<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Österreich]]></title>
                    <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/</link>
                    <description></description>
                    <language>de-at</language>
                    <lastBuildDate>Sat, 17 Oct 2026 10:41:02 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:33:00 +0100</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[BMW Group Newsroom Österreich]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_3240.png</url>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Inbetriebnahme: BMW Group und Encory starten innovatives Direktrecycling zur Gewinnung von Batterierohstoffen</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/inbetriebnahme-bmw-group-und-encory-starten-innovatives-direktrecycling-zur-gewinnung-von-batterierohstoffen-de-at/</guid><pp:caseid>791832</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Mechanisches Verfahren ohne energieintensive Aufbereitung +++ Methode bei BMW Group entwickelt +++ Bayerische Batteriezellkompetenz und regionale Partner +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München/Salching.</strong> Das neue Kompetenzzentrum
  Batteriezellrecycling (Cell Recycling Competence Center; CRCC) hat im
  niederbayerischen Salching seinen Betrieb aufgenommen. Damit schreitet
  die Umsetzung des innovativen Direktrecyclings, einem
  Gemeinschaftsprojekt der BMW Group und der Encory GmbH, mit großen
  Schritten voran. Beim Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums setzen
  die BMW Group und Encory auf regionale Partner.</p>
<p>
  <strong>Innovatives Direktrecycling zur Wiederverwendung von Batterierohstoffen</strong></p>
<p>Beim Direktrecycling können Reststoffe aus der Batteriezellfertigung
  bis hin zu ganzen Batteriezellen mechanisch zerlegt werden. Die
  Rohstoffe werden nicht komplett in ihren Ursprungszustand zurück
  verwandelt, sondern „direkt“ in den Kreislauf der Zellfertigung
  zurückgegeben. Dadurch entfällt beim Direktrecycling die bisher
  übliche, energieintensive chemische oder thermische Aufbereitung.
  Diese Methode wurde von den Expertinnen und Experten der BMW Group
  entwickelt. Im neuen CRCC wird das Direktrecycling in einem größeren
  Maßstab aufgebaut und stufenweise angewendet, sodass nach der
  vollständigen Inbetriebnahme jährlich Batteriezellmaterial im
  mittleren zweistelligen Tonnenbereich recycelt werden kann. Die so
  gewonnenen Rohstoffe werden künftig direkt in der Pilotfertigung von
  Batteriezellen im hauseigenen Kompetenzzentrum für
  Batteriezellfertigung (CMCC) Parsdorf eingesetzt.</p>
<p>
  <strong>Direktrecycling: Methode mit Zukunft</strong></p>
<p>„Mit unserem Direktrecycling sind wir Vorreiter in der Industrie“,
  erklärt Markus Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW AG.
  „Diese Technologie hat ein großes Potential, die
  Batteriezellproduktion weiter zu optimieren.“ Denkbar wäre etwa eine
  Befähigung von Zellherstellern, um das Direktrecycling erstmals in der
  Serienproduktion einzusetzen.</p>
<p>
  <strong>Joint-Venture betreibt Kompetenzzentrum – geistiges Eigentum
    bei BMW Group</strong></p>
<p>Für das neue Kompetenzzentrum wird eine bestehende Halle im
  niederbayerischen Salching (Landkreis Straubing-Bogen) genutzt. Neben
  der Produktions- und Lagerfläche von etwa 2.100 m² verfügt das Gebäude
  über knapp 350 m² Büro- und Pausenräume sowie über
  Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Während das Kompetenzzentrum von
  der Encory GmbH aufgebaut und betrieben wird, liegt das geistige
  Eigentum des Recyclingverfahrens vollständig bei der BMW Group. Als
  Joint-Venture der BMW Group und der Interzero Group entwickelt und
  implementiert Encory Logistik- und Beratungslösungen unter anderem in
  den Bereichen Rückholung, Recycling und Wiederaufbereitung von
  Fahrzeugkomponenten. Beide Partner sind zu je 50 Prozent an dem
  Unternehmen beteiligt. Im neuen Kompetenzzentrum werden etwa 20
  Personen beschäftigt sein.</p>
<p>
  <strong>Starke Partner aus der Region</strong></p>
<p>Für den Aufbau und Betrieb des Kompetenzzentrums wurden neben einer
  schweizer Firma ausschließlich deutsche Firmen beauftragt. Knapp die
  Hälfte dieser Unternehmen hat ihren Sitz im Umkreis von 100 Kilometern
  um Salching.</p>
<p>
  <strong>Optimale Lage des neuen Kompetenzzentrums in Bayern</strong></p>
<p>Die BMW Group bündelt ihr Batteriezell-Knowhow in ihren
  Kompetenzzentren in München, Parsdorf und Salching. Im Battery Cell
  Competence Center (BCCC) im Münchner Norden werden mithilfe modernster
  Labore und Forschungseinrichtungen die Batteriezellen für zukünftige
  Generationen von Hochvoltbatterien entwickelt und in einer kleinen
  Zahl hergestellt. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird im
  Parsdorfer Cell Manufacturing Competence Center (CMCC) auf einer
  Pilotlinie in Richtung Serienprozess skaliert. Das Recycling der
  Überschüsse aus der Parsdorfer Pilotfertigung erfolgt im neuen Cell
  Recycling Competence Center (CRCC) in Salching. Die dort gewonnenen
  Rohstoffe werden dann wieder in der Zellproduktion eingesetzt. So
  bleiben die Wege zwischen allen Kompetenzzentren kurz und wertvolle
  Rohstoffe gehen nicht verloren. Damit markiert das CRCC nach BCCC und
  CMCC einen weiteren Schritt in der Batteriezellstrategie der BMW Group
  Richtung Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft bei der BMW Group</strong></p>
<p>Kreislaufwirtschaft ist für die BMW Group eines der zentralen Themen,
  um Mobilität ressourcenschonender zu gestalten. Der Ansatz basiert
  darauf, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu halten, damit
  Ressourcen langfristig und werterhaltend genutzt werden. Die BMW Group
  folgt dabei den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle. Vom
  Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und
  Wiederverwertung zielt alles darauf ab, dass Fahrzeuge am Ende ihrer
  Nutzungsphase als Rohstoffquelle zur Verfügung stehen. Die BMW Group
  unternimmt Schritte, um den Anteil recycelter Materialien zu erhöhen.
