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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Schweiz]]></title>
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                    <language>de-ch</language>
                    <lastBuildDate>Fri, 30 Oct 2026 09:51:42 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 15:37:59 +0000</pubDate>
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                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Schweiz]]></title>
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                        <title>BMW 3ER VERBINDET PRODUKTNACHHALTIGKEIT MIT KURZEN WEGEN IM STANDORT-CLUSTER</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-3er-verbindet-produktnachhaltigkeit-mit-kurzen-wegen-im-standort-cluster/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-3er-verbindet-produktnachhaltigkeit-mit-kurzen-wegen-im-standort-cluster/</guid><pp:caseid>820653</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz wird auf weitere Antriebsvarianten des BMW 3er übertragen +++ Lieferkette, hohe Sekundärmaterialquoten und kurze Wege im bayerischen Produktionscluster unterstützen die Reduzierung des CO₂e-Fussabdrucks +++ BMW Group Standorte Dingolfing, Landshut, Irlbach-Strasskirchen und München verbinden Spezialisierung mit kurzen Wegen +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>  <strong>München.</strong> Mit der neuen BMW 3er Limousine überträgt  die BMW Group ihren ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konsequent  auf die vollelektrische Variante und das Modell mit Verbrennungsmotor.  Von der Lieferkette über die Produktion und Nutzungsphase bis zum  Recycling wurden zentrale Stellhebel mit dem Ziel optimiert, den  CO₂e-Fussabdruck über den gesamten Lebenszyklus zu reduzieren.</p><p>Einen wichtigen Beitrag leistet das bayerische Produktionscluster:  Die Werke Dingolfing, Landshut, Irlbach-Strasskirchen und München  bündeln zentrale Kompetenzen, verkürzen Transportwege und verbinden  spezialisierte Fertigungsschritte effizient miteinander.</p><p>  <strong>Dekarbonisierung der Lieferkette im Fokus</strong></p><p>Ein zentraler Hebel zur Senkung der CO₂e-Emissionen ist die  Lieferkette. Hier setzt die BMW Group insbesondere auf erneuerbare  Energien, höhere Sekundärmaterialquoten sowie Produkt- und  Prozessinnovationen. Die Massnahmen werden systematisch auf alle  Antriebsvarianten des neuen BMW 3er angewendet. Bereits in der  Produktentwicklung konnten die CO₂e-Emissionen in der Lieferkette beim  BMW i3 um rund 37 Prozent und bei der Variante mit Verbrennungsmotor  um rund 30 Prozent<a href="#_ftn1" title="">[1]</a>  reduziert werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den  Batteriezellen und dem Werkstoff Aluminium.<br />In den  Gen6-Batteriezellen des BMW i3 kommen anteilig Sekundärmaterialien für  Kobalt, Lithium und Nickel zum Einsatz. Bei der Herstellung der  Anoden- und Kathodenmaterialien sowie in der Zellfertigung nutzt die  BMW Group zudem erneuerbare Energien. Gegenüber der Gen5-Zelle des BMW  i4 sinkt der CO₂e-Footprint pro Wattstunde dadurch um rund 33 Prozent.</p><p>  <strong>Systematischer Einsatz von Sekundärmaterialien</strong></p><p>Massnahmen in der Lieferkette und an den eigenen Standorten  ermöglichen beim neuen BMW 3er hohe Sekundärmaterialquoten – auch bei  hochbeanspruchten Komponenten. Dazu zählen Fahrwerksbauteile aus  Aluminium wie Felgen, Schwenklager und Radträger, bei deren  Elektrolyse und Herstellung Strom aus erneuerbaren Quellen eingesetzt  wird. Auch bei der Karosserie kommen Sekundärmaterialien zum Einsatz:  Die Motorhaube besteht zu rund 70 Prozent aus recyceltem Aluminium.  Beim batterieelektrischen BMW i3 50 xDrive liegt die  Sekundärrohstoffquote des Gesamtfahrzeugs bei rund 31 Prozent, beim  BMW 3er mit Verbrennungsmotor bei rund 25 Prozent[1].</p><p>  <strong>BMW Group Standorte verbinden Nachhaltigkeit und Spezialisierung</strong></p><p>Die Standorte Dingolfing, Landshut, Irlbach-Strasskirchen und München  bündeln zentrale Kompetenzen im bayerischen Produktionscluster. Kurze  Transportwege und eng verzahnte Prozesse erschliessen dabei Potenziale  zur Verringerung der CO₂e-Emissionen.</p><p>  <em>„Der Cluster-Ansatz in der BMW-Produktion steht in unmittelbarer    Wechselwirkung zum Nachhaltigkeitskonzept: kurze Wege, räumliche    Nähe sind zentrale Kategorien eines Clusters, daraus lassen sich    unmittelbar ökonomische, ökologische und soziale    Nachhaltigkeitseffekte in regionaler Vernetzung und Konzentration    ableiten. Ein regionaler Produktionscluster - wie bei BMW - schafft    Mehrwert für Wirtschaft, Menschen, Umwelt - und natürlich die    Region“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Juchelka, Lehrstuhlinhaber für    Wirtschaftsgeographie, insbesondere Verkehr und Logistik, an der    Universität Duisburg-Essen.