<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Österreich]]></title>
                    <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/</link>
                    <description></description>
                    <language>de-at</language>
                    <lastBuildDate>Fri, 30 Oct 2026 14:46:19 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
                    <image>
                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Österreich]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_3240.png</url>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>BMW Group setzt im Produktionssystem vermehrt auf individuelle Roboter-Greifer aus dem 3D-Drucker</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-setzt-im-produktionssystem-vermehrt-auf-individuelle-roboter-greifer-aus-dem-3d-drucker-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-setzt-im-produktionssystem-vermehrt-auf-individuelle-roboter-greifer-aus-dem-3d-drucker-de-at/</guid><pp:caseid>791576</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Schnell, kostengünstig, flexibel und nachhaltig mit Additive Manufacuturing +++ Neuer bionischer Greifer im BMW Group Werk Landshut spart nochmals Gewicht ein +++ Innovativer bionischer Greifer für komplette Bodengruppen im BMW Group Werk München +++ Eigene 3-D Druck Werkstätte im BMW Group Werk Steyr +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung ist die BMW
  Group ein Vorreiter im Bereich des Additive Manufacturing, besser
  bekannt als 3D-Druck. Nachdem bereits seit 1991 einzelne Fahrzeugteile
  und Komponenten zunächst für Konzeptfahrzeuge, Prototypen und
  Rennfahrzeuge sowie später auch für Serienmodelle aus 3D-Druckern
  kommen, fertigt die BMW Group selbst in verschiedenen
  3D-Druckverfahren auch zahlreiche Arbeitshilfsmittel und Werkzeuge für
  das eigene Produktionssystem. Von anfangs maßgeschneiderten Orthesen
  für Mitarbeitende über Lehren und Produktionshilfsmittel reicht dies
  jetzt bis zu großen gewichtsoptimierten Roboter-Greifern etwa für
  CFK-Dächer und ganze Bodengruppen. Am „Additive Manufacturing Campus“
  in Oberschleißheim, wo die BMW Group Produktion, Forschung und
  Weiterbildung zum 3D-Druck unter einem Dach gebündelt hat, wurden im
  Jahr 2023 insgesamt mehr als 300.000 Teile „gedruckt“. Dazu kamen in
  allen Werken des weltweiten Produktionsnetzwerks, von Spartanburg über
  die deutschen bis zu den asiatischen Standorten, in den letzten Jahren
  weit mehr als 100.000 gedruckte Teile hinzu.<br />
  <br />„Der vermehrte Einsatz von Additive Manufacturing im BMW Group
  Produktionssystem bringt zahlreiche Vorteile. Wir sind damit zum
  Beispiel in der Lage, schnell, kostengünstig, flexibel und mit
  nachhaltigen Materialien selbst Produktionshilfsmittel und
  Handling-Greifer zu produzieren, die wir jederzeit individuell an die
  Bedürfnisse anpassen und dazu gewichtsoptimiert gestalten können.
  Weniger Gewicht ermöglicht höhere Geschwindigkeiten am Band, verkürzte
  Taktzeiten und reduzierte Kosten. Außerdem können mittelfristig
  kleinere Roboter eingesetzt werden, was ebenfalls
  CO<sub>2</sub>‑Emissionen und Kosten verringert“, sagt Jens Ertel,
  Leiter des „Additive Manufacturing Campus“.<br />
  <br />„Neben den direkten Additive Manufacturing Verfahren nutzt die
  BMW Group am Standort Landshut seit vielen Jahren den 3D-Druck mit
  Sand zur Erstellung von Guss-Formen. Genutzt wird diese Technologie
