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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Schweiz]]></title>
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                    <language>de-ch</language>
                    <lastBuildDate>Wed, 14 Oct 2026 12:47:36 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 14:49:05 +0200</pubDate>
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                        <title>MINI und Paul Smith präsentieren „A Garden of Curiosity“ auf dem Salone del Mobile 2026</title>
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  <strong>München/Mailand</strong>. „A Garden of Curiosity“ heisst die
  immersive Installation, die MINI und Paul Smith gemeinsam für den
  Salone de Mobile in Mailand realisiert haben. Im historischen Palazzo
  Borromeo d’Adda in Mailand setzt sie einen weiteren Höhepunkt der
  gemeinsamen Geschichte beider Partner. Verbunden durch ihr britisches
  Erbe und ikonisches Design feiern MINI und Paul Smith Optimismus,
  Neugier und Innovationsgeist. Die Installation vereint Paul Smiths
  charakteristische Farbwelt mit der für MINI typischen Liebe zum Detail
  und lädt dazu ein, Design aktiv zu entdecken und zu erleben.</p>
<p>„Paul Smith und MINI ergänzen sich perfekt – die Zusammenarbeit für
  dieses Projekt hat das wieder gezeigt. Uns verbindet die Freude am
  Design. Unsere gemeinsame Begeisterung für Handwerkskunst, Innovation
  und Individualität macht ‚A Garden of Curiosity‘ zu einem Erlebnis
  voller Farbe, Klang und Ausdruck“, so Holger Hampf, Head of MINI Design.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Eintauchen in Farbe und Sound: Ein sinnliches Erlebnis </strong></p>
<p>Eingebettet in den verwunschenen Garten des Palazzo Borromeo d’Adda
  ist die Installation über einen hölzernen Steg zugänglich, der die
  Besucherinnen und Besucher durch den Innenhof und zu einer roten Tür
  führt. Sie lädt symbolisch zum Entdecken ein. Dahinter eröffnet sich
  die von MINI und Paul Smith gestaltete Grünanlage. Sie besteht aus
  Wegen gesäumt von Pflanzen und Gräsern, die zu offenen Plattformen und
  kubischen Installationen führen. Der ikonische Paul Smith Signature
  Stripe zieht sich als wiederkehrendes Designelement dezent durch den
  Garten. Architektur, Texturen, Farbe und Sound verbinden sich zu
  sinnlichen Erlebnissen. </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Interaktive Themenräume </strong></p>
<p>Im „Colour Theory Room“ trifft Paul Smiths charakteristische
  Farbpalette sichtbar auf die Farben der aktuellen MINI Paul Smith
  Edition. Auf einer interaktiven Wand können Besucherinnen und Besucher
  Farbmuster anordnen, sodass sich das Gesamtbild mit individuellem
  Design im Tagesverlauf stetig verändert. Ganz im Sinne der Philosophie
  des Modedesigners können sie hier selbst mit Farbkombinationen experimentieren </p>
<p>Der „Listening Room“ knüpft an dieses Erlebnis an: Sprachaufnahmen
  von Sir Paul Smith unterstreichen die Bedeutung der Farbtheorie. Eine
  weitere offene Plattform lädt die Gäste dazu ein, den Ort mit allen
  Sinnen zu erleben und bewusst den Moment fernab vom Trubel Mailands zu geniessen.</p>
<p>Schliesslich wartet die neue MINI Paul Smith Edition als Cabrio
  darauf, von Besucherinnen und Besuchern entdeckt zu werden. Design und
  Details spiegeln nicht nur Paul Smiths unverwechselbaren Stil wider,
  sondern bringen zugleich den verspielten, optimistischen und
  individuellen Charakter der Marke zum Ausdruck. Als exklusives
  Highlight der Installation fügt sie sich charmant in die
  Gesamtinszenierung ein.</p>
<p>„Ich habe meine Besuche in Mailand anlässlich des Salone del Mobile
  schon immer geliebt und freue mich sehr, wieder in der Stadt zu sein,
  um der Welt des Designs meinen neuen MINI vorzustellen. Ich freue mich
  darauf, dieses besondere Projekt mit euch allen zu teilen“, sagt Sir
  Paul Smith.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Heritage meets Curiosity </strong></p>
<p>Auf dem Weg zum Garten tauchen die Besucher und Besucherinnen im
  Innenhof in die Geschichte von MINI und Paul Smith ein. Dort können
  sie drei Fahrzeuge aus der seit 1998 bestehenden Kooperation der
  beiden Unternehmen entdecken: den Paul Smith 40th Anniversary Mini,
  den MINI STRIP by Paul Smith sowie ein weiterer MINI Cooper der
  neuesten Edition. Die speziell kreierte Farbe Nottingham Green setzt
  raffinierte Akzente an den Seitenspiegeln, dem oktogonalen Kühlergrill
  und den Radnabenabdeckungen mit Paul-Smith-Schriftzug. Weitere Details
  zeigen ebenfalls die typische Handschrift von Paul Smith und
  veranschaulichen das Designprinzip der Edition, „Classic with a twist“.</p>
<p>Paul Smith 40th Anniversary Mini: Ein Unikat aus 1999, dessen
  Karosserie mit 86 Streifen in 26 Farben zu einem lebendigen Kunstwerk
  wird. Auch der Innenraum überrascht mit Farbakzenten (z. B.
  limettengrünes Handschuhfach) und macht Paul Smiths verspielte
  Handschrift deutlich. </p>
<p>MINI STRIP by Paul Smith: 2021 entstand auf Basis des MINI Cooper ein
  Einzelstück, das nach dem Prinzip „less is more“ auf das Wesentliche
  reduziert ist. Die minimalistische Gestaltung rückt Konstruktion und
  Funktion in den Vordergrund und zeigt eine damals neue,
  verantwortungsbewusste Form des Designs.</p>
<p>Der „Garden of Curiosity“ öffnet im Rahmen des Salone del Mobile vom
  21. bis zum 26. April 2026 und kann jeweils zwischen 10.00 und 19.00
  Uhr im House of MINI in der Via A. Manzoni 41 in Mailand besucht werden.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Shaira Mueller<br>Tel: +41-58-269-1092<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:shaira.mueller@bmw.ch">shaira.mueller@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Release,Concept Vehicles &amp; Design,Heritage,Cooper,Cooper Convertible,MINI,Design,F66,F67,Product]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 10:15:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 10 Apr 2026 08:15:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>50 Jahre BMW 3er Reihe.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/50-jahre-bmw-3er-reihe/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/50-jahre-bmw-3er-reihe/</guid><pp:caseid>789646</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Seit sieben Generationen Massstab für Fahrfreude in der Mittelklasse.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>Anlässlich des 50. Jubiläums der BMW 3er Reihe wurde die Pressemappe
  „40 Jahre BMW 3er“ aus dem Jahr 2015 umfassend überarbeitet, ergänzt
  und aktualisiert.<br />
  <br />Bitte finden Sie diese im Anhang.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fabio Zingg<br>Tel: +41-58-269-1094<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fabio.zingg@bmw.ch">fabio.zingg@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,3 Series,Press Kit,Heritage,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 08 Jul 2025 15:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>50 Jahre BMW Group Switzerland: Grosse Jubiläums-Gala mit prominenten Gästen und zahlreichen Exponaten</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/50-jahre-bmw-group-switzerland-grosse-jubilaeums-gala-mit-prominenten-gaesten-und-zahlreichen-exponaten/</link>
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  <strong>Dielsdorf</strong>. Mit rund 170 Gästen aus dem In- und
  Ausland feierte die BMW Group Switzerland am 8. Mai 2025 ihr
  50-jähriges Jubiläum am Stammsitz des Unternehmens in Dielsdorf.
  Während der Veranstaltung wurden sowohl die Geschichte des
  Unternehmens als auch die Gegenwart beleuchtet und ein Blick in die
  Zukunft des Unternehmens gewagt. Sechs aussergewöhnliche BMW Art Cars,
  ein exklusiver Closed Room und das BMW i Vision Concept Dee
  unterstützten die Gala vor Ort thematisch und sorgten für den
  passenden Showeffekt.</p>
<p>
  <strong>Sergio Solero dankt den Visionären, den Weggefährten und Mitarbeitenden.</strong></p>
<p>Der offizielle Teil des Abends begann mit der Ansprache von Sergio
  Solero, President & CEO der BMW (Schweiz) AG, der die
  Erfolgsgeschichte des Unternehmens beschrieb, das seine Absatzzahlen
  von einst 4.000 Einheiten auf aktuell mehr als 25.000 Verkäufe
  steigerte. Solero vergass dabei auch nicht, noch einmal Visionäre wie
  Karl Hübner und die Händler zu ehren, die schon vor der Gründung der
  BMW (Schweiz) AG mit BMW Automobilen und Motorrädern sowie der Marke
  MINI handelten. Einen besonderen Dank richtete Solero an die aktuell
  424 Mitarbeitenden, die Handelsorganisation, Partner und die über 30
  Schweizer Lieferanten für das Produktionsnetzwerk der BMW Group. Zum
  Abschluss gab es für die geladenen Gäste eine exklusive Closed Room Präsentation.</p>
<p>
  <strong>«</strong>
  <strong>Schnellste Kunstwerke der Welt</strong>
  <strong>»</strong>
  <strong> zu Gast in Dielsdorf.</strong></p>
<p>Ein weiteres 50-Jahre-Jubiläum feiert im Jahr 2025 die BMW Art Car
  Collection. Sven Grützmacher, Director Corporate Communications der
  BMW Group Switzerland führte die Gäste unterhaltsam in einem
  innovativen Live-Streaming Konzept durch fünf Jahrzehnte Kunst am
  Automobil. Er beschrieb die Geschichte der ersten Fahrzeuge, die von
  heute weltberühmten US-amerikanischen Künstlern wie Alexander Calder,
  Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol gestaltet wurden. Auch
  zu den im BMW Group Brand Experience Center gezeigten sechs Art Car
  Exponaten hatte er kurzweilige Anekdoten parat.</p>
<ul>
  <li>BMW 635 CSi, Ernst Fuchs, 1982</li>
  <li>BMW M3 (E30) Gruppe A, Ken Done, 1989</li>
  <li>BMW Z1, A.R. Penck, 1991</li>
  <li>BMW 850 CSi, David Hockney, 1995</li>
  <li>BMW V12 LMR, Jenny Holzer, 1999</li>
  <li>BMW M6 GTLM, John Baldessari, 2016</li></ul>
<p>Es folgte ein hochkarätiges Panel mit drei Teilnehmern. Jochen
  Neerpasch, langjähriger Motorsport Direktor bei BMW und Vorsitzender
  der BMW M GmbH, der als einer der Väter der Art Cars gilt, nahm an
  diesem Panel genauso teil wie Max Heidegger, der im Jahr 1975, als das
  erste BMW Art Car am Rennen teilnahm, selbst Le Mans Sieger mit einem
  BMW 2002 mit eigens getunten Formel-2-Motor wurde. Vervollständigt
  wurde die Runde durch JP Rathgen, CEO der Online-Plattform Classic
  Driver und ehemaliges Mitglied der Jury beim BMW Concorso d’Eleganza
  Villa d’Este.</p>
<p>
  <strong>Vorstand für Kunde, Marken und Vertrieb betonte enge
    Verbindung zur Schweiz.</strong></p>
<p>Aus der Zentrale der BMW AG in München war Jochen Goller angereist,
  Mitglied des Vorstands der BMW AG Kunde, Marken, Vertrieb. Goller hob
  die enge Verbindung der BMW Group und der Schweiz hervor und betonte,
  dass die BMW Group Switzerland eine der ältesten Auslandsvertretungen
  der BMW AG ist. Er erinnerte noch einmal daran, dass der Begriff
  «Freude am Fahren» eng mit der Anfang der 1960er Jahre vorgestellten
  «Neuen Klasse» steht und dass noch im Laufe des Jahres 2025 wiederum
  eine «Neue Klasse» für den Aufbruch in eine neue Ära stehen soll. «Die
  ‚Freude am Fahren‘ – das ist unsere Herkunft. Und sie ist gleichzeitig
  auch unsere Zukunft. Denn wir sind davon überzeugt: Keine Zukunft ohne
  Herkunft. Mit der Neuen Klasse legen wir den Grundstein, um unsere
  Erfolgsgeschichte hier in der Schweiz fortzusetzen», sagte Goller.</p>
<p>Während seiner Präsentation wurde das Concept Cars BMW i Vision Dee
  (Digital Emotional Experience) präsentiert. Das Concept Car ist Teil
  einer Reihe von Concept Fahrzeugen auf dem Weg zur Neuen Klasse und
  soll eine Vorstellung der digitalen Mobilität und der Reise zwischen
  Realität und virtueller Welt verkörpern. Dank der verbauten E-Ink
  Technologie wechselte das Konzept Fahrzeug in einem kleinen Kunststück
  seine Farben so, dass es die Schweizer Flagge zeigt. Ein gelungenes
  Ende für einen glanzvollen und spannenden Abend.</p>
<p>
  <strong>Eine Produktreise durch die Geschichte der BMW Group</strong></p>
<p>Schon bei der Ankunft erhielten die Gäste einen kleinen Vorgeschmack
  auf die Jubiläumsgala und das aktuelle Modellportfolio der BMW Group.
  Da standen vor dem BMW Group Brand Experience Center topaktuelle
  Fahrzeuge wie der neue BMW iX und BMW i7 M70, der MINI Aceman SE und
  das BMW Motorrad R 1300 GS. Direkt hinter dem Eingang ging es dann
  gleich mit weiteren Highlights der BMW-, MINI- und Motorrad-Historie
  weiter. BMW Motorrad war vertreten durch eine BMW R80 G/S aus dem Jahr
  1987 und dem Concept-Bike BMW R20. MINI stellte mit dem Morris Mini
  Cooper S einen Classic Mini vor, der an die legendären 1960er Jahre
  erinnert, in denen MINI mit drei Siegen bei der Mutter aller Rallys,
  der berühmten Rallye Monte Carlo die Welt des Motorsports auf den Kopf
  stellte. Aktuelle MINI Modelle waren der MINI Countryman SE ALL4 und
  das MINI John Cooper Works Cabrio. Von BMW zu sehen waren der aktuelle
  BMW XM sowie zwei Fahrzeuge aus Sammlerhand: Ein BMW 321 Baur aus dem
  Jahr 1981 und ein BMW M3 CSL (E46) aus dem Jahr 2003, von dem nur
  <br />1.383 Exemplare gebaut wurden. Zudem waren die ersten beiden Art
  Cars zu sehen und komplettierten die Ausstellung im Eingangsbereich.
  Das Art Car BMW V12 LMR von Jenny Holzer aus dem Jahr 1999 und das Art
  Car BMW M6 GT3 von John Baldessari aus dem Jahr 2016.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fabio Zingg<br>Tel: +41-58-269-1094<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fabio.zingg@bmw.ch">fabio.zingg@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Release,Events,Heritage]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 May 2025 00:01:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 15 May 2025 22:01:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>1959 – 2019. 60 JAHRE MINI.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/1959---2019-60-jahre-mini-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/1959---2019-60-jahre-mini-de-ch/</guid><pp:caseid>789058</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Das Original im Premium-Segment der Kleinwagen vollendet sein 60. Lebensjahr – und ist doch jünger denn je. Vor exakt 60 Jahren, am 26. August 1959, enthüllte die British Motor Corporation (BMC) das Ergebnis ihrer Entwicklungsarbeit für einen revolutionär neuen Kleinwagen.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>  <strong>1. Mehr als ein Automobil.</strong>  <br />Die MINI Modellfamilie im Wandel der Zeit. 2</p><p>  <strong>2. Mit traditionellem Sportsgeist und britischem Flair.</strong>  <br />Die MINI 60 Years Edition. 9</p><p>  <strong>3. Motorsport trifft auf Lifestyle.</strong>  <br />MINI und die Erfolgsgeschichte im Rennsport.12</p><p>  <strong>4. Typisch MINI – immer anders.</strong>  <br />Mit gezielter Individualisierung zum persönlichen Einzelstück. 15</p><p>  <strong>5. Traditionelle Werte und moderne Vielfalt.</strong>  <br />Fahrzeugkonzept und Technik. 19</p><p>  <strong>6. Vom Original zum Original.</strong>  <br />Das MINI Design. 27</p><p>  <strong>7. Der Revolutionär mit dem Skizzenblock.</strong>  <br />Sir Alec Issigonis, Vater des classic Mini. 32</p><p>  <strong>8. Made in England ­einst und jetzt.</strong>  <br />MINI Produktion zwischen Tradition und Moderne. 35</p><p>  <strong>9. Individualisten unter sich.</strong>  <br />MINI Fans sind weltweit vernetzt. 38</p><p>  <strong>10. Klassenloses Auto mit Star-Qualitäten.</strong>  <br />MINI als Mitglied der Society. 41</p><p>  <strong>11. Kleines Auto, großer Auftritt.</strong>  <br />Das MINI Marketing. 44</p><p>  <strong>12. Inspirierender Charakter.</strong>  <br />MINI Lifestyle und Sondereditionen. 47</p><p>  <strong>13. Eine Frage des Stils. </strong>  <br />Die MINI Lifestyle Collection. 50</p><p> </p><h2>  <strong>1.   Mehr als ein Automobil.</strong>  <br />Die MINI Modellfamilie im Wandel der Zeit.</h2><p>Das Original im Premium-Segment der Kleinwagen vollendet sein 60.  Lebensjahr – und ist doch jünger denn je. Vor exakt 60 Jahren, am 26.  August 1959, enthüllte die British Motor Corporation (BMC) das  Ergebnis ihrer Entwicklungsarbeit für einen revolutionär neuen  Kleinwagen. Dem Publikum präsentierten sich dabei gleich zwei Modelle:  der Morris Mini-Minor und der Austin Seven. Die Doppelpremiere der  nahezu baugleichen Viersitzer war damals dem breiten Markenspektrum  der BMC geschuldet, doch sie hatte durchaus Symbolwert.</p><p>Viel Innenraum bei möglichst geringen Außenmaßen, Platz für vier  Insassen, tadellose Fahreigenschaften, ein geringer Benzinverbrauch  und ein günstiger Preis – diesen Vorgaben der Konzernleitung war der  Schöpfer des Mini, der Konstrukteur Alec Issigonis, gefolgt. Die  brillanten Ideen, die er bei der Entwicklung des familientauglichen  Zweitürers umsetzte, hatten eine Tragkraft, die für mehr als ein  einziges Auto reichten und sie ließen sich bestens auf weitere  Varianten übertragen. So entstanden schon im ersten Produktionsjahr  des classic Mini die Modelle Mini Van und Mini Estate. Seit dem  Neubeginn der Marke mit der Markteinführung des MINI im Jahr 2001 hat  sich das schon vor 60 Jahren gültige Prinzip bestätigt: Ein  überlegenes Konzept überzeugt in vielfacher Ausführung. Dies gilt auch  heute noch für die Kleinwagen MINI 3-Türer, MINI 5-Türer und MINI  Cabrio, für den MINI Clubman und den MINI Countryman im  Premium-Kompaktsegment sowie schon bald auch für den rein elektrisch  angetriebenen MINI Cooper SE. Sie alle zeigen individuelle Stärken und  einen jeweils eigenständigen Charakter, im Kern sind sie jedoch vor  allem eines: ein MINI.</p><p>Schon in den ersten Verkaufsbroschüren für den Morris Mini-Minor  wurde die außerordentliche Zukunftsorientierung des neuen Kleinwagens  gepriesen. Doch wie sehr sich die Prophezeiungen bewahrheiten würden,  ahnte damals wohl kaum jemand. 60 Jahre später steht fest: Nur wenige  Fahrzeugkonzepte haben ähnlich lange Zeitspannen überdauert oder eine  vergleichbare Popularität erlangt, und keines von ihnen wurde jemals  in einer so großen Vielfalt von Varianten umgesetzt wie das des Mini.  Dieser Erfolg liegt auch darin begründet, dass der Mini von Beginn an  den Anforderungen seiner Zeit entsprach, darüber hinaus aber noch  weitere Qualitäten bot. Mit einer Gesamtlänge von 3,05 Metern und  einem Einstandspreis von 496 englischen Pfund war er perfekt auf  knappe Parklücken und kleine Budgets zugeschnitten. Seine agilen  Fahreigenschaften und der charmante Charakter seiner Proportionen  machten ihn jedoch auch für jene Autofahrer interessant, die neben  Raumökonomie und Wirtschaftlichkeit auch sportliche Kurvenfahrten und  Individualität zu schätzen wussten.</p><h4>  <strong>Länger, stärker, nobler, vielseitiger: Die ersten Varianten    des classic Mini.</strong></h4><p>Mit der Markteinführung des classic Mini hatte dessen Entwickler Alec  Issigonis seinen Auftrag erfüllt. Der Morris Mini-Minor und der Austin  Seven, die sich allein durch den Kühlergrill, die Radkappen und die  Karosseriefarben voneinander unterschieden, wurden von einem vorn quer  eingebauten Vierzylinder-Motor mit einem Hubraum von 848  Kubikzentimetern und einer Leistung von 34 PS angetrieben. Sie  erreichten identische Fahrleistungen und boten jeweils 195 Liter  Stauvolumen im Kofferraum. Allseits wurden das großzügige  Platzangebot, die sparsamen und doch kraftvollen Motoren, die gute  Straßenlage und die komfortable Federung des neuen Kleinwagens gelobt.  Doch Issigonis hatte längst weitere Pläne – und er war damit nicht allein.</p><p>Bereits 1960 stellte BMC dem classic Mini einen Mini Van an die  Seite. Auf Basis des geschlossenen Lieferwagens kam zudem ein rundum  verglaster Kombi auf den Markt, der ebenso wie der Van über zwei  Hecktüren verfügte. Analog zu den Limousinen wurde auch diese  Karosserievariante als technisch identischer Morris Mini-Traveller und  Austin Seven Countryman vermarktet. Und spätestens 1961 deutete sich  so richtig an, was mit dem classic Mini alles möglich war: Das begann  Anfang des Jahres mit dem kleinsten aller Lastesel, dem Mini Pick-up.  Ein gutes halbes Jahr später folgten zwei Gegenstücke auf der noblen  Seite der Skala: der Wolseley Hornet und der Riley Elf. Damit  profitierten nun zwei weitere BMC-Marken vom Konzept des classic Mini.  Beide Modelle gelangten durch herrschaftlich aufgerichtete  Kühlermasken, einen verlängerten Kofferraum und  Schwalbenschwänzchen-Kotflügel am Heck zu optischer Eigenständigkeit.</p><p>In der zweiten Jahreshälfte schließlich erschien eine Variante, die  wie keine zweite die Legende des classic Mini prägen sollte: der Mini  Cooper. Der Sportwagenkonstrukteur John Cooper, den eine enge  Freundschaft mit Alec Issigonis verband, hatte schon während der  Entstehung der ersten Prototypen das sportliche Potenzial des neuen  Kleinwagens erkannt. Mit dem Segen der Konzernleitung entwickelte er  eine Kleinserie von 1 000 Mini Cooper, deren modifizierter und im  Hubraum auf 1,0 Liter erweiterter Motor eine Leistung von 55 PS erzeugte.</p><p>Die Reaktionen auf dieses Auto, das im September 1961 auf den Markt  kam, waren euphorisch und ließen nur einen Änderungswunsch offen: noch  mehr Leistung. Issigonis und Cooper vergrößerten den Hubraum auf 1 071  Kubikzentimeter, was in einer maximalen Leistungsausbeute von 70 PS  resultierte. Damit wurde der Mini Cooper S nicht nur auf der Straße zu  einer Ausnahmeerscheinung. Der Klassensieg für den Finnen Rauno  Aaltonen bei der Rallye Monte Carlo 1963 war Auftakt für eine  beispiellose Erfolgsserie im Motorsport. Sie gipfelte in den drei  Gesamtsiegen bei der Rallye Monte Carlo in den Jahren 1964, 1965 und 1967.</p><h4>  <strong>Extreme Vielfalt: Vom Mini Moke bis zum Mini Clubman.</strong></h4><p>Im August 1964 stellte BMC eine weitere Variante des classic Mini  vor, die ursprünglich für den militärischen Einsatz konzipiert war:  den Mini Moke, ein rundum offenes, viersitziges Gefährt, das für vier  Jahre in der Preisliste blieb. Seine Karosserie bestand praktisch aus  einer Bodenwanne mit breiten, kastenförmigen Schwellern plus  Motorhaube und Windschutzscheibe. Gegen Niederschläge schützte  leidlich ein aufklappbares Verdeck. Der Mini Moke nutzte die  Antriebstechnik des Mini und wurde vor allem in den sonnenverwöhnten  Regionen der USA und in Australien zum Erfolg.</p><p>1967 war der classic Mini reif für eine gründliche Überarbeitung. So  erhielt er einen kraftvolleren Motor mit einem Hubraum von 998  Kubikzentimetern und einer auf 38 PS gesteigerten Leistung. Zwei Jahre  später gesellte sich der Mini Clubman als geringfügig größere Variante  mit veränderter Front zum classic Mini. Das Schwestermodell war rund  elf Zentimeter länger als das Original, die „Estate“ genannte  Kombi-Version, die den Morris Mini-Traveller und den Austin Seven  Countryman ablöste, maß exakt 3,4 Meter. Breite, Höhe und Radstand  blieben unverändert. Gleichzeitig wurde der Mini Cooper aus dem  Programm genommen und durch das 59 PS leistende  1,3-Liter-Spitzenmodell der Clubman-Reihe mit der Modellbezeichnung  Mini 1275 GT ersetzt. Und noch einige Details änderten sich 1969: Die  vorderen Schiebefenster, die der classic Mini seit Anbeginn hatte,  wichen bei allen Modellen jetzt Kurbelfenstern, die außen liegenden  Türscharniere wurden nach innen verlegt und ein eigenes Mini  Markenzeichen prangte auf der Motorhaube.</p><h4>  <strong>Dauerläufer classic Mini und das Comeback des Mini Cooper.</strong></h4><p>Ab Mitte der 1970er-Jahre wurden zahlreiche Sondermodelle des classic  Mini mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten – von sportlich bis  modisch, von nobel-distinguiert bis jugendlich-frech – angeboten.  Zwischen 1980 und 1983 wurde das Programm gestrafft: Clubman, Estate  und Van liefen aus. Übrig blieb allein der classic Mini mit  1,0-Liter-Motor und mittlerweile 40 PS. Die Kundschaft hielt ihm  eisern die Treue: 1986 lief der fünfmillionste classic Mini im Werk  Longbridge vom Band.</p><p>Im Jahre 1990 wurde die Rückkehr des Mini Cooper in das  Modellprogramm von vielen Fans mit großer Freude begrüßt. Unter seiner  Motorhaube war nun der 1,3-Liter-Motor aktiv. Die Produktion des  1,0-Liter-Antriebs für den Mini endete 1992 aufgrund der wachsenden  Anforderungen an die Abgasqualität. Fortan wurden alle Modelle mit der  1 275-Kubikzentimeter-Maschine ausgerüstet.</p><p>1991 erschien letztmalig eine neue Variante des classic Mini. Als  einzige hatte sie nicht in England, sondern in Deutschland ihren  Ursprung. Ein engagierter Händler in Baden hatte dem classic Mini –  wie schon manche Tuner zuvor – das Dach abgeschnitten und ihn in ein  äußerst ansehnliches Cabriolet verwandelt. Im Unterschied zu den  früheren Versuchen war das Ergebnis qualitativ so gut ausgefallen,  dass die zwischenzeitlich für den classic Mini verantwortliche Rover  Group entschied, Konstruktion und Fabrikation zu kaufen. Von dem  Serienmodell wurden zwischen 1993 und 1996 insgesamt rund 1 000  Einheiten verkauft.</p><p>Im Jahr 2000 endete schließlich die Produktion des classic Mini. Mehr  als 5,3 Millionen Einheiten des weltweit erfolgreichen Kleinwagens  verließen in verschiedenen Ausführungen die Fabriken, darunter rund  600 000 Fahrzeuge, die zwischen 1959 und 1968 im Werk Oxford gebaut  wurden. Aber auch nach 41 Jahren war noch lange nicht Schluss. Nach  knapp einjähriger Pause wurde 2001 ein neues Kapitel in der Geschichte  der englischen Marke aufgeschlagen.</p><h4>  <strong>Neubeginn 2001 – und der MINI Cooper ist sofort dabei.</strong></h4><p>Mit der Übernahme der Rover Group durch BMW zu Beginn des Jahres 1994  eröffneten sich auch für die Marke Mini neue Perspektiven. Auf der  Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wurde 1997  eine Studie des MINI Cooper vorgestellt, die den Ausblick auf eine  Neuauflage des einzigartigen britischen Kleinwagens bot. Als moderne  Interpretation des traditionsreichen Fahrzeugkonzepts kombinierte sie  erstmals die klassischen Werte des Vorgängers mit den Anforderungen an  ein modernes Automobil an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.</p><p>Der erste offizielle Auftritt des Serienmodells MINI Cooper erfolgte  im November 2000 auf der Berliner Automobilausstellung. Nur ein Jahr  später stand die zukunftsorientierte Neuauflage des Originals als MINI  Cooper mit 85 kW/115 PS und als MINI One mit 66 kW/90 PS bei den  Händlern. Mit Frontantrieb, vorn quer eingebauten  Vierzylinder-Motoren, kurzen Karosserieüberhängen und Platz für vier  Insassen wurden elementare Merkmale des classic Mini auf die neuen  Modelle übertragen. Und während die Außenabmessungen – den modernen  Anforderungen an das Innenraumangebot entsprechend – zulegten, knüpfte  das Design mit markentypischen Proportionen und unverwechselbaren  Gestaltungselementen für Front, Heck und Seitenansicht eine klar  erkennbare Verbindung zwischen dem MINI und seinem klassischen  Vorfahren. Zugleich präsentierte sich der im britischen Oxford  produzierte MINI als erstes Premium-Fahrzeug im Kleinwagensegment –  ein Status, der sich in einem für diese Fahrzeugklasse einzigartig  hohen Sicherheitsniveau sowie in kompromissloser Qualität gemäß den  hohen Standards der BMW Group widerspiegelte. Neue Maßstäbe setzte der  MINI schließlich auch mit seinem überragend agilen Handling. Damit  folgte er den Spuren des classic Mini – dank modernster Antriebs- und  Fahrwerkstechnik jedoch mit spürbar gesteigertem Temperament.</p><h4>  <strong>Weltweit auf Erfolgskurs – ab 2004 auch als MINI Cabrio.</strong></h4><p>Die Neuauflage des Kleinwagen-Klassikers entwickelte sich innerhalb  kürzester Zeit zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte, die bis in die  Gegenwart hinein andauert. Für zusätzliche Impulse sorgte die  Einführung weiterer Motorvarianten. Der MINI Cooper S ging im Juni  2002 mit einem 120 kW/163 PS starken Kompressormotor als exklusive  Fahrmaschine an den Start, der MINI One D setzte im Jahr darauf als  erstes Dieselmodell in der Geschichte der Marke neue Maßstäbe für Wirtschaftlichkeit.</p><p>Deutlich schneller als beim klassischen Vorfahren wurde schließlich  auch der Wunsch nach offenem Fahrspaß in einem MINI erfüllt. Im  Frühjahr 2004 wurde das Debüt des MINI Cabrio gefeiert. In den vier  Folgejahren entstand diese mit einem elektrohydraulisch betätigten  Textilverdeck versehene Variante als MINI Cooper S Cabrio, MINI Cooper  Cabrio und MINI One Cabrio im MINI Werk Oxford.</p><p>  <strong>Vom Original zum Original: 2006 folgt die Neuauflage des MINI.</strong></p><p>Der Erfolg des MINI übertraf selbst die kühnsten Prognosen. Er war  Ansporn zu einer konsequenten Fortsetzung des Konzepts und zur  Erschließung zusätzlicher Potenziale im Rahmen einer Neuauflage, die  vieles erfolgreich fortführte und manches noch besser machte. Im  Design evolutionär weiterentwickelt und technisch grundlegend  erneuert, kam dieser neue MINI im November 2006 auf den Markt. Unter  dem Motto „Vom Original zum Original“ wurde der mit höchsten  Sympathienoten belegte optische Auftritt des MINI in zahlreichen  Details verfeinert, die insbesondere die sportlichen Tugenden des  kompakten Kurvenkünstlers noch deutlicher hervorhoben.</p><p>Neue, noch kraftvollere und zugleich erheblich effizientere Motoren  ermöglichten es gemeinsam mit der weiter optimierten Fahrwerkstechnik,  MINI typischen Fahrspaß neu zu definieren. Die zur Markteinführung  verfügbaren Modelle MINI Cooper S mit 128 kW/175 PS und MINI Cooper  mit 88 kW/120 PS begeisterten auf Anhieb durch gesteigerte  Fahrleistungen bei gleichzeitig deutlich reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten.</p><p>Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Start der neuen  Modellgeneration wurde die MINI Modellpalette im Herbst 2007 um ein  innovatives Fahrzeugkonzept erweitert. Der MINI Clubman lieferte mit  seinem um 24 Zentimeter längeren Karosserie, einer fließend  gestreckten Dachlinie und einem Steilheck eine Neuinterpretation des  traditionellen Shooting-Brake-Konzepts. Sein um acht Zentimeter  erweiterter Radstand kam vollständig der erweiterten Beinfreiheit im  Fond zugute. Fahrer- und Beifahrertür wurden beim MINI Clubman um eine  zusätzliche Einstiegsöffnung an der rechten Fahrzeugseite und die  beiden seitlich öffnenden Flügel der Splitdoor am Heck ergänzt. Die  zweigeteilte Hecktür zitierte ein authentisches Detail der klassischen  Vorfahren – des Morris Mini-Traveller und des Austin Mini Countryman –  aus den 1960er-Jahren.</p><p>Mit einem noch sportiveren Design, optimierter aktiver und passiver  Sicherheit, erweiterter Funktionalität und Motoren der neuesten  Generation wurde das Modellprogramm 2009 um eine Neuauflage des MINI  Cabrio erweitert. Das vollständige Öffnen und Schließen seines  Textilverdecks erfolgte jetzt elektrohydraulisch – auch während der  Fahrt mit bis zu 30 km/h – innerhalb von jeweils 15 Sekunden. Zudem  ermöglichte ein einteiliger Schutzbügel die Integration einer großen  Durchladeöffnung zwischen Gepäck- und Fahrgastraum.</p><h4>  <strong>Vorstoß ins Premium-Kompaktsegment.</strong></h4><p>Zum 50. Geburtstag der Marke liefen die Vorbereitungen zum Vorstoß in  eine weitere Fahrzeugklasse bereits auf Hochtouren. Und schon im Jahr  2010 trat der MINI Countryman an, um zusätzliche Zielgruppen für  Fahrspaß und individuellen Stil der Marke zu begeistern – nicht nur  auf allen Straßen dieser Welt, sondern auch jenseits davon. Das neue  Modell für das Premium-Kompaktsegment war der erste MINI überhaupt mit  mehr als vier Metern Länge, fünf Sitzplätzen, vier Türen zuzüglich  einer Heckklappe sowie optionalem Allradantrieb. Mit seiner dominant  aufragenden Front und neuen Scheinwerfer-Konturen setzte der MINI  Countryman individuelle Akzente. Dank des hexagonalen Kühlergrills,  der kurzen Überhänge, der hohen Brüstungslinie sowie der kraftvollen  Statur war er dennoch auf Anhieb als echter MINI zu erkennen.</p><p>Die Neuinterpretation klassischer Merkmale und Tugenden wurde im Jahr  2013 mit dem MINI Paceman fortgesetzt. Dynamisch gestreckte  Coupé-Linien, zwei Türen und eine große Heckklappe verhalfen ihm zu  einem extravaganten Auftritt. Auch der MINI Paceman war optional mit  dem Allradantrieb ALL4 erhältlich.</p><h4>  <strong>Die jüngste Modellgeneration: MINI erfindet sich wieder einmal neu.</strong></h4><p>Zu Beginn des Jahres 2014 wurde der jüngste Generationswechsel im  Modellprogramm von MINI eingeläutet. Das aktuelle Angebot im  Premium-Segment der Kleinwagen umfasst den MINI 3-Türer, den ebenfalls  noch im Jahr 2014 vorgestellten MINI 5-Türer und das MINI Cabrio,  dessen jüngste Auflage im Jahr 2016 an den Start ging. Mit einem  erneut evolutionär weiterentwickelten Design, optimierter  Funktionalität, nochmals gesteigertem Fahrspaß und einer Vielzahl von  Innovationen in den Bereichen Bedienung, Fahrerassistenzsysteme und  Connectivity setzt die neue Modellgeneration ihre weltweite  Erfolgsgeschichte fort. Neue Drei- und Vierzylinder-Motoren mit MINI  TwinPower Turbo Technologie und einem Leistungsspektrum zwischen  55 kW/75 PS und 141 kW/192 PS sorgen für eine weiter optimierte  Relation zwischen Fahrspaß und Verbrauch.</p><p>Im Premium-Kompaktsegment ist MINI auch in der jüngsten  Modellgeneration mit zwei starken Fahrzeug-Charakteren vertreten. Die  Neuauflage des MINI Clubman hat mit einem rundum gereiften  Fahrzeugkonzept den Sprung in die höhere Fahrzeugklasse gemeistert.  Ein deutlich erweitertes Platzangebot im Innenraum, vier Türen und  fünf Sitzplätze verhelfen ihm zu einer hohen Variabilität, mit der der  MINI Clubman auch den Ansprüchen jenseits des urbanen  Verkehrsgeschehens gerecht wird. Optional kann er zudem mit dem  Allradantrieb ALL4 ausgestattet werden.</p><p>Noch großzügiger, noch moderner, noch vielseitiger und noch  sportlicher präsentiert sich die Neuauflage des MINI Countryman. Mit  seiner gegenüber dem Vorgängermodell um 20 Zentimeter gewachsenen  Außenlänge und seinen kraftvollen Proportionen erscheint der neue  Allrounder besonders eigenständig. Für Fahrspaß jenseits fester  Straßen sorgt auch beim neuen MINI Countryman auf Wunsch die jüngste  Ausführung des Allradantriebs ALL4. Ebenso wie für den MINI Clubman  stehen auch für den MINI Countryman sechs moderne Motoren zur Auswahl.  Darüber hinaus ebnet er den Weg zu MINI typischem Fahrspaß mit  elektrischem Antrieb. Der MINI Cooper S E Countryman ALL4 ist das  erste Modell der Marke mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Ein  Dreizylinder-Ottomotor, der die Vorderräder antreibt, und ein  Elektroantrieb, der auf die Hinterräder wirkt, sorgen mit ihrem  intelligent gesteuerten Zusammenwirken für extrem effizienten Fahrspaß  mit optimierter Traktion und Fahrstabilität.</p><h4>  <strong>Für nachhaltigen Fahrspaß: Elektromobilität im Stil von MINI.</strong></h4><p>Die Zukunft des MINI Feelings ist nahezu lautlos, lokal  emissionsfrei, aber überaus kraftvoll. Von 2020 an bringt der neue  MINI Cooper SE frischen Schwung in das Segment der Elektrofahrzeuge.  Mit seinem 135 kW/184 PS starken Elektromotor verbindet er nachhaltige  Mobilität mit charakteristischem Fahrspaß, ausdrucksstarkem Design und Premium-Qualität.</p><p>Mit dem neuen MINI Cooper SE setzt die britische Marke einmal mehr  wegweisende Impulse für die urbane Mobilität. Vor 60 Jahren schuf das  revolutionäre Konstruktionsprinzip des classic Mini die Grundlage für  maximalen Innenraum auf minimaler Grundfläche. Mit der modernen  Neuinterpretation von kreativer Raumnutzung und einzigartigem Fahrspaß  wurde der im Jahr 2001 eingeführte MINI zum Original im  Premium-Segment der Kleinwagen. Jetzt ebnet der neue MINI Cooper SE,  als erster Premium-Kleinwagen mit rein elektrischem Antrieb, den Weg  zu einem nachhaltigen und gleichzeitig emotionsstarken Fahrerlebnis im Stadtverkehr.</p><p> </p><h2>  <strong>2.   Mit traditionellem Sportsgeist und britischem Flair.</strong>  <br />Die MINI 60 Years Edition.</h2><p>Ein Original, das sich immer wieder neu erfindet, fest verwurzelt in  der Tradition und dennoch stets offen für Veränderungen. So  präsentiert sich MINI 60 Jahre nach dem Start des britischen  Kleinwagens, der unverwechselbare Eigenschaften wie Gokart-Feeling und  kreative Raumnutzung weltweit populär machte. Zum runden Jubiläum  präsentiert der Premium-Automobilhersteller ein Designmodell, das  sowohl die britische Herkunft als auch den agilen Charakter des MINI  betont. Die MINI 60 Years Edition bringt mit ebenso hochwertigen wie  exklusiven Design- und Ausstattungsmerkmalen den auch im urbanen  Alltagsverkehr jederzeit spürbaren Sportsgeist der Marke zum Ausdruck.  Die Sonderedition wird als MINI 3-Türer und als MINI 5-Türer in  jeweils drei Motorvarianten angeboten.</p><p>Das sportliche Talent liegt in den Genen des MINI. Dass die  Konstruktionsmerkmale des neuen Kleinwagens nicht nur den  Platzverhältnissen im Innenraum, sondern auch seinen agilen  Fahreigenschaften zugutekommen würden, ließ sich schon vor dem  Verkaufsstart des classic Mini im Sommer des Jahres 1959 erkennen. Vor  allem der Sportwagen-Konstrukteur John Cooper war vom  Rennstrecken-Potenzial des kompakten Viersitzers überzeugt. Gemeinsam  mit Alec Issigonis, dem Schöpfer des classic Mini, entwickelte er  Ideen für kraftvoller angetriebene Varianten des Kleinwagens und legte  so den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere auf Rundstrecken  und Rallyepisten, die in den 1960er-Jahren mit drei Gesamtsiegen bei  der Rallye Monte Carlo gekrönt wurde.</p><p>Die MINI 60 Years Edition erinnert vor allem mit einer  Karosserielackierung im klassischen Farbton britischer Rennwagen an  die schon früh begonnene und bis in die jüngste Vergangenheit  fortgesetzte sportliche Laufbahn der Marke. Die Exterieurlackierung in  British Racing Green bringt Charakter und Herkunft des  Premium-Kleinwagens besonders klar zum Ausdruck. Alternativ dazu  stehen für das Designmodell auch die Karosseriefarben Midnight Black  metallic, Moonwalk Grey metallic, Melting Silver metallic und MINI  Yours Lapisluxury Blue uni zur Auswahl. Kombiniert wird die gewählte  Karosseriefarbe mit einer Lackierung in Pepper White oder Schwarz für  das Dach und die Außenspiegelkappen. Motorhaubenstreifen mit einem  spezifischen Jubiläumsdesign und exklusive 17 Zoll-Leichtmetallräder  in der Ausführung 60 Years Spoke 2-tone runden das unverwechselbare  Erscheinungsmild der Editionsfahrzeuge ab.</p><p>Das prägnante 60 Years Logo des Designmodells findet sich nicht nur  auf dem linken Motorhaubenstreifen, sondern auch auf den Side Scuttles  der seitlichen Fahrtrichtungsanzeiger und auf den Einstiegsleisten der  Fahrer- und der Beifahrertür. Im Innenraum ist es außerdem auf den  vorderen Kopfstützen und auf dem Lenkrad zu sehen. Darüber hinaus  verfügt das Designmodell über eine modellspezifisch gestaltete  Interieurleiste. Auch die beim Öffnen der Fahrertür sichtbare  LED-Logoprojektion zeigt das Jubiläumsdesign. Zur Serienausstattung  der Editionsfahrzeuge gehören ein Sport-Lederlenkrad sowie Sportsitze  in der Lederausführung MINI Yours Leder Lounge 60 Years und der  exklusiven Farbe Dark Maroon.