  Dafür führt die BMW Group ausgewählte Produktionsrückstände zum
  Materiallieferanten oder Materialaufbereiter zurück und ermöglicht
  damit deren Wiedergewinnung und Rückführung in einen neuen
  Produktionsprozess. So gehen bereits heute recycelte und
  wiederverwendete Materialien in die Fahrzeuge der BMW Group ein.
  Kreislaufwirtschaft erfordert dabei ein ganzheitliches Denken –
  ausgehend vom Produktdesign bis hin zum Recycling von Fahrzeugen. </p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Drive Technologies,Research &amp; Development,Production,Environment,Sustainability,Mobility of the future,Munich,Circular Economy,Innovation,Battery Cells]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:33:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 15 Dec 2025 07:33:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/92b17536-3bf1-44e3-be08-ea1f72cd5687/500_P90627272_highRes_innovative-direct-re.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/92b17536-3bf1-44e3-be08-ea1f72cd5687/500_P90627272_highRes_innovative-direct-re.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/92b17536-3bf1-44e3-be08-ea1f72cd5687/P90627272_highRes_innovative-direct-re.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90627272_highRes_innovative-direct-re.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Aus Alt mach Neu: Recycling als nächster Schritt zu mehr Kreislaufwirtschaft im BMW Group 3D-Druck.</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/aus-alt-mach-neu-recycling-als-naechster-schritt-zu-mehr-kreislaufwirtschaft-im-bmw-group-3d-druck-de-at/</guid><pp:caseid>791836</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Aus Altpulver und Bauteilen entsteht neues 3D-Druckmaterial +++ „Additive Manufacturing Campus“ liefert recyceltes Filament und Druck-Parameter als Paket an BMW Group Standorte +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group verwendet Kunststoffdraht
  (Filament) und Granulat aus 3D-Druck-Altpulver und Bauteilen, um
  daraus im 3D-Druck-Verfahren neue Bauteile zu produzieren. Das bei der
  Produktion von Tausenden von Bauteilen pro Jahr anfallende und bislang
  entsorgte Altpulver wird dabei ebenso wie geschredderte Altteile zu
  neuem Filament aufbereitet. Das Filament wird wie Draht auf Spulen
  aufgerollt, um daraus neue Teile, wie zum Beispiel
  Produktionshilfsmittel und Werkzeuge zu drucken. Dieses Filament kommt
  dabei im Additive Manufacturing Campus in Oberschleißheim sowie an
  verschiedenen Standorten des weltweiten Produktionsnetzwerks der BMW
  Group zum Einsatz. Neben einem Recycling-Filament für das Fused
  Filament Fabrication (FFF) Verfahren stellt der Campus auch ein
  recyceltes Granulat bereit, das in der Fused Granulate Fabrication
  (FGF) Technologie eingesetzt wird, um auch große Hilfsmittel
  herstellen zu können.<br />
  <br />„Ich bin von Beginn an in dieses Projekt involviert und freue
  mich sehr, dass wir von ersten Ideen und Versuchen auf Start-up-Ebene
  inzwischen so weit gekommen sind, mit recyceltem Filament
  hochbelastbare Bauteile in hohen Stückzahlen und an jedem gewünschten
  Produktionsstandort der BMW Group herstellen zu können. Es ist eine
  spannende Aufgabe, immer wieder neue Prozesse entwickeln und
  ausprobieren zu dürfen. Die Nutzung von Altpulver und ausgedienten
  3D-Druckbauteilen ist ein wichtiger Baustein für eine funktionierende
  und effiziente Kreislaufwirtschaft“, sagt Paul Victor Osswald,
  Projektleiter Vorentwicklung Kunststoff, der schon seit 2018 in die
  Entwicklung eingebunden ist.<br />
  <br />
  <strong>Erste Schritte bereits 2018 mit dem Innovationsprojekt
  “bottleUP”<br /></strong>Die ersten Grundlagen für den heutigen
  Kreislauf im 3D-Druck bei der BMW Group wurden bereits 2018 gelegt. Im
  Rahmen des BMW Start-up Accelerator beschäftigte sich das
  Innovationsprojekt „bottleUP“ damit, Druckmaterial für
  3D-Druckanwendungen durch Recycling von PET-Getränkeflaschen zu
  gewinnen. Ein Jahr später wurden pilothaft erste Industrieabfälle zu
  Filament recycelt und in 2021 druckte das Team um Paul Victor Osswald
  erfolgreich erste Halter und Produktionshilfsmittel aus dem eigenen
  Recycling-Filament. Inzwischen werden aus dem „Additive Manufacturing
  Campus“ in Oberschleißheim, wo die BMW Group die Produktion, Forschung
  und Weiterbildung im Bereich Additive Manufacturing unter einem Dach
  gebündelt hat, weltweit verschiedene Standorte im BMW Group
  Produktionsnetzwerk mit gedruckten Bauteilen beliefert. Pro Jahr
  lassen sich so bis zu 12 Tonnen Altpulver in Filament und Granulat
  recyceln und können anschließend erneut für die Herstellung von
  Produktionshilfsmitteln in den Werken sowie für
  Vorentwicklungsprojekte am Additive Manufacturing Campus verwendet
  werden. Der Einsatz dieser Komponenten reduziert Kosten, steigert die
  Effizienz der Prozesse sowie die Produktqualität und verbessert die
  Ergonomie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken.<br />
  <br />
  <strong>Additive Manufacturing Campus unterstützt Produktionsstandorte
    mit Komplettpaket aus Recycling-Filament, Druckparameter und
  Know-how<br /></strong>Der Additive Manufacturing Campus unterstützt
  im Sinne des Center-of-competence-Gedankens die kontinuierliche
  Verbreitung des selbst entwickelten Recycling-Filaments und die
  Befähigung der Standorte mit Know-how und Komplettlösungen. Zusammen
  mit den etablierten und erfahrenen 3D-Druckstandorten aus dem BMW
  Group Produktionswerken werden geeignete 3D-Drucker getestet und für
  die entsprechenden Modelle optimierte Druckparameter für das
  Recycling-Filament entwickelt und abgesichert. Dieses Paket aus
  Drucker-Empfehlungen, Recycling-Filament und erprobten
  Parametereinstellungen wird dann den weiteren Werken bereitgestellt.