  klassischerweise zur Herstellung von Guss-Prototypen sowie auch im
  Großserieneinsatz für Hochleistungsmotor-Kompenten. Als weiteres
  hochattraktives Einsatzfeld zeigt sich nun die Anwendung für
  großformatige Produktionshilfsmittel“, sagt Klaus Sammer, Leiter
  Produkt- und Prozessplanung Leichtmetallguss.<br />
  <br />
  <strong>Eigene 3-D Druck Werkstätte im BMW Group Werk
  Steyr.<br /></strong>Das BMW Group Werk in Steyr/Österreich ist der
  weltweit größte Standort für Antriebsentwicklung und -produktion. Hier
  wurde in den letzten Jahren sehr viel Kompetenz zum Thema 3D-Druck
  aufgebaut. Der Standort verfügt über eine eigene 3-D Druck Werkstätte,
  die mit Entwicklung und Produktion eng zusammenarbeitet. Das Team
  arbeitet Lösungen für unterschiedlichste Fachbereiche von der
  Konstruktion bis zur Umsetzung in der Praxis bzw. vom Problem bis zur
  Lösung aus und ist auch Partner des BMW Group Kompetenzzentrums in Oberschleißheim.<br />
  <br />
  <br />Am 24.5.2024 ist das 3D-Druck-Kompetenzzentrum auch bei der
  österreichweiten <a href="https://langenachtderforschung.at/">Langen
    Nacht der Forschung</a> mit einer eigenen Station vertreten, bei der
  die Besucher spannende Einblicke in das Thema 3D-Druck erhalten.<br />
  <br />
  <strong>Gedruckte Gussformen für Aluminium-Zylinderköpfe im
  Großserieneinsatz<br /></strong>Im BMW Group Werk Landshut sind
  additive Fertigungsverfahren schon länger im täglichen Einsatz. Dazu
  gehören unter anderem bereits seit vielen Jahren die Gussformen für
  die Herstellung von Aluminium-Zylinderköpfen, die im
  Sandguss-Verfahren dreidimensional gedruckt werden. Dabei wird Sand
  wiederholt in dünnen Schichten aufgetragen und mittels Binder
  verbunden. So lassen sich auch Gussformen für die Fertigung sehr
  komplexer Strukturen realisieren, die dann mit verflüssigtem Aluminium
  gefüllt werden.<br />
  <br />
  <strong>Fertigung großflächiger Roboter-Greifer für CFK-Dächer im
  3D-Druck<br /></strong>Schon seit einigen Jahren nutzt das Landshuter
  Leichtbau- und Technologiezentrum der BMW Group auch ein besonders
  großflächiges Greifer-Element, das im 3D-Druckverfahren entstanden
  ist. Der rund 120 Kilogramm leichte Greifer für einen Roboter lässt
  sich in einer Druckzeit von lediglich 22 Stunden herstellen und kommt
  dann an einer Presse in der Fertigung von allen CFK-Dächern für die
  Modelle der BMW M GmbH zum Einsatz. Dabei wird zunächst die Presse mit
  den CFK-Rohmaterial bestückt. Für die Entnahme der fertigen Dächer
  wird der Greifer einfach um 180 Grad gedreht. Im Vergleich zu
  herkömmlichen Greifern war die im 3D-Druck hergestellte Version rund
  20 Prozent leichter, wodurch sich die Nutzungsdauer der Roboter
  verlängerte sowie Verschleiß und Wartungsintervalle der Anlagen
  reduzierten. Die kombinierte Verwendung für zwei Arbeitsschritte
  reduzierte zudem die Taktzeit. Alleinstellungsmerkmal des
  Roboter-Greifers ist die ideale Kombination von zwei unterschiedlichen
  3D-Druck-Verfahren. Während die Vakuumgreifer und die Halter der
  Nadelgreifer zur Aufnahme des CFK-Rohmaterials mittels Selektiver
  Laser Sinterung (SLS) entstehen, werden die großflächige Dachschale
  und die Tragstruktur mittels Large Scale Printing (LSP) hergestellt.
  Im LSP lassen sich großflächige Bauteile kostengünstig und nachhaltig
  produzieren. Dabei werden Spritzgussgranulat und recycelte Kunststoffe
  verwendet, auch CFK‑Reststoffe lassen sich nutzen und weiterverwerten.