</em></p><p>  <strong>Landshut: Kompetenz für Leichtmetall und Komponenten</strong></p><p>Das BMW Group Werk Landshut ist das weltweit grösste Komponentenwerk  des Unternehmens und ein zentraler Kompetenzstandort für die  hauseigene Fertigung. In der Leichtmetallgiesserei entstehen Bauteile  für elektrische Antriebe sowie Motorkomponenten wie Kurbelgehäuse und  Zylinderköpfe. Für den neuen BMW 3er fertigt der Standort das Gehäuse  der E-Maschine an der Hinterachse der vollelektrischen Variante sowie  Kurbelgehäuse und Zylinderkopf für das Modell mit Verbrennungsmotor.  Die entsprechenden Antriebe entstehen im BMW Group Werk Steyr in  Österreich, das seit mehr als 40 Jahren für Antriebskompetenz im  Produktionsnetzwerk steht.</p><p>Der Standort Landshut verbindet langjährige Aluminium- und  Giessereikompetenz mit konkreten Nachhaltigkeitsmassnahmen. Dabei  kommt Aluminium aus Recyclingkreisläufen zum Einsatz. Bei der  Herstellung weiterer Materialien wird teilweise Strom aus erneuerbaren  Quellen genutzt. Die eigene Komponentenfertigung stärkt die  Materialkompetenz, schont Ressourcen und unterstützt die enge  Verzahnung der Produktionsprozesse.</p><p>  <strong>Irlbach-Strasskirchen: Hochvoltbatterien „Local for Local“</strong></p><p>Mit dem Werk Irlbach-Strasskirchen entsteht seit Frühjahr 2024 ein  neuer Montagestandort für Hochvoltbatterien der sechsten Generation.  Nach dem Prinzip „Local for Local“ versorgt das Werk ab Oktober 2026  den Standort München mit Hochvoltbatterien für den BMW i3. Dies stärkt  regionale Strukturen, verkürzt Transportwege und trägt zur Sicherung  von Arbeitsplätzen bei. Die enge Zusammenarbeit deutscher Pilotwerke  mit den weltweiten Serienwerken unterstützt zugleich das globale  Produktionsnetzwerk. Für den BMW i3 werden zentrale Komponenten in der  Nähe der Fahrzeugproduktion gefertigt. Der Transport nach München  erfolgt per E-Lkw.</p><p>Im Regelbetrieb kommt das Werk vollständig ohne fossile Energieträger  aus. Eine Photovoltaikanlage erzeugt einen Teil des benötigten Stroms  direkt vor Ort; der darüber hinausgehende Bedarf wird vollständig aus  erneuerbaren Quellen gedeckt. Für die Montage der Hochvoltbatterien  ist prozessbedingt kein Wasser erforderlich. So verbindet der Standort  die Industrialisierung der Elektromobilität mit emissionsärmerer und  ressourcenschonender Produktion.</p><p>  <strong>München: Transformation zur BMW iFACTORY</strong></p><p>Das BMW Group Werk München fertigt Fahrzeuge der Neuen Klasse und  folgt dabei den Prinzipien der BMW iFACTORY mit Fokus auf Effizienz,  Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Den gesamten Fremdstrombedarf  deckt der Standort aus erneuerbaren Quellen. Darüber hinaus setzt das  Werk auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – etwa durch  den Materialkreislauf im Presswerk: Stahl- und Aluminiumreste, die  beim Stanzen von Karosserieteilen entstehen, werden sortenrein  gesammelt, recycelt und anschliessend für die Herstellung neuer Coils genutzt.</p><p>  <strong>Dingolfing: Erneuerbare Energie und Prozesswärme</strong></p><p>Das BMW Group Werk Dingolfing verbindet effiziente  Produktionsprozesse mit einer engen Verzahnung der umliegenden  Komponentenstandorte. Der gesamte zugekaufte Strom stammt aus  erneuerbaren Quellen; ein Teil wird direkt vor Ort erzeugt. Seit Ende  2025 erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Werksdach mit einer  Leistung von knapp elf Megawatt Peak Strom für den Standort.</p><p>Ein neues Biomasse-Heizwerk westlich des Fahrzeugwerks liefert  zusätzlich bis zu 100.000 Megawattstunden regenerativ erzeugte  Nahwärme. Damit deckt der Standort etwa die Hälfte seines Prozesswärmebedarfs.</p><p>  <strong>Effizienz in der Nutzungsphase</strong></p><p>Mit dem Technologiepaket EfficientDynamics optimiert die BMW Group  die Effizienz des Fahrzeugs über alle relevanten Subsysteme hinweg.  Dazu zählen unter anderem Aerodynamik, Leichtbau,  rollwiderstandsoptimierte Reifen sowie das gesamte Energiemanagement.  EfficientDynamics ist bei der BMW Group seit 2007 im Einsatz und wird  für alle Antriebstechnologien angewendet. Beim neuen vollelektrischen  BMW i3 kommt zudem das Heart of Joy mit dem vollständig inhouse  entwickelten Driving Stack BMW Dynamic Performance Control zum  Einsatz. Das System ermöglicht ein müheloses, souveränes Fahrverhalten  und ein besonders kontrolliertes Verzögern bis zum Stillstand.  Zugleich steigert es die Effizienz: Beim Verzögern wird per  Rekuperation mehr Energie zurückgewonnen – in deutlich mehr  Fahrsituationen und bis in den Stillstand. Die Komponenten der  Gen6-Antriebstechnologie sind ebenso konsequent auf Effizienz optimiert.</p><p>Durch den Einsatz der sogenannten SiC-Technologie in den elektrischen  Antriebseinheiten konnten die Energieverluste um bis zu 40 Prozent  reduziert werden.</p><p>  <strong>Transparenz durch TÜV-verifizierten Product Carbon Footprint</strong></p><p>Zum Serienstart veröffentlicht die BMW Group den TÜV-verifizierten <a href="https://www.bmwgroup.com/de/nachhaltigkeit.html#accordion-a6226a4218-item-e20863e278">Product    Carbon Footprint</a> des BMW 3er. Der Bericht ist einschliesslich  der zugrunde liegenden Berechnungslogiken und -methoden öffentlich  zugänglich. Damit schafft die BMW Group Transparenz über die  verwendeten Rohstoffe und die CO₂e-Emissionen entlang des gesamten  Lebenszyklus des Fahrzeugs.