ein
  vor Ort entwickeltes VR-Training. In einer virtuellen Fabrik können
  sie die Abläufe der realen Produktion realitätsnah üben. Der virtuelle
  Raum bildet die Fertigungslinien des Werks exakt und detailgetreu ab.
  Benötigt werden dabei nur eine VR-Brille und ein PC. Durch das
  Training werden Prozessverständnis und Sicherheit bei der
  Anlagenbedienung bereits aufgebaut, bevor es zum ersten Mal an die
  echten Produktionsanlagen geht.</p>
<p>
  <strong>Nur drei Jahre von Baubeginn bis Serienfertigung</strong>
</p>
<p>Nach dem feierlichen Spatenstich im Juni 2023 begann im September
  2023 der Bau des neuen Werks. Ab September 2024 startete – noch in der
  Bauphase – der Aufbau der Produktionsanlagen. Seit Sommer 2025 wird
  die Produktion vorbereitet. Seither laufen erste Test- und
  Vorserienbatterien vom Band. Der Serienstart ist für Dezember 2026
  vorgesehen. „Mit unserem Werk Woodruff beweisen wir, wie schnell wir
  ein neues Batteriekonzept industriell skalieren können“, sagt Rich
  Everly, Leiter der Produktion im BMW Group Werk Woodruff.
  „Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus einem kompetenten und
  engagierten Team sowie dem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch im Produktionsnetzwerk.“</p>
<p>
  <strong>Gen6-Batteriezellen mit reduziertem CO₂e-Fußabdruck</strong>
</p>
<p>In den Gen6-Batteriezellen der Hochvoltbatterie im BMW iX5 kommt ein
  hoher Anteil an Sekundärmaterialien für Kobalt, Lithium und Nickel zum
  Einsatz. Auch bei der Herstellung der Anoden- und Kathodenmaterialien
  sowie in der Zellfertigung werden erneuerbare Energien genutzt. Im
  Vergleich zur Gen5-Zelle des BMW iX konnte der CO₂e-Ausstoß pro
  Wattstunde um rund 28 Prozent gesenkt werden. Das Werk Woodruff kommt
  im Normalbetrieb vollständig ohne fossile Brennstoffe aus. Die
  Flurförderzeuge am Standort tanken Wasserstoff.</p>
<p>
  <strong>Globale Produktionsstrategie: Local for Local</strong>
</p>
<p>Die Montage der Gen6-Hochvoltbatterien erfolgt in fünf neuen
  Produktionsstätten, die die BMW Group nach dem Prinzip „Local for
  Local“ nah an ihren Fahrzeugwerken errichtet. So entstehen neben
  Woodruff auch in Irlbach-Straßkirchen (Niederbayern), Shenyang (China)
  und San Luis Potosí (Mexiko) hochmoderne Montagewerke für
  Hochvoltbatterien. Im ungarischen Debrecen werden bereits seit Oktober
  2025 Hochvoltbatterien der neuesten Generation in Serie gefertigt. Der
  Ansatz „Local for Local“ stärkt regionale Infrastrukturen sowie
  bestehende Standorte und sichert somit Arbeitsplätze. Das globale
  Produktionsnetzwerk für Hochvoltbatterien profitiert von der engen
  Zusammenarbeit zwischen den deutschen Pilot- und den weltweiten Serienwerken.</p>
<p>
  <strong>So baut die BMW Group ihre Gen6-Hochvoltbatterien </strong>
</p>
<p>Die BMW Group bezieht die Batteriezellen für ihre Hochvoltbatterien
  von führenden Zellherstellern. Dabei gelten höchste technische
  Anforderungen. Beim Wareneingang werden zusätzliche Messungen, wie
  etwa der Spannung, durchgeführt. Es folgt die Bildung sogenannter
  Zellcluster, bei der die Batteriezellen mit Kühlern verbunden werden.