  Im Vergleich zum Einsatz von Primärrohstoffen ist der
  CO<sub>2</sub>-Ausstoss bei der Herstellung des Greifers um mehr als
  60% geringer.<br />
  <br />
  <strong>Weitere Gewichtseinsparung durch neue bionische
  Greifer-Generation<br /></strong>Im Sommer 2023 wurde eine neue,
  nochmals leichtere Greifer-Generation eingeführt. Dafür wurde das
  vorherige Greiferkonzept analysiert und topologisch optimiert – die
  Geburtsstunde für den bionischen Roboter-Greifer. Dieser kombiniert
  die Dachschale aus dem LSP-Drucker mit SLS-Saugern und einer bionisch
  optimierten Tragstuktur. Für diese wird im Sandguss eine Form mit
  gedruckten Kernen genutzt, mit der die filigran wirkende
  Aluminium-Struktur gegossen wird. Der neue Greifer spart im Vergleich
  zum Vorgänger weitere 25 Prozent Gewicht ein, dadurch kann der
  komplette Herstellungsprozess eines CFK-Dachs für den BMW M3 mit nur
  noch einem statt zuvor drei Robotern realisiert werden. Mittlerweile
  kommen im BMW Group Werk Landshut für alle CFK-Dächer Doppel-Greifer
  zum Einsatz, die mittels 3D-Druck individuell intern hergestellt wurden.<br />
  <br />
  <strong>Neue mittels 3D-Druck erstellte Greifer auch im
  Karosserie-Rohbau<br /></strong>Auch im Karosserie-Rohbau setzt die
  BMW Group bereits auf mit Hilfe von 3D-Druck erstellte Greifer,
  beispielsweise im LSP-Verfahren gedruckte Greifer zum Handling von
  Türen im BMW Group Werk Regensburg. „Durch den Einsatz einer
  optimierten Tragstruktur aus dem 3D-Druck konnten wir beim Handling
  von Türelementen im Werk Regensburg die Steifigkeit des Greifers
  erhöhen und dabei gleichzeitig das Gewicht reduzieren. In
  Folgeprojekten können dadurch Roboter mit geringer Traglast zum
  Einsatz gebracht werden, was zur Kostenreduzierung beiträgt,“ erklärt
  Florian Riebel, Leiter der Türen- und Klappenproduktion in Regensburg.<br />
  <br />Im BMW Group Werk München geht das Unternehmen jetzt noch einen
  Schritt weiter. Seit neustem werden im Stammwerk erste Exemplare eines
  bionischen Roboter-Greifers genutzt, der die komplette Bodengruppe
  eines BMW i4 fassen und bewegen kann. Für den Greifer der Bodengruppe
  entsteht per 3D-Druck eine Sandgussform, die mit flüssigem Aluminium
  gefüllt wird. Der Träger ist in Bezug auf sein Gewicht und seine
  maximale Traglast optimiert und wiegt mit allen zusätzlichen
  Anbauelementen lediglich 110 Kilogramm. Damit ist er rund 30 Prozent
  leichter als das vorherige, konventionelle Modell. Die Herstellung mit
  Sandguss und Aluminium bietet die Möglichkeit, auch lastoptimierte
  filigrane Strukturen darstellen zu können. Das bringt eine maximale
  Gewichtsreduzierung und ermöglicht so mittelfristig den Einsatz
  kleinerer und leichterer Schwerlastroboter, die weniger Energie
  benötigen und damit die CO<sub>2</sub>‑Emissionen reduzieren. Markus
  Lehmann, Leiter Anlagentechnik und  Robotik im BMW Group Werk München
  ordnet ein: „Im Werk München bauen wir den Einsatz von additiv
  gefertigten Produktionshilfsmitteln kontinuierlich weiter aus. Im
  Bereich der Greifer- und Handlingssysteme nutzen wir den 3D-Druck, um
  unsere etablierten Greifer mit individuellen, gedruckten Anbauelemente
  auszustatten und ersetzten bereits komplette Greifersysteme durch
  hochintegrierte und gewichtsoptimierte Tragstrukturen. Beim Handling
  der kompletten BMW i4 Bodengruppe konnten wir so das Gewicht um 30
  Prozent, für den kompletten Greifer um über 50 kg, verringern und
  entsprechend die Lebensdauer unserer Anlagen verlängern.“<br />
  <br />
  <strong>Einsatz innovativer Softwarelösungen im Additive
  Manufacturing<br /></strong>Die Auslegung und Berechung von filigranen
  und bionischen Strukturen erfolgt mit Hilfe von speziellen,
  generischen Softewaretools, zum Beispiel mit Synera. In diese
  Software, die ehemals Elise hieß, hatte BMW iVentures strategisch
  investiert. Synera ermöglicht eine schnelle und effiziente Optimierung
  und findet mittlerweile in vielen Entwicklungsbereichen der BMW Group
  Anwendung. Speziell im 3D-Druck lohnt sich der Einsatz der Software,
  da die in ihrer Topologie optimierten, bionischen Strukturen durch den
  hohen Freiheitsgrad des 3D-Druck annähernd eins zu eins gedruckt
  werden können. Damit kann das volle Leichtbaupotential ausgenutzt
  werden. Im Additive Manufacturing Campus der BMW Group vergleicht ein
  Team von Design- und Konstruktionsspezialisten, die verschiedensten
  Softwarelösungen und nutzt diese für die Auslegung von Komponenten.