  Dadurch können die Standorte effizient befähigt werden und schnell
  qualitativ hochwertige Druckergebnisse vor Ort erzielen. Weitere
  Unterstützung durch den Campus erfolgt beim Know-how-Aufbau in den
  Werken mit Trainings und Schulungsangeboten. Dieser bietet
  Basis-Trainings zu 3D-Druck, aber auch Expertenschulungen zum Thema
  Design for Additive Manufacturing oder Anwendungsschulungen für den
  Einsatz von Additive Manufacturing im Produktionsumfeld. Über die
  Standorte hinweg hat sich ein starkes Netzwerk entwickelt, das vom
  gemeinsamen Wissensaustausch und gegenseitiger Unterstützung
  profitiert und sich ständig weiterentwickelt.Im ungarischen Werk
  Debrecen befindet sich aktuell der nächste 3D-Druck-Bereich im Aufbau,
  der von den Erfahrungen im Netzwerk profitiert und zukünftig das neue
  Produktionswerk um die Neue Klasse unterstützt.<br />
  <br />
  <strong>3D-Druck in den BMW Group Produktionsstandorten als
  Erfolgsgarant<br /></strong>Der Aufbau und Betrieb von 3D-Druckern in
  jedem Produktionsnetzwerk der BMW Group ist ein Garant für den
  erfolgreichen Einsatz und der kontinuierlichen Verbreitung der
  3D-Druck-Technologie. Durch die schnelle Reaktionszeit vor Ort können
  Bauteile in wenigen Tagen, teilweise sogar in Stunden bereitgestellt
  werden. Dies ermöglicht kurze Iterationsschleifen und Optimierungen
  bis hin zur Vermeidung von Bandstillständen. Die Flexibilität und
  Designfreiheit des 3D-Drucks fördern kreative Ideen und Lösungen, die
  direkt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort entwickelt
  und umgesetzt werden können. Dieses Zusammenspiel der
  3D-Druck-Standorte in den Werken und dem Additive Manufacturing Campus
  treibt die Weiterentwicklung des Themas 3D-Druck kontinuierlich voran.
  So entstehen immer wieder neue Anwendungen und Optimierungen im BMW
  Group Produktionssystem.<br />
  <br />
  <strong>Gedruckte Bauteile für vielfältige Einsätze<br /></strong>Der
  Einsatz von 3D-Druck in den Produktionswerken der BMW Group nimmt
  kontinuierlich zu. Mittlerweile sind in jedem Werk der BMW Group
  Drucker vorhanden, mit denen jährlich mehrere hunderttausend Bauteile
  lokal gefertigt werden. Die Einsatzgebiete sind dabei vielfältig - von
  Ergonomie- und Arbeitsschutzlösungen für Mitarbeiter über
  Kratzerschutz, Montagehilfen und Sonderbetriebsmittel bis hin zu
  Lehren, Schablonen, Spezialwerkzeugen und Werkzeugorganisation. Auch
  Formnester, Vormontage-Aufnahmen und sogar komplette Greifer werden
  mithilfe des 3D-Drucks hergestellt.<br />
  <br />Die Beispiele für mit recyceltem Filament gedruckte Bauteile
  sind vielfältig.<br />
  <br />Exemplarisch entsteht per 3D-Druck im BMW Group Werk München ein
  spezifisches Bauteil, das bei der Hochzeit von Chassis und Karosserie
  zum Einsatz kommt. Das Bauteil stellt sicher, dass die Lenkstange an
  einer bestimmten Position temporär befestigt bleibt, damit diese
  kollisionsfrei durch die Öffnung in der Karosserie geführt werden
  kann. Das wiederverwendbare Umlaufteil wird hierfür kurz vor der
  Hochzeit im Fahrzeug verbaut und nach der Hochzeit wieder entfernt.<br />
  <br />Im BMW Motorrad Werk Berlin kommen für das Auftragen der Dekore
  auf den Motorradverkleidungsteilen 3D-gedruckte Auflageböcke zum
  Einsatz. Diese sind passgenau zu den Verkleidungsteilen gefertigt und
  besitzen Arretierungslaschen. Dadurch werden die Bauteile passgenau
  fixiert und ein Verrutschen während des Auftragens der Dekore verhindert.<br />
  <br />Immer wieder wird aus einer akuten Arbeitsplatzsituation eine
  Lösung entwickelt, um Arbeitsschritte zu optimieren. Mitarbeiter im
  BMW Group Werk Dingolfing haben beispielsweise ein eigenes
  Montagehilfsmittel entwickelt, um das Verlieren von Schrauben bei der
  Montage in den Fahrzeugen zu verhindern. Mittels 3D-Druck ist so eine
  magnetische Schraubenaufnahme entstanden, die auf verschiedene
  Akkuschrauber montiert werden kann und das sichere Mitführen der
  Schrauben ermöglicht.<br />
  <br />
  <br />
  <br /></p>
<p>
  <strong> </strong></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Research &amp; Development,Production,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 11:03:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 17 Jul 2025 09:03:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/32e422fe-ceea-41e5-86a4-d0b750748f53/500_P90610930_highRes_3d-print-bmw-group-a.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/32e422fe-ceea-41e5-86a4-d0b750748f53/500_P90610930_highRes_3d-print-bmw-group-a.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/32e422fe-ceea-41e5-86a4-d0b750748f53/P90610930_highRes_3d-print-bmw-group-a.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90610930_highRes_3d-print-bmw-group-a.