</p><p>In Verbindung mit dem Ausstattungspaket 60 Years Trim verfügen die  Editionsfahrzeuge außerdem unter anderem über LED-Scheinwerfer,  LED-Nebelscheinwerfer, weiße Blinkleuchten und LED-Heckleuchten im  Union-Jack-Design, das Lichtpaket für den Innenraum sowie die MINI  Driving Modes und das MINI Excitement Paket einschließlich  Ambienteleuchtung. Darüber hinaus sind ein Bordcomputer, eine  Klimaautomatik, ein Regensensor und ein Ablagenpaket an Bord.</p><p>Drei Ottomotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 75 kW/102 PS  und 141 kW/192 PS bilden das Antriebsportfolio für die MINI 60 Years  Edition. Das Angebot der Jubiläumsmodelle umfasst den  MINI One 60 Years Edition 3-Türer (Kraftstoffverbrauch kombiniert:  5,4 – 5,0 l/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert:  123 – 114 g/km), den MINI Cooper 60 Years Edition 3-Türer  (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,3 – 5,0 l/100 km;  CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 122 – 115 g/km) und den MINI  Cooper S 60 Years Edition 3-Türer (Kraftstoffverbrauch kombiniert:  6,4 – 6,1 l/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert:  147 – 139 g/km) sowie den MINI One 60 Years Edition 5-Türer  (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,4 – 5,0 l/100 km;  CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 124 – 115 g/km), den  MINI Cooper 60 Years Edition 5-Türer (Kraftstoffverbrauch kombiniert:  5,4 – 5,1 l/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert:  122 – 115 g/km) und den MINI Cooper S 60 Years Edition 5-Türer  (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,5 – 6,2 l/100 km;  CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 149 – 141 g/km).</p><p> </p><div> </div><h2>  <strong>3.   Motorsport trifft Lifestyle.</strong>  <br />MINI und die Erfolgsgeschichte im Rennsport.</h2><p>Es steckt in seinen Genen, und es war offenbar schon vor seiner  Geburt zu erkennen: das sportliche Talent des classic Mini. Als Alec  Issigonis Ende 1956 bei der British Motor Corporation (BMC) den  Auftrag übernahm, einen möglichst sparsamen und dennoch komplett  alltagstauglichen Kleinwagen mit vier Sitzplätzen zu entwickeln, wurde  schnell klar, dass dabei ein völlig neuartiges Automobil entstehen  würde. Frontantrieb, extrem kurze Karosserieüberhänge, die breite  Spur, der tiefe Schwerpunkt, die optimale Raumausnutzung und das  geringe Gewicht waren früh als elementare Grundeigenschaften des neuen  Modells definiert. Dem Sportwagenkonstrukteur John Cooper fiel beim  Blick auf die ersten Skizzen seines Geschäftspartners und Freundes  Issigonis jedoch noch etwas anderes auf: Er sah in dem genialen  Konzept für einen wirtschaftlichen Kleinwagen auch die Basis für ein  viel versprechendes Sportgerät und machte sich noch vor dem Marktstart  des Mini mit großem Eifer ans Tuning.</p><p>Damit war der Auftakt für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im  Motorsport gesetzt. Bis heute ist der Name John Cooper eng mit dem  sportlichen Mythos des MINI verknüpft. Die Siege bei der Rallye Monte  Carlo sind ebenso Teil dieser gemeinsamen Geschichte wie die  erfolgreichen Serienfahrzeuge, die den Namen Cooper tragen. Heute ist  die unter dem Dach von MINI integrierte Marke John Cooper Works  Inbegriff für extremen Fahrspaß, der auf fundiertem Rennsport-Know-how  und einer über Jahrzehnte gewachsenen Verbindung basiert. Neben  Zubehörkomponenten aus den Bereichen Antrieb, Fahrwerk, Aerodynamik  und Design tragen auch die jeweils sportlichsten Modelle im  Produktprogramm das extremen Fahrspaß symbolisierende Markenlogo.</p><h4>  <strong>Rennsportpionier John Cooper lehrte den Mini das Siegen.</strong></h4><p>Der 1923 im englischen Surrey geborene John Cooper gehörte als  Fahrer, vor allem aber als Konstrukteur zu den prägenden  Persönlichkeiten des internationalen Rennsports. Zusammen mit seinem  Vater gründete er 1946 die Cooper Car Company. Die beiden starteten  mit dem Bau von Rennwagen, zunächst für die Formel 3, später auch für  die Formel 1. Mit ihrem Konzept eines Mittelmotor-Sportwagens setzten  Charles und John Cooper 1955 einen für die gesamte Branche  bahnbrechenden Trend. In den Jahren 1959 und 1960 gewannen Rennwagen  von Cooper den Konstrukteurs- und den Fahrertitel in der  Formel-1-Weltmeisterschaft – zum ersten Mal in der Rennsportgeschichte  mit Mittelmotor-Fahrzeugen. Ein Konzept setzte sich durch, schon bald  wurden alle Wagen der Formel-1-Serie nach diesem Muster konstruiert.</p><p>Coopers Freundschaft zu Alec Issigonis entstand im Rahmen von  Autorennen, bei denen beide gegeneinander antraten. Zudem bestand auch  ein professioneller Kontakt, da die Cooper Car Company Motoren bei der  BMC einkaufte. Im Zusammenhang mit dem Mini war der sportliche Ehrgeiz  der beiden Konstrukteure allerdings höchst unterschiedlich stark  ausgeprägt. Issigonis hatte vor allem ein Alltagsauto für alle im  Sinn, Cooper war vom sportlichen Potential des Kleinwagens fasziniert.  Schon 1959, im Premierenjahr des Mini, schickte er seinen Fahrer Roy  Salvadori mit dem ersten Mini Cooper, einer Einzelanfertigung, nach  Monza. Die Qualitäten des neu erschaffenen Sportgeräts zeigten sich  schon während der Anreise, die Salvadori gut eine Stunde schneller  absolvierte als sein Kollege Reg Parnell im Aston Martin DB4.</p><p>Angespornt von ersten Achtungserfolgen bei der Rallye Monte Carlo im  Jahre 1960 schlug Cooper den Bau eines GT-Modells auf Basis des Mini  vor. Trotz anfänglicher Skepsis auf Seiten von Issigonis, doch mit dem  Segen von BMC-Chef George Harriman entstand eine Kleinserie von 1 000  Mini Cooper mit einer durch umfangreiche Modifikationen am Motor um 21  auf 55 PS gesteigerten Leistung. Der Mini Cooper kam auf eine  Höchstgeschwindigkeit von rund 130 km/h. Die Übersetzung des Getriebes  wurde an das sportliche Potenzial angepasst, Scheibenbremsen an den  Rädern der Vorderachse gewährleisteten adäquate Verzögerungswerte.</p><p>Das Ergebnis dieser Bemühungen begeisterte auch Issigonis. Umgehend  begann er gemeinsam mit John Cooper die Arbeit an einer nächsten Stufe  der Leistungsverbesserung. Für den Mini Cooper S wurde die Bohrung bis  an die Grenzen des Möglichen vergrößert. Der Hubraum blieb dabei mit  1 071 Kubikzentimeter unter dem in der angepeilten Rennsportklasse  geltenden Limit von 1 100 Kubikzentimetern, der Motor erreichte jedoch  beeindruckende Drehzahlen. Er gab 70 PS bei 6 200 min<sup>–1</sup> ab,  die Höchstdrehzahl lag bei 7 200 Touren. Auch diese Version wurde mit  neuen Bremsen ausgestattet; die Bremskraft bekam Verstärkung durch ein Servogerät.</p><h4>  <strong>1964 bis 1967: Goldene Jahre bei der Rallye Monte Carlo.</strong></h4><p>Damit war die Basis für sensationelle Motorsporterfolge gelegt. In  Monte Carlo sorgte der Mini Cooper S erstmals 1962 für Aufsehen. Mit  dem Finnen Rauno Aaltonen am Steuer verwies der wendige Kleinwagen als  David eine deutlich PS-stärkere Goliath-Phalanx auf die Plätze. Nur  drei Kilometer vom Ziel entfernt schätzte der an der Spitze liegende  Aaltonen jedoch eine Kurve falsch ein und beendete das Rennen mit  einem Überschlag. Doch schon im folgenden Jahr machte er sein  Missgeschick wett: Aaltonen fuhr im Mini Cooper S als Klassensieger  und Drittplatzierter des Gesamtklassements ins Ziel.</p><p>Und es sollte noch besser kommen: Im Rallye-Winter 1963/1964 strotzte  der Mini Cooper S im Vergleich zum Vorgänger nur so vor Kraft. In  einem spektakulären Rennen holte Paddy Hopkirk den ersten Platz im  Gesamtklassement der Rallye Monte Carlo. Mit einem Paukenschlag war  aus dem kleinformatigen Sprinter eine Legende im Motorsport geworden.  Im Jahr darauf wiederholte der Finne Timo Mäkinen mit seinem  Co-Piloten Paul Easter den Monte-Triumph. Als einziger Fahrer im  gesamten Feld meisterte er Tausende von Kilometern ohne einen einzigen  Strafpunkt – und das trotz widrigster Witterungsbedingungen. Nur 35  von 237 gestarteten Autos erreichten bei dieser Rallye das Ziel,  darunter drei Mini Cooper S.</p><p>Das folgende Jahr sollte den „Hattrick“ bringen. Und tatsächlich  schafften die Fahrer Timo Mäkinen, Rauno Aaltonen und Paddy Hopkirk  das Unglaubliche. Sie fuhren als Erster, Zweiter und Dritter ins Ziel.  Doch es folgte eine bittere Enttäuschung. Die drei Erstplatzierten  wurden disqualifiziert, weil die Rallye-Kommissare darin übereinkamen,  dass die Abblendvorrichtung der Hauptscheinwerfer der Mini nicht der  Homologation entsprochen hätten. Beim Publikum änderte diese  Entscheidung allerdings wenig an der Begeisterung für die drei Mini  Piloten. Hopkirk, Aaltonen und Mäkinen gingen als „die drei  Musketiere“ in die Annalen der Rallye Monte Carlo ein. Und schon im  Jahr darauf konnte sich Rauno Aaltonen umso enthusiastischer für den  dritten Monte-Sieg des Mini Cooper S feiern lassen. Diesmal gab es an  seinem Fahrzeug nichts auszusetzen.</p><h4>  <strong>Legendäre Rennfahrerkarrieren begannen hinter dem Lenkrad des Mini.</strong></h4><p>Doch der Mini glänzte nicht nur auf Rallyestrecken. In den  1960er-Jahren fuhr er auch auf Straßenkursen zahlreiche Siege ein. Mit  seiner sportlichen Gesamtbilanz wurde er zum herausragenden  Rennfahrzeug des gesamten Jahrzehnts. Darüber hinaus nahmen im Mini  zahlreiche spektakuläre Rennfahrerkarrieren ihren Anfang. Im April  1968 absolvierte der Österreicher Nikolaus Andreas Lauda in einem  classic Mini in der Nähe von Linz sein erstes Bergrennen, das er mit  dem zweiten Rang abschloss. Nur zwei Wochen später bewies er sein  Talent mit dem ersten Sieg seiner Laufbahn, die ihn später noch zu  drei Formel-1-Titeln führen sollte. Ebenso wie Niki Lauda sammelten  auch die Formel-1-Champions Graham Hill, Jackie Stewart, John Surtees,  Jochen Rindt und James Hunt erste Wettkampferfahrungen im classic Mini.</p><p>Parallel zur sportlichen Karriere wurde auch der Verkauf des Mini  Cooper in der von John Cooper entwickelten Form von 1961 bis 1971 zu  einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. In diesen Jahren wurde der  Name Cooper weltweit zum Synonym für leidenschaftlichen Fahrspaß im  Mini. Dass ausgerechnet dieser Kleinwagen den zweifachen  Formel-1-Weltmeister zum Bau herausragender Sportwagen inspiriert  hatte, war ein überzeugender Beleg für die Qualitäten des Mini. Das  einzigartige Fahrerlebnis, das John Cooper auf Anhieb so sehr am Mini  faszinierte, dass er es zur Perfektion weiterentwickelte, begeisterte  schon damals jeden Fan sportlicher Automobile.</p><h4>  <strong>Die härteste Rallye der Welt: MINI mit vier Siegen in Folge    bei der Rallye Dakar.</strong></h4><p>Mittlerweile hat sich auch der MINI im internationalen Rallyesport  fest etabliert. Mit spektakulären Auftritten des auf der Basis des  MINI Countryman entwickelten MINI John Cooper Works WRC bei  ausgewählten Läufen der FIA World Rally Championship (WRC) knüpfte die  Marke bereits in den Jahren 2011 und 2012 an ihre erfolgreiche  Geschichte im Rallyesport an.</p><p>Mit dem speziell für Marathon-Rallyes konzipierten MINI ALL4 Racing  wurde darüber hinaus eine ganz besondere sportliche Herausforderung  angenommen. Im Jahr 2012 traten MINI und Motorsport-Partner X-raid bei  der Rallye Dakar an, dem ultimativen Härtetest für Fahrer, Fahrzeuge  und Teams. Performance und Zuverlässigkeit des MINI ALL4 Racing  führten zu vier aufeinander folgenden Dakar-Siegen in den Jahren 2012,  2013, 2014 und 2015. 2016 gewann MINI bei dieser Rallye die Kategorie  der Allrad-Fahrzeuge.</p><p>Auch im FIA Cross-Country Rally World Cup demonstrierte MINI, wie  Erfolg zu Erfolg führt. Der erste Gewinn der World Cups 2012 wurde in  den drei darauffolgenden Jahren (2013 – 2015) jeweils wiederholt. Im  Jahr 2017 wurde in diesem Wettbewerb sowie bei der Rallye Dakar  erstmals der neue MINI John Cooper Works Rally eingesetzt. 2018 gewann  er einen weiteren Titel beim FIA Cross Country Rally World Cup.</p><h4>  <strong>John Cooper Works – Inbegriff für extremen Fahrspaß im MINI.</strong></h4><p>Nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf der Straße bietet der  Markenname John Cooper Works die Gewähr für herausragende Performance.  Bereits in den 1970er-Jahren stießen John Cooper Works Tuning-Kits für  Mini Serienfahrzeuge auf große Nachfrage. Mit ihnen ließ sich schon  damals die Sportlichkeit des classic Mini als eine seiner wichtigsten  Tugenden optisch wie technisch unterstreichen. Gleiches gilt für die  nach dem Relaunch der Marke eingeführten und unter dem Label John  Cooper Works angebotenen Tuning-Kits für den MINI Cooper S und den  MINI Cooper. Das aktuelle Angebot an John Cooper Works Zubehör umfasst  unter anderem Leichtmetallräder, belüftete Bremsscheiben,  Endrohrblenden sowie weitere Nachrüstprodukte für das Exterieur und  das Interieur in jeweils modellspezifischer Auswahl.</p><p>Darüber hinaus wird der performance-orientierte Charakter der Marke  von vier extrem sportlichen MINI Modellen verkörpert. Wichtigste  Gemeinsamkeit der Topathleten ist die aus dem Rennsport abgeleitete  Antriebs- und Fahrwerkstechnik, die mit aerodynamisch optimierten  Karosseriemerkmalen kombiniert wird. Die Extrem-Sportler im  Kleinwagen-Segment, der MINI John Cooper Works und das MINI John  Cooper Works Cabrio, werden von einem 170 kW/231 PS starken  Vierzylinder-Turbomotor angetrieben. In den jüngsten Ausführungen des  MINI John Cooper Works Clubman und des  MINI John Cooper Works Countryman sorgt jeweils ein 225 kW/306 PS  starker Vierzylinder-Turboantrieb für überragende Performance-Eigenschaften.</p><p>Im Jubiläumsjahr macht sich darüber hinaus ein weiterer Garant für  extremen Fahrspaß und unverfälschte Rennsport-Leidenschaft auf dem Weg  zur Startlinie. Im Sommer 2019 absolvierte ein Prototyp des neuen  MINI John Cooper Works GP intensive Testfahrten auf zahlreichen  Rennstrecken in aller Welt Auch er wird von einem mehr als  220 kW/300 PS starken Vierzylinder-Motor angetrieben. Sein  Erscheinungsbild mit großen Lufteinlässen, spezifisch gestalteter  Front- und Heckschürze sowie markantem Dachspoiler lässt auf  außergewöhnliche Performance-Eigenschaften schließen. Und tatsächlich  umrundete er bei seinen Testfahrten die legendäre Nordschleife des  Nürburgrings in weniger als acht Minuten.</p><h2>  <strong>4.   Typisch MINI – immer anders.</strong>  <br />Mit gezielter Individualisierung<br />zum persönlichen Einzelstück.</h2><p>Einen MINI zu fahren, ist nicht nur reine Fortbewegung, sondern stets  auch Ausdruck eigenen Stils. Die umfassenden Möglichkeiten zur  Individualisierung des MINI schaffen jede Menge Spielraum, die  persönliche Note zur Geltung zu bringen. Umfangreicher und  detaillierter als jeder andere Hersteller von Fahrzeugen des  Kleinwagensegments bietet MINI seinen Kunden die Freiheit zur  individuellen Gestaltung des Fahrzeugs. Die ungewöhnlich große Auswahl  an Außenlackierungen, Innenraumfarben, Sitzbezügen und Dekorvarianten  bildet dabei die Basis für eine maßgeschneiderte Konfiguration.</p><p>Darüber hinaus werden für alle aktuellen MINI Modelle zahlreiche  attraktive und hochwertige Optionen ab Werk angeboten, mit denen sich  sowohl der Fahrspaß als auch der Komfort zusätzlich steigern lassen.  Eine weitere Ergänzung stellt das Original MINI Zubehörprogramm dar.  Es umfasst klassische Rennsporttechnik in Form von John Cooper Works  Komponenten, komfortbetonte Details wie eine iPod-Schnittstelle,  Nützliches für den Alltag wie Dachträger aus hochfestem, eloxiertem  Aluminiumprofil oder ungewöhnliche Elemente wie Zusatzscheinwerfer und  extravagante Dachdekore.</p><h4>  <strong>Vom Besonderen zum Einzelstück: Individualisierung ab Werk.</strong></h4><p>Die außergewöhnliche Vielfalt auf dem Gebiet der Ausstattungs- und  Zubehöroptionen entspricht dem Selbstbewusstsein, das die Kunden bei  der Wahl eines Premium-Kleinwagens zum Ausdruck bringen. Mit der  Entscheidung für einen MINI demonstrieren sie ihren Sinn für das  Besondere. Sie identifizieren sich mit einem Fahrzeugkonzept, das wie  kein anderes emotionale Werte und zeitgemäße Qualitäten miteinander in  Einklang bringt. Das charakteristische Design und der unverwechselbare  Stil der Marke, unübertroffener Fahrspaß, Premium-Qualität und eine  moderne, vorbildlich effiziente Antriebstechnik bilden eine  Kombination, die in diesem Fahrzeugsegment einzigartig ist. Noch  deutlicher wird diese Ausnahmestellung, wenn sich auch das  individuelle Fahrzeug auf hochwertige und stilvolle Weise aus der  automobilen Menge hervorhebt. Ein typischer MINI ist daher nicht nur  ein außergewöhnliches Fahrzeug, sondern fast immer auch ein Unikat.</p><p>Die umfangreichen Möglichkeiten zur Individualisierung spiegeln sich  auch im Produktionsverfahren wider. Jeder MINI wird speziell nach  Kundenwunsch im britischen MINI Werk Oxford beziehungsweise beim  Produktionspartner VDL Nedcar im niederländischen Born gefertigt.  Jeder Kunde kann sich seinen MINI exakt den persönlichen Wünschen  entsprechend zusammenstellen. Sämtliche Produktions- und  Logistikprozesse sind flexibel auf diese hohe Variantenvielfalt hin  ausgerichtet. Aufgrund der zahlreichen Ausstattungsoptionen und der  sich daraus ergebenden nahezu unendlichen Variationsmöglichkeiten ist  es äußerst unwahrscheinlich, dass zum Beispiel innerhalb eines  Produktionsjahres zwei vollkommen identische MINI das Werk verlassen.</p><h4>  <strong>Individualisierung beim classic Mini: Sonderanfertigungen für    VIP-Kunden, mehr Leistung ab Werk für alle.</strong></h4><p>Vergleichbare Möglichkeiten zur Individualisierung ab Werk standen zu  Zeiten des classic Mini nur besonders prominenten beziehungsweise  zahlungskräftigen Kunden zur Verfügung. Offenkundig regte der  revolutionäre Kleinwagen schon früh die Fantasie besonders  trendbewusster Autofans an. Schauspieler, Modedesigner, Musiker und  gekrönte Häupter verlangten regelmäßig nach maßgefertigten Mini  Modellen. Sonderlackierungen und besonders edle Ausstattungsoptionen  standen auf ihrer Wunschliste ganz oben. Gleich mehrfach orderte  beispielsweise der britische Schauspieler Peter Sellers in den  1970er-Jahren extravagante Sonderanfertigungen des Mini. Und auch ein  Mitglied des Herrscherhauses von Brunei erhielt 1988 einen nach seinen  individuellen Wünschen ausgestatteten und getunten Mini im Flower-Power-Design.</p><p>Im Geburtsjahr des classic Mini hatten die Kunden die Wahl zwischen  dem Austin Seven und Morris Mini-Minor, die sich allerdings nur im  Kühlergrill, in den Karosseriefarben und den Radkappen unterschieden.  Schon 1961 wurden mit dem Riley Elf und dem Wolseley Hornet zwei  äußerlich leicht modifizierte und besonders nobel ausgestattete  Varianten des neuen Kleinwagens auf den Markt gebracht. Hochwertige  Teppiche und ein Echtholz-Armaturenbrett verströmten einen Hauch von  Luxus. Wenig später kamen weitere Karosserievarianten hinzu: vom Van  bis zum Pick-up. Ähnlich schnell wurde auch der Wunsch nach  zusätzlicher Leistung erfüllt. Treibende Kraft war hier der  Sportwagen-Konstrukteur John Cooper, der schon während der Entwicklung  des Mini in engem Kontakt zu dessen Schöpfer Alec Issigonis stand. Der  erste Mini Cooper mit 55 anstelle von 34 PS erschien 1961, wiederum  zwei Jahre später war der 70 PS starke Mini Cooper S am Start. Schon  1965 wurde zudem ein Automatikgetriebe für den Mini angeboten, der  damit auch in Sachen Komfort eine Vorreiterrolle übernahm. Bis dahin  war diese Option Fahrzeugen höherer Klassen vorbehalten gewesen.</p><p>Besonders sportlich, betont jugendlich oder außergewöhnlich nobel –  Mitte der 1970er-Jahre erhielten Mini Fans erstmals die Gelegenheit,  bevorzugte Charakterzüge des classic Mini durch sorgsam konfigurierte  Editionen zu betonen. Das erste Sondermodell war der auffällig  progressiv gestaltete Mini Limited Edition 1000 des Jahrgangs 1976.  Weitere Varianten griffen den Trend zur gezielten Individualisierung  immer wieder aufs Neue auf, bei der Namensgebung standen besonders  häufig bekannte Londoner Stadtteile und Straßenzüge Pate wie  Piccadilly, Chelsea, Knightsbridge oder Park Lane. 1982 eroberte  erstmals der Mini Mayfair als besonders exklusiv ausgestattetes  Topmodell die Straßen. Und auch nach dem Relaunch der Marke im Jahr  2001 sorgten immer wieder besondere Ausführungen des Kleinwagens für  erhöhte Aufmerksamkeit. Der MINI Seven erinnerte an eine traditionelle  Modellbezeichnung des Ur-Mini, der MINI Checkmate betonte vor allem  die sportlichen Eigenschaften des agilen Kurvenkünstlers.</p><h4>  <strong>Lackierung, Dachdekor, Innenraummaterialien: MINI typischer    Stil </strong>  <strong>in maximaler Vielfalt.</strong></h4><p>In der aktuellen MINI Generation wird bereits durch die  Modellvielfalt sowie mit den umfangreichen Optionen für die  Zusammenstellung der Serien- und Sonderausstattung ein  Individualisierungsgrad ermöglicht, der auch für die moderne  Automobilwelt Maßstäbe setzt. Neben den verschiedenen Motorvarianten  bildet auch die große Auswahl der Karosserielackierungen, der  Dachdekor- beziehungsweise Verdeckvarianten, der Felgen sowie der  Sitzpolsterungen, der Innenraummaterialien und Dekorelemente ideale  Voraussetzungen, um das jeweilige Fahrzeug zum persönlichen  Einzelstück werden zu lassen.</p><p>Eine gezielte Individualisierung ermöglichen die modellspezifischen  Ausstattungspakete, mit denen sich sowohl im Exterieur als auch im  Interieur ausgewählte Facetten im Charakter des jeweiligen Modells –  etwa die Sportlichkeit, Eleganz oder Robustheit – besonders klar  hervorheben lässt. Hinzu kommen unter anderem Motorhaubenstreifen und  Außenspiegelkappen in verschiedenen Farben und Mustern, die Optionen  Chrome Line und Piano Black für das Exterieur sowie ein Lichtpaket,  ein anthrazitfarbener Dachhimmel und die Chrome Line für das  interieur. , ,</p><p>Ergänzend dazu stehen im Zubehörprogramm unter anderem weitere  Außenspiegelkappen, Seitenblinkereinfassungen, Radventilkappen und  Türgriffe in unterschiedlichen Designs, ein Tankverschluss in  Chromausführung, Sport-Stripes, Bonnet-Stripes und MINI spezifische  Sticker zur Platzierung auf den Türen zur Auswahl. Auch das Spektrum  der jeweils modellspezifisch verfügbaren Leichtmetallfelgen wird durch  die im Zubehörprogramm enthaltenen Optionen nochmals erweitert.</p><p>In den perfekt auf die Eigenschaften des MINI zugeschnittenen  Performance-Komponenten von John Cooper Works, die als Zubehör  erhältlich sind, offenbaren sich die langjährige Erfahrung und die  gemeinsame Tradition beider Marken im Motorsport. Zu den Highlights  gehören John Cooper Works Leichtmetallräder, gelochte Bremsscheiben,  Stoßfängerblenden, Spoiler-Aufsätze, Endrohrblenden,  Außenspiegelkappen und Side Scuttles. Passend dazu sorgen unter  anderem Dekorleisten, Handbremshebel, Sportschalthebel,  Innenspiegelkappen und Fußmatten für ein noch sportiveres Ambiente im Innenraum.</p><h4>  <strong>Individualisierung auf höchstem Niveau: MINI Yours</strong>.</h4><p>Den exklusivsten Weg zu einer gezielten Individualisierung ebnen die  Optionen aus dem Programm von MINI Yours. Hochwertige Materialien,  stilvolles Design und präzise Verarbeitung auf höchstem Niveau  kennzeichnen diese ab Werk verfügbaren Sonderausstattungen für das  Exterieur und das Interieur aktueller MINI Modelle. Sie sind als  Einzeloptionen sowie in jeweils modellspezifisch zusammengestellten  Ausstattungspaketen erhältlich.</p><p>Die Sonderausstattungen von MINI Yours eignen sich in besonderer  Weise dazu, bei der individuellen Fahrzeuggestaltung klare Akzente für  Exklusivität und Stilbewusstsein zu setzen. Sämtliche Angebote  spiegeln die britische Herkunft und den Premium-Charakter der Marke  wider. Das herausragende Niveau der Materialauswahl und  Verarbeitungsqualität sowie das von Traditionsbewusstsein und  Kreativität geprägte Design sorgen für Highlights im Erscheinungsbild  des Fahrzeugs. Das MINI Yours Emblem setzt dabei einen zusätzlichen  unverwechselbaren Akzent. Die Fertigung der Optionen von MINI Yours  erfolgt in speziellen, von klassischer Handwerkskunst inspirierten Produktionsprozessen.</p><p>Das aktuelle MINI Yours Programm zur Individualisierung des  Exterieurs umfasst außergewöhnlich anspruchsvolle Lackierungen und  ausdrucksstarke, sportlich-elegante Leichtmetallfelgen in einer  modellspezifischen Auswahl. Für das MINI Cabrio steht außerdem ein  MINI Yours Verdeck mit eingewebtem Union Jack Muster zur Auswahl.  Persönlicher Stil und Sinn für erlesene Qualität lassen sich mit den  MINI Yours Angeboten für das Interieur zur Geltung bringen. Die MINI  Yours Leder Lounge Sportsitze sind mit hochwertigem, in Handarbeit  vernähtem Glattleder bezogen. Auf ihren Kopfstützen ist das klassische  Union Jack Motiv in Perforiertechnik eingearbeitet. Die  modellspezifisch verfügbaren MINI Yours Interior Styles umfassen  hinterleuchtete Oberflächen, deren Lichtspots die Farbe in  Abhängigkeit vom Ambientelicht variieren. Sicht- und spürbare  Exklusivität kennzeichnet auch das MINI Yours Sport-Lederlenkrad mit  seinem hochwertigen Walknappa, den anthrazitfarbenen Nähten und den  Speichen in hochglänzendem Piano Black.</p><h4>  <strong>MINI Yours Customised: Vom Original zum persönlich gestalteten Unikat.</strong></h4><p>Das Programm MINI Yours Customised eröffnet den Kunden die  Möglichkeit, ausgewählte Nachrüstprodukte mit einem selbstgewählten  Design zu versehen und so das eigene Fahrzeug in ein persönlich  gestaltetes Unikat zu verwandeln. Das innovative Angebot steht seit  2018 für zahlreiche MINI Modelle in Europa und weiteren großen Märkten  zur Verfügung. Das Produktprogramm von MINI Yours Customised umfasst  die als Side Scuttles bekannten Seitenblinkereinleger, Dekorleisten  für die Beifahrerseite im Innenraum, LED-Einstiegsleisten, und LED-Türprojektoren.</p><p>Die im Produktprogramm von MINI Yours Customised verfügbaren  Nachrüstteile können vom Kunden in einem eigens für das neue Angebot  konzipierten Online-Shop ausgewählt, gestaltet und bestellt werden.  Die Herstellung der individualisierten Produkte erfolgt anschließend  unter Einsatz von innovativen Fertigungsverfahren wie verschiedenen  3D-Druck-Verfahren und Laserbeschriftung. Die fortschrittlichen  Produktionsprozesse ermöglichen eine präzise Umsetzung der  Kundenwünsche. Die individuell gestalteten Produkte werden innerhalb  weniger Wochen geliefert. Sie sind so konzipiert, dass sie  anschließend vom Kunden in Eigenregie oder vom teilnehmenden MINI  Service Partner ins Fahrzeug integriert werden können.</p><p> </p><h2>  <strong>5.   Traditionelle Werte und moderne Vielfalt.</strong>  <br />Fahrzeugkonzept und Technik.</h2><p>Sparsamen Kleinwagen gehört die Zukunft! Unter dieser Prämisse stand  die Entwicklung des classic Mini. Knappe Außenmaße und ein großzügiges  Platzangebot im Innenraum waren gefragt, ein sowohl komfortables als  auch sportliches Fahrverhalten und verbrauchsgünstige Motoren sollten  den neuen Kleinwagen der British Motor Corporation (BMC) ebenfalls  auszeichnen. Die Sueskrise des Jahres 1956, die eine massive  Verknappung der Öleinfuhren zur Folge hatte, war Anlass dafür gewesen,  den Konstrukteur Alec Issigonis mit derart anspruchsvollen Vorgaben zu  betrauen. Vor 60 Jahren schuf das revolutionäre Konstruktionsprinzip  des classic Mini die Grundlage für maximalen Innenraum auf minimaler  Grundfläche. Mit der modernen Neuinterpretation von kreativer  Raumnutzung und einzigartigem Fahrspaß wurde der im Jahr 2001  eingeführte MINI zum Original im Premium-Segment der Kleinwagen. Heute  ist die Marke MINI Inbegriff für begeisternde Mobilität im urbanen  Umfeld und darüber hinaus. Mit dem neuen MINI Cooper SE verbindet die  Marke künftig auch die Elektromobilität mit einem einzigartigen  emotionalen Erlebnis. Er basiert auf dem MINI 3-Türer und kombiniert  lokal emissionsfreies Fahren mit Premium-Qualität und ausdrucksstarkem Design.</p><h4>  <strong>Der classic Mini: Geniales Konzept für Raumökonomie,    Fahrsicherheit und Wirtschaftlichkeit.</strong></h4><p>Herausragende Ingenieurskunst hat schon beim classic Mini zu  außergewöhnlichen und technisch überlegenen Lösungen geführt. Alec  Issigonis entschied sich für ein Frontantriebkonzept mit einem vorn  quer eingebauten Motor. Dieses Prinzip – heute als Standardlösung für  kompakte Fahrzeuge etabliert – war damals zwar schon von mehreren  Herstellern eingesetzt worden, doch niemand hatte es jemals so  konsequent zur Förderung des Fahrverhaltens und der Raumökonomie  genutzt wie der Vater des Mini. Auch die Anordnung der 10 Zoll großen  Räder an den äußeren Karosserieecken kam beiden Merkmalen zugute. Der  Radstand betrug 2,03 Meter. Auf 3,05 Meter belief sich die Außenlänge  des Mini, er war 1,41 Meter breit und 1,35 Meter hoch. Das Wichtigste  dabei: 80 Prozent des Raums, den der Kleinwagen einnahm, stand den  Passagieren und ihrem Gepäck zur Verfügung.</p><p>Die Rohkarosserie des classic Mini brachte nur 140 Kilogramm auf die  Waage. Dennoch wies die Blechkonstruktion eine für damalige  Verhältnisse vorbildliche Torsionssteifigkeit auf. Dafür sorgten in  Längsrichtung die beiden Schweller, ein leichter Tunnel in Wagenmitte,  der die Abgasanlage aufnahm, und die Radkästen. In Querrichtung waren  es die robuste Spritzwand zwischen Motorraum und Fahrgastzelle, eine  Quertraverse unter den Vordersitzen und die Kofferraumwand. Dank der  hohen Stabilität war es möglich, die Karosserie im Bereich der  Fahrgastzelle mit schlanken Dachholmen und großen Fensterflächen zu  versehen. Dies kam der Rundumsicht ebenso zugute wie dem Raumgefühl.</p><p>Die Frage, welcher Motor den neuen Kleinwagen antreiben sollte, war  früh entschieden. Die BMC-Führung hatte sich auf eine überarbeitete  Version des Serie-A-Motors festgelegt, der schon im legendären Morris  Minor eingesetzt wurde. Der Vierzylinder war mit einer dreifach  gelagerten Kurbelwelle ausgestattet. Seine oben liegenden Ventile  wurden über Stößelstangen und eine unten liegende Nockenwelle  betätigt, die sich mit den Ein- und Auslasskanälen dieselbe Seite  teilten. Halb-Fallstromvergaser waren für die Gemischaufbereitung  zuständig, für Nachschub sorgte bereits von Beginn an eine elektrische  Kraftstoffpumpe. Issigonis und sein Team reduzierten den Hubraum auf  848 Kubikzentimeter und beschränkten so die Leistung auf 34 PS bei  5 500 min<sup>–</sup>  <sup>1</sup>. Diese Nenndrehzahl war außergewöhnlich hoch, damals  erreichten lediglich hochkarätige Sportmotoren auf Dauer derart hohe Touren.</p><p>Ein weiteres Novum war die Platzierung des Viergang-Getriebes unter  dem Motor direkt zwischen den Rädern. Motor und Getriebe erhielten  einen gemeinsamen Ölkreislauf. Damit blieb unter der Fronthaube  ausreichend Platz für den seitlichen Kühler sowie für Lenkung und Nebenaggregate.</p><h4>  <strong>Die Geburtsstunde des Gokart-Feelings.</strong></h4><p>Auch bei der Kraftübertragung wurden neue Wege beschritten. Weil die  bis dahin üblichen Kardangelenke bei größeren Lenkeinschlägen zum  Verziehen neigten, entschied sich Issigonis dafür, erstmals in einem  Automobil homokinetische Gelenke einzusetzen. Sie bestanden aus einem  Kugellager, das von drei Käfigen umschlossen war, von denen zwei mit  dem An- und dem Abtrieb verbunden waren. Diese Konstruktion erlaubte  ausreichende Lenkwinkel ohne Verwindungen und reduzierte die  Antriebseinflüsse auf die Lenkung ganz erheblich. Damit war der  Grundstein für das bis heute legendäre Gokart-Feeling des Mini gelegt.</p><p>Um die Belastungen der leichten und kompakten selbsttragenden  Stahlkarosserie zu verringern, lagerten die Ingenieure den gesamten  Antriebsstrang, Lenkung und Aufhängung in einem Hilfsrahmen. Auch die  hinteren Einzelräder waren an einem Hilfsrahmen befestigt, was dem  classic Mini eine hervorragende Spurtreue bescherte. Auch die weiteren  Bestandteile des Fahrwerks boten eine Vielzahl von technischen  Highlights. Anstelle von Schrauben-, Torsions- oder Blattfedern  verpasste Issigonis dem Mini eine Gummifederung. Dazu diente ein  Gebilde aus zwei Kegeln mit einer Gummischicht dazwischen. Der obere  Kegel war fest mit dem Hilfsrahmen verschraubt, der untere mit dem  Radträger. Weil sich Gummi mit zunehmendem Druck verhärtet, war der  classic Mini damit zu einer progressiven Federung gekommen. Dieses  Federsystem hatte so gute Eigenschaften, dass klein dimensionierte  Teleskopstoßdämpfer ausreichten. Um ein möglichst feines  Ansprechverhalten zu erzielen, waren sie außen an den oberen  Querlenkern vorn und den hinteren Längslenkern befestigt.</p><h4>  <strong>Mehr Komfort: Hydrolastik-Federung und Automatikgetriebe.</strong></h4><p>Einen Vorstoß zugunsten von noch mehr Komfort unternahm Issigonis im  Jahr 1964 mit der Einführung einer frühen Form der Niveauregulierung  im Mini. Dazu wurde die neue Hydrolastik-Federung aus den  BMC-Limousinen für den Kleinwagen modifiziert. Charakteristisch für  diese einzigartige Federung waren Zylinder im Format einer  1-Liter-Öldose an jedem Rad, in denen Federung und Dämpfung  zusammengefasst waren, wobei als Dämpfungsmedium eine frostsichere  Wasseremulsion diente. Beim Hydrolastik-System waren auf jeder  Fahrzeugseite die Hydraulikkammern des Vorder- und des  Hinterraddämpfers per Druckschlauch miteinander verbunden. Fuhr das  Vorderrad über eine Unebenheit, wurde ein Teil der  Hydraulikflüssigkeit an die Partnerkammer der Hinterachse gedrückt und  hob dort die Karosserie ein Stück weit an. Natürlich funktionierte das  auch im umgekehrten Fall. Das innovative System schuf die  Voraussetzungen für ein konstantes Fahrzeugniveau, konnte sich in der  Praxis jedoch nicht dauerhaft durchsetzen und wurde nach sieben Jahren  wieder aus dem Programm genommen.</p><p>Auch auf anderen Gebieten orientierten sich Issigonis und sein Team  immer wieder an Fahrzeugen aus höheren Klassen – nicht selten mit dem  Ziel, deren Merkmale mit dem Mini noch zu übertreffen. Ein Beispiel  dafür ist das Automatikgetriebe, das 1965 in die Ausstattungsliste  gebracht wurde. Damit war der classic Mini einer von nur sehr wenigen  Kleinwagen, für die eine derartige Oberklasseoption geboten wurde.  Überdies verfügte die Automatik, deren Platzbedarf sich nur  unwesentlich von dem eines Schaltgetriebes unterschied, über vier  Vorwärtsgänge. Selbst Luxuswagen hatten zu dieser Zeit in aller Regel  nur drei Fahrstufen zu bieten.</p><p>Nur sechs Jahre nach der Premiere waren bereits mehr als eine Million  Mini verkauft. Zu diesem Zeitpunkt waren neben den beiden  Ursprungsmodellen Morris Mini-Minor und der Austin Seven auch ein Mini  Van, ein Mini Pick-up sowie die Kombimodelle Morris Mini-Traveller und  Austin Seven Countryman zu haben. Mit ihnen wurde das Prinzip der  maximalen Raumausnutzung konsequent weiterverfolgt. Traveller und  Countryman waren nur jeweils 25 Zentimeter länger als die  entsprechenden Pendants, mit ihrem um 10 Zentimeter erweiterten  Radstand und ihren zweiflügeligen Hecktüren wurden sie dennoch zu  außergewöhnlich vielseitig einsetzbaren Transporttalenten.</p><h4>  <strong>Kleiner Motor, großes Entwicklungspotenzial.</strong></h4><p>Dem Sportwagen-Konstrukteur John Cooper, der früh das Potenzial des  revolutionären Kleinwagens erkannt hatte, ist es zu verdanken, dass  der zunächst bewusst auf 34 PS gedrosselte Motor des Mini bereits zwei  Jahre nach der Premiere merklich erstarken durfte. Für die von Cooper  initiierte Kleinserie eines GT-Modells wurde der Hubraum auf 997  Kubikzentimeter erweitert. Dabei stieg der Hub von 68,3 auf 81,3  Millimeter, während die Bohrung von 62,9 auf 62,4 Millimeter  verringert wurde. Die Verdichtung stieg von 8,3 auf 9,0, dazu kamen  größere Einlassventile und Doppelvergaser. Weitere Modifikationen  betrafen die aufgebohrte Auslassöffnung und eine Verstärkung des  Kurbelgehäuses, um die Mehrleistung aufzufangen. Darüber hinaus  änderte Cooper im Getriebe die Übersetzungen der einzelnen Gänge, um  die jeweils erzielbare Höchstgeschwindigkeit zu steigern. Der erste  Mini Cooper verfügte nun über eine Motorleistung von 55 PS, was zu  einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit von 120 auf rund 136 km/h  führte. Cooper versäumte es nicht, auch die Verzögerungsleistung  entsprechend anzupassen, und montierte 7 Zoll große  Lockheed-Scheibenbremsen an die Räder der Vorderachse.</p><p>Seine Leistungsgrenzen hatte der Vierzylinder damit noch nicht  erreicht, wie schon 1963 mit dem Mini Cooper S bewiesen wurde.  Abermals wurde der Hubraum erweitert, er betrug nunmehr 1 071  Kubikzentimeter, was in einer maximalen Leistungsausbeute von 70 PS  resultierte. Mehr Leistung ergab natürlich erneut eine gestiegene  Höchstgeschwindigkeit. Sie lag jetzt bei 160 km/h, demzufolge  überarbeitete John Cooper auch die Bremsen. Der Durchmesser der  Scheiben wuchs auf 7½ Zoll, die Bremskraft des Mini Cooper S wurde von  nun an von einem Servogerät verstärkt.</p><p>Mehr Kraft wurde 1967 auch der Serienausführung des classic Mini  zugebilligt. Eine Hubraumerweiterung auf 998 Kubikzentimeter verhalf  dem Motor zu einem von 44 auf 52 Newtonmeter gesteigerten maximalen  Drehmoment und zu einer um 4 auf 38 PS erhöhten Leistung. Diese  Version des Vierzylinder-Motors war von Beginn an auch für das 1969  vorgestellte Schwestermodell des classic Mini vorgesehen. Der Neuling  mit dem Namen Clubman war elf Zentimeter länger, die Estate genannte  Kombi-Version maß exakt 3,40 Meter. Breite, Höhe und Radstand blieben  dagegen unverändert auf dem Niveau des classic Mini.</p><p>Als Nachfolger des Mini Cooper wurde zudem der Mini 1275 GT, das  Spitzenmodell der Clubman-Reihe, eingeführt. Unter seiner Motorhaube  sorgte ein 1,3 Liter großer Vierzylinder-Motor nun für 59 PS. Dieser  Motor wurde später auch im classic Mini eingesetzt, wo er schon bald  auf eine Leistung von 63 PS kam. Dennoch blieb die 1,0-Liter-Maschine  noch bis zum Jahr 1992 im Programm. Erst danach wurden – vor allem  aufgrund der wachsenden Anforderungen an die Abgasqualität – sämtliche  Modelle mit dem 1,3-Liter-Motor ausgerüstet, der schon seit Oktober  1991 beim Mini Cooper und ab August 1994 auch beim Mini mit einer  Einspritzung versehen wurde.</p><h4>  <strong>Neubeginn mit traditionellen Werten.</strong></h4><p>Auf dem Papier konnten der MINI Cooper und der MINI One, die im Jahr  2001 den Neubeginn der Marke einläuteten, kaum nennenswerte  Gemeinsamkeiten mit dem classic Mini aufweisen. Unvergleichlich  strengere Sicherheitsbestimmungen, deutlich gestiegene  Komfortansprüche und vollkommen neue technische Möglichkeiten führten  zu Lösungen, die zu Zeiten von Alec Issigonis und seinem Team nicht  einmal vorstellbar gewesen wären. Dennoch bestehen elementare  Parallelen zwischen dem MINI und seinem Vorfahren, die im Konzept der  Neuauflage begründet liegen und in seinem charakteristischen Design  zum Ausdruck kommen. Auch die Entwicklung des MINI stand unter der  Prämisse, einen revolutionär neuen Kleinwagen zu konzipieren. Und wie  schon beim classic Mini wurden erneut technische Innovationen genutzt,  um auch den MINI mit einzigartigen Eigenschaften auszustatten.