  Dieser Schritt sorgt für eine optimale Isolation und Kühlung der
  Zellen. Zellcluster und Zellkontaktiersystem werden per Laser
  gereinigt und punktgenau verschweißt. Eine lückenlose Inline-Prüfung
  überwacht jede Schweißnaht in Echtzeit. Ein innovativer
  Foaming-Prozess sorgt nun dafür, dass alle Elemente zu einer
  mechanischen Einheit werden und geschützt sind. Der gehärtete Schaum
  garantiert Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit der
  Hochvoltbatterie. Anschließend wird das Gehäuse geschlossen,
  abgedichtet und vernietet. Im letzten Montageschritt wird der Energy
  Master – die zentrale Steuereinheit – auf der Hochvoltbatterie
  verbaut. Für die Abdichtung der Hochvoltbatterie kommt ein
  dauerelastischer Dichtkleber zum Einsatz. Zum Abschluss durchlaufen
  alle Hochvoltbatterien eine 100-prozentige End-of-Line-Prüfung. Von
  Woodruff aus machen sich die Hochvoltbatterien dann auf den Weg in das
  nur 15 Meilen entfernte Werk Spartanburg.</p>
<p>
  <strong>Die Hochvoltbatterie des BMW iX5: 800 Volt und hoher Energiegehalt</strong>
</p>
<p>Der erste batterieelektrische BMW iX5 setzt auf die sechste
  Generation der BMW eDrive Technologie mit Rundzellen und
  800-Volt-Technologie. Mit einem nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in
  US und 141 kWh in EU (netto) verfügt der BMW iX5 60 xDrive über die
  bislang größte Hochvoltbatterie eines vollelektrischen BMW Modells.
  Für den Vortrieb sorgen je eine E-Maschine an der Vorder- und an der
  Hinterachse und der elektrische BMW xDrive Allradantrieb.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fanny De Leenheer<br>Tel: 038905175<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fanny.de-leenheer@partner.bmw.be">fanny.de-leenheer@partner.bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sustainability,Research &amp; Development,Drive Technologies,Locations,Production Plants,Mobility of the future,Spartanburg,Innovation,Artificial Intelligence,Battery Cells,Digitalisation,Information Technology]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 27 Jul 2026 13:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group und Mistral AI treiben KI in der Crashsimulation voran</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/bmw-group-und-mistral-ai-treiben-ki-in-der-crashsimulation-voran-de-lu/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/bmw-group-und-mistral-ai-treiben-ki-in-der-crashsimulation-voran-de-lu/</guid><pp:caseid>815319</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Industrielle Datensätze als Grundlage für KI-Training +++ KI verbessert Analyse und Auswertung von Crashsimulationen +++ Verbindung von Entwicklungskompetenz und KI-Expertise +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><div>
  <p>
    <strong>München / Paris.</strong> Die BMW Group und Mistral AI gehen
    eine Partnerschaft ein, um den Einsatz von KI in der Crashsimulation
    weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Qualität, Genauigkeit und
    Geschwindigkeit komplexer Entwicklungsaufgaben zu verbessern. Die
    Zusammenarbeit ist ein erster Schritt, um anwendungsspezifische KI
    auf weitere Bereiche der Fahrzeugentwicklung und entlang der
    Wertschöpfungskette der BMW Group zu skalieren.  </p>
</div>
<div>
  <p>„Für die BMW Group ist die Nutzung industrieller Daten ein
    zentraler Faktor, um künstliche Intelligenz in Wertschöpfung zu
    übersetzen“, sagt Dr. Franz Decker, CIO und Senior Vice President
    der BMW Group. „Durch die Kombination unserer Engineering-Datensätze
    mit den Trainingsfähigkeiten von Mistral AI entwickeln wir
    spezialisierte KI, die komplexe Entwicklungsaufgaben unterstützt.“  </p>
</div>
<div>
  <div>
    <p>
      <strong>Komplexität und Datenvolumen in der
      Crashsimulation</strong>  </p>
  </div>
  <div>
    <p>Der Umfang und die Komplexität der Crashsimulation bei der BMW
      Group unterstreichen den Bedarf an anwendungsspezifischer KI. Jede