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Innovatives Direktrecycling bei der BMW Group: Neues Kompetenzzentrum in Niederbayern bringt Rohstoffe aus Batteriezellen zurück in den Kreislauf</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/innovatives-direktrecycling-bei-der-bmw-group-neues-kompetenzzentrum-in-niederbayern-bringt-rohstoffe-aus-batteriezellen-zurueck-in-den-kreislauf-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/innovatives-direktrecycling-bei-der-bmw-group-neues-kompetenzzentrum-in-niederbayern-bringt-rohstoffe-aus-batteriezellen-zurueck-in-den-kreislauf-de-at/</guid><pp:caseid>791703</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[+++ Mechanisches Verfahren ohne bisher übliche chemische oder thermische Aufbereitung +++ Methode wurde inhouse bei der BMW Group entwickelt +++ Batteriezellkompetenz in Bayern gebündelt +++]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><p>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group errichtet im niederbayerischen
  Kirchroth (Lkr. Straubing-Bogen) ein Kompetenzzentrum für
  Batteriezellrecycling (Cell Recycling Competence Center; CRCC). Dort
  wird das Unternehmen das sogenannte Direktrecycling in die Praxis
  umsetzen. Bei diesem innovativen Verfahren können Reststoffe aus der
  Batteriezellfertigung sowie ganze Batteriezellen mechanisch in ihre
  wertvollen Bestandteile zerlegt werden. Die so gewonnenen Rohstoffe
  werden direkt wieder in der Pilotfertigung von Batteriezellen in den
  hauseigenen Kompetenzzentren für Batteriezellen eingesetzt.</p>
<p>„Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Batteriezellrecycling erweitern
  wir unser Inhouse-Knowhow um einen weiteren Baustein: Von der
  Entwicklung über die Pilotproduktion bis zum Recycling schaffen wir
  einen geschlossenen Kreislauf für Batteriezellen“, sagt Markus
  Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW AG. „Und das alles
  mit kurzen Wegen zwischen unseren Kompetenzzentren in Bayern.“ In den
  Aufbau des Kompetenzzentrums investiert die BMW Group rund 10 Mio.
  Euro. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 soll mit dem Aufbau der
  Anlagen im Gebäude begonnen werden. Sobald dieser abgeschlossen ist,
  startet die Validierung des Recyclingverfahrens in seriennahen Prozessen.</p>
<p>
  <strong>Innovatives Direktrecycling zur Rückgewinnung der wertvollen
    Rohstoffe </strong></p>
<p>Die Rohstoffe für Batteriezellen – wie vor allem Lithium und Kobalt
  aber auch Graphit, Mangan, Nickel und Kupfer – zählen zu den größten
  Kostenfaktoren in der Zellfertigung. Der verantwortungsvolle Umgang
  mit den Zellrohstoffen ist sowohl aus ökologischer als auch aus
  ökonomischer Perspektive notwendig. „Das Direktrecycling wird dazu
  beitragen, die Kosten unserer Batteriezellpilotlinie zu reduzieren“,
  erklärt Fallböhmer. Im Gegensatz zu bisherigen Methoden zeichnet sich
  das Direktrecycling dadurch aus, dass die Rohstoffe aus den
  Batteriezellen nicht in ihren Ursprungszustand zurück verwandelt
  werden, sondern „direkt“ in den Kreislauf der Zellfertigung
  zurückgegeben werden. Das Direktrecycling verzichtet auf die bisher
  übliche, energieintensive chemische oder thermische Aufbereitung. Die
  Methode wurde bei der BMW Group in den Kompetenzzentren in München und
  Parsdorf entwickelt. Im neuen CRCC wird es dann in einem größeren
  Maßstab angewendet, sodass nach seiner Inbetriebnahme jährlich
  Batteriezellmaterial im mittleren zweistelligen Tonnenbereich recycelt
  werden kann.</p>
<p>
  <strong>Optimale Lage des neuen Kompetenzzentrums in Bayern</strong></p>
<p>Die BMW Group bündelt ihr Batteriezell-Knowhow in ihren
  Kompetenzzentren in München und Parsdorf. Im Battery Cell Competence
  Center (BCCC) im Münchner Norden werden mithilfe modernster Labore und
  Forschungseinrichtungen die Batteriezellen für zukünftige Generationen
  von Hochvoltbatterien entwickelt und in einer kleinen Zahl
  hergestellt. Die beste Batteriezelle aus dem BCCC wird im Parsdorfer
  Cell Manufacturing Competence Center (CMCC) auf einer Pilotlinie in
  Richtung Serienprozess skaliert. Das Recycling der Überschüsse aus der
  Parsdorfer Pilotfertigung erfolgt nach seiner Fertigstellung im neuen
  Kompetenzzentrum in Kirchroth. Die dort gewonnenen Rohstoffe werden
  dann wieder in der Zellproduktion in Parsdorf eingesetzt. So bleiben
  die Wege zwischen allen Kompetenzzentren kurz und wertvolle Rohstoffe
  gehen nicht verloren. Damit markiert das CRCC nach BCCC und CMCC einen
  weiteren Schritt in der Batteriezellstrategie der BMW Group Richtung Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>
  <strong>Joint-Venture betreibt Kompetenzzentrum – geistiges Eigentum
    bei BMW Group</strong></p>
<p>Das neue CRCC wird auf einer Fläche von 2.200 m² in die Erweiterung
  eines bestehenden Gebäudes im Gewerbegebiet Kirchroth-Nord in der Nähe
  von Straubing integriert. Die elektrische Energie aus den entladenen
  Zellen soll in Energiespeichern im Gebäude konserviert und für den
  Betrieb der Recycling-Anlagen genutzt werden. Das Energie-Konzept wird
  ergänzt durch Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Gebäudes. Während
  das Kompetenzzentrum von der Encory GmbH aufgebaut und betrieben wird,