</p><p>Die Neuinterpretation traditioneller Werte verhalf auch dem MINI zu  seinem unverwechselbaren Charakter und zu seinem Status als  klassenloses, weltweit begehrenswertes Automobil. Der classic Mini  hatte nicht unwesentlich dazu beigetragen, das Prinzip des  Frontantriebs und der vorn quer eingebauten Motoren zur Standardlösung  für besonders kompakte Fahrzeuge werden zu lassen. Ebenso boten auch  beim MINI kurze Karosserieüberhänge, der lange Radstand, die  Ein-Rad-an-jeder-Ecke-Bauweise sowie der tiefe Schwerpunkt ideale  Voraussetzungen für ein extrem agiles Handling. Optimale Raumökonomie  und maximaler Fahrspaß in einem kleinen Automobil wurden so einmal  mehr neu definiert.</p><h4>  <strong>Sprung in eine neue Ära der Technologie.</strong></h4><p>Bei der Umsetzung dieses Konzepts kam modernste Technik zum Einsatz.  Vierzylinder-Motoren mit einem Hubraum von 1,6 Litern, 16 Ventilen und  Aluminiumzylinderkopf waren die zeitgemäßen Nachfolger der  Serie-A-Maschinen aus dem classic Mini. Wo 1959 noch 34 PS genügten,  waren es nun 66 kW/90 PS beim MINI One beziehungsweise 85 kW/115 PS  beim MINI Cooper. Und während der classic Mini mit homokinetischen  Gelenken für die Kraftübertragung auf die Räder und Gummifederung neue  Maßstäbe in der Fahrwerkstechnik setzte, waren es beim MINI die  McPherson-Vorderachse mit gleichlangen Achswellen und die in diesem  Segment ebenfalls einzigartige Mehrlenker-Hinterachse. Vom Sprung in  eine neue Ära der Technologie zeugten auch die Scheibenbremsen an  allen vier Rädern, das ebenso serienmäßige Antiblockiersystem  einschließlich der Kurvenbremskontrolle CBC und der elektronischen  Bremskraftverteilung EBD. Optional waren für den MINI zudem die  Traktionskontrolle ASC+T und das Fahrstabilitätssystem DSC verfügbar.</p><p>Die Spitzenposition seines Segments übernahm der MINI auch auf dem  Gebiet der passiven Sicherheit. Mit einer extrem stabilen  Fahrgastzelle, Front- und Seitenairbags sowie optionalen seitlichen  Kopfairbags erreichte sein Insassenschutz ein herausragendes Niveau.  Auch die serienmäßige Reifenpannenanzeige war eine Neuheit, die zuvor  kein Kleinwagen zu bieten hatte.</p><p>Alternativ zum Fünfgang-Schaltgetriebe wurde für den MINI eine  stufenlose CVT-Automatik mit Steptronicfunktion angeboten. Mit einem  Stahlantriebsriemen, der über doppelt kegelförmige Riemenscheiben  geführt wurde, konnte die Antriebskraft des Motors mit stufenlos  variierbaren Übersetzungsverhältnissen an die Vorderräder übertragen  werden. Im Steptronic-Betrieb wurden dagegen sechs feste Übersetzungen  dargestellt. Ein gemeinsames Steuergerät für Motor und Getriebe sorgte  sowohl im Automatik- als auch im Steptronic-Modus für das jeweils  ideale Übersetzungsverhältnis. Als Zusatzausstattung waren außerdem  Steptronic-Schalter am Lenkrad erhältlich, die einen manuellen  Gangwechsel ermöglichten, ohne dass der Fahrer dazu die Hände vom  Lenkrad nehmen musste.</p><p>Bereits im Januar 2002 zündete MINI die dritte Fahrspaßstufe.  Schneller noch als beim classic Mini und zugleich deutlich intensiver  als der 70 PS starke Vorfahr sorgte die stärkste Variante im  Modellprogramm für einen faszinierenden Leistungsschub. Der MINI  Cooper S wurde von einem Vierzylinder-Kompressormotor mit 120 kW/163  PS angetrieben und verfügte darüber hinaus serienmäßig über ein  Sportfahrwerk und ein Sechsgang-Handschaltgetriebe. Darüber hinaus  wurde im Jahr darauf der erste von einem Dieselmotor angetriebene MINI  präsentiert. Mit dem MINI One D wurde die Grundidee des  verbrauchsgünstigen Viersitzers, die einst zur Entwicklung des classic  Mini geführt hatte, in ihrer modernsten Form verwirklicht. Aus vier  Zylindern und einem Hubraum von 1,4 Litern entwickelte der  Vollaluminiummotor mit Common-Rail-Einspritzung und Abgasturboladung  eine Leistung von 55 kW/75 PS.</p><h4>  <strong>Die Neuauflage des MINI: Vom Original zum Original.</strong></h4><p>Mit der im November 2006 eingeführten Neuauflage des MINI wurden die  modernen Qualitäten des weltweit ersten Premium-Kleinwagens noch  intensiver betont. Unter dem Motto „Vom Original zum Original“ wurde  der optische Auftritt des MINI in zahlreichen Details verfeinert, die  insbesondere die sportlichen Tugenden des kompakten Kurvenkünstlers  noch deutlicher hervorhoben. Gleichzeitig wurde der Insassenschutz  weiter optimiert.</p><p>Neue, noch kraftvollere und zugleich erheblich effizientere Motoren  ermöglichten es gemeinsam mit der weiter optimierten Fahrwerkstechnik,  MINI typischen Fahrspaß neu zu definieren. Die zur Markteinführung  verfügbaren Modelle MINI Cooper S mit 128 kW/175 PS und MINI Cooper  mit 88 kW/120 PS begeisterten auf Anhieb durch gesteigerte  Fahrleistungen bei gleichzeitig deutlich reduzierten Verbrauchs- und  Emissionswerten. Beide Motoren verfügten über einen Hubraum von  1,6 Liter, für die hohe Leistung des MINI Cooper S sorgten ein  Twin-Scroll-Turbolader und eine Benzin-Direkteinspritzung. Die  Antriebseinheit des MINI Cooper war mit einer vollvariablen  Ventilsteuerung ausgestattet. Diese kam später auch im 1,4 Liter  großen und 70 kW/95 PS starken Motor des MINI One zum Einsatz.  Turboaufladung und eine Common-Rail-Direkteinspritzung verhalfen den  Dieselmotoren zu herausragender Effizienz. Dem MINI Cooper D mit  82 kW/112 PS folgen in rascher Folge der MINI One D mit 66 kW/90 PS  und der MINI Cooper SD mit 105 kW/143 PS. Als Einstiegsmodell kam  schließlich der 55 kW/75 PS starke MINI One hinzu. Die Rolle des  Top-Sportlers übernahm erstmals der MINI John Cooper Works mit einem  mit 155 kW/211 PS starken Turbomotor und spezifischer Fahrwerkstechnik.</p><p>In modellspezifischer Zusammensetzung wurden serienmäßig unter  anderem die Bremsenergie-Rückgewinnung, die Auto-Start-Stop-Funktion,  die Schaltpunktanzeige, die elektromechanische Servolenkung, die  volumenstromgeregelte Ölpumpe sowie die abschaltbare Kühlwasserpumpe  eingesetzt. Serienmäßig war der MINI nun mit einem  Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet, optional war eine  Sechsgang-Automatik verfügbar, bei der die manuelle Gangwahl auf  Wunsch auch über Schaltwippen am Lenkrad vorgenommen werden konnte.</p><p>Zur großen Auswahl im Antriebsportfolio gesellte sich schon bald eine  außergewöhnliche Vielfalt im Modellprogramm des MINI. Fast auf den Tag  genau ein Jahr nach dem Start der neuen Modellgeneration wurde das  Angebot um den MINI Clubman mit einem um acht Zentimeter erweiterten  Radstand und zweigeteilter Hecktür erweitert. 2009 folgte die neue  Generation des MINI Cabrio. Und damit nicht genug: Mit den beiden  Zweisitzern MINI Coupé und MINI Roadster wurden die markentypische  Sportlichkeit und das Open-Air-Vergnügen von 2011 an auf besonders  puristische Weise erlebbar. Parallel dazu eroberten der 2010  vorgestellte MINI Countryman und der ab 2013 verfügbare MINI Paceman  das Premium-Kompaktsegment. In diesen beiden Modellen wurde erstmals  der speziell für MINI entwickelte Allradantrieb ALL4 eingesetzt. Mit  dem auf einem elektromagnetisch arbeitenden Mitteldifferenzial  basierenden System wurde es möglich, die Antriebskraft stufenlos  zwischen Vorder- und Hinterachse zu verteilen.</p><h4>  <strong>Die jüngste Generation: Noch mehr Fahrspaß, Effizienz und Premium-Qualität.</strong></h4><p>Mit einem erneut evolutionär weiterentwickelten Design, neuer  Antriebstechnologie und einer Vielzahl von innovativen  Ausstattungsmerkmalen ging 2014 die aktuelle Generation des MINI an  den Start. Motoren mit MINI TwinPower Turbo Technologie und ebenfalls  neu entwickelte Getriebe steigern seitdem das Spurtvermögen des MINI  und führen zugleich zu einem reduzierten Kraftstoffverbrauch. Je nach  Motorisierung stehen alternativ zum serienmäßigen 6-Gang  Handschaltgetriebe ein 7-Gang Steptronic Getriebe mit Doppelkupplung  oder ein 8-Gang Steptronic Getriebe zur Auswahl. Zum deutlichen Plus  an Effizienz tragen außerdem das optimierte Gewicht und die  verbesserten Aerodynamik-Eigenschaften bei. Erstmals ist optional ein  Adaptives Fahrwerk erhältlich. Eine bedarfsgerechte Fahrzeugabstimmung  ermöglicht die für den neuen MINI erstmals angebotene Option MINI  Driving Modes. Damit lassen sich die Gaspedal- und Lenkungskennlinie  sowie bei entsprechender Ausstattung auch die Schaltcharakteristik des  Automatikgetriebes und die Dämpfer-Abstimmung beeinflussen. Das neue  Bedienkonzept umfasst ein Kombiinstrument auf der Lenksäule sowie  optional auch ein MINI Head-Up Display. Zur deutlich erweiterten  Auswahl an Fahrerassistenzsystemen gehören die Auffahr- und  Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion, der Driving Assistant, der  Parkassistent und die Rückfahrkamera. Eine Führungsrolle im  Wettbewerbsumfeld übernimmt der MINI darüber hinaus erneut auf dem  Gebiet der Vernetzungstechnologie und der digitalen Services.</p><p>Bereits im folgenden Jahr wurde das Modellprogramm erneut um eine  vollständig neue Karosserievariante des MINI ergänzt. Erstmals ist die  britische Marke seitdem mit einem Fünftürer im Kleinwagen-Segment  vertreten. Mit seinem um 72 Millimeter erweiterten Radstand bietet der  MINI 5-Türer den Passagieren im Fond neben dem komfortablen Ein- und  Ausstieg auch deutlich mehr Beinfreiheit. Komplettiert wird das  Angebot im Kleinwagen-Segment seit 2016 vom neuen MINI Cabrio. Der  offene Viersitzer verfügt nun über einen vollelektrischen Öffnungs-  und Schließmechanismus für das Textilverdeck. Sowohl für die  klassische Karosserievariante des MINI 3-Türer als auch für das MINI  Cabrio wurde anschließend auch eine extrem sportliche Modellvariante  entwickelt. Der MINI John Cooper Works und das MINI  John Cooper Works Cabrio werden jeweils von einem neuen, 170 kW/231 PS  starken Turbomotor angetrieben.</p><p>Im Premium-Kompaktsegment ist auch die neue Generation des MINI mit  zwei Modellen vertreten. Für den neuen MINI Clubman und den neuen  MINI Countryman stehen jeweils drei Otto- und drei Dieselmotoren zur  Auswahl. Optional ist das weiterentwickelte Allradsystem ALL4  erhältlich. Zur Serienausstattung gehört die Kraftübertragung auf alle  vier Räder bei den Topathleten MINI John Cooper Works Clubman und MINI  John Cooper Works Countryman, die in ihrer jüngsten Ausführung von  einem 225 kW/306 PS starken Turbomotor angetrieben werden.</p><p>Darüber hinaus ebnet der MINI Cooper S E Countryman ALL4  (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1 – 1,9 l/100 km; Stromverbrauch  kombiniert: 13,9 – 13,5 kWh/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen  kombiniert: 47 – 43 g/km) den Weg zum lokal emissionsfreien Fahrspaß.  Das erste Plug-in-Hybrid-Modell von MINI wird von einem  Dreizylinder-Ottomotor und einem Elektromotor angetrieben, die  gemeinsam eine Systemleistung von 165 kW/224 PS erzeugen.</p><h4>  <strong>Elektromobilität im Stil von MINI: Der neue MINI Cooper SE:</strong></h4><p>Die Marke MINI, die seit mittlerweile 60 Jahren Inbegriff für  begeisternde Mobilität im urbanen Umfeld ist, verbindet künftig auch  das lokal emissionsfreie Fahren im Stadtverkehr mit einem  einzigartigen emotionalen Erlebnis. Der neue MINI Cooper SE  (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0,0 l/100 km; Stromverbrauch  kombiniert: 16,8 – 14,8 kWh/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen  kombiniert: 0 g/km), der ab November 2019 im britischen Werk Oxford in  Serie produziert wird, ist das erste rein elektrisch angetriebene  Modell der Marke und von Grund auf ein echter MINI. Sein  Fahrzeugkonzept basiert auf dem MINI 3-Türer. Abmessungen, Design,  Platzangebot und Innenraumambiente des neuen MINI Cooper SE  orientieren sich klar am herkömmlich angetriebenen Fahrzeug, bei  dessen Entwicklung die Erweiterung des Modellangebots um eine rein  elektrisch angetriebene Variante bereits berücksichtigt wurde.</p><p>Anstelle eines Otto- oder Dieselantriebs findet unter der Motorhaube  des neuen MINI Cooper SE eine Elektromaschine Platz. Die spontane  Kraftentfaltung des 135 kW/184 PS starken Elektromotors, der  markentypische Vorderradantrieb und die innovative  Fahrstabilitätsregelung mit aktornaher Radschlupfbegrenzung verhelfen  dem neuen MINI Cooper SE zu einer besonders intensiv wahrnehmbaren  Ausprägung der unverwechselbaren, als Gokart-Feeling bekannten  Agilität. Seine modellspezifische Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht  eine Reichweite von 235 bis 270 Kilometern. Der Hochvoltspeicher ist  tief im Fahrzeugboden angeordnet, sodass sich keinerlei  Einschränkungen des Gepäckraumvolumens im Vergleich zum herkömmlich  angetriebenen MINI 3-Türer ergeben.</p><p> </p><div> </div><h2>  <strong>6.   Vom Original zum Original.</strong>  <br />Das MINI Design.</h2><p>Innovativ, unverwechselbar, stilbildend – und immer wieder  inspirierend: Ebenso wie der classic Mini steht auch der MINI für ein  Design, das vollkommen neue Antworten auf die Herausforderungen seiner  Zeit liefert. Mit dem classic Mini war es dem Konstrukteur Alec  Issigonis und seinem Team 1959 gelungen, den Kleinwagen neu zu  definieren. Bei der Entwicklung des MINI wurde das Konzept des  maximalen Innenraums auf minimaler Verkehrsfläche in moderner Form neu  interpretiert. Im Abstand von fast vier Jahrzehnten entstanden so zwei  Fahrzeugcharaktere, die ihre einzigartigen Qualitäten auf  unverwechselbare Weise zur Schau stellen. Damals wie heute bilden  begeisternde Fahreigenschaften und unwiderstehliches Design eine  Einheit, die zum Erkennungsmerkmal der Marke geworden ist.</p><p>Grundlage für das Design des classic Mini war eine Vision, die sich  an klaren Zielen orientierte. Kleiner als alle bisher von der British  Motor Corporation angebotenen Automobile sollte das neue Modell  ausfallen, doch gleichzeitig ausreichend Platz für vier Insassen und  ihr Gepäck bieten. Issigonis stellte daher die Raumökonomie ins  Zentrum des Entwicklungsprozesses. Zugleich war ihm daran gelegen,  eine innovative Antwort auf die in Europa bereits auf dem Markt  befindlichen Kleinwagen zu liefern. Ein guter Designer dürfe niemals,  wirklich niemals die Konkurrenz kopieren, lautete einer seiner Grundsätze.</p><h4>  <strong>Eine klare Vision und das richtige Konzept: Die Basis für den    classic Mini.</strong></h4><p>Um auf einer knappen Grundfläche möglichst viel Raum für die Insassen  zu schaffen, musste beim classic Mini sogar die Technik  zusammenrücken. Mit einem vorn installierten Motor und Frontantrieb  war dafür bereits das ideale Konzept gefunden. Doch das genügte  Issigonis noch nicht. Unter der kurzen Motorhaube war Platz für einen  Vierzylinder-Motor – doch auch das nur, weil Issigonis ihn quer  einbaute und außerdem das dazugehörige Getriebe unterhalb der  Antriebseinheit anordnete. Damit war der Grundsatz „Form follows  function“, der auch heute zu den bestimmenden Faktoren des MINI  Designs zählt, auf innovative Weise erfüllt.</p><p>All diese Überlegungen hielt Issigonis nicht in langen Abhandlungen,  sondern in einer Vielzahl von Skizzen fest. Mit exzellenten  Zeichnungen hatte er schon während seiner Ausbildung den mangelnden  Ehrgeiz im Mathematikunterricht ausgeglichen. Jetzt wurden sie zu  einem charakteristischen Markenzeichen für den genialen Konstrukteur.  Mit wenigen Strichen konnte er Visionen entwerfen, Lösungen für  komplizierte technische Probleme illustrieren und damit mehr  Überzeugungskraft entwickeln als jeder Redner in noch so detaillierten  Vorträgen. Seine ansteckende Euphorie äußerte sich auch darin, dass er  seine Zeichnungen nicht selten auf Papiertischdecken oder Speisekarten  hinterließ, weil sein Skizzenblock bereits gefüllt war. Zu den  Legenden, die rund um den classic Mini kreisen, gehört die Geschichte  von der Designskizze, die auf der Papierserviette eines  Hotelrestaurants entstand und später als Vorlage für den ersten  Entwurf auf dem Reißbrett in Issigonis’ Konstruktionsbüro diente.</p><p>Im Laufe des Jahres 1958 nahmen sowohl das Exterieur als auch das  Interieur des Mini ihre endgültige Form an. Auffallend – und später  charakteristisch – am classic Mini waren die nach außen gerichteten  Blechfalze zwischen Kotflügeln und Karosserie. Der Grund dafür war  schlicht die Wirtschaftlichkeit: Die außen liegenden Schweißnähte  ließen sich produktionstechnisch bedeutend billiger setzen. Zweites  von außen sichtbares Zeichen der kostenorientierten Produktion waren  die ebenfalls außen liegenden Türscharniere. Wem der 195 Liter  fassende Kofferraum nicht ganz ausreichte, der konnte einfach die  Klappe offen lassen – weil die unten angeschlagen war, ließen sich  sogar sperrigere Güter darauf ablegen und einigermaßen sicher  befestigen. Und das war durchaus kein Geheimtipp, in  Hochglanzprospekten wurde diese erweiterte Ladekapazität farbenfroh  präsentiert. Der minimalistischen Philosophie folgte  selbstverständlich auch die Innenausstattung: Zum Öffnen der Tür  diente ein schlichter Seilzug, vor Fahrer und Beifahrer spannte sich  statt eines Armaturenbretts eine kleine Ablage. In ihrer Mitte saß als  Zentralinstrument der Tacho mit Meilenzähler und Benzinuhr, darunter  zwei Kippschalter für Scheibenwischer und Licht.</p><p>Trotz zahlreicher Veränderungen im Detail blieb die Grundform des  classic Mini 41 Jahre lang unangetastet. Aus dem revolutionären  Kleinwagen wurde ein Klassiker der Automobilgeschichte, ein zeitloses  Fahrzeug, das 1995 von den Lesern der britischen Zeitschrift Autocar  zum „Auto des Jahrhunderts“ gewählt wurde. Ebenso wie sein  Fahrverhalten blieb auch das Erscheinungsbild des classic Mini über  Jahrzehnte hinweg Spiegelbild seines Charakters – und lieferte  schließlich auch die Vorlage für das Design des modernen MINI.</p><h4>  <strong>Der MINI entsteht: völlig neu, doch mit unverkennbaren Wurzeln.</strong></h4><p>Schon Mitte der 1990er-Jahre, bald nach der Übernahme der Rover Group  durch BMW, reiften Pläne für eine Neuauflage des einzigartigen  Kleinwagens. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in  Frankfurt wurde 1997 eine Studie des MINI Cooper vorgestellt.  Spätestens zu diesem Zeitpunkt war erkennbar, dass keine Kopie des  Klassikers entstehen würde, sondern die moderne Interpretation des  traditionsreichen Fahrzeugkonzepts. Die Studie kombinierte die  klassischen Werte des classic Mini mit den Anforderungen an ein  modernes Automobil an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.</p><p>Bereits zu Beginn des Jahres war anlässlich der Rallye Monte Carlo  eine spektakuläre Sportwagen-Studie gezeigt worden. 30 Jahre nach dem  letzten Sieg des classic Mini bei der Monte sorgte die zweisitzige,  rechtsgelenkte und mit einem Mittelmotor ausgestattete Studie ACV 30  (Anniversary Concept Vehicle) nicht nur aufgrund ihrer ausgesprochen  kraftvollen Proportionen für Aufsehen. Sichtbar wurde auch, wie die  charakteristischen Designmerkmale des classic Mini – etwa der  Hexagon-Kühlergrill und die großen Rundscheinwerfer – in ein modernes  Fahrzeugkonzept übertragen werden könnten.</p><p>Wie sähe der ideale Kleinwagen aus, wenn die Überzeugungen des  Konstrukteurs Issigonis aus den 1950er-Jahren mit den technischen  Möglichkeiten und Kundenwünschen des 21. Jahrhunderts umgesetzt  würden? Eine Antwort auf diese Frage zu suchen, erschien auf Anhieb  viel versprechend, zumal über rund vier Jahrzehnte weder das  Antriebskonzept des classic Mini an Aktualität noch sein kaum  verändertes Erscheinungsbild an Charme eingebüßt hatten. Das MINI  Projektteam, anfangs unter der Führung von Frank Stephenson und später  mit MINI Designchef Gert Volker Hildebrand an der Spitze, legte  deshalb großen Wert darauf, nicht nur gestalterische Details, sondern  vor allem die grundlegende Idee aus den Anfangsjahren des classic Mini  in die automobile Neuzeit zu übertragen. Auch der MINI sollte  einzigartig sein, genügend Platz für vier Personen samt Gepäck zur  Verfügung stellen, ein möglichst wirtschaftliches Antriebskonzept  bereithalten und dabei mit Fahreigenschaften begeistern, die kein  anderes Modell in seinem Segment bislang zu bieten hatte. Darüber  hinaus berücksichtigten die Entwickler die aktuell gültigen  Komfortansprüche sowie die höchsten Sicherheitsstandards. So entstand  abermals ein revolutionär neuer Kleinwagen – in allen Kriterien an den  Erfordernissen seiner Zeit orientiert und diesmal obendrein nach den  Qualitätsmaßstäben einer Premium-Marke entwickelt und gefertigt.</p><h4>Erkennungsmerkmale und Designikonen.</h4><p>Die Übereinstimmung in der Zielsetzung der Entwickler und den  fundamentalen Werten des Konzepts spiegelt sich in einem Design wider,  das die Parallelen im Charakter des classic Mini und des MINI  authentisch visualisiert und auf einer Formensprache basiert, die vom  Spiel mit Linien und Fugen sowie Kreisen und Ellipsen geprägt ist. Bei  einer auf 3,63 Meter gewachsenen Außenlänge blieben die Proportionen  einschließlich der knappen Überhänge vorn und hinten, die das agile  Handling des Fahrzeugs in seinem Exterieur zum Ausdruck bringen,  erhalten. Auch die klassische Dreiteilung des Fahrzeugs in den  Wagenkörper, die als umlaufendes Band dargestellte Fenstergrafik und  das freischwebend wirkende Dach wurden in moderner Form wieder  aufgenommen. Die Schulterlinie verläuft von den Frontleuchten über  eine muskulöse Schulterpartie hinweg bis zur C-Säule, wo der Abstand  zum Dach geringer ist als im Bereich der A-Säule. Dadurch entsteht  eine sich nach vorn öffnende Seitenscheibengrafik, die den  Vorwärtsdrang und die Sportlichkeit des Fahrzeugs betont.</p><p>Zusätzlich wurden markentypische und schon beim classic Mini  unverwechselbare Details neu interpretiert. Die moderne Ausführung des  Hexagon-Kühlergrills und der Rundscheinwerfer, die jetzt nicht mehr  von den Kotflügeln umrahmt, sondern in die Motorhaube eingelassen  wurden, prägen das markentypische Gesicht des MINI. Als Designikone  etabliert sind auch die Seitenblinkereinfassungen, die beim MINI zur  Differenzierung der Motorvarianten dienen. Sie lenken zudem den Blick  auf die Motorhaubenfuge des MINI, die ebenso schräg verläuft wie die  Blechnaht der Seitenwände beim classic Mini. Auch die aufrecht  stehenden Heckleuchten dienen erneut als Erkennungsmerkmal. Beim MINI  tragen sie einen edlen Chromrahmen. Auch dies ist eine Reminiszenz an  den classic Mini, der dem Chromglanz stets treu blieb und sich so den  Plastikauswüchsen im Automobildesign der 70er- und 80er-Jahre  standhaft widersetzte. Ebenso werden beim sehr konkav  dreidimensionalen und kraftvollen Felgendesign nach wie vor Anleihen  beim Stil des classic Mini gemacht – wenn auch die Räder heute größer,  breiter und mit Runflat-Bereifung bestückt sind.</p><p>Ein unverwechselbares Design prägt auch den Innenraum des MINI. Mit  dem als Center Speedo bezeichneten Zentralinstrument wurde ein  charakteristisches Merkmal des classic Mini aufgegriffen und zu einem  einzigartigen Designelement weiterentwickelt. Bis 1968 war dessen  Tacho ebenfalls als Zentralinstrument ausgeführt. Sein  Erscheinungsbild lieferte auch die Inspiration für die Gestaltung der  Einfassungen der Kontroll- und Bedienelemente im MINI. Weitere,  ebenfalls einzigartige Akzente setzen die runden Luftausströmer und  die elliptischen Hauptelemente der Türverkleidungen, in denen sich die  MINI typische und auch im Exterieur umgesetzte Formensprache der  „circular elements“ widerspiegelt.</p><p>Mehr denn je kommen die aktuellen Stärken des MINI im Design der  aktuellen Modellgeneration zum Ausdruck, die im Herbst 2013  vorgestellt wurde. Wiederum wurden sowohl die Grundzüge als auch die  unverwechselbaren Details akribisch und evolutionär überarbeitet. Die  kraftvolle, sich auf die Räder abstützende Statur unterstreicht den  sportlichen Charakter des MINI noch intensiver. Im Innenraum setzt das  nochmals größere, jetzt von einem Leuchtenband umgebene  Zentralinstrument unverwechselbare und markentypische Akzente.</p><p>Ähnlich wie der classic Mini weckt auch der MINI dank seines  stimmigen Gesamtkonzepts auf Anhieb Sympathie. Mit seinen Proportionen  und seiner freundlichen Mimik weckt der MINI Beschützerinstinkte. Die  Gestik mit den kräftigen Schultern strahlt Sicherheit aus, und in der  Karosseriemodellierung kommen sanft fließende Formen zum Ausdruck.</p><h4>  <strong>MINI Cabrio: konsequent offen, typisch MINI.</strong></h4><p>Ein echter MINI und doch ein eigenständiger Charakter ist auch das  offene Modell der Marke. Auf dem Automobilsalon 2004 in Genf wurde das  erste neue MINI Cabrio präsentiert, drei Jahre nach dem geschlossenen  MINI, mit dem es unverkennbare Grundzüge des Designs teilt. Neben dem  Textilverdeck, das in geschlossenem Zustand MINI typische Proportionen  und eine eigenständige Silhouette miteinander kombinierte, wies der  Viersitzer eine Reihe weiterer Cabrio-spezifischer Besonderheiten auf.  Die ansteigende Gürtellinie wurde von einer umlaufenden Chromleiste  betont, die steil stehende Windschutzscheibe war ebenso  charakteristisch wie die verchromten Überrollschutzbügel. Am Heck  fanden sich mit der nach unten öffnenden Gepäckraumklappe und den  außen liegenden Scharnieren Details, deren Ursprung im Design des  classic Mini liegen.</p><p>Die jüngste Auflage des MINI Cabrio erlebte ihren ersten Sommer im  Jahr 2016. 18 Sekunden genügen, um den nochmals gesteigerten Fahrspaß  in einem MINI mit intensivem Open-Air-Feeling zu kombinieren. Dazu  verfügt das neue MINI Cabrio über eine vollautomatische, erstmals  vollelektrisch angetriebene und dadurch besonders geräuscharme  Verdeckbetätigung und einen nunmehr vollständig integrierten Überrollschutz.</p><h4>  <strong>Typisch MINI – auch im Premium-Kompaktsegment.</strong></h4><p>Ebenso wie die Übertragung klassischer Gestaltungsmerkmale auf ein  modernes, an den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts orientiertes  Fahrzeugkonzept gelang auch der Transfer des markentypischen Designs  auf die Modelle des Premium-Kompaktsegments. Im Jahr 2010 wurde der  erste MINI mit einer Außenlänge von mehr als vier Metern, fünf Türen  und fünf Sitzplätzen präsentiert. Der MINI Countryman eroberte neue  Zielgruppen in aller Welt – mit seinem klaren Plus an Vielseitigkeit  und mit dem unverwechselbaren Stil seines Designs, das ihn auf den  ersten Blick als typischen Vertreter der britischen Traditionsmarke auswies.</p><p>In der aktuellen Modellgeneration bringen sowohl der MINI Clubman als  auch die Neuauflage des MINI Countryman markentypischen Stil in das  Premium-Kompaktsegment. Neu interpretiert und behutsam  weiterentwickelt zeigen auch sie die für MINI typischen Proportionen,  die charakteristische Dreiteilung zwischen Karosseriekörper,  Fenstergrafik und Dach, die kraftvolle, sich auf die Räder abstützende  Statur sowie die unverwechselbaren Details, zu denen die Side  Scuttles, eine Vielzahl von Chromelementen, der hexagonale Kühlergrill  und die großen Scheinwerfer gehören.</p><h4>  <strong>Aufbruch in eine neue Ära: Der MINI Cooper SE.</strong></h4><p>Als erster Premium-Kleinwagen mit rein elektrischem Antrieb setzt der  neue MINI Cooper SE auch in seinem Design Akzente für  zukunftsweisenden Fahrspaß. Er basiert auf dem MINI 3-Türer und  unterscheidet sich mit gezielten Modifizierungen und dezenten  Differenzierungen von den herkömmlich angetriebenen Modellen der Marke.</p><p>Kraftvolle Proportionen, die horizontale Fahrzeugstruktur, kurze  Überhänge und weit außen platzierte Räder kennzeichnen den Auftritt  des MINI Cooper SE. Präzise gesetzte Akzente weisen auf sein  zukunftsweisendes Antriebssystem hin. Der Ladeanschluss befindet sich  oberhalb des rechten Hinterrads und damit exakt dort, wo beim  herkömmlich angetriebenen MINI 3-Türer der Tankstutzen seinen Platz  hat. Auf den Unterschied beim Einspeisen von Energie weist ein  eingeprägtes MINI Electric Logo hin. In Gelb gehaltene Ausführungen  dieses Signets zieren die als Side Scuttles bekannten Einleger der  seitlichen Blinkleuchten, die Heckklappe und den Kühlergrill. Das  zentrale Element der Fahrzeugfront weist auch beim MINI Cooper SE die  markentypische hexagonale Kontur auf, ist jedoch aufgrund des geringen  Kühlluftbedarfs des Elektromotors geschlossen. Ein gelber Ziersteg auf  dem Grill und die im gleichen Farbton lackierten Außenspiegelkappen  komplettieren das modellspezifische Design.</p><p>Ebenso wie der modellspezifische Frontgrill tragen der weitgehend  geschlossene Unterboden und die eigenständige Gestaltung der  Heckschürze zur Reduzierung des Luftwiderstands bei. Auch die  Tatsache, dass der elektrisch angetriebene MINI keine Abgasanlage  benötigt, begünstigt die Luftführung im Unterboden und am Heck. Eine  aerodynamisch optimierte Oberfläche weisen zudem die optionalen 17  Zoll großen und in einem asymmetrischen Design gehaltenen  Leichtmetallräder in der Ausführung MINI Electric Corona Spoke 2-tone auf.</p><h2>  <strong>7.   Der Revolutionär mit dem Skizzenblock.</strong>  <br />Sir Alec Issigonis, Vater des classic Mini.</h2><p>Er hatte mit selbst konstruierten Sportwagen Erfolge erzielt und war  mit der Entwicklung von großen Limousinen betraut worden. Doch sein  Lieblingsprojekt, daran ließ Alec Issigonis keinen Zweifel, war der  Bau eines einfachen, extrem funktionalen und für jedermann  erschwinglichen Kleinwagens. Als der stellvertretende Technische  Leiter des Austin-Werks in Longbridge Ende 1956 vom Vorsitzenden der  British Motor Corporation (BMC), Leonard Lord, den Auftrag erhielt,  ein vollkommen neuartiges Automobil zu entwerfen, war er sofort in  seinem Element. Kleiner als alle bislang bei BMC produzierten Modelle  sollte das neue Fahrzeug ausfallen und dennoch Platz für vier Insassen  und ihr Gepäck bieten. Ein Vierzylinder aus dem Motorenbestand des  Unternehmens war als Antriebsquelle ausersehen, die Fahreigenschaften  und die Wirtschaftlichkeit des neuen Kleinwagens sollten jedoch neue  Maßstäbe setzen. Angesichts dieser Vorgaben war nicht weniger gefragt  als ein absolut revolutionärer Entwurf – genau die richtige Aufgabe  für Issigonis und sein Team.</p><p>51 Jahre alt war Alec Issigonis zu diesem Zeitpunkt, ein gestandener  Konstrukteur mit unkonventionellem Werdegang und außergewöhnlichen  Arbeitsmethoden. Zeitgenossen beschrieben ihn schon damals als  akribischen Tüftler und Techniker aus Leidenschaft. Seine Entwürfe  zeichnete Issigonis nicht unbedingt am Reißbrett des  Konstruktionsbüros, sondern gern auch beim gemeinsamen Lunch mit  seinen Mitarbeitern auf Papierservietten oder seinem stets  griffbereiten Skizzenblock. Die Mathematik hielt er für den „Feind  eines jeden kreativen Menschen“, mit seinem Ideenreichtum, seiner  Begeisterung und seiner Aversion gegenüber Kompromissen trieb er auch  sein Team immer wieder zu Höchstleistungen an.</p><h4>  <strong>Nach sieben Monaten: Testfahrt im Prototyp des Mini.</strong></h4><p>Mit der Entscheidung für den Frontantrieb und einen vorn quer  eingebauten Motor samt des darunter angeordneten Getriebes hatte  Issigonis schon früh ideale Voraussetzungen für eine hervorragende  Raumökonomie geschaffen. 80 Prozent des Platzes, den der Mini  beanspruchte, stand den Passagieren und ihrem Gepäck zur Verfügung.  3,05 Meter maß der Wagen in der Länge, und er hätte womöglich noch  kürzer ausfallen können. Doch Issigonis hatte exakte Vorstellungen,  die er seinen Mitarbeitern auf ungewöhnliche Weise vermittelte. Er  ließ ein Modell des Mini in der Mitte durchschneiden und anschließend  die beiden Hälften Zentimeter für Zentimeter auseinanderrücken. Als  Issigonis schließlich „Stopp!“ rief, hatte der Mini seine Ideallänge erreicht.</p><p>Nur sieben Monate nach dem offiziellen Startschuss waren zwei  Prototypen des neuen Kleinwagens fahrbereit. Issigonis lud seinen Boss  Leonard Lord zu einer Testfahrt ein, von der er noch Jahre später  amüsiert berichtete: „Wir fuhren um das Werk, und ich raste mit ihm in  einem Höllentempo. Ich bin sicher, dass er Angst hatte, aber dann war  er sehr beeindruckt von der Straßenlage. Wir hielten vor seinem Büro.  Er stieg aus und sagte: „Los, bauen Sie dieses Auto.“</p><p>Von diesem Moment an war der Mini auf seinem Weg zur Legende nicht  mehr aufzuhalten. Und Issigonis hatte sich seinen Platz auf dem Podest  der genialsten und einflussreichsten Automobilkonstrukteure der Welt  gesichert. Der Meister selbst sah es differenzierter und legte Wert  auf die Feststellung: „Ich habe den Mini nicht erfunden, ich habe ihn konstruiert.“</p><h4>  <strong>Alec Issigonis: Begeisterung für Technik lag in der Familie.</strong></h4><p>Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 im  türkischen Smyrna, dem heutigen Izmir, als Sohn eines Briten  griechischer Herkunft und einer aus Bayern stammenden Mutter geboren.  Das Interesse für Technik und Maschinen hatte er vom Vater geerbt, der  kurz nach der Jahrhundertwende ein Unternehmen für  Schiffsmotorentechnik betrieb. 1922 musste die Familie in den Wirren  der türkischen Staatsgründung nach Malta fliehen. Der Vater starb auf  der Insel, seine Mutter nahm ihn mit nach England, wo der junge Alec  zwei Jahre später zu einem ersten eigenen Auto kam: ein Singer mit  Weymann-Karosserie, mit dem er 1925 seine Mutter in einer  „ununterbrochenen Pannenserie“ – so Issigonis später – durch Europa  chauffierte. Ein nachhaltiges Erlebnis, das ihn unmittelbar nach der  Rückkehr eher beflügelte als davon abhielt, am Battersea Polytechnikum  in London eine dreijährige Ausbildung in Maschinenbau zu beginnen.  Begabung fürs Handwerkliche und Begeisterung fürs  Konstruktionszeichnen glichen seine schon damals ausgeprägte Abneigung  gegen mathematische Theorie gerade so aus. Issigonis schaffte den  Abschluss, ein weiterführender Studienplatz am gleichnamigen College  blieb ihm jedoch verwehrt.</p><p>Also startete er sein Berufsleben als technischer Zeichner und  Verkäufer bei einem Konstruktionsbüro für Automobiltechnik in London.  Von seinem ersten Gehalt kaufte er sich einen Austin Seven, machte ihn  renntauglich und startete im März 1929 zu seinem ersten Rennen. In den  Folgejahren entwickelte er in seiner Freizeit einen eigenen Monoposto  mit Konstruktionsmerkmalen, die ihn später berühmt machen sollten: Der  „Lightweight Special“ war winzig klein, extrem leicht, aber technisch  fortschrittlich – und erfolgreich.</p><p>1934 wechselte Issigonis ins Konstruktionsteam des  Automobilherstellers Humber Ltd. nach Coventry und wirkte dort an der  Einführung der Einzelradaufhängung mit. Bereits zwei Jahre später warb  ihn Morris Motors wegen seiner Fähigkeiten in der Fahrwerksentwicklung  ab. Während des Krieges beschäftigte er sich notgedrungen mit  verschiedenen Militärfahrzeugen, die er als Versuchsobjekte für  technische Neuheiten zu nutzen wusste. 1941 startete Morris das  Projekt „Mosquito“, einen kompakten Viersitzer für die Nachkriegszeit.  Trotz der widrigen Umstände stellte das Team um den Workaholic  Issigonis innerhalb von drei Jahren den ersten fahrfertigen Prototyp  auf die Räder. Das Auto wurde ab 1948 als Morris Minor das  erfolgreichste Modell im Nachkriegsangebot der Marke.</p><p>Vier Jahre später fusionierte Morris mit der Austin Motor Company zur  British Motor Corporation, in der Issigonis keine Zukunftschancen für  seine Kreativität sah. Er wechselte deshalb zu Alvis, um dort eine  Luxuslimousine zu entwickeln. Das Projekt scheiterte an den Finanzen,  und BMC holte den Ingenieur 1955 als stellvertretenden Technischen  Leiter ins Austin-Werk nach Longbridge zurück. Dort sollte er neue  Baureihen für die Kleinwagen-, die Mittel- und die Oberklasse  entwickeln, die dem damals größten europäischen Automobilhersteller  die Zukunft sichern sollten. Infolge der Sueskrise galt vor allem das  Kleinwagenprojekt als vordringlich. 1959 debütierte das neue Modell  als Morris Mini-Minor und als Austin Seven. Erst danach war Zeit für  die größeren Modelle. Drei Jahre später kam der viertürige  Mittelklassewagen Morris 1100 auf den Markt, 1964 der überaus  geräumige Austin 1800.</p><h4>  <strong>Karriere und Ritterschlag: Ehrungen für ein Lebenswerk.</strong></h4><p>Der Erfolg des classic Mini machte auch seinen Vater in aller Welt  bekannt. 1961 wurde Alec Issigonis als Technischer Direktor  Vorstandsmitglied der Austin Motor Company, zwei Jahre später der  gesamten BMC. 1967 nahm ihn die Royal Society, die angesehenste  britische Forschungsvereinigung, als Mitglied auf und zwei Jahre  später schlug die Queen den Vater des Mini zum Ritter. 1971 trat Sir  Alec Issigonis in den Ruhestand, blieb dem Unternehmen aber noch bis  1987 als Berater treu. Im Jahr darauf starb er am 2. Oktober, kurz vor  seinem 82. Geburtstag.</p><p> </p><h2>  <strong>8.   Made in England – einst und jetzt.</strong>  <br />MINI Produktion zwischen <br />Tradition und Moderne.</h2><p>Der erste Mini war ein Austin Seven. Am 4. April 1959 lief er im  Austin-Werk Longbridge im britischen Birmingham vom Band. Fünf Wochen  später war das Zwillingspaar komplett. Der erste Morris Mini-Minor  verließ am 8. Mai das Werk der Marke in Oxford. Gemeinsam wurden beide  Modelle am 26. August 1959 der Öffentlichkeit präsentiert. Trotz ihrer  unterschiedlichen Herkunft beschränkten sich die äußeren  Besonderheiten von Austin Seven und Morris Mini-Minor auf ihre  Kühlergrills, die Radkappen und die Karosseriefarben. Der Austin Seven  war in den Farben Tartan Red, Speedwell Blue und Farina Grey  erhältlich, für den Morris Mini-Minor standen Lackierungen in Cherry  Red, Clipper Blue und Old English White zur Auswahl.</p><p>Zehn Jahre lang dauerte die Produktion an zwei Standorten fort. Von  1962 an trug die im Werk Longbridge produzierte Variante den Namen  Austin Mini. In Oxford, wo schon seit 1913 Automobile gefertigt  wurden, entstanden während dieser Zeit exakt 602 817 Einheiten,  ausnahmslos in der Grundversion des Viersitzers. Alle weiteren  Karosserievarianten – vom Mini Van über den Mini Pick-up bis zu den  Modellen Morris Mini-Traveller und Austin Seven Countryman – stammten  aus Longbridge. Im Jahr 1969 wurde die gesamte Produktion auf dieses  Werk konzentriert. Gleichzeitig wurde die Modellpalette gestrafft und  Mini zum Markennamen für den revolutionären Kleinwagen gemacht. Die  Zeit des Zwillingsdaseins war endgültig vorüber.</p><h4>  <strong>Eine Million Fahrzeuge in sechs Jahren: Der MINI wiederholt    den rasanten Start des classic Mini.</strong></h4><p>Mit der Neupositionierung der Marke im Jahr 2001 unter der Regie der  BMW Group und dem Produktionsstart für den modernen MINI war auch die  Rückkehr nach Oxford verbunden. Die traditionsreiche Fertigungsstätte  wurde damit erneut zum Ausgangspunkt für eine Revolution auf dem  Kleinwagenmarkt. Und wie schon beim classic Mini gelang auch mit dem  MINI ein Start, der alle Erwartungen übertraf. Innerhalb von nur sechs  Jahren wurden in Oxford eine Million MINI produziert. Sechs Jahre  hatte auch der classic Mini gebraucht, um die Millionenmarke zu  überschreiten – damals aber noch an zwei Produktionsstandorten.