      Woche führt das Unternehmen tausende virtuelle Crashsimulationen
      durch und erzeugt dabei große Mengen an Engineering-Daten. Über
      die Zeit ist so ein historischer Datensatz von mehr als einem
      Petabyte entstanden. Dieser enthält hochdetaillierte Informationen
      über Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten und bildet eine
      einzigartige Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells.</p>
  </div>
</div>
<div>
  <p>„Industrielle KI gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung und
    wir sind stolz, mit der BMW Group zusammenzuarbeiten“, sagt Marjorie
    Janiewicz, Chief Revenue Officer von Mistral AI. „Diese Kooperation
    zeigt, wie branchenspezifische KI-Modelle helfen können, komplexe
    technische Herausforderungen wie die Crashsimulation zu bewältigen.“  </p>
</div>
<div>
  <p>
    <strong>Large Industry Models als technische Grundlage</strong>  </p>
</div>
<div>
  <p>Für die Skalierung setzt die BMW Group auf sogenannte Large
    Industry Models (LIM). Diese KI-Systeme werden auf
    branchenspezifischen Engineering- und Simulationsdaten aus
    Fahrzeugentwicklung und Sicherheitstests trainiert. Im Unterschied
    zu generischen KI-Systemen integrieren LIMs Domänenwissen direkt in
    das Modell. Dafür sind neben industriellen Daten auch tiefgehende
    Expertise sowie technische Umgebungen erforderlich, in denen
    KI‑Systeme direkt aus Entwicklungsprozessen lernen können.  </p>
</div>
<div>
  <p>Die Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung industrieller Daten
    für die nächste Phase datengetriebener Wertschöpfung. Zugleich
    stärkt sie das KI‑ und Innovationsökosystem der BMW Group.  </p>
</div>
<div> </div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fanny De Leenheer<br>Tel: 038905175<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fanny.de-leenheer@partner.bmw.be">fanny.de-leenheer@partner.bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Safety, Security,Innovation,Artificial Intelligence,Software Development,Digitalisation]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 May 2026 11:35:10 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 28 May 2026 09:35:10 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Das neue BMW Group Werk München: Effizienter, flexibler und digitaler für die Produktion der Neuen Klasse</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/das-neue-bmw-group-werk-muenchen-effizienter-flexibler-und-digitaler-fuer-die-produktion-der-neuen-klasse-de-lu/</link>
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  <strong>München.</strong> Das BMW Group Werk München steht vor dem
  größten Meilenstein der Transformation: Im August startet hier die
  Serienproduktion des BMW i3, des zweiten Modells der Neuen Klasse.
  Damit beginnt der Rollout der Neuen Klasse im globalen
  Produktionsnetzwerk der BMW Group.</p>
<p>„Darauf haben wir uns intensiv vorbereitet. Mit der BMW iFACTORY
  haben wir einen konsistenten strategischen Rahmen für unsere
  Produktion erarbeitet“, erklärt Milan Nedeljković, Produktionsvorstand
  der BMW AG. „Wir haben in all unseren Werken die Weichen für die
  anstehenden Anläufe gestellt und stark in Technologien,
  Digitalisierung und KI investiert.“</p>
<p>Das BMW Group Werk München hat in den vergangenen Jahren eine
  umfassende Modernisierung durchlaufen. Das Ergebnis ist ein Werk, das
  heute noch effizienter, flexibler sowie digitaler arbeitet und optimal
  auf die Anforderungen der Elektromobilität und der Neuen Klasse
  ausgerichtet ist.</p>
<p>Und damit nicht genug: Ab 2027 wird das Münchner Werk ausschließlich
  vollelektrische Fahrzeuge produzieren und einen weiteren
  Effizienzschub erreichen. Dazu tragen eine vorrausschauende Planung,
  die enge Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteams und den Lieferanten
  sowie die moderne Produktionstechnik in den neuen Strukturen bei.