  liegt das geistige Eigentum des Recyclingverfahrens vollständig bei
  der BMW Group. Als Joint-Venture der BMW Group und der Interzero Group
  entwickelt und implementiert Encory Logistik- und Beratungslösungen
  unter anderem in den Bereichen Rückholung, Recycling und
  Wiederaufbereitung von Fahrzeugkomponenten. Beide Partner sind zu je
  50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Im neuen Kompetenzzentrum
  werden etwa 20 Personen beschäftigt sein.</p>
<p>
  <strong>Kreislaufwirtschaft bei der BMW Group</strong></p>
<p>Kreislaufwirtschaft ist für die BMW Group eines der zentralen Themen,
  um Fahrzeuge ressourcenschonender zu gestalten. Eine der Ideen
  dahinter basiert darauf, Materialien bestmöglich im Kreislauf zu
  führen. Das bedeutet: Ressourcen gehen nicht verloren, sondern können
  langfristig und werterhaltend genutzt werden. Die BMW Group folgt
  dabei den Prinzipien Re:Think, Re:Duce, Re:Use und Re:Cycle. Vom
  Fahrzeugdesign über die Fertigung bis hin zu Recycling und
  Wiederverwertung zielt alles darauf ab, dass Fahrzeuge am Ende ihrer
  Nutzungsphase als Rohstoffquelle für Neuwagen zur Verfügung stehen.
  Beim Recycling liegt ein besonderes Augenmerk auf innovativen Methoden
  zur Verwertung von Hochvoltbatterien aus elektrifizierten Fahrzeugen.</p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Benjamin Titz<br>Tel: +43-662-8383-5310<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:benjamin.titz@bmwgroup.com">benjamin.titz@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Press Release,Drive Technologies,Locations,Research &amp; Development,Production,Sustainability,Production Plants,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 09:00:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 27 Nov 2024 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/1bb38e32-62dc-4c0d-b962-6fad5f0ae829/500_P90581204_highRes_direct-recycling-at-.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/1bb38e32-62dc-4c0d-b962-6fad5f0ae829/500_P90581204_highRes_direct-recycling-at-.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/1bb38e32-62dc-4c0d-b962-6fad5f0ae829/P90581204_highRes_direct-recycling-at-.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90581204_highRes_direct-recycling-at-.jpg]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>BMW Group beschleunigt CO2-Reduzierung mit Neuer Klasse und setzt konsequent auf Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft-de-at/</link>
                        <guid>https://newsroom.bmwgroup.com/emea/de-at/bmw-group-beschleunigt-co2-reduzierung-mit-neuer-klasse-und-setzt-konsequent-auf-kreislaufwirtschaft-de-at/</guid><pp:caseid>791177</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht.]]></pp:summary><description><![CDATA[<div class="imported-article"><ul>
  <li>Zipse: „Verpflichten uns auf klaren Kurs für 1,5 Grad Ziel“</li>
  <li>Mehr Klimaschutz auf der Straße: Bis 2030 weltweite CO2-Emissionen
    pro Fahrzeug in Nutzungsphase halbieren</li>
  <li>Mehr als 40 Prozent CO2 Reduzierung über Lebenszyklus</li>
  <li>Zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge in zehn Jahren</li>
  <li>Secondary first: Bis zu 50 Prozent Sekundärmaterialeinsatz geplant
    – Initiativen zur Entwicklung der Märkte erforderlich</li>
  <li>Kooperation mit BASF und ALBA zu Kunststoff-Recycling</li>
  <li>Rohstoffknappheit und soziale Verantwortung: BMW Group setzt auf
    Kreislaufwirtschaft für nachhaltige Materialien</li>
  <li>RE:BMW – Circular Economy als Leitmotiv zur IAA Mobility</li></ul>
<p>
  <strong>
    <br />
    <br /></strong>
  <strong>München.</strong> Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den
  Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse
  verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten
  Ziele zur deutlichen <strong>Senkung der CO2-Emissionen</strong>
  nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem
    <strong>1,5 Grad Ziel</strong> zur Begrenzung der globalen Erwärmung
  entspricht. Zusätzlich treibt die BMW Group mit der Neuen Klasse die
  Nutzung von <strong>Sekundärmaterial</strong> sowie die Prinzipien
  einer <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> massiv voran und setzt sich
  für bessere Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Markts für
  Sekundärmaterial ein.<br />
  <br />Bei der beschleunigten <strong>CO2-Reduzierung</strong> liegt
  der Fokus auf der <strong>Nutzungsphase</strong> der Fahrzeuge, die
  mit mehr als 70 Prozent den bei weitem größten Anteil in der
  weltweiten CO2-Bilanz der BMW Group ausmacht. <strong>Bis
  2030</strong> soll der CO2 Ausstoß je Fahrzeug und gefahrenem
  Kilometer gegenüber dem Jahr 2019 nun <strong>mindestens
  halbiert</strong> werden. Herstellerübergreifend am besten
  vergleichbar wird die Ambition im Kampf gegen den Klimawandel beim
  Blick auf den <strong>gesamten Lebenszyklus</strong> eines Fahrzeugs
  inklusive Produktion und vorgelagerter Lieferkette: Hier plant die BMW