</p><p>Nach 41 Jahren und mehr als 5,3 Millionen produzierten Einheiten  verließ am 4. Oktober 2000 der letzte classic Mini das Werk  Longbridge. Bereits ein halbes Jahr zuvor war die Entscheidung  gefallen, den modernen MINI in Oxford zu fertigen. Zu diesem Zeitpunkt  verblieben bis zum Beginn der MINI Vorproduktion lediglich neun  Monate, bis zum Start der Serienproduktion waren es gerade noch 13  Monate. Für die damals rund 2 500 Mitarbeiter in Oxford und ihre  Kollegen aus dem BMW Werk Regensburg, die den Modernisierungsprozess  begleiteten, stand der Neuanfang somit im Zeichen eines  außergewöhnlich anspruchsvollen Zeitplans.</p><h4>  <strong>MINI Produktion in Oxford nach strengen Qualitätsstandards der    BMW Group.</strong></h4><p>Schon in den Jahren 1996/1997 hatte die BMW Group rund 280 Millionen  britische Pfund in das damalige Rover Werk investiert. Damals wurden  Karosseriebau und Endmontage umfangreich modernisiert. Außerdem  entstand eine hochmoderne Lackiererei – damals nach dem Londoner  Millennium Dome das zweitgrößte Bauprojekt auf der britischen Insel.  Jetzt folgten weitere Investitionen in Höhe von rund 230 Millionen  britischen Pfund für die Modernisierung und Umstrukturierung des Werks.</p><p>Auf diese Weise entstand in Oxford eine der modernsten  Automobilfertigungsstätten der Welt, ausgestattet mit hochwertiger  Technik und speziell auf die Produktion des MINI ausgerichtet. Zur  Herstellung der Rohkarosserie wurden 229 Fertigungsroboter  installiert. Mithilfe eines Laser-Messsystems kann die Karosserie des  MINI auf 0,05 Millimeter genau geprüft werden. Auch die Lackiererei  wurde gezielt auf die Anforderungen der MINI Produktion ausgerichtet.  Sie ermöglicht nicht nur eine besonders präzise und außerdem  umweltschonende Auftragung der Farbschichten, sondern auch die für den  MINI Cooper typische Kontrastlackierung für das Dach. In der  Endmontage werden – erstmals in einem europäischen Automobilwerk –  ausschließlich elektrische Werkzeuge eingesetzt. Darüber hinaus wurde  mit dem IT-System KISS (Kernfertigungs-Integrierendes  Steuerungs-System) die Kommunikation im Produktionsprozess vollständig  automatisiert. Dabei werden die gesamte Produktion jedes einzelnen  Fahrzeugs von der Rohkarosse bis zur Endmontage geplant elektronisch  dokumentiert, um sicherzustellen, dass jeder MINI den hohen  Qualitätsstandards der BMW Group entspricht.</p><h4>  <strong>Teamarbeit für Premium-Qualität: Das MINI Production Triangle.</strong></h4><p>Mit dem Produktionsstart der Neuauflage des MINI im Herbst 2006 wurde  auch die vollständige Integration der Fertigungsstätten Oxford  (Karosseriebau, Lackierung und Montage), Swindon (Presswerk) und Hams  Hall (Motorenbau) zum sogenannten MINI Production Triangle vollzogen.  In Swindon, rund 70 Kilometer westlich von Oxford, werden bereits seit  1954 Karosseriebleche gefertigt. Heute entstehen dort vormontierte  Karosseriebauteile wie Klappen und Türen für den MINI Karosseriebau im  Werk Oxford.</p><p>Das in der Nähe von Birmingham errichtete Werk in Hams Hall ist seit  2001 das Kompetenzzentrum der BMW Group für die Fertigung von  Vierzylinder-Benzinmotoren mit einem Hubraum von bis zu 2,0 Litern.  Für MINI entstehen dort Benzinmotoren mit modernster MINI TwinPower  Turbo Technologie. Das Werk liefert die Triebwerke direkt nach Oxford  – just in time und just in sequence, also punktgenau in der für die  Endmontage benötigten Reihenfolge.</p><h4>  <strong>Nach 60 Jahren: Zehn Millionen MINI produziert.</strong></h4><p>Was 2001 mit 300 produzierten Fahrzeugen pro Tag begann, ist  inzwischen auf eine Fertigungskapazität von rund 1 000 Einheiten pro  Tag angewachsen. Alle 67 Sekunden stellen die insgesamt 4 500  Werksangehörigen einen MINI auf die Räder – jeder von ihnen ein  Botschafter seiner Idee, seines Landes, seines Lebensgefühls. Im Jahr  2019 konnte in Oxford nicht nur das 60-jährige Bestehen der Marke,  sondern auch ein Produktionsjubiläum gefeiert werden. Am  traditionsreichen Fertigungsstandort rollte das zehnmillionste  Fahrzeug der Marke vom Band: ein MINI 3-Türer aus der 60 Years Edition.</p><p>Die BMW Group hat seit dem Jahr 2000 mehr als zwei Milliarden  britische Pfund in die Produktionsstätten im Vereinigten Königreich  investiert. Im MINI Werk Oxford entstanden zuletzt beispielsweise eine  Erweiterung der Endmontage und eine neue Lackieranlage. Die jüngsten  Investitionen gelten darüber hinaus dem MINI Cooper SE. Von November  2019 an wird das erste rein elektrisch angetriebene Modell der Marke  im MINI Werk Oxford produziert.</p><h4>  <strong>Globale Wachstumsstrategie: Ausbau der Fertigungskapazitäten.</strong></h4><p>Im MINI Werk Oxford entstehen aktuell die Modelle MINI 3-Türer, MINI  5-Türer und MINI Clubman. Um der kontinuierlich wachsenden Nachfrage  Rechnung zu tragen, entschied sich die BMW Group im Jahr 2014 zu einer  Auftragsfertigung von MINI Modellen beim Vertragsproduzenten VDL  Nedcar im niederländischen Born bauen. MINI ist damit der einzige  Automobilhersteller, der Serienfahrzeuge im Zuge einer  Auftragsfertigung auch in den Niederlanden produzieren lässt. Die BMW  Group profitiert von der logistisch vorteilhaften Lage des VDL Nedcar  Werks in Born und seiner Nähe zum britischen MINI Produktionsdreieck  mit den Standorten Oxford, Swindon und Hams Hall. Derzeit werden in  Born die Modelle MINI Cabrio und MINI Countryman produziert.</p><p>Darüber hinaus haben die BMW Group und der chinesische  Automobilhersteller Great Wall im Jahr 2018 eine  Joint-Venture-Vereinbarung geschlossen. Sie umfasst unter anderem den  Bau von rein elektrisch angetriebenen MINI Fahrzeugen für den  chinesischen Markt. In der chinesischen Provinz Jiangsu soll dazu eine  gemeinsame Produktionsstätte errichtet werden.</p><p> </p><h2>  <strong>9.   Individualisten unter sich.</strong>  <br />MINI Fans sind weltweit vernetzt.</h2><p>Bereits im Laufe der 1960er-Jahre entstand in der britischen Heimat  des classic Mini eine aktive und vielfältige Fangemeinde. Im  Mittelpunkt des gemeinsamen Interesses stand schon damals der  Austausch von Wissen und Erfahrung rund um die Technik des Mini.  Darüber hinaus führte der charmante Charakter des Kleinwagens dazu,  dass sich seine Besitzer schon früh in hohem Maß mit ihrem Fahrzeug,  aber auch mit der Marke identifizieren konnten. Geteilt wurde diese  Begeisterung bei gemeinsamen Ausfahrten und Treffen so genannter Mini  Stammtische, wobei sich die zunächst lokal organisierten Clubs  zunehmend auch überregional vernetzten.</p><p>Auch in Deutschland etablierte sich eine lebendige Clubszene, die mit  dem Relaunch der Marke und der Einführung des MINI zusätzlichen  Aufschwung erhielt. Inzwischen sind bundesweit Tausende von  Mitgliedern in mehr als 100 classic Mini Communities und über 50 MINI  Clubs organisiert. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten fungieren sie  als authentische Markenbotschafter und kompetente Ansprechpartner für  neue Fans des classic Mini und des MINI. Darüber hinaus haben sich in  vielen weiteren Ländern MINI Enthusiasten zu gemeinsamen Aktivitäten  zusammengeschlossen. Die internationale MINI Community ist in der Welt  des Automobils ein beispielloses Phänomen. MINI Eigner sind  Individualisten, was sich in der am persönlichen Stil orientierten  Gestaltung und Ausstattung ihrer Fahrzeuge ablesen lässt. Zugleich  haben sie viele Gemeinsamkeiten, die in einem außergewöhnlich  kommunikativen Umgang miteinander sowie in der Begeisterung für  Technik, Motorsport, Lifestyle und Design zum Ausdruck kommen.</p><h4>  <strong>MINI Enthusiasten treffen sich – online und auf der Straße.</strong></h4><p>Ihren internationalen Charakter gewann die Community parallel zur  Ausbreitung moderner Kommunikationsmittel. Mit der Markteinführung des  MINI im Jahr 2001 wurde die Marke erstmals auf allen relevanten  Automobilmärkten weltweit einheitlich positioniert. Die Möglichkeiten  zur Interaktion über Ländergrenzen und Kontinente hinweg wurde vor  allem durch die Nutzung des Internet maßgeblich erweitert. Über das  World Wide Web pflegen die Mitlieder nationaler MINI Online-Communitys  regen Kontakt zu ähnlichen Vereinigungen in aller Welt.</p><p>Zu den Höhepunkten aller Aktivitäten gehören nach wie vor die realen  Treffen, die durch die Nutzung vielfältiger Kommunikationskanäle und  auch dank der Unterstützung von MINI beeindruckende Dimensionen  angenommen haben. Das erste bundesweite Treffen für Fans der Marke  organisierte MINI Deutschland gemeinsam mit nationalen classic Mini  und MINI Clubs im Jahr 2005. Damals reisten in zahlreichen  Sternfahrten mehr als 2 500 Teilnehmer an. Ihr Ziel war das  Loreley-Plateau am Rhein, wo ihnen ein abwechslungsreiches Programm  mit MINI Driver Training, einem Design-Workshop, Treffen mit Mike  Cooper und der Rallyesport-Legende Rauno Aaltonen sowie die  Präsentation neuer MINI Modelle geboten wurde. Ein zweites Treffen auf  dem Flugplatzgelände in Hildesheim zog 2008 bereits die doppelte  Anzahl von MINI Enthusiasten aus ganz Deutschland an.</p><p>Noch spektakulärer gestalteten sich die überregionalen Aktivitäten  der Clubszene in Großbritannien. Der Einladung zum internationalen  Treffen in Goodwood anlässlich des 40. Geburtstags der Marke folgten  1999 mehr als 50 000 Besucher. 2007 bildeten 269 Fahrzeuge im  britischen Blackpool den längsten MINI Konvoi der Welt. Die Parade  wurde ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen, wo bis dato die  Bestmarke des MINI Clubs im kanadischen Vancouver mit 195 Fahrzeugen  verzeichnet gewesen war. Der 50. Geburtstag der Marke wurde 2009 im  Rahmen des MINI United Festivals auf der Formel-1-Rennstrecke im  britischen Silverstone gefeiert. Zehntausende Fans vergnügen sich bei  einem abwechslungsreichen Mix aus Lifestyle-Party und Musikfestival,  Showprogramm und Motorsport-Action.</p><h4>  <strong>International Mini Meeting: Seit über 40 Jahren Treffpunkt für    Fans des britischen Originals.</strong></h4><p>Als Ergänzung zu den marktspezifischen Aktivitäten in einer Vielzahl  von Ländern wird seit 41 Jahren das International Mini Meeting (IMM)  veranstaltet. Das IMM geht auf eine Initiative deutscher Fans des  classic Mini zurück. Es wurde erstmals 1978 ausgetragen und hat sich  inzwischen zum weltweit größten Treffen für Besitzer und Freunde des  classic Mini entwickelt. Mittlerweile haben Mini Clubs in diversen  europäischen Ländern die Gastgeberrolle übernommen. Im Abstand von  jeweils fünf Jahren findet das IMM in der britischen Heimat des  classic Mini und des MINI statt.</p><p>Im Mittelpunkt steht dabei stets die Begeisterung für den classic  Mini und seine außergewöhnliche Geschichte seit 1959. Die  Veranstaltung gehört zu den Highlights im Kalender der internationalen  Mini Club Szene. Die Teilnehmer nehmen Anreisen über Hunderte oder  sogar Tausende von Kilometern auf sich, um ihren sorgsam gepflegten  classic Mini oder individuell gestalteten MINI im Kreis  gleichgesinnter Enthusiasten zu präsentieren und das  Gemeinschaftserlebnis einer außergewöhnlich aktiven Community zu genießen.</p><h4>  <strong>Fröhliche Invasion: MINI Takes The States.</strong></h4><p>Seit 2006 erobert MINI im Zweijahres-Rhythmus die USA: Die Rallye  MINI Takes The States ist eine fröhliche Invasion Tausender MINI-Fans  mit ihren Fahrzeugen. Sie beteiligen sich an einer lustig-bunten Tour  über rund 4 000 Kilometer quer durch die Vereinigten Staaten mit  vielen Zwischenstopps an berühmten Sehenswürdigkeiten und in großen  Städten, wo MINI Fahrer ihre Fahrzeuge präsentieren, sich beim  lockeren Get-Together kennenlernen und den riesigen, bunten Konvoi aus  classic Mini und MINI immer weiter anwachsen lassen. Die Fahrt führt  jeweils über sorgfältig ausgewählte Strecken und durch sehenswerte Naturlandschaften.</p><p>Über den reinen Fahrspaß und das Community-Event hinaus ist die  Rallye auch von einem sozialen Engagement geprägt. Ein wesentlicher  Teil der Startgebühr wird als Spende an die Hilfsorganisation Feeding  America überwiesen, die für bedürftige Amerikaner kostenlose  Mahlzeiten ausgibt. Bei der MINI Takes The States Rallye, die im  Sommer 2018 von Portland im äußersten Nordwesten und Orlando im  Südosten zum gemeinsamen Treffpunkt Keystone / Colorado in den Rocky  Mountains führte, kamen Spenden für rund 1,1 Millionen Mahlzeiten  zusammen. Das nächste MINI Takes The States Event findet im Jahr 2020 statt.</p><p> </p><h2>  <strong>10. Klassenloses Auto mit Star-Qualitäten.</strong>  <br />MINI als Mitglied der Society.</h2><p>Für Alec Issigonis war der von ihm konstruierte Mini von Anfang an  ein Auto für jedermann. Es sollte dazu beitragen, ganz alltägliche  Probleme der individuellen Mobilität zu lösen. So war der ebenso  kompakte wie wirtschaftliche Mini genau die richtige Antwort auf immer  dichteren Verkehr in den Innenstädten und die Sorge um reduzierte  Öllieferungen im Zuge der Sueskrise. Doch tatsächlich stellte sich  bald heraus, dass der Mini weit mehr war. Sein Konzept fiel so  überzeugend aus, dass er als Trendsetter angesehen wurde. Seine  sportlichen Qualitäten ließen ihn zum Siegertypen werden, sein  charmantes Design machte ihn zum Sympathieträger. Und plötzlich war  der Mini zum Kultobjekt geworden. Sein innovativer und  nonkonformistischer Charakter passte perfekt zum Zeitgeist der  1960er-Jahre. Fortschrittlicher Geist, Abenteuerlust und eine gewisse  Respektlosigkeit gegenüber gängigen Konventionen beherrschten das  Denken. Ein Auto, das ganz anders war als andere, dennoch mehr zu  bieten hatte und obendrein noch jede Menge Spaß bereitete, kam da  gerade recht. Schnell ließen sich Modeschöpfer, Musiker und andere  Künstler vom Stil des Mini begeistern. Die Stars entdeckten die  Qualitäten des Mini, und die Welt erkannte seine Starqualitäten.</p><p>Einzigartig und auf Anhieb sympathisch eroberte sich auch der 2001  eingeführte neue MINI schnell eine große und vor allem breit  gefächerte Fangemeinde. Weltweit genießen inzwischen auch zahlreiche  Prominente den agilen Fahrspaß des modernen Kurvenkünstlers. Schon  mehrfach hat es der MINI zudem bereits zu automobilen Hauptrollen in  Hollywoodfilmen gebracht. Und auch in den privaten Fuhrparks vieler  Schauspieler, aber auch Musiker, Modedesigner sowie weiterer Stars aus  Showbusiness, Gesellschaft und Sport hat der MINI einen festen Platz.</p><h4>  <strong>Starthilfe von der Queen.</strong></h4><p>Schon früh erwarb sich der classic Mini den Ruf eines klassenlosen  Automobils. Zwar sah Issigonis als Zielgruppe für den Mini vor allem  praktisch denkende und auf wirtschaftliche Mobilität angewiesene  Familien. Dennoch hatte er tatsächlich alle gesellschaftlichen Ebenen  als potenzielle Mini Fahrer im Visier. Lord Snowdon, der mit Alec  Issigonis befreundet war, gebührt die Ehre, den classic Mini in der  Londoner Society salonfähig gemacht zu haben. Als einer der ersten  Käufer des Kleinwagens fegte er, begeistert von den kompakten  Abmessungen und dem hervorragenden Handling, durch die britische  Hauptstadt. Als Ehemann von Prinzessin Margaret machte er seinen  Einfluss geltend und sorgte dafür, dass Issigonis 1960 die Chance  bekam, seiner Schwägerin Queen Elizabeth den Kleinwagen vorzuführen.  Als sie neben Issigonis Platz nahm und sich eine Runde durch den  großen Park von Schloss Windsor chauffieren ließ, hatte der classic  Mini einen wahrhaft königlichen Durchbruch geschafft.</p><p>In den folgenden Jahren avancierte der classic Mini vor allem auf der  britischen Insel zum Szenefahrzeug. Über alle gesellschaftlichen  Schichten, Altersgruppen und Nationalitäten hinweg gewann der Mini an  Beliebtheit. Und immer wieder waren es prominente Künstler, die den  Ruf des Kleinwagens weiter beflügelten. Die Modeschöpfer Paul Smith  und Mary Quant entdeckten ihre Liebe zum Mini, Stars der Pop- und  Rockszene wie die Beatles, Eric Clapton und David Bowie legten ein  offenes Bekenntnis zum britischen Kleinwagen ab.</p><p>Im „Swinging London“ der 1960er-Jahre entstanden jene Trends, die  bald darauf nicht nur die Mode-, Kunst- oder Musikszene weltweit  beeinflussten, sondern auch politische und gesellschaftliche  Sichtweisen veränderten. Paul Smith, der unter anderem durch die  Kombination klassischer Schnitte mit modernen, oftmals schrill-bunten  Farbgebungen zu Großbritanniens berühmtestem Männermodedesigner wurde,  kreierte in den 1990er-Jahren eine limitierte Sonderserie des Mini.  Mindestens ebenso populär wurde ein Einzelstück des Mini, dem Smith  eine Lackierung in dem für ihn typischen Multicolor-Streifen-Design  verpasste. Auch Mary Quant, Stilikone der britischen Frauenmode und  Erfinderin des Minirocks, ließ sich vom classic Mini inspirieren. Kurz  nach dem Erwerb des Führerscheins bestellte sie einen schwarzen Mini,  später entwarf auch sie eine Sonderedition – erkennbar unter anderem  an schwarz-weiß gestreiften Sitzbezügen. Vom neuen MINI fühlte sie  sich ebenso angezogen: „Er ist ein modisches, fröhliches und  lächelndes Auto.“</p><h4>  <strong>„Keep on running!“ – der Mini und der Rock’n’Roll.</strong></h4><p>Ähnlich einflussreich wie die Mode- entwickelte sich auch die  Musikszene der Insel seit den 1960er-Jahren. Auch ihre Protagonisten  pflegten den unverkennbar britischen Stil in einer gänzlich  revolutionären Ausprägung. Dass der Mini in seinem Charakter ganz  ähnlich auftrat, ließ die Zuneigung der Stars zu ihm nachvollziehbar  erscheinen. Als Botschafter einer neuen britischen Kultur sorgten  Bands wie die Beatles, The Who oder die Spencer Davis Group ebenso  weltweit für Furore wie der Mini.</p><p>Die Legenden und Anekdoten, die sich um den Mini und seine Rolle als  Transportmittel der Stars ranken, faszinieren noch heute. John Lennon  orderte 1964 einen Mini, obwohl er keinen Führerschein besaß. Sein  Bandkollege George Harrison verlieh seinen Mini 1967 an Eric Clapton  und erhielt ihn erst drei Jahre später zurück. Und über Spencer Davis  wird berichtet, dass er den Titel zum größten Hit seiner Band während  einer nächtlichen Fahrt mit fast leerem Tank durch die verregneten  schottischen Highlands ersann. Die Kraftstoffanzeige seines Mini im  Blick, habe er nur einen Gedanken gehabt: „Keep on running!“</p><p>1966 waren es die Beach Boys aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, die  mit ihrem Surfer-Sound zu einer internationalen Tournee aufbrachen und  in Großbritannien vor einem Mini Moke posierten. Das Bild der  kalifornischen Musiker und des Strandmobils, das mit dem Bandnamen  beschriftet worden war, ging um die Welt. Etwa zur gleichen Zeit  erreichte die US-amerikanische Band The Monkees den Gipfel ihrer  Popularität. Aus dieser Zeit stammt eine Aufnahme, auf der der  Gitarrist und Sänger Michael Nesmith gemeinsam mit seiner Frau Phyllis  durch das Faltdach eines Mini in die von oben auf das Paar gerichtete  Kamera blickt.</p><h4>  <strong>Film ab: Der classic Mini erledigt den „Italian Job“, der MINI    tut es ihm nach.</strong></h4><p>Niemand weiß, wie oft der classic Mini in Film und Fernsehen als  Komparse oder Staffage eingesetzt wurde. Im Kultstreifen „Blow up“ von  1966 ist er ebenso zu sehen wie in den TV- und Kinoauftritten des  Komikers Rowan Atkinson alias Mr. Bean. Ein Mini Moke erhielt sogar  einen Auftritt im James-Bond-Thriller „Live and Let Die“. 1973 trat  Roger Moore bei seinem ersten Einsatz als Agent 007 zu einer wilden  Verfolgungsjagd mit dem Strandfahrzeug an. Darüber hinaus ist der  britische Kleinwagen eines der ganz wenigen Automobile, die auch  Hauptrollen spielten. So in dem 1969 mit Michael Caine gedrehten  Klassiker „The Italian Job“. Der Streifen drehte sich praktisch nur um  ein Thema, nämlich eine wilde Verfolgungsjagd mit drei Mini Cooper  durch die italienische Stadt Turin. Gleich nach der Filmpremiere legte  Rover eine Sonderserie von Fahrzeugen auf, die wie die Filmstars  dekoriert waren und auch den Filmtitel trugen.</p><p>34 Jahre später kam „The Italian Job“ erneut in die Kinos. In der  Neuauflage mit den Hollywoodstars Charlize Theron und Mark Wahlberg  wurde die Geschichte um einen spektakulären Goldraub noch effektvoller  und rasanter in Szene gesetzt. Beim „Casting“ der vierrädrigen  Hauptakteure war die Wahl – wie konnte es anders sein? – auf den neuen  MINI Cooper S gefallen, der seine Agilität und Sportlichkeit nun auf  und sogar unter den Straßen von Los Angeles unter Beweis stellte.</p><p>Als ideales Fahrzeug für Verfolgungsjagden hatte sich schon im Jahr  zuvor auch der MINI Cooper in der Agentenkomödie „Goldmember“  erwiesen. Drehbuchautor und Hauptdarsteller Mike Myers hatte für  dieses grelle Kinospektakel nicht nur ein außergewöhnliches Aufgebot  an Hollywoodstars – von Steven Spielberg über Tom Cruise, Michael  Caine, Robert Wagner, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey und John Travolta  bis zu Beyoncé Knowles und Ozzy Osborne –, sondern auch sechs MINI  Cooper im Union-Jack-Dekor engagiert.</p><p>Hollywood-reif ist inzwischen auch das MINI Cabrio. Im Jahr 2007  eroberte es endgültig die Herzen der Kinozuschauer. In der Komödie  „Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“ absolvierten die von Malin Akerman und  Ben Stiller verkörperten Hauptfiguren mit dem MINI Cabrio ihre  Hochzeitsreise. Dabei wurde der offene Viersitzer zur Kulisse für  spritzige Dialoge und amüsante Auseinandersetzungen zwischen den  beiden frisch Angetrauten. Fortgesetzt wird die Hollywood-Karriere  auch von der jüngsten Generation des MINI. In der  Science-Fiction-Komödie „PIXELS“ traten im Jahr 2015 vier MINI Cooper  S 3-Türer, gefahren von den Hauptdarstellern Adam Sandler, Peter  Dinklage, Denis Akiyama und Josh Gad, an, um die Welt vor  außerirdischen Angreifern in der Form von Videospiel-Figuren zu bewahren.</p><p> </p><h2>  <strong>11. Kleines Auto, großer Auftritt.</strong>  <br />Das MINI Marketing.</h2><p>Der MINI erregt Aufmerksamkeit, wo immer er auftaucht. Das gilt sogar  schon vor der Markteinführung eines neuen Modells. Mit innovativen,  immer wieder überraschenden und Sympathie erzeugenden  Marketingkampagnen werden sowohl die Marke MINI als auch die  entsprechenden Modelle wirkungsvoll in Szene gesetzt. Das MINI  Marketing nutzt eine außergewöhnliche Vielfalt von  Kommunikationskanälen, um mit potenziellen Zielgruppen in Kontakt zu  treten. Ergänzend zu klassischen Maßnahmen in Printmedien, Rundfunk  und Fernsehen wurden frühzeitig auch innovative Online-Aktivitäten  entwickelt, die präzise auf moderne, trendbewusste und technikaffine  Nutzer des World Wide Web zugeschnitten sind und auch die  Möglichkeiten einer interaktiven Kommunikation mit dem Publikum  berücksichtigen. Auf diese Weise setzt MINI nicht nur im Automobilbau,  sondern auch in der Welt des Marketings immer wieder neue Impulse.</p><h4>  <strong>Der classic Mini – das „aufregendste Auto der Welt“.</strong></h4><p>Innovativ, selbstbewusst, charmant: Schon der classic Mini konnte  seinen außergewöhnlichen Charakter nicht nur auf der Straße, sondern  auch im Dialog mit dem Publikum zur Geltung bringen. Bereits in den  Anfangsjahren wurden die klassischen Formen des Marketings konsequent  dazu genutzt, die Besonderheiten des revolutionären Kleinwagens  offensiv darzustellen. Augenzwinkernd wurde bereits in den ersten  Verkaufsbroschüren klargestellt, dass die ganze Welt auf den  „unglaublichen Austin Seven“ gewartet habe – wobei der Buchstabe V im  Wort Seven durch die Zahl 7 ersetzt wurde. Dem Schwestermodell Morris  Mini-Minor wurde attestiert, das „aufregendste Auto der Welt“ zu sein.</p><p>Auch der weltweite Siegeszug des Fernsehens wurde vom Mini Marketing  aufmerksam verfolgt und geschickt genutzt. Für unterschiedliche  Marktregionen wurden spezifische TV-Spots kreiert, in denen jeweils  ausgewählte Facetten im Charakter des Mini in den Vordergrund gestellt  und dabei auch der kulturelle Kontext des entsprechenden Publikums  berücksichtigt wurde. Ob als perfekte Lösung für das Verkehrsgetümmel  der Pariser Innenstadt oder als ideales Transportmittel auf dem Weg zu  einem australischen Strand – immer präsentierte sich der Mini als das  richtige Auto am richtigen Ort. Sogar in einem Cartoon stellte er  humorvoll und selbstironisch seine Überlegenheit unter Beweis.</p><h4>  <strong>Neuanfang mit innovativen Ideen.</strong></h4><p>Der Relaunch der Marke im Jahr 2001 war auch mit einem Neuanfang im  Marketing verbunden, der parallel zur Fahrzeugentwicklung intensiv  vorbereitet wurde. Zentrale Herausforderung war es dabei, MINI als  erste Premium-Marke im Kleinwagensegment zu etablieren. Vorgesehen war  eine weltweit einheitliche Positionierung als eigenständige Marke,  deren Kern sich im Begriff Begeisterung spiegelt. Die Grundlagen der  Markenführung haben bis heute Bestand. Bei der Charakterisierung des  MINI spielen seine hochwertige Produktsubstanz und fortschrittliche  Technik, das emotionale Design und die hohe Agilität im Fahrverhalten  sowie die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten zur Individualisierung der  Ausstattung die wichtigsten Rollen. Dabei ist auch die richtige  Balance zwischen der Kontinuität der nunmehr seit 60 Jahren  bestehenden Marke und ihrer Fähigkeit zur Innovation von großer Bedeutung.</p><p>Mit der Einführung des MINI erhielten Kunden in aller Welt erstmals  die Gelegenheit, Premium-Merkmale in einem Kleinwagen zu erleben. Die  maßgeblichen Charakterzüge finden sich in jedem Modell der Marke,  zugleich unterscheidet sich der MINI durch sie klar vom Wettbewerb.  Ähnliches gilt auch für den Auftritt der Marke in der Öffentlichkeit.  Alle Marketinginstrumente unterliegen einem einzigartigen und stets  wiedererkennbaren Stil. Grafische Elemente, Farben, die Bildsprache  und das durch Wort und Bild vermittelte Selbstverständnis sind klar  definiert. MINI ist erfrischend anders. Durch Offenheit und  Selbstbewusstsein gewinnt die Marke an Akzeptanz, ihr Auftritt weckt  Neugier und Sympathie.</p><p>Um bereits vor der Markteinführung des MINI für Aufmerksamkeit in der  angestrebten Zielgruppe zu sorgen, wurden in der Kommunikation seit  Beginn neue Wege beschritten. Als erste Automobilmarke nutzte MINI  zudem schon im Jahr 2000 das Internet nicht nur als Informations-,  sondern auch als Positionierungsmedium.</p><h4>  <strong>Immer überraschend: Kreative Kampagnen mit durchschlagender Kraft.</strong></h4><p>Mit der Markteinführungskampagne für den neuen MINI setzt die Marke  2013 die Tradition der unkonventionellen und humorvollen Auftritte in  den unterschiedlichsten Kommunikationskanälen fort. Im Mittelpunkt  stehen dabei aufwendig produzierte TV-Spots. In augenzwinkernd  erzählten Geschichten werden darin der unverwechselbare Fahrspaß und  die starke emotionale Bindung zwischen dem Fahrer und seinem MINI in  Szene gesetzt. Als Co-Star tritt neben dem neuen MINI ein nicht nur  bei den Fans der Marke wohlbekannter Darsteller auf: die Englische  Bulldogge Spike. Individueller Lifestyle, Begeisterung für Fahrspaß  sowie ein ausgeprägter Sinn für innovative Technik und einzigartige  Details kommen im dem TV-Spot, der mit verschiedenen Schlusspointen  inszeniert wurde, zum Ausdruck. Bulldogge Spike lernt beim ersten  Ausflug im neuen MINI alle wichtigen Stärken der jüngsten Generation  des britischen Kleinwagens kennen und schätzen.</p><p>Mit außergewöhnlichen Aktionen hat das MINI Design Team auch auf dem  Salone del Mobile 2013 in Mailand für Aufsehen gesorgt. Das MINI  Design Team inszenierte den MINI Paceman als dynamische Skulptur. In  der zweiteilig gestalteten Installation MINI KAPOOOW! durchbrach der  MINI Paceman räumliche Grenzen und erlebte eine Transformation der  Materialien und Formen. Sportlich agil setzte der MINI Paceman zu  einem Sprung in ein neues Universum an, in dem sich Farben und  Materialien transformieren und ungeahnte Erlebnisräume öffnen. Die  erste Phase zeigte das Heck des MINI Paceman als hochdynamische  Skulptur. Er war als verchromtes reales Fahrzeug zu erkennen und  begann mit seiner Metamorphose. Die einzelnen Fahrzeugteile schienen  auseinander zu fliegen. In der zweiten Phase durchbrach der MINI  Paceman eine Grenze in der Mitte des Raumes. In dieser neuen  Dimension, löste sich das Fahrzeug von seiner ursprünglichen Form und  die Front wurde zu einer Idee aus Papier. Das Material Papier stand  dabei sinnbildlich für das „Prototyping“ des Kreativprozesses.</p><h4>  <strong>Mit nachhaltigem Antrieb durch Nord-, Mittel- und Südamerika:    Mit dem </strong>  <strong>MINI Cooper S E Countryman ALL4 auf der Panamericana.</strong></h4><p>Die Panamericana ist eines der letzten Autoabenteuer. 2018 nahmen  drei Exemplare des MINI Cooper S E Countryman ALL4 mit Plug-In  Hybrid-Antrieb die Interkontinentaltour auf der weltweit längsten  Nord-Süd-Straßenverbindung in Angriff, um zu beweisen, wie tough  Nachhaltigkeit ist. Die Fahrt über die historische Traumstraße –  17 000 Kilometer von Dallas im US-Bundesstaat Texas bis Ushuaia im  argentinischen Feuerland – führte durch diverse Klimazonen, durch  dichten Dschungel und über anspruchsvolle Hochgebirgspässe. Neben gut  ausgebauten Schnellstraßen gehörten auch Schotterpisten und schmale  Bergpassagen zum Streckennetz, das die drei Plug-in-Hybrid-Modelle zu  bewältigen hatten.</p><p>Mit der spektakulären Aktion rückte MINI 2018 die Qualitäten des  elektrifizierten Antriebs auch in jenen Ländern in den Blickpunkt, in  denen das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität erst langsam erwacht,  die zugleich jedoch von den Folgen des Klimawandels in besonderer  Weise betroffen sind.</p><p> </p><h2>  <strong>12. Inspirierender Charakter.</strong>  <br />MINI Lifestyle und Sondereditionen.</h2><p>Vom Besonderen etwas ganz Spezielles – das sind die Sondereditionen,  limitierten Auflagen und Einzelstücke, die in den vergangenen 60  Jahren immer wieder auf Basis des classic Mini und später des neuen  MINI entworfen und produziert wurden. Der einzigartige Kleinwagen  fasziniert und inspiriert Künstler vieler Sparten. Immer wieder  entfalten Modedesigner und Maler, aber auch Schauspieler und Musiker  ihre Kreativität bei der Gestaltung von außergewöhnlichen Fahrzeugen  der Marke.</p><p>Kein anderes Fahrzeug ist ähnlich häufig und in vergleichbarer  Vielfalt zum Kunst- und auch Modeobjekt geworden. Schon früh  entdeckten Spezialfirmen das Potenzial des classic Mini und ergänzten  das Fahrzeug auf individuellen Kundenwunsch außen wie innen um  exklusive Sonderausstattungen. So entstanden im Auftrag von  zahlungskräftigen und prominenten Kunden spektakuläre  Sonderanfertigungen, die den Kultstatus des Mini nur noch steigerten.</p><h4>  <strong>Mini im noblen Dress: der „Wickerwork“-Look.</strong></h4><p>Zu den ersten Prominenten, die sich für den Mini begeisterten und  zugleich ihren Sinn für Exklusivität ausleben wollten, gehörte der  britische Schauspieler Peter Sellers. Er begründete einen neuen Trend,  indem er den ursprünglich spartanischen Kleinwagen innen besonders  edel ausstatten ließ und dies äußerlich durch einen Karosserieüberzug  mit dem Aussehen eines Korbgeflechtes dokumentierte. Dieses Design  gefiel Jahre später wiederum dem monegassischen Regenten so gut, dass  sich Rainier von Monaco ebenfalls einen classic Mini im so genannten  „Wickerwork“-Trimm anfertigen ließ.</p><p>Auch bei den weiteren Spezialanfertigungen handelte es sich lange  Zeit um Unikate, die ganz nach dem Geschmack ihrer künftigen Besitzer  gefertigt wurden. Erst in den 1970er-Jahren wurde bei Mini die Idee  geboren, mit Sondereditionen ab Werk den Wunsch nach Exklusivität zu  erfüllen. Das erste Modell dieser Art, der Mini Limited Edition 1000,  wurde 1976 auf Anhieb zum Erfolg. Zum 25. Geburtstag des Mini kam 1984  erstmals ein Jubiläumsmodell auf den Markt, weitere folgten im  5-Jahres-Abstand bis zum Produktionsende des classic Mini im Jahr 2000.</p><h4>  <strong>Silber und Gold zum 40. Geburtstag.</strong></h4><p>In den letzten Jahren seiner Produktionszeit rückte der classic Mini  noch einmal verstärkt ins Blickfeld der Kreativen. Der britische  Modedesigner Paul Smith gestaltete 1997 ein Einzelstück mit  unverwechselbarem Streifenmuster. Im Jahr darauf entwarf Smith eine  Sonderedition des Mini, die sowohl mit ihrer strahlend blauen  Karosserielackierung als auch mit schlichter Eleganz im Innenraum  faszinierte. Zum 40. Geburtstag des Mini gratulierte eine illustre  Schar von Künstlern mit jeweils ganz eigenen Ideen für die Gestaltung  des ewig jungen Kleinwagens. Für ein Spinnennetzmotiv entschied sich  Supermodel Kate Moss, die schon seit langem den Londoner Stadtverkehr  im classic Mini meisterte. Popikone David Bowie ließ einen komplett  verchromten und verspiegelten Mini anfertigen. Auf der Straße wusste  er dagegen die Vorzüge seines erst kurz zuvor erworbenen Serienmodells  zu schätzen. „Der Mini ist für das Parken, was das Sandwich für den  Hunger ist: ein perfekt designter Klassiker“, urteilte der Musiker.  Schauspieler Michael Caine verpasste dem schwarzen Mini ein  Goldbarrendekor. Dies war eine humorvolle Anspielung auf den  Filmerfolg „The Italian Job“, in dem Caine sowie drei mit Gold  beladene Mini Cooper an einer der spektakulärsten Verfolgungsjagden  der Filmgeschichte beteiligt waren.</p><h4>  <strong>Auf Anhieb ein Hit: Der neue MINI inspiriert Popmusiker.</strong></h4><p>Auch nach dem Relaunch der Marke geriet der MINI schnell in das  Visier der Modeschöpfer und vieler weiterer Künstler. Zur  Markteinführung gestalteten die Musiker der Band Jamiroquai ein  Einzelstück des neuen MINI. Jay Kay, der als begeisterter Autofan  bekannte Sänger der Gruppe, verpasste dem Fahrzeug unter anderem das  Bandlogo auf Türen und Motorhaube sowie den Schriftzug „Jamiromini“.  Für einen Musikvideodreh ließ Popstar Madonna einen MINI Cooper für  den Geländeeinsatz umrüsten. Er büßte seine Türen ein, erhielt dafür  aber unter anderem Off-road-Bereifung und eine Lackierung in Tarnfarben.</p><p>Zum Verkaufsstart des MINI Cabrio der ersten Generation im Jahr 2004  verfielen Designer des italienischen Lifestylelabels Bisazza auf die  Idee, den offenen Viersitzer in ein Kleid aus Mosaiksteinen zu hüllen.  Gleich drei MINI Cooper S Cabrio sowie zwei weitere geschlossene MINI  erhielten den glanzvollen Look in einer jeweils individuellen  Musterung und Farbgebung. Mehr als 30 000 Glassteine wurden für jedes  der fünf Fahrzeuge verwendet.</p><h4>  <strong>MINI, Mode, Charity: Soziales Engagement beim Life Ball.</strong></h4><p>Gemeinsam mit hochrangigen Künstlern engagierte sich MINI zwölf Jahre  lang beim größten Charity-Event Europas, dem Life Ball, der jährlich  in Wien stattfindet und dessen Erlöse in nationale und internationale  Aidshilfe-Projekte fließen. Die Veranstaltung dient der Unterstützung  von Projekten, die sich der Aufklärung, der medizinischen Forschung  und der Behandlung von HIV-Patienten widmen. Zugunsten dieser Projekte  präsentierte MINI Jahr für Jahr ein von Modedesignern gestaltetes  Einzelstück aus dem aktuellen Modellportfolio. Die Reihe der Life  Ball-Fahrzeuge begann schon wenige Monate vor der offiziellen  Markteinführung des neuen MINI im Jahr 2001 mit einem noch vollständig  mit rotem Stoff verhüllten Fahrzeug. Im Jahr darauf fuhr ein mit den  Autogrammen von zahlreichen Prominenten versehener MINI One beim Life  Ball vor. Von 2003 an legten renommierte Modeschöpfer Hand an den  MINI. Als erster versah Angelo Missoni einen MINI Cooper mit  unzähligen Blumenmotiven. Gianfranco Ferré verhalf 2004 einem roten  MINI Cabrio zu einem eindrucksvollen Krokodilmuster-Look. 2005 folgte  ein MINI Cooper Cabrio im exklusiven Blüten-Look von Donatella  Versace. Auch sein Innenraum entsprach dem typischen Versace-Stil: mit  goldfarbenen Nähten an den schwarzen Ledersitzen, Swarovski-Steinen am  Schalthebel. Im trendigen Jeans-Look des Labels Diesel fuhr 2006  ebenfalls ein MINI Cooper Cabrio auf die Bühne der Wiener Life  Ball-Gala. Der Life Ball MINI des Jahres 2008 trug den provokanten  Pin-up-Look des Dessous-Labels Agent Provocateur. Roberto und Eva  Cavalli enthüllten 2013 den von Modeschöpfer Cavalli veredelten Life  Ball MINI 2013.</p><p>Die von MINI zur Verfügung gestellten Fahrzeuge werden seit 2002  jeweils im Anschluss an die Life-Ball-Gala versteigert. Der Erlös  kommt stets der Aidshilfe zugute.</p><h4>  <strong>Architektonische Lösungen für urbane Lebenswelten: MINI prägt    das Leben </strong>  <strong>in der Stadt.</strong></h4><p>„Creative Use of Space“, der kreative Umgang mit Raum liegt im Kern  der Marke MINI. Bereits 1959 bot der classic Mini eine clevere Lösung  für eines der relevantesten Probleme dieser Zeit – erschwingliche  urbane Mobilität. Die Lösung war ein Fahrzeug mit hohem Nutzwert und  maximalem Fahrspaß auf minimaler Verkehrsfläche. Der classic Mini  zeigte, dass auch ein kleines Auto außerordentlich aufregend sein  kann, und prägte über Generationen die urbane Mobilität. Heute ist  eine der größten Herausforderungen in Großstädten, attraktiven,  bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Lösung lautet auch hier: „Creative  Use of Space“. Wie sich dieses Prinzip auf urbanen Wohnraum übertragen  lässt, zeigt die Marke seit 2016 mit ihrer Initiative MINI LIVING.  MINI LIVING setzt sich mit einer Herausforderung in Großstädten  kreativ auseinander – und zeigt architektonische Lösungen für urbane  Lebenswelten der Zukunft.</p><p>Gemeinsam mit dem chinesischen Projektentwickler NOVA Property  Investment Co. realisiert MINI in Shanghai das weltweit erste MINI  LIVING Gebäude. Das Projekt basiert auf einem innovativen  Co-Living-Konzept. Mitten in der Stadt, in einem ungenutzten  Industriekomplex im aufstrebenden Teil des berühmten  Jing‘An-Distrikts, schafft MINI aus einem Verbund von sechs Gebäuden  eine lebhafte urbane Nachbarschaft. Mit viel Platz zum Arbeiten,  Networken und Leben entsteht aus einer ehemaligen Farbenfabrik ein  urbaner Hotspot. Vorgesehen sind Wohnungen in unterschiedlichen Größen  für Singles, Wohngemeinschaften oder Familien zur kurz-, mittel- oder  auch langfristigen Miete. Alles, was in den Apartments selbst keinen  Platz findet, ob Aktivitäten oder Gegenstände, kann in den  angrenzenden Räumlichkeiten stattfinden beziehungsweise untergebracht  werden. Großzügige Lobbys, Ausstellungsflächen und ein Foodcourt laden  zum Verweilen ein. Abgerundet wird das Angebot durch Gärten,  Spielplätze, Shops und Restaurants, die auch der Öffentlichkeit  zugänglich sein werden. Wer teilt, so die Idee von MINI LIVING, erhält  mehr – zum Vorteil der Bewohner und der gesamten Stadt. Digital  buchbare Dienstleistungen ergänzen das Angebot. Die Bewohner können  beispielsweise Platzreservierungen in den Restaurants vornehmen, Essen  bestellen oder Zimmerreinigung und -service sowie Fahrzeuge zur  gemeinschaftlichen Nutzung buchen. MINI LIVING zeigt damit nicht nur  einen intelligenten Umgang mit Raum, sondern entwickelt neue  Möglichkeiten für individuelles und gleichzeitig gemeinschaftliches  Leben in der Stadt.</p><p> </p><h2>  <strong>13. Eine Frage des Stils.</strong>  <br />Die MINI Lifestyle Collection.