</p><p>Für einzelne Bauteile und Materialien basiert die Ermittlung des  Product Carbon Footprint auf dem Catena-X-Regelwerk. Das  Datenökosystem ermöglicht den standardisierten Datenaustausch und die  Rückverfolgbarkeit von Emissionsdaten entlang der Wertschöpfungskette  – von der Rohstoffgewinnung bis zum Endprodukt.</p><div>  <hr />  <div>    <p>      <a href="#_ftnref1" title="">[1]</a> Beim      dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen      Prognosewert. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP)      bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.</p>  </div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Shaira Mueller<br />Tel: +41-58-269-1092<br />E-Mail Adresse: <a href="mailto:shaira.mueller@bmw.ch">shaira.mueller@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[3 Series,Sedan,Sustainability,Munich,CO2 Emissions,Landshut,Dingolfing,Irlbach,Steyr,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 28 Oct 2026 15:37:59 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group Werk Landshut entwickelt Software für humanoide Robotik in der Komponentenfertigung.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-werk-landshut-entwickelt-software-fuer-humanoide-robotik-in-der-komponentenfertigung/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-werk-landshut-entwickelt-software-fuer-humanoide-robotik-in-der-komponentenfertigung/</guid><pp:caseid>820648</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Fokus auf Software-Stack-Entwicklung, Verknüpfung von Daten, Robotik und Anwendungsfällen in Komponentenfertigung +++ Partner aus Wissenschaft und Industrie unterstützen das Projekt +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>Landshut.</strong> Die BMW Group baut ihre Kompetenzen im
  Bereich Physical AI weiter aus. Das BMW Group Werk Landshut übernimmt
  dabei zentrale Entwicklungsaufgaben für Software im Bereich
  KI-gestützter Robotik in der Komponentenfertigung. Im Fokus stehen
  offene Softwareplattformen, das Generieren, Bereitstellen und
  Aufbereiten von Trainingsdaten, Simulation und Bewegungsplanung sowie
  das Trainieren von Robotersystemen. Die Aktivitäten ergänzen die
  bereits laufenden Pilotprojekte zum Einsatz humanoider Robotik in den
  Werken Leipzig und Spartanburg.</p>
<p>Landshut bringt dafür seine Rolle als Kompetenzstandort für die
  Inhouse-Komponentenfertigung ein. Die hohe Bandbreite an Produkten und
  Fertigungsverfahren bietet ideale Voraussetzungen, um neue Ansätze der
  KI-gestützten Robotik unter realen Produktionsbedingungen zu
  entwickeln und zu bewerten. Im Zentrum der Aktivitäten steht die
  Frage, welche Aufgaben sich künftig für humanoide Robotersysteme
  eignen – insbesondere dort, wo Flexibilität, feinmotorische
  Fähigkeiten und ein Verständnis der Arbeitsumgebung gefragt sind.
  Dafür entwickelt das Werk Landshut Software, mit der Roboter ihre
  Umgebung erfassen, Situationen bewerten und eigenständig passende
  Handlungen ableiten können.</p>
<p>„Im BMW Group Werk Landshut verbinden wir Softwarekompetenz mit der
  industriellen Praxis unserer Komponentenfertigung. So können wir neue
  Technologien frühzeitig testen und ihren Nutzen für die Produktion
  fundiert bewerten“, sagt <strong>Dr. Wolfgang Blümlhuber,
    Bereichsleiter Technologie Fahrdynamik und Inhouse-Komponentenfertigung.</strong>
</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Technologische Grundlagen für KI-gestützte Robotersysteme<br />
  </strong>Ausgangspunkt ist die Weiterentwicklung der
  Softwarearchitektur. Am Standort Landshut setzt die BMW Group auf
  offene Plattformen. Sie ermöglichen es, Roboter flexibel und
  skalierbar über die Kombination klassischer Programmierung
  (deterministische Programmierung) und moderner KI-Modelle
  (Vision-Language-Action-Modelle, VLA) zu trainieren. Diese verbinden
  Bildinformationen, Sprachverständnis und Handlungen des Roboters. Ziel
  ist ein modulares Robotik-Ökosystem, in dem unterschiedliche Systeme
  zusammenspielen. So entsteht eine technische Basis für neue Funktionen
  und vielfältige industrielle Anwendungsfälle.</p>
<p>Dafür braucht es verlässliche Daten. Im Werk Landshut erfasst das
  Projektteam Daten aus realen Produktionsumgebungen und Testaufbauten
  und integriert sie in Robotersimulationen, in denen Bewegungsabläufe
  und Bewegungsplanung virtuell abgebildet werden. So lassen sich
  Prozesse vorab testen und Lernprozesse beschleunigen. Neue Ansätze
  werden zunächst ausserhalb der laufenden Produktion erprobt, in
  Pilotprojekten realisiert und anschliessend schrittweise skaliert.</p>
<p>Parallel dazu erwerben humanoide Robotersysteme neue Fähigkeiten
  durch demonstrationsbasiertes Lernen. Hierbei werden Bewegungsabläufe
  und Arbeitssequenzen zunächst vom Projektteam vorgeführt. Die dabei
  entstehenden Daten werden über Kamerasysteme sowie
  Motion-Capture-Anzüge und Datenhandschuhe erfasst. Anschliessend
  werden sie in generalisierbare Verhaltensmodelle, sogenannte Policies,
  überführt, die auf unterschiedliche Aufgaben und Anwendungsszenarien
  übertragen werden können.</p>
<p>„Für uns ist entscheidend, die Technologie sehr nah an realen
