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                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Österreich]]></title>
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                    <language>de-at</language>
                    <lastBuildDate>Thu, 22 Oct 2026 20:06:38 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 07:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Effizient, nachhaltig, digital: Das neue BMW Group Werk Debrecen startet Ende Oktober mit der Serienproduktion des BMW iX3</title>
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  <strong>Debrecen.</strong> Die BMW Group ist auf der Zielgeraden für
  den Anlauf des ersten Modells der Neuen Klasse. Ende Oktober startet
  die Serienproduktion des neuen BMW iX3 im ebenfalls neuen BMW Group
  Werk Debrecen, Ungarn. Damit geht der jüngste und gleichzeitig
  innovativste Produktionsstandort des weltweiten Produktionsnetzwerks
  offiziell in Betrieb.</p>
<p>„Mit dem Start der Serienproduktion des BMW iX3 beginnt eine neue Ära
  der Automobilproduktion. Unser neues Werk in Debrecen haben wir
  vollständig nach unserem iFACTORY Zielbild geplant und aufgebaut. Von
  Beginn an digital bietet das Werk eine neue Dimension von effizienter
  Produktion und verzichtet dabei auf fossile Brennstoffe“, so Milan
  Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG.</p>
<p>Die BMW iFACTORY steht für ein strategisches Zielbild der Produktion
  mit schlanken und effizienten Strukturen, einem verantwortungsvollen
  Umgang mit Ressourcen, dem wirtschaftlichen Einsatz modernster,
  digitaler Innovationen sowie dem Fokus auf die Mitarbeitenden. Für
  viele innovative Systeme und Verfahren im Werk Debrecen hat die BMW
  Group Patente neu angemeldet.</p>
<p>„Wir haben uns der Herausforderung gestellt, in einem komplett neuen
  Werk gleich zum Anlauf auch ein komplett neues Fahrzeug zu bauen – und
  das so lean und effizient wie möglich. Wir haben Prozesse vereinfacht,
  Komplexität reduziert, jeden einzelnen Arbeitsschritt digital
  abgesichert und das Know‑how in unserem weltweiten Netzwerk konsequent
  genutzt. Dieses Werk ist das Ergebnis: effizient in der Produktion,
  innovativ in den Prozessen und flexibel bei der Integration weiterer
  Modelle“, sagt Hans-Peter Kemser, Leiter BMW Group Werk Debrecen.</p>
<p>Wie bei jedem Anlauf eines neuen Modells werden die Kapazitäten nach
  dem Produktionsstart sukzessive hochgefahren, so auch beim neuen BMW
  iX3. Als Speerspitze der Neuen Klasse bietet er die aktuellen Design-
  und Technologie-Innovationen, die in Zukunft das gesamte
  Modellprogramm der Marke prägen werden. Bis Ende 2027 werden die
  Technologien der Neuen Klasse in 40 neue Modelle und Modellupdates integriert.</p>
<p>
  <strong>Von der Virtuellen Fabrik in die Realität</strong></p>
<p>In den Technologien des neuen BMW Group Werk Debrecen sind die
  Grundsätze der BMW iFACTORY vollumfänglich umgesetzt. So wurde das
  Werk Debrecen von Anfang an digital geplant und aufgebaut. Bereits im
  März 2023 feierte es in der Virtuellen Fabrik der BMW Group seinen
  virtuellen Produktionsanlauf. Sämtliche Abläufe konnten so bereits
  vorab virtuell getestet werden, die Produktionslinien in den Gebäuden
  wurden anschließend exakt wie im digitalen Zwilling installiert.</p>
<p>
  <strong>O</strong>
  <strong>ptimale Abläufe in allen Technologien des Werks</strong></p>
<p>Der optimale Wertstrom und effiziente Anlagen im
  <strong>Presswerk</strong> ermöglichen eine nachweislich hohe
  Produktivität. Dabei folgt die BMW Group der bewährten Strategie, im
  weltweiten Netzwerk gleiche Werkzeuge und Pressen einzusetzen. So
  können innerhalb des Netzwerks Kapazitäten optimal genutzt werden,
  indem Presswerkzeuge an verschiedenen Standorten eingesetzt und
  Mitarbeiter innerhalb des Netzwerks geschult werden.</p>
<p>Der <strong>Karosseriebau</strong> profitiert in besonderem Maße von
  der digitalen Planung und Absicherung vorab. Um einen idealen
  Wertstrom zu definieren und jeden der knapp 1.000 Roboter an seinem
  optimalen Standort zu verorten, wurden die Prozesse in allen Details
  vorab digital simuliert.</p>
<p>Die enge Zusammenarbeit der Teams aus Entwicklung und Produktion von
  Anfang an führte zu einer hohen Effizienz in der Produktion und einem
  bestmöglichen Kundennutzen. So konnte die Anzahl von Fügeverfahren
  deutlich reduziert und damit die Komplexität vereinfacht werden.