</h2><p>Der Fahrspaß im MINI ist faszinierend. Das typische MINI Feeling  reicht jedoch weit darüber hinaus. Wer die Leidenschaft für  unverwechselbaren Stil auch jenseits der Straße zum Ausdruck bringen  will, findet in der MINI Lifestyle Collection reichhaltige  Möglichkeiten dazu. Sie umfasst Mode, Schmuck, Accessoires und  zahlreiche Lifestyle-Produkte, die es nicht nur MINI Fahrern leicht  machen, ihre Individualität zum Ausdruck zu bringen. In  Produktauswahl, Farbgebung und Design orientiert sich die MINI  Lifestyle Collection eng am Stil der Marke. Technologie, Innovation,  Spaß und Qualität sind Merkmale, die auch bei der Zusammenstellung der  MINI Collection im Vordergrund stehen. Und ähnlich wie die  Modellfamilie des MINI gewinnt auch die MINI Lifestyle Collection  permanent an Vielfalt. Neue Modelle und neue Lifestyle-Produkte machen  es möglich, das typische MINI Feeling auf eine wachsende Zahl von  Lebenssituationen zu übertragen.</p><p>Auf seinem Weg zum klassenlosen und international erfolgreichen  Bestseller hatte schon der classic Mini immer wieder auch die Modewelt  inspiriert. Renommierte Designer entwarfen Einzelstücke mit  außergewöhnlichen Karosserielackierungen und Innenausstattungen. In  den 1970er-Jahren arbeitete sich der Mini schließlich von der Garage  bis in die gute Stube seiner Fans vor – als Miniaturmodell für das  Kinderzimmer oder die Sammlervitrine. Mit der Markteinführung des MINI  erfolgte auch das Startsignal für die MINI Lifestyle Collection. Von  Beginn an zeichnete sich das Angebot durch seine charakteristische,  kosmopolitische und sympathische Ausstrahlung sowie durch  überraschende Details aus. Die MINI Lifestyle Collection greift immer  wieder aktuelle, spannende Trends auf und führt diese im typischen  Stil der Marke fort.</p><h4>  <strong>Typisch MINI: abwechslungsreich und unverwechselbar.</strong></h4><p>In ihren Entwürfen für die MINI Lifestyle Collection nehmen die  Designer neben aktuellen Modetrends auch Anleihen bei der  Formensprache und Linienführung der MINI Modelle. Auch die Auswahl der  Farben und Materialien orientiert sich mit am Stil der aktuellen  Fahrzeugpalette. So entsteht ein markentypisches und zugleich immer  wieder abwechslungsreiches Produktportfolio, das ständig neue Impulse  setzt und dabei unverwechselbar bleibt. Ein weiterer Bestandteil des  Angebots ist die John Cooper Works Collection, zu der Fashion-Produkte  und Accessoires zählen, die den extremen Sportsgeist der Marke auch  jenseits der Rennstrecke erlebbar machen.</p><h4>  <strong>Die MINI Lifestyle Collection: Präsent bei Fashion-Events und    auf der Kinoleinwand.</strong></h4><p>Mittlerweile ist die MINI Lifestyle Collection in der Modeszene ein  Begriff und regelmäßig bei hochkarätigen Fashion-Events präsent.  Bereits mehrfach präsentierte sich die MINI Lifestyle Collection  beispielsweise bei der renommierten Modemesse „BREAD & BUTTER“ im  spanischen Barcelona. Auch andere vergleichbare Veranstaltungen  erweisen sich immer wieder als ideales Umfeld zur Präsentation der  Marke MINI.</p><p>Darüber hinaus haben es – ähnlich wie der MINI – auch die Produkte  der MINI Lifestyle Collection zu Leinwandruhm gebracht. In der  Disney-Produktion „Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch“  spielten unter anderem die MINI Cuckoo Clock und der MINI Baby Racer  wichtige Rollen. Neben der Hauptdarstellerin Alina Freund fanden in  der Kinoverfilmung des Kinderbuchs auch der animierte Drache Hektor  Gefallen an der MINI Collection. Ihm hatte es vor allem der MINI Baby  Racer angetan, mit dem er kräftig Vollgas gab.</p><h4>  <strong>MINI Feeling überall – die aktuelle MINI Lifestyle Collection.</strong></h4><p>Eine klare Formensprache, unverkennbares Design und hochwertige  Materialien zeichnen die aktuelle MINI Lifestyle Collection 2018–2020  aus. Sie bietet eine vielfältige Auswahl an Produkten, die den  abwechslungsreichen Alltag erleichtern, bereichern oder verschönern  und verkörpert das Wesen der Marke MINI – auch über die Fahrzeuge  hinaus. Die über 100-teilige Kollektion reicht von Kleidung über  Accessoires, Taschen und Gepäck bis hin zu Kinder- und Mobilitätsartikeln.</p><p>Optisch zeichnet sich die MINI Lifestyle Collection 2018–2020  besonders durch die zwei neuen, ausdrucksstarken Akzentfarben „Island“  und „Coral“ aus. Der moderne Blauton „Island“ nimmt die Außenfarbe  „Island Blue“ des aktuellen MINi Countryman auf. Der strahlende Rotton  „Coral“ ist die perfekte farbliche Ergänzung dazu und setzt einen  frischen Akzent. Im Zusammenspiel mit den Basisfarben Schwarz, Weiß  und Grau kommen beide Akzentfarben optimal zur Geltung.</p><p>Die Produktauswahl der aktuellen MINI Lifestyle Collection reicht von  den beliebten Logo-T-Shirts, Polo Shirts und Sweatshirts über das MINI  Logo Patch Sweatshirt Kids mit praktischer Kängurutasche und Caps bis  hin zu Taschen und Koffern unterschiedlicher Größe. Hinzu kommen  stilsicher gestaltete Accessoires wie zum Beispiel Regenschirme,  Bluetooth-Speaker, Uhren, Sonnenbrillen oder Travel Mugs, das MINI  Cloth-Bound Notebook, der MINI Fountain Pen und der MINI Tea-Maker.  Für die jüngsten MINI Fans umfasst das Angebot unter anderem die MINI  Bulldog und das MINI Puzzle Set. Fahrspaß in diversen Varianten erlebt  der Nachwuchs mit dem MINI Pull Toy Car, dem ferngesteuerten MINI  Countryman RC und dem MINI Tricycle. Zum Jubiläum wurde zudem die MINI  60 Years Lifestyle Collection aufgelegt, die besondere Designerstücke  im Stil der britischen Marke beinhaltet. </p><p>Der Vertrieb aller Produkte aus der MINI Lifestyle Collection erfolgt  weltweit über das MINI Händlernetz. Ein Überblick über den  Gesamtumfang der MINI Lifestyle Collection ist darüber hinaus auch  online verfügbar. Unter www.shop.MINI.de können sämtliche Angebote  begutachtet und auch bestellt werden.</p><p> </p><p>Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 137 g CO2/km</p><p> </p><p>  <sup>Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen,    Stromverbrauch und Reichweite werden nach dem vorgeschriebenen    Messverfahren VO (EU) 2007/715 in der jeweils geltenden Fassung    ermittelt. Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in    Basisausstattung in Deutschland, die Spannbreiten berücksichtigen    Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße und der    optionalen Sonderausstattung und können sich während der    Konfiguration verändern.</sup></p><p>  <sup>Die Angaben sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus    ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Bei    diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen    fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen,    andere als die hier angegebenen Werte gelten.</sup></p><p>  <sup>Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den    offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen    können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die    CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen'    entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen, bei der Deutschen    Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760    Ostfildern-Scharnhausen, und unter <a href="https://www.dat.de/co2/">https://www.dat.de/co2/</a>    unentgeltlich erhältlich ist.</sup></p><p> </p><p> </p><p>  <sup>    <strong>Die BMW Group</strong></sup>  <br />  <sup>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW    Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen    und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und    Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk    umfasst 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern; das    Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit    Vertretungen in über 140 Ländern.</sup>  <br />  <sup>Im Jahr 2018 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von    mehr als 2.490.000 Automobilen und über 165.000 Motorrädern. Das    Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 9,815    Mrd. €, der Umsatz auf 97,480 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2018    beschäftigte das Unternehmen weltweit 134.682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</sup>  <br />  <sup>Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles    Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group.    Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang    der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung    sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in    seiner Strategie verankert.</sup>  <br />  <sup>    <a href="https://pressclub.bmwgroup.net/pressclub/ssob/cp/www.bmwgroup.com">www.bmwgroup.com</a></sup>  <br />  <sup>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/BMWGroup">http://www.facebook.com/BMWGroup</a></sup>  <br />  <sup>Twitter: <a href="http://twitter.com/BMWGroup">http://twitter.com/BMWGroup</a></sup>  <br />  <sup>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/BMWGroupView">http://www.youtube.com/BMWGroupView</a></sup>  <br />  <sup>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bmwgroup">https://www.instagram.com/bmwgroup</a></sup>  <br />  <sup>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/bmw">https://www.linkedin.com/company/bmw</a></sup></p><div> </div><div> </div><div>  <div> </div>  <div> </div>  <div> </div></div><div class="co2emission"><div class="co2emission-headline">CO2-Emissionen & Verbrauch.</div><div class="co2emission-text"><p>MINI One 3 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,4  – 5,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 123 – 114 g/km;  Benzinäquivalent: 5.0 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 28 - 26 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  E-F; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 29’291.–  (Katalogpreis von 31’160.– abzüglich CHF 1’869.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI Cooper 3 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch kombiniert:  5,3 – 5,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 122 – 115 g/km;  Benzinäquivalent: 5.0 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 28 - 26 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  E - F; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 30’701.–  (Katalogpreis von 32’660.– abzüglich CHF 1’959.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI Cooper S 3 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch  kombiniert: 6,4 – 6,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 147 – 139  g/km; Benzinäquivalent: 6.1 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 34 - 32 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  G; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 34’621.–  (Katalogpreis von 36’830.– abzüglich CHF 2’209.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI One 5 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,4  – 5,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 124 – 115 g/km;  Benzinäquivalent: 5.0 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 28 - 26 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  D - F; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 30’231.–  (Katalogpreis von 32’160.– abzüglich CHF 1’929.– Preisvorteil)</p><p> </p><p>MINI Cooper 5 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch kombiniert:  5,4 – 5,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 122 – 115 g/km;  Benzinäquivalent: 5.1 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 28 - 27 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  E -F; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 31’641.–  (Katalogpreis von 33’660.– abzüglich CHF 2’019.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI Cooper S 5 door 60 Years Edition: Kraftstoffverbrauch  kombiniert: 6,5 – 6,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 149 – 141  g/km; Benzinäquivalent: 6.2 l/100km; CO2-Emission aus der  Treibstoff-/Stromproduktion: 34 - 33 g/km; Energieeffizienz-Kategorie:  G; Emissionseinstufung: EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 35’561.–  (Katalogpreis von 37’830.– abzüglich CHF 2’269.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI Cooper S E Countryman ALL4: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1  – 1,9 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kW/100 km;  CO2-Emissionen kombiniert: 43 – 47 g/km; Benzinäquivalent: 3.4  l/100km; CO2-Emission aus der Treibstoff-/Stromproduktion: 29 - 30  g/km; Energieeffizienz-Kategorie: A - B; Emissionseinstufung:  EU6d-TEMP. Barkaufpreis: CHF 42’112.– (Katalogpreis von 44’800.–  abzüglich CHF 2’688.– Preisvorteil).</p><p> </p><p>MINI Cooper SE 3 door: Stromverbrauch in kWh/100 km (kombiniert): 15  – 13.2 kWh/100km; CO2 Emissionen in g/km (kombiniert): 0;  Energieeffizienzklasse: A.</p></div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br />Tel: +41-58-269-1091<br />E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Kit,Events,Lifestyle Products,Heritage,Cooper,Product,MINI]]></category>
            <pubDate>Mon, 26 Aug 2019 00:01:00 +0200</pubDate>
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                        <title>BMW i in der Spitzengruppe der weltweiten Elektromobilisierung.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-i-in-der-spitzengruppe-der-weltweiten-elektromobilisierung-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-i-in-der-spitzengruppe-der-weltweiten-elektromobilisierung-de-ch/</guid><pp:caseid>788953</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[100.000 elektrifizierte Fahrzeugen in 2017 und ein führender Systemanbieter für Elektromobilität.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Zum Abschluss des Jahres 2017 etabliert sich
  BMW i als Marke der BMW Group fest in der Spitzengruppe der global
  führenden Anbieter für Elektromobilität. Erstmals wurden in einem Jahr
  mehr als 100 .000 BMW i, BMW iPerformance und MINI Fahrzeuge mit
  voll-elektrischem oder Plug-In-Hybrid-Antrieb ausgeliefert. In
  Deutschland und Europa erreicht die BMW Group so laut dem unabhängigen
  POLK / IHS Report (Ausgabe vom 7.12.2017) einen Zulassungsanteil am
  elektrifizierten Fahrzeugmarkt von 21% und damit Platz eins. Global
  teilt sich die BMW Group den ebenfalls ersten Platz und jeweils 10%
  Marktanteil mit einem amerikanischen Anbieter.<br />
  <br /> Damit verfügt die BMW Group im elektrifizierten Fahrzeugsegment
  in Europa  und weltweit bereits über einen mehr als dreimal so hohen
  Marktanteil wie bei den traditionellen Modellen. Und während in Europa
  inzwischen herstellerübergreifend 2 % (weltweit 1%) aller
  Neuzulassungen auf elektrifizierte Fahrzeuge entfallen, sind es bei
  der BMW Group bereits 6% (weltweit 3%). Die BMW Group nimmt so am
  Wachstumsmarkt Elektromobilität weit überproportional teil.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>BMW i Modellangebot komplett erneuert und erweitert.</strong></p>
<p>Speerspitze des Erfolgs für die Elektromobilität bleibt der BMW i3
  (Stromverbrauch kombiniert <sup>1</sup>: 13,6 – 13,1 kWh/100 km;
  CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) und der jüngst vorgestellte,
  nochmals kraftvollere BMW i3s (Stromverbrauch kombiniert <sup>1</sup>:
  14,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) Der BMW i3 ist
  bereits seit seiner Markteinführung vor vier Jahren das weltweit
  meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment.</p>
<p>Auch die Faszination des Plug-in-Hybrid-Sportwagens erreicht mit der
  jüngst vorgestellten, ebenfalls leistungsgesteigerten Neuauflage des
  BMW i8 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert <sup>1</sup> :
  1,9 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 14,0 kWh/100 km;
  CO2-Emissionen kombiniert: 42 g/km) sowie mit dem neuen BMW
  i8 Roadster (Kraftstoffverbrauch kombiniert <sup>1</sup>:
  2,1 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 14,5 kWh/100 km;
  CO2-Emissionen kombiniert: 46 g/km) ein nochmals gesteigertes Niveau.
  <br /> In der Klasse der Hybrid-Sportwagen hält der seit 2014
  angebotene BMW i8 mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent
  unangefochten die Spitzenposition.<br />
  <br /> Für die Marke BMW i wurden inzwischen die Namensrechte von BMW
  i1 bis i9 sowie von BMW iX1 bis iX9 gesichert. Schon im nächsten Jahr
  kommt der BMW i8 Roadster, 2019 folgt ein batterieelektrischer MINI,
  2020 die Elektroversion des BMW X3 sowie 2021 der BMW iNext, der als
  Technologie-Speerspitze Elektromobilität erstmals mit Autonomem Fahren
  und den neuartigen Möglichkeiten der Vernetzung im Innenraum in einem
  Serienmodell zusammenbringen wird.</p>
<p>Einen weiteren Ausblick auf die Zukunft der Marke BMW i ermöglicht
  seit der IAA 2017 die Studie BMW i Vision Dynamics -  ein viertüriges
  Gran Coupés mit rein elektrischem Antrieb mit einer avisierten
  Reichweite von 600 Kilometern.</p>
<p> </p>
<p>Mit der nächsten und damit 5ten Generation elektrischer BMW i
  Antriebs- und Batterie-Technik können ab 2021 dank skalierbarer
  E-Baukästen auch alle Modellreihen mit jeder Antriebsart ausgestattet werden.</p>
<p> </p>
<p>Die Elektromobilität ist ein essentieller Bestandteil der
  Unternehmensstrategie NUMBER ONE > NEXT, mit der die BMW Group ihre
  Position als führender Anbieter von individueller Premiummobilität und
  Mobilitätsservices weiter ausbaut. Das Unternehmen wird bis 2025
  weltweit 25 voll- oder teilelektrische Modelle anbieten und erwartet
  dann einen Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen am globalen Absatz
  zwischen 15 und 25%.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>BMW i als führender Systemanbieter für Elektromobilität</strong>
  <br /> Über das Angebot elektrifizierter Fahrzeuge hinaus treibt BMW i
  als Keimzelle innerhalb der BMW Group weitere Feldern der
  Elektromobilisierung konsequent weiter voran:</p>
<ul>
  <li> BMW i Hochvoltspeicher sind auch außerhalb des Fahrzeugs
    zunehmend gefragt bei Anbietern elektrischer Bootsantriebe (z.B.
    Torqeedo), Nutzfahrzeugen (z.B. Streetscooter) und für
    Stationärspeicheranwendungen (z.B. Beck). Die
    Plug-&-Play-Fähigkeit der BMW i Batterie, die von Anfang an für
    die stationäre Weiterverwendung nach einem langen Autoleben
    vorgesehen wurde, ist inzwischen auch bei neuen Speichern eine
    begehrte Eigenschaft. So wurden in 2017 über 30,7 Megawattstunden
    Speicherkapazität in Form neuer BMW i Batterien an Industriekunden
    ausgeliefert. Das entspricht einer Flotte von 1.400 BMW i3.</li>
  <li>ChargeNow, der aus BMW i hervorgegangene Service für öffentliches
    Laden bietet inzwischen Zugang zu mehr als 130.000 Ladepunkten in 32
    Ländern – mit einer einzigen Registrierung. Laden ist wird damit so
    einfach wie das Bezahlen für Benzin mit Kreditkarte.</li>
  <li>BMW hat für die Förderung der Elektromobilität in Deutschland seit
    Bestehen der „Umweltbonus“ bislang über 14,4 Millionen Euro als
    herstellerseitige Unterstützung bereitgestellt und ist damit größter Fördergeber.</li>
  <li>Auch nach der Verleihung des UN Awards „MomentumForChange“ für das
    weltumspannende Engagement in Ladeinfrastruktur-Projekten bleibt
     BMW i einer der global führenden Initiatoren von Elektromobilitätsprojekten.</li></ul>
<p>o   Mehr als 25. Millionen Euro wurden investiert, die inzwischen   
  zu über 9.500 operativen Ladepunkten geführt haben. Die BMW Group hat
  damit weltweit die Einrichtung von mehr Ladepunkten unterstützt, als
  heute in Deutschland in Summe verfügbar sind.</p>
<p>o   Ionity, das Europäische Superschnell-Ladenetzwerk wurde mit der
  BMW Group als Gründungsmitglied in den operativen Betrieb überführt.</p>
<p>o   Die Anzahl von BMW i3 Fahrzeugen in den internationalen DriveNow
  und ReachNow CarSharing-Programmen wurde weiter ausgebaut und hat
  inzwischen hunderttausenden Kunden weltweit einen einfachen Erstzugang
  zur Elektromobilität ermöglicht. Mit stabil über 15 Prozent liegt der
  Anteil elektrifizierter Fahrzeuge in diesen Flotten um ein vielfaches
  höher als der des jeweiligen nationalen Gesamtmarktes.</p>
<ul>
  <li> Der BMW Digital Charging Service als erster seiner Art und
    konsequente Weiterentwicklung eines früheren BMW i Projektes
    ermöglicht heute schon bequem die Nutzung all der Möglichkeiten, die
    mit der Energiewende kommen werden. Kunden können damit sogar Geld
    verdienen, indem der Service selbständig das preis- oder
    Ökostrom-optimierte Laden steuert.</li>
  <li> Die erstmalige Präsentation von „BMW Wireless Charging“ in 2017
    zeigte den nächsten konsequenten Schritt in Richtung des BMW i
    Zielbildes „Laden noch leichter als Tanken“. 2018 werden die ersten
    BMW 530e iPerformance Fahrzeuge mit dieser kabellosen Ladetechnik
    ausgeliefert werden.</li>
  <li>BMW Energy Services operiert inzwischen als eigenständiges
    Geschäftsfeld und bündelt die bei BMW i gesammelten Erfahrungen in
    der Energieoptimierung. Die Koppelung von Elektromobilität mit dem
    Energiesektor ist ein weiteres Haupt-Thema und wird dazu beitragen,
    Elektromobilität nicht nur lokal emissionsfrei zu gestalten.</li></ul>
<p> </p>
<p>
  <strong>BMW i als Innovationstreiber für die BMW Group.</strong></p>
<p>Die bei BMW i gesammelte Entwicklungskompetenz und der daraus
  resultierende Technologietransfer sind nicht auf Elektromotoren und
  Hochvoltspeichertechnik beschränkt:</p>
<ul>
  <li> In einem innovativen und im Serienautomobilbau bislang
    einzigartigen 3D-Druckverfahren für Aluminium-Komponenten werden die
    Anbindungsteile der Verdeckmechanik des neuen BMW i8 Roadster gefertigt.</li>
  <li>Von der neuartigen, deutlich schnelleren Fahrstabilitätsregelung
    des BMW i3 profitieren bald auch konventionell angetriebene BMW und MINI.</li>
  <li>Die von BMW i gesetzten Schwerpunkte bei der Nutzung von
    nachwachsenden Rohstoffen und Rezyklaten bis hin zur Evaluierung von
    Fluss- und Seeplastik haben einen maßgeblichen Einfluss auf die
    Entwicklung im gesamten Unternehmen.</li></ul>
<p> </p>
<p>
  <strong>BMW i sammelt weitere Awards.</strong></p>
<p>Weiter ergänzt wurde auch die Liste der Auszeichnungen, die der Marke
  sowie ihren Produkten und Dienstleistungen zuerkannt wurden. BMW i war
  bereits vor 4 Jahren im Zeitraum der Markteinführung die am häufigsten
  prämierte Marke in der Geschichte der Automobilindustrie. Im Jahr 2017
  allein kamen folgende Titel hinzu:</p>
<ul>
  <li>„Allrad-Hybridauto des Jahres“ für den BMW i8, vergeben von der
    Fachzeitschrift „AutoBild Allrad“, Deutschland.</li>
  <li>„International Engine of the Year Award“ für den Antrieb des BMW
    i8, dritter Klassensieg in Folge beim weltweit wichtigsten Motoren-Wettbewerb.</li>
  <li>„Green Mobility Trophy“ für den BMW i8, vergeben von der
    Fachzeitschrift „Auto Zeitung“, Deutschland.</li>
  <li>„Umweltfreundlichstes Auto des Jahres“ für den BMW i8 in der
    Kategorie „Coupés“ und den BMW i3 in der „Kleinwagen“-Klasse,
    vergeben von „Auto Test“ und dem Umweltinstitut Ökotrend, Deutschland.</li>
  <li>„Best Electric Car“ für den BMW i3, vergeben vom Fachmagazin „What
    Car“, Großbritannien.</li>
  <li>„Electric Car of the Year“ für den BMW i3, vergeben vom
    Fachmagazin „Autocar“, Großbritannien.</li></ul>
<p> </p>
<p>
  <strong>Über BMW i</strong>
  <br /> BMW i ist eine Marke der BMW Group und steht für visionäre
  Fahrzeugkonzepte, vernetzte Mobilitätsdienstleistungen und ein neues
  Verständnis von Premium, das sich stark über Nachhaltigkeit definiert.
  BMW i ist in 54 Ländern mit den Modellen BMW i3 (Elektrofahrzeug), dem
  BMW i8 (Plug-in-Hybrid-Sportwagen) und BMW iPerformance Automobilen
  (alle BMW Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge) vertreten. </p>
<p>BMW i erschließt neue Zielgruppen für das Unternehmen. Gleichzeitig
  dient die Marke als Inkubator für Innovationen. Technologien werden
  nach ihrem erfolgreichen Ersteinsatz bei BMW i auch in die Muttermarke
  BMW transferiert.<br />
  <br /> Weitere mit BMW i assoziierte Geschäftsfelder sind DriveNow
  (Carsharing), ReachNow (Carsharing 2.0), ChargeNow (einfacher Zugang
  zum weltweit größten Netzwerk an Ladepunkten), ParkNow (einfaches
  Finden, Reservieren und Bezahlen von Parkplätzen), BMW i Ventures
  (Investitionen in junge Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf urbaner
  Mobilität), BMW Energy (Dienstleistungen zur Energieoptimierung) und
  das Kompetenzzentrum für Urbane Mobilität (Beratung für Städte).</p>
<p> </p>
<p>1  Werte im EU-Testzyklus NEFZ <br />
  <br /> Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den
  offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer
  Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über Kraftstoffverbrauch, die
  CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“
  entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen, bei der Deutschen
  Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760
  Ostfildern-Scharnhausen und unter <a href="http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html">http://www.dat.de/angebote/verlagsprodukte/leitfaden-kraftstoffverbrauch.html</a>
  erhältlich ist. LeitfadenCO2 (PDF ‒ 2,7 MB)</p>
<p> </p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</p>
<p>Paloma Brunckhorst,<br /> Pressesprecherin BMW i, BMW iPerformance</p>
<p>Telefon: <span>
    <span>
      <span>
        <span>
          <span>+49-89-382-22322</span></span></span></span></span></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:paloma.brunckhorst@bmwgroup.com">paloma.brunckhorst@bmwgroup.com</a></p>
<p> </p>
<p>Wieland Brúch,<br /> Produktkommunikation BMW i und Elektromobilität</p>
<p>Telefon: <span>
    <span>
      <span>
        <span>
          <span>+49-89-382-72652</span></span></span></span></span></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:wieland.bruch@bmwgroup.com">wieland.bruch@bmw.de</a></p>
<p> </p>
<p>Internet: <a href="https://pressclub.bmwgroup.net/pressclub/ssob/cp/https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a></p>
<p>E-Mail: presse@bmw.de</p>
<p> </p>
<p>
  <a href="http://www.bmwgroup.com/">www.bmwgroup.com</a></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/BMWGroup">http://www.facebook.com/BMWGroup</a></p>
<p>Twitter: <a href="http://twitter.com/BMWGroup">http://twitter.com/BMWGroup</a></p>
<p>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/BMWGroupview">http://www.youtube.com/BMWGroupview</a></p>
<p>Google+: <a href="http://googleplus.bmwgroup.com/">http://googleplus.bmwgroup.com</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Release,Heritage]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2017 10:30:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 20 Dec 2017 09:30:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Sportliche Historie trifft auf sportliche Gegenwart: Die neuen Kollektionen BMW Motorsport und BMW Motorsport Heritage.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/sportliche-historie-trifft-auf-sportliche-gegenwart-die-neuen-kollektionen-bmw-motorsport-und-bmw-motorsport-heritage/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/sportliche-historie-trifft-auf-sportliche-gegenwart-die-neuen-kollektionen-bmw-motorsport-und-bmw-motorsport-heritage/</guid><pp:caseid>788998</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Pünktlich zum Auftakt der Motorsportsaison präsentiert BMW Lifestyle die neue Generation der erfolgreichen BMW Motorsport Collection und erweitert sein Portfolio um eine weitere Kollektionslinie, die BMW Motorsport Heritage Collection.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>Dielsdorf</strong>. Pünktlich zum Auftakt der Motorsportsaison
  präsentiert BMW Lifestyle die neue Generation der erfolgreichen
  <strong>BMW Motorsport Collection</strong> und erweitert sein
  Portfolio um eine weitere Kollektionslinie, die <strong>BMW Motorsport
    Heritage Collection</strong>.</p>
<p>Inspiriert von der langjährigen Motorsporttradition des Unternehmens
  transportieren die beiden Kollektionen die Leidenschaft des Rennsports
  von damals und heute stilvoll in den Alltag und garantieren einen
  sportlichen Auftritt, auch abseits der Rennstrecke.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Sportliche Looks für tägliches Rennsport-Feeling.</strong></p>
<p>Die neuen Outfits der <strong>BMW Motorsport Collection</strong>
  überzeugen vor allem durch ihr sportlich-expressives Designkonzept,
  das von den Streifen im BMW Motorsport Design und dem BMW Motorsport
  Schriftzug geprägt wird.</p>
<p>Einzigartige Fahrzeugprints auf dem <strong>BMW Motorsport T-Shirt
  „Motion“</strong> – mit transparenten Hochglanzelementen bei der
  Herrenvariante und silbernen Applikationen für die Damen – gehören zu
  den Design-Highlights der neuen Kollektion und unterstreichen ihren
  dynamischen Charakter.</p>
<p>Viele raffinierte Details sorgen zudem für funktionale
  Einsatzmöglichkeiten der Kleidungsstücke. So halten beispielsweise die
    <strong>BMW Motorsport Jacke </strong>im Colour-Blocking Design aus
  laminiertem leichten wind- und wasserabweisenden Material oder der
    <strong>BMW Motorsport Hoodie</strong> in moderner Neoprenoptik auch
  bei schlechtem Wetter angenehm warm.</p>
<p>Für die Autogrammjäger unter den Rennsportfans ist die
  <strong>BMW Motorsport Paperjacket</strong> ein absolutes Must-Have.
  Gefertigt aus innovativem reissfesten Tyvekâ-Material, besitzt die
  Jacke einen papierartigen Charakter, und lässt sich hervorragend mit
  wasserfesten Stiften beschreiben. Wenn alle Unterschriften
  eingesammelt wurden, kann die Paperjacket im dazugehörigen Beutel
  klein und kompakt verstaut werden.</p>
<p>Die stylischen <strong>BMW Motorsport Sneaker Drift Cat 5</strong>
  komplettieren elegant das sportliche Outfit: Die rutschfeste Sohle ist
  der Oberflächenstruktur eines Autoreifens nachempfunden und sorgt für
  guten Gripp. Mit BMW Logo-Pin und innovativen Perforierungselementen
  garantiert der Schuh – in Weiss für Damen, in der Farbvariante Team
  Blue für Herren – einen stilsicheren Auftritt.</p>
<p>Neben Bekleidung und Accessoires umfasst die<strong> BMW Motorsport
  Collection</strong> auch zahlreiche Gepäckstücke, die
  Rennsport-Feeling versprühen. So sind die gepolsterte Rückseite der
    <strong>BMW Motorsport Messenger Bag</strong> und des
  <strong>BMW Motorsport Rucksacks</strong> der Steppung eines
  Motorsport-Fahrzeugsitzes nachempfunden ist. Der Rucksack verfügt
  zudem über ein geräumiges Hauptfach mit Roll-down-Verschluss für
  variables Volumen. Damit wichtige Dinge wie Laptop oder Tablet schnell
  greifbar sind, hat der Rucksack ein gepolstertes extra Fach mit
  separater Öffnung.</p>
<p>Auch die <strong>BMW Motorsport Sporttasche</strong> überzeugt mit
  ihren raffinierten Features: Dank ihres verstellbaren Tragegurts lässt
  sie sich bei Bedarf zu einem Rucksack umfunktionieren. Das grosse
  Hauptfach mit Roll-down-Reissverschluss und zwei zusätzliche Riemen
  zum sicheren Verschliessen bietet viel Platz; zwei Vollvisierhelme
  lassen sich problemlos verstauen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Für Fashion-Trendsetter: </strong>
  <strong>Die neue BMW Motorsport Heritage Collection.</strong></p>
<p>Mit der exklusiven
  <strong>BMW Motorsport Heritage Collection</strong> dreht BMW
  Lifestyle die Zeit zurück in die 70er Jahre – und liegt damit voll im
  Trend. Mit den hochwertig veredelten Klassikern wie <strong>dem BMW
    Motorsport T-Shirt Heritage</strong> mit prägnantem historischen BMW
  Motorsport Logo oder der
  <strong>BMW Motorsport Sonnenbrille Heritage</strong> im Retro-Look
  mit blau-grauem Verlaufsglas begeistert die Kollektion Vintage- und
  Logomania-Fans genauso wie Liebhaber der BMW Classic.</p>
<p>Das ultimative Statement-Piece der Kollektion ist die weisse
    <strong>BMW Motorsport Heritage Lederjacke </strong>aus weichem
  Lammleder. Neben ihrer hochwertigen Verarbeitung macht vor allem das
  Design die Jacke zu einem Must-Have für Fans und Modebegeisterte.
  Kontrastierende BMW Motorsport Streifen auf Stehkragen, Schulter und
  Ärmeln sowie der Logo Aufnäher im Vintage-Design der 70er Jahre setzen
  prägnante Akzente und sorgen für einen ausdrucksstarken Look.</p>
<p>Dieser lässt sich ideal mit der
  <strong>BMW Motorsport Cap Heritage</strong> ergänzen – eine modische
  Trucker-Cap mit Mesh-Einsätzen und leicht wattiertem Schirm mit
  aufwändig gesticktem BMW Motorsport Logo Badge – und der
    <strong>BMW Motorsport Tasche Heritage </strong>im typischen
  Retro-Look der 70er Jahre mit wattierten BMW Motorsport Streifen auf
  der aufgesetzten Seitentasche.</p>
<p> </p>
<p>Diese und weitere Produkte der BMW Motorsport Heritage Collection
  sowie der BMW Motorsport Collection sind ab sofort bei Ihrem BMW
  Partner erhältlich.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers:</strong></p>
<p>BMW Motorsport T-Shirt „Motion“, Damen und Herren: CHF 49.-</p>
<p>BMW Motorsport Jacke, Damen und Herren: CHF 150.-</p>
<p>BMW Motorsport Hoodie, Damen und Herren: CHF 98.-</p>
<p>BMW Paperjacket, Herren: CHF 60.-</p>
<p>BMW Motorsport Sneaker Drift Cat 5, Damen: CHF 150.-</p>
<p>BMW Motorsport Messenger Bag: CHF 78.-</p>
<p>BMW Motorsport Rucksack: CHF 90.-</p>
<p>BMW Motorsport T-Shirt Heritage, Herren: CHF 72.-</p>
<p>BMW Motorsport Heritage Lederjacke, Herren: CHF 730.-</p>
<p>BMW Motorsport Cap Heritage: CHF 52.-</p>
<p>BMW Motorsport Tasche Heritage: CHF 155.-</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Release,Lifestyle Products,Heritage,Motorsport]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Jun 2017 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 14 Jun 2017 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/b5a9a90f-3009-41ac-8918-aa2f37accbfa/500_P90253152_highRes_bmw-motorsport-colle.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/b5a9a90f-3009-41ac-8918-aa2f37accbfa/P90253152_highRes_bmw-motorsport-colle.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90253152_highRes_bmw-motorsport-colle.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>BMW 2002 Hommage. 50 Jahre pure Freude am Fahren.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-2002-hommage-50-jahre-pure-freude-am-fahren-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-2002-hommage-50-jahre-pure-freude-am-fahren-de-ch/</guid><pp:caseid>788968</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[München/Cernobbio. Auf dem diesjährigen Concorso d’Eleganza Villa d’Este ehrt die BMW Group eines der bedeutendsten Fahrzeuge der BMW Historie mit einem besonderen Modell: dem BMW 2002 Hommage. Der BMW 2002 Hommage zelebriert insbesondere die außerordentliche Ingenieursleistung des BMW 2002 turbo und interpretiert diese in Form einer Designstudie für die heutige Zeit.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München/Cernobbio.</strong> Auf dem diesjährigen Concorso
  d’Eleganza Villa d’Este ehrt die BMW Group eines der bedeutendsten
  Fahrzeuge der BMW Historie mit einem besonderen Modell: dem BMW 2002
  Hommage. Der BMW 2002 Hommage zelebriert insbesondere die
  außerordentliche Ingenieursleistung des BMW 2002 turbo und
  interpretiert diese in Form einer Designstudie für die heutige Zeit.</p>
<p>„Vor genau 50 Jahren begann mit der 02er Reihe eine Ära des Erfolgs
  für BMW. Dieses kompakte Coupé ist eines der Fahrzeuge, das die Marke
  zu dem gemacht hat, was sie heute ist, “ so Adrian van Hooydonk,
  Leiter BMW Group Design. „Das Topmodell 2002 war das erste
  Serien-Fahrzeug mit Turbo-Technologie überhaupt in Europa und machte
  das Coupé zu einem echten Sportwagen. Gleichzeitig war der BMW 2002
  turbo technologischer Wegbereiter der Motorenentwicklung bei BMW. Das
  alles ehren wir mit dem BMW 2002 Hommage.“</p>
<p>
  <strong>Ein selbstbewusstes Statement der puren Freude am Fahren.
  <br /></strong>„Das ausdrucksstarke Design des BMW 2002 Hommage
  interpretiert eines der für mich ikonischsten Fahrzeuge der BMW
  Historie mit einer sehr dynamischen und markanten Formensprache“,
  führt Karim Habib, Leiter Design BMW Automobile, aus. „Gleichzeitig
  steht es für die großen Motorsporterfolge von BMW, die dank der
  Turbo-Technologie möglich wurden. In diesem Sinne vereint das
  Hommage–Fahrzeug die Vergangenheit und die Zukunft von BMW zu einem
  selbstbewussten Statement der puren Freude am Fahren.“</p>
<p>Die sportliche Silhouette des BMW 2002 Hommage ruht flach über der
  Straße: die kompakten Proportionen mit langem Radstand, kurzen
  Überhängen und der ausgeprägten „Sharknose“ versprechen ein
  aufregendes Fahrerlebnis voller Dynamik und Agilität. Aerodynamische
  Details wie die großen Spoiler in Front und Heck sowie zahlreiche
  Luftöffnungen sorgen für optimale Umströmung und größtmöglichen
  Abtrieb in jeder Fahrsituation.</p>
<p>
  <strong>Historische Details, modern interpretiert.<br /></strong>In
  Anlehnung an das charakteristische umlaufende Chromband der damaligen
  02er Reihe umschließt ein horizontales Band aus Carbon den BMW 2002
  Hommage auf Höhe der Schulter und unterteilt die Karosserie optisch.
  Der obere Bereich mit Dach, Motorhaube und Heckdeckel ist in Anlehnung
  an frühere Rennfahrzeuge matt lackiert, um Reflexionen durch
  Sonneneinstrahlung zu verhindern. Die Linienführung hier ist
  minimalistisch, klar und fließend. Der untere Bereich dagegen ist
  hochglänzend lackiert, die Flächen sehr markant und skulptural
  gearbeitet. Die charakteristische Linienführung verleiht der Seite
  eine moderne Note. Ihr Verlauf in Richtung Heck betont die
  angetriebenen Hinterräder. Der Farbton Space Race Metal hüllt den BMW
  2002 Hommage wie in flüssiges Metall. Matt wie glänzend: das helle
  Metallic-Blau changiert je nach Lichteinfall von hell fluoreszierend
  blau bis grau und verleiht der Flächenarbeit eine dynamische Tiefe.
  Der gesamte Fahrzeugkörper strahlt dadurch in besonderem Maße Kraft
  und Energie aus.</p>
<p>Besonders augenfällig in der Seite sind die voluminös modellierten
  Radhäuser. Wie vier Klammern fassen sie den Fahrzeugkörper ein und
  geben ihm Statur. Sie zitieren damit die homologierte Version des BMW
  2002 turbo, bei dem aufgrund der deutlich breiteren Spur extra
  verbreiterte Kotflügel auf die Karosserie aufgeschraubt wurden. Das
  Hommage Fahrzeug interpretiert dieses Detail als harmonisch
  integrierte Lösung innerhalb der mit viel Hingabe gestalteten
  Seitenpartie. Die ausgefeilte Flächenarbeit mit präzise modellierten
  Linien umschließt die kraftvollen Radhäuser und bringt diese dadurch
  besonders zur Geltung. 20“-Leichtmetallräder in Bicolor-Design runden
  das Erscheinungsbild zur Straße hin ab. Das modern gestaltete,
  aufwändig gefräste Vielspeichendesign erinnert an die
  Motorsport-Felgen vergangener Tage, goldene Bremssätteln mit M Logo
  setzen einen hochwertigen Akzent.</p>
<p>
  <strong>50 Jahre BMW Historie in der Front. <br /></strong>In der
  Frontpartie präsentiert sich der BMW 2002 Hommage selbstbewusst und
  außerordentlich dynamisch. Formal spannt die Frontgestaltung einen
  zeitlichen Bogen von 50 Jahren und kombiniert die charakteristische,
  horizontale Grafik der 02er Reihe mit modernen BMW Elementen. Die
  gesamte Front wird von den ausgeprägten Radhäusern eingefasst.