  Anforderungen zu entwickeln. Wir prüfen nicht nur, was technisch
  möglich ist, sondern wo humanoide Robotik in der Komponentenfertigung
  tatsächlich einen belastbaren Nutzen bringen kann. So entsteht Schritt
  für Schritt ein klares Bild davon, welche Anwendungen sich für den
  industriellen Einsatz eignen“, sagt <strong>Christoph Jagoda,
    Projektleiter Physical AI im BMW Group Werk Landshut</strong>.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Einsatzpotenziale in der Komponentenfertigung<br />
  </strong>Auf dieser Basis arbeitet das Werk Landshut an Einsatzfeldern
  für humanoide Robotik in der Komponentenfertigung. Im Fokus stehen
  Aufgaben, die viel Flexibilität, feinmotorische Fähigkeiten und ein
  gutes Verständnis von Objekten und Arbeitsumgebungen erfordern. Dazu
  zählen etwa das Erkennen und Einordnen von Umgebungen, das Bestimmen
  von Position und Zustand, das Planen effizienter Bewegungen sowie das
  gezielte Greifen und Bewegen von Bauteilen.</p>
<p>Zur Weiterentwicklung der technologischen Grundlagen arbeitet die BMW
  Group am Standort Landshut eng mit Partnern aus Industrie und
  Wissenschaft zusammen. Dazu gehört insbesondere die direkte
  Kooperation mit Athenyx Robotics, einem eigens für diesen
  Technologiebereich gegründeten Startup, das aus dem
  Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen hervorgegangen ist und
  sich in unmittelbarer Nähe des BMW Group Werks Landshut angesiedelt hat.</p>
<p>Das Technologieunternehmen entwickelt gemeinsam mit den Spezialisten
  der BMW Group KI-basierte Software für intelligente Robotersysteme. Im
  Mittelpunkt steht dabei ein sogenannter „Intelligence Stack“, der
  Wahrnehmung, Lernen, Simulation und Entscheidungsfindung miteinander
  verbindet. Ziel ist es, humanoide Roboter zu befähigen, komplexe
  Aufgaben in industriellen Umgebungen eigenständig auszuführen. Dazu
  sollen die Systeme ihre Umgebung erfassen, Situationen bewerten und
  auf dieser Grundlage passende Handlungen ableiten können. Durch den
  plattformbasierten Ansatz können erlernte Fähigkeiten perspektivisch
  über unterschiedliche Robotersysteme und Anwendungsfälle hinweg
  genutzt werden.</p>
<p>Ergänzend dazu kooperiert das Werk Landshut mit der Hochschule
  Landshut, etwa bei der Datengenerierung, der Simulation sowie der
  Entwicklung und Erprobung konkreter Anwendungsfälle.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Shaira Mueller<br>Tel: +41-58-269-1092<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:shaira.mueller@bmw.ch">shaira.mueller@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Research &amp; Development,Production,Landshut]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 21 Jul 2026 09:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group setzt im Produktionssystem vermehrt auf individuelle Roboter-Greifer aus dem 3D-Drucker</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-setzt-im-produktionssystem-vermehrt-auf-individuelle-roboter-greifer-aus-dem-3d-drucker-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-setzt-im-produktionssystem-vermehrt-auf-individuelle-roboter-greifer-aus-dem-3d-drucker-de-ch/</guid><pp:caseid>789426</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Schnell, kostengünstig und flexibel mit Additive Manufacuturing +++ Neuer bionischer Greifer im BMW Group Werk Landshut spart nochmals Gewicht ein +++ Innovativer bionischer Greifer für komplette Bodengruppen im BMW Group Werk München +++ Weltweit mehr als 400.000 produzierte Teile aus 3D-Druck+++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung ist die BMW
  Group ein Vorreiter im Bereich des Additive Manufacturing, besser
  bekannt als 3D-Druck. Nachdem bereits seit 1991 einzelne Fahrzeugteile
  und Komponenten zunächst für Konzeptfahrzeuge, Prototypen und
  Rennfahrzeuge sowie später auch für Serienmodelle aus 3D-Druckern
  kommen, fertigt die BMW Group selbst in verschiedenen
  3D-Druckverfahren auch zahlreiche Arbeitshilfsmittel und Werkzeuge für
  das eigene Produktionssystem. Von anfangs massgeschneiderten Orthesen
  für Mitarbeitende über Lehren und Produktionshilfsmittel reicht dies
  jetzt bis zu grossen gewichtsoptimierten Roboter-Greifern etwa für
  CFK-Dächer und ganze Bodengruppen. Am „Additive Manufacturing Campus“
  in Oberschleissheim, wo die BMW Group Produktion, Forschung und
  Weiterbildung zum 3D-Druck unter einem Dach gebündelt hat, wurden im
  Jahr 2023 insgesamt mehr als 300.000 Teile „gedruckt“. Dazu kamen in
  allen Werken des weltweiten Produktionsnetzwerks, von Spartanburg über
  die deutschen bis zu den asiatischen Standorten, in den letzten Jahren
  weit mehr als 100.000 gedruckte Teile hinzu.</p>
<p>„Der vermehrte Einsatz von Additive Manufacturing im BMW Group
  Produktionssystem bringt zahlreiche Vorteile. Wir sind damit zum
  Beispiel in der Lage, schnell, kostengünstig und flexibel selbst
  Produktionshilfsmittel und Handling-Greifer zu produzieren, die wir
  jederzeit individuell an die Bedürfnisse anpassen und dazu
  gewichtsoptimiert gestalten können. Weniger Gewicht ermöglicht höhere
  Geschwindigkeiten am Band, verkürzte Taktzeiten und reduzierte Kosten.