  „Bereits in den vergangenen Jahren haben wir Produktionskosten
  deutlich gesenkt. Mit dem Produktionsstart des BMW i3 werden wir die
  Produktionskosten am Standort München um weitere zehn Prozent
  reduzieren und damit unter dem Niveau der aktuellen Fahrzeuggeneration
  liegen“, sagt Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München. Neben
  optimierten Produktionsabläufen sowie der gezielten Automatisierung
  und Digitalisierung, sorgt auch die neue Fahrzeugarchitektur der Neuen
  Klasse für Effizienz.</p>
<p>Das Werk München investiert rund 650 Millionen Euro in die
  Transformation zu einem rein vollelektrischen Produktionsstandort.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Hocheffiziente Fertigung auf historischem Grund</strong></p>
<p>Das Werk München hat sich in mehr als 100 Jahren immer wieder neu
  erfunden – vom Standort außerhalb der Stadt bis zum heute urbanen
  Werk, das von der Stadt umgeben ist. Für die Neue Klasse wurde der
  Standort grundlegend umgebaut, während gleichzeitig die Produktion von
  bis zu 1.000 Fahrzeugen täglich weiterlief. Auf rund einem Drittel der
  Grundfläche entstand ein neuer Karosseriebau sowie eine hochmoderne
  Fahrzeugmontage inklusive neuer Logistikflächen. Gleichzeitig wurden
  auch die bestehenden Technologien umfassend modernisiert.</p>
<p>Werkleiter Peter Weber betont die Leistung der Belegschaft: „Diese
  Transformation gelingt nur gemeinsam mit den Menschen im Werk. Unsere
  Mitarbeitenden haben mit hoher Kompetenz, Begeisterung und großem
  Einsatz gezeigt, dass industrielle Spitzenproduktion auch unter
  anspruchsvollsten Bedingungen möglich ist. Der BMW i3 ist dabei erst
  der Anfang – künftig werden in München mehrere Modelle der Neuen
  Klasse gefertigt.“</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Zielbild für alle Technologien: die BMW iFACTORY</strong></p>
<p>Die <strong>BMW iFACTORY</strong> basiert auf den Handlungsfeldern
  Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Innerhalb dieses
  Rahmens setzen die weltweiten Werke jeweils standortspezifische
  Lösungen um und stärken so die Resilienz des Unternehmens sowie seine
  Fähigkeit, jederzeit und weltweit zuverlässig zu liefern. Auch im BMW
  Group Werk München wurde dieses Zielbild nun konsequent über alle
  Technologien hinweg umgesetzt.</p>
<p>„Wir haben den gesamten Wertstrom vom Lieferanten bis zum fertigen
  Kundenfahrzeug neu gedacht und jeden einzelnen Prozess im Detail
  angeschaut und optimiert. Heute ist unser Werk noch effizienter,
  flexibler und noch digitalisierter als je zuvor. Damit sichern wir die
  Zukunftsfähigkeit des Werks“, sagt Werkleiter Peter Weber.</p>
<p> </p>
<p>Im <strong>Presswerk</strong> entstehen aus Stahl‑ und
  Aluminiumplatinen in hochautomatisierten Pressenlinien täglich mehrere
  zehntausend Bauteile. Einheitliche Pressen‑ und Werkzeugstandards im
  weltweiten Produktionsnetzwerk führen zu Effizienzen auf vielerlei
  Ebenen: Installation und Integration der Anlagen sind einheitlich,
  Werkzeuge für die Pressen können im Netzwerk ausgetauscht werden,
  Mitarbeitende können an verschiedenen Standorten arbeiten und sich
  gegenseitig unterstützen. Ein KI‑gestütztes Kamerasystem trägt zur
  Qualitätskontrolle bei, bevor die Teile über ein unterirdisches
  Transportsystem in den Karosseriebau gelangen. Gegenüber früheren
  Strukturen hat sich der Output deutlich gesteigert. Verschnitt aus
  Stahl und Aluminium wird gesammelt, sortiert und anschließend für die
  Herstellung von neuen Stahl- oder Alu-Coils verwendet.</p>
<p> </p>
<p>Für die Neue Klasse hat das Werk München einen neuen
  <strong>Karosseriebau</strong> aufgebaut, dessen Anlagen mithilfe
  eines virtuellen Zwillings geplant und realisiert wurden. Insgesamt
  800 neue Industrieroboter übernehmen dort die Fügevorgänge; die
  Reduzierung auf fünf Fügeverfahren senkt die Prozesskomplexität. Mit
  einer Automatisierungsquote von rund 98 Prozent übernimmt Robotik
  einen Großteil der standardisierten Prozesse. Eine automatisierte
  Oberflächeninspektion (AOI) unterstützt die Qualitätsabsicherung.</p>
<p> </p>
<p>In der <strong>Lackiererei</strong> des Werks München steuern
  digitale und KI-gestützte Systeme zentrale Qualitätsprozesse. Die
  automatisierte Oberflächeninspektion (AOI) erfasst mithilfe von
  Kameras und künstlicher Intelligenz selbst kleinste Abweichungen an
  der Oberfläche und dokumentiert diese digital. Eine automatisierte
  Oberflächenbearbeitung (AOB) überarbeitet erkannte Abweichungen direkt
  im laufenden Prozess. Für die Abluftreinigung setzt die Lackiererei
  das energieeffiziente, elektrisch betriebene eRTO‑Verfahren ein.