  Das Know-how zum 3D Druck wird vom Additive Manufacturing Campus
  unternehmensweit geschult. Im vorliegenden Anwendungsfall der
  Greifer-Auslegung wurden spezielle Workflows entwickelt und
  eingesetzt, die die Berechnung und Konstruktion der Tragstruktur
  weitestgehend automatisiert und damit schnell und effizient durchführen.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Locations,Research &amp; Development,Production,Production Plants,Landshut,Regensburg]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/debb872d-d5e6-41a0-9411-3ef276d31086/500_P90551172_highRes_3d-printed-robot-gri.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/debb872d-d5e6-41a0-9411-3ef276d31086/500_P90551172_highRes_3d-printed-robot-gri.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/debb872d-d5e6-41a0-9411-3ef276d31086/P90551172_highRes_3d-printed-robot-gri.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90551172_highRes_3d-printed-robot-gri.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Strom statt Gas: Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut setzt auf ressourcenschonende Elektroheizstationen für Aluminiumschmelze</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/strom-statt-gas-leichtmetallgiesserei-des-bmw-group-werks-landshut-setzt-auf-ressourcenschonende-elektroheizstationen-fuer-aluminiumschmelze/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/strom-statt-gas-leichtmetallgiesserei-des-bmw-group-werks-landshut-setzt-auf-ressourcenschonende-elektroheizstationen-fuer-aluminiumschmelze/</guid><pp:caseid>791290</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Einsparung von jährlich rund 60 Tonnen CO2 pro Heizstation durch elektrisch betriebene Heizstationen +++ Standortleiter Dr. Stefan Kasperowski: „Energieeffizient und wirtschaftlich zugleich.“]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>+++ Einsparung von jährlich rund 60 Tonnen CO2 pro Heizstation
    durch elektrisch betriebene Heizstationen</strong></p>
<p>
  <strong>+++ Standortleiter Dr. Stefan Kasperowski: „Energieeffizient
    und wirtschaftlich zugleich.“</strong></p>
<p>
  <strong>Landshut.</strong> Das BMW Group Werk Landshut überzeugt
  weiter in punkto Nachhaltigkeit: In der Leichtmetallgießerei, dem
  größten Produktionsbereich des Werks, sind seit kurzem in einem
  Pilotbetrieb erstmals mit Strom betriebene Heizstationen für die
  Aluminiumschmelze im Einsatz. So erhöht das Werk weiter die
  Energieeffizienz und senkt den Ressourcenverbrauch. Bislang wurden die
  Heizstationen in der gesamten Gießerei mit Gas betrieben. Nach der
  erfolgreichen Testphase sollen sie nun sukzessive flächendeckend durch
  elektrisch betriebene Heizstationen ersetzt werden – pro Heizstation
  spart dies jährlich etwa 60 Tonnen CO2.</p>
<p>„Die Leichtmetallgießerei war und ist Pionier. Unsere innovativen
  Fertigungsverfahren sind nachhaltig und wurden mehrfach
  ausgezeichnet“, sagt Dr. Stefan Kasperowski, der Leiter des
  niederbayerischen Komponentenwerks. „Dass wir den Betrieb unserer
  Heizstationen nun von Gas- auf Elektrobetrieb umstellen, ist
  energieeffizient und wirtschaftlich zugleich.“</p>
<p>Die Leichtmetallgießerei ist die einzige Fertigungsstätte für
  Leichtmetallguss der BMW Group europaweit. Im vergangenen Jahr
  fertigten die knapp 1.600 Mitarbeiter der Leichtmetallgießerei des BMW
  Group Werks Landshut rund 3,1 Millionen Gusskomponenten mit einem
  Gesamtgewicht von 67.000 Tonnen. Zum Produktionsumfang zählen
  Motorkomponenten wie Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse, Komponenten für
  elektrische Antriebe ebenso wie großflächige Strukturbauteile für die Fahrzeugkarosserie.</p>
<p>Das für die Bauteile verwendete Aluminium wird teilweise flüssig,
  teilweise als Festmaterial in Form von so genannten Masseln – also
  Aluminiumbarren – im BMW Group Werk Landshut angeliefert. Das
  Aluminium wird dann zunächst in der hauseigenen Schmelzerei in
  Gießöfen auf Temperatur gebracht, bevor es im Anschluss bei rund 750
  Grad Celsius in der Gießerei vergossen wird.</p>
<p>Von der Schmelzerei wird das Aluminium via Gabelstapler in
  Transportpfannen zu den einzelnen Gießstationen befördert. Damit das
  mehrere hundert Grad heiße Leichtmetall auf dem Weg zur Verarbeitung