  Bereits in der Entwicklung mitgedachte Konstruktionsmerkmale finden
  sich auch in Details der Neuen Klasse wieder, wie beispielsweise die
  nicht sichtbare Türdichtung. Das Fenster ist optisch direkt mit der
  Tür verbunden und sorgt so für einen einzigartigen Look. Die
  Maximierung des für die Batterie verfügbaren Platzes – und damit der
  Größe und Leistung der Batterie – in der Karosseriestruktur kommt
  ebenfalls den Kunden direkt zugute.</p>
<p>Die <strong>Lackiererei</strong> im BMW Group Werk Debrecen ist der
  zentrale Faktor für eine <strong>deutliche Reduktion des
    CO<sub>2</sub>e-Footprints des BMW iX3</strong>. In der Produktion
  des neuen BMW iX3 werden in Summe rund 80kg CO₂e (Scope 1/2
  Emissionen) emittiert, darin eingerechnet die CO₂e-Emissionen aus dem
  Werk Debrecen sowie der Hausteilefertigung an anderen BMW Group
  Standorten wie beispielsweise von Komponenten in Landshut. Dies
  entspricht einer <strong>Reduzierung von ca. zwei Dritteln im
    Vergleich zur Produktion von bisherigen BMW Derivaten.
  </strong>Betrachtet man allein die Werte für das Werk Debrecen,
    <strong>reduzieren sich die CO₂e-Emissionen des Werks Debrecen für
    die Fertigung eines Fahrzeugs inklusive Hochvoltbatterie um
  ca. 90 Prozent</strong> auf rund 34 kg CO₂e (bei Vollauslastung und im
  Vergleich zu anderen BMW Group Standorten).</p>
<p>Üblicherweise werden Lackierereien mit Gas betrieben, um die
  benötigten hohen Temperaturen von bis zu 180 Grad Celsius zu
  erreichen. Als erstes Automobilwerk der BMW Group wird das Werk
  Debrecen <strong>im Normalbetrieb ausschließlich mit Strom aus
    erneuerbaren Energiequellen</strong> versorgt, also ohne den Einsatz
  fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas. Durch den hohen Energiebedarf
  hat die Lackiererei auch den größten Anteil daran, dass das Werk
  Debrecen deutlich weniger CO<sub>2</sub>e emittiert. Allein in der
  Lackiererei sorgt der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen
  dafür, die Emissionen jährlich um bis zu 12.000 Tonnen CO<sub>2</sub>e
  zu reduzieren. Rund ein Viertel des jährlichen Bedarfs an Strom wird
  aus der 50 Hektar großen <strong>Photovoltaik-Anlage</strong> auf dem
  Werksgelände bezogen. Überschüssige Solarenergie, die beispielsweise
  an arbeitsfreien Tagen entsteht, wird in einem 1.800 m³ großen
    <strong>thermischen Speicher</strong> mit 130 MWh gepuffert.</p>
<p>Zusätzlich kommt in der Lackiererei ein System zur
  <strong>Energierückgewinnung</strong> zum Einsatz. Das sogenannte
  „Heat Grid“ wurde in der Planung der neuen Lackiererei erfolgreich
  umgesetzt und erzielt eine zusätzliche Energieeinsparung von bis zu
  zehn Prozent. Das innovative Konzept kombiniert mehrere Maßnahmen zur
  effizienten Energierückgewinnung aus der Druckluftversorgung, den
  Trocknungsöfen sowie den Kälteanlagen. Die Abwärme wird dann genutzt,
  um den Wasserkreislauf vorzuheizen. Dazu kommt ein <strong>thermischer
  Speicher</strong> mit einem Volumen von 1.800 m³ Wasser und einer
  Kapazität von 130 MWh. Er dient dazu, überschüssige Energie der
  Photovoltaikanlage aus Schwachlastzeiten zur Abdeckung von
  Leistungsspitzen in Form von Wärme zu speichern.</p>
<p>Die vollständige Digitalisierung der Produktionsprozesse sorgt auch
  in der <strong>Montage</strong> für eine Effizienzsteigerung. Die von
  der BMW Group selbstentwickelte IT-Plattform AIQX (Artificial
  Intelligence Quality Next) ist ein zentraler Bestandteil der BMW
  iFACTORY. AIQX automatisiert Qualitätsprozesse mit Hilfe von
  Kamerasystemen und Sensoren im Bandablauf. KI wertet die Daten aus und