  Ergänzt wird dies durch Wärme‑ und Energierückgewinnung sowie
  wassersparende Kreisläufe.</p>
<p> </p>
<p>Wo früher der Motorenbau angesiedelt war, hat die BMW Group im
  Werk München eine neue <strong>Montage</strong> für die Neue Klasse
  aufgebaut. Die Montage ist konsequent auf durchgängig digitale
  Prozesse ausgerichtet: Fahrzeuge, Anlagen und Werkzeuge sind vernetzt,
  digitales Live-Tracking und automatisierte Inline-Qualitätskontrollen
  unterstützen die Mitarbeitenden im Bandprozess. Schon während der
  Montage meldet der BMW i3 den Status von bis zu 20.000 Merkmalen
  digital an das Produktionssystem. Ergonomische Arbeitsplätze,
  höhenverstellbare Systeme und vereinfachte Abläufe entlasten die
  Beschäftigten, während gezielte Qualifizierung neue digitale
  Aufgabenfelder unterstützt.</p>
<p> </p>
<p>Die <strong>Logistik</strong> im BMW Group Werk München wurde im
  Rahmen der Transformation konsequent auf Effizienz und Direktanbindung
  der Produktion ausgerichtet. Pro Tag bewegt die Logistik im Werk
  München rund 2,5 Millionen Teile; künftig werden davon rund 70 Prozent
  direkt an die Montageplätze geliefert. Das reduziert interne
  Transportwege, spart Fläche und beschleunigt die Versorgung der
  Produktion. Ermöglicht wird dies durch eine speziell für den
  innerstädtischen Standort entwickelte, mehrstöckige Gebäudestruktur.
  Die Anlieferung erfolgt ebenerdig, anschließend werden die Teile über
  Fördertechnik in die jeweiligen Ebenen transportiert und dort direkt
  an die Montageplätze verteilt. So wird das Prinzip der
  Direktanlieferung auch im mehrstöckigen Werk konsequent umgesetzt.
  Parallel dazu wurde der Automatisierungsgrad der Logistik deutlich
  erhöht. Automatisierte Versorgungssysteme, Smart Transport Robots und
  fahrerlose Transportsysteme übernehmen künftig rund 60 Prozent der
  Versorgung. Ein digitaler Logistikleitstand steuert alle Prozesse
  zentral und sorgt für Transparenz sowie datenbasierte Optimierung.</p>
<p> </p>
<p>Eine Besonderheit im Werk München ist die hauseigene
  <strong>Sitzefertigung</strong>. Sie ist ein „Werk im Werk“ und
  übernimmt eine zentrale Rolle für Qualität und Bewertungskompetenz im
  Produktionsnetzwerk. In München werden die Sitze für alle Münchner
  Derivate gefertigt und Just-in-Sequence direkt an die Fahrzeugmontage
  geliefert. Die Inhouse-Sitzefertigung gilt konzernweit als Benchmark
  für Qualitätssicherung. Moderne, weitgehend automatisierte Prozesse
  sorgen für eine lückenlose Qualitätskontrolle. Ergänzt wird dies durch
  vollautomatisierte End-of‑Line‑Prüfungen, auch bei
  sicherheitsrelevanten Komponenten. Darüber hinaus stärkt die
  Sitzefertigung gezielt das Inhouse-Know‑how der BMW Group. Sie dient
  als Kompetenzträger und Innovation Hub, erprobt neue Materialien,
  Technologien und Fertigungskonzepte und unterstützt die Bewertung von
  Kosten, Qualität und Produktionsprozessen – mit Wirkung weit über den
  Standort München hinaus.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Globales Netzwerk, regionale Wertschöpfung: Hochvoltbatterie
    und E-Antrieb</strong></p>
<p>Mit dem neuen Montagewerk für Hochvoltbatterien im rund eineinhalb
  Stunden entfernten Irlbach‑Straßkirchen in Niederbayern setzt die BMW
  Group einen starken Impuls für die regionale Wertschöpfung in Bayern.