  Group eine <strong>Reduzierung der CO2 Emissionen je Fahrzeug um
    mindestens 40 Prozent. <br />
    <br /></strong>„Der Umgang mit CO2-Emissionen ist zu einem zentralen
  Bewertungsfaktor für unternehmerisches Handeln geworden. Dabei ist die
  entscheidende Währung für den Klimaschutz: Wie stark können wir den
  CO2-Abdruck von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus
  verringern? Dazu setzen wir uns transparente und ambitionierte Ziele
  zur substanziellen Reduzierung von CO2-Emissionen, die von der Science
  Based Targets Initiative validiert sind und einen wirksamen und
  messbaren Beitrag liefern“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der
  BMW AG, <strong>Oliver</strong>
  <strong>Zipse</strong>, am Donnerstag in München. „Mit der Neuen
  Klasse verschärfen wir unseren Anspruch nochmal deutlich und
  verpflichten uns außerdem zu einem klaren Kurs, um das 1,5 Grad Ziel einzuhalten.“<br />
  <br />Dazu ist die BMW Group als erster deutscher Automobilhersteller
  der <strong>Business Ambition for 1,5°C</strong> der <strong>Science
    Based Targets Initiative</strong> beigetreten und bekennt sich zu
  dem Ziel einer vollständigen Klimaneutralität über die gesamte
  Wertschöpfungskette bis spätestens 2050. Das Unternehmen ist damit
  auch Teil der <strong>internationalen Race to Zero
  Initiative.</strong> Dabei ist das Unternehmen überzeugt, dass dieser
  Pfad durch weitere technologische Innovationen und ohne das pauschale
  Verbot einzelner Technologien eingehalten werden kann.<br />
  <br />Der stärkste Treiber auf diesem Pfad zur Klimaneutralität ist
  der Hochlauf der E-Mobilität, den die BMW Group mit der Einführung der
  Neuen Klasse zusätzlich beschleunigt: In den nächsten rund zehn Jahren
  wird das Unternehmen etwa <strong>zehn Millionen vollelektrische
    Fahrzeuge </strong>auf die Straße bringen. <strong>2030</strong>
  soll bereits <strong>mindestens die Hälfte</strong> des weltweiten
  Absatzes der BMW Group aus <strong>vollelektrischen
  Fahrzeugen</strong> bestehen. Die Marke <strong>MINI</strong> wird
  bereits Anfang der 2030er Jahre <strong>ausschließlich vollelektrische
  Fahrzeuge</strong> anbieten.<br />
  <br />Für die Halbierung der weltweiten CO2 Emissionen in der
  Nutzungsphase bis 2030 legt die BMW Group dabei unverändert die
    <strong>strengen Kriterien</strong> der Science Based Targets
  Initiative an: So werden bei der Berechnung die Emissionen aus der
  Kraftstoff- bzw. Stromerzeugung mit eingeschlossen und für den
  Verbrauch wird der WLTP-Zyklus samt einem pauschalen Aufschlag von
  zehn Prozent zugrunde gelegt. Mit seiner Produkt- und
  Elektrifizierungsstrategie ist das Unternehmen auch auf Kurs, um das
  EU-Flottenziel für 2030 zu erreichen.<br />
  <br />
  <strong>Mehr als Grünstrom: Künftig stärkerer Fokus auf Rohstoff-Einsatz<br />
    <br /></strong>Klimafreundliche Mobilität entsteht allerdings nicht
  automatisch durch einen höheren Anteil an Elektrofahrzeugen auf der
  Straße. Entscheidend ist es außerdem, den Einsatz von Primärmaterial
  und den damit verbundenen umweltschädlichen <strong>Abbau von
  Rohstoffen</strong> und deren oftmals energie- und CO2-intensive
  Verarbeitung zu reduzieren – gerade im Automobilbau als einer der
  rohstoffintensivsten Industrien.<br />
  <br />„2017 hat die Menschheit erstmals mehr als 100 Milliarden Tonnen
  Rohstoffe binnen eines Jahres verbraucht – diesem Trend müssen wir
  auch in der Autoindustrie entgegenwirken“, forderte
  <strong>Zipse</strong>. „Dabei geht es nicht nur um ökologische,
  sondern auch um betriebswirtschaftliche Nachhaltigkeit – und damit um
  eine strategische Dimension. Denn die aktuelle Entwicklung von
  Rohstoffpreisen zeigt, mit welchen Auswirkungen eine Industrie rechnen
  muss, die von begrenzten Ressourcen abhängig ist.“<br />
  <br />Speziell mit einem wachsenden Anteil von batterieelektrisch
  betriebenen Fahrzeugen steigt der <strong>Bedarf an zahlreichen
    Rohstoffen wie etwa Kobalt, Nickel und Aluminium </strong>für den
  Hochvoltspeicher der Fahrzeuge. Gleichzeitig liegt hier ein großes
  Potenzial, um die Materialien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft
  wiederzuverwenden – denn für Hochvoltspeicher hat die BMW Group mit
  Partnern bereits eine technische Machbarkeit der Recycling Effizienz
  von über 90 Prozent nachgewiesen.<br />
  <br />Im Hochvoltspeicher des neuen <strong>BMW iX</strong> liegt der
  Anteil von <strong>Sekundär-Nickel</strong> bereits bei bis zu 50
  Prozent, beim Gehäuse beträgt der Anteil von
  <strong>Sekundär-Aluminium</strong> bis zu 30 Prozent. Diese Werte
  will die BMW Group für zukünftige Produktgenerationen nochmals
  deutlich ausbauen.<br />
  <br />Neben der Verfügbarkeit von Primärmaterial und steigenden
  Rohstoffpreisen sprechen zahlreiche <strong>Aspekte der
  Nachhaltigkeit</strong> für einen verstärkten Einsatz von
  Sekundärmaterial und die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft:<br />