  nicht zu schnell abkühlt, müssen die Transportpfannen auf 600 bis 700
  Grad Celsius vorgewärmt werden. Hierfür kamen bis dato
  industrieübliche Gasbrenner zum Einsatz.</p>
<p>Das soll nun Vergangenheit sein: Künftig werden die Keramikheizstäbe
  mittels Strom erwärmt, so dass sie zu glühen beginnen – und Wärme
  abstrahlen. Die so erzeugte Hitze wird durch eine Abdeckung in der
  Pfanne eingeschlossen und bleibt dadurch zu 95 Prozent erhalten. Des
  Weiteren ist kein Absaugen mehr nötig, was ebenfalls Energie spart.</p>
<p>
  <strong>Die Leichtmetallgießerei – ein Pionier in Sachen Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Die Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut ist ein Pionier
  in Sachen Nachhaltigkeit. „Im Jahr 2010 waren wir weltweit die erste
  emissionsfreie Gießerei, die mit formgebenden Sandkernen arbeitete.
  Durch die Verwendung anorganischer Bindemittel konnten wir schon
  damals die Emissionen aus Verbrennungsrückständen um 98 Prozent
  reduzieren. Seither haben wir zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
  Zuletzt wurden wir 2019 von der Aluminium Stewardship Initiative
  (ASI), einer internationalen Organisation von Umwelt- und
  Industrieverbänden, für den nachhaltigen Einsatz von Aluminium
  zertifiziert. Seit 2021 verwenden wir Aluminium, für dessen
  Herstellung Strom aus Sonnenenergie zum Einsatz kommt. Wir freuen uns,
  dass wir bisher deutliche Beiträge zur Reduzierung der CO2-Emissionen
  leisten konnten“, so Kasperowski. </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Das BMW Group Werk Landshut<br /></strong>Im BMW Group Werk
  Landshut produzieren rund 3.500 Mitarbeiter Motor-, Fahrwerks- und
  Karosseriestrukturkomponenten aus Leichtmetallguss,
  Kunststoffkomponenten für das Fahrzeugexterieur, Karosseriekomponenten
  aus Carbon, Cockpit- und Ausstattungsumfänge, Komponenten für
  elektrische Antriebssysteme, Sondermotoren sowie Gelenkwellen. Das
  Werk Landshut ist das weltweit größte Komponentenwerk der BMW Group
  und liefert Bauteile an alle Fahrzeug- und Motorenwerke der BMW Group
  weltweit – und damit für nahezu jeden BMW, MINI, Rolls-Royce sowie für
  BMW Motorrad. Das BMW Group Werk Landshut steht für eine von
  Digitalisierung geprägte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete
  Komponentenfertigung sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit
  Ressourcen.<br />Mit zukunftsorientierten Technologien spielt das BMW
  Group Werk Landshut die Rolle eines Innovationstreibers in der
  technologischen Transformation der Automobilbranche und deren
  Zulieferindustrie. Im Leichtbau- und Technologiezentrum (LuTZ), das
  dem Werk unmittelbar angeschlossen ist, treiben Spezialisten
  verschiedenster Fachrichtungen die nachhaltige Entwicklung zukünftiger
  Fahrzeugmodelle aktiv mit voran. Sie sind frühzeitig in die
  Entwicklungsprozesse neuer Fahrzeuge eingebunden. In der Region
  Landshut und Niederbayern ist das BMW Group Werk Landshut ein sozial
  verantwortungsvoller, innovativer und attraktiver Arbeitgeber.<br />
  <a href="http://www.bmw-werk-landshut.de">www.bmw-werk-landshut.de</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Locations,Research &amp; Development,Production,Sustainability,Production Plants,Landshut]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 May 2022 06:55:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 31 May 2022 06:55:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/0f663623-48ef-4a49-9d49-d8142c6aa53a/500_P90466285_highRes_bmw-group-plant-land.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/0f663623-48ef-4a49-9d49-d8142c6aa53a/500_P90466285_highRes_bmw-group-plant-land.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/0f663623-48ef-4a49-9d49-d8142c6aa53a/P90466285_highRes_bmw-group-plant-land.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90466285_highRes_bmw-group-plant-land.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>BMW Group Werke Dingolfing und Landshut feiern Meilenstein der Elektromobilität.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-werke-dingolfing-und-landshut-feiern-meilenstein-der-elektromobilitaet/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-werke-dingolfing-und-landshut-feiern-meilenstein-der-elektromobilitaet/</guid><pp:caseid>791127</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ 200.000 BMW i3 produziert +++ Elektroantrieb und innovativer Leichtbau aus Niederbayern +++ Standorte treiben Elektrifizierung weiter voran +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>Landshut / Dingolfing. </strong>Im BMW Group Werk Leipzig ist
