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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Schweiz]]></title>
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                    <language>de-ch</language>
                    <lastBuildDate>Fri, 09 Oct 2026 11:55:34 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:19:37 +0100</pubDate>
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                        <title>BMW Group errichtet neues Competence Center Circularity am Standort Wackersdorf</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-errichtet-neues-competence-center-circularity-am-standort-wackersdorf/</link>
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  <strong>München/Wackersdorf</strong>. Die BMW Group verlegt ihr
  Recycling- und Demontagezentrum (RDZ) von Unterschleissheim an den BMW
  Group Standort Wackersdorf und baut es dort deutlich aus. Am neuen
  Standort entsteht ein technologisch hochmodernes Competence Center
  Circularity (CCC), das die Entwicklung von Know-How im Bereich der
  Demontage und Wiederverwertung von Fahrzeugen in die Zukunft bringt.
  Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2029 vorgesehen.</p>
<p>„Kreislaufwirtschaft ist zentrales Element der BMW Group
  Unternehmensstrategie“, sagt Jörg Lederbauer, Vice President
  Kreislaufwirtschaft, Ersatzteilversorgung Hochvoltspeicher und
  elektrischer Antrieb der BMW Group. „Unser neues Kompetenzzentrum in
  Wackersdorf wird ein zentraler Baustein unserer zirkulären
  Wertschöpfung und hilft, die Mobilität der Zukunft
  ressourcenschonender zu gestalten. Wir wollen Materialien bestmöglich
  im Kreislauf halten und damit Ressourcen langfristig und werterhaltend
  nutzen. Damit senken wir auch unsere Abhängigkeit von
  Primärrohstoffen. Zudem wird der Einsatz hochwertiger
  Sekundärmaterialien den CO2e-Fussabdruck unserer Fahrzeuge weiter
  deutlich reduzieren.“ </p>
<p>
  <br />Seit über 30 Jahren werden im BMW Group Recycling- und
  Demontagezentrum (RDZ) am aktuellen Standort in Unterschleissheim bei
  München Verfahren entwickelt und in der Praxis erprobt, mit denen
  wesentliche Fortschritte bei der Wiederverwertung von Teilen und
  Wertstoffen erzielt werden. So werden die im RDZ erlangten
  Erkenntnisse über die Recyclingfähigkeit von Bauteilen und Materialien
  im Sinne eines Design for Circularity bereits in der
  Produktentwicklung der BMW Group berücksichtigt. Diese fliessen auch
  in die Kooperation mit PreZero ein, die die BMW Group kürzlich
  eingegangen ist, um die strategischen und wirtschaftlichen Potenziale
  der Kreislaufwirtschaft im Bereich der Altfahrzeugverwertung zu heben.</p>
<p>Auch das weltweite Netzwerk der Verwertungsindustrie profitiert von
  der Arbeit des RDZ. Etwa 3.000 Betriebe in 32 Ländern nutzen eine
  gemeinsame Recycling Datenbank, um sich darüber zu informieren, wie
  wiederverwertbare Bauteile kostengünstig demontiert und wertvolle
  Materialien effizient zurückgewonnen werden können.</p>
<p>Am zukünftigen Standort werden Prozess-, Material- und
  Technologieentwicklung noch enger mit der operativen
  Fahrzeugverwertung verbunden werden. Zu den neuen Umfängen im
  Competence Center Circularity zählen unter anderem das Recycling von
  Wasserstofffahrzeugen, die Automatisierung von Demontageprozessen
  sowie der Know-how Aufbau bei innovativen Schredder- und Sortiertechnologien.</p>
<p>Aus Sicht der BMW Group ist Wackersdorf eine Ideallösung für den
  neuen Standort des Kompetenzzentrums für Zirkularität. So steht das
  BMW Group Werk Wackersdorf seit Jahrzehnten für Flexibilität: Mit der
  Cockpitfertigung, dem Rolls Royce Türen- und Klappenzentrum, der
  Auslandsversorgung für Überseewerke sowie dem Batterietestzentrum
  verfügt der Standort über eine breit gefächerte Expertise und ist fest
  im BMW Group Netzwerk verankert.</p>
<p>„Bereits in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen entscheidende
  Weichen für die Zukunft des Standorts Wackersdorf gestellt. Das
  gesamte Werksteam hat dabei stets Flexibilität bewiesen. Die
  Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Zirkularität verbreitert das
  Fundament unseres Standorts. Damit erschliessen wir uns ein
  attraktives, zukunftsorientiertes Handlungsfeld“, sagt Stefan Betz,
  Leiter des BMW Group Standorts Wackersdorf. </p>
<p>„Den erfolgreichen Weg der Transformation setzt das Unternehmen nun
  konsequent fort. Die Ansiedlung des neuen Competence Center
  Circularity ist eine wichtige strategische Entscheidung des
  Unternehmens für den Standort Wackersdorf – und vor allem für die
  Beschäftigten. Hierfür haben wir uns auch als Arbeitnehmervertretung
  eingesetzt“, sagt André Mandl, Betriebsratsvorsitzender der BMW Group
  Werke Regensburg und Wackersdorf.</p>
<p>„In Wackersdorf haben wir mit BMW seit vielen Jahrzehnten einen
  starken Partner an der Seite. Wir freuen uns, dass die BMW Group mit
  diesem Schritt erneut ihr Engagement am Standort bekräftigt. Das ist
  ein starkes Signal für unseren Standort und für nachhaltige
  Zukunftstechnologien“, sagt Thomas Falter, Bürgermeister der Gemeinde Wackersdorf.</p>
<p>„Das hochmoderne Kompetenzzentrum für Zirkularität wird einen
  wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur
  Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft leisten“, ergänzt Thomas
  Ebeling, Landrat des Landkreises Schwandorf. „In Kombination mit dem
  ebenfalls in Wackersdorf geplanten Technologie-Transfer-Zentrum der
  Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der OTH
  Amberg-Weiden in Wackersdorf ist nun auch eine enge Verzahnung von
  Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema Kreislaufwirtschaft möglich.