  Ausserdem können mittelfristig kleinere Roboter eingesetzt werden, was
  ebenfalls CO<sub>2</sub>‑Emissionen und Kosten verringert“, sagt Jens
  Ertel, Leiter des Additive Manufacturing Campus.</p>
<p>„Neben den direkten Additive Manufacturing Verfahren nutzt die BMW
  Group am Standort Landshut seit vielen Jahren den 3D-Druck mit Sand
  zur Erstellung von Guss-Formen. Genutzt wird diese Technologie
  klassischerweise zur Herstellung von Guss-Prototypen sowie auch im
  Grossserieneinsatz für Hochleistungsmotor-Kompenten. Als weiteres
  hochattraktives Einsatzfeld zeigt sich nun die Anwendung für
  grossformatige Produktionshilfsmittel“, sagt Klaus Sammer, Leiter
  Produkt- und Prozessplanung Leichtmetallguss.</p>
<p>
  <strong>Gedruckte Gussformen für die Herrstellung von
    Aluminium-Zylinderköpfe im Grossserieneinsatz</strong></p>
<p>Im BMW Group Werk Landshut sind additive Fertigungsverfahren schon
  länger im täglichen Einsatz. Dazu gehören unter anderem bereits seit
  vielen Jahren die Gussformen für die Herstellung von
  Aluminium-Zylinderköpfen, die im Sandguss-Verfahren dreidimensional
  gedruckt werden. Dabei wird Sand wiederholt in dünnen Schichten
  aufgetragen und mittels Binder verbunden. So lassen sich auch
  Gussformen für die Fertigung sehr komplexer Strukturen realisieren,
  die dann mit verflüssigtem Aluminium gefüllt werden.</p>
<p>
  <strong>Fertigung grossflächiger Roboter-Greifer für CFK-Dächer im 3D-Druck</strong></p>
<p>Schon seit einigen Jahren nutzt das Landshuter Leichtbau- und
  Technologiezentrum der BMW Group auch ein besonders grossflächiges
  Greifer-Element, das im 3D-Druckverfahren entstanden ist. Der rund
  120 Kilogramm leichte Greifer für einen Roboter lässt sich in einer
  Druckzeit von lediglich 22 Stunden herstellen und kommt dann an einer
  Presse in der Fertigung von allen CFK-Dächern für die Modelle der BMW
  M GmbH zum Einsatz. Dabei wird zunächst die Presse mit den
  CFK-Rohmaterial bestückt. Für die Entnahme der fertigen Dächer wird
  der Greifer einfach um 180 Grad gedreht. Im Vergleich zu herkömmlichen
  Greifern war die im 3D-Druck hergestellte Version rund 20 Prozent
  leichter, wodurch sich die Nutzungsdauer der Roboter verlängert sowie
  Verschleiss und Wartungsintervalle der Anlagen reduzierten. Die
  kombinierte Verwendung für zwei Arbeitsschritte reduzierte zudem die
  Taktzeit. Alleinstellungsmerkmal des Roboter-Greifers ist die ideale
  Kombination von zwei unterschiedlichen 3D-Druck-Verfahren. Während die
  Vakuumgreifer und die Halter der Nadelgreifer zur Aufnahme des
  CFK-Rohmaterials mittels Selektiver Laser Sinterung (SLS) entstehen,
  werden die grossflächige Dachschale und die Tragstruktur mittels Large
  Scale Printing (LSP) hergestellt. Im LSP lassen sich grossflächige
  Bauteile kostengünstig und nachhaltig produzieren. Dabei werden
  Spritzgussgranulat und recycelte Kunststoffe verwendet, auch
  CFK‑Reststoffe lassen sich nutzen und weiterverwerten. Im Vergleich
  zum Einsatz von Primärrohstoffen ist der CO<sub>2</sub>-Ausstoss bei
  der Herstellung des Greifers um mehr als 60% geringer.</p>
<p>
  <strong>Weitere Gewichtseinsparung durch neue bionische Greifer-Generation</strong></p>
<p>Im Sommer 2023 wurde eine neue, nochmals leichtere Greifer-Generation
  eingeführt. Dafür wurde das vorherige Greiferkonzept analysiert und
  topologisch optimiert – die Geburtsstunde für den bionischen
  Roboter-Greifer. Dieser kombiniert die Dachschale aus dem LSP-Drucker
  mit SLS-Saugern und einer bionisch optimierten Tragstuktur. Für diese
  wird im Sandguss eine Form mit gedruckten Kernen genutzt, mit der die
  filigran wirkende Aluminium-Struktur gegossen wird. Der neue Greifer
  spart im Vergleich zum Vorgänger weitere 25 Prozent Gewicht ein,
  dadurch kann der komplette Herstellungsprozess eines CFK-Dachs für den
  BMW M3 mit nur noch einem statt zuvor drei Robotern realisiert werden.
  Mittlerweile kommen im BMW Group Werk Landshut für alle CFK-Dächer
  Doppel-Greifer zum Einsatz, die mittels 3D-Druck individuell intern
  hergestellt wurden.</p>
<p>
  <strong>Neue, mittels 3D-Druck erstellte Greifer auch im Karosseriebau
    im Einsatz</strong></p>
<p>Auch im Karosseriebau setzt die BMW Group bereits auf mit Hilfe von
  3D-Druck erstellte Greifer, beispielsweise im LSP-Verfahren gedruckte
  Greifer zum Handling von Türen im BMW Group Werk Regensburg. „Durch
  den Einsatz einer optimierten Tragstruktur aus dem 3D-Druck konnten
  wir beim Handling von Türelementen im Werk Regensburg die Steifigkeit
  des Greifers erhöhen und dabei gleichzeitig das Gewicht reduzieren. In
  Folgeprojekten können dadurch Roboter mit geringer Traglast zum
  Einsatz gebracht werden, was zur Kostenreduzierung beiträgt,“ erklärt
  Florian Riebel, Leiter der Türen- und Klappenproduktion in Regensburg.</p>
<p>Im BMW Group Werk München geht das Unternehmen jetzt noch einen
  Schritt weiter. Seit neustem werden im Stammwerk erste Exemplare eines
  bionischen Roboter-Greifers genutzt, der die komplette Bodengruppe
  eines BMW i4 fassen und bewegen kann. Für den Greifer der Bodengruppe
  entsteht per 3D-Druck eine Sandgussform, die mit flüssigem Aluminium
  gefüllt wird. Der Träger ist in Bezug auf sein Gewicht und seine
  maximale Traglast optimiert und wiegt mit allen zusätzlichen
  Anbauelementen lediglich 110 Kilogramm. Damit ist er rund 30 Prozent
  leichter als das vorherige, konventionelle Modell. Die Herstellung mit
  Sandguss und Aluminium bietet die Möglichkeit, auch lastoptimierte
  filigrane Strukturen darstellen zu können. Das bringt eine maximale
  Gewichtsreduzierung und ermöglicht so mittelfristig den Einsatz
  kleinerer und leichterer Schwerlastroboter, die weniger Energie
  benötigen und damit die CO<sub>2</sub>‑Emissionen reduzieren. Markus