  Der Standort beliefert künftig nach dem Grundsatz „Local for Local“
  neben weiteren deutschen Fahrzeugwerken auch das Münchner Stammwerk
  mit Hochvoltbatterien der Gen6. Hier werden sie in den BMW i3 verbaut.
  Die Fertigung der Hochvoltbatterien kombiniert einen konsequenten
  Null‑Fehler‑Ansatz mit modernsten Produktionstechnologien, die in
  bayerischen Pilotwerken entwickelt wurden. Durch lückenlose
  Inline-Qualitätsprüfungen, digitale Zwillinge und den gezielten
  Einsatz künstlicher Intelligenz setzt die BMW Group neue Maßstäbe in
  der Batteriefertigung.</p>
<p>Der Gen6 E-Motor für den BMW i3 entsteht im BMW Group Werk Steyr in
  Österreich – einem Standort, der bereits seit über 40 Jahren Antriebe
  herstellt. Mit dem ersten E‑Motor im Portfolio baut das Werk seine
  Rolle als Musterbeispiel für Technologieoffenheit aus. Alle zentralen
  Komponenten des hochintegrierten E‑Antriebs – vom Rotor und Stator
  über den Inverter bis zum Getriebe – werden vor Ort gefertigt. Dafür
  wurden neue Produktionslinien und hochmoderne Sauberraum-Umgebungen
  geschaffen. Das Gehäuse des E-Motors erhält das österreichische
  Motorenwerk aus der Aluminiumgießerei des BMW Group Werks Landshut.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Research &amp; Development,Press Kit,Drive Technologies,Production,Locations,Production Plants,Logistics,Industry 4.0,Supply Chain,Digitalisation]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 00:01:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 01 Apr 2026 22:01:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Frag doch Factory Genius!“: Wie KI bei der Instandhaltung von Produktionsanlagen hilft</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/frag-doch-factory-genius-wie-ki-bei-der-instandhaltung-von-produktionsanlagen-hilft-de-lu/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-lu/frag-doch-factory-genius-wie-ki-bei-der-instandhaltung-von-produktionsanlagen-hilft-de-lu/</guid><pp:caseid>815304</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ KI-Assistent für Instandhaltung entwickelt: Factory Genius beschleunigt die Fehlersuche bei der BMW Group +++ Pilotprojekt im Werk Dingolfing bildet Basis für konzernübergreifende Lösung +++ Methodik auf weitere Bereiche übertragbar +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Wenn bei der Fahrzeugproduktion in einem BMW
  Group Werk eine Anlage ausfällt, zählt jede Minute. Das
  Instandhaltungsteam muss die Ursache der Störung schnell finden und
  beheben. Seit Kurzem können die Mitarbeitenden dazu den neuen
  digitalen KI-Assistenten „Factory Genius“ befragen. Dieser liefert
  ihnen binnen Sekunden Lösungsvorschläge für das spezifische
  Anlagenproblem. Dadurch verringert sich die Zeit für die
  Fehlerdiagnose auf ein Minimum.<br />
  <br />„KI-Anwendungen sind inzwischen aus einem modernen
  Produktionssystem nicht mehr wegzudenken und damit auch ein wichtiger
  Teil der digitalen Transformation bei der BMW Group. Das Beispiel
  Factory Genius zeigt, dass insbesondere generative KI die Abläufe für
  alle Beteiligten vereinfachen und dabei die Wirtschaftlichkeit erhöhen
  kann“, sagt Michael Ströbel, Leiter Prozessmanagement und
  Digitalisierung Order to Delivery bei der BMW Group. Doch wie genau
  unterstützt der digitale Wartungsassistent, der vor Kurzem in einer
  ersten Ausbaustufe „live“ ging, die Mitarbeitenden der Instandhaltung?<br />
  <br />
  <strong>Tool zur Wissensfindung</strong></p>
<p>Das Tool ist im Grunde eine Suchmaschine, die sehr schnell relevante
  Antworten auf konkrete Anwenderfragen aus einer riesigen Menge an