  Damit stärken wir die Region.”</p>
<p>Mit der Standortentscheidung beginnt nun die detaillierte
  Planungsphase für das Competence Center Circularity am neuen Standort.
  Das bestehende RDZ in Unterschleissheim bleibt bis zur Verlagerung
  vollumfänglich in Betrieb. Über die nächsten Schritte informiert die
  BMW Group zu gegebener Zeit.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Shaira Mueller<br>Tel: +41-58-269-1092<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:shaira.mueller@bmw.ch">shaira.mueller@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Sustainability,Environment,Circular Economy,Logistics,Wackersdorf,Supply Chain]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:19:37 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 26 Mar 2026 12:19:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Inbetriebnahme: BMW Group und Encory starten innovatives Direktrecycling zur Gewinnung von Batterierohstoffen</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen/</guid><pp:caseid>789620</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Mechanisches Verfahren ohne energieintensive Aufbereitung +++ Methode bei BMW Group entwickelt +++ Bayerische Batteriezellkompetenz und regionale Partner +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München/Salching.</strong> Das neue Kompetenzzentrum
  Batteriezellrecycling (Cell Recycling Competence Center; CRCC) hat im
  niederbayerischen Salching seinen Betrieb aufgenommen. Damit schreitet
  die Umsetzung des innovativen Direktrecyclings, einem
  Gemeinschaftsprojekt der BMW Group und der Encory GmbH, mit grossen
  Schritten voran. Beim Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums setzen
  die BMW Group und Encory auf regionale Partner.</p>
<p>
  <strong>Innovatives Direktrecycling zur Wiederverwendung von Batterierohstoffen</strong></p>
<p>Beim Direktrecycling können Reststoffe aus der Batteriezellfertigung
  bis hin zu ganzen Batteriezellen mechanisch zerlegt werden. Die
  Rohstoffe werden nicht komplett in ihren Ursprungszustand zurück
  verwandelt, sondern „direkt“ in den Kreislauf der Zellfertigung
  zurückgegeben. Dadurch entfällt beim Direktrecycling die bisher
  übliche, energieintensive chemische oder thermische Aufbereitung.
  Diese Methode wurde von den Expertinnen und Experten der BMW Group
  entwickelt. Im neuen CRCC wird das Direktrecycling in einem grösseren
  Massstab aufgebaut und stufenweise angewendet, sodass nach der
  vollständigen Inbetriebnahme jährlich Batteriezellmaterial im
  mittleren zweistelligen Tonnenbereich recycelt werden kann. Die so
  gewonnenen Rohstoffe werden künftig direkt in der Pilotfertigung von
  Batteriezellen im hauseigenen Kompetenzzentrum für
  Batteriezellfertigung (CMCC) Parsdorf eingesetzt.</p>
<p>
  <strong>Direktrecycling: Methode mit Zukunft</strong></p>
<p>„Mit unserem Direktrecycling sind wir Vorreiter in der Industrie“,
  erklärt Markus Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW AG.