  Lehmann, Leiter Anlagentechnik und  Robotik im BMW Group Werk München
  ordnet ein: „Im Werk München bauen wir den Einsatz von additiv
  gefertigten Produktionshilfsmitteln kontinuierlich weiter aus. Im
  Bereich der Greifer- und Handlingssysteme nutzen wir den 3D-Druck, um
  unsere etablierten Greifer mit individuellen, gedruckten Anbauelemente
  auszustatten und ersetzten bereits komplette Greifersysteme durch
  hochintegrierte und gewichtsoptimierte Tragstrukturen. Beim Handling
  der kompletten BMW i4 Bodengruppe konnten wir so das Gewicht um 30
  Prozent, für den kompletten Greifer um über 50 kg, verringern und
  entsprechend die Lebensdauer unserer Anlagen verlängern.“</p>
<p>
  <strong>Einsatz innovativer Softwarelösungen im Additive Manufacturing</strong></p>
<p>Die Auslegung und Berechung von filigranen und bionischen Strukturen
  erfolgt mit Hilfe von speziellen, generischen Softewaretools, zum
  Beispiel mit Synera. In diese Software, die ehemals Elise hiess, hatte
  BMW iVentures strategisch investiert. Synera ermöglicht eine schnelle
  und effiziente Optimierung und findet mittlerweile in vielen
  Entwicklungsbereichen der BMW Group Anwendung. Speziell im 3D-Druck
  lohnt sich der Einsatz der Software, da die in ihrer Topologie
  optimierten, bionischen Strukturen durch den hohen Freiheitsgrad des
  3D-Druck annähernd eins zu eins gedruckt werden können. Damit kann das
  volle Leichtbaupotential ausgenutzt werden. Im Additive Manufacturing
  Campus der BMW Group vergleicht ein Team von Design- und
  Konstruktionsspezialisten, die verschiedensten Softwarelösungen und
  nutzt diese für die Auslegung von Komponenten. Das Know-how zum 3D
  Druck wird vom Additive Manufacturing Campus unternehmensweit
  geschult. Im vorliegenden Anwendungsfall der Greifer-Auslegung wurden
  spezielle Workflows entwickelt und eingesetzt, die die Berechnung und
  Konstruktion der Tragstruktur weitestgehend automatisiert und damit
  schnell und effizient durchführen.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fabio Zingg<br>Tel: +41-58-269-1094<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fabio.zingg@bmw.ch">fabio.zingg@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Locations,Production,Production Plants,Landshut,Regensburg]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Mit der Kraft der Wüstensonne:  BMW Group bezieht mit Solarenergie hergestelltes Aluminium</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/mit-der-kraft-der-wuestensonne--bmw-group-bezieht-mit-solarenergie-hergestelltes-aluminium/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/mit-der-kraft-der-wuestensonne--bmw-group-bezieht-mit-solarenergie-hergestelltes-aluminium/</guid><pp:caseid>789179</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Mit Solarenergie hergestelltes Aluminium deckt nahezu die Hälfte des jährlichen Bedarfs der Leichtmetallgießerei im Werk Landshut ab +++ Vertrag mit Emirates Global Aluminium umfasst dreistelligen Millionen-Euro-Betrag und 43.000 Tonnen Aluminium in 2021 +++ BMW Group plant, auch langfristig mit Grünstrom hergestelltes Aluminium zu beziehen und spart damit rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><ul>
  <li>Wendt: „Werden die CO<sub>2</sub>-Emissionen im
    Lieferantennetzwerk bis 2030 um 20% reduzieren“</li></ul>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group bezieht ab sofort Aluminium,
  für dessen Herstellung Strom aus Sonnenenergie zum Einsatz kommt. Dies
  ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Unternehmensziel, die
  CO<sub>2</sub>-Emissionen im Lieferantennetzwerk bis 2030 um 20% zu
  senken. Da die Herstellung von Aluminium sehr energieintensiv ist, hat
  der Einsatz von Grünstrom – wie beispielsweise Solarstrom –
  erhebliches Potenzial bei der Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen.
  Daher plant die BMW Group auch langfristig, mit Grünstrom
  hergestelltes Aluminium zu beziehen und spart damit in den nächsten
  zehn Jahren ca. 2,5 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Emissionen. Das
  entspricht ca. drei Prozent der selbst gesetzten CO<sub>2</sub>-Ziele
  für das Lieferantennetzwerk.</p>
<p> </p>
<p>„Wir gehen beim Thema Nachhaltigkeit voran und setzen unsere
  Nachhaltigkeitsziele konsequent um. Über 50% der CO<sub>2</sub>-Ziele,
  die wir uns bis 2030 für das Lieferantennetzwerk gesetzt haben, können
  wir allein durch den Einsatz von Grünstrom erreichen. Die Verwendung
  von Solarstrom für die Produktion von Aluminium ist ein großer Schritt
  in diese Richtung“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für
  Einkauf und Lieferantennetzwerk.</p>
<p> </p>
<p>Das mit Solarenergie hergestellte Aluminium wird in der
  Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut zu Karosserie- und
  Antriebskomponenten weiterverarbeitet, wie sie beispielsweise auch für
  Elektroantriebe benötigt werden. Mit 43.000 Tonnen im Wert eines
  dreistelligen Millionen-Euro-Betrags deckt der Bezug des
  Solar-Aluminiums nahezu die Hälfte des jährlichen Bedarfs der
  Leichtmetallgießerei im Werk Landshut ab.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Einsatz von Grünstrom trägt maßgeblich zur Reduktion von
    CO<sub>2</sub>-Emissionen bei</strong></p>
<p>Mit dem Trend zur E-Mobilität verschiebt sich der Anteil der
  CO<sub>2</sub>-Emissionen im Lebenszyklus eines Fahrzeugs deutlich auf
  die vorgelagerte Wertschöpfung im Lieferantennetzwerk. Bei einem
  elektrifizierten Fahrzeug sind die CO<sub>2</sub>-Emissionen in der
  Nutzungsphase deutlich geringer, während gleichzeitig die Herstellung
  von Batteriezellen oder Aluminium sehr energieintensiv ist. So würden
  ohne Gegenmaßnahmen die CO<sub>2</sub>-Emissionen je Fahrzeug in der
  Lieferkette der BMW Group bis 2030 um mehr als ein Drittel steigen.