  gibt in Echtzeit Rückmeldung an die Mitarbeiter am Band. Künftig
  werden auch die Fahrzeuge in der Produktionslinie aktive, vernetzte
  Teilnehmer des industriellen IoT (Internet of Things) Ökosystems. Sie
  vollziehen Selbstanalysen, interagieren in Echtzeit mit Mitarbeitenden
  im Werk und teilen sowie dokumentieren relevante Meldungen
  automatisch. Hierfür werden unter anderem die im Fahrzeug verbauten
  Kameras und IT-Systeme genutzt. Bereits jetzt sind Anlagen und
  Werkzeuge, Bauteile sowie jeder BMW in der Montage digital an das BMW
  Produktionssystem angebunden.</p>
<p>Die „Fingerstruktur“ des Gebäudes, eine optimierte Version des BMW
  Group Werks in Leipzig, ermöglicht es, 80 Prozent der Teile direkt an
  den richtigen Montageort am Band zu liefern. Weitere Vorteile für die
  rein-elektrische Inhouse-<strong>Logistik</strong> bieten autonome
  Routenzüge, die die Batterien aus der Hochvoltbatteriefertigung direkt
  zum Einbauort liefern, oder Smart Transport Robots, die kleinere
  Bauteile autonom ans Band bringen. Durch die Vernetzung sämtlicher
  internen und externen Datenbanken erreicht die gesamte Logistik eine
  noch nie dagewesene digitale Tiefe, zahlreiche ineinandergreifende
  manuelle Analyseprozesse werden so automatisiert. Informationen stehen
  damit jederzeit auf „Knopfdruck“ strukturiert und ausgewertet zur Verfügung.</p>
<p>Für die neue, inhouse entwickelte <strong>Hochvoltbatterie</strong>
  hat die BMW Group intelligente Produktionsprozesse geschaffen. Das
  Werk Debrecen fertigt die Hochvoltbatterien der Gen6 als erstes von
  weltweit fünf Werken in Serie. Zuvor wurden die Produktionsprozesse in
  den Pilotwerken entwickelt und getestet. Eine wichtige Rolle beim
  Hochlauf spielen auch hier künstliche Intelligenz, Data Analytics und
  der kontinuierliche Austausch im Produktionsnetzwerk. Digitale
  Zwillinge der Produktion und umfassende KI‑Datenbanken dienen der
  Optimierung der Prozesse und der Schulung von Mitarbeitenden. Den
  konsequenten Null-Fehler-Ansatz ermöglichen lückenlose
  Inline-Qualitätsprüfungen sowie eine 100 Prozent
  End-of-Line-Kontrolle. Nach dem Grundsatz „Local for Local“ ist die
  Hochvoltbatterie-Montage direkt auf dem Werksgelände angesiedelt. Die
  Produktion profitiert so von Infrastrukturvorteilen und kurzen Wegen.</p>
<p>
  <strong>Das Beste vom Besten: Werk Debrecen profitiert von Expertise
    aller weltweiten Produktionsstandorte</strong></p>
<p>Als erster Produktionsstandort im Netzwerk des Unternehmens hat das
  BMW Group Werk Debrecen kein eigenes Leitwerk, an dem es sich
  orientiert, sondern vereint stattdessen als Netzwerk-Werk das jeweils
  Beste aus verschiedenen Standorten weltweit. Ein wesentlicher Vorteil
  besteht darin, dass die derzeit über 2.000
  <strong>Mitarbeitenden</strong> des Werks im Netzwerk ausgebildet
  werden können. Dadurch wird das Know-how von Mitarbeitenden an
  verschiedenen Standorten, wie beispielsweise in China, Südafrika,
  Mexiko, USA und Deutschland an sie weitergegeben. Gleichzeitig
  profitieren die Mitarbeitenden aus dem globalen Netzwerk, indem sie in
  Debrecen ihr Wissen über Technologien teilen können und anschließend
  das Wissen zur Produktion der Neuen Klasse-Modelle an ihre Standorte
  zurückbringen. Dies schafft eine Win-Win-Situation für alle Werke.</p>
<p> </p>
<p>
  <strong>Eine Langfassung mit weiteren Details zu allen Technologien
    ist als PDF-Datei im Download-Bereich verfügbar.</strong></p><div class="co2emission"><div class="co2emission-headline">CO2-Emissionen & Verbrauch.</div><div class="co2emission-text"><p>WLTP Energieverbrauch kombiniert: 17,9 – 15,1 kWh/100 km; WLTP
  CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Klasse: A; WLTP Elektrische
  Reichweite: 679 - 805 km.</p></div></div><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Sustainability,iX3,Industry 4.0,Logistics,Debrecen,Digitalisation,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 07:19:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 17 Sep 2025 05:19:00 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>BMW Group Werk Debrecen startet Zielsprint: Mit der Inbetriebnahme der Montage setzt der Herzschlag des Werks ein</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-werk-debrecen-startet-zielsprint-mit-der-inbetriebnahme-der-montage-setzt-der-herzschlag-des-werks-ein-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-werk-debrecen-startet-zielsprint-mit-der-inbetriebnahme-der-montage-setzt-der-herzschlag-des-werks-ein-de-at/</guid><pp:caseid>791794</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[iFACTORY in voller Ausprägung: Neuer Standort in Ungarn übernimmt zahlreiche Innovationen aus dem globalen Produktionsnetzwerk +++ Spitzenreiter in der BMW Group Werken bei Just-in-Sequence-Anlieferung ans Band +++ Effiziente, ergonomische Montageabläufe durch starke Modularisierung, weniger unterschiedliche Verbindungselemente, ein vereinfachter Kabelbaum und innovative Cockpitmontage +++ Serienproduktion startet Ende 2025 mit dem neuen BMW iX3]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>Debrecen. </strong>Das zukünftige BMW Group Werk im
  ungarischen Debrecen geht in den Zielsprint: Mit der Inbetriebnahme
  der Montagelinie beginnt das Herz des Werks zu schlagen. Hier entsteht
  der Taktschlag für alle Technologien des Werks, hier arbeiten auch die
  meisten Mitarbeiter des Werks. Ein weiterer Meilenstein ist damit erreicht.</p>
<p>„Unsere hocheffiziente und ergonomische Montagelinie ist auf Anhieb
  ohne Probleme angelaufen“, sagt Hans-Peter Kemser, Leiter des BMW
  Group Werk Debrecen. „Geschafft haben wir das dank virtueller Planung
  und Tests sowie dem hervorragenden Zusammenspiel unserer neuen,
  hochmotivierten Mitarbeiter in Debrecen mit unseren Experten aus dem
  weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW Group.“</p>
<p>In der Montage werden die einzelnen Komponenten und Systeme in die
  lackierte Karosserie verbaut – am Ende rollt ein fahrbereites Auto vom
  Band. Die innovative Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse eröffnet
  dabei in der Montage ganz neue Möglichkeiten: Mehr Effizienz dank
  Modularisierung, weniger unterschiedlicher Verbindungselemente und
  einer vereinfachten Installation des Kabelbaums. Auch die innovative
  Cockpitmontage sorgt für mehr Geschwindigkeit.</p>
<p>Das BMW Group Werk Debrecen produziert bereits Erprobungsfahrzeuge
  des ersten Modells der Neuen Klasse: dem neuen BMW iX3.* Sukzessiv
  erfolgt damit der Hochlauf des neuen Werks in Richtung Serienfertigung.</p>
<p>
  <strong>Neue Klasse ermöglicht einfache, schnelle Montageprozesse</strong></p>
<p>Neuland für alle sind einige Besonderheiten der Neuen Klasse. Der
  Kabelbaum ist im Vergleich zu bisherigen Modellen in mehrere Teile
  gegliedert und damit leichter und ergonomischer verbaubar. Die zonale
  Kabelbaumarchitektur kommt mit 600 Metern weniger Kabeln aus und
  bringt ein Gewichtsersparnis von 30 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration.</p>
<p>Andererseits setzt man auf die Modularisierung von Bauteilen. Aus
  vielen kleinen Einzelteilen wird also eine Baugruppe. Auch die Varianz
  an Verbindungselementen ist bei der Neuen Klasse drastisch reduziert.