  „Diese Technologie hat ein grosses Potential, die
  Batteriezellproduktion weiter zu optimieren.“ Denkbar wäre etwa eine
  Befähigung von Zellherstellern, um das Direktrecycling erstmals in der
  Serienproduktion einzusetzen.</p>
<p>
  <strong>Joint-Venture betreibt Kompetenzzentrum – geistiges Eigentum
    bei BMW Group</strong></p>
<p>Für das neue Kompetenzzentrum wird eine bestehende Halle im
  niederbayerischen Salching (Landkreis Straubing-Bogen) genutzt. Neben
  der Produktions- und Lagerfläche von etwa 2.100 m² verfügt das Gebäude
  über knapp 350 m² Büro- und Pausenräume sowie über
  Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Während das Kompetenzzentrum von
  der Encory GmbH aufgebaut und betrieben wird, liegt das geistige
  Eigentum des Recyclingverfahrens vollständig bei der BMW Group. Als
  Joint-Venture der BMW Group und der Interzero Group entwickelt und
  implementiert Encory Logistik- und Beratungslösungen unter anderem in
  den Bereichen Rückholung, Recycling und Wiederaufbereitung von
  Fahrzeugkomponenten. Beide Partner sind zu je 50 Prozent an dem
  Unternehmen beteiligt. Im neuen Kompetenzzentrum werden etwa 20
  Personen beschäftigt sein.</p>
<p>
  <strong>Starke Partner aus der Region</strong></p>
<p>Für den Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums wurden neben einer
  schweizer Firma ausschliesslich deutsche Firmen beauftragt. Knapp die
  Hälfte dieser Unternehmen hat ihren Sitz im Umkreis von 100 Kilometern
  um Salching.</p>
<p>
  <strong>Optimale Lage des neuen Kompetenzzentrums in Bayern</strong></p>
<p>Die BMW Group bündelt ihr Batteriezell-Knowhow in ihren
  Kompetenzzentren in München, Parsdorf und Salching. Im Battery Cell
  Competence Center (BCCC) im Münchner Norden werden mithilfe modernster
  Labore und Forschungseinrichtungen die Batteriezellen für zukünftige
  Generationen von Hochvoltbatterien entwickelt und in einer kleinen
  Zahl hergestellt. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird im
  Parsdorfer Cell Manufacturing Competence Center (CMCC) auf einer
  Pilotlinie in Richtung Serienprozess skaliert. Das Recycling der
  Überschüsse aus der Parsdorfer Pilotfertigung erfolgt im neuen Cell
  Recycling Competence Center (CRCC) in Salching. Die dort gewonnenen
  Rohstoffe werden dann wieder in der Zellproduktion eingesetzt. So
  bleiben die Wege zwischen allen Kompetenzzentren kurz und wertvolle
  Rohstoffe gehen nicht verloren. Damit markiert das CRCC nach BCCC und
  CMCC einen weiteren Schritt in der Batteriezellstrategie der BMW Group
  Richtung Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft bei der BMW Group</strong></p>
<p>Kreislaufwirtschaft ist für die BMW Group eines der zentralen Themen,
  um Mobilität ressourcenschonender zu gestalten. Der Ansatz basiert
  darauf, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu halten, damit
  Ressourcen langfristig und werterhaltend genutzt werden. Die BMW Group
  folgt dabei den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle. Vom
  Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und
  Wiederverwertung zielt alles darauf ab, dass Fahrzeuge am Ende ihrer
  Nutzungsphase als Rohstoffquelle zur Verfügung stehen. Die BMW Group
  unternimmt Schritte, um den Anteil recycelter Materialien zu erhöhen.
  Dafür führt die BMW Group ausgewählte Produktionsrückstände zum
  Materiallieferanten oder Materialaufbereiter zurück und ermöglicht
  damit deren Wiedergewinnung und Rückführung in einen neuen
  Produktionsprozess. So gehen bereits heute recycelte und
  wiederverwendete Materialien in die Fahrzeuge der BMW Group ein.
  Kreislaufwirtschaft erfordert dabei ein ganzheitliches Denken –
  ausgehend vom Produktdesign bis hin zum Recycling von Fahrzeugen. </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Shaira Mueller<br>Tel: +41-58-269-1092<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:shaira.mueller@bmw.ch">shaira.mueller@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Drive Technologies,Sustainability,Mobility of the future,Environment,Munich,Circular Economy,Innovation,Battery Cells]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 15 Dec 2025 10:30:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Aus Alt mach Neu: Recycling als nächster Schritt zu mehr Kreislaufwirtschaft im BMW Group 3D-Druck.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck/</guid><pp:caseid>789658</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Aus Altpulver und Bauteilen entsteht neues 3D-Druckmaterial +++ „Additive Manufacturing Campus“ liefert recyceltes Filament und Druck-Parameter als Paket an BMW Group Standorte +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group verwendet Kunststoffdraht
  (Filament) und Granulat aus 3D-Druck-Altpulver und Bauteilen, um
  daraus im 3D-Druck-Verfahren neue Bauteile zu produzieren. Das bei der
  Produktion von Tausenden von Bauteilen pro Jahr anfallende und bislang
  entsorgte Altpulver wird dabei ebenso wie geschredderte Altteile zu
  neuem Filament aufbereitet. Das Filament wird wie Draht auf Spulen
  aufgerollt, um daraus neue Teile, wie zum Beispiel
  Produktionshilfsmittel und Werkzeuge zu drucken. Dieses Filament kommt