  Diesen Trend will das Unternehmen nicht nur stoppen, sondern sogar
  umkehren und die CO<sub>2</sub>-Emission je Fahrzeug verglichen mit
  2019 sogar um 20 Prozent senken.</p>
<p> </p>
<p>Mit den Lieferanten für die Batteriezellen der aktuellen, fünften
  Generation hat die BMW Group daher bereits vereinbart, dass für die
  Produktion der Batteriezellen ausschließlich Grünstrom verwendet wird.</p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group geht nun den nächsten, konsequenten Schritt, indem sie
  mit Grünstrom produziertes Aluminium bezieht. Denn mit dem Anstieg der
  E-Mobilität bekommt Aluminium eine zunehmende Bedeutung, da es als
  Leichtbaumaterial das hohe Gewicht der Batterien in den
  elektrifizierten Fahrzeugen teilweise kompensieren kann. Gleichzeitig
  ist die Herstellung von Aluminium sehr energieintensiv. Allein die
  Erzeugung des Stroms für die Herstellung von Primäraluminium, also des
  direkt aus dem mineralischen Grundstoff Alumina hergestellten
  Aluminiums, ist für etwa 60 Prozent der Treibhausgasemissionen der
  weltweiten Aluminiumindustrie verantwortlich. Der Einsatz von
  Solarstrom ist damit ein wirksamer Hebel, um die mit der
  Aluminiumschmelze verbundenen C0<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Solarpark in der Wüste liefert Grünstrom für die Herstellung
    von Aluminium </strong></p>
<p>Mit Emirates Global Aluminium (EGA) verbindet die BMW Group eine
  langjährige Lieferbeziehung für Primäraluminium. EGA setzt nun als
  erstes Unternehmen der Welt auch Solarstrom für die kommerzielle
  Produktion von Aluminium ein und liefert dieses zunächst exklusiv an
  die BMW Group. Den Strom für die Produktion des für die BMW Group
  bestimmten Aluminiums bezieht EGA aus dem Mohammed Bin Rashid Al
  Maktoum Solarpark in der Wüste außerhalb von Dubai.</p>
<p>Betreiber des Solarparks, der in seiner Endausbaustufe der größte
  Solarpark der Welt werden soll, ist die Dubai Electricity and Water
  Authority. Sie lässt den nachhaltig erzeugten Strom durch Dritte
  zertifizieren und liefert ihn somit nachverfolgbar und transparent an EGA.</p>
<p> </p>
<p>Abdulnasser Bin Kalban, Chief Executive Officer von EGA, sagte: „Wir
  freuen uns, dass die BMW Group der erste Kunde für das kohlenstoffarme
  CelestiAL-Aluminium von EGA ist. Aluminium ist leicht, stark und
  unendlich recycelbar. Deshalb spielt es eine wichtige Rolle bei der
  Entwicklung einer nachhaltigeren Gesellschaft und macht das moderne
  Leben erst möglich. Aber es kommt auch darauf an, wie nachhaltig
  Aluminium hergestellt wird. Solaraluminium ist ein Schritt nach vorne
  – es nutzt eine natürliche und reichlich vorhandene Energiequelle in
  unserer Wüstenumgebung, um ein Metall herzustellen, das für die
  Zukunft unseres Planeten lebenswichtig ist.“</p>
<p> </p>
<p>Wendt ergänzt: „Mit EGA haben wir einen starken Partner gefunden, dem
  genauso wie uns nachhaltiges Handeln wichtig ist. Es ist eine
  besondere Ehre, dass wir das mit Solarstrom hergestellte Aluminium als
  erster Kunde erhalten. Aluminium spielt in der E-Mobilität eine
  wichtige Rolle und der Einsatz von nachhaltig produziertem Aluminium
  ist für unser Unternehmen von großer Bedeutung.“</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Innovative Fertigungsverfahren: <br />Die Leichtmetallgießerei
    im BMW Group Werk Landshut</strong></p>
<p>Die Leichtmetallgießerei ist der größte Produktionsbereich des BMW
  Group Werks Landshut und die einzige Fertigungsstätte für
  Leichtmetallguss der BMW Group europaweit. Im vergangenen Jahr
  fertigten die über 1.600 Mitarbeiter der Leichtmetallgießerei des BMW 
  Group Werks Landshut 2,9 Millionen Gusskomponenten. Zum
  Produktionsumfang zählen Motorkomponenten wie Zylinderköpfe und
  Kurbelgehäuse, Komponenten für elektrische Antriebe oder großflächige
  Strukturbauteile für die Fahrzeugkarosserie.</p>
<p>Die Leichtmetallgießerei zählt zu den modernsten Gießereien weltweit.
  Die innovativen Fertigungsverfahren sind nachhaltig und wurden
  mehrfach ausgezeichnet. Zur Fertigung der Gussteile arbeitet die
  Leichtmetallgießerei unter anderem mit formgebenden Sandkernen. Die
  Sandkerne werden mit Hilfe anorganischer Bindemittel hergestellt. Beim
  Gießen werden so gut wie keine Emissionen freigesetzt. Für die
  Serienproduktion der Gusskomponenten kommen fünf verschiedene
  Gießverfahren zum Einsatz. In Abhängigkeit vom jeweiligen
  Bauteilkonzept, den technologischen Anforderungen und dem
  Produktionsvolumen wird das jeweils am besten geeignete Gießverfahren ausgewählt.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Zertifizierung durch die Aluminium Stewardship Initiative (ASI)</strong></p>
<p>Die Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut wurde bereits
  im Dezember 2019 für ihren nachhaltigen Einsatz von Aluminium
  zertifiziert. Sie erfüllt die Standards der Aluminium Stewardship
  Initiative (ASI), einer internationalen, gemeinnützigen Organisation,
  die von Umwelt- und Industrieverbänden, Nichtregierungsorganisationen,
  Aluminiumproduzenten sowie verarbeitenden Unternehmen getragen wird.