  Dadurch reduziert sich die Anzahl der unterschiedlichen Stecker,
  Schrauben und Klemmen. Das alles vereinfacht die Montage enorm. </p>
<p>Mit der Neuen Klasse lassen sich zudem diverse Qualitätschecks
  bereits digital am Band durchführen. Diese Vorgehensweise soll nach
  dem Ersteinsatz in Debrecen auch an weiteren Standorten umgesetzt
  werden. Nächster Einsatzort ist das Stammwerk München, das ab 2026 die
  Limousine der Neuen Klasse fertigen wird.</p>
<p>Für zusätzliche Geschwindigkeit im Werk Debrecen sorgt die innovative
  Cockpitmontage. Sie ist eine der kompaktesten im Produktionsnetzwerk
  der BMW Group, ermöglicht aber trotzdem volle Flexibilität und
  Vielfalt. Analog dem Werk Lydia in China befindet sich die
  Cockpit-Vormontage unmittelbar am Hauptband. Nach erfolgter Vormontage
  wird das Cockpit wenige Meter weiter direkt im Fahrzeug verbaut.</p>
<p>
  <strong>Montage in Debrecen übernimmt Innovationen bestehender Werke</strong></p>
<p>Bei der Planung des neuen Produktionsstandorts in Ungarn hat die BMW
  Group auf einen komplett virtuellen Aufbau gesetzt. Den Grundsätzen
  der BMW iFACTORY folgend wurde vielfach auf bewährte Standards und
  Hightech-Lösungen aus bestehenden Werken zurückgegriffen. So finden
  sich in Debrecen zum Beispiel in der Montage viele Ideen und erprobte
  Strukturen etwa aus dem chinesischen Werk Lydia oder dem Werk Leipzig.</p>
<p>
  <strong>Weiterentwicklung der Fingerstruktur aus Leipzig</strong></p>
<p>Dazu gehört die sogenannte Finger- oder Kammstruktur, die die BMW
  Group eigens für das 2005 eröffnete Werk in Leipzig entwickelt hatte.
  Diese Struktur ermöglicht den Transport von Zulieferteilen und
  vormontierten Modulen direkt an die Fertigungsbänder: In Debrecen kann
  dabei ein Rekordanteil von bis zu 80 Prozent Direktanlieferung
  erreicht werden, weil hier erstmals die Finger von beiden Seiten
  logistisch beliefert werden. Das ist die höchste Quote im
  Produktionsnetzwerk der BMW Group.<br />Die Fingerstruktur lässt auch
  spätere Erweiterungen und die Integration weiterer Montageschritte zu.
  – Flexibilität ist typisch für die Produktion der BMW Group.</p>
<p>
  <strong>Produktionsabläufe wie im Werk Lydia, China</strong></p>
<p>Für viele Strukturen und Abläufe in der Montage stand auch das Werk
  Lydia in China Pate. Das Werk Lydia wurde 2022 eröffnet und als erster
  BMW Group Standort von Anfang an vollständig in der virtuellen Welt
  geplant und simuliert. Die Halle für die Montagelinie und die
  komplette Förderanlage in Debrecen sind identisch aufgebaut. Die
  Technik war somit schnell verfügbar und ist bereits erprobt, was den
  Anlauf einer komplett neuen Produktion erleichtert.</p>
<p>Im neuen BMW Group Werk Debrecen startet Ende 2025 die
  Serienproduktion des neuen BMW iX3. Das ungarische Werk ist auf die
  Produktion von rein vollelektrischen Fahrzeugen ausgelegt. Wie bei
  jedem Anlauf eines neuen Modells und eines neuen Werks werden die
  Produktionskapazitäten nach dem Produktionsstart sukzessive
  hochfahren. Als erstes Automobilwerk der BMW Group wird das Werk in
  Debrecen im Normalbetrieb vollständig ohne den Einsatz von fossilen
  Energieträgern arbeiten.</p>
<p>
  <br />*Es handelt sich um ein Vorserienmodell, weshalb aktuell keine
  Verbrauchsangaben zum neuen BMW iX3 existieren.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,BMW i,iX3,Debrecen,Product,BMW]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 27 Mar 2025 16:00:00 +0000</pp:lastModified>
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