  dabei im Additive Manufacturing Campus in Oberschleissheim sowie an
  verschiedenen Standorten des weltweiten Produktionsnetzwerks der BMW
  Group zum Einsatz. Neben einem Recycling-Filament für das Fused
  Filament Fabrication (FFF) Verfahren stellt der Campus auch ein
  recyceltes Granulat bereit, das in der Fused Granulate Fabrication
  (FGF) Technologie eingesetzt wird, um auch grosse Hilfsmittel
  herstellen zu können.<br />
  <br />„Ich bin von Beginn an in dieses Projekt involviert und freue
  mich sehr, dass wir von ersten Ideen und Versuchen auf Start-up-Ebene
  inzwischen so weit gekommen sind, mit recyceltem Filament
  hochbelastbare Bauteile in hohen Stückzahlen und an jedem gewünschten
  Produktionsstandort der BMW Group herstellen zu können. Es ist eine
  spannende Aufgabe, immer wieder neue Prozesse entwickeln und
  ausprobieren zu dürfen. Die Nutzung von Altpulver und ausgedienten
  3D-Druckbauteilen ist ein wichtiger Baustein für eine funktionierende
  und effiziente Kreislaufwirtschaft“, sagt Paul Victor Osswald,
  Projektleiter Vorentwicklung Kunststoff, der schon seit 2018 in die
  Entwicklung eingebunden ist.<br />
  <br />
  <strong>Erste Schritte bereits 2018 mit dem Innovationsprojekt
  “bottleUP”<br /></strong>Die ersten Grundlagen für den heutigen
  Kreislauf im 3D-Druck bei der BMW Group wurden bereits 2018 gelegt. Im
  Rahmen des BMW Start-up Accelerator beschäftigte sich das
  Innovationsprojekt „bottleUP“ damit, Druckmaterial für
  3D-Druckanwendungen durch Recycling von PET-Getränkeflaschen zu
  gewinnen. Ein Jahr später wurden pilothaft erste Industrieabfälle zu
  Filament recycelt und in 2021 druckte das Team um Paul Victor Osswald
  erfolgreich erste Halter und Produktionshilfsmittel aus dem eigenen
  Recycling-Filament. Inzwischen werden aus dem „Additive Manufacturing
  Campus“ in Oberschleissheim, wo die BMW Group die Produktion,
  Forschung und Weiterbildung im Bereich Additive Manufacturing unter
  einem Dach gebündelt hat, weltweit verschiedene Standorte im BMW Group
  Produktionsnetzwerk mit gedruckten Bauteilen beliefert. Pro Jahr
  lassen sich so bis zu 12 Tonnen Altpulver in Filament und Granulat
  recyceln und können anschliessend erneut für die Herstellung von
  Produktionshilfsmitteln in den Werken sowie für
  Vorentwicklungsprojekte am Additive Manufacturing Campus verwendet
  werden. Der Einsatz dieser Komponenten reduziert Kosten, steigert die
  Effizienz der Prozesse sowie die Produktqualität und verbessert die
  Ergonomie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken.<br />
  <br />
  <strong>Additive Manufacturing Campus unterstützt Produktionsstandorte
    mit Komplettpaket aus Recycling-Filament, Druckparameter und
  Know-how<br /></strong>Der Additive Manufacturing Campus unterstützt
  im Sinne des Center-of-competence-Gedankens die kontinuierliche
  Verbreitung des selbst entwickelten Recycling-Filaments und die
  Befähigung der Standorte mit Know-how und Komplettlösungen. Zusammen
  mit den etablierten und erfahrenen 3D-Druckstandorten aus dem BMW
  Group Produktionswerken werden geeignete 3D-Drucker getestet und für
  die entsprechenden Modelle optimierte Druckparameter für das
  Recycling-Filament entwickelt und abgesichert. Dieses Paket aus
  Drucker-Empfehlungen, Recycling-Filament und erprobten
  Parametereinstellungen wird dann den weiteren Werken bereitgestellt.
  Dadurch können die Standorte effizient befähigt werden und schnell
  qualitativ hochwertige Druckergebnisse vor Ort erzielen. Weitere
  Unterstützung durch den Campus erfolgt beim Know-how-Aufbau in den
  Werken mit Trainings und Schulungsangeboten. Dieser bietet
  Basis-Trainings zu 3D-Druck, aber auch Expertenschulungen zum Thema
  Design for Additive Manufacturing oder Anwendungsschulungen für den
  Einsatz von Additive Manufacturing im Produktionsumfeld. Über die
  Standorte hinweg hat sich ein starkes Netzwerk entwickelt, das vom
  gemeinsamen Wissensaustausch und gegenseitiger Unterstützung
  profitiert und sich ständig weiterentwickelt.Im ungarischen Werk
  Debrecen befindet sich aktuell der nächste 3D-Druck-Bereich im Aufbau,
  der von den Erfahrungen im Netzwerk profitiert und zukünftig das neue
  Produktionswerk um die Neue Klasse unterstützt.<br />
  <br />
  <strong>3D-Druck in den BMW Group Produktionsstandorten als
  Erfolgsgarant<br /></strong>Der Aufbau und Betrieb von 3D-Druckern in
  jedem Produktionsnetzwerk der BMW Group ist ein Garant für den
  erfolgreichen Einsatz und der kontinuierlichen Verbreitung der
  3D-Druck-Technologie. Durch die schnelle Reaktionszeit vor Ort können
  Bauteile in wenigen Tagen, teilweise sogar in Stunden bereitgestellt
  werden. Dies ermöglicht kurze Iterationsschleifen und Optimierungen
  bis hin zur Vermeidung von Bandstillständen. Die Flexibilität und
  Designfreiheit des 3D-Drucks fördern kreative Ideen und Lösungen, die
  direkt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort entwickelt
  und umgesetzt werden können. Dieses Zusammenspiel der
  3D-Druck-Standorte in den Werken und dem Additive Manufacturing Campus
  treibt die Weiterentwicklung des Themas 3D-Druck kontinuierlich voran.