  <br />Die <strong>Bereitstellung</strong> von Sekundärmaterial ist
  deutlich <strong>weniger CO2 intensiv</strong> als dies bei
  Primärmaterial der Fall ist, was die CO2-Bilanz von Fahrzeugen
  speziell in der Lieferkette deutlich verbessern kann. Bei
  Sekundär-Aluminium liegt die CO2-Einsparung gegenüber Primärmaterial
  bei Faktor 4 bis 6, bezüglich Stahl und Thermoplasten bei Faktor 2 bis 5.<br />
  <br />Durch die Gewinnung von Rohstoffen für Primärmaterial – gerade
  im Bergbau – wird die grundsätzliche <strong>Regenerationsfähigkeit
    von Ökosystemen</strong> entscheidend beeinträchtigt. Dieser Effekt
  kann durch die steigende Verwendung von Sekundärmaterial deutlich
  verringert werden.<br />
  <br />Speziell sogenannte <strong>Konfliktmaterialien</strong> bergen
  das Risiko, dass ihr Abbau und Handel oft mit Verstößen gegen Umwelt-
  und Sozialstandards in Verbindung gebracht wird. Diesem Risiko tritt
  die BMW Group mit zahlreichen Maßnahmen entgegen und ist unter anderem
  Mitglied der Responsible Minerals Initiative. Die effizienteste
  Strategie zur Risikovermeidung stellt aber der zunehmende
    <strong>Verzicht auf einen Abbau solcher Primärmaterialien</strong> dar.<br />
  <br />
  <strong>‚Secondary First‘: hoher Sekundäranteil bei wesentlichen
    Fahrzeugmaterialien <br />
    <br /></strong>Um die Aspekte einer gesamthaften Nachhaltigkeit zu
  berücksichtigen, will die BMW Group den Anteil von Sekundärmaterial in
  ihren Fahrzeugen perspektivisch deutlich erhöhen. Aktuell werden
  Fahrzeuge im Durchschnitt zu knapp <strong>30 Prozent</strong> aus
  recycelten und wiederverwendeten Materialien gefertigt. Mit dem Ansatz
    <strong>‚Secondary First‘</strong> soll dieser Wert sukzessiv
    <strong>auf 50 Prozent ausgebaut</strong> werden.<br />
  <br />Dabei müssen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der
  Materialien den gleichen hohen Anforderungen wie bei Primärmaterialien
  entsprechen – und vor allem muss sich die Marktverfügbarkeit solcher
  qualitativ hochwertigen Materialien noch signifikant entwickeln. Um
  die strukturellen Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, sind
  industrieübergreifende Ansätze ebenso erforderlich wie politische Initiativen.<br />
  <br />Basierend auf den vier Prinzipien <strong>Re:think, Re:duce,
    Re:use, Re:cycle</strong> treibt die BMW Group ihre Aktivitäten auf
  dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft gezielt voran und leistet in
  vielfältiger Hinsicht Pionierarbeit: So werden in der Produktion
  wesentliche Materialgruppen zunehmend sortenrein getrennt und
  recycelt, um sie im Rahmen sogenannter ‚Closed Loops‘ für die
  Industrie wiederverwertbar zu machen.<br />
  <br />
  <strong>Kooperation mit BASF und ALBA Group<br />
    <br /></strong>In der Lieferkette werden in Abhängigkeit von der
  jeweiligen Marktverfügbarkeit mehr und mehr Sekundärmaterialien für
  den Einsatz in Fahrzeugen der BMW Group erschlossen. Darüber hinaus
  setzt das Unternehmen gemeinsam mit Partnern wichtige Impulse bei der
  Weiterentwicklung von Sekundärmaterialien – etwa durch ein
  Pilotprojekt mit <strong>BASF</strong> und der <strong>ALBA
  Group</strong> zum verstärkten Recycling von Automobil-Kunststoffen.<br />
  <br />Ziel des Projekts ist es, den Materialeinsatz von
  Primär-Kunststoffen über eine möglichst umfassende
  <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> zu verringern. Dafür analysiert
  die ALBA Group Altfahrzeuge der BMW Group und prüft eine „car-to-car“
  Wiederverwendung der verbauten Kunststoffe. In einem zweiten Schritt
  bewertet BASF die Möglichkeiten des <strong>chemischen
  Recyclings</strong> der vorsortierten Abfälle, um Pyrolyseöl zu
  gewinnen. Dieses kann als Basis für neue Produkte aus Kunststoff
  verwendet werden. So könnten in Zukunft aus einer ausgedienten
  Instrumententafel zum Beispiel eine neue Türverkleidung oder andere
  Bauteile entstehen.<br />
  <br />
  <strong>Closed Loop statt Downcycling: ‚Circular Design‘ als Basis für Kreislaufwirtschaft<br />
    <br /></strong>Um <strong>höhere Recyclingquoten</strong> zu
  erreichen und dabei eine hohe <strong>Qualität der
  Sekundärmaterialien</strong> zu gewährleisten, müssen die Materialien
  bereits im <strong>Recyclingprozess</strong> in sehr reiner Form
  extrahiert werden. Beispielsweise muss das Bordnetz einfach auszubauen
  sein, um eine Vermischung des Stahls mit Kupfer aus dem Kabelbaum der
  Fahrzeuge zu vermeiden. Sonst verliert der Sekundärstahl wesentliche
  Materialeigenschaften und erfüllt nicht mehr die <strong>hohen
  Sicherheitsanforderungen</strong> der Automobilindustrie. Auch der
    <strong>Einsatz von Monomaterialien</strong> – etwa im Innenraum –
  muss deutlich erhöht werden, um eine größtmögliche Menge wieder in den
  Wertstoffkreislauf überführen zu können. Grundsätzlich kann eine
  Reduzierung der Anzahl der Materialien dazu beitragen, eine bessere
  Qualität der recycelten Materialien zu ermöglichen. Derzeit bestehen