  Gleichzeitig geben die breite Spur und der flache Aufbau den
  großzügigen Flächen viel Raum. Die Motorhaube zitiert in Linien und
  Form den so genannten Speer, eine längliche Phase in der Mitte der
  Haube, die zur Niere hin leicht breiter wird und dort das BMW Emblem
  formal einfasst. Weitere präzise Linien verleihen der matten
  Oberfläche Struktur und Definition.</p>
<p>Im Zentrum der Front sitzt die typische Doppel-Niere: hier in einer
  flachen, formal verbundenen Einheit dargestellt, die die frühere
  Darstellung der Doppelniere als ein zusammenhängendes Element in neuer
  Interpretation zeigt. Skulpturierte, schwarze Doppelnierenstäbe
  verleihen der breiten Nierenpartie Finesse im Detail. Wie beim BMW
  2002 begrenzen auch beim BMW 2002 Hommage zwei Einzelscheinwerfer die
  prägnante Frontpartie nach außen. Eingefasst werden die Scheinwerfer
  von goldfarbene Reflektoren, die durch ihre Farbe einerseits den
  „goldenen“ 50. Geburtstag des BMW 2002 andeuten und gleichzeitig an
  die zu der Zeit im Rennsport üblichen, gelbfarbenen Scheinwerfern
  erinnern. Ein durchgehendes schwarzes Band bildet die adäquate Bühne
  für Niere und Scheinwerfer. Gleichzeitig verbindet es die formalen
  Elemente der Front und unterstreicht damit den breiten und
  athletischen Stand. Ein weiteres Detail für Kenner: Analog zum Urahn
  liegen die Blinker separat, oberhalb der Scheinwerfer in das
  umlaufende Carbon-Band eingebettet.</p>
<p>Die große Frontschürze, formal angelehnt an die Modelle der 1970er
  Jahre, rückt den BMW 2002 Hommage optisch nahe an die Straße und
  unterstreicht deutlich die Fahrorientierung. Technisch und
  gestalterisch innovativ, suggeriert sie in Kombination mit dem
  breiten, athletischen Stand beste Bodenhaftung und überragendes
  Handling in schnelldurchfahrenen Kurven. Egal ob kurvige Rennstrecke,
  Land- oder Passstraße – damals wie heute garantieren Design und
  Turbotechnologie in diesen Umgebungen optimalen Fahrspaß. Innerhalb
  der Frontschürze erinnern die BMW Motorsportfarben mit dem
  „turbo“-Schriftzug in Spiegelschrift an die damalige Beklebung des
  2002 turbo, ebenso die Spiegelkappe auf der Fahrerseite. Akzentflächen
  aus Sichtcarbon schließen Frontschürze und Schweller zur Straße hin ab
  und setzen zudem einen technischen Kontrast zu den Flächen in Wagenfarbe.</p>
<p>
  <strong>Sportlicher Abschluss.</strong>
  <br />Auch die Heckgestaltung des BMW 2002 Hommage zitiert Elemente
  des 2002 turbo. Wie damals treffen die horizontale Aufteilung der
  großzügigen Flächen und die klare Linienführung eine breitenbetonende
  und damit außerordentlich sportliche Aussage in moderner
  Interpretation. Auch die Heckleuchtenform orientiert sich am
  historischen Vorbild: Die nahezu rechteckigen Leuchten fassen die
  Heckpartie formal ein. Die Leuchtengläser in moderner Black
  Panel-Optik lassen das Leuchteninnere nur in aktiviertem Zustand
  erkennen. In kaltem Zustand ist lediglich eine schwarze homogene
  Fläche zu sehen, die den Eindruck des umlaufenden Bandes analog zur
  Front verstärkt. Zwischen den beiden Heckleuchten findet sich das BMW
  Emblem rechts neben dem Nummernschild – ebenfalls ein
  charakteristisches Element der Heckgestaltung der 02er Reihe. Die
  kraftvollen Radhäuser rahmen die Heckpartie ein und betonen die breite
  Spur. Präzise Abrisskanten sorgen im Detail für eine moderne Anmutung.
  Ein Diffusor aus Carbon integriert die charakteristische zweifache
  Doppelendrohr-Anlage und schließt das Heck mit einem sportlichen
  Akzent zur Straße hin ab.</p>
<p>Mit der Interpretation des BMW 2002 präsentiert BMW nicht nur ein
  kompaktes Sportcoupé in der klassischen Tradition der BMW Hommage
  Fahrzeuge: der BMW 2002 Hommage ist ein klares Statement zur aktuellen
  Definition der puren Freude am Fahren.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Release,Concept Vehicles &amp; Design,BMW,Events,Heritage]]></category>
            <pubDate>Fri, 20 May 2016 19:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 20 May 2016 17:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>40 Jahre BMW 3er Reihe.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/40-jahre-bmw-3er-reihe-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/40-jahre-bmw-3er-reihe-de-ch/</guid><pp:caseid>788931</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Seit sechs Generationen Maßstab  für Fahrfreude in der Mittelklasse.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <span>Pionier einer neuen Fahrzeugkategorie, Inbegriff für Fahrfreude
    im Segment, weltweit meisterverkauftes Premium-Automobil: So lauten
    die wichtigsten Stationen in der außergewöhnlichen Karriere der BMW
    3er Reihe. Sie begann vor 40 Jahren mit der Präsentation des
    Nachfolgers der schon damals legendären BMW 02er Reihe und wird
    inzwischen bereits in der sechsten Generation fortgesetzt. Heute wie
    damals kommen in der Entscheidung für einen BMW der 3er Reihe die
    Freude am sportlich-agilen Handling, die Begeisterung für innovative
    Technologie und das Bewusstsein für Premium-Qualität zum Ausdruck.</span></p>
<p>
  <span>Der im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung (IAA)
    1975 vorgestellte BMW 3er entwickelte sich nicht nur zur
    erfolgreichsten Baureihe der Marke, sondern auch zu einem
    internationalen Bestseller. Weltweit ist die BMW 3er Reihe damit ein
    besonders wirksamer Botschafter für die Kerneigenschaften der Marke.
    In ihrer Geschichte spiegelt sich der Fortschritt in den Bereichen
    Sportlichkeit, Effizienz, Sicherheit, Komfort und Vernetzung ebenso
    wider wie die Entwicklung des BMW Designs. Immer wieder halten
    wegweisende Technologie-Innovationen durch ihre Einführung in der
    BMW 3er Reihe Einzug in die Mittelklasse. Zudem ist der BMW 3er seit
    nunmehr vier Jahrzehnten Vorreiter für neue Fahrzeugkonzepte, die
    das Modellprogramm der Marke erweitern und Impulse für die gesamte
    Branche setzen.</span></p>
<p>
  <span>Der grundsätzliche Charakter der BMW 3er Reihe wird von
    Generation zu Generation weitergeführt und um technologische
    Fortschritte ergänzt. Auch das Design ist von Kontinuität und
    markentypischer Evolution geprägt. Auf Anhieb fallen stets die
    markante Frontpartie mit den Doppelscheinwerfern und der
    charakteristischen BMW Niere, die dynamische Linienführung der
    Seitenansicht und das kraftvolle Heck ins Auge. Im Innenraum wurde
    bereits in der ersten Modellgeneration die unverwechselbare
    fahrerorientierte Cockpitgestaltung etabliert. Zum Stellenwert des
    BMW 3er als Inbegriff für Sportlichkeit trägt darüber hinaus seine
    einzigartige Siegesserie auf der Rennstrecke bei, die von den
    Erfolgen des ersten BMW M3 bis zum jüngsten Triumph beim Deutschen
    Tourenwagen Masters (DTM) reicht.</span></p>
<p>
  <span>
    <strong>Sportlich und effizient: Die Motoren der BMW 3er Reihe.</strong></span></p>
<p>Schon die erste Generation der Mittelklasselimousine begeisterte mit
  einem in ihrem Segment damals ungewohnt sportlichen Fahrverhalten und
  überzeugte zugleich mit überaus wirtschaftlichen Motoren. Durch die
  Leistung und den sportlich-souveränen Charakter der Antriebseinheiten,
  durch die Übertragung der Kraft auf die Hinterräder und durch die
  Effizienz, mit der die daraus resultierende Fahrfreude erzeugt wird,
  hebt sich die BMW 3er Reihe bis heute aus ihrem Wettbewerbsumfeld hervor.</p>
<p>Bereits zwei Jahre nach dem Start der neuen Modellreihe war der BMW
  3er von 1977 an als erstes Fahrzeug seiner Klasse auch mit
  Sechszylinder-Motoren zu haben. Weitere Innovationen sollten folgen:
  revolutionäre Einspritzverfahren und Motorsteuerungssysteme,
  außergewöhnlich sportliche Diesel-Antriebe, Gewichtsoptimierung durch
  den Einsatz von Aluminium und Magnesium.</p>
<p>Heute ist die neue Motorengeneration der BMW Group in der BMW 3er
  Reihe das Herzstück für BMW EfficientDynamics. Die kontinuierliche
  Steigerung der Motor- und Fahrleistungen bei gleichzeitiger
  Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte ist ein maßgeblicher
  Faktor für den richtungsweisenden Status der BMW 3er Reihe.</p>
<p>
  <strong>
    <span>Herausragend</span>
    <span>agil, vorbildlich sicher: Die Fahrwerkstechnik der BMW 3er Reihe.</span></strong></p>
<p>Von Beginn an wurden die kraftvollen Motoren und die Kraftübertragung
  auf die Hinterräder mit einer ausgewogenen Achslastverteilung und
  einer fortschrittlichen Fahrwerkskonstruktion kombiniert. Die
  technisch anspruchsvolle Radaufhängung, eine ausgesprochen präzise,
  von Antriebseinflüssen freie Lenkung und kraftvolle Bremsen
  garantierten dem Fahrer eines BMW 3er schon 1975 ein überlegen
  sportliches und in jeder Situation sicheres Handling. Ein Anspruch,
  der auch heute noch gilt: Auch wenn jede einzelne Komponente der
  Fahrwerkstechnik im Verlauf von vier Jahrzehnten und sechs
  Generationen einem beeindruckenden Entwicklungsprozess unterworfen
  war, hat doch das Grundkonzept für Freude am Fahren bis heute Bestand.
  Mit dem modernsten Fahrwerk ihres Segments setzt die BMW 3er Reihe
  auch heute noch die Maßstäbe für Sportlichkeit und agiles Handling.</p>
<p>Zum Vorreiter für Agilität und Sicherheit wurde der BMW 3er auch
  durch eine weitere Innovation. 1985 war ein BMW der 3er Reihe das
  erste Serienautomobil der Marke, bei dem die Motorleistung über alle
  vier Räder auf die Straße übertragen wurde. Heute kann der
  intelligente Allradantrieb BMW xDrive allein bei der BMW 3er Limousine
  mit sieben Motorvarianten kombiniert werden.</p>
<p>
  <strong>Erfolg durch Vielfalt: Die Modellvarianten der BMW 3er Reihe.</strong></p>
<p>
  <span>Seit ihrer Premiere wurde die erfolgreichste BMW Baureihe
    kontinuierlich ausgebaut. Schon in der zweiten Modellgeneration
    wurde der zweitürigen auch eine viertürige Karosserievariante an die
    Seite gestellt. Auch der Hochleistungssportwagen BMW M3, das erste
    Touring Modell und das erste Cabrio auf der Basis der BMW 3er Reihe
    erlebten bald darauf ihre Premiere. Beim Nachfolger sorgte zudem das
    BMW 3er Coupé mit seinem eigenständigen Auftreten für zusätzliche
    Faszination. Außerdem ebnete der BMW 3er compact den Weg in ein
    neues Fahrzeugsegment.</span></p>
<p>
  <span>Wachstum und Wandel im Modellangebot prägen seitdem immer wieder
    die Geschichte der BMW 3er Reihe, die mit innovativen Konzepten bis
    heute Trends für das gesamte Fahrzeugsegment setzt. Die
    Modellvielfalt hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der sportliche
    Charakter der BMW 3er Reihe in unterschiedlicher Ausprägung und
    damit auch für zusätzliche Zielgruppen erlebbar wurde. In der
    aktuellen sechsten Modellgeneration wurde diese attraktive Auswahl
    eigenständiger Karosserievarianten nochmals erweitert und erstmals
    auf zwei Baureihen verteilt. Zur BMW 3er Limousine und dem BMW 3er
    Touring gesellte sich der BMW 3er Gran Turismo. Darüber hinaus
    umfasst das Modellportfolio in der Mittelklasse nun das BMW 4er
    Coupé, das BMW 4er Cabrio und das BMW 4er Gran Coupé.</span></p>
<p>
  <span> </span></p>
<p>
  <span> </span></p>
<p>
  <span> </span></p>
<p>
  <span> </span></p>
<p> </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,3 Series,Press Kit,Heritage,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Thu, 07 May 2015 13:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 May 2015 11:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>40 Jahre Elektromobilität bei der BMW Group. Vom BMW 1602 zum BMW i3.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/40-jahre-elektromobilitaet-bei-der-bmw-group-vom-bmw-1602-zum-bmw-i3-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/40-jahre-elektromobilitaet-bei-der-bmw-group-vom-bmw-1602-zum-bmw-i3-de-ch/</guid><pp:caseid>788859</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Wenn Ende 2013 die erste Serienversion des BMW i3 in Leipzig vom Band rollt, ist dies der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die bei BMW bereits vor 40 Jahren begann. Damals, bei den Olympischen Spielen 1972 in München, geht BMW mit zwei elektrisch angetriebenen Versuchsfahrzeugen an den Start. Die umgebauten BMW 1602 dienen als Transportmittel für das Organisationskomitee und werden bei verschiedenen Langstreckenwettbewerben als Begleit- und Kamerawagen eingesetzt. Doch es liegt auf der Hand, dass 350 Kilogramm schwere Bleibatterien und eine Reichweite von rund 60 Kilometer für ein Serienfahrzeug kaum attraktiv sind. BMW setzt daher verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Gang, um eine bessere und vor allem effizientere Technologie für Elektroantriebe auf die Straße zu bringen.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>Wenn Ende 2013 die erste Serienversion des BMW i3 in Leipzig vom Band
  rollt, ist dies der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die bei
  BMW bereits vor 40 Jahren begann. Damals, bei den Olympischen Spielen
  1972 in München, geht BMW mit zwei elektrisch angetriebenen
  Versuchsfahrzeugen an den Start. Die umgebauten BMW 1602 dienen als
  Transportmittel für das Organisationskomitee und werden bei
  verschiedenen Langstreckenwettbewerben als Begleit- und Kamerawagen
  eingesetzt. Doch es liegt auf der Hand, dass 350 Kilogramm schwere
  Bleibatterien und eine Reichweite von rund 60 Kilometer für ein
  Serienfahrzeug kaum attraktiv sind. BMW setzt daher verschiedene
  Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Gang, um eine bessere und vor
  allem effizientere Technologie für Elektroantriebe auf die Straße zu bringen.</p>
<p> </p>
<p>Anbei finden Sie den vollständigen Text.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Corporate Heritage,Press Kit,Heritage]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Dec 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 10 Dec 2012 11:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Die BMW M Story. 40 Jahre BMW M GmbH.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/die-bmw-m-story-40-jahre-bmw-m-gmbh-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/die-bmw-m-story-40-jahre-bmw-m-gmbh-de-ch/</guid><pp:caseid>788824</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[“A company is like a human being. As long as it goes in for sports, it is fit, well-trained, full of enthusiasm and performance.” These were the words of Robert A. Lutz, BMW AG Board Member Sales, back in 1972. They were the words christening the youngest subsidiary of BMW AG at the time, BMW Motorsport GmbH. Today the company is called BMW M GmbH. But it is just as fit, well-trained, full of enthusiasm and performance as it was 40 years ago.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p> „Eine Firma ist wie ein Mensch. Treibt sie Sport, so ist
  sie durchtrainiert, begeisterungsfähig,
  leistungsfähiger.“ Gesagt hat das Robert A. Lutz, 1972
  Vorstandsmitglied der BMW AG für Verkauf. Gedacht war es als
  Taufspruch für die jüngste Tochtergesellschaft der BMW AG:
  Die BMW Motorsport GmbH. Heute heisst sie BMW M GmbH. Aber sie ist
  immer noch genauso durchtrainiert, begeisterungsfähig und
  leistungsfähig wie vor 40 Jahren.</p>
<p>Der Beginn der 70er Jahre war eine Aufbruchszeit für BMW: Ein
  neuer, junger Vorstand unter Eberhard von Kuenheim war angetreten, den
  stürmischen Erfolg des Unternehmens strategisch weiterzutreiben.
  Dazu gehörte der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes –
  der legendäre Vierzylinder – ebenso wie die Gründung
  eines eigenen Sportunternehmens. Nochmal Robert A. Lutz: „Weil
  der Sport gewissermassen eine treibende Kraft bei BMW schon immer,
  auch während des steilen wirtschaftlichen Anstiegs, gewesen ist,
  lag es nahe, jetzt auch den Motorsport zu konzentrieren und konsolidieren.“</p>
<p>In der Tat überstiegen Nachfrage und ungenutzte Chancen bei
  weitem die Möglichkeiten der bisherigen Sportabteilung. 1800 TI
  und 2000 TI sowie die gesamte 02 Reihe waren die begehrtesten
  Wettbewerbswagen und auf Siege abonniert. BMW selbst konnte nur einen
  ganz kleinen Teil des Bedarfs decken, der überwiegende Teil der
  Wagen wurde von Tunern aufgebaut, betrieben und verkauft. Bereits seit
  Mitte der 60er Jahre engagierte sich BMW auch in der Formel 2. An den
  leistungsstarken BMW Motoren kam in den Folgejahren kaum ein Team
  vorbei. Zahllose BMW Siege und Europameisterschaften bestimmten die Szene.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>1972: Eine rennerprobte Mannschaft formiert sich zur BMW
    Motorsport GmbH.</strong></p>
<p>Am 1. Mai 1972 nahm deshalb die BMW Motorsport GmbH die Fäden in
  die Hand. Als Chef der anfangs 35 Mann starken Spezialisten-Truppe
  wird Jochen Neerpasch verpflichtet, ehemals Werksfahrer bei Porsche
  und vor seinem Umzug nach München Rennleiter bei Ford in
  Köln. Er zieht eine Gruppe an Rennfahrern nach, die dem BMW
  Motorsport auf Jahrzehnte hinaus ihren Stempel aufdrücken werden:
  Chris Amon, Toine Hezemans, Hans-Joachim Stuck und Dieter
  Quester.  Für die Rallyes werden Björn Waldegaard und
  Achim Warmbold gewonnen.</p>
<p>Bereits nach wenigen Monaten kann die junge GmbH ihr eigenes Domizil
  beziehen. Unmittelbar in der Nähe des Stammwerkes entstanden auf
  einem über 8.000 Quadratmeter grossen Areal in der Münchner
  Preussenstrasse Rennwerkstatt und Rennmotorenbau, Werkzeugbau und
  Motorenprüfstand. Dort entsteht das Sportgerät für
  1973: Für die Rallyeeinsätze ein 950 Kilogramm leichter 2002
  mit einem zwei Liter grossen Vierventil-Vierzylinder. Leistung 240 PS.
  Und ein neues Tourenwagen-Coupé von dem Jochen Neerpasch
  anfangs sagt: “Da 1973 für uns als Entwicklungsjahr gilt,
  können wir nicht damit rechnen, diese Europameisterschaft auch zu
  gewinnen.“ Der Wagen trägt die Bezeichnung 3.0 CSL.
  Türen und Hauben sind aus Aluminium, das Fünfganggetriebe
  hat ein Magnesiumgehäuse. 1092 Kilo bringt das Auto auf die
  Waage. Der Solitär aber steckt unter der Haube: Ein 3340
  Kubikzentimeter grosser Reihensechszylinder mit zwölf Ventilen,
  Einspritzung und einer Verdichtung von 11:1. Die Leistung: 360 PS. Es
  ist der letzte Zweiventilmotor, den BMW für Renneinsätze baut.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Traditionelle BMW Philosophie: Der Mensch steht im Mittelpunkt.</strong></p>
<p>Aber nicht nur technisch geht die BMW Motorsport GmbH bestens
  vorbereitet in die Saison 1973. Auch die Fahrer sind topfit. Jochen
  Neerpasch holte das komplette Fahrerteam zu einem
  „Fahrertuning“ nach St. Moritz. In dem Schweizer
  Skiparadies unterzog sich die Mannschaft dem Aufbautraining eines
  Sportlehrers und eines Sport-Psychologen. Denn bereits damals legte
  BMW grossen Wert auf die Optimierung der Mensch-Maschine
  Wechselbeziehung. Und man plante auch, derartige Kurse für
  „Nicht-Profis“ anzubieten. Sie heissen seit 1977 Fahrertraining.</p>
<p>Mit dieser Truppe ging die BMW Motorsport GmbH in die Saison 1973.
  Nicht nur das 3.0 CSL Coupé erregte von Anfang an Aufsehen: Zum
  ersten Mal trat ein ganzes Rennteam vom Autotransporter bis zum
  Zündschlüsselanhänger im einheitlichen Design an. Es
  waren jene drei Farbstreifen blau-violett-rot auf schneeweissem Grund,
  die bis zum heutigen Tag das Erscheinungsbild des BMW Motorsport prägen.</p>
<p>Die CSL-Coupés in den Farben, die schnell die gesamte
  Rennsportwelt kannte, waren unschlagbar. Der grosse Preis der
  Tourenwagen auf dem Nürburgring ging an Hans-Joachim Stuck und
  Chris Amon. Der Sieger der Tourenwagen-Klasse des 24 Stunden-Rennens
  von Le Mans hiess BMW.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Erfolgreichster Tourenwagen seiner Epoche: BMW 3.0 CSL.</strong></p>
<p>Das Traumcoupé 3.0 CSL mit seinem aufsehenerregenden
  Renn-Design wurde zum erfolgreichsten Tourenwagen seiner Epoche. Es
  gewann zwischen 1973 und 1979 sechsmal die Europameisterschaft und
  beherrschte fast ein ganzes Jahrzehnt die internationale
  Tourenwagen-Szene. Aber der BMW 3.0 CSL war nicht nur in seinem
  farblichen Design ein Pionier, sondern er bot auch handfeste
  technische Innovationen: Zum einen arbeitete ab 1973 unter seiner
  Haube der erste BMW Vierventil-Sechszylinder-Motor. Zum anderen hatte
  seine Bremsanlage 1974 erstmals versuchsweise ein Antiblockiersystem
  – lange bevor diese Neuheit später beim 7er in Serie ging.
  Am Ende seiner Karriere, als Turbo-Coupé, beeindruckte es mit
  einer Leistung von bis zu 800 PS. Den stärksten BMW Tourenwagen
  schickte die Motorsport GmbH 1976 mit Ronnie Peterson am Steuer auf
  die Piste, einen CSL mit 3,2 Liter Biturbo-Motor. Dessen Leistung
  musste sogar gebremst werden – auf 750 PS.</p>
<p>Auch in der Formel 2 blieb die BMW Motorsport GmbH auf Erfolgskurs.
  50 der Zweiliter-Vierventilmotoren hatte March bekommen, mit denen das
  renommierte Team in 11 von 16 Läufen siegreich war. 1973 fuhr
  Jean Pierre Jarier mit der BMW Maschine den europäischen Formel 2
  Titel auf March ein. Das Triebwerk dominierte die Zweiliter-Kategorie
  für annähernd 10 Jahre, die folgenden March Titel-Helden
  hiessen Patrick Depailler (1974),  Bruno Giacomelli (1978) Marc
  Surer (1979) und Corrado Fabi (1982). Aber auch bei anderen
  Rennställen war der Zweiliter-Vierzylinder begehrt. Über 500
  Stück wurden produziert, die meisten in Versionen mit über
  300 PS Leistung.</p>
<p>1975 verlagerte die BMW Motorsport GmbH ihr Engagement auf die andere
  Seite des Atlantiks: Schwerpunkt war die amerikanische IMSA-Serie auch
  mit dem Ziel, die Bedeutung der Buchstaben BMW einer breiteren
  amerikanischen Öffentlichkeit deutlich zu machen. Am Ende des
  Jahres war dann die Zahl jener US-Bürger, die darunter die
  „Bavarian Motor Works“ verstanden, um ein Vielfaches
  gestiegen: Die Markenwertung der IMSA-Meisterschaft ging an BMW.</p>
<p> <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>1976: Aus der „Fahrerschule“ wird das BMW Fahrertraining.</strong></p>
<p>Am 3. Februar 1976 beschloss der BMW Vorstand, die Motorsport GmbH
  mit einer weiteren Aufgabe zu betrauen: Der Gründung einer damals
  noch „Fahrerschule" genannten Institution. Zunächst
  sollten, so sah es die Vorlage an die Unternehmensleitung vor, 15
  Lehrgänge pro Jahr mit jeweils 20 Teilnehmern auf dem BMW
  Testgelände stattfinden sowie weitere fünf Lehrgänge
  mit je 100 Personen auf Rennstrecken - per anno also 800 Teilnehmer.
  „Die BMW Motorsport GmbH als das für die gesamten
  motorsportlichen Aktivitäten des Hauses BMW verantwortliche
  Unternehmen will einen Beitrag dazu liefern, den Faktor Fahrer im
  System von Mensch und Maschine in seiner Leistungsfähigkeit zu
  fördern". So lautete der Kernsatz der ersten Ausschreibung
  des BMW Fahrer-Trainings - und er ist noch heute gültig.</p>
<p>Zur Idee des BMW Fahrer-Trainings gehörte schon damals - und an
  dieser Alleinstellung hatte sich lange Zeit nichts geändert -,
  den Teilnehmern auch BMW Autos zur Verfügung zu stellen. Damit
  haben alle eine technisch gleiche Basis und brauchen nicht um den
  Reifenverschleiss des eigenen Autos zu bangen. Um diese Philosophie
  auch in die Tat umsetzen zu können, wurde eine kleine Flotte von
  BMW 320i - mit 125 PS Leistung damals ein ideales Trainings-Gerät
  - aufgebaut. Diese Autos hatten alle ein speziell abgestimmtes
  Fahrwerk, ein 40%-Sperrdifferential und im Innenraum einen Schalensitz
  für den Fahrer: Damit war die erste BMW Fahrer-Trainings-Truppe
  gut gerüstet.</p>
<p>Nach ersten Probelehrgängen auf dem Militärflugplatz
  Manching bei Ingolstadt stand das Programm des BMW Fahrer-Trainings,
  und am 13. Januar 1977 wurde Rauno Aaltonen als erster Chefinstruktor
  bei BMW offiziell unter Vertrag genommen. Aaltonen setzte seine
  Erfahrungen aber nicht nur auf der Piste um, er schrieb auch das
  damals einzige Fachbuch zum Thema Fahrer-Training, seine
  „Revolution am Steuer". Dieses Werk schilderte anschaulich
  die Lehrgangsinhalte - kein Wunder, dass es im Nu vergriffen war. Bis
  heute gibt der Altmeister des Driftens sein Können an BMW Fahrer
  weiter, allerdings seit langem schon mit dem Focus höherer Sicherheit.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Schon bald entstanden die ersten „heissen“
    Strassen BMW.</strong></p>
<p>Bis weit in die zweite Hälfte der 70er Jahre beschäftigte
  sich die Motorsport GmbH fast  ausschliesslich mit dem Bau von
  Rennfahrzeugen. Die neuen BMW 320 setzten in der Gruppe 5 die
  Erfolgstradition der 02er Reihe fort. Doch manchen guten Kunden, nicht
  nur Rennfahrer sondern auch BMW Enthusiasten, dürstete es auch
  abseits der Rennstrecke nach M Power und so entstanden ab 1974 die
  ersten „heissen“ 5er: 530, 533i, 535i. Aber nicht nur
  motorisch waren sie etwas anders als die Serie: Die Ingenieure der BMW
  Motorsport GmbH nahmen sich auch die Fahrwerke und Bremsen dieser
  Autos vor und so entstanden äusserlich eher dezent dreinschauende
  Limousinen, die aber aufgrund ihrer ausgeklügelten Technik die
  Sportwagen-Welt gehörig durcheinander wirbelten. Anfangs erst in
  homöopathischen Dosen, mit der Zeit aber sprach sich die
  Leistungskur herum. Bis 1980 kamen so insgesamt 895 Autos auf Basis
  des ersten 5er zusammen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Die Sportwagen-Sensation 1978: Der BMW M1.</strong></p>
<p>Dann reifte ein Projekt heran, das das erste Wettbewerbsauto der
  Motorsport GmbH ohne Serienvorlage zum Ziel hatte: der BMW M1.
  Während die Technik bei BMW entstand, sollte Lamborghini die
  Karosserie und die Bodengruppe liefern. Auf Grund der wirtschaftlichen
  Probleme bei Lamborghini kam es jedoch zu erheblichen
  Verzögerungen. Letztendlich musste eine neue Fertigungskette
  gefunden werden und die Produktion des BMW M1 wurde zum Puzzlespiel:
  Der Gitterrohrrahmen entstand bei Marchesi, die
  glasfaserverstärkte Kunststoffkarosserie bei T.I.R., beide in
  Modena ansässig. Giorgio Giugiaros Firma ItalDesign baute beides
  zusammen und sorgte für die Innenausstattung. Das Auto kam
  daraufhin nach Stuttgart, wo Baur die gesamte Mechanik einbaute.</p>
<p>Für den ursprünglich geplanten Einsatz war indes bereits zu
  viel Zeit verloren, deshalb hob der Chef der Motorsport GmbH Jochen
  Neerpasch gemeinsam mit Bernie Ecclestone und Max Mosley die ProCar
  Serie aus der Taufe. Sie wurde als Auftaktrennen vor den meisten
  europäischen Formel 1-Grand Prix der Saison 1979/80 ausgetragen.</p>
<p>Um ihn für den Motorsport im Sinne der FIA Gruppe 4 homologieren
  zu können, mussten mindestens 400 Exemplare gebaut werden.</p>
<p>Deshalb gab es die Mittelmotor-Flunder – der M1 war gerade mal
  1,14 Meter hoch - auch in einer Strassenversion zu kaufen. Das erste
  Auto mit der Bezeichnung M war auf dem Markt.  Exakt 100.000 Mark
  kostete der 277 PS Renner 1978, aber die Nachfrage überstieg bei
  weitem das Angebot. Als nach einem Jahr 130 Fahrzeuge fertig gestellt
  waren, lagen immer noch mehr als 300 feste Bestellungen vor. Immerhin
  war der M1 auf Anhieb der schnellste deutsche Strassensportwagen, wie
  die Messung des führenden Fachmagazins ergab: 264,7 lief der M1
  in einem Test von 1979. „Erst bei 213 km/h ist es beispielsweise
  nötig, vom vierten in den fünften Gang zu schalten, und
  anschliessend geht es zügig weiter bis zur
  Höchstgeschwindigkeit,“ so die Tester. Zahlreiche Kunden
  wussten dies zu schätzen, so auch der spätere
  Formel-1-Weltmeister Alan Jones.</p>
<p>Das war allerdings nichts im Vergleich zum Wettbewerbsauto. Mit 470
  PS liefen die ProCar Renner deutlich schneller als Tempo 300. 1979
  hatte Rennsport-As Niki Lauda, damals schon zweimaliger
  Formel-1-Weltmeister, damit grossen Auftritt: In acht Rennen der M1
  Procar-Serie errang er drei Siege und einen zweiten Platz. In den USA
  wurden die M1 des „Red Lobster“ Teams zu Kultfahrzeugen,
  die die Konkurrenz in der IMSA GTO Klasse in Grund und Boden fuhren.</p>
<p>Der Image-Erfolg des M1 animierte die Motorsport GmbH zu einem
  weiteren Fahrzeug: Die Ingenieure entwickelten und bauten 1980 auf
  Basis des Serien-5er den M535i mit dem Zweiventil-Sechszylinder aus
  dem 635CSi unter der Haube. 218 PS leistete das Triebwerk und machte
  den 5er zu einem König auf der Überholspur.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Formel 1-Sensation 1980: BMW entwickelt den Turbo-Motor zum Weltmeistertriebwerk.</strong></p>
<p>Im selben Jahr 1980 verliess Jochen Neerpasch die Motorsport GmbH,
  sein Nachfolger als Rennleiter wurde Dieter Stappert. Als technischer
  Geschäftsführer zeichnete Paul Rosche verantwortlich, der
  sich seit 1969 um die BMW Rennmotoren kümmerte. Er wurde zur
  Schlüsselfigur, als BMW zu Beginn der 80er Jahre den Entschluss
  fasste, seine Kompetenz auch in der höchsten Klasse des
  Motorsports zu beweisen: Im April 1980 gab BMW offiziell den Einstieg
  in die Formel 1 bekannt.  Damit war für die Ingenieure der
  Motorsport GmbH der Weg zur Entwicklung des ersten BMW Formel-1-Motors frei:</p>
<p>Aus einem Vierzylinder mit nur 1,5 Liter Hubraum, basierend auf einem
  Serienmotorblock, zauberte das Spezialistenteam um
  „Motorenpapst“ Paul Rosche ein Formel-1-Triebwerk mit
  sagenhaften 800 PS. Sechzehn Ventile und Turbolader, erstmals in der
  Formel 1 von einer digitalen Motorelektronik gesteuert, hatten das
  Kunststück möglich gemacht.</p>
<p>Bereits ein Jahr später lief der erste Trainingswagen und 1982
  startete Brabham mit dem ersten BMW Motor den ersten Grand Prix. Von
  Anfang an zeigt der Turbomotor seine Spitzenstellung auf der
  Rennstrecke. 1983 folgte dann der Triumph: Nur 630 Tage nach der
  Premiere errang der Brasilianer Nelson Piquet auf Brabham BMW die
  Weltmeisterschaft. Bis 1987 konnte BMW insgesamt neun Grand-Prix-Siege
  mit diesem Erfolgsmotor verbuchen.</p>
<p>Die M Turbomotoren gingen nicht allein an Brabham.  Arrows
  setzte 1984 bis 1986 auf das M Kraftpaket, ATS 1983/84, Ligier 1987.
  1986 gewann Gerhard Berger auf einem Benetton in Mexico, es war der
  letzte Triumph der Turbomaschine. Die amerikanische Fachzeitschrift
  „Road & Track“ liess sich ein Jahr später von Teo
  Fabi die Leistungsfähigkeit des Benetton B186 demonstrieren: In
  exakt 4,8 Sekunden hatte die 900 PS-Maschine den Monoposto auf 100
  Meilen (160 km/h) katapultiert. Paul Rosche schätzte die maximale
  Leistung, die der Vierzylinder abgeben konnte, noch deutlich
  höher ein. „Es müssen um die 1400 PS gewesen sein,
  genau weiss man das nicht, die Messskala der Motorbremse hörte
  bei 1280 PS auf.“</p>
<p>Beinahe unbeachtet fand 1983 noch ein wichtiges Ereignis statt: Die
  BMW Motorsport GmbH bekam zusätzliche Aufgaben. Sie wurde zu
  einer hochleistungsorientierten Entwicklungsgesellschaft ausgeweitet.
  Entsprechend hatte sich die erfolgreiche BMW Tochter auch personell
  auf 380 Mitarbeiter vergrössert. Neben Entwicklung, Konstruktion,
  Versuch und Erprobung hochkarätiger BMW Produkte wurden
  Motorsport-Organisation, Verwaltung und Werkstätten weitere
  wichtige Aufgabengebiete. Es entstanden individuelle
  Entwicklungszentren für Motoren und Fahrwerkstechnologie, um das
  notwendige Rüstzeug für diese Aufgabengebiete
  bereitzustellen. Auch nach aussen hin hatte die Motorsport GmbH
  längst mehr als hochentwickelte Automobiltechnik zu bieten:</p>
<p>Der Handel mit Zubehör und der zunehmende Wunsch mancher Kunden
  nach individuell aufgebauten und ausgestatteten Fahrzeugen machte
  bereits einen beachtlichen Teil des Umsatzes aus.</p>
<p> </p>
<p> <strong>M1 Sechszylinder kommt in Serienautos: M5 und M635CSi.</strong></p>
<p>1984 sorgte die Motorsport GmbH erneut für Schlagzeilen - und
  glänzende Augen bei den Freunden leistungsstarker und sportlicher
  Fahrzeuge: Im M635CSi Coupé und im M5 kam der drehfreudige
  Vierventil-Reihensechszylinder des M1 zu neuen Ehren. Insbesondere der
  in der Preussenstrasse von Hand einzeln zusammengebaute M5 wurde
  schnell zu einer Legende: Er war ein echter Wolf im Schafspelz, dessen
  Leistung mit 286 PS fast das Dreifache des 518i betrug.
  Äusserlich war er jedoch auf den ersten Blick kaum von seinem
  Grossserien-Bruder zu unterscheiden. Aber mit einer
  Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h sorgte er für grosse
  Augen bei ungezählten Besitzern grosser Limousinen und
  Sportwagen, wenn sie trotz voll durchgetretenem Gaspedal soeben
  zügig überholt wurden. Der Begriff vom
  „Businessman´s Express“ wurde geboren.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>1986: Mit dem M3 debütiert der erfolgreichste Tourenwagen.</strong></p>
<p>Nach Beendigung des Engagements in der Formel 1 konzentrierte sich
  die Motorsport GmbH mit neuer Energie auf den Tourenwagen-Rennsport.
  Damit schlug 1986 die Geburtsstunde des BMW M3. Der kompakte
  Zweitürer stellte für BMW die erste konsequente
  Parallelentwicklung von Serie und Motorsport dar: Die Strassenversion
  – sie musste zur Anerkennung als Tourenwagen innerhalb eines
  Jahres in 5.000 Exemplaren verfügbar sein - wurde von Anfang an
  renntauglich konzipiert und dem Reglement der Gruppe A förmlich
  auf den Leib geschneidert. Die bevorstehenden Aufgaben waren mit den
  Möglichkeiten in der Preussenstrasse allein nicht mehr zu
  bewältigen. Deshalb bezog die Motorsport GmbH 1986 ihr zweites
  Domizil in dem Münchner Vorort Garching.</p>
<p>Das Ergebnis war für BMW triumphal. Vom Start weg räumte
  der schneeweisse Renner in den BMW Motorsport-Farben Siege,
  Trophäen und Titel ab: 1987 gewann der Italiener Roberto Ravaglia
  mit ihm die Tourenwagen-Weltmeisterschaft</p>
<p>Die 195 PS starke Hochleistungslimousine mit
  Vierzylinder-Vierventilmotor und serienmässigem Katalysator
  stellte die Weichen für den zukünftigen Motorsport. In den
  folgenden fünf Jahren führte der M3 die internationale
  Tourenwagen-Rennszene souverän an: Zwei
  Tourenwagen-Europameisterschaften, der zweimalige Gewinn der Deutschen
  Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) sowie eine Vielzahl weiterer
  international errungener Siege und Meisterschaften machten ihn zum
  erfolgreichsten Tourenwagen.</p>
<p>Aber auch als Strassenfahrzeug erreichte er ungeahnte Absatzzahlen.
  Vom ersten BMW M3 wurden 17.970 Exemplare verkauft, einschliesslich
  der 600 2,5 Liter M3 Sportevolution und der 765 von Hand gefertigten
  M3 Cabriolets. Darüber hinaus bewies er, dass Sportlichkeit und
  Umweltschutz nicht unbedingt ein Widerspruch sein müssen. Im
  Verhältnis zu seiner Leistung war der M3 auch aufgrund seines
  geringen Benzinverbrauchs unerreicht.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Ein neuer Markt: Der zweite M5 kommt auch als touring.</strong></p>
<p>1988 geht der M5 in die zweite Generation. Der Reihensechszylinder
  bekommt 3,6, später 3,8 Liter Hubraum, die Leistung wächst
  auf 315 bzw. 340 PS. Und noch etwas ändert sich: Die Motoren
  tragen jetzt nicht mehr das „M“ in der internen
  Baumusternummer, sondern ein „S“ als Kennbuchstaben mit
  denen künftig die Aggregate der Motorsport GmbH bezeichnet
  werden. Für den Kunden genügt dafür ein Blick: Statt
  des „BMW“ Schriftzuges steht jetzt wie beim M3
  Vierzylinder „M Power“ auf dem Ventildeckel. Zunächst
  kommt der M5 als Limousine auf den Markt, zu Beginn des Jahres 1992
  auch als touring – die einzigartige Synthese eines
  hochkarätigen Sportwagens und eines edlen Transportfahrzeugs.</p>
<p>Als 1990 das nächste 3er Modell in den Startlöchern
  wartete, arbeitete die Motorsport GmbH bereits am neuen BMW M3, der
  1992 auf den Markt kam. Allerdings schmückten hier nicht mehr
  auffällig Spoiler und bauchig ausgestellte Radhäuser das
  Äussere des Coupés. Vielmehr zeigte der neue M3 –
  entsprechend dem Zeitgeist – seine Power eher dezent verpackt,
  war für Kenner nur an Details auszumachen. Und natürlich an
  seinem unverwechselbaren Sound, hervorgerufen von einem drei Liter
  grossen Sechszylinder-Vierventil-Motor mit 286 PS Leistung.</p>
<p>Ausserdem war dieser M3 Sechszylinder der erste BMW Motor mit der
  sogenannten VANOS-Steuerung, einem stufenlos verstellbaren System zur
  Spreizung der Einlass-Nockenwellen. Dieses patentierte M System
  steigert vor allem das Drehmoment im unteren und mittleren
  Drehzahlbereich. Gleichfalls einmalig bei diesem Auto war der erste
  Einsatz einer von BMW selbst entwickelten Motorsteuerung, deren
  Rechenleistung bei immerhin 20 Millionen Befehlen pro Sekunde lag.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>„Auto des Jahrhunderts“: Der zweite BMW M3.</strong></p>
<p>Auf Anhieb kam dieser M3 bei Kunden und Medien gut an. Prompt waren
  die Auftragsbücher voll, prompt folgten Titel und Ehren. Gleich
  zweimal hintereinander wählten die Leser von "sport
  auto" den agilsten aller 3er BMW zum "Auto des Jahres",
  "Auto Plus" in Frankreich erkor den M3 nach einem Vergleich
  mit dem übrigen Auto-Adel sogar zum "Auto des
  Jahrhunderts", und unmittelbar nach der Markteinführung in
  den USA vergaben die Redakteure von "Automobile Magazine"
  dem neuen Star ebenfalls das Prädikat "Auto des Jahres"
  - als erstem Importauto überhaupt.</p>
<p>Von Anfang an in der Planung waren diesmal eine Cabrio-Variante und
  eine etwas komfortabler abgestimmte Limousine. Ein in Kleinserie
  produzierter M3 GT zeigte mit 295 PS das bis dahin obere Ende der
  Leistungsskala an. Zwischen 1992 und 1996 konstruierte die Motorsport
  GmbH über 85 viertürige Renn-3er auf Basis dieses M3. Mit
  Johnny Cecotto am Steuer gewann er 1993 die ADAC GT-Meisterschaft und
  machte sich auf, den amerikanischen Motorsport-Markt zu erobern. 1996
  errang der bis zu 400 PS starke PTG M3 den IMSA Titel.</p>
<p>Wer wollte, konnte den M3 – wie jeden anderen BMW auch –
  nach ganz persönlichen Wünschen umgestalten lassen. Als
  neuer Leistungsbereich war 1992 BMW Individual zum klassischen
  Aufgabengebiet der Motorsport GmbH dazu gekommen. Auf der Basis des
  Modellprogramms werden hier bis heute auch sehr individuelle
  Wünsche bearbeitet, die bezüglich ihrer Massarbeit weit
  über das reguläre Sonderausstattungs-Angebot hinausgehen.
  Vor allem ausgefallene Lackierungen oder Innenausstattungen sind
  gefragt, ebenso individuelle Umbauten und professionelle Kommunikations-Elektronik.</p>
<p>Die Motorsport GmbH war damit wieder einmal Pionier und setzte mit
  diesem Geschäftszweig den gesellschaftlichen Trend zu hoher
  Individualität – auch beim Automobil – hervorragend
  um. BMW Individual ist die höchste Form der Kundenorientierung.</p>
<p>Der neue Geschäftszweig entwickelte sich mit motorsportlicher
  Geschwindigkeit, was zu einer weiteren Anpassung führte: Ein
  neuer Name für das Gesamtunternehmen wurde notwendig, weil etwa
  der Kunde, der sein Auto im Rahmen des vielfältigen BMW
  Individual-Angebots veredelt haben oder an einem BMW Fahrertraining
  teilnehmen wollte, seine Wünsche in dem bisherigen Begriff
  „Motorsport GmbH“ nicht mehr wiederfand. Was passte da
  besser als das legendäre M, der nach interner Definition
  stärkste Buchstabe der Welt. Seit 1. August 1993 firmiert die
  einstige Motorsport GmbH deshalb als BMW M GmbH.</p>
<p>1995 wurde der Bestseller M3 mit noch mehr Schub ausgestattet, er
  erfuhr eine tiefgreifende Evolution. Wieder standen mehr Leistung und
  mehr Drehmoment an - 321 PS aus nun 3,2 Litern Hubraum waren danach
  die Richtschnur für die Konkurrenz, also über 100 PS pro
  Liter. Ausserdem kam erstmals die Doppel-VANOS zum Einsatz, dem weiter
  entwickelten System zur Spreizung der Ein-und Auslass-Nockenwellen.