  So entstehen immer wieder neue Anwendungen und Optimierungen im BMW
  Group Produktionssystem.<br />
  <br />
  <strong>Gedruckte Bauteile für vielfältige Einsätze<br /></strong>Der
  Einsatz von 3D-Druck in den Produktionswerken der BMW Group nimmt
  kontinuierlich zu. Mittlerweile sind in jedem Werk der BMW Group
  Drucker vorhanden, mit denen jährlich mehrere hunderttausend Bauteile
  lokal gefertigt werden. Die Einsatzgebiete sind dabei vielfältig - von
  Ergonomie- und Arbeitsschutzlösungen für Mitarbeiter über
  Kratzerschutz, Montagehilfen und Sonderbetriebsmittel bis hin zu
  Lehren, Schablonen, Spezialwerkzeugen und Werkzeugorganisation. Auch
  Formnester, Vormontage-Aufnahmen und sogar komplette Greifer werden
  mithilfe des 3D-Drucks hergestellt.<br />
  <br />Die Beispiele für mit recyceltem Filament gedruckte Bauteile
  sind vielfältig.<br />
  <br />Exemplarisch entsteht per 3D-Druck im BMW Group Werk München ein
  spezifisches Bauteil, das bei der Hochzeit von Chassis und Karosserie
  zum Einsatz kommt. Das Bauteil stellt sicher, dass die Lenkstange an
  einer bestimmten Position temporär befestigt bleibt, damit diese
  kollisionsfrei durch die Öffnung in der Karosserie geführt werden
  kann. Das wiederverwendbare Umlaufteil wird hierfür kurz vor der
  Hochzeit im Fahrzeug verbaut und nach der Hochzeit wieder entfernt.<br />
  <br />Im BMW Motorrad Werk Berlin kommen für das Auftragen der Dekore
  auf den Motorradverkleidungsteilen 3D-gedruckte Auflageböcke zum
  Einsatz. Diese sind passgenau zu den Verkleidungsteilen gefertigt und
  besitzen Arretierungslaschen. Dadurch werden die Bauteile passgenau
  fixiert und ein Verrutschen während des Auftragens der Dekore verhindert.<br />
  <br />Immer wieder wird aus einer akuten Arbeitsplatzsituation eine
  Lösung entwickelt, um Arbeitsschritte zu optimieren. Mitarbeiter im
  BMW Group Werk Dingolfing haben beispielsweise ein eigenes
  Montagehilfsmittel entwickelt, um das Verlieren von Schrauben bei der
  Montage in den Fahrzeugen zu verhindern. Mittels 3D-Druck ist so eine
  magnetische Schraubenaufnahme entstanden, die auf verschiedene
  Akkuschrauber montiert werden kann und das sichere Mitführen der
  Schrauben ermöglicht.<br />
  <br />
  <br />Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:<br />
  <br />
  <strong>Unternehmenskommunikation</strong></p>
<p>Fabio Zingg, Corporate Communications <br />Tel: +41 79 430 86
  47 <br />Mail: fabio.zingg@bmw.ch </p>
<p>Sven Grützmacher, Director of Corporate Communications <br />Tel: +41
  58 269 1091<br />Mail: sven.gruetzmacher@bmw.ch</p>
<p>
  <br />Internet: <a href="https://newsroom.bmwgroup.com/global/en">https://newsroom.bmwgroup.com/global/en</a><br />E-Mail:
    <a href="mailto:presse@bmw.de">presse@bmwgroup.com</a></p>
<p>
  <strong> </strong></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Fabio Zingg<br>Tel: +41-58-269-1094<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:fabio.zingg@bmw.ch">fabio.zingg@bmw.ch</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Jul 2025 09:00:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group beschleunigt CO2-Reduzierung mit Neuer Klasse und setzt konsequent auf Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-ch/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft/</guid><pp:caseid>789141</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><ul>
  <li>Zipse: „Verpflichten uns auf klaren Kurs für 1,5 Grad Ziel“</li>
  <li>Mehr Klimaschutz auf der Strasse: Bis 2030 weltweite
    CO2-Emissionen pro Fahrzeug in Nutzungsphase halbieren</li>
  <li>Mehr als 40 Prozent CO2 Reduzierung über Lebenszyklus</li>
  <li>Zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge in zehn Jahren</li>
  <li>Secondary first: Bis zu 50 Prozent Sekundärmaterialeinsatz geplant
    – Initiativen zur Entwicklung der Märkte erforderlich</li>
  <li>Kooperation mit BASF und ALBA zu Kunststoff-Recycling</li>
  <li>Rohstoffknappheit und soziale Verantwortung: BMW Group setzt auf
    Kreislaufwirtschaft für nachhaltige Materialien</li>
  <li>RE:BMW – Circular Economy als Leitmotiv zur IAA Mobility</li></ul>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den
  Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse
  verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten
  Ziele zur deutlichen <strong>Senkung der CO2-Emissionen</strong>
  nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem
    <strong>1,5 Grad Ziel</strong> zur Begrenzung der globalen Erwärmung
  entspricht. Zusätzlich treibt die BMW Group mit der Neuen Klasse die
  Nutzung von <strong>Sekundärmaterial</strong> sowie die Prinzipien
  einer <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> massiv voran und setzt sich
  für bessere Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Markts für
  Sekundärmaterial ein.</p>
<p> </p>
<p>Bei der beschleunigten <strong>CO2-Reduzierung</strong> liegt der
  Fokus auf der <strong>Nutzungsphase</strong> der Fahrzeuge, die mit
  mehr als 70 Prozent den bei weitem grössten Anteil in der weltweiten
  CO2-Bilanz der BMW Group ausmacht. <strong>Bis 2030</strong> soll der
  CO2 Ausstoss je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer gegenüber dem Jahr
  2019 nun <strong>mindestens halbiert</strong> werden.