  Die ASI hat das Ziel, den Beitrag von Aluminium zu einer nachhaltigen
  Gesellschaft zu maximieren, und definiert Nachhaltigkeitskriterien für
  eine ökologisch und sozial verantwortungsvolle
  Aluminium-Wertschöpfungskette. Durch diese Initiative erhielt die BMW
  Group nach Prüfung durch eine unabhängige dritte Partei die
  Bestätigung, dass die Leichtmetallgießerei einen bewussten und
  verantwortungsvollen Umgang mit dem Werkstoff Aluminium verfolgt.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen</strong></p>
<p>Neben dem Einsatz von Grünstrom für die Produktion von Aluminium
  ergreift die BMW Group zusätzliche Maßnahmen, um die Bestände
  kritischer Rohstoffe zu schützen. So hat sich die BMW Group zum Ziel
  gesetzt, den Anteil von recycelten Rohstoffen, sogenanntem
  Sekundärmaterial, bis 2030 deutlich zu erhöhen und Rohstoffe in einer
  Kreislaufwirtschaft mehrfach zu nutzen. Der Einsatz von
  Sekundärmaterial reduziert die CO<sub>2</sub>-Emissionen gegenüber
  Primärmaterial deutlich und schont zudem die natürlichen Ressourcen.</p>
<p>Gleichzeitig etabliert die BMW Group einen CO<sub>2</sub>-Footprint
  als neues Vergabekriterium in der Lieferkette und hat bereits 2020
  begonnen, dies bei den Ausschreibungen mit dem größten
  CO<sub>2</sub>-Fußabdruck umzusetzen.</p>
<p> </p>
<p>Beim BMW iX (Stromverbrauch kombiniert: < 21 kWh/100km im
  Testzyklus WLTP*; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 0 g/km) zeigen
  diese Maßnahmen bereits Wirkung: Der Einsatz von erneuerbarem
  Grünstrom bei der Herstellung der Batteriezellen in Kombination mit
  dem verstärkten Einsatz von Sekundärmaterial reduziert die
  CO<sub>2</sub>-Emissionen in der Lieferkette des BMW iX um 17% im
  Vergleich zum gleichen Fahrzeug, bei dem diese Maßnahmen nicht
  umgesetzt worden wären.</p>
<p> </p>
<p>Bis 2030 will die BMW Group mehr als sieben Millionen elektrifizierte
  Fahrzeuge auf die Straßen bringen, davon zwei Drittel vollelektrisch.
  Für diese Größenordnung stellt der BMW Group Einkauf gemeinsam mit den
  Lieferanten sicher, dass zum einen das Volumenwachstum in der
  Lieferkette abgebildet werden kann und zum anderen, dass die
  Anforderungen an nachhaltiges Handeln umgesetzt werden. So leistet der
  BMW Group Einkauf einen wesentlichen Beitrag zur Transformation des
  Unternehmens hin zur E-Mobilität.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Über Emirates Global Aluminium (EGA)</strong></p>
<p>EGA ist der weltweit größte Produzent von „Premium-Aluminium"
  und war das erste Unternehmen mit Sitz im Nahen Osten, das der
  Aluminium Stewardship Initiative beigetreten ist. Seit 2013 liefert
  EGA Primäraluminium an die BMW Group.</p>
<p>EGA ist ein integrierter Aluminiumproduzent, dessen Tätigkeit vom
  Bauxitabbau über Raffinerie und Elektrolyse bis zur Produktion von
  gegossenem Primäraluminium reicht.</p>
<p>Im Jahr 2019 verkaufte EGA 2,6 Millionen Tonnen Gussmetall. EGA ist
  der einzige Produzent in den Vereinigten Arabischen Emiraten und macht
  sie zur fünftgrößten Aluminium-Produktionsnation der Welt.</p>
<p>Mit mehr als 400 Kunden in über 50 Ländern ist EGA einer der größten
  Lieferanten von Gusslegierungen für die Automobilindustrie weltweit.
  EGA ist nach IATF 16949:2016 zertifiziert, dem neuesten globalen
  Standard der Automobilindustrie, der ein noch strengeres
  Qualitätsmanagement in der globalen Automobil-Lieferkette
  sicherstellen soll.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Unternehmenskommunikation</strong></p>
<p> </p>
<p>Sandra Schillmöller, Unternehmenskommunikation, Kommunikation Einkauf
  und Lieferantennetzwerk</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com">Sandra.Schillmoeller@bmwgroup.com</a>
  , Telefon: +49-89-382-12225</p>
<p> </p>
<p>Saskia Eßbauer, Konzernkommunikation und Politik, Kommunikation Landshut</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Saskia.Essbauer@bmw.de">Saskia.Essbauer@bmw.de</a>,
  Telefon: +49 871 702 3232,</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Eckhard Wannieck, Leiter Unternehmens- und Kulturkommunikation</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Eckhard.Wannieck@bmw.de">Eckhard.Wannieck@bmw.de</a>,
  Telefon: +49 89 382-24544</p>
<p> </p>
<p>Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:presse@bmwgroup.com">presse@bmwgroup.com</a></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Kontakt bei Emirates Global Aluminium</strong></p>
<p> </p>
<p>Simon Buerk, Senior Vice President Corporate Affairs</p>
<p>Email: <a href="mailto:sbuerk@ega.ae">sbuerk@ega.ae</a>, Telefon:
  +971 56 311 1536</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p> </p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Die BMW Group</strong></p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
  Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
  Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
  Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst
  31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen
  verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über
  140 Ländern.</p>
<p>Im Jahr 2020 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr
  als 2,3 Mio. Automobilen und über 169.000 Motorrädern. Das Ergebnis
  vor Steuern im Geschäftsjahr 2019 belief sich auf 7,118 Mrd. €, der
  Umsatz auf 104,210 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte das
  Unternehmen weltweit 126.016 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
  die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
  Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
  gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
  ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
  Strategie verankert.</p>
<p> </p>
<p>
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<p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/bmw-group/">https://www.linkedin.com/company/bmw-group/</a></p><div class="co2emission"><div class="co2emission-headline">CO2-Emissionen & Verbrauch.</div><div class="co2emission-text"><p>
  <strong>BMW iX:</strong> Stromverbrauch kombiniert: < 21 kWh/100km
  im Testzyklus WLTP*; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 0 g/km.</p>
<p>*Angaben zu Fahrleistungen, Energieverbrauch und Reichweite sind
  vorläufig und beruhen auf Prognosen.</p>
<p> </p></div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Sandra Schillmoeller<br>Tel: +49-151-601-12225<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:sandra.schillmoeller@bmwgroup.com">sandra.schillmoeller@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Sales &amp; Finance,Production,Sustainability,Environment,CO2 Emissions,Landshut]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 06:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 02 Feb 2021 06:00:00 +0000</pp:lastModified>
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