  Fahrzeuge aus ca. 8.000 bis 10.000 unterschiedlichen Materialien.<br />
  <br />Um diesen Anforderungen künftig noch stärker gerecht zu werden,
  setzt die BMW Group auf das Konzept des <strong>‚Circular
  Design‘</strong>, das auch die <strong>wirtschaftliche
  Demontagefähigkeit</strong> der Fahrzeuge sicherstellen soll. Denn die
  Zerlegung des Fahrzeugs und der einzelnen Komponenten muss schnell und
  kosteneffizient erfolgen können, damit die
  <strong>Sekundärmaterialien</strong> am Markt auch beim Preis
  <strong>wettbewerbsfähig</strong> sind. Die Voraussetzung dafür muss
  bereits in der <strong>Konstruktion der Fahrzeuge</strong> angelegt
  sein, indem Verbindungen so gestaltet sind, dass sie nach dem
  Lebensende des Fahrzeugs wieder gelöst werden können und sich
  unterschiedliche Materialien nicht miteinander vermischen.<br />
  <br />
  <strong>RE:BMW auf der IAA Mobility – visionärer Ausblick zur Kreislaufwirtschaft<br />
    <br /></strong>Die BMW Group macht die Circular Economy zu ihrem
  Leitmotiv der IAA Mobility 2021 und wird dabei auch einen visionären
  Ausblick zu den Potentialen der Kreislaufwirtschaft und der
  nachhaltigen Mobilität geben: Der <strong>BMW i Vision Circular
  </strong>verkörpert den ambitionierten Anspruch des Unternehmens, der
  nachhaltigste Hersteller für individuelle Premiummobilität zu sein.<br />
  <br />Das Visionsfahrzeug, das nach den vier Prinzipien der
  Kreislaufwirtschaft – Re:think, Re:duce, Re:use, Re:cycle – gestaltet
  ist, gibt einen Ausblick darauf, wie individuelle, nachhaltige und
  luxuriöse Mobilität im urbanen Umfeld im Jahr 2040 aussehen könnte:
  erschaffen aus 100 Prozent Sekundärmaterial sowie nachwachsenden
  Rohstoffen und zu 100 Prozent recyclingfähig.<br />
  <br />Damit unterstreicht die BMW Group, dass Klimaschutz und
  individuelle Mobilität kein Widerspruch sein müssen. Vielmehr kann die
  BMW Group mit neuen Technologien, Innovationen und ihren modernen
  Fahrzeugen den gesellschaftlichen Anforderungen nach mehr
  Nachhaltigkeit gerecht werden, ohne dass die Kunden auf individuelle
  Mobilität verzichten müssen.<br />
  <br />
  <br />
  <strong>Die BMW Group<br />
    <br /></strong>Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI,
  Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller
  von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
  Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst
  31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen
  verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über
  140 Ländern.<br />
  <br />Im Jahr 2020 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von
  mehr als 2,3 Mio. Automobilen und über 169.000 Motorrädern. Das
  Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf 5,222 Mrd.
  €, der Umsatz auf 98,990 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2020 beschäftigte
  das Unternehmen weltweit 120.726 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br />
  <br />Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles
  Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
  Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und
  rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum
  seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum
  Ende der Nutzungsphase aller Produkte.<br />
  <br />
  <a href="http://www.bmwgroup.com">www.bmwgroup.com</a></p>
<p>Facebook: <a href="http://www.facebook.com/BMWGroup">http://www.facebook.com/BMWGroup</a></p>
<p>Twitter: <a href="http://twitter.com/BMWGroup">http://twitter.com/BMWGroup</a></p>
<p>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/BMWGroupView">http://www.youtube.com/BMWGroupView</a></p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/bmwgroup">https://www.instagram.com/bmwgroup</a></p>
<p>LinkedIn: <a href="https://www.linkedin.com/company/bmw-group/">https://www.linkedin.com/company/bmw-group/</a></p><div class="import-contacts-wrapper"><div class="import-contact">Pressekontakt: Michael Ebner<br>Tel: +43-662-8383-9100<br>E-Mail Adresse: <a href="mailto:michael.ebner@bmwgroup.com">michael.ebner@bmwgroup.com</a></div></div></div>]]></description><category><![CDATA[Sales &amp; Finance,Press Release,Drive Technologies,Events,Research &amp; Development,Production,Environment,Sustainability,Mobility of the future,Circular Economy]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 02 Sep 2021 08:00:00 +0000</pp:lastModified>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/3240/046bd545-2fa5-4801-aaf5-2d7cfc1bfa4d/500_P90433882_highRes_bmw-i-vision-circula.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/3240/046bd545-2fa5-4801-aaf5-2d7cfc1bfa4d/500_P90433882_highRes_bmw-i-vision-circula.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/3240/046bd545-2fa5-4801-aaf5-2d7cfc1bfa4d/P90433882_highRes_bmw-i-vision-circula.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[P90433882_highRes_bmw-i-vision-circula.jpg]]></pp:imageTitle></item></channel>
                    </rss>