  Herstellerübergreifend am besten vergleichbar wird die Ambition im
  Kampf gegen den Klimawandel beim Blick auf den <strong>gesamten
  Lebenszyklus</strong> eines Fahrzeugs inklusive Produktion und
  vorgelagerter Lieferkette: Hier plant die BMW Group eine
    <strong>Reduzierung der CO2 Emissionen je Fahrzeug um mindestens 40
    Prozent. </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>„Der Umgang mit CO2-Emissionen ist zu einem zentralen
  Bewertungsfaktor für unternehmerisches Handeln geworden. Dabei ist die
  entscheidende Währung für den Klimaschutz: Wie stark können wir den
  CO2-Abdruck von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus
  verringern? Dazu setzen wir uns transparente und ambitionierte Ziele
  zur substanziellen Reduzierung von CO2-Emissionen, die von der Science
  Based Targets Initiative validiert sind und einen wirksamen und
  messbaren Beitrag liefern“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der
  BMW AG, <strong>Oliver</strong>
  <strong>Zipse</strong>, am Donnerstag in München. „Mit der Neuen
  Klasse verschärfen wir unseren Anspruch nochmal deutlich und
  verpflichten uns ausserdem zu einem klaren Kurs, um das 1,5 Grad Ziel einzuhalten.“</p>
<p> </p>
<p>Dazu ist die BMW Group als erster deutscher Automobilhersteller der
    <strong>Business Ambition for 1,5°C</strong> der <strong>Science
    Based Targets Initiative</strong> beigetreten und bekennt sich zu
  dem Ziel einer vollständigen Klimaneutralität über die gesamte
  Wertschöpfungskette bis spätestens 2050. Das Unternehmen ist damit
  auch Teil der <strong>internationalen Race to Zero
  Initiative.</strong> Dabei ist das Unternehmen überzeugt, dass dieser
  Pfad durch weitere technologische Innovationen und ohne das pauschale
  Verbot einzelner Technologien eingehalten werden kann.</p>
<p> </p>
<p>Der stärkste Treiber auf diesem Pfad zur Klimaneutralität ist der
  Hochlauf der E-Mobilität, den die BMW Group mit der Einführung der
  Neuen Klasse zusätzlich beschleunigt: In den nächsten rund zehn Jahren
  wird das Unternehmen etwa <strong>zehn Millionen vollelektrische
    Fahrzeuge </strong>auf die Strasse bringen. <strong>2030</strong>
  soll bereits <strong>mindestens die Hälfte</strong> des weltweiten
  Absatzes der BMW Group aus <strong>vollelektrischen
  Fahrzeugen</strong> bestehen. Die Marke <strong>MINI</strong> wird
  bereits Anfang der 2030er Jahre <strong>ausschliesslich
    vollelektrische Fahrzeuge</strong> anbieten.</p>
<p> </p>
<p>Für die Halbierung der weltweiten CO2 Emissionen in der Nutzungsphase
  bis 2030 legt die BMW Group dabei unverändert die <strong>strengen
  Kriterien</strong> der Science Based Targets Initiative an: So werden
  bei der Berechnung die Emissionen aus der Kraftstoff- bzw.
  Stromerzeugung mit eingeschlossen und für den Verbrauch wird der
  WLTP-Zyklus samt einem pauschalen Aufschlag von zehn Prozent zugrunde
  gelegt. Mit seiner Produkt- und Elektrifizierungsstrategie ist das
  Unternehmen auch auf Kurs, um das EU-Flottenziel für 2030 zu erreichen.</p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>
  <strong>Mehr als Grünstrom: Künftig stärkerer Fokus auf Rohstoff-Einsatz</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Klimafreundliche Mobilität entsteht allerdings nicht automatisch
  durch einen höheren Anteil an Elektrofahrzeugen auf der Strasse.