  gestern der bereits 200.000ste BMW i3 vom Band gelaufen. Die
  Elektroantriebs- und Leichtbautechnologie für das weltweit
  meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment stammt dabei
  aus Niederbayern. Als Kompetenzzentren für E-Antriebsproduktion und
  innovativen Leichtbau liefern die BMW Group Werke in Dingolfing und
  Landshut zentrale Komponenten nach Leipzig. Während der
  Hochvoltspeicher, das E-Getriebe sowie das Aluminium-Chassis aus
  Dingolfing kommen, steuert Landshut den Elektromotor, das Cockpit
  sowie Strukturbauteile aus Leichtmetall bei.</p>
<p>
  <strong>
    <br />Ausbau langjähriger Expertise im Bereich Elektromobilität</strong></p>
<p>Vor sieben Jahren legte der BMW i3 den Grundstein für Elektro- und
  emissionsfreie Mobilität bei der BMW Group. Seitdem laufen in
  Dingolfing im Serienbetrieb die Hochvoltspeicher für das Modell vom
  Band. Über Jahre hinweg hat sich das Werk zudem zum Kompetenzzentrum
  für E-Antriebsproduktion entwickelt: Inhouse werden hier auf acht
  Produktionslinien hochintegrierte E-Antriebskomponenten, also
  Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren für elektrifizierte
  Fahrzeuge hergestellt. In den kommenden Jahren wird die
  Produktionskapazität noch weiter deutlich erhöht. Von ursprünglich
  8.000 Quadratmetern im Jahr 2015 wird sich die Produktionsfläche des
  Kompetenzzentrums E-Antriebsproduktion auf 80.000 Quadratmeter
  verzehnfachen. Schon 2022 werden allein in Dingolfing E-Antriebe für
  über eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden.</p>
<p>„Ich freue mich sehr über 200.000 produzierte BMW i3, deren
  Erfolgsgeschichte wir mit Komponenten aus Dingolfing maßgeblich
  mitgeschrieben haben“, sagt Werkleiter Christoph Schröder. „Der BMW i3
  ist ein echter Wegbereiter, auf dem zahlreiche Innovationen basieren.
  An diese Pionierleistung wollen wir mit dem BMW iNEXT, der im
  kommenden Jahr bei uns in Dingolfing anlaufen wird, anknüpfen“, so
  Schröder weiter.</p>
<p>
  <strong>
    <br />Hauseigene Komponentenfertigung unterstützt Transformation</strong></p>
<p>Mit dem 200.000sten BMW i3 gab es auch im BMW Group Werk Landshut ein
  Produktionsjubiläum zu feiern. Schließlich sorgt im BMW i3 seit jeher
  ein Elektromotor aus dem niederbayerischen Komponentenwerk für
  dynamischen Vortrieb. Seit 2019 wird am Standort Landshut zudem der
  Antrieb für den Elektroflitzer MINI SE gefertigt.</p>
<p>„Wir sind stolz, einen so wichtigen Beitrag zur technologischen
  Transformation unserer Branche zu leisten“, sagt Dr. Stefan
  Kasperowski, Leiter des BMW Group Werks Landshut. „Auch für den BMW
  iNEXT werden wir als innovativer Technologie-Hub des Unternehmens
  zahlreiche Komponenten beisteuern.“</p>
<p> </p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:</p>
<p>
  <strong>Michael Ebner</strong>
  <br />
  <strong>BMW Group </strong>
  <strong>
    <br /></strong>
  <strong>Konzernkommunikation und Politik</strong>
  <br />
  <strong>Leiter Kommunikation Österreich</strong>
  <strong>
    <br /></strong>
  <br />
  <strong>BMW Austria GmbH</strong>
  <br />Siegfried-Marcus-Strasse 24<br />5020 Salzburg<br />Tel. +43 662
  8383 9100</p>
<p>
  <strong>BMW Motoren GmbH<br /></strong>Hinterbergerstrasse 2<strong>
    <br /></strong>4400 Steyr<br />Tel. +43 7252 888 2345<br />mail: <a href="mailto:michael.ebner@bmwgroup.at">michael.ebner@bmwgroup.at</a><strong> </strong></p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Die BMW Group</strong></p>
<p>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
  Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
  Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
  Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst
  31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen
  verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über