  Diese Kraft wurde jetzt über ein serienmässiges
  Sechsganggetriebe auf die Hinterräder übertragen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Eine Weltneuheit im Getriebebau: SMG.</strong></p>
<p>A propos Getriebe: Die BMW M GmbH bot den M3 - als erster
  Automobilhersteller der Welt - gegen Aufpreis auch mit dem
  Sequentiellen M Getriebe (SMG) an, einer Konstruktion, die auf dem
  herkömmlichen Getriebe des M3 basierte, deren Kupplung aber
  elektro-hydraulisch beim Wechseln der Gänge aktiviert wurde. Der
  M3-Fahrer brauchte kein Kupplungspedal mehr bedienen, und er konnte
  die Gänge durch einfaches Ziehen bzw. Drücken am Schalthebel
  blitzschnell in einer Ebene wechseln. Anfänglicher Skepsis folgte
  ein Boom - zu Ende seiner Produktionszeit hatte fast jeder zweite M3
  ein SMG-Getriebe.</p>
<p>Ebenso im Jahr 1995 feiert ein anderer Motor mit M Power einen
  überragenden Triumph: Der sechs Liter grosse Zwölfzylinder
  auf Basis des 750i Motors verhilft dem geschlossenen McLaren
  Sportwagen zum Sieg im 24 Stunden Rennen von LeMans.</p>
<p>Vierventil-Technik, eine Titan-Kurbelwelle und Aluminium-Kupplung
  verhelfen dem V12 zu über 600 PS. Es ist erneut ein Triebwerk aus
  der Hand von Paul Rosche, der mit McLaren-Chef Gordon Murray den F1
  kreiert – ursprünglich ein ultimativer Strassensportwagen.
  Den grössten Erfolg feierte BMW mit diesem Triebwerk 1999 durch
  den Gesamtsieg des BMW V12 LMR beim legendären 24 Stunden-Rennen
  von Le Mans.</p>
<p>Doch zu diesem Zeitpunkt ist der Motor kein Produkt der BMW M GmbH
  mehr: Ende 1995 wird die BMW Motorsport Ltd. in Grossbritannien
  gegründet, in der BMW alle Motorsport-Aktivitäten
  zusammenführt. Die BMW M GmbH konzentriert sich seither auf die
  drei Leistungsbereiche BMW M Fahrzeuge, BMW Individual und BMW Fahrertraining.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Einzig, nicht artig: M roadster und M coupé.</strong></p>
<p>1997 kommt prompt der nächste Sportwagen mit dem
  symbolträchtigen M am Heck: Der M roadster, als "ultimative
  Fahrmaschine" vorgestellt, bildet nicht nur eine faszinierende
  Kombination aus dem Z3 roadster mit dem 321-PS- Triebwerk aus dem M3.
  Dieses Auto stellt zu diesem Zeitpunkt in seiner Einzigartigkeit auch
  den Höhepunkt des BMW Roadster-Angebots dar. Ein Sportwagen
  reinster Natur ist das kurz danach folgende M coupé, ebenfalls
  mit dem M3-Motor und basierend auf dem M roadster, aber dennoch mit
  ganz eigenen Reizen. Es verkörpert hohe Agilität und
  Fahrdynamik in einem Karosserie-Gewand, das neben dem Fahrspass auch
  viele praktische Alltagsseiten beinhaltet. So passen in sein attraktiv
  gestyltes Heckteil durchaus zwei Golfbags.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>1998: M5 mit 400 PS Achtzylinder.</strong></p>
<p>1998 präsentierten die Ingenieure der BMW M GmbH mit der dritten
  Generation des M5 eine völlig neue Dimension der Fahrdynamik in
  diesem Automobilsegment. Selbstverständlich galt Understatement
  wieder als Botschaft beim sportlichen Topmodell der erfolgreichen 5er
  Reihe. Deshalb war der neue M5 äusserlich auch nur von Kennern
  auszumachen - an einer anders gestalteten Frontschürze mit
  grossem Kühllufteinlass, grossen Leichtmetallrädern sowie an
  jenen vier Auspuffendrohren, wie sie schon vom M roadster und M
  coupé her bekannt waren.</p>
<p>Herzstück des M5 war erstmals ein komplett neu entwickelter
  Achtzylinder, der hinsichtlich Leistung und Drehmoment aus dem Vollen
  schöpfen konnte. Diese souveräne Motorisierung entwickelt
  rund 300 Kilowatt (400 PS) Leistung und ein maximales Drehmoment von
  rund 500 Newtonmetern. Wie schon beim Vorgängermodell
  bewährter Standard, verfügte auch der neue M5 wieder
  über ein präzise schaltbares Sechsganggetriebe.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>2000: Der dritte M3 in aufregendem Design.</strong></p>
<p>Doch nicht nur auf der Motorseite zeigten die M Ingenieure
  technischen Vorsprung auf, sie setzten auch beim M3 Fahrwerk der
  dritten Generation wieder Highlights. So hatte der 2000
  debütierende M3 die so genannten Compound-Bremsen, eine
  "schwimmend" gelagerte Konstruktion der Bremsscheiben, deren
  Vorteile in besserer Wärmeableitung und grösserer
  Lebensdauer gegenüber regulären Systemen bestehen. Dieser
  neue BMW M3 hatte von Allem etwas mehr: Mehr Leistung, mehr Dynamik
  und mehr Eigenständigkeit. In Zahlen ausgedrückt las sich
  das so: 343 PS, 365 Nm, 0-100 km/h in 5,2 Sekunden. Die
  überragende Leistung und aussergewöhnlichen fahrdynamischen
  Qualitäten des neuen M3 wurden im Gegensatz zum Vorgänger
  durch das aufregende Design noch deutlicher betont. An seiner
  Alltagstauglichkeit hatte sich aber nichts geändert: Er blieb ein
  Hochleistungs-Automobil, das dank der Summe herausragender
  Eigenschaften wieder die Führungsrolle in seiner Klasse übernahm.</p>
<p>Ein Jahr später zog der M3 seinen Alltagsanzug aus und legte die
  Rennkombi an: Der M3 GTR startete in der American Le Mans Series,
  erstmals mit einem Vierliter-Achtzylindermotor unter der Haube. Das
  Wettbewerbsauto mit den charakteristischen Lufteinlässen in der
  Haube und dem mächtigen Heckflügel erwies sich auf den
  Rennstrecken der USA als überlegen und errang die Meisterschaft
  in der GT-Klasse – der passende Einstand für den 30.
  Geburtstag der BMW M GmbH im Jahr 2002.  </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>2003: Die Wiederauferstehung des CSL.</strong></p>
<p>Gefeiert wurde nach Art des Hauses: Mit der Entwicklung eines ganz
  speziellen Autos, des M3 CSL. Die drei Buchstaben standen für
  „Coupé Sport Leichtbau“, womit im Grunde das
  wichtigste gesagt war. Dach, Mittelkonsole, und Türverkleidungen
  bestanden aus Kohlefaserverbundstoff, die Heckscheibe war leichter und
  zahlreiche Komfortelemente waren schlicht entfallen.</p>
<p>Zusammen mit dem auf 360 PS leistungsgesteigerten Motor war der CSL
  ein wahrer Kurvenkünstler, was er eindrucksvoll unter Beweis
  stellte. So umrundete er in Tests die Nürburgring-Nordschleife in
  7:50 Minuten, einer überragenden Zeit für diese
  Fahrzeugklasse. 2003 kam der CSL auf den Markt und innerhalb weniger
  Monate waren alle 1.383 Fahrzeuge verkauft.  </p>
<p>Der M3 GTR stand derweil in der Box und durfte nicht mehr rennen
  – das US-Reglement war geändert worden. Fürs Altenteil
  war der 3er mit Achtzylinder freilich noch viel zu jung und
  konkurrenzfähig. Also wurde er modifiziert und für das
  Langstreckenrennen auf dem Nürburgring fit gemacht. Mit
  überzeugendem Erfolg: 2004 feierte der M3 GTR beim 24
  Stunden-Rennen in der Eifel einen spektakulären Doppelsieg
  – und wiederholte ihn im Jahr darauf ein zweites Mal.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>2004: Die Zehnzylinder M5 und M6.</strong></p>
<p>Spätestens seit der Jahrtausendwende verging kein Jahr, ohne
  dass ein M Automobil Schlagzeilen gemacht hätte. Im Herbst 2004
  war es der neue M5, dessen Vorgänger bereits eine Auflage von
  über 20.000 Fahrzeugen erreicht hatte. Dieser edelste 5er war
  zugleich der stärkste, den es je gab: fünf Liter Hubraum,
  zehn Zylinder, 507 PS Leistung, 520 Newtonmeter Drehmoment
  und Motordrehzahlen bis jenseits der 8.000er-Grenze. Diese Werte hoben
  für den sportlichen BMW Fahrer in zuvor nie da gewesener Form die
  Trennung zwischen dem Auto für den Alltag und dem Auto für
  ambitionierten Rennsport auf.</p>
<p>Mit seinen Leistungswerten setzte der M5 der vierten Generation
  erneut die Benchmark im Segment leistungsstarker Sportlimousinen.
  Gegenüber dem Vorgänger mit Achtzylindermotor betrug die
  Leistungssteigerung mehr als 25 Prozent - der M5 überschritt
  die magische 100-PS-je-Liter-Grenze. Seine spezifische Leistung lag
  damit auf Rennsport-Niveau. Das Zusammenspiel von V10-Motor und
  Siebengang-SMG führte zu Fahrleistungen, die weit jenseits denen
  anderer Serienlimousinen lagen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h
  wurde in 4,7 Sekunden absolviert, die 200-km/h-Markierung passierte
  die Tachonadel nach rund 15 Sekunden. Bei Tempo 250 beendete die
  elektronische Begrenzung normalerweise den Vorwärtsdrang.</p>
<p>Nur Monate später folgte der M6 mit dem gleichen Antrieb. Sein
  Fahrwerk liess sich per Knopfdruck anpassen und wie der M3 CSL besass
  das grosse Coupé ein Dach aus Kohlefasern.
  Selbstverständlich konnte auch der M6 schneller rennen als die
  werksseitig limitierten 250 km/h. BMW bot deshalb eine Anhebung der
  Höchstgeschwindigkeit an, verbunden mit einem Fahrertraining auf
  abgesperrter Strecke.</p>
<p>2006 erweiterte die M GmbH ihr Portfolio auf die neue
  Sportwagen-Generation, den BMW Z4. Sowohl Z4 M Roadster als auch Z4 M
  Coupé erhielten den formidablen 343 PS-Sechszylinder aus dem
  M3, der den Zweisitzer auf bis zu 250 km/h beschleunigte. Auf Basis
  des Coupés entstand ein Dutzend Werksrennwagen, die einen auf
  430 PS leistungsgesteigerten Sechsender unter der Haube hatten und
  damit der Konkurrenz meist um die Ohren fuhr: Jeweils elf von 16
  Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gingen 2009
  und 2010 an die Z4 Coupés. Seit 2010 heisst der Nachfolger Z4
  GT3, eine Rennversion des aktuellen Z4 Roadsters mit 4,4
  Liter-Achtzylinder für Motorsportkunden.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>2007: Der erste M3 mit Achtzylinder.</strong></p>
<p>Nach 15 Jahren löste 2007 mit der neuen M3-Generation ein neuer
  Motor den mehrfach als „Engine of the Year“
  ausgezeichneten Reihensechszylinder ab. Im Coupé und in der
  kurz danach vorgestellten Limousine kam erstmals ein
  Achtzylinder-Triebwerk zum Einsatz. Aus einem Hubraum von
  3.999 Kubikzentimetern mobilisierte der neue V8-Motor eine
  Leistung von 420 PS. Etwa 85 Prozent des maximalen
  Drehmoments von 400 Newtonmetern waren über die enorme
  Drehzahlspannbreite von 6.500/min hinweg abrufbar. Die
  Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgte über ein
  Sechsgang-Handschaltgetriebe sowie über ein vollständig neu
  entwickeltes Hinterachsgetriebe. Insbesondere beim Coupé
  setzten die Konstrukteure einmal mehr auf Leichtbau. Aufgrund der
  positiven Erfahrungen bei anderen M Modellen bestand auch hier das
  Dach aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff, die Motorhaube war
  aus Aluminium. </p>
<p>Drei Jahrzehnte nach dem Produktionsstart ihres ersten Serienmodells
  lieferte die BMW M GmbH 2008 das 300.000. Fahrzeug aus. Das
  Fahrzeugportfolio der BMW M GmbH hatte sich zwischenzeitlich auf
  neun Modelle vergrössert. Angetrieben wurden die Automobile von
  Motoren, die ihre eigenständige Charakteristik aus dem
  Hochdrehzahlkonzept ableiteten: Reihensechszylinder mit 343 PS
  beim BMW Z4 M Roadster und beim BMW Z4 M Coupé, V10-Triebwerke
  mit 507 PS beim BMW M5 und dem neuen BMW M5 Touring sowie beim
  BMW M6 Coupé und BMW M6 Cabrio. Ein deutliches Wachstum
  verzeichnete die M GmbH  auch beim Absatz der Sportpakete, die
  mittlerweile für die Modelle der BMW 1er, BMW 3er, BMW 5er und
  BMW 6er Reihe sowie für den BMW X3 und den BMW X5 verfügbar waren.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>2009: Der Turbomotor kehrt als Zukunftsantrieb mit Macht zurück.</strong></p>
<p>Die Expansion gewann damit freilich erst an Fahrt: Mit dem
  BMW X5 M und dem BMW X6 M wurde 2009 der
  High-Performance-Charakter von Automobilen der BMW M GmbH
  erstmals in das Segment der BMW X Modelle übertragen.
  Im Zuge der Entwicklung entstand ein neuer V8-Hochleistungs­motor,
  dessen Leistungsmerkmale präzise auf den Charakter der beiden
  Modelle zugeschnitten wurden. Der 555 PS starke
  M TwinPower Turbo war das weltweit erste Antriebsaggregat
  mit zylinderbank-übergreifendem Abgaskrümmer und Twin Scroll
  Twin Turbo Technologie. Turbolader und Katalysatoren sind dabei im
  V-Raum zwischen den Zylinderbänken positioniert. Diese
  Konfiguration führt zu M typischem, spontanem
  Ansprechverhalten sowie zu linearer Leistungs­entfaltung und
  ermöglicht einen konstanten Drehmomentverlauf.  </p>
<p>Für Kunden mit besonders hohen Anforderungen an die
  Performance-Eigenschaften ihres Fahrzeugs nahm die BMW M GmbH im
  gleichen Jahr einen Extremsportler auf Basis des BMW M3 Coupé
  in ihr Angebot auf, der auch für den Einsatz bei
  Clubsport-Veranstaltungen geeignet ist. Der BMW M3 GTS wird von der
  Manufaktur der BMW M GmbH ausschliesslich auf Kundenwunsch produziert.
  Die auf den Motorsporteinsatz ausgerichteten Modifikationen umfassen
  die Antriebs- und Fahrwerkstechnik ebenso wie die Karosserie und das
  Interieur. So prägen Konstruktionsprinzipien und technische
  Details, die unmittelbar aus dem Motorsport abgeleitet wurden, den
  Achtzylinder-Motor, dessen Hubraum auf 4,4 Liter erweitert und dessen
  Leistung auf rund 450 PS gesteigert ist.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Heute: Geladene Gesellschaft der Höchstleistungen. </strong></p>
<p>Ende 2010 erweiterte die M GmbH ihr Programm erneut und stellte das
  1er M Coupé vor, ein 340 PS-Kraftwagen in der Fahrzeugklasse
  der Kompakten. Der Reihensechszylinder mit M TwinPower Turbo und
  Benzin-Direkteinspritzung hat mit dem bulligen Leichtbau-Fahrzeug
  leichtes Spiel, was sich allein an dem Leistungsgewicht von nur 4,4
  Kilogramm pro PS ablesen lässt.</p>
<p>Wenige Monate später gesellte sich der neue M5 dazu, dank neu
  entwickeltem Turbo-Achtzylinder 560 PS stark und bis zu 305 km/h schnell.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>M goes Diesel.</strong></p>
<p>40 Jahre nachdem der Grundstein für die heutige BMW M GmbH
  gelegte wurde, nehmen die Experten in Sachen Sportlichkeit ein neues
  Projekt in Angriff – die BMW M Performance Automobile als
  Erweiterung der Modellpalette mit klarer Ausrichtung auf Sportlichkeit
  bei uneingeschränkter Alltagstauglichkeit und herausragender
  Effizienz. Die neue Produktkategorie startet mit vier Modellen: BMW
  M550d xDrive Limousine, BMW M550d xDrive Touring, BMW
  X5 M50d und BMW X6 M50d. Ihr Herzstück ist ein
  neuer, exklusiv für die BMW M Performance Automobile entwickelter
  Reihensechszylinder-Dieselmotor mit drei Turboladern und 381 PS Leistung.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Oliver Peter<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:oliver.peter@bmw.ch">oliver.peter@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Kit,Heritage,BMW M]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 May 2012 14:37:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 16 May 2012 12:37:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Die Motoren der BMW 3er Limousine: faszinierende Antriebstechnik über fünf Fahrzeug-Generationen.  BMW 3er Reihe hat 1975 als sportliche Mittelklasse eine neue Fahrzeug-Gattung begründet. Innovative Motoren machen sie zum Vorreiter für neue Technik.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/die-motoren-der-bmw-3er-limousine-faszinierende-antriebstechnik-ueber-fuenf-fahrzeug-generationen--bmw-3er-reihe-hat-1975-als-sportliche-mittelklasse-eine-neue-fahrzeug-gattung-begruendet-innovative-motoren-machen-sie-zum-vorreiter-fuer-neue-technik-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/die-motoren-der-bmw-3er-limousine-faszinierende-antriebstechnik-ueber-fuenf-fahrzeug-generationen--bmw-3er-reihe-hat-1975-als-sportliche-mittelklasse-eine-neue-fahrzeug-gattung-begruendet-innovative-motoren-machen-sie-zum-vorreiter-fuer-neue-technik-de-ch/</guid><pp:caseid>788726</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Die BMW 3er Reihe lebt seit 36 Jahren wie kaum eine andere Modellreihe von ihrer faszinierenden Antriebstechnik. Über fünf Fahrzeug-Generationen hinweg sind die BMW 3er Motoren immer wieder Vorreiter für neue Technologien und gleichzeitig Meilensteine des Motorenbaus. Damit schaffen die jeweils zu ihrer Zeit modernsten Vier- und Sechszylinder die Basis für den Erfolg der weltweit begehrten, sportlichen Mittelklasse-Baureihe. Mehr noch, mit seiner dynamischen und zugleich stets höchst effizienten Antriebstechnik wurde der BMW 3er Segmentbegründer einer neuen Kategorie sportlicher Fahrzeuge und zugleich Bestseller im Premium-Segment. Diese Position konnte er mit jeder neuen Modell- und Motoren-Generation ausbauen, auch als weitere Wettbewerber dem Konzept der sportlichen, kompakten Limousine im Premium-Segment folgten.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article">
<p>Die BMW 3er Reihe lebt seit 36 Jahren wie kaum eine andere
  Modellreihe von ihrer faszinierenden Antriebstechnik. Über
  fünf Fahrzeug-Generationen hinweg sind die BMW 3er Motoren immer
  wieder Vorreiter für neue Technologien und gleichzeitig
  Meilensteine des Motorenbaus. Damit schaffen die jeweils zu ihrer Zeit
  modernsten Vier- und Sechszylinder die Basis für den Erfolg der
  weltweit begehrten, sportlichen Mittelklasse-Baureihe. Mehr noch, mit
  seiner dynamischen und zugleich stets höchst effizienten
  Antriebstechnik wurde der BMW 3er Segmentbegründer einer neuen
  Kategorie sportlicher Fahrzeuge und zugleich Bestseller im
  Premium-Segment. Diese Position konnte er mit jeder neuen Modell- und
  Motoren-Generation ausbauen, auch als weitere Wettbewerber dem Konzept
  der sportlichen, kompakten Limousine im Premium-Segment folgten.
</p>
<p> </p>
<p>Neben dem exzellenten Fahrverhalten, dank ausgewogenem
  Hinterradantrieb und der Lenkung ohne Antriebseinflüsse, wird der
  Charakter der BMW 3er Reihe von ihren sportlich-souveränen
  Motoren geprägt. Von Beginn an boten 1975 zuerst die Vier- und
  bald auch die 1977 erschienenen Sechszylinder ein Höchstmass an
  Effizienz, kurz: viel Leistung bei wenig Verbrauch. Seit dem
  Modelljahr 2008 werden diese positiven Motoren-Eigenschaften unter dem
  Dach der Technologie BMW EfficientDynamics gebündelt sowie noch
  konsequenter ausgebaut, sie verhelfen allen aktuellen BMW 3er
  Motorisierungen zu einer herausragenden Position im Wettbewerbsumfeld.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Am Anfang war der kraftvolle Vierzylinder.</strong>
</p>
<p>Die Motorisierungen der ersten BMW 3er Reihe ab 1975 waren
  zunächst Vierzylinder-Benziner. Alle Modellversionen – BMW
  316, BMW 318, BMW 320 und BMW 320i – begeisterten mit
  faszinierend kraftvoller Dynamik. Der BMW 320i bildete mit
  Einspritztechnologie und 92 kW/125 PS die Leistungsspitze dieser
  Motoren-Generation. Aus dem Stand wählten die Leser des
  grössten europäischen Fachmagazins für Automobile das
  Top-Modell BMW 320i damals zur „besten Limousine der Welt“
  in der Klasse bis zwei Liter Hubraum.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Ab 1977 mit sechs Zylindern: BMW 320/6 und BMW 323i.</strong>
</p>
<p>Mit komplett neu entwickelten Sechszylinder-Motoren krönten ab
  1977 der BMW 320/6 und das neue Top-Modell BMW 323i die Baureihe.
  Beide überzeugten nicht allein durch Leistung (BMW 323i mit
  elektronisch gesteuertem Motormanagement und Transistor-Zündung:
  105 kW/143 PS), sondern auch durch ihre Drehfreude und Laufruhe. Ihre
  kompakte Bauweise und ihre Wirtschaftlichkeit sorgten dafür, dass
  den Reihensechszylindern eine Vorbildfunktion zugesprochen wurde. Ende
  der Siebziger genoss der BMW 323i bei sportlich orientierten Fahrern
  schlicht Kultstatus. Tuner,  An- und Umbauer hatten Konjunktur
  und nahezu jeder Anbieter widmete sich diesem BMW 3er Top-Modell.
  Neben überarbeiteten Vierzylinder-Motoren kam in der zweiten
  Hälfte des Lebenszyklus ein neues Einstiegsmodell, der BMW 315
  mit 55 kW/75 PS ins Programm. 
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>BMW 3er Reihe, zweite Generation: sportlich und auch mit
    Diesel.
	</strong>Schon das Einstiegsmodell der 1982 aufgelegten
  zweiten Generation, der BMW 316 mit vier Zylindern, signalisierte mit
  66 kW/90 PS und elektronisch gesteuertem Vergaser
  sportlichen Ehrgeiz. Die beiden Sechszylinder verfügten über
  eine elektronisch geregelte Einspritzanlage. Das Spitzenmodell BMW
  323i lieferte dann mit seinen 102 kW/139 PS sehr souveräne
  Fahrleistungen und kam dank eines Fünfgang-Getriebes mit
  Schongang-Charakteristik auf einen Durchschnittsverbrauch von
  8,9 Liter je 100 Kilometer. Sportlich gingen die BMW
  Ingenieure auch das Thema Wirtschaftlichkeit an: 1984
  präsentierten sie den neuen eta-Sechszylinder, der kompromisslos
  auf Drehmoment und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet war. Der BMW 325e
  leistete aus 2,7 Liter Hubraum 90 kW/122 PS und verbrauchte
  nur 8,4 Liter Normalbenzin auf 100 Kilometer. Er war zudem das
  erste BMW 3er Modell, das ausschliesslich mit Katalysator geliefert
  wurde. Mit dem BMW 325e floss daneben eine weitere weltexklusive
  Neuentwicklung in die 3er Reihe ein: die Digitale Motor-Elektronik.
  Sie optimierte Einspritzung und Gemischaufbereitung. Dieses
  sensorgestützte System – von BMW schon 1979 im Motorsport
  eingesetzt – führte zu bis dahin unerreichter Laufruhe und
  ermöglichte unter anderem die Schubabschaltung.
	<strong> </strong>
</p>
<p>1985 war die Zeit reif für den ersten BMW 3er mit Dieselmotor,
  den BMW 324d. Bei ihm verbanden sich im 63 kW/86 PS starken
  Reihensechszylinder dieseluntypisch sportliche Fahrleistungen mit
  einem dieseltypischen Verbrauch von weniger als 7,0 l/100 km. Dank der
  wenig später eingeführten Digitalen Diesel Elektronik
  (elektronisch geregelte Einspritzung) liessen sich in der BMW 3er
  Limousine Leistung, Komfort und niedriger Verbrauch weiter verbessern.
  1985 war auch das Geburtsjahr des sportlichsten BMW 3er Motors: Mit
  147 kW/200 PS befeuerte der 2,3-Liter-Vierventiler den BMW M3, der als
  Rennversion zum erfolgreichsten Tourenwagen aller Zeiten werden sollte.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Dritte Generation: viel Leistung, weniger Verbrauch und VANOS.</strong>
</p>
<p>Als Ende 1990 die dritte Generation der BMW 3er Limousine startete,
  wiesen die neuen Sechszylinder jetzt zwei Nockenwellen und
  Vierventiltechnik auf. Später zog die variable
  Nockenwellenverstellung VANOS in die BMW 3er Reihe ein, verbesserte
  den Drehmomentverlauf und reduzierte den Verbrauch. Ein weiterer neuer
  Sechszylinder debütierte in der Limousine: der 2,5 Liter
  grosse und 85 kW/115 PS starke BMW 325td, er führte den
  Siegeszug des Sportdiesels 1993 zum nächsten Highlight: Im BMW
  325tds sorgten ein neuer Sechszylinder-Diesel mit Turboaufladung und
  Ladeluftkühler für eine Leistung von 105 kW/143 PS
  sowie eine Beschleunigung in 10,4 Sekunden von null auf 100 km/h.
  Dabei verbrauchte er im Schnitt nur 6,7 Liter auf
  100 Kilometer. 1995 erfolgte die Umstellung der
  Sechszylinder-Motoren von Grauguss- auf Aluminiumgehäuse. Der BMW
  328i übernahm hier mit 142 kW/193 PS die Rolle des Topmodells
  – mit dem für diese Leistung niedrigen Verbrauch von
  8,5 l/100 km überzeugte er auch innerhalb des Wettbewerbsumfeldes.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Noch besserer Wirkungsgrad in der vierten Generation.</strong>
</p>
<p>In der vierten Generation der BMW 3er Reihe debütierte der BMW
  320d als erster BMW Diesel mit Direkteinspritzung – er leistete
  100 kW/136 PS und war gut für eine Höchstgeschwindigkeit von
  207 km/h sowie einen Verbrauch von nur 5,7 l/100 km. Die wichtigste
  Neuerung bei den Sechszylinder-Benzinern war Doppel-VANOS mit dem
  Effekt des fülligeren Drehmomentverlaufs, weil nun über den
  gesamten Drehzahlbereich Gaswechsel und Verbrennung optimal an
  Motordrehzahl und -last angepasst werden konnten. In der BMW 3er
  Limousine waren ab Modelljahr 2000 drei Sechszylinder-Benziner-Modelle
  verfügbar. Im Programm blieb der BMW 320i, hinzu kamen der BMW
  325i und der BMW 330i als Nachfolger des BMW 328i. Dessen
  170 kW/231 PS-Dreiliter-Motor stellte bei Drehfreude,
  kraftvoller Leistungsentfaltung, Laufkultur und Effizienz das neue
  Mass der Dinge dar – ein Meilenstein, so wie es zuvor der Motor
  des BMW 328i war. Konsequent ging es beim Diesel weiter: Das
  Konstruktionsprinzip des neuen Sechszylinders im BMW 330d mit 135
  kW/184 PS entsprach mit Vierventil-Technik, Direkteinspritzung,
  Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und Ladeluftkühlung
  weitgehend dem des Vierzylinders im BMW 320d. Mit der
  Common-Rail-Einspritzung setzte BMW bereits frühzeitig auf die
  Technologie, die bis heute optimale Kraftentfaltung und Laufruhe bei
  Dieselmotoren sicherstellt. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,7
  Litern auf 100 Kilometer nach EU-Norm war der BMW 330d bei Bedarf bis
  zu 227 km/h schnell – ein hoher Wert damals für einen Diesel.
</p>
<p>Die in 2001 von BMW weltweit erstmals eingesetzte VALVETRONIC fand
  bald auch in den Motoren der BMW 3er Limousine Verwendung. Diese
  vollvariable Steuerung der Einlassventile hat sich bis heute als
  besonders wirksame Massnahme zur Steigerung der Kraftentfaltung und
  Optimierung der Wirtschaftlichkeit bewährt.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Generation Nr. 5: noch mehr Leistung, noch günstigerer Verbrauch.</strong>
</p>
<p>Zur Markteinführung 2005 ging die Limousine in den Versionen BMW
  330i, BMW 325i, BMW 320i und BMW 320d an den Start. Benzin- wie
  Dieselmotoren boten abermals wegweisende Neuerungen. Der
  Vierzylinder-Dieselantrieb des BMW 320d mit neuer
  Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation und einem Turbolader
  mit variabler Turbinengeometrie leistete nun 120 kW/163 PS.
  Die beiden Sechszylinder-Benziner waren jetzt ebenso wie der
  110 kW/150 PS-Vierzylinder mit der drosselfreien
  Laststeuerung VALVETRONIC bestückt. Mit 190 kW/258 PS
  bzw. 160 kW/218 PS Leistung im BMW 330i bzw. BMW 325i
  realisierten sie souveräne BMW Sechszylinder-Dynamik in zwei
  Stufen. Darüber hinaus warteten sie mit einer weiteren
  wegweisenden Innovation auf – dem weltweit erstmalig bei
  Grossserienmotoren eingesetzten
  Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse: Dieser Motor wog nur 161 Kilogramm.
</p>
<p>Der ab 2007 zuerst im BMW 335i Coupé eingesetzte, weltweit
  erste Reihensechszylinder mit BMW TwinPower Turbo Technologie, High
  Precision Injection und Vollaluminium-Kurbelgehäuse kam wenig
  später auch in der Limousine zum Einsatz. Mit seinen 225 kW/306
  PS aus drei Liter Hubraum bietet er seitdem eine neue Dimension der
  Fahrdynamik, Durchzugskraft auf dem Niveau eines
  Achtzylinder-Saugmotors und eine in dieser Leistungsklasse
  unübertroffene Effizienz. Die Kraftstoffversorgung übernimmt
  dabei die von BMW erstmals präsentierte High Precision Injection,
  eine Direkteinspritzung der zweiten Generation. Die Piezo-Injektoren
  sind hier zwischen den Ventilen und damit in unmittelbarer Nähe
  der Zündkerzen angeordnet und ermöglichen so eine
  effizientere Gemischaufbereitung und Verbrennung.
</p>
<p> </p>
<p>
	<strong>Die BMW aktuelle 3er Limousine: dank BMW EfficientDynamics
    jede in ihrer Leistungsklasse der Massstab.
	</strong>
</p>
<p>Das Motorenprogramm für die heutige BMW 3er Limousine bietet
  – angefangen beim BMW 316d mit 85 kW/115 PS und BMW 318i mit
  105 kW/143 PS bis hin zum BMW 335i – effiziente Dynamik in
  einer zuvor unerreichten Angebots-Vielfalt. Jede BMW 3er Limousine ist
  in ihrer Leistungsklasse der Massstab, wenn es um die beste Relation
  zwischen Fahrspass und Ökonomie geht. Unter dem Dach von BMW
  EfficientDynamics  werden auch künftig immer wieder neue
  Kapitel der Motorenentwicklung aufgeschlagen. Der aktuell
  herausragende Meilenstein heisst BMW 320d EfficientDynamics Edition
  und leistet 120 kW/163 PS bei einem Normverbrauch von nur 4,1
  l/100 km.