  Entscheidend ist es ausserdem, den Einsatz von Primärmaterial und den
  damit verbundenen umweltschädlichen <strong>Abbau von
  Rohstoffen</strong> und deren oftmals energie- und CO2-intensive
  Verarbeitung zu reduzieren – gerade im Automobilbau als einer der
  rohstoffintensivsten Industrien.</p>
<p> </p>
<p>„2017 hat die Menschheit erstmals mehr als 100 Milliarden Tonnen
  Rohstoffe binnen eines Jahres verbraucht – diesem Trend müssen wir
  auch in der Autoindustrie entgegenwirken“, forderte
  <strong>Zipse</strong>. „Dabei geht es nicht nur um ökologische,
  sondern auch um betriebswirtschaftliche Nachhaltigkeit – und damit um
  eine strategische Dimension. Denn die aktuelle Entwicklung von
  Rohstoffpreisen zeigt, mit welchen Auswirkungen eine Industrie rechnen
  muss, die von begrenzten Ressourcen abhängig ist.“</p>
<p> </p>
<p>Speziell mit einem wachsenden Anteil von batterieelektrisch
  betriebenen Fahrzeugen steigt der <strong>Bedarf an zahlreichen
    Rohstoffen wie etwa Kobalt, Nickel und Aluminium </strong>für den
  Hochvoltspeicher der Fahrzeuge. Gleichzeitig liegt hier ein grosses
  Potenzial, um die Materialien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft
  wiederzuverwenden – denn für Hochvoltspeicher hat die BMW Group mit
  Partnern bereits eine technische Machbarkeit der Recycling Effizienz
  von über 90 Prozent nachgewiesen.</p>
<p> </p>
<p>Im Hochvoltspeicher des neuen <strong>BMW iX</strong> liegt der
  Anteil von <strong>Sekundär-Nickel</strong> bereits bei bis zu 50
  Prozent, beim Gehäuse beträgt der Anteil von
  <strong>Sekundär-Aluminium</strong> bis zu 30 Prozent. Diese Werte
  will die BMW Group für zukünftige Produktgenerationen nochmals
  deutlich ausbauen.</p>
<p> </p>
<p>Neben der Verfügbarkeit von Primärmaterial und steigenden
  Rohstoffpreisen sprechen zahlreiche <strong>Aspekte der
  Nachhaltigkeit</strong> für einen verstärkten Einsatz von
  Sekundärmaterial und die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft:</p>
<p> </p>
<p>Die <strong>Bereitstellung</strong> von Sekundärmaterial ist deutlich
    <strong>weniger CO2 intensiv</strong> als dies bei Primärmaterial
  der Fall ist, was die CO2-Bilanz von Fahrzeugen speziell in der
  Lieferkette deutlich verbessern kann. Bei Sekundär-Aluminium liegt die
  CO2-Einsparung gegenüber Primärmaterial bei Faktor 4 bis 6, bezüglich
  Stahl und Thermoplasten bei Faktor 2 bis 5.</p>
<p> </p>
<p>Durch die Gewinnung von Rohstoffen für Primärmaterial – gerade im
  Bergbau – wird die grundsätzliche <strong>Regenerationsfähigkeit von
  Ökosystemen</strong> entscheidend beeinträchtigt. Dieser Effekt kann
  durch die steigende Verwendung von Sekundärmaterial deutlich
  verringert werden.</p>
<p> </p>
<p>Speziell sogenannte <strong>Konfliktmaterialien</strong> bergen das
  Risiko, dass ihr Abbau und Handel oft mit Verstössen gegen Umwelt- und
  Sozialstandards in Verbindung gebracht wird. Diesem Risiko tritt die
  BMW Group mit zahlreichen Massnahmen entgegen und ist unter anderem
  Mitglied der Responsible Minerals Initiative. Die effizienteste
  Strategie zur Risikovermeidung stellt aber der zunehmende
    <strong>Verzicht auf einen Abbau solcher Primärmaterialien</strong> dar.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>‚Secondary First‘: hoher Sekundäranteil bei wesentlichen
    Fahrzeugmaterialien </strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>Um die Aspekte einer gesamthaften Nachhaltigkeit zu berücksichtigen,
  will die BMW Group den Anteil von Sekundärmaterial in ihren Fahrzeugen
  perspektivisch deutlich erhöhen. Aktuell werden Fahrzeuge im
  Durchschnitt zu knapp <strong>30 Prozent</strong> aus recycelten und
  wiederverwendeten Materialien gefertigt. Mit dem Ansatz
    <strong>‚Secondary First‘</strong> soll dieser Wert sukzessiv
    <strong>auf 50 Prozent ausgebaut</strong> werden.</p>
<p> </p>
<p>Dabei müssen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Materialien
  den gleichen hohen Anforderungen wie bei Primärmaterialien entsprechen
  – und vor allem muss sich die Marktverfügbarkeit solcher qualitativ
  hochwertigen Materialien noch signifikant entwickeln. Um die
  strukturellen Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, sind
  industrieübergreifende Ansätze ebenso erforderlich wie politische Initiativen.</p>
<p> </p>
<p>Basierend auf den vier Prinzipien <strong>Re:think, Re:duce, Re:use,
  Re:cycle</strong> treibt die BMW Group ihre Aktivitäten auf dem Gebiet
  der Kreislaufwirtschaft gezielt voran und leistet in vielfältiger
  Hinsicht Pionierarbeit: So werden in der Produktion wesentliche
  Materialgruppen zunehmend sortenrein getrennt und recycelt, um sie im
  Rahmen sogenannter ‚Closed Loops‘ für die Industrie wiederverwertbar
  zu machen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Kooperation mit BASF und ALBA Group</strong></p>
<p>
  <strong> </strong></p>
<p>In der Lieferkette werden in Abhängigkeit von der jeweiligen
  Marktverfügbarkeit mehr und mehr Sekundärmaterialien für den Einsatz
  in Fahrzeugen der BMW Group erschlossen. Darüber hinaus setzt das
  Unternehmen gemeinsam mit Partnern wichtige Impulse bei der
  Weiterentwicklung von Sekundärmaterialien – etwa durch ein
  Pilotprojekt mit <strong>BASF</strong> und der <strong>ALBA
  Group</strong> zum verstärkten Recycling von Automobil-Kunststoffen.</p>
<p> </p>