  140 Ländern.</p>
<p>Im Jahr 2019 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr
  als 2,5 Mio. Automobilen und über 175.000 Motorrädern. Das Ergebnis
  vor Steuern im Geschäftsjahr 2019 belief sich auf 7,118 Mrd. €, der
  Umsatz auf 104,210 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte das
  Unternehmen weltweit 126.016 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
  die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
  Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
  gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
  ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
  Strategie verankert.</p>
<p>
  <br />
  <a href="http://www.bmwgroup.com">www.bmwgroup.com</a></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/BMWGroup">http://www.facebook.com/BMWGroup</a></p>
<p>Twitter: <a href="http://twitter.com/BMWGroup">http://twitter.com/BMWGroup</a></p>
<p>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/BMWGroupView">http://www.youtube.com/BMWGroupView</a></p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bmwgroup">https://www.instagram.com/bmwgroup</a></p>
<p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/bmw-group/">https://www.linkedin.com/company/bmw-group/</a></p>
<p> </p><div class="co2emission"><div class="co2emission-headline">CO2-Emissionen & Verbrauch.</div><div class="co2emission-text"><p>Kraftstoffverbrauch BMW i3 kombiniert: 0,0 l/100 km; Stromverbrauch
  kombiniert: 13,1 kWh/100 km; CO<sub>2</sub>-Emissionen kombiniert: 0 g/km</p>
<p>Die angegebenen Verbrauchs- und CO<sub>2</sub>-Angaben wurden nach
  dem vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO
  (EG) Nr. 692/2008 (in der jeweils gültigen Fassung) ermittelt. Die
  Werte wurden bereits auf Basis des in den einschlägigen
  europarechtlichen Rechtsgrundlagen vorgesehenen neuen WLTP-Zyklus
  ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet.</p>
<p>Bei diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und
  anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den
  CO<sub>2</sub>-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen
  Werte gelten. Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in
  Basisausstattung und können Sonderausstattungen diese Werte erhöhen.
  Die Spannen berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und
  Reifengröße. Die Angaben beziehen sich daher nicht auf das konkrete
  Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen
  allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Die
  CO<sub>2</sub>-Effizienzangaben ergeben sich aus der Richtlinie
  1999/94/EG sowie dem Pkw-VIG und verwenden die Verbrauchs- und
  CO<sub>2</sub>-Werte des NEFZ zur Einstufung.</p>
<p>Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den
  offiziellen spezifischen CO<sub>2</sub>-Emissionen neuer
  Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch,
  die CO<sub>2</sub>-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
  Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und
  bei <a href="https://www.dat.de/co2">https://www.dat.de/co2</a>/
  unentgeltlich erhältlich ist. Darüber hinaus können weitere Details
  zum konkreten Fahrzeug der beim Händler aufliegenden Typengenehmigung
  entnommen werden.</p></div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Michael Ebner<br>Tel: +43-662-8383-9100<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:michael.ebner@bmwgroup.com">michael.ebner@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,i3,I01,Dingolfing,Landshut,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Oct 2020 13:24:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 16 Oct 2020 13:24:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/2adb5a1e-aff3-488e-9ba9-2c7c6bf00c89/500_P90128025_highRes_bmw-i3-production-bm.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/2adb5a1e-aff3-488e-9ba9-2c7c6bf00c89/500_P90128025_highRes_bmw-i3-production-bm.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/2adb5a1e-aff3-488e-9ba9-2c7c6bf00c89/P90128025_highRes_bmw-i3-production-bm.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90128025_highRes_bmw-i3-production-bm.jpg]]></pp:imageTitle></item></channel>
                    </rss>