</p>
<div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Beda Durrer<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:beda.durrer@bmw.ch">beda.durrer@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Heritage]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:11:06 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 10 Jun 2011 11:11:06 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ikone für Könner - 30 Jahre BMW M1.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/ikone-fuer-koenner---30-jahre-bmw-m1-de-ch/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/ikone-fuer-koenner---30-jahre-bmw-m1-de-ch/</guid><pp:caseid>788667</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Der Star trug ganz schlichtes Weiss: Als im Herbst 1978 der 64. Pariser Automobil Salon seine Pforten öffnete, kannten die Sportwagenfans nur ein Ziel - die Repräsentanz der BMW Motorsport GmbH. Dort stand ein superflaches, überaus dynamisch gezeichnetes Auto, das schon im Stand keinen Zweifel daran liess, dass hier der schnellste Strassensportwagen Deutschlands stand: Der BMW M1, 1140 Millimeter hoch, 204 kW oder 277 PS stark und deutlich über 260 km/h schnell. "Vor dem neuen BMW Mittelmotor-Sportwagen ballte sich das Publikum in dichten Haufen", wurde dem deutschen Leser berichtet. Und: "Die Liste der Vorbestellungen übertrifft alle Erwartungen - ein amerikanischer Bayern-Fan beispielsweise will sich gleich drei M1 über den grossen Teich schippern lassen." Immerhin: Exakt 100 000 Mark kostete der Supersportwagen 1978. Dafür bekam man vier BMW 323i, und ein paar Extras waren auch noch drin.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>Der Star trug ganz schlichtes Weiss: Als im Herbst 1978 der 64. Pariser <br>Automobil Salon seine Pforten öffnete, kannten die Sportwagenfans nur ein Ziel <br>- die Repräsentanz der BMW Motorsport GmbH. Dort stand ein superflaches, <br>überaus dynamisch gezeichnetes Auto, das schon im Stand keinen Zweifel daran <br>liess, dass hier der schnellste Strassensportwagen Deutschlands stand: Der BMW <br>M1, 1140 Millimeter hoch, 204 kW oder 277 PS stark und deutlich über 260 km/h <br>schnell. "Vor dem neuen BMW Mittelmotor-Sportwagen ballte sich das Publikum in <br>dichten Haufen", wurde dem deutschen Leser berichtet. Und: "Die Liste der <br>Vorbestellungen übertrifft alle Erwartungen - ein amerikanischer Bayern-Fan <br>beispielsweise will sich gleich drei M1 über den grossen Teich schippern <br>lassen." Immerhin: Exakt 100 000 Mark kostete der Supersportwagen 1978. Dafür <br>bekam man vier BMW 323i, und ein paar Extras waren auch noch drin.<br>In der Tat wurde selten ein Fahrzeug mit soviel Spannung erwartet wie der BMW <br>M1, steckte in ihm doch das gesammelte Rennsport-Know How von BMW. 1976 war mit <br>dem Projekt E26, wie der anfangs noch namenlose M1 werksintern hiess, begonnen <br>worden. Er sollte das erste eigenständige Auto der 1972 gegründeten BMW <br>Motorsport GmbH sein. Sie hatte sich mit den schnellen 2002 und den überlegenen <br>3.0 CSl in der Rennszene weltweit einen Namen gemacht. Dieser Erfolg sollte <br>durch ein speziell aufgebautes Wettbewerbsfahrzeug für die Rennserien der <br>damaligen Gruppen 4 und 5 noch ausgebaut werden. Das Reglement für die Gruppe 4 <br>sah Fahrzeuge vor, von denen mindestens 400 Exemplare in 24 <br>aufeinander¬folgenden Monaten gebaut werden mussten, die je zwei Sitze hatten <br>und äusserlich dem Serienauto noch weitgehend ähneln sollten. Damit war klar: <br>Der E26 hatte nicht nur ein reinrassiger Rennwagen zu werden, sondern auch ein <br>zulassungstauglicher Strassensportwagen. </p><p>Ein italienischer Bayer.<br>Die Kapazität der Motorsport GmbH reichte freilich nicht annähernd aus, ein <br>solches Auto komplett selbst zu entwickeln und zu bauen. Bisher hatte sich die <br>Spezialistentruppe darauf konzentriert, aus Serienfahrzeugen Rennwagen, <br>Fahrwerke straffer und Motoren stärker zu machen. <br>Die Linienführung des neuen Coupés sollte italienische Rasse haben. Vorbild war <br>der turbo-Flügeltürer, eine Studie mit aufgeladenem Motor von 1972, die der BMW <br>Designer Paul Bracq entworfen hatte. Auf dieser eher rund gezeichneten Basis <br>schuf Giorgio Giugiaro das kantige Profil des M1. Aus der Zusammenarbeit von <br>Bracq und Giugiaro war zuvor auch das 6er Coupé entstanden. <br>Erste Wahl bei der Motorisierung: Ein Reihensechszylinder. <br>Bei der Motorisierung standen anfangs zwei Konzepte zur Wahl: Vorstudien für <br>Formel-Motoren waren unter anderem in einen Zehnzylinder mit der Bezeichnung <br>M81 gemündet, ein V-Motor mit 144 Grad Zylinderwinkel. Er wurde in <br>modifizierter Form auf die Einsatzmöglichkeiten in Sportwagen hin untersucht. <br>Die Mannschaft um Motorsport-Chef Jochen Neerpasch entschied sich jedoch <br>schnell für einen neuen Reihensechszylinder, schliesslich sprachen die <br>hervorragenden Erfahrungen in den CSl-Rennern für dieses Motorkonzept. <br>Nach vielen Gerüchten liess BMW im Frühjahr 1977 die Katze aus dem Sack und <br>bestätigte offiziell die Entwicklung des Supersportwagens. Im Herbst 1977 gab <br>BMW die ersten Bilder des neuen Autos in Serienversion frei. Wiederum ein <br>halbes Jahr später hatte der Bolide seinen ersten öffentlichen Auftritt. <br>Gemeinsam mit dem damaligen Moderator Dieter Kürten präsentierte Jochen <br>Neerpasch im ZDF Sportstudio eine knappe Viertelstunde lang die Gruppe <br>4-Version in den Farben der Motorsport GmbH. Noch war der Renner mit der <br>Startnummer 11 nicht fahrfähig, aber noch im April 1978 sollten erste <br>Testfahrten unternommen werden. <br>277 PS für einen Sportwagen reinsten Wassers.<br>Im Herbst war es dann endlich soweit und das Publikum konnte den ersten E26 in <br>Paris leibhaftig in Augenschein nehmen. Getauft wurde das Sportgerät auf den <br>Namen M1, was für das erste Auto der Motorsport GmbH stand. 4 360 Millimeter <br>lang, 1824 Millimeter breit und 1140 Millimeter flach drückte er schiere Kraft <br>aus. In der Tat: Die Mittelmotor-Flunder wurde von einem 3,5 Liter grossen <br>Reihensechszylinder angetrieben, der längs vor der Hinter¬achse montiert war <br>und maximal 277 PS leistete. Dieser als M88 bezeichnete Motor basierte auf dem <br>Sechszylinder-Grossserientriebwerk und hatte den Vierventil-Zylinderkopf der <br>CSl-Rennmotoren. Dieser Zylinderkopf war zweiteilig: Der untere Teil bildete <br>den Brennraum und den Wasserraum, der obere enthielt die Lagerungen der <br>Nockenwellen und die Tassenstössel. <br>Das Gemisch wurde durch drei Doppel-Drosselklappenstutzen mit sechs, 46 <br>Millimeter grossen Einzeldrosselklappen zu je zwei Einlasskanälen pro Zylinder <br>mit 26 Millimeter Durchmesser geführt. Auf modernstem Stand der Technik war <br>auch das vollelektronische digitale Zündsystem. <br>Ein deutlicher Hinweis auf die sportlichen Gene des M1 war die <br>Trocken¬sumpfschmierung, schliesslich liessen sich mit dem Sportwagen hohe <br>Querbeschleunigungen erzielen. Die Maschine versorgte sich aus zwei <br>Kraftstofftanks mit je 58 Liter Fassungsvermögen rechts und links vor der <br>Hinterachse. Die Kraftübertragung übernahm ein ZF-Fünfganggetriebe, das über <br>eine Zweischeiben-Trockenkupplung mit dem Motor verbunden war. Das <br>Hinterachsdifferential war serienmässig mit einer 40prozentigen Sperre versehen.<br>264,7 km/h: Deutschlands schnellster Sportwagen. <br>Der Sechszylinder lief über das gesamte Drehzahlband sauber und rund, im <br>unteren Bereich aber eher solide. Das änderte sich schlagartig, wenn die Nadel <br>des Drehzahlmessers die 5 000er Marke passiert hatte: Der M88 schob den M1 bis <br>zur Abregeldrehzahl von 7 000 Touren so vorwärts, dass selbst abgebrühte Tester <br>ins Schwärmen gerieten: "Tatsächlich stellt sich bei vollem Öffnen der <br>Drosselklappen ein vehementer Vortrieb ein, der auch jenseits der 200 <br>km/h-Marke anhält. Erst bei 213 km/h ist es beispielsweise nötig, in den <br>fünften Gang zu schalten, und anschliessend geht es zügig weiter bis zur <br>Höchstgeschwindigkeit." 264,7 km/h ermittelte Deutschlands führendes <br>Automagazin im Herbst 1979. Auch die Beschleunigung in 5,6 Sekunden aus dem <br>Stand auf Tempo 100 gab keinerlei Anlass zur Kritik, bei einem Leistungsgewicht <br>von 4,7 kg/PS hatten die 204 kW oder 277 PS relativ leichtes Spiel. <br>Der M1 war mit jeder Schraube fürs Rennen gemacht. Das aufwändige Fahrwerk mit <br>Doppelquerlenkern an jedem Rad, Gasdruckstossdämpfern und zwei Stabilisatoren <br>blieb über den gesamten Geschwindigkeitsbereich über jeden Zweifel erhaben. In <br>der Strassenversion war das Fahrwerk bis auf eine komfortablere Anlenkung der <br>beweglichen Teile und einer entsprechenden Feder-/Dämpfer-Abstimmung identisch <br>mit dem der Gruppe 4 Rennversion. Vier innenbelüftete Scheibenbremsen sorgten <br>aus jedem Tempo für phänomenale Verzögerung. Um auch bei Vollbremsungen <br>minimales Aufbaunicken zu gewährleisten, wurde die Vorderachse mit einem <br>30-prozentigen Nickausgleich (Anti Dive) versehen. Für damalige Verhältnisse <br>geradezu üppig war die Bereifung mit 205/50 VR 16 vorne und 225/50 VR 16 <br>hinten. <br>Der niedrige Schwerpunkt von 460 Millimetern über der Fahrbahn, die Spurweite <br>von 1550 mm vorn und 1576 mm hinten sowie das Mittel¬motorkonzept mit einer <br>ewichtsverteilung von 44,1:55,9 machten den M1 zu einem Kurvenräuber ersten <br>Grades. Allerdings verlangte er im Grenzbereich eine kundige Hand am Steuer. <br>Wie für Mittelmotorautos mit ihrem geringen Trägheitsmoment um die Hochachse <br>charakteristisch, konnte das ausbrechende Heck des M1 bei zuviel <br>Querbeschleunigung nur durch schnelles und kräftiges Gegenlenken wieder <br>eingefangen werden. Die direkt ausgelegte Zahn¬stangenlenkung - ohne <br>Servounterstützung - war dafür jedenfalls bestens geeignet. Nachlaufversatz und <br>geringer Lenkrollradius garantierten trotz leichter Bedienbarkeit den für den <br>aktiven Fahrer entscheidenden Kontakt zur Strasse. Die <br>Zweigelenk-Sicherheitslenksäule war axial verstellbar. <br>Rennwagen mit crashgetesteter passiver Sicherheit. <br>Obwohl er ein Sportwagen par excellence war, durften sich Fahrer und Beifahrer <br>durchaus eines gewissen Komforts erfreuen. So war die Federung zwar straff, <br>dennoch absorbierte sie auch die unebenen Fahrbahnoberflächen ohne allzu starke <br>Nehmerqualitäten von den Insassen zu verlangen. Dabei sassen sie in dem <br>Gitterrohrrahmen aus Stahl-Rechteckprofilen mit der verklebten und vernieteten <br>Kunststoff-Aussenhaut wie in einer Trutzburg, von Verwindung keine Spur. Der <br>Kofferraum unter der Fronthaube reichte für das Wochenendgepäck von zwei <br>Personen aus und selbst auf eine Klimaanlage musste man nicht verzichten. Und <br>der M1 war sicher: Da der Sportwagen nicht per Einzelabnahme für den <br>Strassenverkehr zugelassen wurde, sondern eine Allgemeine Betriebserlaubnis <br>(ABE) für die gesamte Serie besass, musste BMW per Crash-Tests die passive <br>Sicherheit nachweisen. Eine Vorsorgemassnahme, die manchem Rennfahrer später <br>ebenfalls sehr zugute kam.<br>Während aber das Publikum den neuen Supersportwagen aus München bestaunte und <br>die Vorbestellungen sich stapelten, erlitt die M1 Produktion einen Rückschlag. <br>Die Montage des Wagens konnte nicht wie geplant bei Lamborghini durchgeführt <br>werden; der Auftrag ging stattdessen zum Karosseriespezialisten Baur nach <br>Stuttgart. Damit wurde der M1 zum Puzzlespiel: Der Gitterrohrrahmen entstand <br>bei Marchesi, die glasfaserverstärkte Kunststoffkarosserie bei T.I.R., beide in <br>Modena ansässig. Giorgio Giugiaros Firma ItalDesign baute beides zusammen und <br>sorgte für die Innenausstattung. Das Auto kam daraufhin nach Stuttgart, wo Baur <br>die gesamte Mechanik einbaute. <br>Attraktion der Formel 1: Procar-Serie.<br>BMW lief aufgrund dieser Verzögerungen und Umplanungen die Zeit davon: Für die <br>Homologation als Gruppe 4 Wettbewerbsauto mussten ja die 400 Exemplare <br>innerhalb der 24-Monats-Frist gebaut werden. Und die Konkurrenz schlief auch <br>nicht. Um die M1 überhaupt schneller auf die Piste zu bekommen, hob der Chef <br>der Motorsport GmbH Jochen Neerpasch gemeinsam mit Bernie Ecclestone und Max <br>Mosley die Procar-Serie aus der Taufe. Sie wurde als Auftaktrennen vor den <br>meisten europäischen Formel 1-Grands Prix der Saison 1979/80 ausgetragen. <br>Der wesentlichste Unterschied zur Strassenversion war die Motorisierung: Für <br>den Sporteinsatz wurde der M88 Sechszylinder zunächst klassisch getunt. Neue <br>Nockenwellen, grössere Ventile, geschmiedete Kolben, optimierte Kanäle, <br>Schieber statt Drosselklappen und eine veränderte Abgasanlage liessen die <br>Leistung auf 470 bis 490 PS wachsen. So motorisiert liefen die auf 1020 <br>Kilogramm abgemagerten Procar Renner mit der längsten Übersetzung rund 310 <br>km/h. Für adäquate Bodenhaftung sorgten Goodyear-Rennreifen der Dimension <br>10.0/23.5 x 16 vorn und 12.5/25.0 x 16 hinten, unterstützt von einem gewaltigen <br>Heckflügel. Derart präpariert umrundete Marc Surer beispiels¬weise mit einem <br>Gruppe 4 BMW M1 die Nordschleife des Nürburgrings in 7.55,9 Minuten. <br>Der nach dem Gruppe 4 Reglement aufgebaute M1 wurde aber nicht nur je fünf <br>Formel 1-Piloten pro Rennen für den Procar-Markenpokal zur Verfügung gestellt, <br>er konnte als erstes einsatzfertiges Rennauto auch direkt ab Werk gekauft <br>werden. Preis: 150 000 Mark. Und einige der namhaftesten Tuner nahmen das <br>Angebot wahr: Schnitzer und Heidegger schickten eigene M1 auf die Piste, <br>ebenfalls Osella aus Italien und Ron Dennis aus Grossbritannien.<br>Einzigartiger Reiz für das Publikum: <br>Entscheidung durch Fahrkönnen. <br>Durch diese Mischung BMW M1 Fahrzeugen, die werksseitig von der Motorsport GmbH <br>vorbereitet wurden und jenen von Privat-Teams, pilotiert von Formel 1-Grössen <br>und ehrgeizigen Rennfahrern anderer Klassen, gewann die Procar-Serie ihren <br>einzigartigen Reiz: Hier trafen die Weltbesten auf alte Hasen und Newcomer und <br>mussten sich in weitgehend gleichen Autos mit ihnen messen. Ausschlaggebend war <br>also das Fahrkönnen, was beim Publikum überwältigenden Anklang fand: Die <br>Procar-Rennen waren ebenso gut besucht wie die eigentlichen Läufe zur Formel <br>1-Weltmeisterschaft.<br>Das Erfolgs-Rezept war bestens abgeschmeckt: Die jeweils fünf schnellsten <br>Formel 1-Fahrer des Freitags-Trainings trafen auf 15 Tourenwagen- Spezialisten. <br>Die ersten fünf Startplätze der samstags gestarteten Procar-Rennen gehörten den <br>Stars, die weitere Aufstellung richtete sich nach den Trainingszeiten in den <br>M1. Und alle machten mit: Fahrer und Rennställe sagten ihre Teilnahme zu, <br>vorausgesetzt, entsprechende Verträge standen dem nicht entgegen.<br>"Vielleicht war ich hier nur so schnell, weil ich BMW fahren wollte." <br>Deshalb mussten am 12. Mai 1979, dem Samstag vor dem Grossen Preis von Belgien <br>in Zolder, die beiden Trainingsschnellsten auf den Freiplatz im M1 Cockpit <br>verzichten: Gilles Villeneuve und Jean-Pierre Jabouille waren exklusiv an <br>andere Automarken gebunden. Der drittplatzierte Jacques Laffite kletterte aber <br>ebenso unverzüglich in den Mittelmotor-Gran Tourisme wie Clay Regazzoni, der <br>amtierende Weltmeister Mario Andretti, Niki Lauda und Nelson Piquet. <br>Der spätere Formel 1-Weltmeister auf Brabham BMW, damals die Nummer 2 nach Niki <br>Lauda im Brabham Team, ahnte noch nichts von seiner grossen Zukunft, als er <br>grinsend sagte: "Vielleicht war ich hier nur so schnell, weil ich BMW fahren <br>wollte." <br>Die Konkurrenz hatte freilich nicht weniger klangvolle Namen: <br>Hans-Joachim Stuck, der tags darauf für den deutschen ATS-Rennstall den achten <br>Platz beim Grand Prix herausfuhr, der damals amtierende Formel 2-Europameister <br>Bruno Giacomelli, die BMW Motorsport-Piloten Toine Hezemans und Dieter Quester <br>oder Elio de Angelis, ein weiterer Formel 1-Pilot. <br>Als die Ampeln erstmals vor diesem bunt gemischten Procar-Feld auf Grün <br>schalteten, setzten sich in einem Husaren-Ritt Hans-Joachim Stuck und der <br>österreichische Jungstar Markus Höttinger nach wenigen Runden vom Rest des <br>Feldes ab. Beide kamen sich aber in Runde zwölf zu nahe und strandeten in den <br>Fangzäunen. "Zum Supermann beim M1-Auftakt", so beschrieb ein Rennbericht das <br>Finale nach 20 Runden, wurde der Italiener Elio de Angelis. Er siegte und fuhr <br>die schnellste Runde, war vom 15. Startplatz aus gestartet und hatte sich von <br>hinten durch das ganze Feld gepflügt. Platz 2 ging an Toine Hezemans, <br>Drittplazierter war Clay Regazzoni. <br>Procar-Meister: Niki Lauda und Nelson Piquet.<br>Die Auftakterfolge waren indes nicht symptomatisch für die Procar-Saison. Am <br>Ende hatte Rennsport-Ass Niki Lauda, damals schon zweimaliger Formel <br>1-Weltmeister, die meisten Zähler: In acht Rennen der M1 Procar-Serie errang er <br>drei Siege und einen zweiten Platz. Die beiden letzten Rennen hatte zwar <br>Hans-Joachim Stuck gewinnen können, dennoch fehlten ihm zum Schluss fünf Zähler <br>auf Lauda. Nur Clay Regazzoni blieb seinem dritten Platz bis zum Saisonschluss <br>treu. 1980 reichten Nelson Piquet Siege in den letzten drei Rennen zum <br>Gesamtsieg in der Procar-Serie, gefolgt von Alan Jones und Hans-Joachim Stuck. <br>Der spätere Formel 1-Weltmeister Alan Jones war ohnehin ein erklärter M1-Fan: <br>Als einer der ersten hatte er sich den Sportwagen privat gekauft. <br>In der Gruppe 4 kam der M1 dennoch kaum mehr zum Zug. Grund: <br>Erst am 1. April 1981 erfolgte die Homologation des Mittelmotor-Renners. Schon <br>neun Monate später wurde aber das entsprechende Reglement so geändert, dass das <br>Konzept des M1 kaum mehr wettbewerbsfähig war. <br>Bis 1000 PS stark: Gruppe 5 M1 mit Biturbomotor. <br>Auch die Erfolge in der Gruppe 5 standen weit im Schatten der Procar-Serie. In <br>der Gruppe 5 starteten Spezial-Produktionswagen, die aus homologierten <br>Fahrzeugen anderer Rennklassen abstammen mussten. Ansonsten gab es kaum <br>Limitierungen. Anfangs liefen in der Gruppe 5 noch M1 mit Saug¬motoren, die auf <br>knapp 500 PS kamen. Um Drehmomente bis 800 Newton¬meter zu verkraften, kamen <br>spezielle Hewland FG 400-Fünfganggetriebe zum Einsatz, die Sperrwirkung des <br>Hinterachsdifferenzials stieg je nach Renn¬strecke auf 75 bis 100 Prozent. <br>Später wurden die Motoren der Gruppe 5-M1 mit Hilfe von zwei Turboladern bis <br>auf 1000 PS aufgeblasen. Um möglichst viel dieser gewaltigen Kraft auf den <br>Boden zu bekommen, wurden die M1 Karosserien so verspoilert, dass sie zu den <br>sogenannten "Flügelmonstern" gezählt wurden. Der führende BMW Tuner Schnitzer <br>schuf aus einem Gruppe 5 M1 den damals stärksten Rennwagen für die Deutsche <br>Automobil-Rennsport-Meisterschaft. Das Auto trug eine Kevlar-Aussenhaut auf <br>einem verstärkten Chassis. Hans-Joachim Stuck fuhr das Super-Coupé auf dem <br>Nürburgring und dem Salzburgring zum Sieg. <br>Amerikanischer IMSA GTO Champion: Der BMW M1.<br>1981 wurde für den M1 zu einem spektakulären Erfolgsjahr in den USA. Wer in der <br>populären amerikanischen IMSA GTO Championship vorne mitfahren wollte, musste <br>damals das BMW Mittelmotor-Coupé haben. Dave Cowart und Kenper Miller, die <br>zusammen das "Red Lobster Team" gegründet hatten, beendeten die Saison mit <br>Platz 1 und 2 - auf einem BMW M1. 12 von 16 Rennen hatte der weisse M1 mit der <br>Startnummer 25 gewonnen. Nur ein Fahrer unter den ersten zehn Besten dieses <br>Jahres kam nicht auf einem BMW Mittelmotor-Coupé in die Ränge. Platz Nummer 7 <br>belegte übrigens Amerikas Rennfahrer-Legende Al Unser jr., natürlich auf einem <br>M1. <br>Das schnelle Kunstwerk: M1 Art Car fuhr die 24 Stunden von Le Mans.<br>Der M1 war nicht nur ein besonderer Renn- und Sportwagen, er wurde auch zu <br>einem einzigartigen Kunstwerk. 1979 widmete sich der weltberühmte Pop Art <br>Künstler Andy Warhol mit Lack und Pinsel einem rennfertigen Coupé und schuf <br>daraus den M1 als eines der schnellsten Kunstwerke der Welt. Es war das vierte <br>sogenannte Art Car, einer Serie von Kunstwerken an und mit BMW Fahrzeugen. Als <br>erster Künstler malte Warhol mit schwungvollen Pinselstrichen direkt auf die <br>Karosserie. "Das Auto ist besser gelungen als das Kunstwerk", kommentierte er <br>anschliessend trocken das Ergebnis. Mit der Startnummer 76 rannte dasArt Car <br>schliesslich 24 Stunden lang um den Titel in Le Mans und erreichte den 6. Platz <br>M 1 Sechszylinder kommt in Serienautos: M5 und M635CSi.<br>1981 endete die Produktion des M1 nach 445 Exemplaren, 399 waren <br>Strassensportwagen und 46 Procar-Rennwagen.  Aber sein Herzstück, der <br>Sechszylinder-Vierventilmotor M88, war viel zu schade, um aufs Altenteil <br>geschickt zu werden. Und vor allem viel zu fortschrittlich, zu leistungsfähig, <br>zu überlegen. 1984 sorgte die Motorsport GmbH erneut für Schlagzeilen - und <br>glänzende Augen bei den Freunden leistungsstarker und sportlicher Fahrzeuge: Im <br>255 km/h schnellen M635CSi Coupé und im M5 kam das drehfreudige Kraftpaket des <br>M1 zu neuen Ehren. <br>Insbesondere der von Hand einzeln zusammengebaute M5 wurde schnell zu einer <br>Legende: Er war ein echter Wolf im Schafspelz, dessen Leistung mit 286 PS fast <br>das dreifache des 518i betrug. Äusserlich war er jedoch auf den ersten Blick <br>kaum von seinem Grossserien-Bruder zu unterscheiden. Aber mit einer Höchstge-<br>schwindigkeit von 245 km/h sorgte er für grosse Augen bei ungezählten Besitzern <br>grosser Limousinen und Sportwagen, wenn sie trotz voll durchgetretenem Gaspedal <br>soeben zügig überholt wurden. Der Begriff vom "Businessman's Express" wurde <br>geboren. <br> <br>Technische Daten BMW M1 - Serienversion.</p><p>Motor Wassergekühlter 6-Zylinder-Reihenmotor in Mittelmotoranordnung, 4 Ventile <br>pro Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen mit Doppel-rollenkettenantrieb.<br>Hubraum (cm³) 3 453<br>Hub (mm) 84<br>Bohrung (mm) 93,4<br>Leistung  (kW(PS) bei min-1 204 (277) bei 6 500<br>Drehmoment(NM) bei min-1 (mkp) 330 bei 5 000<br>Höchstdrehzahl(min-1) 7 000<br>Mittlere Kolben geschwindigkeit bei max. Leistung (m/sec) 17,4<br>Verdichtungsverhältnis 9:1<br>Kraftstoffanlage Mechanische Einspritzung-System Kugelfischer; 3 <br>Doppeldrosselklappenstutzen mit 6 Drosselklappen,           Ø 46 mm<br>Kraftstoffart(ROZ) 98<br>Tankinhalt (l) (2 x 58) 116<br>Schmierung Druckumlaufschmierung mit Trockensumpf-Ölsystem, 3-fach Absaugpumpe <br>neben dem Kurbelgehäuse und Druckpumpe in der Ölwanne<br> <br>Elektrische Anlage.</p><p>Batteriespannung(V) 12<br>Batterieleistung(Ah) 55<br>Lichtmaschine Drehstromgenerator  14 V/65 A<br>Zündung Kontaktloses, vollelektronisches Digital-Zündsystem  Magneti-Marelli <br>Aussteuerung erfolgt vom Schwungrad<br>Zündkerzen Bosch x 4 CS<br> <br>Fahrwerk.</p><p>Rahmen Gitterrohrrahmen mit Kunststoffkarosserie<br>Vorderachse Doppelquerlenker (Dreieckslenker) mit Leichtmetall-Radträgern <br>Einzelradaufhängung<br>Hinterachse Doppelquerlenker (Trapezlenker unten) mit Leichtmetall-Radträgern <br>Einzelradaufhängung<br>Stossdämpfer/Federn Bilstein-Gasdruckstossdämpfer, konzentrische, <br>höhenverstellbare Schraubenfedern<br>Stabilisator Ø (mm) vorn 23 <br>hinten 19</p><p>Bremse Innenbelüftete Festsattelscheibenbremse im 2-Kreis-System mit <br>Bremskraftverstärker und Druckminderer an der Hinterachse<br>Scheibendurchmesser (mm) vorn 300'<br>hinten 297<br>Scheibendicke (mm) vorn 32 <br>hinten 26</p><p>Wirksame Belagfläche (cm²) vorn 96 pro Rad <br>hinten69 pro Rad</p><p>Feststellbremse mechanische Betätigung auf spezielle Bremssättel an der <br>Hinterachse<br>Lenkung Zahnstangenlenkung, axial verstellbare 2-Gelenk-Sicherheitslenksäule<br>Lenkrad Ø (mm) 360<br>Räder gegossene Leichtmetallräder<br>vorn 7'' x 16'<br> hinten 8'' x 16''<br>Reifen Pirelli P7<br>vorn 205/55 VR 16 <br>hinten225/50 VR 16<br>Kraftübertragung.</p><p>Kupplung F + S hydraulisch betätigte 2-Scheiben-Trockenkupplung<br>Getriebe ZF 5-Gang-Schaltgetriebe mit integriertem Hinterachsgetriebe<br>Übersetzungen Schaltgetriebe 1. Gang 2,42<br>2. Gang 1,61<br>3. Gang 1,14<br>4. Gang 0,846<br>5. Gang 0,704<br>R-Gang 2,86<br>Übersetzung Hinterachsgetriebe 4,22<br>Sperrdifferential 40 % Sperrwert</p><p>Abmessungen (mm).</p><p>Radstand 2 560<br>Spurweite vorn 1550<br>Spurweite hinten 1576<br>Länge 4 360<br>Breite 1824<br>Höhe unbelastet 1140<br>Bodenfreiheit belastet 125<br>Wendekreis 13 000<br> <br>Technischer Steckbrief BMW M1 - Gruppe 4.<br>Grand-Tourisme-Wagen nach dem internationalen Motorsportgesetz.<br>Grand-Tourisme-Wagen sind in kleiner Serie hergestellte Wagen mit <br>mindestens 2 Sitzplätzen. Sie können mit dem Ziel verbessert werden, sie <br>besonders für sportliche Wettbewerbe geeignet zu machen. Die in diesem <br>Zusammenhang erlaubten Änderungen sind im einzelnen im internationalen <br>Automobil-Sportgesetz festgelegt.<br>Das äussere Erscheinungsbild ähnelt noch weitgehend dem Serienprodukt.<br>Motor.<br>6-Zylinder-Reihenmotor, wassergekühlt, 4 Ventile pro Zylinder, mechanische <br>Kraftstoff-Einspritzung, Trockensumpfschmierung, Ölkühler im Fahrzeugbug, <br>Bohrung 94 mm, Hub 84 mm, Hubraum 3 500 cm³, Leistung 345 kW (470 PS) bei 9 000 <br>min-1, Drehmoment 390 Nm (39 mkg) bei 7 000 min-1.<br>Kraftübertragung.<br>Hydraulisch betätigte Zweischeibenkupplung, Zf-5-Ganggetriebe, Differential- <br>und Getriebe-Kühlung.<br>Fahrwerk.<br>Doppel-Querlenker an Vorder- und Hinterachse, Magnesium-Radträger, <br>Aluminium-Radnaben mit Zentralverschluss, Bilstein-Stossdämpfer mit <br>geschraubten Federtellern, Stabilisatoren vorn und hinten, austausch- und <br>einstellbar, Bremsanlage ATE, Faustsättel und belüftete Scheiben an Vorder- und <br>Hinterachse, Twin-Hauptbremszylinder, Bremskraftverteilung während der Fahrt <br>verstellbar, Felgen vorn 11.0 x 16, hinten 12.5 x 16, Reifen vorn 10.0/23.5 x <br>16, hinten 12.5/25.0 x 16, Zahnstangenlenkung mit direkter Übersetzung.<br> <br>Technischer Steckbrief BMW M1 - Gruppe 5.<br>Spezialproduktionswagen nach dem internationalen Motorsportgesetz.<br>Spezialproduktionswagen sind Fahrzeuge, für die keine Mindeststückzahl <br>vorgeschrieben wird, die jedoch von homologierten Wagen der Gruppen 1, 2, 3 und <br>4 stammen müssen. Erlaubt sind sowohl sämtliche für die Fahrzeuge der Gruppe <br>1-4 zulässigen Änderungen als auch diejenigen, die zusätzlich für die Gruppe 5 <br>bestimmt sind. Sie sind im einzelnen im internationalen Automobil-Sportgesetz <br>festgelegt.<br>Grössere Freiheit bei der Gestaltung der Kotflügelverbreiterungen und <br>der aerodynamischen Hilfsmittel vorn und hinten verändern die Karosserie <br>deutlich erkennbar in ihrem äusseren Erscheinungsbild.<br>Unter der Karosserie-Aussenhaut herrscht weitgehende Freiheit in der Gestaltung <br>der Aggregate (Motor, Getriebe, Radaufhängungen, Bremse).Die Gruppe 5 Version <br>des BMW M1 verwendet als Antriebsaggregat einen 3,2 l 6-Zylinder-4 Ventiler mit <br>Abgas-Turbolader, der bei 9 000 l/min bis zu 850 PS leistet. Der Ladedruck <br>beträgt zwischen 1,2 und 1,4 atü.</p><p></p><p>.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Beda Durrer<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:beda.durrer@bmw.ch">beda.durrer@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Heritage]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Mar 2008 14:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Luxus und Eleganz: 30 Jahre BMW 7er Reihe.</title>
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Auf der technischen Basis <br>der 1976 vorgestellten großen Coupés der 6er Reihe und stilistisch geprägt <br>durch den BMW Chefdesigner Paul Bracq, gelang BMW ein Wagen, der zwar größer <br>als sein Vorgänger war, dabei aber nach wie vor über die BMW typische Dynamik <br>verfügte.<br> <br>Formal lehnte sich das, mit viel Raffinesse auf Understatement geschneiderte, <br>Blechkleid in den wesentlichen Stilelementen an die BMW 6er Coupés an. Die <br>flach abfallenden Motor- und Kofferraumhauben, die kurzen Überhänge und die <br>niedrige Gürtellinie erlaubten den Insassen eine sehr gute Übersicht: die <br>Glasfläche war gegenüber dem Vorgänger um elf Prozent größer. Auch in punkto <br>Fahrwerkstechnologie und Sicherheit hatten die BMW Ingenieure die Konstruktion <br>des Vormodells verändert. Neu waren die Vorderradführung mit <br>Doppelgelenk-Federbeinachse, kleinerem Lenkrollradius und Bremsnick-ausgleich <br>sowie die geschlossene Schalenbauweise des Hinterachsträgers, die sehr viel <br>steifer war und einen besseren Korrosionsschutz bot. Wie die anderen Fahrzeuge <br>des BMW Programms erhielten die 7er Modelle auch einen mittig angeordneten <br>Überrollbügel. Durch zusätzliche Rundumverstärkungen am Dach und starke, <br>tragende Säulen ergab sich so ein sehr großer Sicherheitsverband, der auch bei <br>extremen Belastungen den Überlebensraum der Insassen sicherstellte. </p><p>Mit Einführung der BMW 7er Baureihe gab es nun im Verbund mit der 3er, 5er und <br>6er Baureihe eine komplette Modellfamilie, deren verschiedene Typen aufgrund <br>ihres ähnlichen, aber dennoch markanten Designs, auf Anhieb als einander <br>zugehörig auszumachen waren. "Die optische und technische Einheit aller <br>Modellreihen ist hergestellt",  stellte auch der damalige Vertriebsvorstand <br>Hans-Erdmann Schönbeck fest, "Die BMWs sind unbestreitbar wieder eine "Familie" <br>mit vielen Gemeinsamkeiten".</p><p>Die Kunden konnten zunächst zwischen drei Modellen mit 2,8 Liter und 170 PS, <br>3,0 Liter mit 184 PS und 3,2 Liter mit 197 PS wählen. Die Grundpreise lagen bei <br>29.300 DM für den BMW 728 sowie 33.600 DM für den Typ 730. Noch einmal 5.000 DM <br>drauflegen musste, wer das Topmodell 733i erwerben wollte.</p><p>Bereits beim BMW 728 umfasste die serienmäßige Ausstattung eine <br>drehzahlabhängige Servolenkung, eine Diagonal-Zweikreisbremsanlage, <br>innenbelüftete Bremsscheiben vorne sowie einen neu entwickelten hydraulischen <br>Bremskraftverstärker, eine Verbundglas-Frontscheibe, Lenksäulen- und <br>Sitzhöhenverstellung und einen elektrisch verstellbaren Außenspiegel. Mit dem <br>BMW 730 wurde die so genannte Check-Control eingeführt, eine elektronische <br>Abfrageeinheit zur Überprüfung der Niveaus von Motoröl, Bremsflüssigkeit, <br>Kühlwasser und Scheibenwaschwasser, Funktionstüchtigkeit von Bremslicht und <br>Rücklicht, ausreichenden Stärke der Bremsbeläge. Das Topmodell 733i wartete <br>zusätzlich nicht nur mit einer Bosch L-Jetronic Einspritzanlage auf, sondern <br>auch mit einer kontaktlosen Transistorzündung, einer Zentralverriegelung, <br>wärmedämmendem Glas und einem Lederlenkrad.</p><p>Darüber hinaus gab es eine lange Liste an Sonderausstattungen, die der Kunde <br>bestellen konnte, wenn er seinen BMW 7er nach seinem persönlichen Geschmack <br>ausstatten wollte:  Automatikgetriebe, Stahl-Schiebe-/Hebedach, Scheinwerfer <br>Wisch-Wasch-Anlage, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Niveauregulierung <br>für die Hinterachse, Metallic-Lackierung, Lederpolsterung und elektrisch <br>getrennt verstellbare Einzelsitze hinten. Ergänzt wurde das Angebot der <br>Sonderausstattungen durch "sportliche Extras" wie Sperrdifferential, <br>Leichtmetallfelgen und Leder-Sportlenkrad.</p><p>Der BMW 7er starteten äußerst erfolgreich am Markt. Auf der Hauptversammlung am <br>07.Juli 1977 stellte der Vorstandsvorsitzende Eberhard von Kuenheim fest: "Das <br>Auftragsvolumen ist so unerwartet groß, dass das Dingolfinger Werk mit der <br>Produktion kaum nachkommt". Der Umsatz des Unternehmens war im Vorjahr um 32 <br>Prozent geklettert, BMW produzierte 24 Prozent mehr Autos und 10 Prozent mehr <br>Motorräder. Der Aufwärtstrend setzte sich auch im ersten Halbjahr 1977 fort, so <br>dass  die Belegschaften wiederum mehrere Sonderschichten leisteten, um der <br>großen Nachfrage besser nachzukommen. Damit die internationale Kundschaft das <br>neue Flagschiff der Marke von Anfang an kaufen konnte, standen sehr früh auch <br>die Rechtslenker Versionen zur Verfügung. Ab Juli wurden CKD Bausätze an das <br>BMW Werk in Südafrika geliefert. Zudem begann im Dezember die Fertigung der <br>US-Version des 733i für den so wichtigen nordamerikanischen Markt. Insgesamt <br>wurden 1977 bereits knapp 20.000 BMW 7er gefertigt. Diese Zahl stieg im ersten <br>vollen Produktionsjahr auf 35.745 Fahrzeuge an, blieb auch in den zwei <br>Folgejahren bei über 35.000 Exemplaren. Damit war der BMW 7er erfolgreicher als <br>jeder andere BMW seiner Klasse zuvor.<br> <br>Bereits in diesen ersten Jahren kamen stetig weitere Sonderausstattungen hinzu: <br>ab 1978 bot BMW zum Beispiel das Anti-Blockier-System (ABS) an. Ergänzend <br>sollten eine Diebstahlwarnanlage, Fahrerspiegel und beheizte Türschlösser, <br>Sitzheizung, Bordcomputer, Geschwindigkeitsregelung, Sonnenschutzrollos für die <br>Heckscheibe und die Klimaautomatik das Fahren im BMW Spitzenmodell noch <br>sicherer und angenehmer machen. Für den Geschäftsmann, der viel im Auto auf <br>Reisen ist, wurde zudem der Einbau eines Autotelefons angeboten.</p><p>Ab Ende August 1979 wurden die großen Sechszylinder BMW ausschließlich mit <br>Kraftstoff sparenden Einspritzmotoren angeboten. Der BMW 728i mit 184 PS <br>ersetzte den Typ 728, der bisherige 733i wurde in 732i umbenannt. Während <br>Hubraum und Leistung unverändert blieben, wurden die Überarbeitungen durch die <br>neu entwickelte und erstmals serienmäßig verbaute digitale Motorelektronik <br>ergänzt, bei der ein Mikrocomputer den für jeden Betriebszustand exakt <br>erforderlichen Wert für Zündwinkel und Kraftstoffeinspritzmenge errechnete. Neu <br>ins Programm kam der BMW 735i mit dem bereits aus dem 635CSi bekannten 3,5 <br>Liter 218 PS-Motor. <br>Im Frühsommer 1980 ausgeliefert, konnte das neue Spitzenmodell der ersten 7er <br>Reihe, der BMW 745i mit einem 252 PS starken abgasturbogeladenen <br>Sechszylinder-Motor und serienmäßigem 3-Gang Automatikgetriebe dem ersten <br>Kunden übergeben werden. Die Typbezeichnung entstand durch die damals im <br>Motorsport übliche Formel für Turbofahrzeuge: der Hubraum multipliziert mit dem <br>Faktor 1,4 ergab die Hubraumklasse, in der die Turbofahrzeuge zum Einsatz <br>kamen. Für diesen BMW mit 3210cm³ Hubraum bedeutete diese Rechnung die Zahl <br>4494. Der 3,2-Liter-Turbo-Sechszylinder sorgte für Fahrleistungen, die im <br>Limousinenbereich ihresgleichen suchten. </p><p>Außerhalb des offiziellen Verkaufsprogramms und deshalb auch von der <br>Öffentlichkeit unbeachtet, wurde ab 1981 der BMW 725i mit dem 150 PS-Motor aus <br>dem BMW 525i für Behörden angeboten. Diese hatten häufig bei der Bestellung von <br>Dienstwagen eine Hubraumbegrenzung auf 2,5 Liter. Um diesem potentiellen <br>Kundenkreis dennoch die Möglichkeit zu geben, ein Modell der 7er Reihe zu <br>fahren, behalf man sich mit dem Einbau des bewährten Motors aus dem BMW 5er. <br>Bis zum Serienauslauf im April 1986 wurde dieses Sondermodell 921 mal <br>gefertigt. Ebenfalls vor allem für Behörden konzipiert, bot BMW ab 1981 den 7er <br>in gepanzerter Ausführung als Sicherheitsfahrzeug an.</p><p>Im Zuge einer Modellüberarbeitung flossen ab September 1982 einige technische <br>und optische Änderungen ein. Äußerlich wurde die für BMW typische Niere etwas <br>flacher, der Lufteinlass im Kühlergrill kleiner und das Abschlussblech unter <br>dem Stoßfänger geändert. Das Topmodell 745i verfügte nun bei gleicher Leistung <br>über einen Motor mit 3,4 Liter Hubraum sowie ein 4-Gang Automatikgetriebe. Neu <br>im Angebot für den BMW 735i und 745i war die Lederausstattung Executive. Der <br>Aufpreis dafür betrug 3.390 DM. Für das Modelljahr 1984 wurde für die BMW 7er <br>ein elektronisch-hydraulisch gesteuertes 4-Gang Automatikgetriebe mit drei <br>Fahrprogrammen angeboten. Im Herbst darauf wurde die BMW 7er Reihe um zwei <br>weitere luxuriöse Modelle ergänzt: den BMW 735i Highline und den 745i Highline <br>mit besonders exklusiver Ausstattung. </p><p>Als im Juni 1986 die Produktion dieser Baureihe endete, waren 285.029 Exemplare <br>gefertigt worden. Das beliebteste Modell war der Typ 728i mit 70.360 Einheiten, <br>gefolgt vom 735i mit 60.818 Fahrzeugen. Allein 16.848 BMW 7er sind als <br>CKD-Bausätze nach Südafrika geschickt worden. Dort konnte man auch den am <br>stärksten motorisierten BMW 7er kaufen. Von der europäischen Öffentlichkeit <br>praktisch unbemerkt, erschien Anfang 1984 ein spezieller 745i mit dem aus dem <br>BMW M1 her bekannten M88/3 Saugmotor mit 4 Ventilen pro Zylinder. Die Leistung <br>konnte mittels der L-Jetronic Einspritzanlage auf 290 PS gesteigert werden, für <br>Vortrieb sorgte ein 5-Gang Sportgetriebe oder ein elektronisch-hydraulisch <br>gesteuertes 4-Gang Automatikgetriebe mit drei Fahrprogrammen. BBS Mahle <br>steuerte die Leichtmetallfelgen bei und Pirelli die bewährte P7-Bereifung in <br>der Größe 205/55 bzw. 225/50. Technik und Innenausstattung wurden von den <br>europäischen BMW 7er Executive Modellen übernommen. Äußerlich erkennbar war <br>dieses Modell durch die Nabenkappen mit dem alten BMW Motorsport Logo, im <br>Innenraum wies nur das M mit den Motorsportstreifen im Tachometer auf das <br>besondere Triebwerk unter der Haube hin. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von <br>241 km/h war der südafrikanische BMW 745i nur unwesentlich langsamer als der <br>fast 300 kg leichtere BMW M5. Bis Mai 1986 wurden lediglich 192 Einheiten <br>dieser Rarität produziert.</p><p>Auch in den USA wurde eine besondere Variante der BMW 7er Reihe angeboten: der <br>L7. Diese Modellbezeichnung ist selbst BMW Fachleuten meist nur aus der dritten <br>7er Generation bekannt, als dieser Typ mit verlängertem Radstand und <br>eingefügtem Mittelteil für arabische und asiatische Märkte angeboten wurde. <br>Aber im Herbst 1985 erschien ein Modell L7 auf dem amerikanischen Markt, bei <br>dem das L für "Luxury" stand. Dieser Typ entsprach in fast allen Details dem <br>europäischen BMW 735i Highline, allerdings noch ergänzt um weitere serienmäßige <br>Ausstattung wie Fahrerairbag, elektrisches Schiebedach, Klimaanlage und <br>Sitzheizung.</p><p>Doch der BMW 7er stand nicht nur für Dynamik und Luxus, sondern immer auch für <br>Innovation. So begann Anfang der 1980er Jahre ein zukunftsweisendes Experiment: <br>In Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- <br>und Raumfahrt (DFVLR) wurden ein BMW 735i und ein 745i für den bivalenten <br>Betrieb mit flüssigem Wasserstoff und Benzin umgerüstet. Das Unternehmen hatte <br>schon damals erkannt, dass Wasserstoff besonders umweltfreundlich ist und <br>langfristig gesehen als Sekundärenergieträger nahezu unbegrenzt verfügbar ist. <br>BMW ging den Weg konsequent weiter und präsentierte nach fast 25 Jahren <br>Entwicklungsarbeit Ende 2006 das erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb, <br>den BMW Hydrogen 7.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Beda Durrer<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:beda.durrer@bmw.ch">beda.durrer@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Heritage]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Jul 2007 17:15:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 24 Jul 2007 15:15:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>20 Jahre BMW M3.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/20-jahre-bmw-m3/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/20-jahre-bmw-m3/</guid><pp:caseid>788566</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Es ist eines der erfolgreichsten Kapitel im Automobilbau und im internationalen Motorsport: die Geschichte des BMW M3 - und ein Ende der Erfolgsstory ist nicht abzusehen. Im Jahr 2006 feierten BMW und die BMW M GmbH den 20. Geburtstag des erfolgreichsten Tourenwagens aller Zeiten. Innerhalb von zwei Jahrzehnten entstanden drei Generationen des BMW M3, jede auf ihre Art einzigartig und legendär. Im Rennsport dominierend und auf der Strasse Vorreiter einer neuen Gattung von besonders sportlichen und dennoch alltagstauglichen Serienfahrzeugen, begeisterte und begeistert der BMW M3 noch immer eine treue und stetig wachsende Fangemeinde.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>1. 20 Jahre Sportlegende BMW M3. (Kurzfassung)   2 2. Die Geburt einer Sportlegende.   5 3. Der Nachfolger: Mit sechs Zylindern zum Erfolg.   12 4. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Der BMW M3 der dritten Generation.   17 5. Innovationsträger BMW M3.   25 6. Die BMW M3 Modelle.   29</p><p>Es ist eines der erfolgreichsten Kapitel im Automobilbau und im internationalen <br>Motorsport: die Geschichte des BMW M3 - und ein Ende der Erfolgsstory ist nicht <br>abzusehen. Im Jahr 2006 feierten BMW und die BMW M GmbH den 20. Geburtstag des <br>erfolgreichsten Tourenwagens aller Zeiten. Innerhalb von zwei Jahrzehnten <br>entstanden drei Generationen des BMW M3, jede auf ihre Art einzigartig und <br>legendär. Im Rennsport dominierend und auf der Strasse Vorreiter einer neuen <br>Gattung von besonders sportlichen und dennoch alltagstauglichen <br>Serienfahrzeugen, begeisterte und begeistert der BMW M3 noch immer eine treue <br>und stetig wachsende Fangemeinde.</p><p>Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1986 mit dem ersten BMW M3 auf Basis des BMW <br>3er der Baureihe E30. Der reinrassige Sportwagen überzeugte vom Start weg nicht <br>nur Motorsportler und Fachleute, sondern auch Autofans in aller Welt. Mit <br>seinen Spoilern und den markanten Kotflügelverbreiterungen sorgte er bereits im <br>Stand für Aufsehen. Auch wenn die Strassenversion die absolute <br>Alltagstauglichkeit eines modernen Automobils aufwies - die wahre Heimat des <br>BMW M3 war die Rennstrecke. Angetrieben von einem Vierzylinder-Motor mit <br>Vierventiltechnik, fuhr der BMW M3 einen Sieg nach dem anderen ein. <br>Ursprünglich nur auf 5 000 Einheiten zwecks Homologation ausgelegt, erfreute <br>sich dieser erste BMW M3 wachsender Beliebtheit. Neben dem überzeugenden <br>Grundkonzept führte eine kontinuierliche Steigerung der Motorleistung von 195 <br>PS auf bis zu 238 PS zu einer anhaltenden Faszination. Bis zum Produktionsende <br>1991 wurden fast 18  000 Fahrzeuge gefertigt, darunter auch das BMW M3 Cabrio. <br>Mit den beiden folgenden Generationen wurden diese Verkaufszahlen sogar noch <br>deutlich übertroffen. Schon der zweite BMW M3 (Baureihe E36) verkaufte sich <br>fast 72 000-mal, die dritte Generation (Baureihe E46) kam sogar auf gut 85 000 <br>Einheiten.<br>Dieser Erfolg bestätigt die Strategie der BMW M GmbH, die Qualitäten <br>überlegener Motorsportfahrzeuge auf die Serienfertigung zu übertragen. <br>Nach drei Generationen und mehr als 174 000 verkauften Fahrzeugen lief die <br>Produktion des aktuellen BMW M3 im Jahre 2006 aus. Doch schon im Jahr 2007 wird <br>die ungewöhnliche Geschichte mit der vierten Generation fortgesetzt.</p><p>Der Nachfolger einer Legende.<br>1992 erschien die zweite Generation des BMW M3, die auf dem Coupé der Baureihe <br>E36 basierte. Äusserlich kam dieses Modell ohne grosses Spoilerwerk oder <br>markante Kotflügelverbreiterungen aus, dafür brodelte es unter der Motorhaube <br>gewaltig. Denn erstmalig verrichtete in einem BMW M3 ein Sechszylinder-Motor <br>seinen Dienst. Dank eines Drehmoments von 320 Newtonmetern im Bereich zwischen <br>3 600 und 6 000 min-1 und einer Leistung von 286 PS konnten sich die Piloten <br>dieses Sportwagens zu jeder Zeit ausreichender Beschleunigung sicher sein. Mit <br>akribischer Detailarbeit und einigen innovativen Lösungen gelang es den BMW <br>Technikern, für die damalige Zeit ungewöhnliche Leistungsdaten zu erzielen. <br>Neben der variablen Nockenwellensteuerung VANOS und einer überarbeiteten <br>Einzeldrosselklappenanlage sorgte eine neu entwickelte Motorenelektronik, die <br>mehr als 20 Millionen Befehle in der Sekunde verarbeiten konnte, für die enorme <br>Potenz des Triebwerks. Wegen der verstärkten Nachfrage nach einem viertürigen <br>Modell wurde die zweite Generation des BMW M3 als bislang einzige neben der <br>Coupé- und Cabrio-Variante auch als Limousine gebaut. Mit durchschlagendem <br>Erfolg: Fast 72 000 Einheiten aller drei Karosserievarianten verliessen in den <br>sieben Produktionsjahren das Werk Regensburg. Darüber hinaus wurden <br>700 Fahrzeuge im so genannten Completely Knocked Down (CKD)-Verfahren im Werk <br>Rosslyn in Südafrika zusammengebaut.</p><p>Die BMW M3 Saga geht weiter.<br>Ende 2000 kam die jüngste und heute noch aktuelle Version des BMW M3 auf den <br>Markt. Sie basiert auf dem Coupé der Baureihe E46 und besticht durch <br>überragende Leistung, aussergewöhnliche Fahrqualitäten und ein eigenständiges <br>Design, das sie von anderen Modellen der BMW 3er Reihe abhebt. Speziell der <br>Vorderbau des Fahrzeuges, auf dem die aus Aluminium gefertigte Motorhaube ruht, <br>wirkt flacher und aggressiver als bei jedem anderen Serienfahrzeug der BMW 3er <br>Reihe. Eine der wichtigsten Neuerungen verbirgt sich unter der markanten <br>Ausbuchtung der Haube, dem so genannten Powerdome. Dort arbeitet der neue, mit <br>252 kW/343 PS noch kraftvollere Sechszylinder-Motor nach dem aus der Formel 1 <br>bekannten und für Fahrzeuge der BMW M GmbH charakteristischen <br>Hochdrehzahlkonzept. <br>Bei einer Drehzahl von 8 000 min-1 bewegen sich die Kolben des neuen M3 Motors <br>mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20 Metern in der Sekunde. Damit <br>erreichen sie neue Dimensionen für ein Fahrzeug dieser Klasse. </p><p>Auf Basis dieses Modells entstand auch der BMW M3 CSL. Dank eines <br>leistungsgesteigerten Triebwerks mit 265 kW/360 PS und einer radikalen <br>Leichtbauweise, in der modernste Materialien wie kohlefaserverstärkte <br>Kunststoffe und Carbon Verwendung finden, bringt es der BMW M3 CSL auf ein <br>Leistungsgewicht von 3,85 kg/PS - ein Wert, der diesem BMW M3 den Zugang zu <br>einer völlig neuen Form von Dynamik eröffnet. <br>Doch die Spitzenposition als schnellster und teuerster aller bisher gebauter <br>BMW M3 gebührt einem anderen Modell. 2001 wurde der für die amerikanische <br>LeMans Series (ALMS) gebaute BMW M3 GTR der Öffentlichkeit präsentiert. Der <br>Wagen beeindruckte nicht nur durch sein bulliges Aussehen, sondern vor allem <br>durch sein 4,0 Liter grosses V8-Hochleistungstriebwerk mit 330 kW/460 PS in der <br>Rennversion, respektive 258 kW/350 PS für die mit einer Strassenzulassung <br>versehene Variante. Auch in anderer Hinsicht setzte dieser Sportwagen Zeichen: <br>Bei einem Preis von rund 250 000 Euro war er ein aussergewöhnlich exklusives <br>Angebot.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Beda Durrer<br>Tel: +41-58-269-1091<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:beda.durrer@bmw.ch">beda.durrer@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Kit,Heritage]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 11:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 09 Jul 2007 09:30:00 +0000</pp:lastModified>
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