<p>Ziel des Projekts ist es, den Materialeinsatz von Primär-Kunststoffen
  über eine möglichst umfassende <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> zu
  verringern. Dafür analysiert die ALBA Group Altfahrzeuge der BMW Group
  und prüft eine „car-to-car“ Wiederverwendung der verbauten
  Kunststoffe. In einem zweiten Schritt bewertet BASF die Möglichkeiten
  des <strong>chemischen Recyclings</strong> der vorsortierten Abfälle,
  um Pyrolyseöl zu gewinnen. Dieses kann als Basis für neue Produkte aus
  Kunststoff verwendet werden. So könnten in Zukunft aus einer
  ausgedienten Instrumententafel zum Beispiel eine neue Türverkleidung
  oder andere Bauteile entstehen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Closed Loop statt Downcycling: ‚Circular Design‘ als Basis für Kreislaufwirtschaft</strong></p>
<p> </p>
<p>Um <strong>höhere Recyclingquoten</strong> zu erreichen und dabei
  eine hohe <strong>Qualität der Sekundärmaterialien</strong> zu
  gewährleisten, müssen die Materialien bereits im
  <strong>Recyclingprozess</strong> in sehr reiner Form extrahiert
  werden. Beispielsweise muss das Bordnetz einfach auszubauen sein, um
  eine Vermischung des Stahls mit Kupfer aus dem Kabelbaum der Fahrzeuge
  zu vermeiden. Sonst verliert der Sekundärstahl wesentliche
  Materialeigenschaften und erfüllt nicht mehr die <strong>hohen
  Sicherheitsanforderungen</strong> der Automobilindustrie. Auch der
    <strong>Einsatz von Monomaterialien</strong> – etwa im Innenraum –
  muss deutlich erhöht werden, um eine grösstmögliche Menge wieder in
  den Wertstoffkreislauf überführen zu können. Grundsätzlich kann eine
  Reduzierung der Anzahl der Materialien dazu beitragen, eine bessere
  Qualität der recycelten Materialien zu ermöglichen. Derzeit bestehen
  Fahrzeuge aus ca. 8.000 bis 10.000 unterschiedlichen Materialien.</p>
<p> </p>
<p>Um diesen Anforderungen künftig noch stärker gerecht zu werden, setzt
  die BMW Group auf das Konzept des <strong>‚Circular Design‘</strong>,
  das auch die <strong>wirtschaftliche Demontagefähigkeit</strong> der
  Fahrzeuge sicherstellen soll. Denn die Zerlegung des Fahrzeugs und der
  einzelnen Komponenten muss schnell und kosteneffizient erfolgen
  können, damit die <strong>Sekundärmaterialien</strong> am Markt auch
  beim Preis <strong>wettbewerbsfähig</strong> sind. Die Voraussetzung
  dafür muss bereits in der <strong>Konstruktion der Fahrzeuge</strong>
  angelegt sein, indem Verbindungen so gestaltet sind, dass sie nach dem
  Lebensende des Fahrzeugs wieder gelöst werden können und sich
  unterschiedliche Materialien nicht miteinander vermischen.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>RE:BMW auf der IAA Mobility – visionärer Ausblick zur Kreislaufwirtschaft</strong></p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group macht die Circular Economy zu ihrem Leitmotiv der IAA
  Mobility 2021 und wird dabei auch einen visionären Ausblick zu den
  Potentialen der Kreislaufwirtschaft und der nachhaltigen Mobilität
  geben: Der <strong>BMW i Vision Circular </strong>verkörpert den
  ambitionierten Anspruch des Unternehmens, der nachhaltigste Hersteller
  für individuelle Premiummobilität zu sein.</p>
<p> </p>
<p>Das Visionsfahrzeug, das nach den vier Prinzipien der
  Kreislaufwirtschaft – Re:think, Re:duce, Re:use, Re:cycle – gestaltet
  ist, gibt einen Ausblick darauf, wie individuelle, nachhaltige und
  luxuriöse Mobilität im urbanen Umfeld im Jahr 2040 aussehen könnte:
  erschaffen aus 100 Prozent Sekundärmaterial sowie nachwachsenden
  Rohstoffen und zu 100 Prozent recyclingfähig.</p>
<p> </p>
<p>Damit unterstreicht die BMW Group, dass Klimaschutz und individuelle
  Mobilität kein Widerspruch sein müssen. Vielmehr kann die BMW Group
  mit neuen Technologien, Innovationen und ihren modernen Fahrzeugen den
  gesellschaftlichen Anforderungen nach mehr Nachhaltigkeit gerecht
  werden, ohne dass die Kunden auf individuelle Mobilität verzichten müssen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Die BMW Group</strong></p>
<p> </p>
<p>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
  Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
  Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
  Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst
  31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen
  verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über
  140 Ländern.</p>
<p>Im Jahr 2020 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr
  als 2,3 Mio. Automobilen und über 169.000 Motorrädern. Das Ergebnis
  vor Steuern im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 5,222 Mrd. €, der
  Umsatz auf 98,990 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2020 beschäftigte das
  Unternehmen weltweit 120.726 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
  die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
  Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und
  rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum
  seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum
  Ende der Nutzungsphase aller Produkte.</p>
<p> </p>
<p>
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            <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 02 Sep 2021 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
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