  Daten und Erfahrungsberichten herausfiltert. Die Suchfunktion greift
  jedoch nicht auf Inhalte und Informationen aus dem Internet zurück,
  sondern auf Anlagenhandbücher, Qualitätsdaten, interne Störberichte
  und Planungsdokumente, mit welchen sie zuvor gefüttert wurde. Damit
  das Datenmanagementsystem up-to-date bleibt, erhält es regelmäßig
  neues Wissen, etwa in Form von tagesaktuellen Schichtbuchdaten.<br />
  <br />Durch die Kopplung mit einem Large Language Model, wie es auch
  in ChatBots wie ChatGPT und Gemini zum Einsatz kommt, besitzt Factory
  Genius zudem Sprachverständnis: Die Software kann Daten nach
  relevanten Inhalten im sprachlichen Kontext durchsuchen und so bessere
  Ergebnisse als eine herkömmliche Suchmaschine liefern. Neben den
  Top-Treffern mit Verlinkung zu den Quellen fasst der Assistent auf
  Wunsch auch die in der Kontextsuche ermittelte Wartungsanweisung
  prägnant in wenigen Sätzen zusammen, der User kann Nachfragen stellen
  und mit ihm chatten.  <br />
  <br />
  <a name="_Hlk189815007"></a>
  <strong>Gemeinschaftliche Inhouse-Entwicklung</strong></p>
<p>Die Grundlage für diese Inhouse-Entwicklung legte ein Pilotprojekt im
  Karosseriebau des BMW Group Werks Dingolfing. Zeitgleich zu dem im
  Frühjahr 2024 entstandenen Dingolfinger Tool entwickelten in einem
  transparenten Prozess auch andere BMW Group Standorte ähnliche
  Lösungen, darunter das Werk in Spartanburg, USA, und das im
  südafrikanischen Rosslyn. Alle verfolgten das gleiche Ziel: den
  Zugriff auf Information im Störfall oder bei geplanter Schulung und
  Wartung zu verbessern. Die KI-Experten in der Münchner Zentrale
  bündelten dieses Know-how und integrierten die unterschiedlichsten
  Anforderungen aus den Werken zu einer konzernweiten
  „Best-of“-Anwendung, die nun in einer ersten Ausbaustufe weltweit über
  eine interne Plattform genutzt werden kann.</p>
<p>Zusätzlich zur Such- und Chatfunktion erhielt Factory Genius eine
  Übersetzungsfunktion. Das Tool wechselt jederzeit in die gewünschte
  Sprache und überwindet so Sprachbarrieren – eine Funktionalität, die
  beispielsweise beim Aufbau des neuen Werks im ungarischen Debrecen
  sehr hilfreich ist, da Handbücher oft nicht auf Ungarisch verfügbar sind.<br />
  <br />
  <strong>Übertragbare Methodik</strong></p>
<p>Die Technologie hinter Factory Genius hat das Potenzial, auch in
  anderen Anwendungsfällen in der Produktion eingesetzt zu werden. Durch
  den allgemeinen Ansatz lassen sich verschiedenste Dokumente anbinden
  und Assistenten für unterschiedliche Nutzergruppen entwickeln. Dank
  Cloud-Funktion ist das Tool außerdem schnell global verfügbar.</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:<br />
  <br />Julian Friedrich, BMW Group Werk Dingolfing, Leiter
  Kommunikation<br />Telefon: +49 8731 76 22020, E-Mail: <a href="mailto:Julian.Friedrich@bmw.de">Julian.Friedrich@bmw.de</a><br />
  <br />Benedikt Torka, BMW Group, Kommunikation
  Produktionsnetzwerk<br />Telefon: +49 89 382 32455, E-Mail: <a href="mailto:Benedikt.Torka@bmwgroup.com">Benedikt.Torka@bmwgroup.com</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Jeroen Lissens<br>Tel: +32-3-890-9708<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:jeroen.lissens@bmw.be">jeroen.lissens@bmw.be</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Artificial Intelligence,Digitalisation,Information Technology]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 02 Jul 2025 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
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